Europe, Australia and Oceania · 288 Days · 84 Moments · August 2017

Mein Jahr am anderen Ende der Welt...


25 May 2018

Time to go home... Am 23. Mai bin ich um 21 Uhr nachhause geflogen. Ich kam dann gestern, am 24. Mai zuhause an. Es war wunderschön meine Familie am Flughafen zu begrüßen und ich genieße es gerade echt zuhause zu sein.

23 May 2018

Die letzten paar Tage waren Joleen und ich in Cairns und Sydney. Beides wunderschöne Städte! Wir waren nochmal Essen und haben uns den Bondi Beach angeschaut. Das ist ein berühmter Stadtstrand Sydneys. Die Wellen waren riiiiesig!

20 May 2018

Ich habe im Dschungel geschlafen! Und überlebt! Ein Teil der Gruppe ist schon weiter nach Cairns gefahren, aber ich bin mit in den Regenwald gegangen. Wir haben in Zelten geschlafen. Abends haben wir gegrillt und ich habe Kängurufleisch probiert; schmeckt echt lecker. Am nächsten Tag waren wir bei mehreren Wasserfällen und haben einige Walks gemacht. Es war echt eine gute Erfahrung und ich bin froh, dass ich, obwohl ich total Angst vor Spinnen habe, mitgegangen bin!

17 May 2018

Wir sind am Donnerstag sehr früh morgens mit dem Zug weitergefahren und zwar nach Townsville. Von dort aus nahmen wir die Fähre nach Magnetic Island. Joleen und ich waren in einem Hostel, das wie ein Resort war. Es gab kleine Hütten, einen Pool und eine Bar. Am Freitag waren wir in einem Tierpark. Wir konnten Schlangen, Vögel und Schildkröten halten. Voll cool! Später haben wir uns mit Leila und Bronte ein Auto geliehen und haben damit die Insel erkundet. Das Auto hatte kein Dach; ungewohnt, aber macht echt Spaß!

15 May 2018

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wir den Nachtzug von Emu Park nach Airlie Beach genommen. Die Fahrt war nicht so angenehm... Morgens ging in Airlie gleich Joleen und meine Segeltour zu den Whitsundays los. Dort gibt es den berühmten Whitehaven Beach, der total weißen Sand und extrem blaues Wasser hat. Das Segeln zu den Inseln hat 3h gedauert und ich wäre ein paar mal fast eingeschlafen, weil ich ja die Nacht davor nicht so viel geschlafen habe. Aber die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt! Der Strand war wunderschön und der Abend und die Nacht auf dem Segelnoot auch. Wir haben mal wieder viele nette Leute kennengelernt. Am nächsten Morgen waren wir nochmal Schnorcheln, aber das Schnorchel auf Great Keppel Island kann einfach nichts schlagen!

13 May 2018

Am 13. Mai waren wir in Emu Park, einem Dorf in der Nähe von „Great Keppel Island“. Wir haben eine Wanderung auf einen Berg gemacht und haben ein paar Spinnen und eine Schildkröte gesehen. Am Abend waren wir früh im Bett; wir hatten nämlich ein super cooles Zimmer! Es hat sich angefühlt wie in einem Hotel. Am nächsten Tag sind wir mit der Fähre auf Great Keppel Island gefahren. Die Insel ist DAS Paradies! Ich hatte den besten Tag überhaupt. Wir haben Schnorchel und Flossen ausgeliehen und Jeff, unser Guide, hat uns die Insel gezeigt. Da nicht so viele Touristen dorthin gehen, ist es einfach wunderschön! Zuerst haben wir Kokosnüsse geknackt und gegessen und dann waren wir Schnorcheln. Wir sahen Schuldkröten, Rochen, viele bunte Fische und sogar drei kleine Haie. Zurück zur Fähre ging es für Chris (ein Typ aus meiner Gruppe) und mich mit dem Kayak. Es war echt der beste Tag!!!
Am Freitag hatten wir noch einen Tag in Rainbow Beach an dem wir nicht sehr viel gemacht haben. Wir haben uns am Strand gesonnt, waren nochmal surfen und haben Abends wieder den Sonnenuntergang angeschaut.

10 May 2018

Am Donnerstag haben wir einen Fraser Island Tagestrip gemacht. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und wird hier auch „Paradies“ genannt. Ein ausgebauter LKW hat uns am Morgen abgeholt. Wir nahmen die Fähre und sind dann am Strand entlang gedüst. Der Strand auf Fraser wird als Highway (Autobahn) genutzt. Der erste, und schönste, Stopp war Lake McKenzie; der blauste und klarste See, den ich jemals gesehen habe. Die Australier wollen Fraser Island so gut wie möglich beschützen und die Natur aufrecht erhalten, deshalb darf man nur maximal eine Stunde an dem See verbringen. Wir waren fast die ganze Stunde im Wasser. Der Tourguide hat Mittagessen vorbereitet; es gab Wraps mit ganz viel Belag. Als nächstes sind wir in den Regenwald gefahren und haben einen Spaziergang gemacht. Uns wurde viel gezeigt und ich finde es total krass, wie all die Pflanzen auf Sand wachsen können! Auf dem Rückweg sahen wir einen Dingo, ein Mix aus Wolf und Hund.

9 May 2018

Am Mittwochmorgen ging es weiter. Wir mussten 8h fahren um nach Rainbow Beach zu kommen, wo wir die nächsten drei Nächte waren. Die meisten Leute haben auf dem Weg dorthin, in Gold Coast oder Brisbane, den Bus verlassen. Joleen und ich haben aber leider nicht genug Zeit dafür. Wir kamen um halb vier in Rainbow Beach an und unser Busfahrer Tom hat uns einen wunderschönen Platz für den Sonnenuntergang gezeigt.

8 May 2018

Leider war das Wetter heute wieder recht schlecht, das heißt, wir konnten Byron Bay‘s Strand nicht so richtig ausnutzen. Ich wollte aber unbedingt nochmal surfen gehen und glücklicherweise hatte unser Hostel kostenlosen Surfboards zum Ausleihen. Ich ging also zum Strand und habe es versucht, aber leider waren die Wellen nichts für Anfänger. Den Tag verbrachten wir in der kleinen, aber sehr feinen Innenstadt. Byron ist für all die Hippies bekannt. Dementsprechend gibt es auch viele Vintage- und Retroläden. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen.

6 May 2018

Wir sind direkt nach der Surfstunde weiter gefahren. Der nächste Stopp war „River Retreat“, ein Camp in der Nähe eines Flusses. Wir haben nachmittags eine Kanutour gemacht. Es war super entspannend; der Fluss war total ruhig. Zum Abendessen haben wir gegrillt und saßen danach noch am Lagerfeuer. Ach übrigens, unsere Gruppe besteht aus ca. 8 Leuten, mal mehr, mal weniger (manche bleiben länger an bestimmten Orten). Morgens hat Tom, unser Busfahrer Frühstück für uns gemacht. Es gab Ei, baked beans und hash browns. Und schon waren wir wieder Bus, auf dem Weg nach Byron Bay. Wir machten einen Stopp in Yamba und haben zwei Stündchen am Strand gelegen und uns gesonnt. Neben dem Strand gibt es einen Pool, der immer wieder von den Wellen aufgefüllt wird. Dort kann man schwimmen, ohne Angst zu haben von einem Hai gefressen zu werden... Gegen 3 kamen wir in Byron Bay, einem weiteren Surfparadies, an. Leider hat es wie aus Eimern geschüttet. Wir gingen trotzdem für ein paar Drinks in die Stadt.

4 May 2018

Am Freitag ging die Bustour mit „Loka“ los. Der erste Stopp war in Barrington Tops. Wir sind abends angekommen und haben im Whirlpool gechillt. Das war sehr gut, um die ganze Gruppe kennenzulernen! Am nächsten Tag ging es weiter zum Surfcamp „Spot X“. Es liegt direkt am Strand und man kann in Tipis oder in Containern schlafen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch in einer kleinen Stadt mit einem süßen Hafen und bei einem Strand und Aussichtspunkt angehalten. Dort gab es wilde Kängurus, die direkt neben dem Weg waren. Sie sind schon so an Menschen gewöhnt, dass man sie fast berühren kann. In Spot X angekommen haben wir den Abend mit Spielen und Wein ausklingen lassen. Am nächsten Morgen war unsere Surfstunde. Uns wurde alles erklärt und dann durften wir auch schon selber ran. Es hat sooo viel Spaß gemacht (auch wenn ich nicht so oft stand...).

