Japan · 26 Days · 50 Moments · February 2019

Corinna & Kim’s Tour durch Japan


25 March 2019

Nach einer kurzen Nacht checkten wir aus dem Hotel aus und in der Rush-hour fuhren wir einmal quer durch Tokio!! Schwer beladen mit unserem ganzen Gepäck machten wir auch noch die Erfahrung mit den U-Bahn-Drückern🥵😳🤬 Geschafft, aber ohne uns zu verfahren 😉 erreichten wir den Flughafen!! Gepäckabgabe und Check-In verliefen problemlos und schnell!! Jetzt geht es bald los, back to Germany ✈️🔜🇩🇪

24 March 2019

Der letzte Tag... ...begann ultra stressig!! Nach einer durchfrorenen Nacht und einem ohrenbetäubenden Frühstück kämpften wir uns durch Menschenmassen, vorbei an auf dem Betonboden picknickenden Japanern im Ueno-Park!!! Schnell wurde es uns zuviel, zumal die Kirschblüten nicht einmal ganz offen waren!! Über Google hatten wir noch ein paar weitere Parks herausgesucht, in denen die Blüte schon weiter fortgeschritten war!! Die Parks kosteten Eintritt. Dafür waren sie sehr schön angelegt, die Menschenmassen blieben aus und wir konnten die Kirschen in voller Blüte genießen (auf Japanisch Hanami genannt)! Im Koishikawa-Kõrakuen-Park aßen wir in der Sonne unser mitgebrachtes Mittagessen. Anschließend besuchen wir noch den Rikugien-Park!! Das Monster-Café, dass wir für unseren Nachmittags-Kaffee besuchten, bot dann von den Eindrücken her einen krassen Kontrast: Es war bunt, schrill und es gab verkleidete Bedienungen (Mangas) und bunte Desserts!!

23 March 2019

Wir hatten Glück und konnten mit einem Direkt-Zug von Himeiji nach Tokio fahren. Nur 3:40 Stunden brauchte der Shinkansen für knappe 600 km. Die meiste Zeit schliefen wir, um möglichst fit in Tokio anzukommen. Unser “Hotel” liegt in Tokio etwas außerhalb. Denn durch die Kirschblüte ist das bezahlbare so ziemlich ausgebucht. Wir checkten ein und glaubten unsern Augen kaum. So ein kleines Schlafzimmer für zwei Personen, haben wir noch nie gesehen!! Ein Stockbett und das wars🤷🏼‍♀️🙄 Wir zogen dann los nach Shibuya um die letzten Dinge von unserer Shoppingliste abzuarbeiten. An einem Samstag eine ziemlich super Idee 😐 Man wurde nur so von den anderen Menschen durch die Straßen geschoben und überall gab es lange Schlangen, an denen die Menschen für irgendetwas anstanden!!! Am Abend gönnten wir uns noch einmal leckeres Sushi bei Genko Sushi. Morgen wollen wir dann die verschiedenen Kirschblüten-Spots abklappern 🌸☀️😀

22 March 2019

Den Sonnenuntergang genossen wir am Strand 🌅 Wir schlenderten am Ufer entlang und begutachteten das Strandgut. Wir fanden Muscheln, Seesterne, Quallen und eine riesen Meeresnacktschnecke (Meerhase, ich glaube sogar eine Aplysia kurodai), der wir zurück ins Meer verhalfen. Auf dem Rückweg wurde uns dann irgendwann kalt, sodass wir schnell heim wollten. Leider mussten wir eine knappe Stunde auf die Fähre warten. Wir kauften uns Abendbrot im Supermarkt und bekamen warmen Tee von den Angestellten im Ticket-Counter. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis wir mit Schiff und Bus im Hotel waren🥶 Kim nahm dann eine heiße Badewanne und ich wärmte mich in Sauna und Jacuzzi auf. Leider ließen sich dicke Mandeln und Halsschmerzen nicht verhindern...😷 Hoffentlich ist es morgen besser. Den Vormittag werden wir damit verbringen wieder zurück nach Tokio zu fahren. Unser letztes Wochenende in Japan steht an!!!
Auf der Insel angekommen standen wir in einem kleinen Fischerdorf!! Um irgendwelche Informationen zu bekommen, stiefelten wir in den Ticketschalter der Fähre. Auf einem Schild sahen wir japanische Schriftzeichen und einen Teddy auf einem Fahrrad!! Wir zeigten darauf und kurz darauf saßen wir für 5€ auf viel zu kleinen Fahrrädern mit einer Karte von der Insel in der Hand, auf der man nichts lesen konnte!! Zwar war ein Rundweg eingezeichnet, aber alle anderen Straßen, die zur Orientierung dienen könnten, fehlten gänzlich und Schriftzeichen vergleichen brachte uns auch nicht weiter 🙈 Kurz entschlossen fuhren wir links rum oder besser gesagt schoben wir das Fahrrad die steile Küstenstraßehoch, wurden dort aber mit einer tollen Aussicht belohnt. Zurück zum Dorf ging es durch schmale Straßen, durch die wir gerade so durchpassten. Dann ging es rechts rum, vorbei an Fischkuttern Schrottplätzen und kleinen wunderschönen Tempeln. Den einen im Wald hatten wir ganz für uns alleine😍
Himeiji liegt direkt am Meer und in der Touri Info haben wir ein Bild mit Kajakfahrern gesehen. Das wollten wir dann auch 🚣🏼‍♀️☺️ Leider hat die Saison noch nicht begonnen. Uns wurde aber gesagt, dass man auf der Insel Fahrräder leihen könnte. Wir hatten beide Lust auf Meer, sodass wir nach dem Mittagessen den Bus an den Hafen genommen haben🚎 Nach Kyoto ist Busfahren ein leichtes für uns: Man steigt ein und zieht ein Ticket, das man beim Aussteigen wieder abgibt und dann den entsprechenden Betrag zahlt!!! Am Hafen angenommen wollten wir dann wissen, wo wir da Fähren-Tickets bekommen. Die Frau am Schalter konnte aber nur japanisch. Wir zeigten ihr die Insel auf der Karte, da sprang die Frau plötzlich auf und zeigte auf einen Automaten, dann rannte sie nach draußen und zeigte auf ein Boot. Wir Geld in den Automaten geschmissen, das Ticket genommen und zur Fähre gerannt. Dann legten wir auch schon ab!! Nichts ahnend was uns erwarten würde, hinein ins nächste Abenteuer...⛴🌊
Gut gestärkt vom japanischen Frühstücks-Buffet machten wir uns auf die Burg von Himeiji zu besichtigen. Wie auch die vorherigen Burgen war diese von einem großen Garten und Wassergraben umgeben. Im Garten fanden wir ganz versteckt ein paar kleine Kirschbäume in voller Blüte und wir schossen schöne Fotos 🌸🏯 Die großen Kirschbaum-Alleen blühten leider noch nicht... In der Burg wandelten wir sockig auf den Spuren der Samurai!! Sechs Stockwerke erklommen wir auf steilen Treppen. Von oben hatte man eine atemberaubenden Blick über die Stadt und dahinter liegenden Berge 🏙🏔 Anschließend schauten wir uns noch den kleinen Zoo an. Die kleinen Gürteltiere mit ihren Tippelschritten waren einer der lustigsten Tiere, die wir jemals gesehen haben 😂 Zum Mittagessen gab es Modanyaki: Nudeln und Gemüse in einen Eierpfannkuchen eingewickelt mit einer japanischen Barbecue Sauce (ein typisches Gericht aus der Region)!!

