Around The World · 391 Days · 416 Moments · May 2017

Passepartouts zweiter Orbit


4 June 2018

Nach 391 Tagen wieder zu Hause! Bye Bye bis zum nĂ€chsten TripđŸ˜€âš“ïžđŸŒŽđŸ˜˜
Auf dem Weg nach Köln!

3 June 2018

Passepartouts letzte Absteige vor der Heimat.

31 May 2018

Die polnische Nation war der WillkĂŒr seiner Nachbarn, insbesondere der Deutschen und Russen in besonders negativer AusprĂ€gung ĂŒber Jahrhunderte ausgesetzt. Im 18. Jahrhundert wurde das Land dreimal geteilt und so von der Landkarte getilgt, damals noch mit UnterstĂŒtzung der Habsburger. Die Wiederauferstehung nach dem ersten Weltkrieg wurde durch den Hitler/Stalin Pakt und den Einmarsch der deutschen Wehrmacht am 1.September 1939, nachzulesen in GĂŒnter Grass „Blechtrommel“, beendet. Bis Ende 1944 wurden die westlichen Stadtteile Warschaus einschließlich der Altstadt, durch die deutschen Besatzungstruppen massiv zerstört. Heute ist die Altstadt wieder detailgetreu aufgebaut und ein Anziehungspunkt fĂŒr Touristen aus aller Welt, darunter Passepartout.

29 May 2018

Minsk ist Hauptstadt von Weißrussland das seit 1991 ein unabhĂ€ngiger Staat ist, mit enger Bindung an Russland. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein Spielball der russischen, litauischen, polnischen und auch deutschen MachtansprĂŒche. Knapp 10 Millionen Menschen leben in Weißrussland, davon 2 Millionen in Minsk. Das historische Zentrum wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vollstĂ€ndig zerstört. Die wichtigsten historischen GebĂ€ude wurden aber originalgetreu wieder aufgebaut, so die prachtvolle KGB-Zentrale, die im Unterschied zu Moskau auch so heißt.

28 May 2018

Um nach Minsk zu kommen musste Passepartout zum „Weißrussischen Bahnhof“ einem der 9 Bahnhöfe Moskaus gelangen, was auch funktionierte. Von dort waren es dann nur noch 10 Stunden nach Minsk 😁

27 May 2018

Und rechtzeitig vor Ankunft Passepartouts hat man dem königlichen Spiel ein Denkmal gesetzt und dem Geburtsjahr von Passepartout gedacht😆 Moskau ist eine tolle Metropole und mit 12 Millionen Einwohnern die grĂ¶ĂŸte europĂ€ische Stadt und erhĂ€lt deshalb einen Eintrag auf der Liste „eine Metropole, einen Monat pro Jahr“
Die Ă€ltesten Stationen der Moskauer Metro sind noch zu Zeiten Stalins von fĂŒhrenden Malern und Bildhauern der Sowjetunion luxuriös dekoriert und ausgebaut worden, um Kraft und Reichtum des Landes zu demonstrieren. ĐšĐŸĐ»ŃŒŃ†Đ”ĐČая Đ»ĐžĐœĐžŃ „Ringlinie“ ,auch „Linie 5“ genannt, umschließt in einem annĂ€hernd ringförmigen Verlauf das Zentrum der Stadt und verbindet mit ihren 12 Stationen die meisten anderen Linien der Moskauer Metro. Der Ring wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut und fast alle Ringstationen stehen unter Denkmalschutz. Um sie zu besichtigen, muss man praktisch nur einmal die Metro betreten und dann von einer Station zur nĂ€chsten fahren. Und das hat Passepartout gemacht.
Die Metro in Moskau wurde am 15. Mai 1935 eröffnet und heute nutzen ĂŒber sieben Millionen Menschen sie tĂ€glich. Die Moskauer Metro hat 12 Linien mit ĂŒber 215 Stationen. Das Metro-Netz ist 365,7 km lang und die tiefste Station „Park Pobedy“ liegt 84 m unter der Erde. Es ist nicht möglich, die Moskauer Metro ohne eine Fahrkarte zu betreten. Nur nach Entwertung der Fahrkarte am Automaten, öffnet sich die Schranke und man wird durchgelassen. Die Fahrkarten sind an den Kassen in der Metro bzw. an den Automaten erhĂ€ltlich. Eine Fahrt, mit der man theoretisch das gesamte Netz bereisen kann, kostet 55 Rubel, etwa 0,80 EURO.
Das „Bolschoi-Theater“ und die „Duma“, das russische Parlament.
Einige Objekte sind auch steuerfrei erhÀltlich.
„GUM“ das grĂ¶ĂŸte Kaufhaus der Welt.
Der „Rote Platz“ der an das KremlgelĂ€nde angrenzt.

26 May 2018

Der Arbeitsplatz von Wladimir Putin auf dem Kreml.
Der Kreml in Moskau ist eine im Mittelalter entstandene Burg die im 15. Jahrhundert als Zitadelle neu errichtet wurde. Bereits im 16. Jahrhundert diente er als Residenz der Moskauer GroßfĂŒrsten. Der Kreml wurde auf dem 25 Meter hohen Borowizki-HĂŒgel erbaut. Der Borowizki-HĂŒgel ist einer der sieben HĂŒgel, auf denen die Altstadt von Moskau entstand. Der Kreml liegt am linken Ufer der Moskwa und protzt mit altrussischer Kirchenbaukunst. In der MariĂ€-Entschlafens-Kathedrale wurden die russischen Zaren gekrönt. In der Erzengel-Michael-Kathedrale ruhen in MessingsĂ€rgen alle Moskauer Herrscher bis zum 18. Jahrhundert. Die UNESCO setzte den Moskauer Kreml im Jahr 1999 auf die Liste des Weltkulturerbes.
Der Zarengold ist in Moskau angekommen.

25 May 2018

Kasan an der Wolga ist die Hauptstadt der Republik Tartastan und wie alle großen StĂ€dte entlang der Transsibirischen Eisenbahn ein bedeutendes Wirtschafts- und Wissenschaftszentrum. Es ist mit seinen 1,2 Mio. Einwohnern etwas kleiner als Nowosibirsk und Jekaterinenburg und im Gegensatz zu diesen StĂ€dten eines der muslimischen Zentren von Russland. Muslime und Orthodoxe leben hier seit der Eroberung Tartastans durch Iwan IV. friedlich zusammen. Wie Moskau hat Kasan einen Kreml, also eine Burg, der hoch ĂŒber dem Kazanka Fluss, einem Nebenfluss der Wolga, thront. Auch im Kreml findet man muslime und orthodoxe Bauwerke in trautem Nebeneinander so die Kul Sharif Moschee und die russisch-orthodoxe Kathedrale MariĂ€ VerkĂŒndigung.

24 May 2018

Jekaterinenburg hieß von 1924 bis 1991 Swerdlowsk, nach dem WeggefĂ€hrten Lenins und ist heute eine wichtige Industrie- und UniversitĂ€tsstadt im Uralgebirge mit 1,4 Mio. Einwohnern. Damit ist sie die viertgrĂ¶ĂŸte Stadt Russlands und eine der wichtigsten Stationen der Transsibirischen Eisenbahn. Jekaterinburg liegt am Fluss Isset nur knapp 40 Kilometer östlich der imaginĂ€ren Trennlinie zwischen Europa und Asien, welche im Westen bei der Stadt Perwouralsk verlĂ€uft. An dieser Stelle steht die Europa-Asien-SĂ€ule, wobei die natĂŒrliche Grenze vom Ural gebildet wird.
Jekaterinenburg, die Stadt im Ural wurde durch ein tragisches Ereignis weltbekannt. In der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 1918 erschossen die Bolschewiken, die im Haus des Ingenieurs Ipatjew Inhaftierten russischen Zaren Nikolaus II. seine Frau Alexandra aus dem Haus Hessen-Darmstadt und ihre 5 Kinder sowie 4 Bedienstete. 1977 wurde das Haus abgerissen. Seit 2003 steht an seiner Stelle die „Kathedrale auf dem Blut“ im Angedenken an die letzte Zarenfamilie.

23 May 2018

Zar Alexander III. initiierte im spĂ€ten 19. Jahrhundert den Bau einer Eisenbahnverbindung um einen Anschluss der sibirischen Region mit ihrem Reichtum an BodenschĂ€tzen an den europĂ€ischen Teil Russlands zu gewĂ€hrleisten.  1893 hatte der Schienenstrang den Fluss Ob erreicht. Die Auswahl einer Übergangsstelle der Transsibirischen Eisenbahn ĂŒber den Ob war keine leichte Aufgabe. Am 20. Juli 1893 begann man mit dem Bau der BrĂŒcke an der engsten Stelle und seitdem gilt dieses Datum als GrĂŒndungstag von Nowosibirsk. Die gĂŒnstige geographische Lage zwischen West und Ost (Transsib) und Nord und SĂŒd (Fluss Ob) machte die Stadt bald zu einem wichtigen Handelszentrum. Heute ist Nowosibirsk das grĂ¶ĂŸte Industrie-, Handels-, Finanz-, Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturzentrum Sibiriens sowie auch eines der grĂ¶ĂŸten Logistik- und Verkehrsknotenpunkte Russlands und die Hauptstadt Sibiriens. Mit 1,6 Mio. Einwohnern ist sie nach Moskau und St.Petersburg die drittgrĂ¶ĂŸte Stadt der Russischen Föderation.

22 May 2018

Vodka Tasting an Bord des Zarengold. NastrowjeđŸžđŸ„ƒ

21 May 2018

Wirtschaftlich neue Impulse erhielt die Stadt durch die Anbindung an die Transsibirische Eisenbahn im Jahr 1898. Durch die Bahn konnten die wertvollen BodenschĂ€tze Sibiriens, wie Gold, Erz, Öl und Gas, in großem Umfang abtransportiert werden. Heute ist Irkutsk eine moderne und pulsierende Großstadt. Ihren Status als Bildungsmetropole hat sie im Laufe der Zeit beibehalten. Allein fĂŒnf UniversitĂ€ten beherbergt Irkutsk, dazu kommen zahlreiche Museen und Theater.
Bereits 1686 erhielt Irkutsk das Stadtrecht und wurde zu einem wichtigen Umschlagplatz fĂŒr Waren. Hier handelten Chinesen, Russen und Mongolen mit sibirischen Pelzen, Seide und Tee. Irkutsk wurde das Tor zum Osten: Von hier aus begann die Eroberung des weiten Landes bis nach Alaska. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sorgte eine Gruppe junger Adliger dafĂŒr, dass Irkutsk auch zum geistig-kulturellen Zentrum in Sibirien aufstieg. Die sogenannten Dekabristen – benannt nach dem russischen Monatsnamen Dezember – wollten die Zarenherrschaft abschaffen. Doch der Aufstand wurde kurzerhand im Dezember 1825 niedergeschlagen, die AufstĂ€ndischen hingerichtet oder zur Zwangsarbeit nach Sibirien verbannt. Nach etlichen Jahren harter Arbeit in den sibirischen Silberbergwerken wĂ€hlten viele der Verbannten Irkutsk als neue Heimatstadt. Ihre Ehefrauen, darunter auch die FĂŒrstinnen Trubeckaja und Volkonskaja, folgten ihren MĂ€nnern in die Verbannung und förderten das kulturelle Leben. WIRD FORTGESETZT

20 May 2018

Der Baikalsee in Sibirien ist mehr als 25 Millionen Jahren alt und damit weltweit der Ă€lteste SĂŒĂŸwassersee. Er ist außerdem mit 1642 Metern der tiefste Binnensee der Erde. Und damit nicht genug: Der Baikal ist zudem das grĂ¶ĂŸte Reservoir flĂŒssigen SĂŒĂŸwassers der Erde. 22% des Lebenselexiers unseres Planeten beherbergt dieser See. Er ist 636 km lang und 20 - 30 km breit, mit 31.500 qkm bedeckt er eine FlĂ€che die in etwa dem Staatsgebiet der Niederlande entspricht. Der See hat eine eigene Flora und Fauna entwickelt. Von den mehr als 2.000 bekannten Arten sind 1.500 endemisch. Neben Baikal-Robbe und Omul, ein zur Gattung der Lachse gehörender Speisefisch existiert auch ein fast durchsichtiger Fettfisch, die Golumjanka, die in grossen Tiefen lebt und sich von Kleinplankton ernĂ€hrt. Nachdem Passepartout auf seiner bisherigen Reise von der Sonne verwöhnt wurde, linderten eine starke Bewölkung und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt das ultimative GlĂŒcksgefĂŒhl. So ist halt Sibirien!

19 May 2018

Die sowjetischen DenkmĂ€ler, wie der weltgrĂ¶ĂŸte Leninkopf am Sovetskaja Platz, nicht weit vom Bahnhof, erinnern noch an vergangene Zeiten aber es gibt auch SehenswĂŒrdigkeiten wie die Burjatische Nationaloper oder das Staatstheater wo die burjatische Kultur im Mittelpunkt steht. Die historischen Wurzeln der burjatischen Kultur sind mit denen der Mongolen verwandt. Nachdem Burjatien Russland eingegliedert worden war, wurden die Burjaten westlich des Baikalsees „russifiziert“ gaben bald die hirtennomadische Lebensweise auf und nahmen den christlichen Glauben an, wohingegen die östlich lebenden Burjaten meist Buddhisten sind. 1741 wurde der lamaistische Zweig des Buddhismus in Russland offiziell als Religion anerkannt, und der erste burjatische Dazan (buddhistisches Kloster) wurde gebaut.
Der GrenzĂŒbergang von der Mongolei nach Russland verlief einfacher als befĂŒrchtet. Am frĂŒhen Morgen kamen zuerst die mongolischen Beamten in die jeweiligen Abteile um die Ausreise zu dokumentieren, dann ein kurzes FrĂŒhstĂŒck wĂ€hrend der Zug durch das Niemandsland fĂ€hrt, und schließlich die Einreisekontrolle der Russen, die effizient organisiert nur wenige Minuten pro Abteil benötigten um die EinreiseformalitĂ€ten zu absolvieren. Dann konnte der Zarengold weiter nach Ulan Ude fahren. Die Hauptstadt der autonomen Republik Burjatien innerhalb Russlands liegt sĂŒdöstlich von Irkutsk an den Ufern eines Seitenarmes der Selenga. Das Stadtzentrum versprĂŒht schon fast mediterranen Flair: In den kleinen Parkanlagen spielen die Menschen auf den ParkbĂ€nken Schach oder MĂŒhle, die von Arkaden gesĂ€umten Straßen spenden Schatten, in der ul.Kirova und sĂ€mtlichen Nebenstraßen der ul.Lenina kann gemĂŒtlich flaniert und in den StrassencafĂ©s ein Kaffee getrunken werden. WIRD FORTGESETZT

18 May 2018

Der Ausflug in die mongolische „Schweiz“ gibt EindrĂŒcke in das tĂ€gliche Leben der einheimischen Bevölkerung.