3 May 2018

Am Mittwoch sollte eigentlich mein Flug nach Sydney gehen, aber er wurde leider gestrichen. Ich hatte mich also schon von meiner Gastfamilie und meinen Freunden verabschiedet und kam dann doch nochmal zurück. Wir konnten noch einen Abend miteinander verbringen, was sehr schön war! Der zweite Abschied fiel mir dann auch leichter. Ich kam also gestern, am Donnerstag, in Sydney an und Joleen hat schon auf mich gewartet (sie ist mit einem anderen Flugzeug geflogen). Wir haben zuerst unsere Koffer zu einer Bekannten von Joleen gebracht und unser Uberfahrer hat uns netterweise danach noch die coolen Spots der Stadt gezeigt. Wir waren bei einem Aussichtspunkt in Nordsydney und beim Shelly Beach. Später haben wir die Fähre zurück in die Innenstadt genommen und sind dort ein bisschen spazieren gegangen. Sydney ist echt wunderschön; es ist schade, dass ich nur einen halben Tag hatte.

29 April 2018

So. Das war‘s. Meine 9 Monate in Neuseeland sind rum und ich könnte nicht trauriger sein, dieses wunderschöne Land und die tollsten Leute, meine zweite Familie und meine besten Freunde, hinter mir zu lassen. Ich hatte echt eine unglaublich tolle Zeit. Ich habe mich geändert und viel dazu gelernt. Morgen fliege ich mit Joleen nach Australien, wo wir noch drei Wochen reisen werden. Danach geht’s wieder nachhause zu meiner Familie und Freunden. So schwer mir der Abschied hier auch fällt, so freue ich mich auch extrem auf meine Familie und Freunde zuhause! Ich bin so unfassbar Dankbar für all die Erfahrungen, die ich sammeln konnte und in ein paar Jahren möchte ich wieder kommen und meine, dann wahrscheinlich nicht mehr so kleine Paige, in die Arme nehmen. Hier noch ein paar Fotos der letzten paar Wochen:

3 April 2018

Sonntag haben wir eine Bustour zum Cape Reinga und 90 Miles Beach gemacht. Der Busfahrer hat uns ein paar Strände gezeigt und uns dann beim Cape rausgelassen. Wir hatten eine Stunde Zeit, um den nördlichsten Leuchtturm Neuseelands, die Klippen und die beiden Meere, die dort aufeinander treffen, zu erkunden. Das tansanische Meer und der Pazifik treffen dort aufeinander und man kann sogar wirklich ganz klar die Grenze zwischen den zwei Ozeanen erkennen. Nach Cape Reingab waren wir beim 90 Mile Beach. Der Strand ist nicht wirklich 90 Meilen lang, sondern nur 55 Meilen. Trotzdem noch ziemlich lang… Hinter dem Strand waren riesige Dünen, die wir mit Brettern hinuntergerutscht sind. Für den Rückweg nach Kaitaia haben wir die schnellste Route genommen: direkt am Strand entlang gen Süden. Der Strand ist wie eine Autobahn für Fahrzeuge mit Allradantrieb… also nichts für Siegrid ( so heißt mein Auto, das ich hier habe). Der Bus hat das aber sehr gut gemeistert.

31 March 2018

Am Samstag haben wir eine Bootstour durch die Bay of Islands gemacht. Wie der Name schon sagt, gibt es dort unzählig viele Inseln. Wir haben zwischendurch auch einige Delfine gesehen. Sie kamen total nah an das Boot heran und sind wild umhergesprungen. Ich wusste gar nicht, dass Delfine so groß sein können; sie waren bis zu vier Meter groß! Zum Schluss waren wir noch bei der „hole in the rock“ Insel. Das ist quasi ein überdimensional großer Stein mit einem großen Loch, der aus dem Meer ragt. Wir sind sogar mit dem Boot durch das Loch hindurch gefahren. Nach der Bootstour fuhren wir weiter nach Kaitaia, wo wir nun für zwei Nächte blieben. Wir hatten uns ganz normal online Betten in einem Hostel gebucht. Der Mitarbeiter konnte uns aber nicht im System finden und deshalb bekamen wir dann ein Upgrade auf ein Einzelzimmer und mussten sogar weniger zahlen. Das war schon echt ein Highlight.

30 March 2018

Über das lange Osterwochenende war ich mit Rebekka und ihrer Freundin Hanne auf meinem (wahrscheinlich) letzten Wochenendtrip in Neuseeland. Am Freitagmorgen habe ich die beiden aus der Stadt abgeholt und dann sind wir zuerst zum Pakiri Beach gefahren, wo die Mädels eine Reittour gemacht haben. Ich bin in der Zeit an dem langen, weißen Strand spazieren gegangen und habe mich in einer Hütte, die ich auf einer Düne gefunden habe, gesonnt. Als nächstes fuhren wir ein bisschen weiter in den Norden, zu dem Mermaid Pool. Das ist ein natürlicher Pool aus Steinen und Meerwasser. Am Abend sind wir in Paihia, in der Bay of Islands, angekommen. Wir waren noch essen und sind recht früh schlafen gegangen.

17 March 2018

Samstag bin ich um halb fünf aufgestanden, da ich meinen Flug um sieben nach Wellington nicht verlassen wollte. Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands. Ich habe dort Rebekka besucht; eine Freundin, die ich auf der Südinsel kennengelernt habe. Netterweise konnte ich bei ihr übernachten und sie hat mir die Stadg gezeigt. Wir waren im Te Papa, einem riesigen Museum. Wir haben die Kriegsaustellung besucht und die war echt super interessant. Danach sind wir durch die Stadt geschlendert, zu Aussichtspunkten gefahren, mit dem berühmten roten Cable Car gefahren und ich habe Rebekkas Freunde kennengelernt mit denen wir am Abend St Patricks Day gefeiert haben. Am Sonntag waren wir bei mehreren Stränden und noch mehr Aussichtsplattformen. Es war echt super cool in Welly!!! Sonntagabend bin ich wieder zurück nachhause geflogen.

10 March 2018

Am Samstag habe ich mit Maja das Tongariro Crossing gemacht. Das ist eine 19,4 km Wanderung über einen Vulkan. Wir sind um sieben Uhr morgens losgelaufen. Es war noch sehr kalt, aber das war eigentlich gar nicht so schlecht, da wir so nicht so viel geschwitzt haben. Nach ca. 2,5 h sind wir beim Vulkan (erstes Bild) angekommen. Das ist übrigens der Vulkan in den der Ring aus „Der Herr der Ringe“ geworfen wird. Nachdem wir dann einen Steinweg hochgekraxelt sind, haben wir eine Pause bei den grünen Seen gemacht. Die Farben waren total beeindruckend! Es fühlte sich an, als wären wir auf einem anderen Planeten. Der Rückweg hat sich ganz schön gezogen; wir waren um halb zwei wieder unten. Abends sind wir um 21 Ihr eingeschlafen und nächsten Tag hatten wir ganz schönen Muskelkater in den Beinen... Es hat sich aber definitiv gelohnt und wir waren schon ein bisschen Stolz auf uns.

5 March 2018

Jojo und Helli, meine Freunde aus Deutschland waren diese Woche für vier Tage bei mir zu Besuch. Sie sind hier um einen einmonatigen Roadtrip zu machen und sind vorher zu mir gekommen. Ich habe mich riesig gefreut sie wiederzusehen und wir hatten eine super Zeit zusammen. Alles war so wie früher. Da ich mich hier mittlerweile ganz gut auskenne, habe ich den beiden ein bisschen die Umgebung gezeigt. Wir waren in der Innenstadt, in Takapuna, bei Goat Island und im Tawharanui Park. PS: Auf dem letzten Bild sieht man Helenas und meinen Arm im Vergleich... naja, in Deutschland ist es nunmal Winter.