21 March 2019

Wir schlenderten durch die Stadt und Einkaufszentren bis wir auf ein winziges Restaurant stießen, dass sowohl Gyozas als auch warme Suppen und Rahmen (japanische Eintöpfe) servierte. An einem Automaten wählte man sein Gericht und zahlte, um dann auf einer Bank zu warten, bis ein Platz an der Theke frei wurde. Dann zeigte man sein Ticket, mit dem bestellten Essen und nach ein paar Minuten bekam man dieses serviert 😋 Es war sehr lecker, doch nicht das kulinarische Highlight des Tages. Abends gingen wir in ein Shabu Shabu Rstaurant. Für 35€ aßen und tranken wir all you can eat and drink!! Shabu Shabu ist ein Brühfondue. Wir bestellten zwei Brühen, die dann vor uns auf dem Tisch kochten und vom Buffet bekam man eine Menge Auswahl an Gemüse, Fleisch und Kohlenhydraten zum garen!! Es war eines der leckersten kulinarischen Erfahrungen in Japan. Morgen steht dann Kultur und Natur in Himeiji auf dem Programm!!
Heute früh machten wir uns, mit unserem viel zu schweren Gepäck auf nach Himeiji!! Zum Glück lag unser gebuchtes Hotel nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt und ohne nochmal Metro fahren zu müssen, waren wir in ein paar Minuten da!! 😀 Nach dem Einchecken konnten wir unser Glück gar nicht fassen, dass wir nach einem gemischten Schlafsaal nun ein kleines Zimmer mit kleinem Doppelzimmer und eigenem Mini-Bad plus Frühstück für gerade mal 25€ pro Nacht pro Person gebucht haben!!! 😀 Auch die Stadt, die wir am Nachmittag besucht haben, gefällt uns richtig gut. Es gibt wenig Touristen und die Stadt ist so geplant worden, dass vom Bahnhof zum Schloss eine riesige gerade Straße führt, sodass wir schon vom Zug aus, dass Wahrzeichen der Stadt sehen konnten 🏯😍

20 March 2019

In Osaka schlafen wir in einem Hostel (Gemischter Schlafsaal mit Stockbetten)! Man kann aber einen Vorhang zuziehen und zumindest in der Nacht ist es ruhig, sodass man schlafen kann!! Nur 10€ die Nacht mit Frühstück hebt dann das Ganze nochmal ungemein 🤑🦊👍🏻 Heute morgen schauten wir uns das historische Wahrzeichen der Stadt, die Burg von Osaka an. Es hatte 18 Grad und Sonnenschein und mit den ersten blühenden Kirschblüten-Hainen, kamen richtige Frühlingsglücksgefühle hoch 😍 Auf gut Glück versuchten wir zum Meer zu fahren, um dort Mittag zu essen. Leider war der Meerabschnitt an dieser Stelle komplett zugebaut (industrieller Hafen), sodass wir am Nachmittag und Abend den zweiten Teil des Dotombori-Viertels erkundeten. Es wurde noch geshoppt, an Straßenimbissen lecker gespeist und zum Abschluss fuhren wir noch eine Runde Boot auf dem Kanal 🚤🍹🌃 Morgen brechen wir dann auf nach Hemeiji, der letzten Station auf unserem Trip nach Süden 🏯🌸☀️🌞
Heute ging es nach Osaka, eine große Handelsmetropole südlich von Kyoto! Im Hostel checkten wir ein und machten uns gleich auf in die Stadt 🏙 Zur Zeit findet ein Sumo-Turnier statt, das wir uns gerne angesehen hätten. Allerdings war uns die Erfahrung nicht 95€ wert🤷🏼‍♀️ So machten wir uns nach dem Mittagessen auf ins Dotonbori-Viertel zum Shoppen!! Jede Klamotten-Marke ist hier vertreten, zudem unzählige Krimkrams-Läden, Essensstände, Theater und auch das ein oder andere Vergnügungshotel!!! Überall flackern riesige Neonreklamen, Leinwände, die Menschen tragen einen individuellen schrillen Styl (nicht immer unbedingt schick 😉) und von überall ertönt Musik!! Fasziniert von den vielen Geräuschen und Lichtern ließen wir uns treiben... Das ein oder andere Teil wanderte in unseren Besitz, nur für Schuhe konnten wir uns nicht entscheiden 🤣 Wir fuhren noch eine Runde Riesenrad (Bild 6 + 7) und unser Abendessen genossen wir am Rande des Kanals mit Blick auf das ganze Gewusel 🤠

18 March 2019

Nach dem Café sind wir gleich Mittagessen gegangen😂 zur Abwechslung mal wieder Sushi 🍣 Anschließend haben wir uns ein Tagesbusticket gekauft um nochmal Kyoto zu erkunden. Im übrigen ist Metro-fahren viel einfacher, wenn man nicht gerade Metro und Zug verwechselt 😂. Die Busse stehen nur im Stau und in der Rushhour werden die Menschen in den Bus gedrückt und man muss sich bei der ruckartigen Fahrweise krampfhaft festhalten 🥵 Wir haben uns dann noch den Kinkakuji-Ji Tempel angeschaut. Mit anderen Touris haben wir um die besten Fotospots gerangelt um dann zur Stimmungsaufheiterung anschließend noch ein schwarzes Sesam-Eis zu schlecken😛 und shoppen zu gehen 😂 Mit einem zusätzlichen Reisebegleiter (Koffer) wird es für uns also morgen weiter nach Osaka gehen 🛤😃 P.S. Waren die Leute in Tokio noch sehr schick gekleidet, bevorzugten die Menschen in Nagoya einen sportlich eleganten Look und in Kyoto sieht man außer vieler traditioneller Kimonos total abgefahrene Kleidungsstücke 🤪
Früh um 6:30 Uhr machten wir Einen Morgenspaziergang bei 1 Grad, durch den fast menschenleeren Bambuswald🎋 Anschließend fuhren wir mit dem Zug nach Kyoto zum Fushimi Inari-Tanisha Tempel, der berühmt ist für seine roten Tore ⛩ Es war noch nicht mal 9 Uhr, aber es wimmelte nur so von Menschen. Irgendwann gaben wir genervt auf, schöne Fotos machen zu wollen, da die Touristen wenig auf Ihre Mitmensch achteten und immer wieder vor unsere Linse rannten🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️ Wir liefen noch den Weg durch den Wald zu Ende und genossen seit langem mal wieder die Sonne ☀️ Bevor wir dann unseren Morgencafé in einem Starbucks genießen konnten, fuhren wir noch zwei Stunden mit Straßenbahnen hin und her 🙈🙈 Die Metrohaltestelle sah der Zughaltestelle so ähnlich. Im übrigen sehen Zug und Metro auch gleich aus und am Schalter fehlte der Kontrolleur, sodass es zu diesem Mischgeschick kam. Zum Glück glaubte man uns am Ende und wir mussten nicht noch zahlen. Den Morgencafé gab es dann um 12:30 uhr🙄

