China · 13 Days · 33 Moments · July 2018

China ­čçĘ­čç│


27 July 2018

Die freie Zeit bis zum Abendessen und dem anschlie├čenden Heimflug haben wir noch f├╝r einen Ausflug in die Taikang Stra├če genutzt. Ein quirliges Viertel mit Gesch├Ąften, Essensst├Ąnden und Bars in winzig kleinen Gesch├Ąften verteilt auf viele, viele enge Gassen. Sehr wuselig, aber wunderbar als Abschluss von Shanghai.
Zum Abschluss waren wir noch im Tierpark. Wir sind mit unserem kleinen Reisebus durch das Gel├Ąnde gefahren. Der Tierpark ist bis auf ein paar Ausnahmen ohne Gehege und die Tiere sind links und rechts vom Weg zu sehen. Aussteigen darf man nat├╝rlich nicht. Es war alles da, was in der Tierwelt Rang und Namen hat (Tiger, L├Âwen, B├Ąren, Elefanten usw.). Die Stars sind aber die Pandas. Ein junger B├Ąr hat sich uns und unserer Kinder erbarmt und war richtig agil.

26 July 2018

Abschluss des Tages mit gef├╝hlten 5 Millionen neuer chinesischer Freunde am Bund mit Blick auf die beeindruckende Skyline von Pudong.
Endlich haben wir auch einen Gew├╝rzladen gefunden. Das gab es allerhand Undefinierbares und Merkw├╝rdiges. Ich bin mir aber sicher, das getrockneter Frosch d├╝nn geraspelt einigen Gerichten den letzten Schliff verleiht. Wir sind dann bei Pfeffer und Zimt (frisch gemahlen) geblieben.
Los ging es mit einem Besuch eines historischen Wasserdorfs (Zhujiajiao) im Westen von Shanghai. So soll es fr├╝her in gro├čen Teilen von Shanghai ausgesehen haben und es gibt auch heute noch einiger dieser ÔÇ×D├ÂrferÔÇť. Wirklich nett dieses kleine Venedig des Ostens. Im Ort gab es auch wieder allerhand Leckereien zu sehen. Ob Skorpion oder Seestern, da ist f├╝r jeden was dabei. Au├čerdem haben sie ganz viele Schildkr├Âten in Wannen und k├╝mmern sich ganz liebevoll um die. Ja, so nett sind die Chinesen.

25 July 2018

Heute waren wir auch noch auf dem Fake-Market. Wie der Name schon sagt, ein ganzer Haufen Zeug zu sehr, sehr g├╝nstigen Preisen. Egal ob Salomon, Mammut, Beats, Gucci, Prada usw., alles gibts da. Die sind so nett, die verkaufen dir sogar ein iPhone X um ca. 200ÔéČ. Leider hab ich schon ein iPhone, sonst h├Ątte ich mir sicher ein oder zwei davon gekauft. Bei den g├╝nstigen Preisen! Anschlie├čend noch essen in unseren Stammlokal in Shanghai und privates Karaoke in einer Art Telefonzelle.
Der 118te Stock im Shanghai Tower ist momentan die h├Âchste Aussichtsplattform der Welt. Ganz sch├Ân imposant da oben zu stehen. Mit dem Lift (├╝ber 70kmh) ist man da in Null Komma Nix oben. Da hat man einen tollen Blick auf den gr├Â├čten Bier├Âffner der Welt. Prost!
Heute haben wir eine Seidenfabrik und das Stadtplanungsmuseum besucht. War beides tats├Ąchlich interessanter als es klingt. Nun wissen wir, wie der kleinen Raupe ihr Faden (=Kokon) gemopst wird, damit dann Bettw├Ąsche, Schals usw. draus gemacht werden k├Ânnen. Das Herz im Stadtplanungsmuseum ist ein riesiges Modell von Shanghai, ├Ąhnlich Minimundus, nur eben ausschlie├člich Shanghai.