2 March 2018

Letzten Freitag war in Auckland ein chinesisches Laternenfestival (es war ja kürzlich das chinesische Neujahrsfest). Die Atmosphäre war total schön; wo man auch hinschaute sah man Lichter von kunterbunten Laternen.

19 February 2018

Am Wochenende war ich mit fünf Freunden in Coromandel. Wir haben uns ein Ferienhaus gemietet und die Coromandel Peninsula erkundet. Am Samstag waren wir bei der Cathedral Cove. Das ist ein Felstunnel an einem Strand. Dort wurde ein Teil von einem meiner Lieblingsfilme gedreht; Die Chroniken von Narnia. Dieser Ort ist sehr bekannt und dementsprechend war es auch ziemlich voll an dem Strand. Sonntag waren wir beim Hot Water Beach. Dort buddelt man sich am Strand Löcher, die sich dann mit heißem Wasser füllen. Da legt man sich hinein und entspannt. Wir sind immer abwechselnd in ein Loch und dann ins „kalte“ (es ist nicht mehr wirklich kalt) Meer gegangen, sonst wäre es schnell zu heiß geworden.

15 February 2018

Letzten Donnerstagvormittag war ich mit drei Freundinnen bei Goat Island. Das ist ein großes maritimes Naturschutzgebiet. Es gibt also ganz viele Korallenriffe und Fische in dem Wasser. Wir konnten leider nicht soo gut Schnorcheln, da die Strömungen zu stark waren, aber wir haben trotzdem ein paar sehr große Fische gesehen.

12 February 2018

Heute habe ich mit den Mädels (Nanna, Maja und Cathleen) gebruncht. Maja hat super leckere Pancakes gebacken.

11 February 2018

Am Sonntag war ich mit Nanna, Maja und Cathleen (Majas Besuch aus DE) auf Waiheke Island für eine Weintour. Ich war da vorher noch nicht, weil ich mir das für den Sommer aufheben wollte, denn dort soll es schöne Strände und Buchten geben. Leider war das Wetter gar nicht sommerlich... es hat den ganzen Tag geschüttet. Die Weintour war aber gebucht, also sind wir trotz des miserablen Wetters mit der Fähre dort hin gefahren. Wir waren bei drei verschiedenen Weingütern und haben viele verschiedene Weine probiert. Wir sind zwar alle keine Weinprofis, aber wir hatten trotzdem Spaß und es hat uns allen sehr gut geschmeckt!

10 February 2018

Am Dienstag war hier der Waitangi Day = Nationalfeiertag und deshalb hatte ich Montag und Dienstag frei. Maja, Leonie und ich haben uns vor einiger Zeit Tickets für das Flochella Festival gekauft, welches am Montag war. Wir sind morgens mit dem Auto nach Rotorua gefahren und wurden mit einem Shuttlebus zum Festivalgelände gefahren. Es fand direkt an einem See statt. Man konnte sich auf seine Luftmatratzen oder aufblasbaren Tiere aufs Wasser setzen und die Bühne sehen und die Musik genießen. Von dem „floaten“ (auf dem Wasser schweben) hat das Event auch seinen Namen. Die Bands, die aufgetreten sind waren mega cool! Sie waren nicht weltberühmt, aber wir kannten schon ein paar Lieder aus dem neuseeländischen Radio. Ich finde es total schön, auch ein paar einheimische Künstler zu kennen. Leider hat es am Nachmittag angefangen zu regnen. Abends sind wir wieder zurück nach Auckland gefahren und am Feiertag habe ich nur mit ein paar Freunden am Strand relaxed.

27 January 2018

Über das lange Wochenende war ich mit Nanna und Maja in Taupo. Wir sind am Samstagmorgen um 6 losgefahren um den ganzen Verkehr zu vermeiden. Zuerst haben wir bei den Huka Wasserfällen gehalten. Die Fälle transportieren so viel Wasser, dass minütlich fünf Olympiabecken damit gefüllt werden könnten. Danach haben wir eigentlich den ganzen Tag am See verbracht. Wir haben uns gesonnt, waren schwimmen und haben gelesen. Das war wie im richtigen Sommerurlaub! Abends sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen und haben bei dem berühmten #lovetaupo Schild ein paar Fotos gemacht. Am Sonntag haben wir eine Segeltour zu den Maori Rock Carvings (Felsritzung) gemacht. Auf dem Boot konnten wir entspannen und als wir bei den Felsritzungen waren, konnten wir dort sogar schwimmen gehen. Heute ist Montag und wir fahren ganz entspannt zurück nach Auckland.

10 January 2018

Joleen und ich sind am 9. Januar wieder nach Queenstown gefahren und haben dort nochmal ein paar Freunde getroffen. Am nächsten Tag ging es wieder mit Stray weiter und zwar zum Mount Cook, dem größten Berg in Neuseeland. Leider war der Berg auf Grund des Wetters nicht zu sehen... Es hat geregnet und der Berg versteckte sich in einer riesigen weißen Wolke. Wir sind zu einem Gletschersee gewandert. Der sah jetzt nicht sonderlich toll aus (bei Sonne bestimmt besser), aber zumindest haben wir uns nach der langen Busfahrt noch ein bisschen bewegt. Am Donnerstag ging es weiter nach Christchurch, der Endstation. Die letzten zwei Tage waren ziemlich langweilig, da Christchurch echt nicht so toll ist. Samstag bin ich wieder nach Auckland geflogen und am Montag ging mein Alltag wieder los. Ich bin so froh, dass ich diesen Trip gemacht habe. Es war die beste Reise meines Lebens! Ich habe so viele tolle Orte gesehen und ganz liebe Menschen kennengelernt.

8 January 2018

Am zweiten Tag in Dunedin haben wir uns ein Auto gemietet und damit die Gegend erkundet. Zuerst sind wir zum Otago Peninsula gefahren und haben uns ein paar Strände angeschaut. Der Erste war der sandfly beach. Dort ist, wie der Name schon sagt, der ganze Sand umhergeflogen. Dadurch entstanden riesige Dünen. Am nächsten Strand konnten wir Seerobben beobachten; das sind ziemlich coole Tiere. Die entspannen den gaaanzen Tag. Am Nachmittag sind wir zu den Moeraki boulders gefahren. Das sind Felsblöcke, die so rund sind wie Bälle. Wir haben ein paar Fotos gemacht und sind dann wieder zurück gefahren.

7 January 2018

Ich hätte nicht gedacht, dass Dunedin so schön ist! Wir hatten insgesamt drei volle Tage dort und ehrlich gesagt dachte ich vorher, dass es ein bisschen langweilig wird. Aber nein, ganz im Gegenteil: wir haben nicht mal alles gesehen. Am ersten Tag waren wir im Cadburymuseum (Schokoladenfabrik). Dort wurde uns gezeigt, wie die Schokolade hergestellt wird und natürlich durften wir auch naschen... Joleen und ich haben natürlich ein bisschen zu viel genascht; uns war den ganzen Tag schlecht. Aber hey, wir haben umsonst Schoki bekommen! Danach waren wir im Otago-Settlers-Museum, dort haben wir ein bisschen was zum geschichtlichen Hintergrund der Stadt gelernt. Die ersten schottischen Siedler kamen in Dunedin an, deshalb gibt es so viele alte Gebäude (alte Kirchen und so hat man in den anderen Städten hier fast gar nicht). Natürlich waren wir dann noch in den Kirchen und sind durch die Straßen gebummelt; das gehört ja zu einem Städtetrip dazu. Abends haben wir gekocht und die Ruhe genosse

5 January 2018

Heute haben Joleen und ich die Canyon Swing gemacht. Das ist ähnlich wie ein Bungee Jump, nur, dass man danach noch schaukelt. Es war 109 Meter hoch und man ist 60 Meter frei gefallen. Ich hatte mega Angst, aber es hat sooo viel Spaß gemacht! Jetzt sitzen wir im Intercity Bus, auf dem Weg nach Dunedin, wo wir ein paar entspannte Tage haben.