17 March 2019

In Wazuka spazierten wir erst einmal der Nase nach los und stolperten prompt über ein Touristen Informationszentrum. Die drei Mittarbeiter waren sofort sehr hilfsbereit und konnten prima englisch. Wir bekamen einen Buszeitplan und eine Karte der Umgebung!! Wir bekamen auch gerösteten grünen Tee zum probieren und füllten weiter unseren Rucksack mit verschiedenen Teesorten. Unter anderem kauften wir noch Grüntee, Matcha und Grüntee mit geröstetem Reis😋 Dann ging es los: 2,6 km liefen wir auf einer Umgehungsstraße um den Ort herum und bewunderten die Teeplantagen!! Anschließend brauchten wir 2,5 Stunden bis wir wieder im Hostel waren. Durchgefroren gönnten wir uns vor dem Zubettgehen eine Runde Onsen 🛁🙂
In der Nähe von Uji in Wazuka wird an den umliegenden Hügeln Tee angebaut. Im Informationszentrum wurde und auf einem Zettel notiert, wie wir fahren und wo wir umsteigen müssen!! Mit dem Zettel in der Hand machten wir uns auf den Weg: zuerst mit dem Zug nach Kizu, dann Kamo und dann noch mit dem Bus nach Wazuka 🚃🚌🌧🌤 Wir begegneten keinen Touristen mehr während wir uns immer tiefer in ländliche Gebiete begaben. Die Japaner sprachen kein Englisch mehr, doch der Zettel war sehr hilfreich und entweder sie unterhielten sich direkt mit uns über eine Übersetzungs-App, oder ließen ihre Arbeit liegen und brachten uns direkt zum richtigen Bussteig!! Auch der Busfahrer gab uns bescheid, wann wir aussteigen mussten. Auf dem Rückweg fuhren wir sogar ganz alleine im Bus!! Es war sehr aufregend und spannend. Außer Teefeldern sahen wir auch ganze Berghänge voll Bambus. Wir haben wirklich keine Ahnung, warum der eine in Arashiyama so berühmt ist🤷🏼‍♀️
Durch diverse Berichte war unser Interesse für den Anbau sowie die traditionelle Zubereitung grünen Tees geweckt und bei nur 4 Grad 🥶 machten wir uns früh auf den Weg Richtung Uji, da dort der edelste Grüntee Japans produziert wird 🌱🍵 Dort angekommen erkundigten wir uns im Informationszentrum nach den Möglichkeiten für derartige Unternehmungen. Leider sieht man von Uji aus keine Teeplantagen und es kann auch keine Fabrik besucht werden. Eine Teezeremonie wurde uns allerdings angeboten👘 Auf dem Weg dorthin probierten wir die ein oder andere Matcha-Spezialität und besichtigen noch einen Tempel des Weltkulturerbe🥟🏯 Aufgrund des schlechten Wetters waren nicht allzu viele Touris unterwegs und an der Teezeremonie nahmen wir nur zu zweit teil. Wir saßen auf Bambusmatten, und sahen der Frau im Kimono bei der Zubereitung des Matcha-Tees zu. Andächtig tranken wir unter Anleitung den Tee und bedankten uns. Es war eine sehr eindrückliche Erfahrung!!
Den gestrigen Nachmittag verbrachten Kim und ich getrennt voneinander, ich war gesundheitlich nicht bei 100%. Während Kim Kyoto unsicher machte, schlenderte ich noch einmal durch die Straßen von Arashiyama. Schnell wurden mir die touristenüberladenden Straßen zu viel mit ihren Shops, die alle nur das selbe überteuerte Zeug („made in China“) verkauften und so spazierte ich noch durch die Wohnviertel!! Dabei entdeckte ich das ein oder andere nette Plätzchen und sogar den ersten Kirschbaum in voller Blüte 🌸🌳 In einem kleinen Obstladen, erstand ich noch preiswerte leckere japanische Zitrusfrüchte! Die ich dann in der Hostel-Lobby verspeiste. Im TV lief Sumoringen. Ein netter Japaner erklärte mir sämtliche Regeln und Ringer. Nun bin ich auch in dieser Sportart ein pro🤙🏻😉 Vor dem schlafengehen nutzten Kim und ich dann noch ausgiebig den Spa-Bereich!!!

16 March 2019

Über Nacht hatte es geregnet und am Vormittag wechselten sich Sonne und kleine Regenschauer ab. 🌦 Trotz des auch etwas kalten Wetters war unsere Stimmung blendend und wir machten uns auf, die Gegend rund ums Hostel zu erkunden... als erstes führte unser Weg zum Affenberg⛰🐒 In einem riesigen abgezäunten Bereich leben Japan-Makaken, die sonst auch so in ganz Japan in freier Wildbahn zufinden sind. Sie sind die am nördlichsten Lebende Affenart und ihr besonderes Merkmal ist der fehlende Schwanz, der sich zurück gebildet hat. Wir erklommen den Berg bis zum Aussichtspunkt über die Stadt und genossen endlich mal wieder die Natur und beobachteten die Affen!! Anschließend liefen wir noch am Fluss entlang und auf dem Rückweg durch einen riesigen Bambuswald (dorthin wollen wir nochmal bei Sonnenaufgang und weniger Menschen 😉)
Unsere Unterkünfte haben wir im Dezember schon alle von Deutschland aus gebucht. Im Schnitt zahlen wir 20€ pro Nacht und das oftmals sogar mit Frühstück. In jeder neuen Stadt ist es für uns dann spannend zu sehen was wir gebucht haben. Bis jetzt hatten wir ein ganz gutes Händchen 😄👍🏻 Der Bus hielt gestern direkt vor dem Hostel, sodass wir mit unserem schweren Gepäck nicht so weit laufen mussten! Die Kapseln sind sehr luxuriös ausgestattet und bei den öffentlichen Duschräumen gibt es sogar einen Onsen 🙂 Nur das japanische Frühstück, dass uns heute morgen serviert wurde war etwas gewöhnungsbedürftig. Zu einer verkochten Schale Reis ohne Geschmack gab es viele kleine „Delikatessen“: gepickelte Pflaume, Algen, halbrohe Eier etc. 🍚🥢🍵 Für morgen haben wir uns jetzt lieber Sandwich bestellt 🥪 😋