17 May 2018

Die Mongolei ist mehr als vier mal so groß wie Deutschland. Die Landschaft wird von grasbewachsenen Steppen dominiert begrenzt von Bergen im Norden und Westen, sowie der WĂŒste Gobi im SĂŒden. Mit seinen 3 Mio. Einwohnern, wovon etwa die HĂ€lfte in der Hauptstadt leben, ist die Mongolei der am dĂŒnnsten besiedelte Staat der Welt. Ulan Bator ist die Hauptstadt zwischen Moderne und Tradition. Zentrum der Stadt ist der Sukhbaatar-Platz mit dem ParlamentsgebĂ€ude, der Staatsoper, der Mongolischen Börse sowie einiger moderner HochhĂ€user im Umfeld. In der Mitte des Platzes erinnert Dschingis Khan an die wilden Reiterhorden die Europa im 13. Jahrhundert unsicher machten.

16 May 2018

Der „Zarengold“ Passepartouts Heimat fĂŒr die nĂ€chsten 10 Tage.

15 May 2018

Abfahrt nach Erlian an die mongolische Grenze.
Vor dem Eintrifft ins Ă€therlose Zeitalter in der Mongolei ein paar Fotos vom „Platz des himmlischen Friedens“ und der „verbotenen Stadt“ in Peking.

14 May 2018

Changcheng, was in der Landessprache „Lange Mauer“ bedeutet, ist eine historische Grenzbefestigung die von den Han-Chinesen zum Schutz vor den nomadischen Reitervölkern im Norden gebaut. Mit einer LĂ€nge von etwa 6350 Kilometern ist sie das grĂ¶ĂŸte Bauwerk der Welt. Der "steinerne Drache", wie die Mauer auch genannt wird, windet sich ĂŒber schroffe Bergspitzen, PĂ€sse und Gipfel bis an den Rand der WĂŒste Gobi. Quin Shihuang, der erste Kaiser Chinas, ĂŒber den Passepartout im Zusammenhang mit der Terrakotta Armee berichtete, begann den Bau der Mauer mit Hilfe von Hundertausenden Zwangsarbeitern. In der frĂŒhen Ming-Zeit also vor ca. 600 Jahren, der letzten großen "Umbauphase", wurde die Mauer mit Ziegeln verkleidet und zum heutigen Ausmaß ausgebaut. Die WehrtĂŒrme, die im Sichtabstand zueinander gebaut wurden, benachrichtigten sich ĂŒber Rauchsignale. Seit 1987 ist die „Große Mauer“, wie sie im westlichen Sprachgebrauch bekannt ist, Weltkulturerbe der UNESCO.

13 May 2018

1924 wurde er vom Kaiser Yuan Shikai letztmalig als OpferstĂ€tte benutzt. Der Himmelsaltar hebt sich durch seine Architektur, die als vollkommenste der chinesischen Baukunst bezeichnet wird und durch seine große Parklandschaft von den anderen fĂŒnf AltĂ€ren in Peking ab. Seit 1998 ist er Teil des UNESCO Weltkulturerbes.
Der ć€©ć› Tiantan, wie der Himmelstempel auf chinesisch heißt, wurde im Jahr 1421 erbaut und war eines der wichtigsten GebĂ€ude im religiösen Leben des dynastischen China. Er ist einer von sechs AltĂ€ren, die sich in der Palaststadt verteilen, und diente den Kaisern der Ming- und Qing-Dynastie als Kult- und OpferstĂ€tte des Hofes. Der Kaiser ließ sich zur jĂ€hrlichen Opferzeremonie, begleitet von seinen WĂŒrdentrĂ€gern, auf einem Elefanten tragen. Hier verbrachte er fastend und meditierend die Nacht der Wintersonnenwende. Diese Zeremonie war wichtig fĂŒr ihn weil im dynastischen China der Kaiser als der Abgesandte des Himmels auf Erden angesehen wurde. Wiederholt schlechte Ernten konnten fĂŒr ihn gefĂ€hrlich werden, bedeuteten sie doch, dass er das Wohlwollen des Himmels verloren hatte. WIRD FORTGESETZT!

12 May 2018

Zum GlĂŒck ragt man als „Langnase“ aus der Menge der Chinesen qua Statur und Aussehen heraus und so konnte der chinesische Guide Passepartout gerade noch daran hindern ein Taxi zu besteigen. Die Fahrt durch das versmokte Peking zum Hotel verlief zĂŒgig aber nach der Ankunft die nĂ€chste Überraschung. Man kannte Passepartout nicht! Welch ein Frevel! Lange Rede kurzer Sinn: der Veranstalter hatte ein neues Hotel gebucht und Passepartout wurde nicht informiert. In der Zwischenzeit befindet er sich aber wieder auf dem richtigen Weg!

8 May 2018

Passepartout hat die lĂ€ngste Zugfahrt seiner bisherigen Reise hinter sich. 40 Stunden im Schlafwagen ĂŒber 3.750 km von Lhasa nach Peking. Obwohl 1.Klasse muss man sich das Abteil mit drei weiteren Reisenden teilen und bei der Belegung wird bunt gemischt! Aber so kommt man in engen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. Zugfahrten sind relativ preiswert in China. Die Fahrt nach Peking erleichterte Passepartouts Geldbeutel um 1186 Yuan, das sind umgerechnet etwa 150 EURO. Bei der Ankunft in Peking dann einige organisatorische Verwerfungen. Wie alles in China sind auch die Bahnhöfe sehr groß und haben verschiedene AusgĂ€nge. Die Guides in den anderen StĂ€dten waren ĂŒber Passepartouts chinesische Telefonnummer informiert und so konnte man immer einfach zusammenfinden. Nicht so in Peking. Also klapperte Passepartout die verschiedenen AusgĂ€nge ab auf der Suche nach einem Schild oder Zettel auf dem sein Name steht. Ohne Erfolg! WIRD FORTGESETZT!
In Tibet wird man mit SĂŒĂŸigkeiten und Sauerstoff begrĂŒĂŸt.

7 May 2018

Der 13-stöckige Palast ist 117 Meter hoch und hat ĂŒber 1.000 Zimmer. Er umfasst eine FlĂ€che von 130.000 Quadratmetern. Das gesamte GebĂ€ude ist aus Stein und Holz gefertigt, mit WĂ€nden, die eine durchschnittliche Dicke von 3 Metern haben. Der Potala ist voll von aufwendigen Kunstwerken und Fresken, die viele Geschichten erzĂ€hlen. Sie stellen religiöse Themen sowie die BrĂ€uche und Traditionen Tibets dar. Leider ist das fotografieren im Palast verboten.
Die tibetische Hauptstadt Lhasa, die gerne als das „Dach der Welt“ bezeichnet wird, ist eine einzigartige StĂ€tte der buddhistischen Kultur mit großer religiöser Bedeutung. Hoch oben auf dem „Roten Berg“ thront in majestĂ€tischer Schönheit der Potala-Palast, das Wahrzeichen der Stadt. Der Palast liegt inmitten der weitlĂ€ufigen Berge von Tibet. Er ist das buddhistische Zentrum des Landes und war lange Zeit Sitz der Regierung. Die Geschichte des Bauwerkes reicht bis in das Jahr 637 zurĂŒck, als der Tubo-König auf dem fast 4.000 Meter hohen Roten Berg einen ersten Palast baute. Nach dem Untergang des Königreichs wurde der Prachtbau jedoch zerstört. Im 17. Jahrhundert begann der damalige fĂŒnfte Dalai Lama, auf den Fundamenten der alten Ruinen ein neues Bauwerk zu errichten. WIRD FORTGESETZT!

6 May 2018

Noch einige NachtrĂ€ge zu meinem Moment ĂŒber den Tibet Express oder Lhasa Bahn. Die Bahnstrecke ist die höchste der Welt, etwa 200 Höhenmeter mehr als die Andenbahn in Peru. Die Entfernung von Xining nach Lhasa betrĂ€gt 1956 km. Wer Interesse hat kann sich eine interessante SWR Dokumentation ĂŒber die Bahnreise von Peking nach Lhasa ansehen: https://www.swr.de/eisenbahn-romantik/folge-629-xl-auf-dem-dach-der-welt-von-peking-nach-lhasa-per-zug/-/id=98578/did=16342748/nid=98578/183f6oy/index.html
Und das ist Momo, also natĂŒrlich nicht der Roman von Michael Ende sondern eine tibetische SpezialitĂ€t, eine Teigtasche die mit Yakfleisch gefĂŒllt ist. Lecker!

5 May 2018

Der Lhasa Express ist ein Meisterwerk der Technik. Die StreckenfĂŒhrung von Golmund wurde 2001 in Angriff genommen und 2006 fertiggestellt. Das gesamte Projekt kostete 3,3 Mrd EURO. Die Trasse musste durch Permafrostböden gebaut werden mit dem Problem, dass sommerliche Tauphasen das GleisgelĂ€nde instabil machen können. Ein großer Teil der Strecke wurde deshalb ĂŒber eine Kombination erhabener Betontrassen und BrĂŒcken gefĂŒhrt. 10.000 mit Ammoniak gefĂŒllte KĂŒhlstĂ€be wurden verbaut um das Auftauen des Bodens in bestimmten Regionen einzudĂ€mmen. Die langsam ansteigende Strecke erreicht ihren höchsten Punkt am Tanjulla Pass auf 5.072 m, um dann langsam nach Lhasa auf ca. 3.500 m hinabzurollen. Der Blick auf die 6 bis 7.000er des Kunlun Gebirges begleitet Passepartout auf diesem Weg. HĂ€ufig sieht man Yaks auf den mit Vegetation nicht gesegneten FlĂ€chen grasen. In der Höhe von 5.000 m ist nur noch 60 % des Sauerstoffs, im Vergleich zu Landschaften auf Meereshöhe, verfĂŒgbar.
Es weihnachtet sehr đŸŽ„đŸđŸŸ

4 May 2018

Nach 9 Stunden Bahnfahrt wird Passepartout von einer höflichen Stewardess auf chinesisch angesprochen, die mit Hilfe der Übersetzungsapp ihm versucht zu erklĂ€ren, dass er an dem nĂ€chsten Bahnhof den Zug verlassen muss. FĂŒr die folgende Diskussion war die App nicht das richtige Medium der VerstĂ€ndigung. GlĂŒcklicherweise war eine junge Chinesin der englischen Sprache mĂ€chtig. Der Zugwechsel ist notwendig weil der neue Zug eine Sauerstoffversorgung hat, die offensichtlich notwendig ist, obwohl Lhasa „nur“ auf 3.500 m liegt. Wie dem auch sei Passepartout sitzt seit Xining in einer sauerstoffversorgten Kutsche. An dieser Stelle muss Passepartout ein Lob und Dank aussprechen fĂŒr die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft die er ĂŒberall in China erfĂ€hrt.
Passepartout auf dem Weg nach Lhasa. Abfahrt 04.05. 2018 09:45 Uhr, Ankunft voraussichtlich 05.05.2018 16:15 Uhr. Die Zeit der HörbĂŒcher ist wieder gekommen.

3 May 2018

Das 56 qkm große Areal besteht, neben dem GrabhĂŒgel, aus zahlreichen ĂŒberirdischen Bauten und unterirdischen Kammern und Gruben. Der Kaiser wollte alles aus seinem irdischen Leben auch im jenseitigen besitzen. Und eine Armee von 8.000 Kriegern, die Terrakotta Armee, soll all dies beschĂŒtzen 1974 entdeckten Bauern beim Ausschachten eines Brunnens die ersten Fragmente dieses historischen VermĂ€chtnisses, jetzt Teil des Unesco Weltkulturerbes, nahe Xi‘an der heutigen Hauptstadt der Provinz Shaanxi.
Quin Shihuang war der erste Kaiser Chinas. Nach dem Tod seines Vaters folgte er ihm im Alter von 13 Jahren anno 246 v.u.Z. auf den königlichen Thron. Als er dann im Alter von 22 Jahren die RegierungsgeschĂ€fte voll ĂŒbernahm eroberte er in nur 15 Jahren in blutigen Kriegen die anderen 6 Feudalstaaten des Landes. Nach der Einigung Chinas nahm er den Titel „Erster gottgleicher Herrscher Chinas“ an. Er starb im Jahr im Alter von 50 Jahren. Der gefĂŒrchtete Tyrann, aber auch guter Strukturstratege, begann bereits im frĂŒhen Lebensalter mit dem Bau seines Mausoleums. 10 % der damaligen Bevölkerung von 20 Mio. wurden hierfĂŒr und fĂŒr den Bau der „großen Mauer“, zur Abwehr der Mongolen, zwangsrekrutiert. WIRD FORTGESETZT

2 May 2018

Der Taoismus ist eine philosophische und religiöse Lehre, die in China etwa im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung entstand. Im Zentrum der Lehre steht LebensverlĂ€ngerung und Unsterblichkeit des Körpers, die man durch Meditation, DiĂ€tik, Alchemie und Gymnastik zu erreichen versucht. Feng Shui, Tai Chi und Qi Gong sind hierauf zurĂŒckzufĂŒhren und Lao-tse war der spirituelle FĂŒhrer. Heute ist der Taoismus eher ein System des Volksglaubens, in dem Heilige und Götter aus dem Ă€lteren Taoismus fortleben. Der Qingyang Tempel wurde ursprĂŒnglich in der Tang Dynasty (618-907) erbaut, aber heute stammt nur noch einer der Bauten aus dieser Zeit, alle anderen sind zeitgenössischen Ursprungs.
Er ist ein Pflanzenfresser mit putzigem Aussehen und einem friedvollen Wesen. Er ist ein ausgesprochener Gourmet und isst nur erlesene Bambussorten, diese aber eigentlich gourmandhaft, denn tĂ€glich bis zu 40 kg des köstlichen GrĂŒns muss mit diesem Etikett versehen werden. Er ziert das Logo des WWF und lebt in freier Wildbahn nur in China. Er kann bis zu 140 kg auf die Waage bringen und wird in freier Wildbahn ca. 20 Jahre alt, im Gehege sogar Mitte 30. In krassem Gegensatz zum Gewicht eines ausgewachsenen PandabĂ€ren, denn von diesem ist hier die Rede, was Passepartouts Follower natĂŒrlich lĂ€ngst bemerkt haben, wiegt ein neugeborenes Pandababy nur rund 90 bis 130 Gramm. Der relative Gewichtsunterschied zwischen der Mutter und ihrem Wurf dĂŒrfte bei Großen Pandas grĂ¶ĂŸer sein als bei allen anderen Plazentatieren. PandabĂ€ren sind immer noch vom Aussterben bedroht. Der letzte Census 2015 ergab eine Population von knapp 2.000.

1 May 2018

Ein Spaziergang durch die Altstadt von Chongquing am 1.Mai erinnert Passepartout an die MenschenauflĂ€ufe an einem Sonntag zu Lukasmarkt in Mayen in der Eifel, mit dem Unterschied, dass er in Chongquing keine europĂ€ische Erscheinung erblicken konnte. Angeboten wurden wieder ein reichhaltiges neues Produktangebot, wobei das Spektrum von Scharf zu SĂŒĂŸ einen weiten Bogen spannte. Joghurt wird ĂŒbrigens in China nicht mit dem Löffel gegessen, sondern mit dem Strohhalm gesaugt!
WĂ€hrend des zweiten Weltkriegs war der Osten des Landes weitgehend unter japanischer Besatzung. Chongquing war wĂ€hrend dieser Zeit die provisorische Hauptstadt des Landes. Der FĂŒhrer des nationalen Widerstandes gegen die Besatzer war Chiang Kai-shek. Sein Sommerpavillion im Eling Park erinnert an diese Zeit. 1948 floh Chiang Kai-shek vor Maos Truppen von Chongquing aus nach Formosa, dem heutigen Taiwan.
Chongquing ist die Endstation von Passepartouts Reise ĂŒber den Yangtse und nur ein kurzer Zwischenstopp bevor es weiter nach Chengdu geht. Das Bild ist nur deshalb so interessant weil es die Trasse einer S-Bahn zeigt, die durch einen HĂ€userblock fĂŒhrt und auf der tatsĂ€chlich auch ZĂŒge verkehren.