3 January 2018

Von Invercargill aus haben wir die Fähre nach Steward Island, Neuseelands dritte Insel, genommen. Die Insel ist bekannt für die ganzen Kiwis, die dort leben sollen. Ein paar Leute und ich sind sogar am Abend auf Kiwijagd gegangen, aber leider konnten wir keine sehen... Ich glaube, wir waren einfach zu laut. Wir hatten einen Tag auf der Insel, also haben wir uns ein Auto gemietet und sind umhergefahren und gewandert. Wir haben alte Hütten, schräge Vögel (z.B. die woodpigeon: Waldtaube?) und wunderschöne Buchten und Strände entdeckt. Gestern sind wir wieder in Queenstown angekommen und meine Freunde und ich waren nochmal zusammen was trinken, da das der letzte gemeinsame Abend war. Joleen und ich haben heute den Bus/ die Gruppe verlassen und viele andere gehen jetzt auch ihren eigenen Weg. Naja, jedenfalls haben wir die berühmten tea pods probiert. Das ist ein Cocktail, der in einer Teekanne serviert wird und den man aus Schnapsgläsern trinkt.

2 January 2018

Am 2. Januar ging es weiter zum Milford Sound (es ist eigentlich ein Fjord und wurde damals falsch benannt). Auf dem Weg haben wir beim Mirrorlake gehalten und konnten die Spiegelung der Berge in dem klaren Wasser bewundern. Beim Milford Sound haben wir eine Bootstour gemacht. Die Aussicht war genauso schön, wie auf all den Postkarten! Abends kamen wir in unserer Unterkunft, dem Gunn‘s Camp, an. Das Camp liegt neben einem Fluss und besteht aus vielen kleinen Hütten. Es gibt weder Strom, noch WLAN oder Netz. Man konnte also einfach mal entspannen! Wir haben alle zusammen gegrillt und haben uns danach Glühwürmchen im Wald angeschaut und den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen. Am nächsten Morgen sind zwei Jungs und ich extra um 7.30 aufgestanden um im Fluss Baden zu gehen. Es war super kalt, doch danach waren wir wach! Um halb neun ging es weiter nach Invercargill, ganz im Süden der Südinsel.

31 December 2017

Queenstown ist meiner Meinung nach die schönste und niedlichste Stadt Neuseelands! Sie ist umgeben von Bergen und liegt an einem See. Es gibt eine richtige Fußgängerzone mit ganz vielen kleinen Geschäften, Restaurants und Bars. Wir (die meisten Leute aus dem Bus) waren an Silvester dort und haben einen pubcrawl gemacht, sind also von einer Bar zur nächsten gegangen. Um Mitternacht gab es ein riesiges Feuerwerk über dem See. Am 1.Januar war es, anders als zuhause, sehr heiß hier und dementsprechend habe ich den ganzen Tag draußen verbracht. Ich bin mit Freunden mit der Gondel auf einen Berg gefahren, wo wir ein bisschen gewandert sind und mit Bobs eine Sonmerrodelbahn hinunter gefahren sind. Die Aussicht war echt unglaublich!

29 December 2017

Am Freitag sind wir weitergefahren nach Wanaka, einem kleinen Städtchen am Lake Wanaka. Wir sind leider erst Abends angekommen und konnten dann nicht mehr soo viel sehen. Aber die Aussicht aus dem Bus und vom Strand auf den See war echt unglaublich schön! Wir sind früh schlafen gegangen, weil wir am nächsten Morgen um 4 Uhr aufgestanden sind, um auf einen Berg zu wandern und den Sonnenaufgang anzuschauen. Es hat sich echt gelohnt! Heute sind wir weitergefahren, nach Queenstown, wo wir jetzt über Silvester bleiben. Auf dem Weg hier her haben wir Halt an einem türkisblauem Fluss gemacht. Ich habe noch nie so einen Fluss gesehen!

28 December 2017

In Franz Josef gibt es einen Gletscher. Es ist ein sehr besonderer Gletscher: 1. ist er direkt neben einem Regenwald, 2. ist er nur 600m über null und 3. ist er einer der sich am schnellsten bewegenden Gletscher der Welt. Fast alle Leute aus meinem Bus (auch ich) haben einen Helihike gemacht, das heißt wir sind mit dem Hubschrauber auf den Gletscher geflogen und dort für drei Stunden gewandert. Unser Guide hat uns viele Höhlen gezeigt und uns ganz viel über den Gletscher erklärt. Es war echt eine super coole Erfahrung, ich bin so froh es gemacht zu haben!

26 December 2017

Am Dienstag sind wir nach Westport gefahren und haben dort am Abend am Strand ein Lagerfeuer gemacht. Wir hatten Marshmallows und sind ums Feuer getanzt 😂 Am Mittwoch sind wir nach Franz Josef gefahren. Auf dem Weg haben wir mehrere Stopps gemacht. Wir waren bei den berühmten Pancake Rocks; das sind Felsen die aussehen wie Pfannkuchen. Leider habe ich alle Fotos davon auf meiner Kamera und kann sie erst hochladen wenn ich wieder in Auckland bin. Danach haben wir einen Stopp an einer Klippe gemacht und konnten ganz viele Robben beobachten.

25 December 2017

Fröhliche Weihnachten! Über die Feiertage war ich im Abel Tasman Nationalpark; der Ort mit den meisten Sonnenstunden Neuseelands! Der Nationalpark ist der kleinste, aber auch einer der schönsten Parks NZ‘s. Auf dem Weg von Picton zum AT haben wir einen Stopp bei einem Weingut gemacht, um an einer Weinprobe teilzunehmen. Ich kenne mich zwar nicht so gut mit Wein aus, aber alle waren sehr lecker! 🍷 Im Nationalpark angekommen sind wir noch schnell zum Strand gegangen, um eine Runde zu schwimmen, bevor wir zu Abend gegessen haben. Unsere Busfahrer, die übrigens Dumbledore und Lego heißen, haben ein großes Barbecue vorbereitet. Wir haben somit ein bisschen den heiligen Abend gefeiert und uns besser kennengelernt. Am ersten Weihnachtstag war ich mit ein paar Leuten wandern und am Strand chillen und schwimmen. Das Meer im Abel Tasman ist türkis, der Strand weiß und der Wald knallgrün! Es ist super schön dort! Am Abend hatten wir ein gemeinsames Weihnachtsdinner. 🎅🏼🎄

22 December 2017

Seit Donnerstag bin ich mit Joleen auf der Südinsel. Wir machen hier eine dreiwöchige Rundreise mit dem „Stray“ Bus. Am Donnerstag sind wir in Christchurch gelandet und wurden von unserem Gastgeber vom airbnb abgeholt. Die Gastgeber waren total lieb und haben uns ganz viele Tipps gegeben, was man in Christchurch so machen kann. Wir haben uns die Innenstadt und den botanischen Garten angeschaut. Am Freitagmorgen um acht ging die Bustour los. Der erste Stopp war in Kaikoura, einer kleinen Stadt, die für die ganzen Wale und Delfine bekannt ist. Wir haben dort nur eine Mittagspause gemacht, hatten also keine Zeit für eine whalewatchingtour. Übernachtet haben wir in Picton, dem nächsten Stopp. Picton liegt ganz im Norden der Südinsel, im Marlborough Sound. Vor der kleinen Stadt, auf dem Meer, befinden sich ganz viele Inseln; es sieht also aus, als wäre das Meer ein See, der von Bergen umschlossen ist. Heute, am Samstag, haben wir mit drei anderen Leuten eine Wanderung gemacht.