15 March 2019

Kyoto hat richtig viel zu bieten. Es ist bekannt für seine zahlreichen buddhistischen Tempel, seine Gärten, Kaiserpaläste, Shintō-Schreine und traditionellen Holzhäuse und gehört somit zu den kulturellsten Städten der Welt. Zudem versucht die Stadt sich nicht zu sehr an die wesentliche Welt anzupassen. Dies bemerkt man auch an den vielen Personen die noch in Kimonos unterwegs sind. Auch für Touristen werden überall welche zum Ausleihen angeboten. Wir entschieden uns noch ein paar Tempel, Schreine und Pagoden anzusehen. Dazwischen lagen dutzende Sträßchen mit kleinen Läden, auch mit typischer Handwerkskunst und überall gibt es kleine Essensstände. Zu Abend aßen wir dann noch in einem Food Court: Gyozas und Rahmen!! Danach ging es mit dem Bus ins Viertel Arashiyama. Hier befindet sich unser Kapsel-Hotel für die nächsten vier Tage! Etwas fertig von dem anstrengenden Tag liege ich jetzt im Bett und kann bestimmt super schlafen💤
Da schon Mittag war, führte unser erster Weg zur Markthalle (Nishiki-Market)! Eine lange schmale überdachte Einkaufsstraße!! Obwohl wir nun schon 10 Tage in Japan sind und schon einiges gesehen und gegessen haben, waren wir von der Fülle der Angebote komplett überfordert 😂 Wir probierten uns durch gepickeltes Gemüse, getrocknete Algen und Fische, sowie diverse Süßspeisen in verschiedenen Farben, Ananaserdbeeren etc. Mini Kraken und gebratene Spatzen auf Spießen war uns allerdings ein wenig zu abartig und wir machten lediglich ein paar Fotos 🐙🐦📸
Wir sind angekommen in Kyoto, Japans Kulturhauptstadt und das in einer Zeit, unfassbar!! Mit dem Shinkansen waren wir in einer halben Stunde da!!! 🚅 Schon vom Bahnhofsgebäude waren wir beeindruckt. Eine riesige Glaskonstruktion spannt sich über die Halle und im 10. Stockwerk befindet sich ein Skywalk (gläserner Tunnel). Von dort oben entdeckten wir einen Starbucks (= Café und Free WiFi 😅)! Wir schlossen unser großes Gepäck ein und planten im Starbucks mit Café und Bus- und Stadtplan unsere nächsten Tage!!!

14 March 2019

Angekommen im Hostel brannten uns die Füße! So viele Dinge haben wir uns angesehen und dabei die ein oder andere Entfernung unterschätzt🤷🏼‍♀️🏃🏻‍♀️ Wir waren im Meijo-Park. Dort haben wir große Koi-Karpfen und die Burg von außen bewundert. Auf dem Dach trohnen zwei goldene Fische, die das Wasser anziehen sollen um so einen Brand, wie im zweiten Weltkrieg geschehen, zu verhindern🏯 Danach haben wir ein Miso-Museum gesucht, aber nicht gefunden. Dafür eine leckere Suppe. Anschließend waren wir im Zoo mit Botanischem Garten und abends bei einem weiteren Tempel und einer langen Einkaufspassage. Dort reihten sich ein Schnäppchen-Laden an den anderen. Es war sehr wuselig und laut. Zudem läuft überall und immer Musik. Wir hatten keinen Nerv mehr und sind ins Hostel. Kim ist sofort ins Bett, während ich noch Tütensuppe gegessen und mich mit einem Tansanier unterhalten habe. Der studiert hier und hat erzählt, das Kyoto die kulturellste Stadt Japans ist 👍🏿😃 Dorthin reisen wir morgen...
Miso-Suppe eines der Nationalgericht in Japan: Die Brühe besteht aus Dashi (Fischsud) und Miso (Sojabohnenpaste) und die Einlage aus Wakame (Meeresalgen) und Tofu. Traditionell wird die Suppe zum Frühstück oder als “Beilage” zu einem anderen Hauptgang gegessen. Heute haben wir diese auch probiert. Ich kannte sie schon vorher und finde sie nach wie vor lecker 😋 Dazu hatten wir eine Reis-Bowl mit Fleisch, einen Salat und Grüntee. Für das Menü haben wir umgerechnet gerade einmal 5€ gezahlt 😯🍜👍🏻. Gegessen haben wir in einem kleinen Lokal, das nur aus einer umlaufenden Bar/Thresen bestand. Diese war gut mit japanischen Geschäftsleuten gefüllt. Gut besuchte Restaurants sind immer ein Zeichen für gutes Essen 🥘 😄 Zuerst haben wir uns über die niedrigen Stühle gewundert. Aber so kann man besser über seiner Schüssel hängen 🤷🏼‍♀️😁 Denn nur selten isst man Suppe mit dem Löffel. Stattdessen werden die festen Bestandteile mit dem Stäbchen gegessen, Nudeln geschlürft und Brühe getrunken

13 March 2019

Nachdem wir uns in einem Foodcourt gestärkt hatten, erkundeten wir die Stadt noch zu Fuß. Zuerst ging es auf eine Aussichtsplattform am Hafen. Zum Glück war alles verglast, denn es ging ein ziemlich kalter Wind. Wir genossen die Aussicht und schauten uns anschließend noch einen Park an und das Oasis 21. Eine angestrahlte Dachkonstruktion einer U-Bahnstation Nagoyas und eines der Wahrzeichen. So spektakulär wie es alle beschrieben haben, war es dann aber doch nicht 😂🤷🏼‍♀️ Zu Abend aßen wir in einem Lokal, das uns vom netten Japaner von der Hostel-Rezeption empfohlen worden war und es war wirklich lecker!! Seine Schuhe musste man im Lokal ausziehen und zum Essen saß man auf dem Boden an niedrigen Tischen!! Wir probierten Neues und Altbekanntes🥢🍢🥟🍜 Das Highlight war ein Cocktail, auf der Basis von weißen Erdbeeren! Er war sehr lecker und hatte ordentlich Wumms😊 Ästhetisch perfektes Obst ist ein Statussymbol und sehr teuer!! Bei Gelegenheit berichte ich davon noch ausführlicher
Endlich habe ich eine Reisebegleiterin gefunden, die nicht gleich genervt die Augen verdreht, wenn ich sage „Oh schau mal da ist ein Aquarium!“ So war es für uns beide selbstverständlich, dass wir unseren ersten Tag mit einem Besuch dort starteten...🐟🐬 Zu den typischen Aquarienbecken besitzt Nagoyas auch ein Delphinarium mit Tümmlern, Orcas und Beluga-Walen. Wir waren dem gegenüber etwas skeptisch eingestellt, wurden aber positiv überrascht. Die Tiere leben in verhältnismäßig großen Becken, zudem gibt es noch ein riesiges Vorführungsbecken, in das die Tiere abwechselnd dürfen! Keine Art wird alleine gehalten, und wir hatten das Gefühl, dass die Tiere ausgiebig und mit viel Liebe Trainiert wurden. Sie zeigten einfach Tricks und Sprünge und keine Kunststücke, bei denen sie sich ernsthaft verletzen könnten. Zudem wurden die Zuschauer über den Lebensraum etc. aufgeklärt. Leider waren die Vorführungen und auch die meisten Infotafeln auf Japanisch, trotzdem war der Ausflug toll!😄