29 April 2018

Der Yangtze-Fluss entspringt auf dem „Dach der Welt“, am Hauptgipfel des Tanggula Gebirges auf dem Hochplateau Tibets. Seit 200 Millionen Jahren fließt er durch tiefe TĂ€ler und wird unterwegs von tausenden ZuflĂŒssen gespeist bevor er nach 6.300 km bei Shanghai in das sĂŒdchinesische Meer mĂŒndet. Er ist nach dem Amazonas und Nil der drittlĂ€ngste Fluss der Welt. Passepartout ist an Bord der „Century Paragon“ auf dem Weg vom „Drei Schluchten Damm“ bei Sandouping nach Chongquing, einer dreitĂ€gigen Flusskreuzfahrt ĂŒber 621 km. Nun, nicht vergleichbar mit dem Rhein zwischen Bingen und Koblenz aber insoweit interessant als die Umweltverschmutzung der Luft und des Wassers hier besonders sichtbar werden.

28 April 2018

Der “Drei-Schluchten-Staudamm “ ist das grĂ¶ĂŸte Wasserkraftwerk der Welt. Von 1993 - 2009 wurde ein 185 m hoher Damm errichtet, der den Yangtse bei Sandouping in der Provinz Hubei aufstaut. Die 32 installierten Turbinen liefern zur Zeit 850 Mio. kw p.a. und damit die weltweit grĂ¶ĂŸte Energiemenge eines Wasserkraftwerkes. Um den Schiffsverkehr auf dem Yangtse weiterhin zu ermöglichen wurden eine fĂŒnfstufige Doppelschiffsschleuse und ein Schiffshebewerk fĂŒr kleinere Tonnagen gebaut. 1,3 Mio. Menschen sollen aufgrund des Projektes umgesiedelt worden sein und zu den Umweltauswirkungen schweigen die „Guides“. China hat immer noch ein Einparteiensystem und ist deshalb keine Demokratie. Leider ist die QualitĂ€t der Bilder so wie sie ist. Der Smog ĂŒberzieht das Land, fast ĂŒberall.

26 April 2018

Auf dem Weg zum Drei-Schluchten-Staudamm passiert Passepartout eine Seitenschlucht des Yangtse und trifft auf die Welt einer weiteren ethnischen Minderheit, der „Tu Jia“.

25 April 2018

Passepartout ist trotz aller administrativer Probleme am Jangtse angekommen. Ein kurzer Ausflug fĂŒhrt ihn zum Xiaofeng National Park mit dem 102 m hohen Beiguoshu-Wasserfall.

24 April 2018

Die chinesischen Visa Bestimmungen machen eine Änderung von Passepartouts Reiseplan erforderlich. Er hat ein Visa ĂŒber zwei Aufenthalte von je 30 Tagen. Das bedeutet aber auch, dass Passepartout einmal China verlassen und wieder einreisen muss. Um das zu erreichen war die 7-stĂŒndige Bahnfahrt nach Shenzhen, einer Stadt mit 15 Millionen Einwohner die an der Grenze zur Sonderverwaltungszone Hongkong liegt, erforderlich. Kurzer Übergang in die ehemalige britische Kronkolonie und wieder zurĂŒck und Passepartout darf weiter in China bleiben. Welch ein administrativer Unsinn!

22 April 2018

Auf angeblich nur sozialistische Grundwerte wird gelegentlich immer noch hingewiesen. Entdeckt hat Passepartout auch einen kleinen „Knigge“ fĂŒr chinesische Touristen.
Das Wu Yi Shan-Gebirge im Nordwesten der Provinz Fujian gehört zu den berĂŒhmtesten Teeanbaugebieten Chinas. Auf einer FlĂ€che so groß wie das Land Brandenburg leben nur knapp 20 000 Menschen. Stark zerklĂŒftete Felsmassive und Berge mit dichter Bewaldung bilden den romantischen Hintergrund fĂŒr eine einzigartige Teekultur, die in diesem Gebiet beheimatet ist. FrĂŒher war das Gebirge RĂŒckzugsgebiet fĂŒr Einsiedler und Mönche, die auch die ersten TeestrĂ€ucher zogen. Oftmals sind nur schmale Schluchten zwischen den Felsen bebaubares Land, manchmal ein Talkessel, umgeben von kompakten FelswĂ€nden, in denen sich ein kleiner Teegarten befindet. Der Boden ist durch die Erosion mit Mineralien angereichert, die von den Felsen ausgewaschen wurden. Diese Mineralien sind mit verantwortlich fĂŒr den einzigartigen Geschmack der Steintees. Der Name bedeutet nicht, dass der Tee nach Stein schmeckt, er weißt nur auf die felsige Umgebung hin, in denen die winzig kleinen TeegĂ€rten gedeihen.

20 April 2018

Passepartout hat schon viele MĂ€rkte in vielen LĂ€ndern gesehen, aber der Markt in Xiamen stellt alles in den Schatten. Xiamen liegt an der PazifikkĂŒste und entsprechend maritim geprĂ€gt ist das Angebot. Die Vielfalt der prĂ€sentierten Meeresbewohner war beeindruckend aber der Markt offerierte auch Angebote, die in Europa nicht gelĂ€ufig sind: Schlangen (durfte Passepartout nicht fotografieren), Schildkröten, SandwĂŒrmer und Ochsenfrösche etc.. Das war ein Erlebnis!

19 April 2018

Heute steht eine 12 stĂŒndige Zugfahrt nach Xiamen an. Aber mit dem Zug zu fahren ist in China ein Genuss.

17 April 2018

GemĂŒtlicher Spaziergang durch den “Black Dragon Garden” in Lijiang.
Erinnerungen an Cuzco wurden wach, jene Inka Stadt im heutigen Peru die ebenfalls auf 3.500 m liegt. Passepartout wurde damals von Lima , was auf Meereshöhe liegt, ohne langsame Anpassung nach oben geschleudert und litt unter diesem plötzlichen Höhenunterschied. Diesmal war es viel einfacher und der letzte Anstieg, zu einem buddhistischen Tempel, war mit einigen Pausen gut zu bewÀltigen
Die Bergkette der „Jade Dragon Snow Mountain“ chinesisch „Yulong Xueshan“ oder in der Sprache der Naxi „Satseto“, hat 13 Bergspitzen, von denen der Shanzidou mit 5.596 m die höchste Erhebung ist. Alle anderen erheben sich auf ĂŒber 4.000 m. Die Bergkette erstreckt sich ĂŒber 35 km und hat eine Breite von 20 km. Der „Jade Dragon Snow Mountain“ ist ein Schutzgebiet fĂŒr seltene Fauna und Flora. Ein Viertel der Flora die in China heimisch ist kann man hier finden. Passepartout machte sich mit seinem neuen Team auf den Weg um nĂ€her an die Gipfel zu kommen. Die letzte Strecke wurde dann mit einer Seilbahn bewĂ€ltigt, die Passepartout auf 3.500 m brachte. WIRD FORTGESETZT

16 April 2018

Passepartout’s Abendbrot heute ganz konservativ: Ochsenfrosch mit GemĂŒse und Reis 🍚
Auch in China mĂŒssen Hausaufgaben gemacht werden.
FĂŒr chinesische VerhĂ€ltnisse ist Lijiang mit seinen 400.000 Einwohnern eine kleine Stadt. Nach Yi, Dai und Bai sind es nun die Naxi, eine weitere Minderheiten Volksgruppe, die hier den Ton angibt. Lijiang ist der ganze Stolz der Provinz Yunnan. Die auf 2.400 m gelegene Stadt ist UNESCO Weltkulturerbe, Stadt der Musik, der Blumen, der WasserkanĂ€le und der 300 BrĂŒcken – mit einer einmaligen Architektur. Dazu klare Luft, ein mildes Klima, ĂŒppige Vegetation, und zu FĂŒĂŸen des Jade Dragon Snow Mountain (5.596m) gelegen. Über kleine BrĂŒcken vorbei an blumengesĂ€umten KanĂ€len lĂ€sst sich Passepartout durch die Kopfsteinpflaster-Gassen treiben, verweilt am zentralen Platz um einer Tanzgruppe Beifall zu spenden und genießt das besondere Ambiente der Stadt.

15 April 2018

Alternative Protein Versorgung wird, angesichts der Bevölkerungsentwicklung, immer bedeutender. In einem „Food Parlour“ chinesischen Stils versuchte sich Passepartout auf die Alternativen zu Rind, Schwein, Fisch, Soya etc. einzustellen. Der alternative Protein Cocktail bietet „ BambuswĂŒrmer, Seidenraupen und Heuschrecken“ alles gut abgestimmt mit Chili und weiteren lokalen GewĂŒrzen. Meine Nachricht an die EuropĂ€er : „Do not worry, enjoy“! Die Heuschrecken waren etwas „messy“ weil man die FlĂŒgel entfernen sollte, aber der Rest „Delikat“.
Das Chongsheng Tempelgebiet ist mit 6 qkm das grĂ¶ĂŸte buddhistische Tempelgebiet in China und fĂŒr Buddhisten weltweit ein besonderer Anziehungspunkt. Die drei Pagoden gehen auf das 9. Jh. zurĂŒck. und sind in Ihrem ursprĂŒnglichen Zustand dank guter Restaurierung unseren Generationen erhalten geblieben. Der zentrale Tempel gehört Buddha und sein Haus wird unterstĂŒtzt von zwei Mönchen, links vom Betrachter aus gesehen Ananda und rechts Jia She. Die kleine aus Kupfer geformte und mit Blattgold, wie die anderen auch, ĂŒberzogene Figur stellt Zang Tuo Jue Duo dar, den ersten Mönch der Buddhismus nach Dali gebracht haben soll.
Die 16-stĂŒndige Autofahrt von Xishuangbanna nach Dali war einer der peinigenden Ereignisse die Passepartout erdulden musste um sein Ziel, die Erde ohne Flugzeug zu umrunden, nicht zu gefĂ€hrden. Um 24 Uhr war die nur 620 km lange Reise durch atemberaubende tropische Vegetation beendet, und obwohl nur Beifahrer, war Passepartout erschöpft und schnell vom Schlaf ĂŒbermannt. Dali liegt auf 2.000 m und wird nach Osten vom Erhai-See begrenzt und nach Westen vom 4.122 m hohen Cangshan-Gebirge umarmt. Frank, Passepartouts lokaler FĂŒhrer fĂŒr die Region ist ein Bai, eine der Minderheiten Volksgruppen im SĂŒden Chinas, deren Anteil an der Bevölkerung in Dali fast 70 % ausmacht. Die Dali Kultur ist eine Melange der chinesischen, tibetanischen und sĂŒdostasiatischen Kultur die mit dem Bai Einfluss einen besonderen ethnischen Zauber verstrahlt. Der Chongsheng Tempelkomplex mit den drei Pagoden vor dem Hintergrund des Cangshan-Gebirges ist einer der Highlights.

13 April 2018

Jinghong ist die Hauptstadt von Xishuangbanna, der autonomen Region der Dai einer der bereits erwĂ€hnten Minderheiten in China, innerhalb der Provinz Yunnan. Jinghong liegt, an den Ufern des Mekong, auf dem 22. Breitengrad nahe der Grenze zu Laos und Myanmar. Das tropische Regenwaldklima erhebt die Region im Winter zu einem Touristenmagneten der Chinesen. Kalt gibt es nicht, es gibt nur trocken oder nass. Entsprechend lockt die Flora mit einer BiodiversitĂ€t in den schönsten Farben. Die Ankunft Passepartouts fiel mit dem Beginn des Wasserfestes der Dai, quasi ihr Neujahrsfest, zusammen einem großen Volksfest rund um das Wasser und den Mekong.

12 April 2018

Die chinesische KĂŒche unterscheidet sich von der europĂ€ischen wie allseits bekannt ist. Passepartout beginnt den Tag grundsĂ€tzlich mit einer Reisnudelsuppe mit Fleisch und GemĂŒse, so wie es fĂŒr die meisten Chinesen ebenfalls ĂŒblich ist. Da die Besichtigungstouren auch außerhalb der Stadt stattfinden wird in aller Regel ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant eingenommen. Das Team von Passepartout fĂŒr Kungming und Xishuangbanna wĂ€hlte ein auf Ente spezialisiertes Etablissement, wo neben dem FlĂŒgeltier verschiedene GemĂŒse, Reis, Suppe und ein Buchweizentee gereicht wurden. SpĂ€ter kam aufs Haus noch frischer Tofu dazu. Die Suppe wird ĂŒbrigens immer zum Schluss genommen, sie soll fĂŒr eine ausgewogene Darmflora sorgen. Das Essen war sehr lecker und kostete fĂŒr das Trio insgesamt 90 Yuan, was nach gegenwĂ€rtigem Umrechnungskurs etwa 11,50 EURO ausmacht. Warum eigentlich nicht 1 Jahr China?

11 April 2018

Passepartout hatte eine 8 stĂŒndige Bahnfahrt zu absolvieren um von Guilin nach Kunming zu gelangen. Aber nach den 26 Stunden Greyhound nach Acapulco ist das kein besonderes Ereignis mehr. Wohl empfangen in dieser 7 Mio. Stadt und wohl geruht in einem schönen Hotel machte Passepartout sich mit seinem neuen Team auf den Weg nach Shilin einem der Zentren der Yi Volksgruppe. Die Han haben mit 92% den grĂ¶ĂŸten Anteil der ethnischen Vielfalt in China. Die restlichen 52 Volksgruppen sind die Minderheitsgruppierungen von denen in Yunnan, das ist die Provinz wo sich Passepartout gerade aufhĂ€lt, allein 25 leben und hiervon haben 15 immer in diesem Gebiet gelebt. Die HĂ€lfte der Volksgruppen hat eine eigene Sprache aber mehr als 1.000 Dialekte bezeugen einen Ausdruck der IndividualitĂ€t, die in Kleidung und Tradition ihren Ausdruck findet. Der „Steinwald“ in Shilin ist Teil des UNESCO Welterbe das die gesamte Karstlandschaft im SĂŒdwesten Chinas einschließt.

9 April 2018

Chinesisches Bier! Man beachte den GrĂ¶ĂŸenunterschied zwischen Flasche und Glas.đŸș
Und das ist Passepartouts Team in und um Guilin.

