Europe · 26 Days · 82 Moments · May 2018

Claudia und Marcus in Skandinavien


2 June 2018

Es war einfach schön!!!!!😀😀😀😀😀😀

1 June 2018

Vorbei an Hamburg.... eine letzte Übernachtung in der NĂ€he von OsnabrĂŒck.... und dann ist er vorbei.... ein wunderschöner Urlaub, mit vielen EindrĂŒcken und Erlebnissen... - 8.000 Kilometer - 18 StellplĂ€tze - 20 Caches (in 4 “neuen” LĂ€ndern) - 2 HauptstĂ€dte (und an Kopenhagen sind wir immerhin vorbei gefahren) - nördlichste Stadt Europas - jede Menge Rentiere - unzĂ€hlige Fjorde, Tunnel, FĂ€hren - .... und vieles mehr....
5.00 Uhr aufstehen (kein Problem, es ist ja schon seit Stunden hell); dann geht es auf die FĂ€hre nach Grenaa (DĂ€nemark). Vier Stunden dauert die Überfahrt. Das FrĂŒhstĂŒcksbĂŒffet und der Platz am Fenster waren schon reserviert. Anschließend ein Sonnenbad an Deck, auf den bequemsten LiegestĂŒhlen, die man sich vorstellen kann. In DĂ€nemark angekommen, mussten wir noch einen Cache mitnehmen (DĂ€nemark fehlte uns noch in der Statistik), ein tolles TB-Hotel (wir verraten auch nicht, wo es ist) und dann waren wir auch schon wieder in Deutschland.

31 May 2018

Abendliche Impressionen rund um den Hafen. Die ganze Zeit cruisen alte Autos um uns herum.
Mit dem Rad drehen wir noch eine Runde durch den Ort und cachen ein wenig. Die AbendfĂ€hre kommt an - die nĂ€chste mĂŒssen wir dann leider nehmen.
Ruck Zuck sind wir in Schweden und landen in Varberg auf einem wunderbaren Stellplatz direkt am Hafen.
Auf dem Weg in Richtung SĂŒden legten wir noch einen Zwischenstopp in Fredrikstad ein. Die Altstadt ist komplett erhalten, so dass man stĂ€ndig das GefĂŒhl hat, Michel aus Lönneberga mĂŒsste doch gleich um die Ecke kommen.

30 May 2018

Ein letzter Blick auf das abendliche Oslo und unseren Campingplatz, morgen geht es langsam in Richtung Heimat.
Zum kulturellen Abschluss besuchen wir den Vigeland-Park. Hier hat sich Norwegens berĂŒhmtester und fleißigster Bildhauer ausgetobt, 211 Skulpturen (zwei Caches waren auch dort).
Was ist denn hier los??? Fragten wir uns.... und auch eine nette, junge Norwegerin: Jeffry Star ist in der Stadt, bzw. in dem Laden.... wer zum Teufel ist das? Wir googeln....
Rundgang durch die Stadt, viele schöne alte GebĂ€ude. Ach ja, der König war zu Hause - sieht man an der Flagge auf dem Dach. Übrigens waren es 31 Grad, ziemlich warm!
Dann ging es in die Stadt. Als erstes waren wir in Nobels Friedenszentrum. Tolle Sonderausstellung und die PreistrÀger seit 1901 super in Szene gesetzt.
Heute morgen ging es gleich auf den Holmenkollen. Wir gehörten zu den ersten Besuchern des Tages und hatten die Ausflugsplattform fast fĂŒr uns alleine. So eine Sprungschanze ist schon sehr beeindruckend. Der Ausblick auf ganz Oslo und die Umgebung auch.... Das angrenzende Ski- Museum war auch sehr interessant und am Ende haben wir noch den Cache auf der TribĂŒne gehoben.