12 March 2019

Mit dem Bus zurück in Odawara, holten wir unser Gepäck und setzten uns in einen der berühmten Schnellzüge (Shinkansen) 🚅 nach Nagoya. Mit unserem JR-Pass (Zwei-Wochen-Zugticket) läuft man im Bahnhof zum Info-Center und die suchen einem den nächsten Zug raus und reservieren einem auch noch einen Sitzplatz 👍🏻 In Nagoya war das Ticket buchen für die Metro nicht ganz so einfach, doch wir sind Füchse 🦊 und schnell hinter die japanischen Zeichen gekommen, die zum Glück auch arabische Zahlen verwenden. Mit vorher gemachten Screenshots der Route war dann das Hostel-finden ein Kinderspiel 😄 Der junge Japaner an der Rezeption war sehr freundlich und offen und wir gaben ihm gleich Deutsch-Nachhilfe, in dem er uns alles auf deutsch versuchte zu erläutern und dieses war sehr bemerkenswert!! Nach Essen to-go vom 7 Eleven gehts jetzt ab ins Bett, zum Glück wieder ein Doppelzimmer 😄😄😴
Owakudani bedeutet „großes kochendes Tal“ und liegt auf ca 1500 m im Vulkangebiet um Hakone. Der Bus schlängelte sich in einer guten Stunde die Berghänge herauf nach Odawara. Dort wurden wir von stürmischen Wind, schwefelgeruch und vielen Touris empfangen. Leider konnte man die gelben Fumarolen und heißen Quellen nur von der Ferne aus betrachten (der weg war gesperrt). So ganz hatte sich der Aufwand nicht gelohnt. Allerdings kennen wir beide die geothermal es Felder aus Neuseeland!! Trotzdem war es wieder beeindruckend, was die Natur alles zu bieten hat. Wir schauten uns alles in Ruhe an, machten Fotos, aßen Schwarze gefüllte Brötchen, wärmten uns mit heißer Sake, der im übrigen widerlich schmeckte und probierten Eier, die in vulkanischen heißen Quellen gekocht wurden waren. Durch die im Wasser gelösten Sulfate färbt sich die Schale schwarz und pro Ei das man isst soll sich das Leben um sieben Jahre verlängern 🤷🏼‍♀️ Geschmeckt haben sie nicht anders wie normal gekochte Eier😁
Der Tag begann super: die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel und der Mt. Fuji verabschiedete uns, mit seiner perfekten Kegelform 🗻☀️ Um es dann mit Kim’s Worten zu sagen: „Wir haben aber auch Pech immer an die Leute zu geraten, die keine Ahnung haben“🤦🏻‍♀️🤷🏼‍♀️ Wir fuhren mit dem Bus von A nach B, nach C, um dort zu erfahren, dass wir wieder nach B müssen. Wir dachten, das wir dort unser Gepäck einschließen und entspannt unseren Ausflug starten können. Uns wurde dann bei B aber mitgeteilt, dass es sinnvoller wäre über D nach E zu fahren, da wir von dort aus am Abend direkt nach Nagoya fahren können!! Wir hatten schon reichlich Nerven und Moneten gelassen. Zum Glück waren die nächsten Fahrten mit Unserem Zwei-Wochen-Zug-Ticket abgedeckt und so setzten wir unsere Reise fort...🛤🚃 Bei E fanden wir endlich Schließfächer und nach dem wir nochmal 17€ für ein Fahrticket zahlen mussten, sind wir jetzt endlich auf der Busfahrt zu unserem erwarteten Ausflugsziel: Owakudani

11 March 2019

Die Chureito Pagode liegt an einer Bergkette gelegen, gegenüber des Mt. Fuji’s. An den Hängen ringsherum wachsen Dutzende Kirschbäume, deren Knospen leider auch noch zu waren. Aber hier entstand das Zeitschriftenfoto, welches ich immer sofort mit Japan assoziiere!! Zu Fuß liefen wir 30 min durch das schöne und nicht zu touristische Städtchen. Die 400 Stufen nach oben waren dann schon etwas mühsam. Dort wurden wir aber mit einem unglaublichen Blick für die Anstrengungen entschädigt! Wir genossen die Aussicht, die warmen Sonnenstrahlen und verweilten bis zum Sonnenuntergang 🌄⛩ Morgen heißt es für uns dann schon Abschied nehmen, von den lieben Hostelbesitzern und dem Mt. Fuji. Es geht für uns weiter nach Nagoya. Die Reise dorthin wollen wir mit einem spannenden Daytrip nach Hakone verbinden!!🙂
Die dicken Regentropfen die an unser Fenster heute morgen trommelten, ließen uns den Tag gemütlich angehen. Zudem war über Nacht Schnee liegen geblieben 🌨❄️!! Ein kleines Frühstücksbuffet stand bereit und wir genossen zur Abwechslung mal Toeast, Müsli und Café anstatt Tütensuppen🙂 Anschließend fuhren mit dem Zug nach Kawaguchiko, einer Stadt an einem der fünf Seen entlang des Fuji’s. Mit geliehenen Fahrrädern strampelten wir durch den Schneematsch am Seeufer entlang!! Wir hatten einen heiden Spaß und genossen es, mal draußen sich in der Natur zu bewegen!! 🚴🏼‍♀️ Die Kirschblüten waren noch geschlossen, aber die Sonne kam heraus und wir beobachteten das Wolkentreiben um den Gipfel des Mt. Fuji’s. 🗻☁️🌥⛅️🌤☀️ Fürs Mittagessen kehrten wir zurück und genossen auf der Dachterrasse des Einkaufszentrums Sandwiches, Café, die Sonne und eine herrliche Aussicht!! Frisch gestärkt waren wir nun bereit für den langen Marsch zur Chureito Pagoda ... 🙂