8 April 2018

Der Li-Jiang oder der Li-Fluss fließt im Zentrum der Naturschönheit, der Karstlandschaft, in die Guilin eingebettet ist. Diese Landschaft war vor Jahrmillionen Teil des Ozeanbodens. Aus den Sedimenten des Ozeans bildete sich im Laufe der Zeit eine Kilometer dicke Kalkschicht. Als der indische Subkontinent auf Eurasia traf und das Himalaya-Gebirge auffaltete, wurde auch die Landmasse im SĂŒden von China angehoben und der Meeresboden wurde zu Festland. Die Kalkstein-Ablagerungen des ehemaligen Meeresbodens begannen schließlich zu verwittern und die Erosion aus Wind und Wasser schuf ĂŒber Jahrmillionen eigenwillige, schöne und bizarre Gesteinsformationen. Zwischen Guilin und Yangshuo fließt der Li-Fluss ĂŒber 83 km durch diese imposante Landschaft und Passepartout war dabei.

7 April 2018

Die erste Zugfahrt war sehr angenehm und stressfrei. Die Organisation perfekt, aber viel mehr Kontrolle im Vergleich zu Deutschland. Sehr komfortable Sitze, mit etwas zu wenig Beinfreiheit fĂŒr Passepartouts LĂ€nge, aber der Chinese ist im Durchschnitt auch kleiner als die NordeuropĂ€er. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 247 km bewegte sich der Zug Richtung Guilin und erreichte Passepartouts 250 km entferntes nĂ€chstes Reiseziel nach zweieinhalb Stunden. Jeder der in Deutschland einen Zug in einer der Metropolen verlĂ€sst kennt die plötzliche, vermeintlich unerwartete Ansammlung von Homo Sapiens. In Guilin ergoss sich ein Bienenschwarm auf den Bahnsteig. Passepartout verharrte um nicht ĂŒberrannt zu werden. Nach einer gewissen Zeit wurde auch er ins Freie gespĂŒlt, wo der lokale FĂŒhrer auf ihn wartete. Vor der Fahrt zum Hotel ging es zuerst zur Schilfröhrenhöhle. Das Karstgebirge sĂŒdlich von Giulin ist mit 10.000 qkm das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende Gebiet weltweit, mit vielen Höhlensystemen.
Auf dem Weg nach Guilin. Passepartouts erste Zugfahrt in China.🇹🇳

6 April 2018

Der Qingping Markt ist ein Strassenmarkt, wo man viele Basisstoffe, die in der traditionellen chinesischen Medizin genutzt werden, kaufen kann. Hierzu gehören auch Skorpione die nach entsprechender PrÀperation in der Krebsbehandlung eingesetzt werden.
Der Weg zur Insel Shamian ist nur kurz, doch Stimmung und Umfeld Ă€ndern sich schlagartig, denn man gelangt von Guangzhou‘s hektischstem Bezirk ins eleganteste Viertel der Stadt. Die 1 km lange und 500 m breite Sandbank wurde als TrophĂ€e des Opiumkrieges von den europĂ€ischen MĂ€chten gepachtet. Frankreich nahm sich die östliche HĂ€lfte, die Briten den Rest. Die imposanten Alleen, Villen, Banken, Botschaften und Kirchen sind fast alle noch erhalten. Bis heute lebt die damalige AtmosphĂ€re auf Shamian fort und fast alle AuslĂ€nder, die sich auf einen lĂ€ngeren Aufenthalt in der Stadt einrichten, leben auf der Insel. Hochzeitspaare bevorzugen fĂŒr Ihr Hochzeitsbild gerne den historischen Hintergrund der GebĂ€ude auf Shamian.
Der GrenzĂŒbertritt von Macau in die Volksrepublik China war völlig problemlos und schnell und dass obwohl dieser GrenzĂŒbergang der am meisten frequentierte in China ist. 300.000 Menschen ĂŒberqueren hier jeden Tag die Grenze, mehrheitlich natĂŒrlich Chinesen auf dem Weg zu einem der 50 Casinos in Macau. Das GlĂŒcksspiel ist in China verboten. Begleitet von einer FremdenfĂŒhrerin war das nĂ€chste Ziel von Passepartout die Provinzhauptstadt Guangzhou (Kanton), eine Wirtschaftsmetropole mit 14 Mio. Einwohnern, die in zwei Stunden ĂŒber eine Autobahn deutschen Standards erreicht wurde. Der nĂ€chste Tag begann wieder mit einer Tempelbesichtigung. Die UrsprĂŒnge des Jinghui Tempels, heute „Temple of the six Banyan Trees“ genannt, gehen in das 6. Jh. uZr. zurĂŒck. BegrĂŒĂŸt wird der Besucher in der Tianwang Halle vom lachenden, glĂŒcklichen Buddha. Dahinter erhebt sich unĂŒbersehbar die Hua (Blumen) Pagode, bevor man zur Haupthalle Daxiong Baodian mit den drei großen bronzenen Buddastatuen kommt.

4 April 2018

Und ĂŒberall Selfie-Wahn👎
442 Jahre regierten die Portugiesen Macau, was man in dem heutigen Stadtbild noch deutlich erkennen kann. 1999 wurde das Gebiet an China zu den gleichen Bedingungen wie Hongkong zurĂŒckgegeben. Heute ist Macau die Nummer 3 unter den internationalen Spielerparadiesen. Nur die beiden amerikanischen StĂ€dte Las Vegas und Atlantic City verbuchen noch mehr Einnahmen aus dem GlĂŒckspiel. Weit ĂŒber die HĂ€lfte der Haushaltseinnahmen der kleinen Region stammen aus dem GlĂŒcksspiel.
Die 50 km von Hongkong nach Macau ĂŒberwindet Passepartout mit einem Schnellboot in etwas mehr als einer Stunde. Rund 600.000 Menschen leben auf einer FlĂ€che von knapp 30 Quadratkilometern. Damit ist Macau eine der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde. Dazu kommen jedes Jahr ĂŒber zehn Millionen Touristen, die das kleine Eiland besuchen. So klein und unbedeutend Macau im Gegensatz zu Hongkong auch erscheinen mag, die Insel hat eine weitaus lĂ€ngere europĂ€ische Vergangenheit als die benachbarte ehemalige britische Kronkolonie. Bereits 1513 betritt mit dem portugiesischen Seefahrer Jorge Alvarez der erste EuropĂ€er Macau. Zu diesem Zeitpunkt beherrschen die Portugiesen die Weltmeere östlich Afrikas, wĂ€hrend die Spanier sich eher gen Westen nach SĂŒdamerika orientieren. Im Vertrag von Tordesillas wurde dies 1493 von beiden MĂ€chten besiegelt. Die militĂ€risch schwachen Chinesen mĂŒssen Macau 1557 schließlich an Portugal abtreten.

3 April 2018

Auch das findet man in Hongkong. Eine BĂ€ckerei die deutsches Brot einschließlich Vollkornbrot verkauft.
Seit 1997, nach dem Ende als britische Kronkolonie, ist Hongkong Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Im Rahmen des von Deng Xiaoping entwickelten Prinzips „Ein Land, zwei Systeme“, bleibt das demokratisch-marktwirtschaftliche System Hongkongs mindestens 50 Jahre neben dem autoritĂ€ren sozialistischen System der Volksrepublik China bestehen. Diese Autonomie erlaubt Hongkong eigene Gesetze, Zölle sowie seine eigene WĂ€hrung. Zur Zeit leben ca. 7,5 Mio. Menschen in Hongkong dessen begrenzte FlĂ€che die Bebauung in die Höhe wachsen lĂ€sst. Und die Stadt ist eine Reise wert und landet deshalb in Passepartouts Lostrommel „eine Metropole, einen Monat pro Jahr“....solange es der Kadaver erlaubt.

2 April 2018

Der Taoismus ist eine philosophische und religiöse Lehre, die in China im 4. Jh. v.uZr. entstand. Bei dieser Philosophie steht die Spekulation ĂŒber das Tao = Welturgrund im Vordergrund. Die AnhĂ€nger erstreben LebensverlĂ€ngerung und Unsterblichkeit des Leibes. Mittel hierzu waren Meditation, DiĂ€tik, Alchemie, Gymnastik sowie sexuelle Praktiken. Im 13. Jh. wurden die philosophischen Ideen in dem gedruckten taoistischen Kanon, der ca. 1.500 Werke umfasst. Der heutige „VulgĂ€rtaoismus“ hat mit dem religiösen Taoismus nur noch wenig gemeinsam, er vermischt heute eher vieles in einem Volksglauben, in dem noch Heilige und Götter des Ă€lteren Taoismus fortleben. Ein wichtiges Element in fast allen asiatischen Religionen ist die Ahnenverehrung. Die Fotos zeigen eine Ahnenwand, hinter der sich keine Gebeine oder Asche befinden. Hier kommen die Angehörigen regelmĂ€ĂŸig zur Andacht und bringen Opfer fĂŒr die ihren im Jenseits.
K‘ ung Tsch‘ iu verwestlicht „Konfuzius“ war ein chinesischer Philosoph der von 551 - 479 v.uZr., also etwa zur Zeit Buddahs lebte. Er selbst hat keine Schriften herausgegeben, seine Philosophie wurde von seinen JĂŒngern in 4 BĂŒchern ĂŒberliefert „ Unterredung, Große Lehre, Innehalten der Mitte und Werke des Meng-tze“. Ab ca. 200 v.uZr. erreichte seine Philosophie die chinesische Kultur. Seine Morallehren sind in der religiösen Idee begrĂŒndet, das im rechten Verhalten die Harmonie mit der ewigen Weltordnung, dem Tao des Himmels, erreicht werden könne. Verhalten besteht in Treue (gegen sich und andere), Selbstlosigkeit, Menschlichkeit, Rechtschaffenheit, Schicklichkeit, Weisheit und Aufrichtigkeit. Das Foto zeigt die Halle des Konfuzius im Sik Sik Yuen Wong Tai Sin Tempel.
Im Sik Sik Yuen Tempel der in Kowloon, also auf dem Festland von Hongkong gelegen ist, wird Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus in einem Tempelbereich verehrt. Seit seiner Reise durch Japan hat Passepartout die liberale Religionsgesinnung der Asiaten bereits kennen und schĂ€tzen gelernt, die einen sehr angenehmen Kontrast zu dem Alleinstellungsmerkmal der monotheistischen Religionen in unseren Breiten bildet. Das erste Wort „Sik“ bedeutet Sparsamkeit oder EinschrĂ€nkung und das zweite Wort „Sik“ steht fĂŒr farbenfrohe Dinge oder menschliche WĂŒnsche. Die zwei Wörter als Einheit gelesen bedeuten SpiritualitĂ€t, Ruhe, Intuition und Reinigung.

1 April 2018

Der Tempelbezirk ist von unzĂ€hligen LĂ€den umgeben, die brennbare Objekte in allen Formen und GrĂ¶ĂŸen anbieten. Die Chinesen glauben daran, dass diese Objekte ihren verstorbenen Angehörigen auch, wenn sie bereits ins Leben nach dem Tode ĂŒbergegangen sind, noch Trost und Hoffnung spenden können. Was dem Toten nicht als Grabbeigabe mitgegeben werden kann, das kann zu spĂ€terer Zeit noch „nachgeschickt“ werden. Darum verkaufen die LĂ€den eine Reihe von Papierautos, Kameras und Geldscheine, die dann in den Öfen im Tempel verbrannt werden.
Inmitten des hektischen Finanzviertels auf Hongkong Island liegt der Man Mo-Tempel. Dieser Tempel ist zwei sehr unterschiedlichen Gottheiten – Man Cheong (dem Gott der Literatur ) und Mo (dem Gott des Krieges ) – geweiht. Der Tempel wurde etwa im Jahre 1847 von reichen chinesischen Handelsleuten wĂ€hrend der frĂŒhen Jahre der britischen Kolonialherrschaft in Hongkong erbaut. Beide Götter wurden von ehrgeizigen Studenten im kaiserlichen China fĂŒr erfolgreiche StaatsprĂŒfungen angebetet. Über die strengen Auswahlverfahren sollten die besten Verwaltungsbeamten fĂŒr das Land gefunden werden. Er ist ein gutes Beispiel der traditionellen chinesischen Architektur, mit seinen Skulpturen, Holzschnitzereien und farbenprĂ€chtigen Wandmalereien. Die Farben rot und gold dominieren die RĂ€ume. Diese Farben symbolisieren fĂŒr die Chinesen GlĂŒck und Reichtum.

29 March 2018

Somerset Maugham hat einmal gesagt: um gut in England zu essen sollte man 3 mal tĂ€glich frĂŒhstĂŒcken. Das ist nicht ganz richtig, weil der „Afternoon Tea“ ebenfalls ein lukullisch hoch zu bewertendes Ereignis der tĂ€glichen ErnĂ€hrung ist. Und es wird auf der QE besonders gepflegt. Jeden Tag um 15:30 beginnt der Einmarsch der weiß livrierten Servicebrigade, die zu den KlĂ€ngen von klassischer Musik ihre Köstlichkeiten anbieten. NatĂŒrlich Tee und zwar Assam, Darjeeling oder Earl Grey. Aber nur Tee wĂŒrde dem Ereignis keine herausragende Bedeutung geben. Es sind die Speisen, die den Kick ausmachen. Zuerst Gurken- KĂ€se- und Roastbeef Sandwiches gefolgt von einer Tortenauswahl und schließlich das Highlight: „Schoones with clotted cream and strawberry jam“. Passepartout muss nicht besonders hervorheben dass der Tee in exquisiten Porzellantassen serviert wird und er das köstliche GetrĂ€nk nur mit leicht abgespreiztem kleinen Finger der rechten Hand seinen erwartungsfrohen Lippen zufĂŒhrte.

28 March 2018

Auf dem Weg nach Hongkong legt die Queen Elizabeth einen Stop in Xiamen ein, einer Stadt mit 2 Millionen Einwohner, die aufgrund des subtropischen Klimas fĂŒr viele Chinesen ein wilkommener Urlaubsort ist. Der Nanputuo-Tempel ist ein eindrucksvoller Tempelkomplex mit einer mehr als tausend Jahre wĂ€hrenden Geschichte. Der ursprĂŒngliche Tempel wurde wĂ€hrend der Tang-Dynastie erbaut, jedoch im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Das heutige GebĂ€ude wurde in den 1980ern erbaut, nachdem der vorherige Tempel wĂ€hrend der Kulturrevolution zerstört wurde. Noch immer dient der Tempel als aktive KultstĂ€tte. Er ist VerehrungsstĂ€tte von Guanyin-Budhisattwa.