29 May 2018

Unterwegs nahmen wir noch zwei Stabkirchen mit... die erste in Dalen (von der wir aber nur im vorbeifahren ein Foto machten) und die zweite in Heddal, das ist die grĂ¶ĂŸte in ganz Norwegen, also die Stabkathedrale. Nach 450 Kilometern (in 10,5 Stunden) kamen wir in Oslo an.
So, eigentlich geht es in Richtung Oslo, aber zuerst verfolgen wir den Plan, den Preikestolen von der anderen Fjordseite zu sehen.... die Straße ist recht schmal und fĂŒhrt dann vom Fjord weg, war also nix. Dann doch wieder auf die nĂ€chste FĂ€hre.... und einige Höhenmeter waren zu nehmen.... zwischendurch landeten wir mal wieder in grĂ¶ĂŸeren Skigebieten mit Restschnee.

28 May 2018

Und dann sind wir, nach 2 Stunden Aufstieg, ganz oben, die Felswand ragt 600 Meter vom Fjord aus auf. Der Wind auf dem oberen Plateau ist auf einmal gigantisch. Man kann weder die Aussicht noch das GefĂŒhl in Bildern festhalten. Gerne hĂ€tten wir uns abends das Plateau noch von oben angeschaut. Wir standen schon auf der Liste fĂŒr den Hubschrauber-Rundflug, der leider, aufgrund von zu wenigen Teilnehmern, nicht stattfand. Vor- oder Hauptsaison, alles hat Vor- und Nachteile.
Morgens gibt es auf dem Campingplatz Brötchen, eine Sensation (aber keine besonders leckere). Da schwingen wir uns lieber auf den Roller und fahren 4 Kilometer den Berg hoch, um den Preikestolen zu besteigen. Das machen pro Jahr ca. 300.000 Menschen, denn es ist wohl Norwegens berĂŒhmtester Berg. 350 Höhenmeter, auf 3 Kilometern, liegen vor uns. Das Wetter ist gut, der Weg voller Steinstufen und jeder Menge lustiger Leute (ach ja, die „Mein Schiff 5“ liegt in Stavanger, aber nur zwei Busse von BordgĂ€sten sind hier).

27 May 2018

Weiter geht es entlang des Hardangerfjords und auf dem Ryfylke Veg, eine traumhafte Strecke mit engen, kurvigen Straßen, jeder Menge Tunnel, durch den Obstgarten Norwegens ( die ApfelblĂŒte ist in vollem Gange), durch ein Skigebiet, vorbei an tosenden WasserfĂ€llen und mal wieder auf die FĂ€hre. Abends landen wir auf dem Campingplatz Preikestolen und der (fast) Vollmond scheint ĂŒber uns.
Direkt hinter dem Tunnel ist die Ortschaft FlĂ„m, hier liegt mal wieder ein Kreuzfahrtschiff, dessen Mitfahrer alles ĂŒberschwemmen. Das Örtchen ist ganz nett. Es gibt eine historische Eisenbahn, ein kleines dazu gehöriges Museum, eine BĂ€ckerei mit leckeren StĂŒckchen (das muss erwĂ€hnt werden, denn BĂ€ckereien sind hier eher eine Seltenheit) und natĂŒrlich Asiaten, die sich gerne zum Affen machen.
Heute ist unser „Tunnel-Tag“: wir fangen mit dem LĂŠrdals-Tunnel an, es ist der weltweit lĂ€ngste Straßentunnel. Zwischendrin gibt es mehrer beleuchtete „Inseln“, damit das Geradeausfahren nicht so langweilig wird. Auf unserer, ca. 400 Kilometer langen, Etappe sind wir durch unzĂ€hlige Tunnel gefahren. Leider haben wir sie nicht gezĂ€hlt, aber es war noch einer mit 10 Kilometer, mehrere mit 5-7 Kilometer und viele mit 3-4 Kilometer LĂ€nge. Am dollsten fanden wir einen Tunnel, in dem es zwei Kreisverkehre gab.