10 March 2019

Nach dem entspannten Baden, waren wir wieder völlig relaxt und wir waren erholt von all dem Trubel, den Hochhäuserschluchten, Menschenmassen und lauten Schlafräumen der letzten Tage! Raus aus der Millionen Stadt Tokio war auch das Essensangebot viel typischer und regionaler!! So gönnten wir uns zum Abschluss des Tages einen Restaurantbesuch und bestellten viele neue, leckere Gerichte: Landgurken mit Pflaumensauce, in tempura ausgepackene Angelika-Pflanzen-Blätter, panierte Kortoffelstangen und gefüllte Reiskugeln mit Octopus 🐙. Auf den Bällchen lagen Bonitoflocken, die sich durch die aufsteigende Wärme bewegten, das sah lebendig aus und er sehr befremdlich!! Zu trinken gab es Cocktails. Meiner war mit Shōchū (Branntwein) und Kiwisaft. Die Kiwi musste man sich am Tisch selber auspressen 😁😂 Es war auch das erste Restaurant in dem man seine Schuhe ausziehen musste. Pantoffeln liegen nur in der Toilette aus und am Tisch hat man beheizte Fußmatten!!
Fujiyoshida ist eine urtümliche und vermutlich typische japanische Kleinstadt am Mt. Fuji. Uns gefällt sie sehr, denn so langsam haben wir genug von Häuserschluchten, Menschenmassen und Schlafräumen!! Nachdem wir uns mit typischen Undon-Nudeln gestärkt hatten, besuchten wir ein Onsen-Bad, denn der Vulkan hatte sich eh hinter einer dicken Wolkendecke verzogen!! Das Bad war keines der groß angepriesenen, extra für Touris hergerichteten, sondern ein ganz einfaches, in das auch die Locals gehen!! Man badet nackt, Frauen und Männer komplett getrennt!! Wir beobachteten die Einheimischen, wie man die Bäder nutzt. Zuerst setzt man sich auf einen Hocker. An der Wand hängen Brausen und von Kopf bis Fuß wird sich mit Seife gewaschen. Während des Badens trägt man auf dem Kopf ein zusammengefaltetes Handtuch, dass man beim Verlassen vor seinen Körper hält. Mit 45 Grad waren die Becken sehr heiß. Eins war draußen und in einem anderen schwammen hunderte Badeenten, da Wochenende war 😂
Weiter geht unsere Reise 🔜🗻 Mit Sach und Pack ging es heute morgen mit dem Zug von Tokio nach Fujiyoshida. Einmal mussten wir umsteigen, dabei gab es aber überhaupt keine Problem mit der Verständigung!! Entgegen unserer Erwartungen sind die Japaner relativ offen und kamen schon des Öfteren von sich aus auf uns zu, wenn wir am überlegen waren, wohin wir als nächstes müssen!! Schwierig wird es nur dann, wenn man nach etwas fragt und sie verstehen die Frage nicht. Dann beantworten Sie sie trotzdem mit irgendeiner Aussage, nur um nicht zugeben zu müssen, dass sie es nicht wissen🤦🏻‍♀️ das wäre unhöflich!! Und wenn Sie dann auch kein Englisch können, erzählen sie dir, immer freundlich lächelnd, was auf japanisch 😆 In Fujiyoshida bezogen wir ein winzig kleines Hostel, mit Doppelzimmer. Die Besitzerin mit ihren beiden Töchtern sind bezaubernd. Sie ließen es sich nicht nehmen uns mit unserem Gepäck zu helfen, erzählten uns wie hübsch wir aussehen und schenkten uns Kuchen zur Begrüßung!😍

9 March 2019

Yoyogi-Park und Roppongi: Was macht man noch typischer Weise an einem Samstag?? Man streichelt Erdmännchen😆 Der Yoyogi-Park liegt direkt neben dem Meiji-Schrein und lockt mit vielen großen schön angelegten Grünflächen. Gefühlt alle Tokioter wurden an diesem Samstag von der Frühlingssonne dorthin gelockt. Sie jonglierten, spielten Frisbee, picknickten und führten ihre Haustiere Gassi. Kostümierte Hunde, Katzen und Hasen waren da schon völlig normal. Aber es gab auch einige Erdmännchen (eins sogar im Donald Duck Anzug), die sich gerne von uns Kraulen ließ!! Zu lange verweilten wir dort, sodass das Footfestival, zu dem wir eigentlich wollten schon geschlossen war🤔 So machten wir uns gleich auf den Weg in den Stadtteil Roppongi. Dort bewunderten wir eine Washi-Candelight-Installation, bevor wir uns hungrig auf die Suche nach wasting Essen machten. In einer kleinen Bar fanden typische Gyoza. Das sind Maultaschenähnliche Teigtaschen 🥟!! Die waren super lecker😋
Meiji-Schrein 🏯⛩: Als nächstes besuchten wir den Meiji-Schrein. Dieser wurde für den Kaiser Meiji und seine Freu errichtet und liegt in einem riesigen immer grünen Wald!! Durch den Wald führt ein Weg zu dem Schrein!! Wir konnten es gar nicht glauben, dass es mittendrin in Tokio, solch eine grüne Oase gibt 🌳 Der Schrein war auch sehr ästhetisch und beeindruckend. Doch aufgrund der vielen Menschen verweilten wir nur kurz!! Trotzdem hatten wir Glück und erhaschten einen Blick auf eine traditionelle japanische Hochzeitsgesellschaft!! Auch die verzierten, dem Kaiser gespendeten Sakefässer waren unglaublich windervoll!!
Unser vorerst letzter Tag in Tokio 🏙 Nach einer Nacht mit sehr wenig Schlaf, Jetlag und lautenZellennachbarinnen haben uns fast kein Auge zumachen lassen, machten wir uns, nicht ganz so motiviert wie die letzten Tage, auf den Weg... Und was macht man typischer Weise an einem Samstag? Man besucht einen Flohmarkt!! Bei strahlendem Sonnenschein und mit der Aussicht auf riesige Häuserschluchten, ergatterte ich mit Kims stylischen Sachverstand 5 moderne Unikate auf dem Flohmarkt im Central Park von Shinshuku für gerade mal 20€!!! (Jetzt müssen sie nur noch passen 😀) Den Weg zurück zur Metro Station gingen wir den kompletten Kilometer unterirdisch!!! Zu Mittag gab es heute einen Dango. Das sind Klöße aus Reismehl an einem Spieß, die gedämpft werden und anschließend durch eine süße Sojasoße gezogen werden!!! Sie sahen aus wie Marshmellows und waren sehr klebrig, aber äußerst lecker und schnell verputzt!!🍡😋

