Germany, Austria, Italy · 26 Days · 61 Moments · June 2017

Über die Alpen auf dem E5


27 June 2017

Fazit: Das war mal ein Urlaub der ganz besonderen Art. Zwar recht anstrengend, aber all die Strapazen waren immer am Ende des Tages wieder vergessen. Das Hüttenleben 🏚wird unvergesslich bleiben und hatte seinen ganz besonderen Charme- die Gemütlichkeit, das unglaubliche Alpen-Panorama beim Zähneputzen🖼, kein Handyempfang 📵und einfach mal off zu sein, das rufen der Murmeltiere,das leckere Essen, Steinböcke 🐏beobachten, all die netten Leute die wir kennen gelernt haben,den Spaß auf dem Zimmer den wir hatten....es hat keinen Tag gedauert und wir konnten alle vom Alltag abschalten. Jede Etappe hatte ihre Besonderheit für sich und war landschaftlich ein Traum. Von den saftigen Almwiesen bis hin zu den eisigen Gletschern🏔. Das Glockenkonzert von circa 30 Schafen oder von den Kühen wird uns wohl noch lange in in den Ohren bleiben.🐐🔔🐄 Vielen Dank ans Team 💛

20 June 2017

Hier haben die Einwohner aber merkwürdige Nachnamen 🤔
Unser Zug nach München startet von Bozen, der Hauptstadt Südtirols. So hatten wir noch etwas Zeit dieses Städtchen zu erkunden. Sogar der Ötzi ist hier ausgestellt

19 June 2017

Der letzte Punkt unserer Speiseplan to do Liste sah vor, dass wir Spaghetti agoli essen sollten. Bei einem Glas Hugo schauten wir dem Treiben auf der Flaniermeile zu
Best Ice in town 🍧 Hier gibt es nicht nur für Menschen ein Geschmackserlebnis
Mit Bus und Zug ging es entlang zahlreicher Obstplantagen nach Meran. Dort kamen wir in einem Hostel unter. Kurz den Rucksack abgestellt tauchten wir bei 32 Grad in den mediterranen Flair Merans ab
Geschafft! 💪🏻👑🏆🎖 Auf dem Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Vernagt mussten unsere Füße 133 km überwinden( so rochen auch unsere Socken am letzten Tag) . Dabei absolvierten wir 14450Höhenmeter und erreichten eine maximale Höhe von 3058 üNN. Wir opferten dem E5 drei Packungen Blasenpflaster, insgesamt drei Wanderstöcke, einen halben Miniskus, eine Powerbank, zahlreiche Blessuren an den Fingern (Rodelpartie) und stellten dabei fest, das rot für uns das neue braun ist😉
Richtung Vernagt-dem Ende entgegen Durch das Schnalstal ging es erst steil bergab (auha Waden-und Kniealarm!), dann wieder durch saftige Kuhwiesen. Der smaragdgrüne Stausee war schon von weit oben zu sehen, doch der Abstieg dauerte wieder Stunden
Der Similaun Für sportliche Bergsteiger mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung beginnt hier der Aufstieg zum Similaun Gipfel auf 3599m. Für uns blieb wenigstens der für uns am höchsten gelegende Geocache 🤗 Erstaunlicher Weise lag hier sehr wenig Schnee und Fotos zeigen es eindrucksvoll wie weit der Gletscher sich schon zurück gezogen hat
Sechste und damit letzte Etappe (Montag) Martin Busch Hütte-Vernagt (Südtirol) Nach einer lauten und nicht so guten Nacht (die Betten haben soooo laut geknarrt bei jeder Bewegung) hieß es früh morgens wieder ruf auf den Berg! Erstes Ziel war die Similaun-Hütte auf 3019m. Der höchste Punkt der Alpenüberquerung stellt auch gleichzeitig die Grenze zwischen Österreich und Italien äh Südtirol da. Ganz in der Nähe befindet sich auch die Ötzi-Fundstelle. Unsere Knochen waren leider zu müde um diesen Umweg zu gehen