24 July 2018

Abschluss des heutigen Tages bei den Akrobaten im Theater. Mein lieber Schwan, die haben wirklich was drauf. Mit einem Wort: SA-GEN-HAFT! Fotografieren war eigentlich nicht erlaubt, deshalb ist die Qualit├Ąt der Fotos eher m├Ą├čig.
TripAdvisor hat uns verraten, wo wir Essen gehen sollen. Er hatte tats├Ąchlich recht. Das waren Gew├╝rz-technisch die besten Rippen die ich jemals hatte, quattroschw├Âr! Das Mischungsverh├Ąltnis beim n├Ąchsten Gang zwischen Fleisch und Chili lag bei ungef├Ąhr 50:50, also wieder schwitzen, nur diesmal aus einem anderen Grund. Mein Tsingtao konnte dem aber entgegenwirken. Auch das Nudelgericht meiner Damen war sehr gut und spicy. Die elektronische Toilette wird uns morgen fr├╝h sicher gute Dienste leisten. Super Abendessen in einer super Stadt!
N├Ąchstes Erlebnis war eine Bootsfahrt entlang von Bund (quasi Uferpromenade von Shanghai) und Pudong, dem topmodernen, futuristischen Stadtteil von Shanghai mit einem (oder dem?) der h├Âchsten Geb├Ąude der Welt. Die sind so modern, das man s├Ąmtliche Leckereien auch aus dem Automaten bekommt!
Erste Station heute war die Altstadt von Shanghai, wobei Altstadt relativ zu sehen ist. Die Geb├Ąude sind ziemlich neu, aber f├╝r uns Touristen auf alt getrimmt. Sehr sch├Ân ist allerdings der Yu Garten, ein typisch chinesischer, wundersch├Âner Garten mit Koi-Karpfen und allerhand anderem Getier. Es gab auch noch einen Tee in einem Teehaus. Da hat auch schon die Queen von England ihren Tee geschl├╝rft. Sie hat aber noch was ├╝brig gelassen, damit wir auch noch was davon hatten.
Chinesisches Fr├╝hst├╝ck kann auch anders sein als unseres. Da gibt es allerlei unbekanntes und ungewohntes. Es gibt pikante Nudelsuppe, Teigtaschen und auch tausend-j├Ąhrige Eier. Insgesamt ziemlich anders als Wurstbrot, aber lecker.

23 July 2018

Nach der sp├Ąten Ankunft in Shanghai gab es heute au├čer Abendessen kein Programm mehr. Die Stadt ist wirklich unglaublich technisch wie man sogar am Lokus sieht. Sogar die Ringtemperatur ist einstellbar. Da m├Âchte man gar nicht mehr aufstehen. Morgen geht es richtig los mit Shanghai.
Letzte Eindr├╝cke von XiÔÇśan, die gro├če Wildganspagode. Ja, das Ding hei├čt tats├Ąchlich so! Danach gingÔÇÖs weiter mit dem Flugzeug nach Shanghai.

22 July 2018

Ein Highlight der Reise! Die ├╝ber 2200 Jahre alte Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers. Die gesamte Anlage ist riesengro├č und ├╝berdacht, was uns heute einen Temperaturrekord von sicher 45 Grad in der Halle beschert hat. Da haben wir doch den einen oder anderen Tropfen Schwei├č vergossen. Au├čerdem haben wir das Erlebnis mit gef├╝hlt 100000 Chinesen geteilt. Wer also gedacht hat , dass alle Chinesen in Wien sind um den Steffl zu besichtigen, hat leider unrecht. Au├čerdem haben die hier noch jede Menge Personal in Reserve. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten wirklich ein granatenstarkes Erlebnis.
Endlich mal einige lokale Spezialit├Ąten zum Mittagessen. Der gute Mann hatte Miniskorpione, Heuschrecken, Tausendf├╝├čler und auch Seepferdchen frisch ger├Âstet am Spie├č. Leider war ich vom Fr├╝hst├╝ck noch voll und musste ablehnen wie auch der Rest unserer Reisegruppe.
Heute sind wir sportlich gestartet. Radtour auf der Stadtmauer von XiÔÇśan, immerhin 14km bei wieder hochsommerlichen Temperaturen.