26 March 2018

Ansonsten ist Shanghai mit 24 Mio. Einwohnern die drittgrĂ¶ĂŸte Stadt der Welt. In Pudong, dem Finanzviertel der Stadt, steht der Shanghai Tower, mit 632 m das zweitgrĂ¶ĂŸte Hochhaus der Welt und Passepartout konnte vom nur 420 m hohen Jinmao Tower einen Blick auf die versmokte Skyline werfen.
Die Japaner sind freundliche zuvorkommende und höfliche Menschen und Passepartouts WohlfĂŒhlindex kletterte in ungeahnte Höhen wĂ€hrend seines Aufenthaltes in ihrem Land. Nun ist er in China an Land gespĂŒlt worden und erlebt einen Kulturwandel den er erst verdauen muss. Ellbogen raus und durch - ohne RĂŒcksicht auf Verluste. Als sich Passepartout im Yuyuan Garten eine Ruhepause auf einer Parkbank gönnte nĂ€herte sich eine Dame bzw. Frau des Reinigungspersonals und begann mit einem angefeuchteten Lappen Passepartouts Sitzutensil zu sĂ€ubern. Langsam nĂ€herte sie sich Passepartouts Sitzplatz der ruhig der Dinge harrte die da kommen sollten. Eine Japanerin hĂ€tte Passepartout mit freundlichem LĂ€cheln und mit vielen Verbeugungen gebeten den Platz kurzfristig zu rĂ€umen, nicht so die Chinesin. Einer Furie gleich machte sie Passepartout mit schriller Stimme und aggressiven Handzeichen klar, dass er gefĂ€lligst Platz machen sollte. Nun, der KlĂŒgere gibt nach. WIRD FORTGESETZT

24 March 2018

Die zweite Atombombe des zweiten Weltkriegs wurde, 3 Tage nach Hiroshima am 9. August 1945 um 11:02 500 m ĂŒber Nagasaki gezĂŒndet und fĂŒhrte zur Kapitulation Japans und damit zum Kriegsende. Von den 250.000 Bewohner Nagasakis starben 73.884 bis Ende 1945 und weitere 100.000 an den SpĂ€tfolgen bis Ende 2017.

22 March 2018

Abschied von Osaka, das „Osaka Eye“.
Als Abschluss von Kyoto ein Besuch des Shinto Schrein „Heian Jingu“.
Als die erste Samurai Regierung sich 1185 in Kamakura etablierte wurde der japanische Kaiser als Staatsoberhaupt auf eine reprĂ€sentative Funktion degradiert. Die politische Macht lag bei den Samurai. Der Regierungschef der Kamakura Samurai erhielt den Titel eines Seii-Taishogun was spĂ€ter zu „Shogun“ vereinfacht wurde. Der kaiserliche Sitz und Palast verblieb in Kyoto. Fast 700 Jahre regierten die Shogun Japan in drei unterschiedlichen Perioden: die Kamakura (1185-1333), Muromachi (1336-1573) die ihren Regierungssitz nach Kyoto verlegten und die Tokugawa (1603-1867), die ihren Sitz nach Edo verlegten. Die Burg Nijo-jo in Kyoto, die hier in zeitgenössischer Daguerrographie dargestellt wird, war ein Symbol der Macht der Tokugawa gegenĂŒber dem Kaiser. Nachdem der Kaiser 1867 die politische Macht zurĂŒckgewann verlegte er den Sitz der kaiser-lichen AutoritĂ€t nach Edo und gab der Stadt einen neuen Namen - aus Kyo-to wurde To-kyo.
Passepartout und die QE sind wieder in Osaka angekommen. Die geplante Anlandung in Pusan konnte wegen des starken Windes nicht durchgefĂŒhrt werden. Also geht es wieder nach Kyoto, nur 90 Minuten Busfahrt von Osaka entfernt. Der erste Stop war Kinkaku, der „goldene Pavillon“. Das Anwesen war ursprĂŒnglich eine herrschaftliche Villa die 1397 vom dritten Shogun der Muromachi Periode - Ashikaga Yoshimitsu - erworben wurde. Nach seinem Tod wurde gemĂ€ĂŸ seinem Testament die Villa zu einem buddhistischen Tempel geweiht und erhielt den Namen „Rukuon-ji“. Seit 1994 ist der mit Blattgold verzierte Tempel Teil des UNESCO Welterbes.

19 March 2018

Kagoshima, Hauptstadt der gleichnamigen PrĂ€fektur, liegt auf dem 31. Breitengrad und damit auf der Höhe von Neu Delhi oder Kairo und ist die sĂŒdlichste PrĂ€fektur der japanischen Hauptinsel. Diese bevorzugte Lage geht einher mit klimatischen Bedingungen die dem Wachstum von landwirtschaftlichen Produkten besonders dienlich sind. Der „weiße Rettich“ der einen Durchmesser von 1,5 m erreichen kann hat es sogar in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Überragt wird die Stadt vom Vulkan Sakurajima der bei seinem letzten großen Ausbruch 1914 stieß der immer noch aktive Vulkan 1,5 Mio. Tonnen Lava aus. Bevorzugte klimatische Lage hin und her, Passepartout erlebte bei seiner Anlandung den nassesten Tag seiner bisherigen Reise. Das Bildmaterial reflektiert diesen traurigen Zustand.

17 March 2018

Die PrĂ€fektur von Hiroshima beauftragte den tschechischen Architekten Jan Letzel eine „Commercial Exhibition Hall“ zu planen und die BauausfĂŒhrung zu ĂŒberwachen. Im April 1915 wurde das GebĂ€ude fertiggestellt. Im Laufe der Zeit Ă€nderte sich der Nutzungszweck und im zweiten Weltkrieg wurde das GebĂ€ude von verschiedenen Behörden genutzt. Am 6.August 1945 um 08:15 Uhr warf ein B29 Bomber der US Luftwaffe die erste Atombombe ab. Sie detonierte 160 m sĂŒdöstlich und 600 m ĂŒber der „Commercial Exhibition Hall“. Bis Ende 1945 starben 140.000 Menschen. Tausende spĂ€ter an den Folgen der Nuklearstrahlung. Die Ruine der „Commercial Exhibition Hall“ ist heute das „Hiroshima Peace Memorial“ WelterbestĂ€tte der UNESCO.
Der Itsukushima Schrein wurde, zuerst 593 u.Zr. und dann nochmals nach seiner Zerstörung 1168, im Stil der Shinden Epoche errichtet. Das Bauwerk auf Stelzen in einem Wattgebiet der Insel Miyajima wird bei Flut fast ĂŒberschwemmt was den Eindruck eines Schreins im Wasser vermittelt. Das Bergpanorama, das die Bucht umfasst verstĂ€rkt den pittoresken Gesamteindruck. Dem Schrein vorgelagert ist das Tor O-torii das wie der Schrein selbst in Zinnoberrot gefĂ€rbt ist, einer Farbe die die bösen Geister zurĂŒckweisen soll.
Abschied aus Kochi.

15 March 2018

Und Asiens Jugend erscheint in der traditionellen Kleidung!
Und das warme Wetter in Kyoto hat die KirschblĂŒte 2 Wochen vor dem gewohnten Zeitpunkt beginnen lassen.
Der Buddhismus in seiner ursprĂŒnglichen Form war eine disziplinierte philosophische Lehre, die das persönliche Seelenheil durch einen Verzicht auf die weltliche Begierde zu gewinnen suchte, um dadurch die Wiedergeburt in dem endlosen Zyklus der Reinkarnation zu verhindern und stattdessen ins Nirvana (eine Art negatives Paradies) zu gelangen Der Buddhismus ist von Nepal ausgehend ĂŒber Korea im 6. Jh. u.Zr. nach Japan gelangt. Von den drei großen Strömungen des Buddhismus wird das Mahayana (auch „großes Fahrzeug“ genannt) in Japan praktiziert. Nach der Lehre des Mahayana erscheinen zu allen Zeiten Buddhas in großer Zahl. Ziel des Mahayana ist es nicht nur ein Buddha („Erleuchteter“) zu werden sondern ein Bodhisattva. Hierbei handelt es sich um die Erlangung des Status eines Buddhas, der aber selbstlos darauf verzichtet um in einer neuen Inkarnation als bereits „Erleuchterter“ Andere auf dem Weg zum Heil zu helfen. Die Buddhisten beten in Tempeln wie Ginkakuji und Sanjusangen-do in Kyoto
99 % der Japaner folgen der Glaubensrichtung des Shintoismus und des Buddismus. Das Wort „Shinto“bedeutet wörtlich „Weg der Götter“ Im Shintoismus existieren viele ĂŒberirdische Gottheiten, Kami genannt, aber es gibt keine klaren, moralische Gebote und keine heilige Schrift, der man sich unterwerfen muss. Als Kami können im Shintoismus alle Arten von Wesen und Sachen fungieren z.B. Berge, BĂ€ume, FlĂŒsse aber auch menschliche Persönlichkeiten. Da im Shintoismus letzten Endes alles göttlich beseelt ist erweist sich diese Religionsform als Ă€ußerst flexibel. Im Gegensatz zu den AnhĂ€ngern monotheistischer Glaubenssysteme sind die Shintoisten bereit verschiedenste metaphysische Weltsysteme nebeneinander zu akzeptieren. Der „Schrein“ ist der Ort wo Shintoisten ihre Götter verehren wie z.B. im Fushimi Inari Taisha Schrein in Kyoto. Kyoto war von 794 bis 1867 Hauptstadt und Kaisersitz der Japaner.

13 March 2018

Und lokale Musik und TĂ€nze sind immer dabei samt junger UnterstĂŒtzung.
Nach fĂŒnf Seetagen erreicht die Queen Elizabeth Okinawa und somit Japan. Okinawa besteht aus 160 großen und kleinen Inseln, darunter sind 49 bewohnte Inseln, die in einem Gebiet im Pazifik liegen, das ungefĂ€hr 400 km von Nord nach SĂŒd und 1.000 km von Ost nach West misst. Okinawa und seine Kultur nehmen in Japan eine einzigartige Stellung ein. Die Insel war mehrere Jahrhunderte lang Mittelpunkt des kleinen eigenstĂ€ndigen Königreichs Ryukyu, in dem sich verschiedene Kunstformen, wie etwa Tanz, Textilkunst und Keramik, unabhĂ€ngig von der japanischen Kultur entwickelten. 1606 geriet das Königreich Ryukyu unter japanische Herrschaft und wurde 1875 schließlich aufgelöst und als PrĂ€fektur Okinawa weitergefĂŒhrt. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs endete die US Besatzung Okinawas, im Gegensatz zum restlichen Japan nicht 1952 sondern erst 1972. Viele historische StĂ€tten von Ryukyu, u.a. die königliche GĂ€rten von Shikinaen, wurden von der UNESCO 2000 zum Weltkulturerbe erklĂ€rt.

8 March 2018

Passepartout ist wieder in der Nördlichen HemisphÀre angekommen.

7 March 2018

Über Newcastle und Brisbane ist Passepartout wieder in Rabaul Papua Neuguinea angekommen mit Blick auf das vulkanische Panorama der 1994 zerstörten Stadt. NĂ€heres zu PNG kann Passepartouts Bericht vom November entnommen werden. Leider ist auch von einem unerfreulichen Ereignis zu berichten. Auf der Höhe von Fraser Island musste die QE ihren Kurs Ă€ndern und kĂŒstennĂ€here GewĂ€sser ansteuern. Ein akuter medizinischer Notfall erforderte die Evakuierung eines Patienten per Helikopter. Man kann nur hoffen, dass alles gut gegangen ist.

27 February 2018

Und Passepartout ist an Bord des schwimmenden Altersheimes wieder in Sydney angekommen😀

24 February 2018

Der erste Stop der Queen Elizabeth ist in Bay of Islands nördlich von Auckland. Hier im Treaty House in Waitangi wurde am 9. Februar 1840, der Vertrag zwischen den Maori und der britischen Krone unterzeichnet, der das Zusammenleben der Volksgruppen regelt und damit dem jungen Staat Neuseeland eine demokratische Verfassung gab.

23 February 2018

Ein letzter Blick auf die Skyline von Auckland von Bord der Queen Elizabeth und Passepartout macht sich auf die 37 tÀgige Passage nach Hongkong.

20 February 2018

...und ein paar Tage Chillen auf der Coromandel Halbinsel!

19 February 2018

Im Anschluss ein paar Tage Chillen in Mount Manganui....

17 February 2018

Und dann gibt es dort noch die Kakahi Falls ein 40 Grad warmer Wasserfall.
Ganz in der NĂ€he von Rotorua findet Passepartout das Reich von Ruaumoko, dem Maori Gott des Vulkanismus. Die blubbernden Schlammbecken, rauchenden Fumarolen, heißen ThermalgewĂ€sser und der beißende Schwefelgeruch vermittelten fĂŒr George Bernard Shaw, bei seinem Besuch 1934, den Eindruck als stĂŒnde er am Tor zur Hölle, am „Hells Gate“. Der Maori Stamm „Ngati Rangiteaorere“, der seit ĂŒber 700 Jahre hier ansĂ€ssig ist und dem dieses Gebiet gehört, fand diese Bezeichnung so treffend, das man sie ĂŒbernahm. Das geothermische Gebiet entstand vor ca. 10.000 Jahren als ein alter See ĂŒber einen sechsmonatigen Zeitraum in den Pazifik abfloss und zwei kleinere GewĂ€sser Lake Roturua und Lake Rotoiti zurĂŒckließ. Durch das fehlende Gewicht des abgeflossenen Wassers wurde der feste Untergrund durch geothermischen Dampfdruck aufgefaltet und das heutige unwirkliche Landschaftsbild entstand. Neuseeland liegt eben auf dem pazifischen „Ring of Fire“.

16 February 2018

Taupo ist ebenfalls ein Vulkan der zuletzt 181 u.Z. den wohl weltweit gewaltigsten Ausbruch der letzten 5.000 Jahre hatte. Mit einer Auswurfmenge von 50 bis 60 kmÂł verwĂŒstete er ein Gebiet in Neuseeland, in dem heute ĂŒber 200.000 Menschen leben. Der Ascheregen bedeckte ganz Neuseeland mit einem mindestens 1 cm dicken Teppich und könnte die außergewöhnlich roten SonnenuntergĂ€nge in China und Europa verursacht haben, die von den Römern und Chinesen zu dieser Zeit beobachtet und dokumentiert wurden.
Passepartout hat in der Zwischenzeit die SĂŒdinsel mit der FĂ€hre verlassen. Die großen Autovermieter erlauben es nicht mehr, das deren Mietwagen mit der FĂ€hre transportiert werden. Passepartout musste seinen Wagen also in Picton zurĂŒckgeben um dann in Wellington ein neues GefĂ€hrt zu ĂŒbernehmen. Über Palmerston North und Ohahue fĂŒhrte die Route durch den Tongarironationalpark vorbei am schneebedeckten Mount Ruapehu der mit 2797 m der höchste Vulkan Neuseelands und der höchste Punkt der Nordinsel ist. Der Ruapehu ist ein aktiver Vulkan der zuletzt 2007 ausbrach. Die dunkle Lavalandschaft bildete auch die Kulisse fĂŒr „Mordor“ aus der Tolkien Triologie „Der Herr der Ringe“. In der NĂ€he liegen die Vulkane Ngauruhoe und Tongariro die ihr Haupt aber schamvoll mit einem Wolkentuch verhĂŒllten. Lediglich der Ngauruhoe grĂŒĂŸte mit einer kleineren Rauchfahne aus einem der Nebenkrater. Vorbei am Lake Rotoaira und Lake Taupo erreichte ich Rotorua. WIRD FORTGESETZT!

13 February 2018

Von Motueka hat Passepartout den Weg nach Picton entlang der nördlichen KĂŒste der SĂŒdinsel gewĂ€hlt und landschaftliche Schönheiten genießen können, die auf der Liste der Highlights seiner Reise ganz oben rangieren.

12 February 2018

„Mit 66 Jahren da fĂ€ngt das Leben an, mit 66 Jahren da hat man Spaß daran, mit 66 Jahren da kommt man erst in Schuss, mit 66 .... ist noch lange nicht Schluss!“ In Memoria Udo JĂŒrgens.