18 June 2017

Martin Busch Hütte Diesmal beziehen wir ein Bettenlager.
Aufstieg zur Martin Busch Hütte Nochmal alle Kraftreserven wurden mobilisiert und vom Kellner gab es für Linda eine Banane auf einem Teller serviert, die aufs Haus ging 👍🏻 Der Aufstieg zog sich mal wieder wie Kaugummi
In Memorian 😢 Kai musste leider die Tour aufgrund von Knieproblemen abbrechen und ist schonmal nach Meran vor gefahren, um die Betten vorzuwärmen
Im beschaulichen Örtchen angekommen, brennen mittlerweile die Waden unerträglich. Zudem sitzt noch der steile Aufstieg von gestern in den Knochen. Schaffen wir jetzt noch den Aufstieg zur Martin Busch Hütte? Erstmal ein Schnitzel zur Stärkung.
Weiter ging der vierstündige Abstieg nach Vent über den Panoramaweg mit herrlichen Ausblick auf die Ötztaler Alpen.
Vom Jöchel führte der Weg bergab zur Skilift Talstation des Rettenbachferners in Sölden. Von dort fuhren wir mit dem Bus durch einen Tunnel zum benachbarten Tiefenbachferner. Der Abstieg wurde zu einer großen Gaudi denn einige kürzten durch eine Rodelpartie auf dem blanken Hosenboden ab
Fünfter Tag( Sonntag) Braunschweiger Hütte-Martin Busch Hütte Diese Tagesetappe begann mit einem steilen Aufstieg zum Pitztaler Jöchl, die bisher höchste Stelle der Alpenüberquerung mit 2996 m. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen noch weitere 4 Meter hoch zu kraxeln, um die 3000 zu knacken. Wir hatten einen überwältigen Blick auf die mächtigen Gletscher der Zentralalpen 🗻

17 June 2017

An das Hüttenleben kann man sich dran gewöhnen. Wir treffen "alte Bekannte" wieder und essen endlich einen Kaiserschmarren
Der Schock! Lindas Rucksack ist noch im Tal 😱 Die Hütte bietet netterweise einen Rucksacktransport mit der Materialseilbahn an. Linda und 15 weitere Wanderer nahmen diesen Service für 4Euro sehr gerne an. Oben angekommen erfuhren wir, dass wegen starker Winde die Bahn nicht fahren konnte. Evt würde sie am nächsten Morgen wieder fahren. Das ist so als wenn man am Flughafen steht und der Koffer kommt als einzigster nicht an😢Kein Schlafzeug, Waschzeug, nichts da. Dann um 21:30 die erlösende Nachricht, der Rucksack kommt über die Berge geflogen
Bissel Schwund ist immer
Braunschweiger Hütte- unser höchster Schlafplatz auf 2759 m
Nach einer einstündigen Busfahrt mit dem Postbus ging es in die Eiskammer des Pitztals zum Aufstieg der Braunschweiger Hütte. Der anspruchsvolle Jägersteig brachte uns hinauf ins Gletschergebiet. Steile und zum Teil mit Ketten gesicherte Passagen warteten auf uns. Für Kai der absolute Terror😜
Über saftige Almwiesen und durch schattigen Wald stiegen wir nach Wenns ab
Den obligatorischen zweiten Kaffee gab es in der Galflun Alm ☕️
Tag 4 (Samstag): Zams-Braunschweiger Hütte Nach einem ausgiebigen Frühstück ging unsere Tour in den Morgenstunden weiter. Die Oberschenkel noch spürbar vom gestrigen Abstieg, ging es über den Panoramaweg des Venet Berges Richtung Wenns. Torsten ließ es sich nicht nehmen noch zwei Gipfel nebenbei zu besteigen. Der Panoramaweg macht seinen Namen alle Ehre. Wir hatten wieder wundervolle Ausblicke. Die erste Pipipause machten wir in der Gogles Alm

16 June 2017

Alle E5er sprechen von einem Ruhetag. Wir wollen auch so was!
Relaxen nach dem Abendbrot
Venet Gipfelhütte Best view from the bed ever 😍
Nach diesen Strapazen ging es am Mittag ganz bequem per Seilbahn den Berg hinauf
So weit die Füße tragen.... nach 5 1/2 Stunden und 1800 Höhenmeter später erreichten wir Zams. Jetzt machen sich doch die Knochen und die Knie bemerkbar
Hinab durch das malerische Lochbachtal
Weiter Berg ab.....immer wieder bekamen wir Alpensalamander zu Gesicht 👍🏻
Seescharte (2577 ÜNN)