21 July 2018

Abendessen heute beim Jaozi (gef├╝llte Teigtaschen) Bankett. Ungef├Ąhr 10 verschiedene Varianten (Fleisch, Fisch, Garnelen, Gem├╝se usw.) und die waren auch entsprechend geformt (Fischf├╝llung ist z.B. Goldfischform). Davor haben wir auch noch gelernt wie chinesische Spaghetti gemacht werden. Best Spaghetti ever!
Weiterfahrt mit dem Zug nach XiÔÇśan. Mit 8,5 Millionen Einwohnern gerade mal etwas mehr Einwohner als ganz ├ľsterreich, also nix wirklich Gro├čes. Ein erster Rundgang hat uns auch durch das muslimische Viertel inklusive Fressmeile gef├╝hrt. Unter Lammhaxe verstehen die hier was ganz anderes als wir zu Hause. Auch das Wetter ist uns jetzt wirklich gn├Ądig! 38 Grad lassen den Schwei├č gro├čz├╝gig ├╝ber die daf├╝r vorgesehene K├Ârperregion elegant zusammen- und abflie├čen.

20 July 2018

Jetzt sind wir auch ausgebildete Kalligraphie-Meister und haben gelernt wie wir unsere Namen schreiben. Die Zeichen auf dem zweiten Bild bedeuten ├╝brigens ÔÇ×PeterÔÇť. Kalligraphie ist hier sehr wichtig, nachdem WhatsApp und Co in China nicht funktionieren und Lea damit praktisch von der Au├čenwelt angeschnitten ist. Nach der Anstrengung haben wir uns eine Fu├čmassage redlich verdient und auch das Abendessen war mehr als verdient nach all der Hektik.
Heute Besichtigung von Pingyao mit F├╝hrung. Immer l├Ąssig und interessant sowas aus erster (chinesischer) Hand zu h├Âren. W├Ąhrend die Gruppe eine Pause eingelegt hat, haben wir uns den Guide geschnappt um in einem Teegesch├Ąft Tee zu kaufen. Der Kauf, nat├╝rlich inklusive Verkostung, wird hier wirklich zelebriert. Mit einem chinesisch sprechenden Guide gestaltet sich dieses Unterfangen auch wesentlich einfacher und entspannter.

19 July 2018

Fantastisches Abendessen in unserem Guesthouse. Neben den von unsern Kindern zubereiteten Teigtaschen gab es noch alle m├Âglichen lokalen Spezialit├Ąten. ­čśő­čśő­čśő Die bringen so viel, dass immer Unmengen ├╝brig bleiben. So sehr ich mich bem├╝he und esse und esse, es wird nicht wirklich weniger. In China sollte allerdings immer was ├╝brig bleiben, denn ansonsten gilt der Gastgeber als Geizkragen. Klingt komisch, is aber so.
Erster Rundgang durch Pingyao, einer mittelalterlichen Stadt aus der Ming-Dynastie. Morgen gibts eine F├╝hrung, bei der wir alles Wissenswerte ├╝ber diese Stadt erfahren werden. Zum Abschluss des Spaziergangs haben wir ein Fisch-Spa ausprobiert. Die armen Tierchen mussten unsere F├╝├če putzen. Auch wenn es so aussieht, in meinem Becken ist kein Fisch mit dem Bauch nach oben geschwommen! Jetzt lernen wir noch, wie man chinesische Teigtaschen zubereitet und dann gehts ab in die Heia.
Heute gingÔÇÖs mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Peking nach Pingyao. H├Âchstgeschwindigkeit 295kmh und ich w├╝rde sagen, da w├Ąre noch mehr drin gewesen. Die ├ľBB k├Ânnte sich hier was abschauen. Auch hier sehr voll. Ohne reservierten Sitzplatz ist man verloren.