20 December 2017

An den letzten beiden Wochenenden habe ich meinen Tauchschein gemacht. Ich wollte den schon sehr lange machen und habe mich dann dafür entschieden ihn in NZ zu machen, damit ich mir hier auch die Unterwasserwelt ansehen kann. Am ersten Wochenende hatten wir (der Kurs) ein paar Theoriestunden und haben dann die Basics im Pool gelernt. Ich muss schon sagen, dass die ersten Atemzüge Unterwasser etwas ganz besonderes waren! Am zweiten Wochenende waren wir im Meer Tauchen. Wir sind mit dem Boot rausgefahren und bis zu 12 Meter tief getaucht. Zu Beginn war es ein bisschen angsteinflößend so lange so tief unter Wasser zu sein, doch zum Glück haben mich die ganzen bunten Fische, Korallen und Felsformationen recht schnell davon abgelenkt. Ich habe unter anderem einen Kugelfisch, zwei Rochen, zahlreiche Seesterne und einen Oktopus gesehen. Die Wochenenden waren super cool! Ich habe nicht nur das Tauchen gelernt, sondern auch viele tolle Einheimische kennengelernt.

7 December 2017

Gestern hatte Nanna, eine dänische Freundin von mir, Geburtstag. Wir sind mit ihr nach Piha zu den Kitekite Falls gefahren. Dort war ich ganz am Anfang schon mal und habe gesagt, dass ich im Sommer nochmal komme, um in dem Wasserfall schwimmen zu gehen. Oberhalb des Wasserfalls sind mehrere Pools und dort waren wir gestern schwimmen. Das war ein richtig cooles Erlebnis!
In den ersten Sekunden fühlte es sich wirklich wie ein Sturz vom Himmel an, doch danach war es als würde ich fliegen! Das Ist echt ein unbeschreibliches Gefühl. Nach 75 Sekunden hat Marius (er war übrigens an mich gebunden und hat alles geleitet) den Fallschirm geöffnet und dann konnte ich bis zum Schluss die Aussicht genießen.
Letzten Samstag habe ich mit Joleen einen Fallschirmsprung aus 5000 Metern gemacht! Wir haben das schon sooo lange geplant und uns nun endlich aufgerafft und getraut. Wir kamen an und wurden direkt mit einem Video eingeführt und danach unseren „Lehrern“ zugewiesen. Meiner hieß Marius. Er hat mir alles erklärt, mich ausgerüstet und dann ging es auch schon los. Man hätte also nicht so viel Zeit gehabt es sich nochmal anders zu überlegen... Das ist wahrscheinlich auch besser so! Wir sind dann in ein kleines Flugzeug gestiegen und konnten die unglaublich schöne Aussicht genießen. Man konnte sowohl die Ostküste, als auch die Westküste Neuseelands sehen. Bei 5000 Metern wurde dann die Tür geöffnet und sofort strömte Wind ins Flugzeug. Bis dahin ging es noch mit der Aufregung, aber als Joleen auf einmal vom Himmel verschluckt wurde, stieg mein Puls schon ein bisschen an... Dann war ich an der Reihe:

28 November 2017

Am Sonntag war in Auckland ein Weihnachtsumzug. Die Stadt war rappelvoll mit Menschen, die sich die vielen Wagen und Künstler anschauen wollten. Der Umzug war an sich sehr schön, doch für mich war es seltsam, dass dort Weihnachtsmänner und Kobolde bei 25 Grad und Sonnenschein durch die Straßen hüpften...
In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich mit meiner Gastfamilie auf einem ihrer Boote übernachtet. Wir sind zu einer kleinen Insel gefahren und haben dort in einer Bucht geankert. Nathan hat uns Jakobsmuscheln getaucht und gegrillt. In der Nacht konnte ich nicht sooo gut schlafen, da es meine erste Nacht auf einem Boot war und es schon ein bisschen geschaukelt hat. Naja, vielleicht wird es ja nächstes mal besser. Am Samstag bin ich mit Joleen nachmittags in die Stadt gefahren. Wir waren etwas essen und Cocktails trinken und sind dann zum Shawn Mendes Konzert gegangen. Mama und Papa haben mir die Tickets zum Abi geschenkt und seitdem habe ich durchgehend das Album gehört. Dementsprechend freute ich mich extrem auf diesen Abend. Ich wurde auch nicht enttäuscht! Das Konzert war echt super.

20 November 2017

Am Sonntag habe ich mit zwei Freunden und einer Gruppe aktiver Leute den „coast to coast walk“ gemacht. Das ist eine Wanderung quer durch Auckland von der Ostküste zur Westküste Neuseelands. Die Gruppe mit der wir unterwegs waren nennt sich „Got To Get Out“ und trifft sich jedes Wochenende für Wanderungen und andere coole Aktivitäten. Wir haben in den 7 Stunden so viele nette Einheimische kennengelernt, sodass uns die 20 km gar nicht so lange vor kamen.

14 November 2017

Paige, Norah (Paige’s Oma) und ich haben neulich ein bisschen im Garten gearbeitet. Wir haben Paprika, Gutken und Blumen gepflanzt.
Am Samstag war ich mit Maja und Joleen in Glenfield in einer Schwimmhalle. Wir sind eine Dreiviertelstunde geschwommen und waren danach noch im Whirlpool und in der Sauna. Das war aber ganz anders als in DE: die Sauna ist direkt neben dem großen Schwimmerbecken und man geht nass und mit Badeklamotten hinein... Wir fanden das ein bisschen seltsam, haben es aber sehr genossen, da wir zuhause regelmäßig Saunen waren und es ziemlich vermisst haben. Am Sonntag war ich mit Joleen und Jasmin im botanischen Garten in Auckland. Wir sind einfach umher spaziert und haben uns die vielen schönen Blumen angeschaut.

7 November 2017

Dieses „wunderschöne“ Selfie ist nach dem Joggen und Schwimmen im Meer entstanden. Das Wasser war echt kalt, aber da wir so aufgeheizt waren, ging es total! Auf dem zweiten Bild ist ein Eiscremesandwich, das ich in der Stadt in einem Laden namens „Melt“ gegessen habe. Das war einfach zu gut!!! 😍

30 October 2017

In den letzten zwei Wochen ist nicht sonderlich viel passiert. Hier ein paar Fotos: 1.: Ein Seestern, den ich am Strand gefunden habe. 2.: Ich in unserem neu eröffneten Whirlpool. Von dort aus habe ich einen super tollen Blick auf das Meer und den Strand. 3.: Paige und ihre Freunde an Halloween 🎃. Wir sind von Haus zu Haus gelaufen und haben „trick or treat“ gesagt. 4.: Das war bei Paige’s Gymnastikwettkampf. Sie hat den ersten Platz gemacht. 5.: Seit dem 29. Oktober steht in Browns Bay (das Stadtviertel, in dem ich wohne) ein Weihnachtsbaum. Ich kann es einfach nicht fassen 😂

22 October 2017

Abends hat uns unsere Gastgeberin in den Mc Larens Falls Park begleitet. Dort haben wir uns den Wasserfall und als es dunkel wurde die tausenden Glühwürmchen im Wald angeschaut. Das war soo wunderschön! Montag wollten wir uns eigentlich noch ein bisschen die Gegend anschauen, aber leider hat es den ganzen Tag geregnet, also sind wir einfach nachhause gefahren.

21 October 2017

Da am Montag Labourday (ein Feiertag) war, war ich mit Josefin, Jasmin, Kasey und Joleen über das lange Wochenende in Tauranga. Tauranga bildet ein Wirtschaftsdreieck mit Auckland und Hamilton. Am Samstag sind wir angekommen und sind den berühmten Mount Maunganui hoch gewandert. Von diesem Berg aus hat man eine unglaublich schöne Aussicht auf den weißen Strand, die Stadt und natürlich das Meer. Am Abend haben wir in unserem Airbnb Pizza in einem richtigen Pizzaofen gebacken. Die Gastgeber waren total nett; sie gaben uns Tipps und haben sich viel mit uns unterhalten. Am Sonntag hatten wir eigentlich eine Surfstunde gebucht, aber leider wurde uns wegen schlechten Wetters abgesagt... Stattdessen haben wir einen Wasserfall und die Stadt Tauranga besichtigt. Die Städte in Neuseeland sind ganz anders als die europäischen: es gibt z.B. keine alten Innenstädte.