26 May 2018

Noch ein abendlicher Rundgang ĂŒber den Campingplatz - Marcus findet den Fjord zu kalt zum baden, die Möwe nicht....zum Abschluss gönnen wir uns in einer netten Bar in LĂŠrdal (ĂŒbrigens auch die einzige im Umkreis von 5 Kilometern, die geöffnet hat) einen Gin-Tonic (nur wegen der Malaria-Prophylaxe).
Mit dem Roller sind wir heute, natĂŒrlich bei bestem Wetter und wunderbarer Landschaft, nach Borgund gefahren. Dort steht die Ă€lteste, noch im Originalzustand erhaltene, Stabkirche Norwegens. Das Besucherzentrum ist sehr schön gemacht und auch sehr informativ. Die HauptstĂŒtzen der Kirche sind aus Kiefernholz, das 1180 geschlagen wurde und immer noch keinen Holzwurm hat. Von den einst ca. 1.000 Stabkirchen gibt es heute in ganz Norwegen nur noch 27. Die rote Kirche nebendran ist ĂŒbrigens die neue, denn so eine Stabkirche ist ganz schön klein und es passen nicht wirklich viele Menschen hinein. Beim anschließenden Cachen haben wir uns die Bewohner auf der Nachbarweide noch ein wenig angeschaut.

25 May 2018

In LĂŠrdal suchen wir uns einen schönen Stellplatz direkt am Sognefjord (dem grĂ¶ĂŸten Norwegens). Abends noch eine kleine Radtour in den alten Ortskern, hie stehen 160 HĂ€user aus dem Mittelalter, alle bewohnt und natĂŒrlich UNESCO-Weltkulturerbe. Sonnenuntergang am Fjord und ein Glas Wein runden den Tag ab. Es ist ĂŒbrigens richtig Sommer geworden, 22 Grad und strahlend blauer Himmel.
Weiter geht es Richtung LĂŠrdal. Viele Tunnel (die sind hier gerne schon mal 6-7 Kilometer lang), der FĂ€hren, viele Kurven... das verlangsamt unsere Reisegeschwindigkeit ein wenig und so legen wir heute nur 200 Kilometer zurĂŒck.
Der Geiranger am frĂŒhen Morgen, tolle Stimmung. Nun machen wir auch unsere Kreuzfahrt, mit der FĂ€hre durch den kompletten Geirangerfjord nach Hellesylt.... ein letzter Blick in den Fjord....

24 May 2018

Kleiner Nachtrag von heute: wir stehen auf einem wunderbaren Platz, direkt am Wasser mit Blick auf Geiranger und die Schiffe. Mit dem Roller fuhren wir auf den Berg der anderen Seite und hatten somit das typische Panorama. Anschließend haben wir uns noch den Ort angeschaut, ein paar nette HĂ€uschen, aber mehr auch nicht. Die abendliche Stimmung haben wir mit Grillsteaks auf unserem Platz genossen - und den Fjord ohne Kreuzfahrtschiffe gesehen, die sind abends nĂ€mlich alle, unter großem Getöse, abgefahren.
Und dann kam er: unser erster Stopp mit Blick auf den Geirangerfjord - und ĂŒberall rannten die Touristen der drei Kreuzfahrtschiffe herum. Sogar mit einer Stretchlimousine reisten sie an. Wir haben dann lieber etwas abseits den Cache gesucht.
Weiter ging es ĂŒber die Berge nach Linge, wo wir mal wieder eine FĂ€hre nahmen.
Dann ging es hinauf zum Trollstigen. 11 enge Kurven (uns kam zum GlĂŒck kein Bus entgegen), Wunder der Ingenieurkunst. Unterwegs ĂŒberholten wir einen „LanglĂ€ufer“ (der war ziemlich flott unterwegs). Oben angekommen, genossen wir bei bestem Wetter die Aussicht. Hier gab es auch lustige Trolle und noch lustigere asiatischen Touristen.
FrĂŒhstĂŒck in Åndalsnes mit toller Aussicht und einem kleinen Gast - der zum Dank auf unseren FrĂŒhstĂŒckstisch machte!