6 February 2018

Die ersten EuropĂ€er, die Neuseeland entdeckten, waren nicht englische oder französische Seefahrer, nein es waren HollĂ€nder. Unter dem Kommando von Abel Tasman ankerten die „Heemskerck und Zeehaen“ am 18 Dezember 1642 in der Bucht von Wharewharangi in der NĂ€he des Meeresarmes von Wainui nördlich des Gebietes das heute den Abel Tasman National Park bildet, ein Gebiet von abwechslungsreicher und schöner Natur und deshalb Passepartouts gegenwĂ€rtiger Aufenthaltsort. Abel Tasman war auch Leihgeber seines Namens fĂŒr Tasmanien und die tasmanische See zwischen Australien und Neuseeland.

4 February 2018

Und die Umgebung von Murchison bietet schöne Betrachtungen.

2 February 2018

Passepartout verließ Christchurch bei sommerlichen warmen Temperaturen um ĂŒber den Arthur Pass und den gleichnamigen Nationalpark die WestkĂŒste zu erreichen. Das Wetter in den SĂŒdalpen verĂ€nderte sich aber schnell, der Himmel ĂŒberzog sich mit dunkler Bewölkung die sehr bald Ihr kĂŒhles Nass auf die bergige Landschaft abgab. Ein heftiger Sturm setzte ein und Passepartout musste hĂ€ufig sein GefĂ€hrt, aus japanischer Herstellung, um Holz und Geröll die der Sturm von den steilen HĂ€ngen auf die Straße befördert hat, navigieren. Das Nachtlager war in Kumara gebucht.

1 February 2018

Trotzdem haben sich einige schöne PlĂ€tze der Stadt ĂŒber die Katastrophen hinaus gerettet.

31 January 2018

Viele eingestĂŒrzte oder nicht mehr bewohnbare GebĂ€ude wurden abgerissen. Die entleerten FlĂ€chen werden hĂ€ufig als ParkplĂ€tze genutzt und die freien Hausmauern sind eine Einladung fĂŒr Street Artists.

30 January 2018

Passepartout wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es auch Wale 🐋 vor Kaikoura gibt. Hier sind die Pottwale.....

29 January 2018

Kurz nach Mitternacht am 14. November 2016 wurden die Menschen in Kaikoura aus ihren Betten geschmissen. Ihre HĂ€user Ă€chzten und stöhnten. BĂŒcherregale und HaushaltsgerĂ€te wurden wie Spielzeug herumgewirbelt. Der nĂ€chste Morgen enthĂŒllte das ganze Ausmaß der VerwĂŒstung, die Erde hatte sich geöffnet, Straßen waren wie Papier zerknĂŒllt und Eisenbahnschienen endeten im Meer. Ein Wunder, dass bei diesem Erdbeben der StĂ€rke 7,8 auf der Richterskala nur zwei Tote zu beklagen waren. Etwas mehr als ein Jahr danach ist wenig von den Wunden verblieben. Eine Meisterleistung der Organisation und der IntegritĂ€t der Betroffenen. Der Kaikoura Canyon, eine Tiefseeschlucht die einen Kilometer vor der KĂŒste endet wird durch die zusammenfließende kalte Strömung aus der Antarktis und den warmen GewĂ€ssern aus dem Norden zu einem NĂ€hrboden fĂŒr Mikroorganismen und Plankton, die Basis fĂŒr die reichhaltige Nahrungskette fĂŒr Krill, Fische, Seevögel und SĂ€ugetiere des Meeres, fĂŒr die Kaikoura berĂŒhmt ist

27 January 2018

...und findet in Picton eine sehr schöne Unterkunft vor.

26 January 2018

Mitten durch Neuseeland fĂŒhrt die Cook-Straße - jene Meerenge, die Nord- und SĂŒdinsel voneinander trennt. Die 23 Kilometer schmale Passage verbindet die Tasmanische See mit dem SĂŒdpazifik. Die Cook-Straße gilt als einer der rauesten Wasserwege der Welt. Neuseeland liegt in der Westwindzone, mitten in den bei Seefahrern gefĂŒrchteten "Roaring Forties", den stĂŒrmischen Vierziger-Breitengraden der SĂŒdhalbkugel. Die Cook-Straße wirkt als einzige LĂŒcke zwischen den beiden großen Inseln Neuseelands wie eine WinddĂŒse: Der Wind wird in der schmalen Passage kanalisiert, er beschleunigt oft auf SturmstĂ€rke. Passepartout hatte GlĂŒck als er mit der FĂ€hre die dreistĂŒndige Passage von Wellington nach Picton unternahm - die See war angenehm ruhig, begleitet von angenehmer Musik đŸŽ¶ an Bord der Interislander FĂ€hre.

25 January 2018

Wellington oder auf Maori „Te Whanganui-a-Tara“ liegt auf 41°17â€Č11″ S und ist damit die am sĂŒdlichsten gelegene Hauptstadt der Erde. 1865 wurde Wellington offiziell Neuseelands Hauptstadt; deren Verlegung aus dem schon damals viel grĂ¶ĂŸeren Auckland in die zentral gelegene, aufstrebende Metropole am Port Nicholson wurde als notwendig erachtet, um die wegen des Goldrausches in Otago aufkeimenden UnabhĂ€ngigkeitsbestrebungen der SĂŒdinsel zu unterbinden.

24 January 2018

Neuseeland war das letzte Land der Erde, das von „Homo Sapiens“ entdeckt und besiedelt wurde. Neuseeland war aber auch das erste Land, das umfassende demokratische Strukturen einfĂŒhrte. Zwischen diesen beiden Ereignissen, und im folgenden Jahrhundert, waren die Entwicklungen und Konflikte der menschlichen Geschichte dort so intensiv und schnell , wie in keinem anderen Land der Erde. Im „Te Papa Tongarewa“ Museum sind die kulturellen SchĂ€tze des Landes zu sehen, von der ersten Besiedlung Aotearoas durch polynesische Seefahrer, bis zum Vertrag von „Waitangi“, in dem das neben- und miteinander zwischen den Maori und den Pakeha (EuropĂ€ern) 1840 geregelt wurde.

20 January 2018

19 January 2018

Tāmaki Makaurau, heute bekannt als Auckland, wurde erstmals von den Māori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands, um das Jahr 1350 besiedelt. Mit der Anlandung Captain Cooks 1969 begann die Kolonisierung und damit die EuropĂ€isierung des Landes. 1840 wurde Auckland die erste Hauptstadt Neuseelands. Von diesem Zeitpunkt an erreichte ein stetiger Zuwanderungsstrom die neue Hauptstadt. Bereits 1842 liefen die ersten direkt aus Großbritannien kommenden Einwandererschiffe in den Hafen von Auckland ein. Heute leben hier etwa ein Drittel der 4,8 Mio. Einwohner des Landes. Große Teile Neuseelands stehen unter dem direkten Einfluss des Pazifischen Feuerrings, so auch die Gegend in und um Auckland. Die Stadt wurde auf einem aus Basalt bestehenden Vulkanfeld erbaut. Dieses besteht aus 53 nicht mehr aktiven Vulkanen. Die letzten großen Eruptionen vor rund 550 und 600 Jahren haben dann den grĂ¶ĂŸten noch erhaltenen Vulkan, den Rangitoto vor der OstkĂŒste der Stadt, gebildet.

18 January 2018

Obwohl die HollĂ€nder Jakob Lemaire und Abel Tasman im frĂŒhen 17. Jahrhundert besuchten wurde Tonga durch die Reisen von James Cook im spĂ€ten 18. Jahrhundert auf die Landkarte des Planeten gebracht. Cook nannte die Inseln, die seit dem 10. Jahrhundert ein Königreich waren, „Friendly Islands“ weil er von den Bewohnern der Inseln freundlich begrĂŒĂŸt und mit Proviant versorgt wurde. Im 19. Jahrhundert wurden die Einwohner christianisiert und bis heute ist der sonntĂ€gliche Kirchgang Plicht und Freude fĂŒr die Tongalesen. Tonga wurde 1876 zuerst von Deutschland als unabhĂ€ngiger Staat anerkannt, 1879 und 1988 folgten dann England und die USA. Zwar war Tonga ab 1900 ein britisches Protektorat aber das bezog sich nur auf die Außen- und Finanzpolitik. Ab 1970 werden auch diese Ressorts eigenstĂ€ndig von Tonga verantwortet. Heute bewohnt Tupou VI den königlichen Palast.

13 January 2018

Auf der Passage von Vavau‘ nach Nuku‘alofa, der Hauptstadt Tonga’s an der NordkĂŒste von Togatapu gelegen, besserte sich die Wetterlage und Sonnenschein und tropische Temperaturen empfingen Passepartout und die 2.000 GĂ€ste der „Radiance of the Seas“. Togatapu ist ein erhabenes Atoll und mit seinen 260 km2 die grĂ¶ĂŸte und am dichtesten besiedelte Insel in Tonga. 98 % der ca. 110.000 Einwohner von Tonga gehören zum ethnischen Kulturkreis der Polynesier. Obwohl der westliche Einfluss die traditionelle Lebensweise verĂ€ndert hat haben einige Riten und GebrĂ€uche ĂŒberlebt. Wie Fiji, Samoa und Teile von Französich-Polynesien wird auf Tonga die Kava Zeremonie, ĂŒber die Passepartout bereits berichtet hat, zelebriert. Die traditionelle Kleidung in Tonga wird aus Ngatu einer Baumrinde hergestellt und Matten und Körbe werden immer noch aus PandanusblĂ€tter gewoben. Traditionelle TĂ€nze wie der „tau‘olanga“ oder „me‘etu‘upaki“ werden bei Dorffesten und Zeremonien aufgefĂŒhrt.

12 January 2018

Vava’u ist eine Gruppe von mehr als 50 Inseln etwa 250 km nördlich der Hauptstadt von Tonga, Tongapatu gelegen. Leider hatte sich der Himmel geöffnet und die freigegebenen Wassermassen machten einen Großteil der Straßen bald unpassierbar, sodass die Naturschönheiten der Inseln nicht wirklich zum Vorschein kamen.

9 January 2018

Der zweite Versuch auf Fidschi zu landen war erfolgreich nachdem die Versuche im November im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen waren. Passepartout entschied sich fĂŒr eine Fahrt mit einem “Longboot”. auf dem “Anacoda River”. Nun wissen wir alle, dass diese WĂŒrgeschlange nur in SĂŒdamerika vorkommt. Der Fluss erhielt diesen Namen weil der gleichnamige Film hier gedreht wurde. Nach einem erfrischenden Bad im Becken eines 65 m hohen Wasserfalls wurden wir von dem “Chief” eines Dorfes mit einer Kava Zeremonie begrĂŒĂŸt. Kava ist eine Pflanze die im pazifischen Raum wĂ€chst und fĂŒr seine berauschende Wirkung von den Fidschis geliebt wird. Passepartout verzichtete auf den Genuss weil ihm die Zubereitung des GetrĂ€nks keinen besonders hygienischen Eindruck vermittelte!

6 January 2018

Auf dem Weg nach Neuseeland landet Passepartout nochmal in Noumea Neukaledonien, und erkundet diesmal das Zentrum der Stadt. Den Mittelpunkt bildet der reprĂ€sentative und baumbestandene Platz, der Place des Cocotiers, mit dem Denkmal des Governeur Olry der am westlichen Eingang des Platzes auf seiner SĂ€ule trohnt. In der Mitte des Platzes befindet sich der 1893 errichtete Brunnen Fountaine CĂ©leste der den Nullpunkt des Straßensystems Neukaledoniens bildet. Ab hier werden die Entfernungen ab NoumĂ©a gerechnet. Am östlichen Ende erhebt sich ein 1879 von StrĂ€flingen errichteter Musikpavillon.

3 January 2018

Min einem letzten Blick auf die Oper verabschiedet sich Passepartout nach einem Monat von Sydney. Sydney ist nicht nur eine Reise wert. Dennoch hat sich die Stadt seit 2009 verĂ€ndert und ein mehr asiatisches Ambiente entwickelt. In der Innenstadt konnte man gelegentlich den Eindruck nicht verdrĂ€ngen man sei in Shanghai und nicht in Sydney. Jetzt geht es mit der „Radiance of the Seas“ ĂŒber Neukaledonien, Fidschi und Tonga nach Auckland. Die nĂ€chsten 14 Tage wird Passepartout wieder vom Äther abgeschnitten sein, aber alles interessante wird aufgezeichnet und nachgeliefert.

30 December 2017

Auf einem HĂŒgel mit Blick auf den Hafen und Harbour Bridge trohnt seit Ende des 19. Jahrhunderts die Sydney Sternwarte.
Darling Harbour war ursprĂŒnglich ein Teil des Handelshafens von Sydney mit zahlreichen LagerhĂ€usern, Verladeeinrichtungen, Fabriken und eigenem Bahnanschluss. Die Hafenanlagen ereilte ihr Schicksal wie in vielen anderen StĂ€dten auch, sie wurden immer weniger genutzt und verfielen langsam. Zu Beginn der 1980er Jahre wurden sie schließlich abgerissen und mit der Umgestaltung und der Neubebauung des Stadtviertels begonnen. Heute ist es ein Erholungsgebiet mit zahlreichen Hotels, Restaurants, Shopping Malls, Theatern und Museen und weitestgehend verkehrsberuhigt. Zusammen mit der Harbour Bridge bietet Darling Harbour das Highlight des Jahres in Sydney: das Silvesternacht Feuerwerk 🎆 🎇 ...mit Passepartout mittendrin statt nur dabei!

28 December 2017

Die FĂ€hren von Sydney spielen eine wichtige Rolle in der Verkehrslogistik der Stadt. Passepartout machte sich auf den Weg ĂŒber den Parramatta River zur gleichnamigen etwa 25.000 Köpfe starken Ansiedlung im Westen der Metropole mit wechselnden Perspektiven auf schöne Wohnlagen auf dem Weg dorthin, um zum Ende des Ausflugs auch noch den Blick auf die Mangrovenbewachsung des Flusses zu erhalten.

26 December 2017

Der Sydney Tower ist 309 Meter hoch und hat neben einer Aussichtsplattform auch ein sich drehendes Restaurant. Nach dem Sky Tower in Auckland ist er der zweithöchste Fernmeldeturm auf der SĂŒdhalbkugel. Er gehört zusammen mit dem Opera House und der Harbour Bridge zu Sydneys bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen. Dies war ein weiterer nostalgischer Besuch fĂŒr Passepartout erinnernd an das gemeinsame Abendessen mit den Kindern vor 8 Jahren. Leider hat sich die Sonne, die bisher an den anderen Tagen Sydney ĂŒberstrahlte, diesmal hinter dichter Bewölkung verkrochen. Lukullisch war der Besuch kein Highlight.
Und die gibt es hier auch!
Am „Boxing Day“ fĂŒhrt Passepartouts Weg zur Bondi Beach, genau wie vor 8 Jahren, damals in Begleitung seiner beiden Töchter. Die rollende Brandung, der feinkörnige weiße Sand des 1 km langen KĂŒstenabschnitts und das gute Wetter haben Bondi Beach zum Mekka der Surfer, Schwimmer und Sonnenanbeter gemacht. WĂ€hrend der Olympischen Spiele 2000 wurden hier die Beachvolleyball Wettbewerbe ausgetragen. Die Bezeichnung „Boxing Day“ ist darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass die englische Aristokratie Ihren Dienstboten am zweiten Weihnachtstag einen Urlaubstag gönnten und ihnen jeweils eine „Box“ mit Geschenken fĂŒr den Tag mitgaben.