16 October 2017

2. Als nächstes sind wir mit einer Seilbahn tiefer in die Höhle gefahren, wobei wir einen wunderschönen Blick auf die Decke voller leuchtender Punkte hatten. Von dort aus gab es einen Sprung ins kalte Wasser und im ersten Moment dachte ich, mein Gehirn friert ein. Doch wir sind sofort auf unseren großen Plastikreifen los gepaddelt, wobei uns "warm" wurde. Wir haben eine lange Kette mit den Reifen gebildet und Koen hat uns durch die Höhle gezogen. Wir konnten ganz in Ruhe die Würmchen betrachten! Das war das schönste, was ich je gesehen habe. Zum Schluss sind wir noch durch Strömungen gerutscht und zu guter letzt zwei Wasserfälle hoch geklettert. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich das alles WIRKLICH erlebt habe. Nach der Tour waren wir sehr müde und sind zurück gefahren und relativ früh ins Bett gegangen. Am Sonntag war das Wetter leider nicht so gut, also sind wir in ein Einkaufszentrum in Hamilton gegangen, waren ein bisschen einkaufen und sind nachmittags wieder nachhause.

14 October 2017

1. Freitagnachmittag habe ich mir frei genommen, weil Joleen, Linnea, ein anderes Mädchen, das wir vorher noch nicht kannten (Marieka) und ich nach Hamilton gefahren sind. Freitag haben wir uns die Hamilton Gardens angeschaut; das sind wunderschöne Gärten mit tausenden verschiedenen Blumen und anderen Pflanzen. Wir haben in einem sehr schönen airbnb übernachtet und sind am Samstagmorgen zu den Waitomo Glowwormcaves gefahren. Das sind die sogenannten Glühwürmchenhöhlen. Dort hatten wir für 11 Uhr eine 5h lange Raftingtour gebucht. Als wir ankamen, wurden uns erstmal Neoprenanzüge gegeben, denn das Wasser in der Höhle hatte 10 Grad Celsius... Unsere zwei Guides Harry und Koen haben uns alles erklärt und dann ging es auch schon los! Der erste Schritt war 35 Meter abseilen in die Höhle. Das war schon total cool; man hat sich quasi selbst gehalten. Unten angekommen war es natürlich total dunkel und ich könnte schon die ersten Glühwürmchen sehen.

11 October 2017

Facepainting im Einkaufszentrum. Dafür haben wir 1,5 h angestanden...

9 October 2017

Heute war ich mit Paige und Sidney im Zoo!

7 October 2017

2. Gegen Mittag sind wir zurück gefahren und haben alle ein bisschen entspannt, bis Paula (die andere Mutter) auf einmal ruft: I see dolphins! I see dolphins! (Ich sehe Delfine!) Ich dachte erst sie macht nur Spaß, wir waren immerhin im Haus und konnten zwar das Meer sehen, aber ich hätte niemals gedacht, dass Delfine so nah an das Ufer kommen. Aber sie hatte Recht: wir haben eine Delfinschule vom Wohnzimmer aus gesehen! Das war echt ein tolles Erlebnis. Ich habe noch mehr coole Tiere gesehen: Rochen, Ringeltauben und ganz viele bunte Vögel. Am Nachmittag sind die Männer nochmal zum Fischen gefahren und haben mich dieses Mal mitgenommen. Ich durfte selbst Angeln und habe sogar einen Fisch gefangen, den es dann zum Abendessen gab! Ich bin so froh und dankbar, dass meine Gastfamilie mich am Wochenende mitgenommen hat; ich habe so viel erlebt!

6 October 2017

1. Am Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie und noch einer anderen Familie auf Kawau Island, einer Insel vor Omaha. Dort haben sie ein Ferienhaus gemietet, das 20 Meter vom Meer entfernt liegt. Die Aussicht war dementsprechend unglaublich schön! Wir sind am Freitagabend mit dem Speedboot dort hin gefahren und die andere Familie hat schon mit dem Abendessen auf uns gewartet. Samstagmorgen hat Nathan Bacon&eggs für uns alle gekocht und dann sind die Männer mit einem Boot zum Fischen gefahren und wir Frauen und Kinder haben das andere Boot genommen, um auf die andere Seite der Insel zu fahren, wo sich eine alte Villa und ein großer Nationalpark befindet. Gill und ich waren ein bisschen wandern und wir haben Pfauen in freier Wildbahn gesehen. Die ersten Siedler haben sie importiert, sie sind also keine einheimischen Tiere.

2 October 2017

An den nächsten Tagen war ich viel mit den Kindern am Strand, habe gelesen und Sport gemacht. Mittwoch waren wir in Matakana im Kino. Die Kinder fanden den Film (Captain underpants) toll, Nora (die Oma) und ich eher nicht so... Danach haben sie mir noch ein bisschen den Ort gezeigt; es ist echt bildschön dort. Alles ist "auf alt" gemacht; Dort ist nämlich Samstags immer ein Bauernmarkt. Zusammen mit den blühenden Bäumen sah das echt toll aus! Gestern waren wir den ganzen Nachmittag am wunderschönen Strand von Omaha und ich habe sogar einen kleinen Sonnenbrand im Gesicht...

1 October 2017

Ich bin seit Sonntag in Omaha, einer kleinen Stadt (eigentlich ist es eher ein Dorf, aber dieser Begriff wird in Neuseeland nicht benutzt), die auf einer Art Halbinsel, abgeschottet vom Rest, liegt. Meine Gastfamilie hat hier ein Ferienhaus und da gerade Ferien sind, verbrachten wir die Woche hier. Gill und Nathan fahren jeden Tag nach Auckland zur Arbeit und ich passe mit der Oma auf Paige und ihre Cousins auf. Am Sonntag und Montag war Jasmin, eine gute Freundin von mir, mit hier. Meine Gasteltern sind da total entspannt und heißen alle meine Freunde willkommen! Wir haben zusammen die Gegend erkundet; wir waren in einem wunderschönen Nationalpark (Tawharanui Regional Park). Da das Wetter fast den ganzen Tag (bis auf die Zeit als wir da waren) schlecht war, waren wir fast die Einzigen dort und konnten die Natur in vollen Zügen genießen! Es gab wunderschöne Buchten, Strände, Klippen, Berge, Wiesen und außergewöhnliche Vögel zu sehen.

29 September 2017

Neuseeland und seine wunderschönen Sonnenaufgänge... 😍🌞 Das ist der Blick aus unserer Küche.

24 September 2017

Am Sonntag wollten wir eigentlich auch nochmal auf die Piste, aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt und deshalb waren die Lifts geschlossen... Stattdessen haben wir gemütlich gefrühstückt und die Kinder (es waren insgesamt 4) waren in einer Kletterhalle.

23 September 2017

Dieses Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie im Skiurlaub. Das Skigebiet heißt Turoa und liegt auf einem Vulkan. Freitagmittag sind wir losgefahren und sind nach 5 Stunden in dem Ferienhaus, das wir uns mit Familienfreunden geteilt haben, angekommen. Die Familie habe ich schon an meinem zweiten Tag hier (bei dem Segeln) kennengelernt und sie waren super nett und offen! Am Samstag waren wir den ganzen Tag auf der Piste; das Wetter war super und der Schnee perfekt zum Snowboarden. Gill hat mir zum Glück das gesamte Equipment ausgeliehen und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fühlte ich mich auf dem etwas zu langem Board und in den zu kleinen Schuhen auch sicher. Nathan fährt auch Snowboard und er ist ziemlich gut, konnte mir also sogar ein paar Tipps geben. Am Abend gab es selbst gemachte Lasagne und noch drei andere Familien sind vorbei gekommen (es war ein bisschen wie apres Ski in DE😂). Der Abend war echt super lustig! Ach und wir hatten einen Whirlpool in unserem Haus.😍

17 September 2017

Sonntag: Wir haben bis acht Uhr in unserem Sechsbettzimmer, in dem wir lustigerweise alleine waren, geschlafen und dann zügig unsere Sachen gepackt und ausgecheckt. Gefrühstückt haben Joleen und ich in einem Café: es gab Pancakes und eine Tasse Kaffee. Den Vormittag haben wir in einer Art Freibad verbracht. Es war aber kein gewöhnliches Freibad, denn die einzelnen kleine Pools sind mit heißem Wasser aus den Quellen gefüllt. Das Wasser war so heiß, dass ich mich wie in einer Sauna gefühlt habe; es war also mega entspannend! Nach zwei Stunden baden machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden. Wir trafen uns bei der „blue spring“ (blaue Quelle) mit Linnea, einer Freundin von mir, die die Gastfamilie gewechselt hat und jetzt nicht mehr in Auckland lebt. Die blue spring war mehr ein glasklarer, blauer Fluss als eine Quelle, aber trotzdem wunderschön! Dort sind wir ein bisschen gewandert und waren dann bei Linnea zuhause, bevor wir wieder nachhause gefahren sind.