18 July 2018

Am Abend noch ein Gelage mit der Reisegruppe. Pekingente f├╝r alle! Wir haben auch gelernt, dass die englischen ├ťbersetzungen nicht sehr zuverl├Ąssig sind. Schweinefleisch mit Sauce entpuppte sich als allerfeinster Innereientopf. Hat der Bestellerin nicht wirklich geschmeckt und wurde auch nach einigen Kostproben von der Gruppe f├╝r nicht wirklich schmackhaft befunden. Ansonsten lecker und auch das Bier konnte den verw├Âhnten Puntigamer-Gaumen einigerma├čen befriedigen.
TianÔÇśan Men Platz, der gr├Â├čte befestigte Platz der Welt. Sehr gro├č, sehr viele Chinesen und sehr, sehr abgesperrt. Hier passen locker 10000 Lindw├╝rmer inklusive neuem Platz drauf. Auch der Genosse Mao h├Ąngt hier die ganze Zeit rum wie auf einem der Fotos zu erkennen ist.
Ich wei├č nun endlich warum es bei uns kein Snickers Eis mehr gibt. Die Chinesen kaufen alles auf.
Beeindruckende Besichtigung der gro├čen Mauer. ├ťbrigens wird die von den Chinesen ÔÇ×lange MauerÔÇť genannt. Der Reiseleiter hatte uns gewarnt, aber trotzdem waren wir von einigen Steilst├╝cken mit gesch├Ątzten 40 bis 50 Grad ├╝berrascht. Also quasi Kitzb├╝hler Mausefalle in China. Das ganze noch bei Temperaturen von ca. 30 Grad. Da haben einige der Gruppe ihr Leibchen komplett durchgeschwitzt. Optisch waren auch einige andere einem Kreislaufversagen nahe. F├╝r uns hochalpin erprobten K├Ąrntner nat├╝rlich kein Problem. ­čśť­č嬭čĆ╗

17 July 2018

Danach Sightseeingtour mit Blick auf die verbotene Stadt. Rein haben wir es nicht mehr geschafft, w├Ąre laut dem Guide aber aufgrund der Menschenmassen und des Regens auch kein wirkliches Erlebnis. Der Rest der Gruppe war da schon im Hotel und wir hatten eine private Tour mit dem Guide - echt ein toller und vers├Âhnlicher Auftakt unserer China-Reise. Morgen gehts zur chinesischen Mauer, hoffentlich ohne Regen. Ôśö´ŞĆ
Nach einer scheinbar endlosen Anreise haben wir es endlich nach Peking geschafft. Leider wieder etwas zu sp├Ąt, aber wir waren rechtzeitig zum Essen da. Gegessen haben wir in der Altstadt bei einer privaten Familie. Keine Angst, auch nach dem Essen waren noch beide Schildkr├Âten da! Wirklich toll und sehr authentisch. Danach Sightseeingtour mit Blick auf die verbotene Stadt. Rein haben wir es nicht mehr geschafft, w├Ąre laut dem Guide aber aufgrund der Menschenmassen und des Regens auch kein wirkliches Erlebnis. Der Rest der Gruppe war da schon im Hotel und wir hatten eine private Tour mit dem Guide - echt ein toller und vers├Âhnlicher Auftakt unserer China-Reise. Morgen gehts zur chinesischen Mauer, hoffentlich ohne Regen. Ôśö´ŞĆ
Nach einer scheinbar endlosen Anreise haben wir es endlich nach Peking geschafft. Leider wieder etwas zu sp├Ąt, aber wir waren rechtzeitig zum Essen da. Gegessen haben wir in der Altstadt bei einer privaten Familie. Keine Angst, auch nach dem Essen waren noch beide Schildkr├Âten da! Wirklich toll und sehr authentisch.

15 July 2018

Geht schon super los. Flug von Graz gecancelt. Also morgen nochmal nach Graz und dann mit einem Tag Versp├Ątung nach Peking. Schei├č Lufthansa.