24 December 2017

Passepartout wishes a merry Christmas 🎄🎁 to everybody following his journi!

22 December 2017

Nach 7 Jahren hat Passepartout Jann und Rob wieder getroffen. Auf dem ersten Orbit haben wir uns im Dschungel von Borneo angefreundet, dann der Besuch in Köln und jetzt die Replik in Sydney. Die beiden leben im SĂŒden der Stadt und Passepartout schwang sich gewandt auf einen lokalen Zug um schließlich nach 40 Minuten in Cronulla anzukommen. Die anschließende Bootsfahrt fĂŒhrte uns entlang einer sehr schönen Landschaft - dem Royal National Park - der nach dem Yellowstone Park zum zweiten Nationalpark unseres Planeten bestimmt wurde. Kein Wunder, dass sich gegenĂŒber des Parks eine begehrte Wohnlage entwickelt hat. Der Strand von Cronulla sucht seinesgleichen und der Tag klang, mit interessanten GesprĂ€chen im Haus der beiden in Cavanagh in der NĂ€he von Cronulla, aus.

19 December 2017

Und auch etwas deutsche Kunst wird angeboten, als Auswahl zwei Werke von Katharina Grosse und ein Werk von Sigmar Polke.
Die „Art Gallery of New South Wales“ ist ein kĂŒnstlerischer Gemischtwarenladen, der viele Kunstepochen umfasst. Wir haben Monet und Picasso, aber auch Aborigines Kunst und ein besonderes Exponat von KapitĂ€n Cook.

18 December 2017

Und Australien hat es geschafft! Sie haben das dritte Testmatch in Perth gewonnen und dadurch mit 33 zu 32 die FĂŒhrung in diesem traditionellen Wettbewerb erreicht.

14 December 2017

Das Sportinteresse von Passepartout hat sich, fĂŒr die nĂ€chste Zeit, von Fußball zu Cricket verlagert. Australien und England kĂ€mpfen zur Zeit um die „Ashes“ ein traditioneller Wettkampf zwischen den LĂ€ndern. Der Wettkampf geht ĂŒber 5 „Testmatches“ von denen Australien die beiden Begegnungen in Brisbane und Adelaide gewonnen hat. Nun geht es in Perth zur Sache. Kann England nochmal zurĂŒckkommen?
Australien wird von einer Hitzeglocke ĂŒberzogen. Sydney war mit den 36 Celsius noch human, wĂ€hrend 50 Kilometer entfernt von der KĂŒste mit ĂŒber 40 Celsius Menschen und Natur extrem belastet sind. Die ersten BrĂ€nde im Hunter Valley sind das Resultat. 36 Celsius in Köln wĂ€ren unertrĂ€glich, hier sind diese Temperaturen wegen der KĂŒstenlage mit erfrischenden Winden aber gut zu ertragen.
In der Zwischenzeit hat die Norwegian Jewel wieder in Sydney festgemacht. Diese Barkasse hat Passepartout von Vancouver nach Sydney geschaukelt.
„To sleep, or to eat, that is the question“

13 December 2017

Und das ist der Kahn mit dem Passepartout am 3.Januar nach Neuseeland gebracht werden soll.
Das Museum of Contemporary Art hat seinen Schwerpunkt in australischer Kunst die intensiv die Probleme unserer Gesellschaft, auch in Bezug auf nukleare RĂŒstung, anspricht.

11 December 2017

Das Australian Museum, gegrĂŒndet 1827, gibt einen guten Einblick in die frĂŒhen Jahre der Besiedelung. Es ist ca. 60.000 Jahre her, dass die ersten Menschen den Erdteil besiedeln, aus dem spĂ€ter Australien, Neuguinea und Tasmanien hervorgehen. Es wird angenommen, dass sich die Vorfahren der Aborigines zu einer Zeit, als der Meeresspiegel noch deutlich niedriger stand als heute, Insel fĂŒr Insel aus dem spĂ€teren Indonesischen Archipel in Richtung Australien bewegten. Es erwartete sie weitestgehend WĂŒste und Steppe, die Temperaturen sind mörderisch. Hinzu kommt eine sehr giftige Fauna. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz ist 25.000 Jahre nach der Ankunft der ersten Menschen der ganze Kontinent besiedelt – wenn auch spĂ€rlich: Selbst zu Zeiten ihrer grĂ¶ĂŸten Bevölkerungsdichte soll es maximal 900.000 Aborigines gegeben haben. Isoliert vom Rest der Welt verharren die Ureinwohner Australiens jahrtausendelang in der Steinzeit. Dann kam das Jahr 1788 und die EnglĂ€nder.
Die Saint Mary’s Cathedral ist die römisch-katholische Kathedrale in Sydney und Sitz des Erzbischofs von Sydney.

10 December 2017

Und Halli Galli rund um das Sydney Opera House.
Passepartout durfte heute die AuffĂŒhrung von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium in der Sydney Opera Hall erleben. Ein Genuss, auch wenn die Außentemperatur von 25 Celsius zu dem europĂ€ischen WeihnachtsgefĂŒhl schwer in Einklang zu bringen ist.
Auf dem Weg von Passepartouts Appartement in der Kent Street zum Opera House bietet sich der Weg durch den botanischen Garten an, zu Fuß bequem eine halbe Stunde. Und dieser Weg eröffnet wieder neue Einblicke. Die „Araukarie columnaris“ ein endemischer Baum aus Neukaledonien stellt sich vor die Skyline und die Harbour Bridge wird floral umhĂŒllt dargestellt.

9 December 2017

FĂŒr Pierre Cardin war das „Queen Victoria Building“ das schönste Einkaufszentrum der Welt. Das GebĂ€ude wurde 1898 als eine landwirtschaftliche Markthalle gebaut und diesen Zweck erfĂŒllte es bis zum Ende des ersten Weltkriegs. Danach wurde es unterschiedlich genutzt bis es kurz vor dem Abriss stand. Schließlich wurde es fĂŒr den ĂŒberschaubaren Betrag von 75 Mio. Australischen Dollar von Grund auf renoviert und bietet heute auf 4 Ebenen knapp 200 GeschĂ€ften der Mode, Juweliere, Elektronik und Gastronomie, Platz ihre Waren anzubieten. Ich bin mit Pierre Cardin insoweit einer Meinung, dass auch ich bisher kein schöneres Shopping Ambiente erleben durfte und das trotz 5th Avenue, Harrods, Galeries Lafayette etc..

7 December 2017

Und wenn man immer weiter nördlich geht erreicht man schließlich Sydney Harbour mit der Oper, der Harbour Bridge und vielen multikulturellen Picknicks.
Das „Government House“ das zwischen 1837 und 1845 erbaut wurde war der erste Regierungssitz des Gouverneur von „New South Wales“. Es ist aber in dem schönen Botanischen Garten heute etwas deplatziert.
„The Royal Botanic Garden“ in Sydney ist eine Oase in der Mitte der Metropole der auf 30 ha eine differenzierte Flora darbiete die sich nicht nur auf den australischen Kontinent beschrĂ€nkt. Der Park wurde 1816 gegrĂŒndet als verschiedene Wege durch die Wildnis geschlagen wurden. Im „National Herbarium“ findet man verschiedene Pflanzen die Joseph Banks wĂ€hrend Captain Cooks Reise entlang der OstkĂŒste von Australien entdeckte.
Passepartout befindet sich auf den Spuren von Meike Winnemuth. Die Journalistin gewann 500.000 Euro bei GĂŒnther Jauch und entschied sich fĂŒr eine einjĂ€hrige Weltreise die sie in zwölf verschiedene GroßstĂ€dte rund um den Globus fĂŒhren sollte. Der erste Etappe ging nach Sydney und Passepartout erlaubt sich aus ihrer Reisebeschreibung „Das große Los“ zu zitieren: „Please walk on the grass. Rasen betreten erbeten, und das in einem der schönsten botanischen GĂ€rten der Welt. Unglaublich, oder? In diesem Moment wurde mir klar, dass ich wirklich zehn Zeitzonen von Deutschland entfernt war. »Außerdem sind Sie herzlich eingeladen, an den Rosen zu riechen, die BĂ€ume zu umarmen, mit den Vögeln zu reden und auf der Wiese zu picknicken« –genau so ist die ganze Stadt, eine stĂ€ndige Aufforderung zum Genuss bei gleichzeitigem Pfeifen auf die Gepflogenheiten.“

5 December 2017

Joseph Curtis war 16 Jahre alt als er nach monatelanger Schiffsreise 1826 in Sydney ankam. Englands GefĂ€ngnisse waren ĂŒberfĂŒllt und man begann immer mehr „Verbrecher“ in die von Captain Cook fĂŒr die englische Krone reklamierten sĂŒdlichen, die „australen“ LĂ€nder des Planeten zu ĂŒberfĂŒhren. Joseph war wegen Taschendiebstahls zu lebenslanger Deportation und Zwangsarbeit verurteilt worden. Mehr als 50.000 Verurteilte wurden von 1819 und 1848 in den Hyde Park Barracks inhaftiert. Nach der Absolvierung ihrer Strafe blieben fast alle in ihrem Aufnahmeland. Die RĂŒckreise nach England war nicht bezahlbar. Dies ist der Beginn des modernen Australiens. Die Barracks sind heute Teil des UNESCO Weltkulturerbe.

1 December 2017

Und bevor es in die Metropole geht zeigen sich die Beuteltiere des Landes doch noch.

30 November 2017

Pokolbin liegt im Hunter Valley in New South Wales. Es ist eine berĂŒhmte Weinregion und erinnert ein bisschen an die Toskana wenn man von den fehlenden Zypressen einmal absieht. Passepartouts Absteige ist bezaubernd.

29 November 2017

Passepartout wĂ€hlte diesmal nicht den Weg nahe der PazifikkĂŒste sondern fuhr ĂŒber den New England Highway nach SĂŒden. Die Fahrt, die zu Beginn ĂŒber gute Highways fĂŒhrte verkĂŒmmerte bald zur Fortbewegung auf schlecht ausgebauten deutschen Landstraßen. Die Region um Warwick, Passepartouts erstem Anlaufpunkt, ist ein ergiebiges Wein- und Obstanbaugebiet. Die Stadt liegt westlich der Great Dividing Range einem Gebirge, dass Australien im Osten des Landes von Nord nach SĂŒd durchtrennt. Die Fahrt ging am nĂ€chsten Tag durch eine Mittelgebirgslandschaft, wo Ackerbau und Viehzucht vorherrschen. Tagesziel war Glenn Innes, ein Ort von etwa 5.000 Einwohnern. Wie der Name schon verrĂ€t waren es keltische Einwanderer, hauptsĂ€chlich Schotten, die sich hier ansiedelten. Hier findet man heute die Australian Standing Stones die an die Kultur der Kelten erinnern sollen, wo diese Steine ursprĂŒnglich als Kalender benutzt wurden, und spĂ€ter eine religiöse Bedeutung erhielten.

25 November 2017

Passepartout ist in Brisbane angekommen und hat nun Landurlaub bis zum dritten Januar. Am dritten Dezember wird er in Sydney erwartet, genĂŒgend Zeit um die knapp 1.000 km mit einem GefĂ€hrt, das mit einem Verbrennungsmotor bewegt wird, gemĂ€chlich zu ĂŒberwinden.

21 November 2017

Der Atoll der „Conflict Islands“ in Papua Neuguinea besteht aus 21 Inseln von denen 20 unbewohnt sind. Irai ist eine davon, immerhin 3.000 m lang und 400 m breit mit dichtem tropischen Regenwald und vielen kleinen StrĂ€nden, die zum Verweilen einladen. Diese StrĂ€nde sind nur privat von maximal zwei Personen nutzbar als Basis fĂŒr den Schnorchelausflug mit anschließendem Picknick. Passepartout griff zu und erlebte ein weiteres Highlight seines Trips. Eine einsame Insel in der SĂŒdsee, ein abgeschiedener weißer Sandstrand mit einem Aquarium vor der TĂŒr und alles umhĂŒllt von tropischer Vegetation. Wow! 😯

20 November 2017

Kiriwina Island, Papua Neuguinea.

19 November 2017

WÀhrend des zweiten Weltkriegs wurde Papua Neuguinea von Japan 1942 angegriffen. Mit Hilfe der USA und der Alliierten konnten die Angriffe abgewehrt werden, aber erst 1945 wurden die Invasoren aus Papua Neuguinea verdrÀngt. Das Wrack eines japanischen Kampfflugzeuges erinnert an die Geschichte.
Papua Neuguinea liegt an der Grenze der australischen und der pazifischen Erdplatte. Die australische Platte bewegt sich pro Jahr 6 cm nach Norden, bei der pazifischen Platte sind es 12 cm in nordwestlicher Richtung. In Rabaul auf Neupommern, heute Neuengland in Papua Neuguinea, entladen sich diese Spannungen regelmĂ€ĂŸig in Erdbeben und VulkanausbrĂŒchen. Die 8 mal 14 km große Rabaul-Caldera, die um etwa 550 n. Chr. bei einem massiven Vulkanausbruch der StĂ€rke 6 auf dem VulkanexplosivitĂ€tsindex entstanden ist wird umrahmt vom „Tavurvur“ und „Vulkan“. Der Ausbruch des Pinatubo 1991 und des Laacher Vulkans bei Mendig in Rheinland-Pfalz 11.000 vor unserer Zeitrechnung erreichten ebenfalls StĂ€rke 6 auf dem nach oben offenen Index. Der gleichzeitige Ausbruch des Tavurvur und Vulkan, die sich aus der gleichen Magmakammer ernĂ€hren, im Jahr 1994, zerstörten Rabaul vollstĂ€ndig.
Passepartout hat heute seinen Fuß auf die Insel Neupommern gesetzt. Neupommern war Teil des Kaiser-Wilhelms Land das die deutschen Hoheitsgebiete in der SĂŒdsee umfasste. Von 1899 - 1919 gehörten u.a. der nördliche Teil von Papua Neuguinea, der Bismarck Archipel zu dem Neupommern gehörte, Samoa, Palau, Nauru und der nordwestliche Teil der Salomonen zum Kaiser-Wilhelm Land. 1920 erhielt Australien das ehemalige Kaiser-Wilhelms-Land im Norden Ostneuguineas als Völkerbundsmandat.