23 May 2018

Unsere letzte Etappe fĂŒr heute fĂŒhrte uns nach Åndalsnes, wieder entlang des Fjords, wieder ein StĂŒck Fahrt mit der FĂ€hre bis auf einen sehr schönen Campingplatz, auf dem wir (und die KĂŒhe) fast alleine sind.
Von Kristiansund ging es durch einen 5 Kilometer langen Tunnel auf die vorgelagerten Inselchen. Die 8 Kilometer lange „Atlantikroute“ soll eine der schönsten Straßen der Welt sein. Ja, wirklich beeindruckend.
Interessante Dinge ĂŒber Camping in Norwegen: es gibt extra Gulli-Anhebe-GerĂ€te, damit man das Grauwasser entsorgen kann. Und die Vorzelte der einheimischen Wohnwagen sind ĂŒberall sehr hĂŒbsch.
Die Strecke von Trondheim nach Kristiansund war abwechslungsreich und schön, viele Fjorde, mal eine BrĂŒcke, mal eine FĂ€hre.

22 May 2018

Die Festung hoch ĂŒber der Stadt bot einen tollen Rundumblick und ein bisschen Kunst. Auf dem RĂŒckweg fuhren wir noch am Kneipenviertel vorbei, das sich in alten LagerhĂ€usern befindet.
Ein besonderes Highlight: der Fahrrad-Lift, der einen den sehr steilen Berg hinauf schieben sollte. Die Dame macht vor wie es gehen soll und Marcus macht es nach (bis zur HĂ€lfte des Bergs ist er immerhin gekommen).
Angekommen in Trondheim, stellen wir uns Wohnmobil auf einen etwas kargen Platz und radeln in die Innenstadt, die sehr ĂŒberschaubar und nett ist. Wir gönnen uns in einem Restaurant „Fish & Chips“ (sieht nicht nur gut aus, war auch lecker). Übrigens, wir erleben hier gerade unseren zweiten FrĂŒhling, die Tulpen, Osterglocken, Anemonen und der Flieder blĂŒhen.
Noch ein letzter Blick auf unseren schönen Stellplatz und dann geht es weiter nach Trondheim, vorbei an unzÀhligen Seen und durch schöne Landschaft.

21 May 2018

Dann verlassen wir Nordnorwegen, den Grenz-Cache nehmen wir natĂŒrlich noch mit. Hier ist wieder eine ganz andere Landschaft, grĂŒne Wiesen, reißende FlĂŒsse (Weltbesten Lachsfanggebiet) und schöne Seen - vor allem aber besseres Wetter! Nach 450 Kilometern kommen wir in Grong an, ein schöner Platz direkt am Fluss.
Mitten in der Nacht erreichen wir BodĂž, fahren noch 50 Kilometer weiter nach Faukenes und schlafen noch ein wenig. Der Morgen ist grau, es schĂŒttet wie aus Eimern, also schnell weiter Richtung SĂŒden. Wir verlassen den Polarkreis, eine letzte Schneewand vor unserem Auto und neue Espressotassen fĂŒr unsere mobile KĂŒche. Es geht auf der E 6 Richtung Trondheim weiter. Kurzer Stopp bei “Laksfossen”, hier gibt es eine 200 Meter lange Lachs-Treppe, allerdings sind die Tiere gerade nicht unterwegs, aber die Wassermassen sind auch so beeindruckend.