16 September 2017

Mein erster Wochenendausflug- Samstag: Am Samstagmorgen um 7 Uhr sind Joleen und ich losgefahren nach Rotorua. Rotorua ist eine Stadt im Inneren NZs, die für ihre heißen Schwefelquellen bekannt ist. Die Fahrt dorthin hat 3h gedauert, das war die längste Strecke, die ich je gefahren bin. Es war gar nicht so anstrengend wie ich dachte. Vormittags waren wir im Wai-O-Tapu Thermalgebiet; ein Park mit heißen Quellen, die in den verschiedensten Farben vor sich hin brodeln. Eine ist quietschgrün, eine andere hat einen orangenen Boden und noch eine andere besteht aus Schlamm. Es ist so faszinierend, was die Natur alles so anrichtet! Am Abend waren wir in einem Maoridorf. Dort wurde uns die Maorikultur etwas näher gebracht: wir konnten Tänze und die Sprache lernen, es gab mehrere Tanzshows und uns wurde ein riesiges Buffet an Hangi (=Essen wird in der Erde in einem Loch gekocht) aufgetischt. Der Abend war echt interessant und wir haben super viele Leute kennengelernt.

14 September 2017

Die letzten paar Tage war ich krank und habe nicht wirklich viel gemacht. Ich hatte eine miese Erkältung, aber jetzt geht es mir wieder gut! Morgen fahre ich für zwei Tage mit zwei Freundinnen von mir (Maja und Joleen) nach Rotorua. Auf dem ersten Bild ist Paige auf dem Weg zu einer Übernachtungsparty. Das zweite ist heute morgen mit zwei Freundinnen und ihren Gastkindern am Strand entstanden. Wir waren bei einer deutschen Bäckerei und haben unsere Brezeln und Brötchen am Meer genossen. Und auf dem dritten Foto probiert Paige mal wieder meine Snapchatfilter aus...

13 September 2017

9 September 2017

Gestern Abend war ich das erste mal in Auckland feiern. Fazit: Es gibt super viele coole und kostenlose Bars und Clubs! (Wir waren in der Habana Joes Bar und im Roxy)

5 September 2017

Spring has sprung.... hier ist seit dem 1. September Frühling!

4 September 2017

Auto fahren mit Paige...

3 September 2017

Ich kann nun sagen, dass ich auf einen Vulkan gestiegen bin! Gestern waren wir auf der Rangitoto Island, eine Insel, die direkt vor Auckland liegt. Dort befindet sich ein inaktiver Vulkan. Auf Rangitoto gibt es einen riesigen Wald mit vielen außergewöhnlichen Pflanzen, Lava Höhlen und schwarzen Boden, der ganz viel Wärme ausstrahlt, zu sehen. Wir haben eine fünf Stunden Wanderung gemacht und somit fast alles sehen können. Die Aussicht von ganz oben auf dem Vulkan ist super(man sieht die gesamte Skyline von Auckland mal aus einer ganz anderen Perspektive) und das Klettern durch die engen Höhlen bringt den Nervenkitzel! In den Höhlen glitzern die Wände, was mega schön anzusehen ist. Nachdem wir alle völlig erschöpft und durchgefroren (von der Fähre) wieder am Festland ankamen, waren wir noch etwas essen. Ich hatte eine Pizza und eine heiße Schoki mit Chilli. Das war super lecker und das Café total süß eingerichtet. (Es heißt Corellis Café, falls jemand dort hin möchte)

2 September 2017

Am Samstag war ich mit Maja und Joleen in dem größten Einkaufszentrum Neuseelands: Sylvia Park. Wir wollte eigentlich einfach nur mal schauen, aber natürlich endete es in einem shopping trip. Nachdem wir dort fertig waren, habe ich Joleen mit zu mir genommen, da wir unsere Reise auf die Südinsel planen und buchen wollten. So weit hat auch alles geklappt, nur das Buchen haben wir noch nicht geschafft. Wir werden über Weihnachten und Silvester drei Wochen auf der Südinsel sein und eine Bustour machen. Joleen hat dann bei mir geschlafen, weil wir am Sonntag zusammen einen Trip gemacht haben.

30 August 2017

Winter...

29 August 2017

Morning walk und Muffins backen 👌🏼❤️

27 August 2017

1. Gestern habe ich mit vier anderen Mädels meinen ersten Roadtrip gemacht. Dabei waren Linnea, Kasey, Joleen und Lea. Bis auf Lea kannte ich alle. Wir sind an die Westküste gefahren und dort zu einem wunderschönen Wasserfall, den Kitekite Falls gewandert. Die Wanderung ging durch einen Wald mit Farnen, Palmen und vielen Pflanzen, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Allein das war schon die 2h Fahrt wert! Beim Wasserfall haben wir sehr viele Fotos gemacht und sind dann ans obere Ende gewandert. Dort gibt es natürliche Pools (da wollen wir im Sommer nochmal hin und baden). Nachdem wir unser Mittagessen dort oben gegessen haben, sind wir weiter nach Piha, zu einem Strand mit schwarzem Sand, gefahren. Das Meer war voll mit Surfern und Nathan hat mir erzählt, dass eines der vorherigen Aupairs dort auch immer surfen war; wer weiß, vielleicht probiere ich das auch mal aus…

26 August 2017

2. In Piha gibt es den berühmten Lions Rock, ein riesiger Berg am Strand, der wohl einem liegenden Löwen ähneln soll… Diese Ähnlichkeit konnte ich aber irgendwie nicht feststellen. Nichtsdestotrotz war es wirklich toll den Berg anzuschauen und auf ihn zu steigen, denn von dort aus hat man eine bombastische Sicht auf die Küste! Gerade als es angefangen hat zu regnen saßen wir wieder im Auto und sind zurück nachhause gefahren.

25 August 2017

Heute war ich das erste mal segeln. Gill, Nathan und Paige sind in einem Segelverein (das ist sogar der Verein, der den America Cup im Segeln gewonnen hat) und dieser richtet jeden Freitag einen Wettkampf aus. Diese Woche war es das "rum race", es gab also Rum zu gewinnen... Wir haben mit einer Segelyacht von Familienfreunden teilgenommen, ich weiß selber nicht genau wieso, aber anscheinend tauschen die immer ihre Boote durch 😂. Ich durfte mit auf das Boot und es war echt mega aufregend! Zuerst hat es sich die ganze Zeit so angefühlt, als würden wir gleich kentern, doch ich habe mich relativ schnell an die Umstände auf einem Segelboot gewöhnt und hatte viel Spaß. Die Wetterbedingungen waren wohl perfekt: ein bisschen Wind, 17 Grad und Sonnenschein. Auf dem Rückweg durfte ich das Boot lenken und man mag es kaum glauben: ich als Laie habe zwei Boote überholt! Wir haben zwar nicht gewonnen, aber ich bin trotzdem total glücklich so eine tolle Gastfamilie zu haben!