15 June 2017

Freitag: Abstieg Memminger Hütte-Zams Um 5:30 klingelte wieder der Wecker,mit einem Klingelton welches die ganze Hütte beschallte, wie wir später erfahren haben 😜 Von Anfang an ging es wieder steil Berg auf, unser Ziel war die berüchtigte Seescharte. Durch schroffes Gelände, Steine und Geröll näherten wir uns dem Ziel. Zum ersten Mal kam richtiges Bergsteiger - Feeling auf. Ein paar Kletter Passagen später zwängten wir uns durch die Scharte. Auf einmal bimmelten alle Handys, da wieder oben wieder Empfang hatten. Der Wind pfiff uns um die Ohren und manchmal konnten wir die Hand vor Augen nicht sehen. Doch so schnell wie die Wolken kamen, waren sie auch wieder verschwunden.
In den Mittagsstunden erreichten wir die urige Hütte auf über 2000 Höhenmeter. Wir kommen in einem schönen 4-Bettzimmer unter.
Steinböcke hautnah! Diesmal brauchten wir kein Fernglas 😊
Aufstieg zur Memminger Hütte In brütender Hitze ging es den Berg hinauf. Wir sehnten uns nach jeder schattigen Passage. Die Landschaft war wieder atemberaubend 🏔
Ein Highlight für Linda: Haflinger in freier Wildbahn
In Holzgau blieb Zeit für ein Kännchen Kaffee
Unterwegs ließen wir es uns nicht nehmen, die längste Hängebrücke Österreichs zu passieren. Das war eine ganz schön wacklige Angelegenheit!
Abstieg Kemptner Hütte-Holzgau Um sechs saßen wir zum Frühstück zusammen, um halb 7 starteten wir in den zweiten Tag. Nach einem kleinen Aufstieg, der den Puls wieder höher schlagen ließ, passierten wir die Deutsch-Österreichische Grenze. Nach einem langen Abstieg ins wundervolle Lechtal erreichten wir den beschaulichen Ort Holzgau

14 June 2017

Am Abend sahen wir in der Ferne drei Tiere im Steilhang ihre Wege ziehen. Nachdem wir durch ein Fernglas des Hüttenwirtes einen genaueren Blick erhaschen konnten, identifizierten wir die Schafe als Steinböcke, die man hier nur selten zu Gesicht bekommt. 🐏🐐🐏
Das Nachtlager- Ein bisschen so wie Klassenfahrt. Man gut, dass es noch keine Geruchsfunktion Bei Journy gibt 👞💨 Lindas Tigerbalsam übertünchte zum Glück das schlechte Raumklima ☺️
Kniffel Extrem 😜 Linda hat gewonnen 👰
Mahlzeit 🍰🍺
Hach, wat schön 🏞
Das Radler mit Fototapete im Hintergrund haben wir uns wirklich verdient
Der Aufstieg zur Kemptner Hütte Unser erstes Etappenziel. Steil und schweißtreibend war er. Zum Glück war der Himmel bedeckt und es war nicht so heiß wie am Vortag. Wir kamen an prall gefüllten Gebirgsflüssen vorbei, an denen wir unsere Wasservorräte auffüllen konnten Sogar ein paar Murmeltiere bekamen wir zu Gesicht! So süß 😍 Leider waren sie so flink in ihren Bauten verschwunden , dass wir sie fotographisch nicht festhalten konnten
Es geht los! Die Alpen voraus ✌️
In Spielmannsau noch ein Käffchen getrunken bevor hier der E5 startet. Die Kühe mit ihren Glocken um den Hals geben eine tolle Geräuschkulisse 🐄
Achtung! Leider ist bei Journi irgendetwas "defekt" und die Bilder werden nur noch super dunkel angezeigt!?

13 June 2017

Am Abend noch, mit einer Kugel Eis (Alpenkaramell) durch die Straßen von Oberstdorf geschlendert bis zur Skischanze, an der auch die 4 Schanzentournee ausgetragen wird.
Im Gasthaus "Petra" kommen wir diese Nacht unter. Ausblick mit Postkartenmotiv
Ankunft ✌️
Schon alle kaputt 😂😂😂
Jetzt geht's endlich los ✌️
Auf geht's
Auf gehts 😊

4 June 2017

Alex, die Planung ist doch anders 😉 Ich hab das nochmal zusammengefasst😊 1. Tag Bayrische Brotzeit mit Weißbier 2. Tag Käsespätzle mit einem Radlermass 3. Tag Kaiserschmarn und ein guter Williams-Birne hinterher 4. Tag Bratkartoffeln mit Speck und einen Enzian hinterher 5. Tag Jause mit Weißbier 6. Tag Spaghetti aglio olio und als Nachtisch einen Espresso und einen Grappa

3 June 2017

1 June 2017

Das ist der Plan 🤗 Tag 1: Durchs Sperrbachtobel Tag 2: In den Lechtalern Tag 3: Zammer Loch Tag 4: Im Zentrum der Alpen Tag 5: Pitztaler Jöchel Tag 6: Auf Ötzis Spuren