20 May 2018

Dann kamen wir in Å an (kĂŒrzester Ortsname der Welt?!), vor allem aber das Ende der Insel, die E 10 endet im Wendehammer. Ein kleines Fischerdorf mit lauter MuseumshĂ€uschen, die geschlossen waren, also gingen wir in ein nettes kleines CafĂ©. Dann ging es auf die FĂ€hre, 7 Stunden bis BodĂž, bei ziemlich heftigem Seegang.
Weiter ging es Richtung Å, zum Sturm kam auch immer wieder heftiger Regen. Aber es gab auch harte Jungs, die surften. Überall gibt es große Holzgestelle, an denen die Fische zum trocknen aufgehĂ€ngt werden (das fĂŒhrt auch zu einem leicht ranzig-fischigen Geruch, der in der Luft liegt):
Bei ziemlich starkem Sturm fuhren wir einmal quer ĂŒber die Lofoten. Ein Zwischenstopp in Borg, wo es ein tolles Wikinger-Museum gibt. Man hat dort ein 83 Meter langes “Langhaus” rekonstruiert. Die PrĂ€sentation und Aufbereitung der Wikinger-Geschichte war echt spannend und total gut gemacht. Besonders originell fanden wir die Notausgangsschilder.

19 May 2018

Mit dem Roller sind wir dann noch nach SvolvĂŠr, dem grĂ¶ĂŸten Ort der Lofoten (4.300 Einwohner) gedĂŒst. Unterwegs wollten wir uns die VĂ„gan Kirke, mit 1.200 SitzplĂ€tzen Norwegens grĂ¶ĂŸte Holzkirche, anschauen. Leider war sie geschlossen, aber der Cache war intakt. SvolvĂŠr ist so mittelhĂŒbsch, allerdings wie leergefegt. Wir erfahren, dass alle LĂ€den schon um 16 Uhr schließen - es ist Pfingsten!
Dann folgte ein Besuch im Lofotenmuseum, das auf dem gleichen GelÀnde liegt. Einen kleinen Abstecher in die Kunstgalerie haben wir auch noch gemacht.
Heute steht “Kultur” auf dem Programm: wir besuchen das Aquarium in KabelvĂ„g. Die Seehunde werden gefĂŒttert, die Seewölfe sehen bedrohlich aus.

18 May 2018

Weiter geht es zu einem weiteren Ort mit mystischem Namen: Die Lofoten. Unsere heutige Etappe geht ĂŒber 450 Kilometer; vorbei an Fjorden, auf die Hauptinsel. Das Wetter ist nicht so einladend, abends regnet es.

17 May 2018

Und weil die Kinder das beste Motiv abgaben, hier eine kleine Auswahl der Masse an Bildern, die wir gemacht haben.
Heute ist Nationalfeiertag in Norwegen. Am 17. Mai 1814 wurde die Verfassung verabschiedet. Es gibt unzĂ€hlige Paraden, nach Altersgruppen sortiert. Wir haben uns den Zug der Schulen angeschaut. NatĂŒrlich haben wir uns schon gestern mit norwegischen FĂ€hnchen ausgestattet, mit denen wir wild winkten und “Hurra” riefen (ausgesprochen wird es “HĂŒrra”, mit rollendem “r”).

16 May 2018

Eismeer Kathedrale - eine der wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten. Der Architekt hatte sich sehr viel MĂŒhe mit der Konstruktion gegeben. Leider fĂŒhrte die Komplettverglasung des Ostgiebels dazu, dass die ganze Gemeinde bei schönem Wetter mit Sonnenbrille in der Bank saß - da verstand die Kirchenleitung keinen Spaß und beauftragte ein buntes Mosaik-Fenster. Der Architekt besucht die Kirche ĂŒbrigens seitdem nicht mehr.
Angekommen auf einem tollen Stellplatz - unser Vorgarten ist mit weichem Kunstrasen bestĂŒckt. Bevor wir mit dem Roller in die Stadt fahren können, ist noch eine kleine Putzaktion notwendig, der Staub vom Nordkap muss runter.
TromsĂž liegt auf einer Insel. Der kleine Stadtrundgang fĂŒhrt an allen SehenswĂŒrdigkeiten vorbei. WĂ€hrend des Krieges gab es kaum Zerstörungen und somit kann man noch viele historische GebĂ€ude anschauen. Die Hurtiglinie legt hier natĂŒrlich auch an. Den ersten Trockenfisch sahen wir auch - probieren? Haben wir uns noch nicht getraut.
Morgens bei allerschönstem Wetter aufgewacht, die Gegend nennt sich Lygnen-Alpen, ein bisschen wie in den Alpen sieht es hier auch aus. Heute haben wir eine kĂŒrzere Etappe vor uns, 116 Kilometer bis TromsĂž.