24 August 2017

Woche Nummer 2 ist schon rum, ich bin nun 15 Tage unterwegs und es fühlt sich an, als wäre ich gestern erst losgeflogen! Diese Woche habe ich wieder viele neue Leute kennengelernt und mich noch mehr an den Alltag gewöhnt. Ich baue so langsam ein richtiges Leben hier auf: ich finde Freunde, treibe Sport und erledige die alltäglichen Dinge, wie einkaufen, mit dem Hund spazieren gehen und so weiter... Seit Mittwoch bin ich im Fitnessstudio angemeldet, wo ich mit meiner Nachbarin Maja (auch ein deutsches AuPair) hingehe. Durch Maja habe ich schon wieder sehr viele andere Mädels kennengelernt und das geht immer weiter. Gestern Abend waren Maja, Laura, Eileen, Ronja und ich in einer Bar/Disco in Takapuna, dem Zentrum des North shores Aucklands. Der North shore ist der nördliche Teil Aucklands. In der Bar war Studentennacht und dementsprechend viel war auch los! Da wir alle heute arbeiten mussten, sind wir früh gegangen, aber immerhin haben wir schon mal das neuseeländische Nachtleben gesehen

20 August 2017

1. Hallo! Es ist jetzt Sonntagabend und das erlebnisreiche Wochenende ist nun rum. Ich habe echt viel unternommen und gesehen. Gestern vormittag war ich hier in der Gegend joggen und das war echt super cool, weil es sooo viel zu sehen gab. Ich bin auf einem kleinen Weg durch so eine Art Dschungel (für mich sah es aus wie ein Dschungel, wegen der ganzen fremden Pflanzen…) von einer Bucht zur nächsten gelaufen. Das war zwar anstrengend, da es immer auf und ab geht, aber irgendwie auch super entspannend. Am Nachmittag war ich mit zwei Mädels in der Mall und wir waren ein bisschen shoppen… obwohl wir eigentlich gar nichts brauchten. Naja, man kann sich ja mal was gönnen. Heute waren zwei Amerikanerinnen (Kasey und Amelia) und eine Deutsche (Linnea) und ich die Innenstadt Aucklands erkunden. Linnea und ich sind mit dem Bus nach Auckland gefahren, das geht hier ganz leicht mit so einer Karte, auf die man Geld laden muss.
2. Zuerst waren wir auf dem Sky Tower, dem höchsten Gebäude Neuseelands und haben von einer Plattform aus die unglaublich schöne Aussicht genossen. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, man konnte also weit gucken! Nachdem wir die 328 Meter wieder hinunter gefahren sind, haben wir uns erstmal gestärkt. Das Essen hier ist ziemlich teuer und ich glaube, ich muss demnächst mal anfangen zu sparen... Nach dem skytower sind wir noch auf Mount Eden gewandert, ein Berg inmitten von Auckland. Es ist zwar kein Vulkan, aber trotzdem gibt es einen riesigen Krater. Die Aussicht von dem Berg war auch klasse: wir konnten die gesamte Stadt sehen.

17 August 2017

1. Kia Ora! Das ist Maori und die Kiwis (so nennt man die Neuseeländer) benutzen es um "hallo" zu sagen. Übersetzt heißt es "bleib gesund". Heute vor einer Woche habe ich Deutschland verlassen und mich auf den Weg nach Neuseeland gemacht. Mein Jetlag ist zum Glück weg und meine ersten Arbeitstage waren super! Ich habe Paige am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zur Schule gebracht und meist auch wieder abgeholt. Dienstag hat ihre Mema (Oma) sie abgeholt und sie hat bei ihr geschlafen, das macht sie jede Woche ( immer abwechselnd, erst bei der einen, dann bei der anderen Oma). Dementsprechend hatte ich Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen frei ➡️ AUSSCHLAFEN! Drei mal habe ich nun schon Abends gekocht und ich muss sagen, dass es mir ziemlich viel Spaß macht UND auch noch gut schmeckt. Mittwochvormittag hatte ich eine Fahrstunde mit einem Fahrlehrer, der mir die neuseeländischen Verkehrsregeln erklärt und gezeigt hat. Die Regeln sind teilweise extrem anders, beispielsweise

14 August 2017

2. Kreisverkehrsregeln: Man muss blinken bevor man in den Kreisel fährt. Dabei muss man darauf achten, dass man in die richtige Richtung blinkt, nämlich links, wenn man die erste Ausfahrt nimmt, gar nicht, wenn man die zweite nimmt und rechts, wenn man die 3. Ausfahrt nimmt. Auch die Ampeln, das Abbiegen und das Parken ist anders als in DE. Die größte Umgewöhnung ist natürlich das Fahren auf der anderen Straßenseite; ich glaube das bedarf noch ein bisschen Übung. Da ich mich so langsam eingelebt habe, versuche ich nun Freunde zu finden. Es gibt sehr viele Au Pairs in meiner Gegend, von denen ich gestern schon ein Mädchen kennengelernt habe. SIe heißt Linnea und macht einen sehr netten Eindruck! Wir haben uns in Browns bay getroffen, das ist eine Bucht, die nur 5 Minuten von mir entfernt ist, und waren einen Kaffee trinken. Sie war total lieb und hat mich gefragt, ob ich mich heute wieder mir ihr treffen will... da kann ich natürlich nicht nein sagen!

13 August 2017

Heute waren wir bei einem Segelschiffrennen, bei dem Paige das erste mal selber gesegelt ist. Es war wirklich cool das mal zu sehen, ich habe nämlich noch nie so richtig beim Segeln zugeschaut. Gill und Nathan hatten bei dem Rennen viele Freunde. Ich konnte einige kennenlernen und sie sind echt super nett! Es war echt cool, dass sie mich mitgenommen haben, obwohl es auch irgendwie seltsam war, da ich keinen so richtig kannte und oft nur rumstand und mich mit keinem unterhalten konnte... aber das ist halt am Anfang so. Morgen geht der Alltag los: Ich bringe Paige zur Schule, hole sie ab, bringe sie zum Gymnastiktraining und muss kochen. Ich bin mal gespannt, wie das mit dem kochen wird; so richtig gekocht habe ich noch nie. Zumindest um Rezepte muss ich mir keine Sorgen machen, denn Gill hat einen Dienst abonniert, der uns jede Woche eine Box mit Rezepten und den dazu gehörigen Zutaten bringt.

11 August 2017

Hellooo! Ich bin angekommen und habe schon meine ersten 30 Stunden in Neuseeland verbracht. Den Flug hierher kann man schon einen Höllenritt nennen... ich war insgesamt 25 Stunden im Flieger und Komfort und Platz ist da eher Fehlanzeige, obwohl ich auf dem zweiten Flug sogar zwei Plätze zur Verfügung hatte. Gestern bin ich also angekommen und wurde von Gill und Paige abgeholt. Sie machten sofort einen netten Eindruck und haben mir gestern auch gleich ein bisschen die Umgebung gezeigt. Das Haus liegt 300 Meter vom Strand entfernt, ich kann also das Meer, den Strand und eine Klippe aus der Küche und dem Wohnzimmer sehen. Das ist wirklich krass! Wir sind eine Runde mit dem Hund gegangen und danach waren wir zuhause und ich habe ein bisschen mit Paige gespielt. Die Familie war gestern Abend bei Freunden und ich sollte eigentlich mit, aber ich war viel zu müde! Ich bin um 19 Uhr eingeschlafen und heute morgen um 7 Uhr aufgewacht.

10 August 2017

Hallo! Ich bin Clara, bin 18 Jahre alt und komme aus Göttingen. Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und werde nun für neun Monate als Au Pair in Auckland in Neuseeland arbeiten. Danach und in der Zwischenzeit will ich natürlich auch das Land entdecken! Ich habe das Aupairjahr nicht mit einer Organisation organisiert, sondern meine Gastfamilie auf aupairworld.com gefunden. Die Website ist für suchende Aupairs und Gastfamilien ausgelegt und funktioniert ein bisschen wie eine Dating Plattform. Ich habe meine Familie ziemlich schnell gefunden, angeschrieben und siehe da... heute fliege ich zur Williams Family nach Auckland. Die Familie besteht aus der Mutter Gill, dem Vater Nathan und der Tochter (auf die ich dann aufpassen werde/ sie ist jetzt 8) Paige. Sie haben über Skype einen sehr netten Eindruck gemacht und auch das alte Aupair hat nur positiv über sie geredet. Heute fliege ich also los: um 22:20 Uhr geht mein Flieger nach Dubai, dann geht es weiter nach Auckland.