18 November 2017

Kitava, Papua Neu-Guinea 🐠🐬🐟🐡

17 November 2017

Papua Neu Guinea ist erreicht. Die Pacific Aria ist in Alotau vor Anker gegangen. Die einheimische Bevölkerung prÀsentiert sich in traditionellem Gewandt. Gepaart mit dem Genuss von Kaugummi ergibt das einen schönen Kontrast

14 November 2017

Passepartout lĂ€sst Brisbane hinter sich und es ist schon wieder Party TimeđŸ·đŸ„‚đŸž

13 November 2017

und nach 15 Stunden Bahn- und Busfahrt bin ich auch in Brisbane angekommen. Morgen geht es auf die Pacific Aria und in die WiFi WĂŒste. Ihr mĂŒsst Euch also wieder etwas gedulden.
Es weihnachtet schon in Sydney 😀😀

12 November 2017

Und das ist der Plan fĂŒr die nĂ€chsten Monate.
Sydney ist nach 39 Tagen Pazifik Überquerung erreicht. Morgen erwartet Passepartout eine 15 Stunden Zugfahrt nach Brisbane um mit der Pazific Aria nach Papua Neuguinea zu reisen.
...und dann Teppanyaki🩀🐂

11 November 2017

Passepartouts Workouts mit Meerblick 😅

9 November 2017

Ile des Pines, Neukaledonien

8 November 2017

Die frĂŒhesten Spuren menschlicher Besiedlung in Neu Kaledonien geht auf die Lapita Periode ca. 1.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurĂŒck. Die Lapita waren geschickte und erfahrene Seefahrer die schon zur damaligen Zeit große Strecken des Pazifiks ĂŒberquerten. James Cook war der erste EuropĂ€er der 1774, wĂ€hrend seiner zweiten Reise die Inseln entdeckte und ihr den Namen Neu-Kaledonien gab, weil der Nordosten der Insel ihn an Schottland erinnerte. Nach 1853 fiel das Land an Frankreich und ist seit 1946 eine „Collictivite d’outre mer“. Neu-Kaledonien hat keinen vulkanischen Ursprung sondern ist ein Überbleibsel des ehemaligen Superkontinents Gondwana. FĂŒr Jean Marie Tjibaou, dem 1989 ermordeten AnfĂŒhrer der ersten UnabhĂ€ngigkeitsbewegung wurde eine von Renzo Piano entworfene GedenkstĂ€tte errichtet. 2019 soll in einem neuen Referendum erneut ĂŒber die UnabhĂ€ngigkeit von Frankreich abgestimmt werden.

6 November 2017

Passepartout hat den polynesischen Kulturkreis verlassen und Melanesien erreicht. Papua Neu Guinea, Vanuatu, Neu-Kaledonien, die Solomonen und einige angrenzenden kleinere Inseln gehören zu Melanesien. Die Norwegian Jewel hat in Port Vila der Hauptstadt von Vanuatu, einer vulkanischen Insel im SĂŒdpazifik, angelegt. Der aus 83 Inseln bestehende Inselstaat ging 1980 aus dem seit 1906 bestehenden britisch-französischen Kondominium „Neue Hebriden“ hervor und hat heute etwa 267.000 Einwohner. Viele der Inseln von Vanuatu sind schon lange bevölkert, die Ă€ltesten Funde gehen auf das Jahr 2.000 vor unserer Zeitrechnung zurĂŒck. 1606 entdeckten die ersten EuropĂ€er die Inseln die im Namen der spanischen Krone und der katholischen Kirche in Besitz genommen wurden.

3 November 2017

Der zweite November 2017 ging Passepartout verloren. Weil Phileas Fogg die Welt in östlicher Richtung umrundete gewann er einen Tag und damit die Wette mit seinen Londoner Clubfreunden. Da Passepartout aber in westlicher Richtung unterwegs ist muss er auf einen Tag verzichten.

31 October 2017

Passepartout hat an Bord der Norwegian Jewel Amerikanisch-Samoa erreicht. Das exotische Amerikanisch-Samoa ist ein US-amerikanisches Außengebiet und besteht aus sieben Inseln. Die Vulkane der Inseln, die seit 1911 inaktiv sind, haben eine faszinierende Landschaft gestaltet. Die meisten der 55.000 Einwohner leben in Dörfern entlang der schmalen KĂŒstenstreifen und leben von Fischerei und Landwirtschaft. Die HĂ€lfte der Inselkette ist noch mit tropischem Regenwald bedeckt und ist Lebensraum zahlreicher Tier- und Vogelarten. Die samoanische Gesellschaft ist stark in alten Traditionen, die fa'a Samoa oder Art der Samoaner, verwurzelt. Sie basiert auf einem Stammessystem mit HĂ€uptlingen, die ihre Position innerhalb ihrer Familie vererben.

25 October 2017

Tahiti zĂ€hlt geografisch zu dem Archipel der Gesellschaftsinseln und ist Teil der französischen Überseegebiete. Sie ist die grĂ¶ĂŸte und bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Das Landschaftsbild ist von steilen Gipfeln geprĂ€gt, deren höchster, der Mont Orohena 2241 m emporragt. FließgewĂ€sser haben tiefe TĂ€ler eingegraben, die von schroffen Felsgraten begrenzt werden. Das unbewohnte Inselinnere ist dicht mit tropischer Vegetation bewachsen und wird von unbefestigten Wegen und Fußpfaden nur stellenweise erschlossen. Die Insel hat nur verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige natĂŒrliche StrĂ€nde, die ĂŒberwiegend aus schwarzem, basaltischem Sand bestehen. Die gepflegten, weißen HotelstrĂ€nde sind in der Regel kĂŒnstlich angelegt. Tahiti besteht aus zwei erloschenen Vulkanen, die wie Hawaii aus einem Hot Spot unter der Pazifischen Platte vor ca. 2 Mio. Jahren entstanden sind. Die Insel bewegt sich mit der Pazifischen Platte mit ca. 12,5 cm pro Jahr in Richtung Nordwest.
Moorea.
Bora Bora....just enjoy! Übrigens die Überwasser Bungalows des „Four Seasons“ kann man fĂŒr schlappe 5.000 $ mieten.....natĂŒrlich nicht pro Monat sondern pro Nacht!

23 October 2017

Fakarava ist ein prĂ€gnantes Beispiel fĂŒr das Schicksal aller vulkanisch entstandenen Insel. Kaum geboren beginnen sie wieder in die Tiefe des Ozeans zu versinken. Was bleibt ist das Korallenriff, das Atoll das sich um die Vulkaninsel gebildet hat. Fakarava besteht nur noch aus diesem Atoll auf dem 835 Menschen vom Fischfang und Tourismus leben. Wegen der sehr sauberen Umwelt erklĂ€rte UNESCO die Insel zum BiosphĂ€renreservat.

20 October 2017

Nuku Hiva, Marquesasinseln, Französisch Polynesien.

18 October 2017

Am 18. Oktober 2017 um 18:15 Uhr hat Passepartout an Bord der Norwegian Jewel den Äquator ĂŒberquert.

17 October 2017

Andere LĂ€nder andere Sitten!

13 October 2017

Der japanische Luftangriff auf Pearl Harbor und die damit einhergehende Vernichtung der US Pazifik Flotte am 7.12.1941 war der Grund fĂŒr den Kriegseintritt der USA in den zweiten Weltkrieg. Die USS Arizona liegt immer noch am Grund des Hafenbeckens und verschmutzt das Wasser mit seinem Altöl. Die USS Missouri hingegen markiert das Ende des zweiten Weltkriegs. Am 2.9.1945 wurden an Bord des Zerstörers in der Bucht von Tokio die KapitulationserklĂ€rung der Japaner unterzeichnet.

11 October 2017

Und da gibt es noch den Haleakala, ein zur Zeit ruhender Schildvulkan, der sich ca. 3.000 m in die Höhe erhebt. Zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ein beliebtes Ziel fĂŒr Touristen die oberhalb der Wolken das Schauspiel genießen können.
...und an WasserfÀllen wo Kind und Kegel ihre Freude hatten.
Maui, wo die Norwegian Jewel in der Zwischenzeit vor Anker gegangen ist, ist die Insel der Hawaiigruppe die Touristen am meisten anzieht. Sie ist nach Hawaii die zweitgrĂ¶ĂŸte Insel obwohl hier nur ca. 150.000 Menschen leben. Passepartout entschied sich fĂŒr einen Hike,eine Wanderung, der ihn an blĂŒhenden Landschaften vorbeifĂŒhrte.

10 October 2017

Passepartout ist heute an der zweiten Insel der polynesischen Perlenkette Hawaiis angelandet. Kauai ist die kleinste Insel der vier Hauptinseln des Archipels. Captain Cook landete auf Kauai, der Ă€ltesten Insel Hawaiis, 1778 auf seiner Entdeckungsreise durch den Pazifik. Die Entstehungsgeschichte der Inselgruppe ist auf einen „Hotspot“ zurĂŒckzufĂŒhren. Ein Hotspot ist ein stationĂ€res Ventil durch das Lava aus dem Erdkern an die OberflĂ€che freigegeben wird. Da die beweglichen Erdplatten, in diesem Fall die pazifische Platte sich verschieben, entsteht neues Land in unterschiedlichen AbstĂ€nden, abhĂ€ngig von der subterranen AktivitĂ€t. Deshalb die Perlenkette Hawaiis.

9 October 2017

Die Norwegian Jewel im Hafen von Hilo.
Im Laufe der Jahrtausende gestaltet die Erosion ein neues schönes Landschaftsbild.
Passepartout ist im polynesischen Kulturkreis angekommen. Dieser umfasst die FlĂ€che eines Dreiecks deren Eckpunkte die Hawaiiinseln, Neuseeland und die Osterinsel bildet. Die grĂ¶ĂŸte Insel des Archipels ist Hawaii auch „the Big Island“ genannt weil sie ĂŒber 60 % der Landmasse des heutigen Bundesstaates der USA einnimmt. Hier sollen die Polynesier, von den Marquesasinseln kommend um 700 unserer Zeitrechnung zuerst angelandet sein. Die Norwegian Jewel hat in Hilo, der zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt der Insel, Anker geworfen. Hilo ist die Schleuse in den „Hawaii Volcanoes National Park“ mit drei spektakulĂ€ren Vulkanen. Der Mauna Kea erhebt sich 9.691 m vom Meeresboden und ist damit 823 m höher als Mount Everest. Der Mauna Loa besteht aus 16.000 Kubikkilometern erkalteter Lava und ist damit der massivste dichteste Berg der Erde. Und Kilauea ist der aktivste Vulkan unseres Planeten. Der Lavastrom fließt seit 1983 ununterbrochen. Von Rotoren getragen war das Passepartouts Ziel.

7 October 2017

Hawaii, das Passepartout an Bord der Norwegian Jewel morgen erreichen wird liegt etwa 3.000 Seemeilen sĂŒdwestlich von Vancouver in der Mitte des pazifischen Ozeans. Die grĂ¶ĂŸte WasserwĂŒste der Erde war gnĂ€dig zu Passepartout und seinen ca. 2.000 Mitreisenden auf der ersten Teilstrecke des Weges nach Australien. Der Seegang war mĂ€ĂŸig bis leicht bewegt und Mercurius kletterte kontinuierlich und hat zwischenzeitlich angenehme 25 Grad Celsius erreicht. Leider hat sich das zentrale Gestirn unseres Sonnensystems hinter einem Wolkenvorhang versteckt und nur gelegentlich hervor geblinzelt.

4 October 2017

It’s party 🎈 timeđŸŒŽđŸžđŸ·

3 October 2017

Langsam hĂ€lt der Herbst Einzug in Vancouver. Passepartout macht sich deshalb gleich auf den Weg um die Norwegian Jewei zu besteigen, die ihn in sommerliche Gefilde bringen soll. Am 12. November, so ist der Plan, erreicht sie dann Sydney. Wahrscheinlich wird die VerfĂŒgbarkeit moderner Kommunikationsmittel wieder eingeschrĂ€nkt sein. Wir werden sehen. Passepartout ist jetzt seit 146 Tagen unterwegs und es kommt ihm so vor als wĂ€re er erst gestern abgereist. Herzliche GrĂŒĂŸe in die Heimat!

2 October 2017

Aber Vancouver hat noch viele andere schöne Seiten.

1 October 2017

Bei seinem ersten Spaziergang in Vancouver wurde Passepartout unwiderstehlich von einem GebĂ€ude angezogen, das einen besonderen Leckerbissen bereit hielt: Claude Monet’s „Secret Garden“ in der Vancouver Artgallery. 1883 zog Monet mit seiner Familie nach Giverny ein kleiner Ort nordwestlich von Paris gelegen. Dort begann der HobbygĂ€rtner Monet die Gestaltung seiner Gartenlandschaft, deren herausragendes Zentrum der Wassergarten bildete. Diesen Wassergarten bepflanzte Monet mit exotischen Sorten von Seerosen aus aller Welt. Der Garten in seiner Gesamtheit war fĂŒr ihn eine Komposition der Harmonie von Farben, Formen und Materien, der ihn zu mehr als 250 Bildern inspirierte.

30 September 2017

Und nun noch ein besonderer Moment: Tofino war ein absolutes Highlight der bisherigen Reise!

27 September 2017

Passepartout hat Abschied von Tofino genommen aber nicht ohne einen letzten Trail zu unternehmen. Der Tonquin Trail führt durch das Land der Ureinwohner und wieder einmal durch eine wunderschöne bewaldete Küstenlandschaft, die er in relativer Einsamkeit durchschreiten kann. Drei Buchten öffnen sich ihm auf seinem Weg, Tonquin Bay, Third Beach und Middle Beach. Am Rande des Weges wird man an die indianische Geschichte und Kultur erinnert. „All wealth, everything, is a gift of Naas (God/Reality/Daylight). When You receive You must give back“. Der ökologische Reichtum der Region wurde durch die Interaktion der First Nations mit ihrer Umwelt relativ erhalten. „We need to listen and observe the plants, animals, forest, ocean, sky and heavens - that reality which is the source of life“. Und der Hinweis auf ihre Primärexistenz „Though colonized by Canada ...these lands and waters were never settled by treaty and remain the unceded traditional Territory of the Tia-o-qui-aht First Nation“
Nur als Erinnerung, dass Passepartout sich die nĂ€chsten Monaten in und am „Ring of Fire“, der geologisch aktivsten pazifischen Erdplatte bewegen wird.

26 September 2017

Passepartout erinnert sich an KapitĂ€n Ahab, als er die Planken des Motorbootes betritt, jenen Besessenen der einen Pottwal aus Rachsucht jagte, weil dieser fĂŒr den Verlust seines Beines verantwortlich war und in seinem Wahn nicht nur sein Schiff, sein eigenes Leben sondern auch fast seine gesamte Besatzung verlor. Das einzige was Passepartout jedoch mit Ahab verbindet ist der pazifische Ozean, wo Ahab Moby Dick schließlich aufspĂŒrte, und der heute die Ruhe an seiner OberflĂ€che widerspiegelt, die seine Benennung initiierte. Auch ist die Suche nach Pottwalen hier vergebens, weil deren Heimat der sĂŒdliche Bereich des grĂ¶ĂŸten Ozeans der Erde ist. Aber Wale gab es, zuerst eine Buckelwal Mutter mit ihrem Kalb, die allerdings zu flink waren fĂŒr die altersbedingt reduzierte Reaktionszeit Passepartouts um den „Follower“ in der Heimat den Beweis seiner Behauptung zu liefern. Dann Schwertwale und Grauwale eingebettet in ein Potpourri von Seehunden, Seelöwen und Seeotter. Ein weiterer schöner Tag

23 September 2017

Und wunderschöne Landschaft wird "frei Haus " dazu geliefert.