15 May 2018

Heute geht es wieder zurĂŒck, in HonningsvĂ„g hat gerade die Hurtiglinie angelegt. Hinter Alta fĂ€ngt die typische Fjord-Landschaft an. Nach 500 Kilometern landen wir in Skibotn. Morgen geht es nach TromsĂž.
Am nÀchsten Morgen gehörte das Kap uns alleine. Etwa 10 andere Wohnmobile waren noch da - alle Kreuzfahrer weg!

14 May 2018

Und dann war es so weit: die echte Mitternachtssonne! Wir hatten totales GlĂŒck, denn die meisten Besucher sehen das Nordkap nur im Nebel und kaufen Postkarten, wir haben Live-Fotos. Es war auch die erste Nacht in diesem Jahr, in der die Sonne gar nicht unterging. Gegen 2 Uhr zogen wir die Rollos runter damit wir schlafen konnten.
Es war ĂŒbrigens nicht nur nebelig, sondern auch total stĂŒrmisch und saukalt, gut; dass wir die Winterklamotten eingepackt haben. Zwischendurch konnte man ein “Licht” sehen.
Also gehen wir zuerst in die Nordkaphalle. Dort gibt es einige Ausstellungen zu Geschichte und Natur, u.a. ein thailĂ€ndisches Mini-Museum, weil der König auch mal dort war. Es ist absolut ĂŒberfĂŒllt, weil die Kreuzfahrer aus HonningsvĂ„g mittlerweile auch hier angekommen sind. Wir recherchierten, dass sie mit einem Schiff der MSC kamen, auf dem 5.400 Passagiere Platz haben - und gefĂŒhlt waren alle gleichzeitig da. Allerdings haben nicht alle die Mitternachtssonne gesehen, denn Bus 1-61 fuhren schon wieder ab als es noch nebelig war.
Nun nehmen wir endlich die letzten Kilometer zum Nordkap in Angriff. Es ist total nebelig, zwischendurch reißt die Wolkendecke mal auf, aber vom Nordkap sieht man erstmal nix.
Mit uns gleichzeitig kam ein großes Kreuzfahrtschiff in HonningsvĂ„g an, Hilfe, die ganze Truppe ĂŒberschwemmte den kleinen Ort, wo es eigentlich nicht wirklich viel zu sehen oder zu tun gab. Wir haben immerhin unseren ersten Cache in Norwegen gehoben.
Die letzte Etappe nach HonningsvÄg (angeblich die nördlichste Stadt der Welt) ging am Meer entlang, hinter jeder Bucht sah es ein bisschen anders aus. Rentiere gab es unterwegs jede Menge (wir haben gar nicht mehr bei jedem angehalten).
Noch ein letzter Blick auf unseren schönen Stellplatz, Wasser auftanken, Abwasser ablassen und dann geht es durch die Finnmark in Richtung Nordkap. Es sind dann doch knapp 250 Kilometer, das Schild auf dem Platz stimmte wohl nicht so ganz. In jedem Fall fahren wir durch eine sehr weiße Landschaft und vermutlich waren die Schnee-Scooter noch bis gestern im Einsatz.

