Germany · 67 Days · 8 Moments · December 2015

Claudia Sprenkelmann

Claudia's Leben in Germany


23 February 2016

Die letzten paar Tage waren nicht sonderlich ereignisreich aber trotzdem habe ich einfach mal gedacht ich schreibe mal wieder ein bisschen was, auch wenn es zu 90% sinnloses Zeug ist. Ich habe mir auf jeden Fall eine dicke fette Erkältung eingezogen und gehe morgen oder übermorgen zum Arzt wenn der Mist nicht besser wird. Aber naja was will man machen, bis spätestens Mittwoch muss ich wieder fit sein, aber ich schaffe das schon. Bleibt mir ja auch nix anderes übrig da wir im Betrieb momentan jede Unterstützung gebrauchen können, zumal der örtliche Faschingsverein am kommenden Wochenende bei uns seine große Party steigen lässt, mal kucken was das für ein Abend wird.

17 February 2016

Nach einem Monat melde ich mich auch mal wieder aus der Versenkung. In der Zeit ist nicht wirklich viel spannendes und erzählenswertes passiert. Einzig und allein das wir unsere Flure renoviert haben und ich einen neuen Laptop vorzeitig zum Geburtstag geschenkt bekommen habe ist vielleicht nennenswert. Auch auf Arbeit ist nicht wirklich was spannendes passiert, bis auf das wir einen von unseren Azubis aus dem ersten Lehrjahr endlich verdeutlicht haben das sie mit ihren Lügenspielen nicht bei uns anzufangen braucht. Sie hat schon so einiges in die Welt gesetzt und an einem hält sie auch fest, was aber zu 0% der Wahrheit entspricht. Aber soll sie machen was sie denkt, wir halten uns zurück so lange sie ihre anscheinend zu große Klappe hält.

10 January 2016

Eine Woche Schule sind geschafft und somit habe ich noch eine Woche vor mir. Danach habe ich 5 oder 6 Tage frei bevor ich wieder zur Arbeit muss. Heute ist Sonntag und meine Mutti hat echt ein tolles "Sonntagsmenü" gezaubert: Ente mit Klößen, Schwarzwurzeln und Soße. Es war wirklich ein Gedicht. Sie hatte auch noch einen Nachtisch vorbereitet, ganz simpel: Rote Grütze mit einer Kugel Vanilleeis und Vanillesoße. Den haben wir nicht mehr geschafft, also wird es ihn wohl zur Kaffeezeit geben. Morgen heißt es wieder ab zur Schule und zu Orthopäden, und wenn ich ehrlich bin hab ich etwas Schiss davor, aber das wird schon, ist ja immerhin dazu da um herauszufinden was mit meinem Knie los ist.

5 January 2016

Nach zwei Tagen Berufsschule habe ich den Kanal schon wieder gestrichen voll. Das frühe aufstehen, ständige sitzen und zuhören ist echt anstrengend wenn man sonst erst 12:30 aufstehen muss und dann vor sich her arbeiten kann. Frau Schmidt ist besonders schlimm, sie redet so langsam und erklärt alles 10 mal, sodass man fast einschlafen kann und wenn der Raum dann auch noch geheizt ist und wir die ersten beiden Stunden mit ihr haben ist es vorbei mit dem wach sein. Ich weiß das man das nicht macht, aber der Körper macht manchmal eben das was er will. Ebenso wie mein Knie, muss damit noch zum Orthopäden damit er mal rüber kucken kann und herausfindet was mit dem nicht stimmt. Ich melde mich im Laufe der nächsten 3 Tage wieder, habe ja mehr Zeit als sonst und kann somit auch mehr schreiben.
Weihnachten und Silvester sind vorbei und ich habe es echt gut überstanden. Zwar haben wir einen Tisch in Brand gesetzt und ich war echt betrunken am Silvesterabend, was mir auch unendlich peinlich ist, aber man muss damit leben und vergessen können. Meine Freundin wird es mir wahrscheinlich noch 3 Wochen vorhalten, aber ich ignoriere es, lache mit oder/und streiche es aus meinem Gedächtnis und somit auch aus meinem Leben. Immerhin muss das Leben ja irgendwie weiter gehen. Ich habe momentan Berufsschule und dann hat unser Hotel 5 Tage zu in denen ich meine Arzttermine wahrnehmen werde. Mehr wichtiges gibt es momentan nicht zu sagen, also war es das auch schon mit dem "Update".

25 December 2015

Heiligabend. Es war wirklich schlimm gestern, aber wir sind gut durch gekommen und nicht auf "die Schnauze" gefallen wie man manchmal so schön sagt. 167 Gäste durchzubekommen die alle Menü essen ist eine echte Herausforderung die wir erfolgreich gemeistert haben. Hier und da gab es 3 oder 4 Gäste die immer was zu meckern haben, aber die sind schon bekannt und dafür "berühmt und berüchtigt" unter uns Kellnern. Der einzige der gestern den entspanntesten Job hatte war unser Barchef in seiner kleinen Bar. Ich glaube er hat gestern nicht mal die Hälfte unseres Umsatzes im Restaurants gemacht. Naja soll mich nicht interessieren, hatten im Restaurant genug zu tun. Heute geht der ganze Spaß mit etwa 140 Gästen von vorne los, aber das werden wir auch noch schaffen. Morgen habe ich zum Glück frei und kann noch etwas mit meiner Schwester unternehmen die gegen 16 Uhr mit dem Zug nach Hause fährt. Naja ich muss denn mal, meine Mutti fährt mich heute zur Arbeit.

21 December 2015

Die letzten zwei Tage waren für mich die Hölle. Frühschicht, ich glaube das sagt schon alles. An sich habe ich kein Problem mit der Schicht, nur das frühe Aufstehen und der Schlafmangel, den ich seit einigen Tage habe, machen mir zu schaffen. Gestern habe ich ein volles Tablett mit Tellern fallen lassen und heute hab ich verschlafen und kam zu spät zur Arbeit, es waren nur 10 Minuten, aber trotzdem ist es passiert. Zum Glück habe ich morgen 14 Uhr Schicht und kann ausschlafen, wenn ich denn überhaupt ordentlich schlafen kann. Naja was will man machen, mal hat man gute Tage und manchmal eben verfluchte den man so schnell wie möglich entfliehen möchte.

19 December 2015

Azubi zu sein ist nicht immer einfach, besonders in der Gastronomie. Man sollte den Job nicht unterschätzen und ihn nicht beginnen wenn man sich nicht sicher ist. Mein Traumberuf war es nicht, doch ziehe ich es jetzt durch und genau auf diese Reise möchte ich sie mitnehmen. Wie ich mich entwickle, selber neu kennen lerne und mein Ziel das mir vorschwebt irgendwann erreiche. Mein Name ist Claudia Sprenkelmann, bin 17 Jahre alt und eine von Millionen Menschen in Deutschland. Unbedeutend aber trotzdem da. ~Ich bin keine Prinzessin mit Krone, sondern eine Kämpferin mit Herz~