8 March 2019

Fürs Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Asakusa, wo ein Geheimtipp auf uns wartete. Allerdings, mussten wir feststellen, dass der Mittagstisch ausverkauft war. Doch schnell war ein süßes kleines Restaurant als Ersatz gefunden, bei dem wir zum ersten Mal dieses Jahr draußen in der Sonne essen konnten ☀️🍲 Auch unseren Nachmittagskaffee aus dem Automaten genossen wir auf einer Dachterrasse mit Blick auf den Skytree (Fernsehturm)! An den Automaten kann man übrigens zwischen gekühlten und heißen Getränken wählen ☕️👍🏻 Anschließend spazierten wir am Parkrand des Kaiserpalastes entlang, den wir aus der Ferne bewunderten. Freitags ist dieser für Touristen leider geschlossen!! Den Sonnenuntergang bewunderten wir vom Dachgarten des Hochhauses Ginza Six. In der Ferne erblickten wir zum ersten Mal die perfekt geformte Spitze des Mt. Fujis (Bild 8), zudem wir am Sonntag aufbrechen werden 🌇🌆🗻😄
Ueno Park: Vom Eingang des Parkes bis hin zum Zoo führt eine Kirschbaum-Allee!! Ein paar vereinzelte Bäume standen in Blühte und ließen einen erahnen, wie wundervoll die Alle bei voller Kirschblüte (Sakura)!aussehen mag!! Wenn wir Glück haben, sehen wir sie noch am Ende unserer Reise, bevor wir von Tokio wieder nach Hause fliegen ✈️ 🌸😍 Die ersten Fotos wurden trotzdem schon mal geschossen!! Dann ging es in den Zoo. Insgesamt war der Besuch ok, aber nicht wirklich lohnenswert. Zu viele Menschen drängelten sie an die zu schmalen Schaufenster, die Gehege waren in der Regel zu klein, die Tiere allein, also ohne Partner und es gab fast keine Infotafeln, die die Besucher über Natur, Tiere und Lebensraumerhaltung aufgeklärt hätte!! Zudem gab es eine extra Warteschlange bei den Pandas. Nach 30 min geduldigem Anstehen durfte man in max. 1 min am Panda-Gehege vorbei gehen 🐼🤦🏻‍♀️🙃
Mit unseren neuen Klamotten und bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns elegant und schick auf den Weg ins Stadtviertel Ueno!! Dort wollten wir in der Ameya-Yokocho-Straße frühstücken gehen. Diese ist berühmt für ihre vielen kleinen Markt- und Händlerstände!! 🌇 Es roch nach Fisch, Frittierfett und Grünem Tee, aber die meisten Läden waren noch geschlossen. Die geöffneten Imbissbuden waren nicht besonders vertrauenserweckend, sodass wir wieder im 7 Eleven landeten 🍵🥟🐟 Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zum Ueno-Park, welcher auch den Tokioter Zoo beherbergt. Auf dem Weg dorthin, fiel uns mal wieder auf, wie sauber die Stadt ist. Möchte man aber etwas entsorgen, sucht man oft verzweifelt und manchmal bis zu 10 min nach einem Mülleimer 🤔 Negativ ist uns bis jetzt nur die immense Verwendung an Plastiktüten und -verpackungen aufgefallen. Alles wird einzeln in Plastik gewickelt und für die Zeit in Geschäften kommt der nasse Regenschirm auch jedesmal in Plastiktüten!
Nach über 12h in der City taten uns Füße und Schultern weh!! Nach einer heißen Dusche machten wir in den nächtlichen Strafanzüge noch Sightseeing-Pläne für die kommenden Tage!!
Den Café am Nachmittag nahmen wir in Shibuja im zweiten Stock eines Cafés ein. Von unserem Fensterplatz aus hatten wir einen tollen Blick auf die berühmte Kreuzung! Mit den ganzen Regenschirmen sah es noch spektakulärer aus, als am Vortag Anschließend shoppten wir noch auf der Takeshita-dori Street. Dort waren gefühlt alle Teenies unterwegs und es war bunt, schrill und sehr nass!! Bald hatte uns der Regen komplett durchnässt und in einer Mall gönnten wir uns einen Bubble-Tea!! 🥤 Das Geschmackserlebnis war nicht so umwerfend, wie erhofft! Also beschlossen wir zu Abend was vertrautes leckeres zu essen und gingen wieder in den Sushi-Laden!! Da kann man ja nichts falsch machen... Außer man bestellt Sushi mit Seeigel-Rogen ... Er sah aus wie Hummer-Gehirn und er schmeckte nach schlecht gewordenen Muscheln 🍣🥵🤢 Die Erfahrung können wir nun abhaken. Sie schreit aber nicht nach Wiederholung!! Mit viel Lemon-Sour (Cocktail mit Sake) ließ sich der schlechte Geschmack aber vergessen machen

7 March 2019

Shoppen, shoppen und nochmal shoppen!! Heute sind wir nicht nur durch unser europäisches Aussehen aufgefallen, sondern auch mit unserem übertriebenen Touri Look: Sneakers, Rucksack und Regenjacke 🤦🏻‍♀️😛 Zu unserer Verteidigung hatte es heute sehr schlechtes Wetter und zu einer Indoor-Aktivität war anzuraten 😄 Nach einem Frühstück im „7 Eleven“ gingen wir im Uniqlo Flagshipstor mit 12 Etagen auf Schnäppchenjagt! Dort und im „For ever 21“ haben wir richtig zugeschlagen!! Zur zwischenzeitlichen Stärkung aßen wir in einem sehr preiswerten Nudelrestaurant! Dieses 2 m breite schlauchförmige Restaurant muss ein echter Geheimtipp gewesen sein: außer uns nur Japaner!! Bestellt wurde an einem Automaten, der an einen Zigarettenautomaten erinnerte!! Die Suppe war sehr lecker, nur hatten wir etwas Schwierigkeiten große Einlagen ohne Messer zu essen! Wir taten es dann unseren japanischen Sitznachbarn gleich und schlürften geräuschvoll unsere Suppe, wie es sich gehört 🍜🍲😋
Nachdem wir uns den Magen mit Sushi vollgestopft haben, wurde das Stadtviertel erkundet. Wir liefen durch die Straßen, riesige Einkaufsmalls und 100 Yen (1 €) Shops!! Doch schnell waren wir müde und auch total überfordert von den ganzen Eindrücken!! Überall gibt es etwas zu sehen, riesige Leinwände, blinkende Leuchtreklamen und von irgendwo kommt immer Musik!! Das verrückteste was wir gesehen haben war ein Automat mit Getränken, in denen waren ein fliegender Fisch eingelegt (Bild 1 + 2) 🐟 😳 Da sind Toiletten mit beheizten Klobrillen und Wald-Entspannungs-Musik fast schon normal!! Nach 30 h auf den Beinen waren wir zurück im Hostel sehr müde!! Die Schlafkapseln sind ok, evtl zu warm! Klimaanlage wollte ich nicht anmachen! Die gestellten rostbraunen Schlafanzüge können einem trotzdem das Gefühl von einer Strafanstalt vermitteln. Bevor aber auch nur ein weiterer Blogeintrag geschrieben werden konnte oder klastrophobische Gedanken aufkamen, war ich eingeschlafen!! 😴