13 May 2018

Die Grenze nach Norwegen war etwas unspektakulĂ€r, aber dafĂŒr gab es auch hier Rentiere. Die Landschaft verĂ€ndert sich stĂ€ndig und gegen Abend (nach ca. 600 Tageskilometern) kommen wir in Alta auf einem schönen Campingplatz an. Die Steaks (Schwein, kein Rentier) legen wir noch schnell auf den Grill, aber eigentlich haben wir es ja nicht eilig, es bleibt ja sooooo lange hell. Und nur noch 216 Kilometer bis zum Nordkap!
Kaum in Finnland angekommen, stand am Straßenrand etwas von “Rentieraufzuchtgebiet”, wir fragten uns noch, was dies zu bedeuten hat und da stand es schon: unser erstes Rentier in freier Wildbahn.
Dann ging die Fahrt in Richtung Finnland weiter. Unterwegs machten wir einen kleinen Zwischenstopp - nun sind wir auf der anderen Seite des Polarkreises.
Am Morgen noch ein kleiner Rundgang ĂŒber den Platz. Ach ja, um 3.00 Uhr hatte ich eigentlich ausgeschlafen - da war die Sonne schon aufgegangen.
Wir nĂ€hern uns dem Polarkreis. Das merkt man zum einen daran, dass ĂŒberall noch Schneereste herumliegen ( wie hoch muss der Schnee gewesen sein, schließlich sind es tagsĂŒber 18 Grad 😒) und zum anderen ist es ganz schön lange hell bzw. kurz dunkel - Mitternachtssonne wir kommen! P.S: auf dem See schwimmt noch Eis!

12 May 2018

Unsere heutige Etappe fĂŒhrte uns auf der E 4, ĂŒber Uppsala, GĂ€vle, Sunddsvall, UmeĂ„ bis nach LuleĂ„. Das waren knapp 900 Kilometer, aber auf den Straßen kommt man ganz gut vorwĂ€rts, denn es ist wenig Verkehr. Und schöne BrĂŒcken gibt es hier.

11 May 2018

Dann ging es noch eine Runde zu Fuß durch die Altstadt. Den ersten schwedischen Geocache haben wir auch gehoben. Fazit: Stockholm ist eine wunderbare Stadt, besonders bei schönem Wetter. P.S: das vorletzte Bild zeigt die Akademie, hier werden die Nobelpreise verliehen.
Mit dem Fahrrad waren wir in 15 Minuten mitten in Stockholm. Dort haben wir erstmal die Stadt vom Wasser aus erkundet, das Hop-on-hop-off-Boot eignet sich dafĂŒr prima.

10 May 2018

Kaum sind wir in Schweden, sind neben der Autobahn schon die typisch roten HĂ€user zu sehen. Gegen Abend, nach 750 Kilometern, kamen wir in Stockholm an. Hier haben wir auf dem Stellplatz am Holzboothafen den letzten freien Platz ergattert.
Dann ging die Fahrt, vorbei an Kopenhagen, ĂŒber die ÖresundbrĂŒcke nach Schweden. Bei der Einreise mussten wir ein wenig warten, da die tollen Ticketautomaten nur mit UnterstĂŒtzung eines engagierten Mitarbeiters funktionierten.
Das war unser Ausblick als wir heute morgen aufwachten

9 May 2018

Schöner sind die SonnenuntergÀnge auf Bali auch nicht.
Das letzte Foto mit meinem intakten Handy (dann fiel es auf den Boden und hat jetzt die Spider-Man-App).
Puttgarden, wir kommen! Die ganze Zeit haben wir noch zwischen FĂ€hre und BrĂŒcke geschwankt.
Das Navi hat uns mitten durch Hamburg gelotst, so kamen wir noch bei Udo vorbei
Bis Bremen war die Verkehrslage ziemlich gut, dann fingen die Staus an😔 vor dem Elbtunnel standen wir auch einige Zeit
Alles gepackt (der Trip kommt einem Umzug sehr nahe, wir haben alles mögliche und unmögliche an Bord), gegen 8:15 Uhr fahren wir los. Die Plattform mit Roller und FahrrÀdern haben wir mal lieber stÀndig im Blick, aber alles scheint gut festgezurrt zu sein. Unser Reiseziel? Wir haben mal grob das Nordkap angepeilt, mal sehen, wo wir landen.... erstmal Richtung DÀnemark.

7 May 2018

Die Vorbereitungen laufen đŸƒâ€â™€ïž