6 March 2019

Mit der Metro zu fahren ist eigentlich ein leichtes Unterfangen, da die Linien Buchstaben besitzen und die Haltestellen durchnummeriert sind!! Allerdings gelangten wir bei unserem ersten Versuch in eine Tiefgarage 😂😂 Seit dem wissen wir, wie das Metrozeichen aussieht!! 😅💪🏼 Im Stadtteil Shibuja angekommen, waren wir erst einmal geflasht!! Es gibt so viel zu sehen und so viele Menschen sind unterwegs!!! Aber trotzdem entsteht keine wirkliche Hektik. Jeder verfolgt gewissenhaft sein Ziel. Auch bei großen Straßenkreuzungen, die zum Teil für Fußgänger gleichzeitig in alle Richtungen auf grün Schaltet, geht irgendwie alles geordnet zu 😁 Was auch sofort auffällt, ist der moderne und individuelle Klamottenstil. Da fällt absolut niemand mit schlechtem Geschmack auf 😀 Als aller erstes waren wir Running Sushi essen. Per Tablet wird bestellt und auf Schienen kommt das Bestellte dann zu dir geflizt: Super schnell, super billig und super lecker 😋🍣🍤🍜
Vom Flughafen Narita fuhr ich mit einem Shuttlebus nach Haneda. Insgesamt war die Fahrt nicht so spannend, da es nur am Stadtrand durch die Industriegebiete ging!! Interessant war aber die Straßenbahn Botanik 🎋🌴🌳🌲🌱 Die Bäume und Sträucher sind ganz anders als in Europa oder Deutschland. Zuerst dachte ich, dass es viele Lärchenwälder gibt. Es handelt sich aber um große Bambusheine 😀 Nach einer halben Stunde Busfahrt bemerkte ich, dass wir immer rechts überholt wurden. Vor lauter Müdigkeit, hatte ich den Linksverkehr total vergessen 🚛🚙🚗🛵🏍🚎 Wir fahren zwar kein Auto, aber an das Links laufen müssen wir uns auch erst gewöhnen 😂 In Haneda angekommen, suchte ich den Ankunftsbereich der internationalen Flüge. Gerade angekommen, kam auch schon Kim aus der Tür!! Perfektes Timing 😝 An einem Infoschalter kauften wir uns dann ein 4-Tages-Metro-Ticket und machten uns auf den Weg zum Hostel. Dort stellten wir unser Gepäck ab, da erst ab 16 Uhr Check-In ist und auf ging’s in die Stad

5 March 2019

Ich habe es geschafft und japanischen Boden unter den Füßen!! Auch mein Gepäck kam mit, trotz des kurzen Aufenthalts in Zürich!!! Jetzt mache ich mich auf die Suche nach einem Geldautomaten und dann nach Kim 🥰 Der lange Flug war angenehm. Ich hatte einen netten japanischen Geschäftsmann als Sitznachbarn. Beim ausfüllen der Einreisebögen (Bild 3) kamen wir ins Gespräch. Er war gar nicht schüchtern und hat viel erzählt. Aufgrund seines Dialektes haben ich aber nur ein Drittel davon verstanden 😂 Der Flug ging zwar Richtung Westen und in der kurzen Nacht irgendwo über Russland wurde auch das Licht ausgeschaltet etc. Da es aber nach deutscher Zeit erst Nachmittag war, konnte ich nicht schlafen und so habe ich eine Film-Nacht gemacht! Es gab sogar Eis 😋 Hier in Tokio sind wir 8h voraus und der Tag beginnt gerade! Mal sehen, wie lange ich durchhalte 😝
So, endlich geht es los... 🇯🇵 🍣 🛫 Da Kim standby nach Tokio fliegen kann, ist sie schon in München. Von dort fliegt sie dann zum Flughafen Haneda in Tokio!! Ich bin gerade mit Verspätung in Zürich gelandet und in 10 min geht es für mich weiter zum Flughafen Narita, etwas außerhalb von Tokio!! Der Flug war aufgrund von Sturmböen sehr unruhig und ich hätte fast die gute schweizer Schokolade wieder im Flugzeug zurück gelassen 🇨🇭 🍫🤢 Jetzt hat sich mein Magen aber wieder beruhigt und Japan here we come 😍 Da ich 2 Stunden früher als Kim in Tokio ankomme, werde ich mich in der 38 Mio. Stadt auf die “Suche” nach Ihr machen und sie am Flughafen abholen 😁

27 February 2019

Die Reiseplanung: Wo fängt man an? Wo hört man auf? Was will man sehen? Wie will man sich fortbewegen? Fragen über Fragen ☺ Es hat sich bei den Gesprächen schnell herausgestellt, dass Kim sich wesentlich besser auskennt und sich schon über viel mehr informiert hat, als ich 😃 Ich weiß eher Dinge, die Natur- oder Sportbezogen sind, wie beispielsweise das im Herbst dort die Rugby WM stattfindet 😎 Aber ich bin überzeugt, dass wir uns super verstehen werden und das so immer der eine dem anderen gewisse neue Details berichten kann, wir uns mit Sushi vollstopfen können und viele neue Erfahrungen und Erlebnisse sammeln werden😄 Wir wollen in drei Wochen von Tokio Richtung Südwesten Reisen um hoffentlich die Kirschblüte zu erleben 🌸😍 Wir werden mit dem Zug Reisen und hauptsächlich in Kapsel-Hotels schlafen!! Das haben wir auch schon alles gebucht: Tokio - Fuji - Nagoya - Kyoto - Osaka - Himeji - Tokio
Wie es dazu kam: 🗾 🇯🇵 Kim und ich kennen uns von der Ph Schwäbisch Gmünd und haben schon die ein oder andere Party oder auch Barocktournier miteinander erlebt 😊 Das letzte halbe Jahr waren wir Leidensgenossinen und haben nach tagelangen Schreib-Dates in der Bibliothek beide erfolgreich den Bachelor bestanden 😌💪 Zudem durfte ich wann immer ich wollte bei Kim übernachten um nicht jedes Mal die lange Strecke von Stuttgart fahren zu müssen!! Bei abendlichen Kochsessions haben wir festgestellt, dass uns noch eine zweite Leidenschaft verbindet: das Reisen 😍 Eines Tages so beim Bachelor schreiben, kam Kims Kopf hinter den Bücherstapeln vor und sie fragte: Ich will im März nach Japan!! Lust mitzukommen? 🤔 🗾 😀 Da ich aufgrund eines in meinem Kopf hängen gebliebenen Zeitschriften-Fotos (Ein Tempel unter blühenden Kirschbäumen und in der Ferne der schneebedeckte Vulkan Mt Fuji) ich schon immer da hin wollte, sagte ich sofort ja 😊 Zudem liebe ich die japanische Küche 😋🍜🍣😍