Chile, Argentina · 133 Days · 29 Moments · February 2018

Chile/ Argentinien/ Patagonien


23 March 2018

23.03./ 24.03.18 Letzter Tag Vor der Autorückgabe am Nachmittag laden wir kurz unser kaputtes Dachzelt bei der Autovermietung ab und machen uns dann das letzte Mal auf Entdeckungstour. Nachdem man in der südlichsten Stadt der Welt war denkt man ja eigentlich, die Mitte Chiles sei bereits überschritten. Wenn man die Antarktis jedoch mit einrechnet, befinden wir uns jetzt genau in der Mitte des Landes, was ein Pfahl in der Mitte der Straße mitteilt. Ein Strandspaziergang, die Autorückgabe und eine Taxifahrt später landen wir dann letztendlich am Flughafen und warten sechs Stunden auf unserem Flug nach Santiago und weiter nach Lima, wo wir morgens ziemlich erledigt ankommen.

22 March 2018

22.03.18 - letzter Nationalpark Wie schon erwähnt, bietet Punta Arenas leider keine übermäßig erwähnenswerten Punkte, darum wandern wir an unserem vorletzten Tag noch eine Runde im „Parque Nacional Magallanes“ und halten unsere Kaffeebesuchsrate stolz mit weiteren zwei Besuchen.

21 March 2018

21.03.18 - Kaffetraum Heute steht die letzte Fährfahrt zu unserem letzten Ziel in Chile, Punta Arenas, an. Eindeutiges Highlight der Stadt: das „Wake-up Café“. Zum Frühstück/ Mittagessen gibt es den besten Kaffee/ Chai Latte und dazu diabetisierende Pancakes. Nach einem Stadtrundgang wird aber klar, dass die Stadt sonst nicht viel zu bieten hat und so enden wir am Nachmittag dann für Runde zwei in dem Café.

20 March 2018

20.03.18 - Pinguine Vom Winde verweht war heute Nacht und morgen das Motto des Wetters und so musste das Frühstück erstmal warten. Einen im Kofferraum gekochten Tee und einen im Nichts stehenden Franzosen später kommen wir mittags bei der einzigen Königspinguinkolonie Südamerikas an. Verständlicher Weise kann man nicht sonderlich nah an die Tiere ran, Ihnen beim gegen den Wind watscheln zu zu schauen ist aber trotzdem eine tolle Erfahrung. Da wir unser Dachzelt aufgrund des verlorenen Drehschlüssels leider nicht mehr nutzen können übernachten wir in einem der wenigen Hotels in Porvenir, dem letzten Ort vor unserem Endziel.

19 March 2018

19.03.18 - Windige Nacht Heute überqueren wir ein letztes Mal die Grenze zurück nach Chile, welche wie letztes Mal mitten im Nirgendwo auftaucht. Danach geht es über wunderschöne Straßen durch die Herbstlandschaft Feuerlands. Auf dem Weg sehen wir Bieber beim Dammbau und landen schließlich an einer riesigen Lagune in einem privaten Naturpark. Der Versuch, das Dachzelt behelfsmäßig aufzudrehen scheitert leider ziemlich schnell und der Alternativplan, eine Art Zelt geht an dem extremen Wind und der Unauffindbarkeit der Heringe zu Grunde. Zum Glück gibt es in der Nähe ein paar „Hütten“, in denen es Windschutz gibt und die die Nacht somit retten!

18 March 2018

18.03.18 - End of the Road Im Nationalpark „Tierra del Fuego“, direkt an der Chilenisch/ Argentinischen Grenze, versuchen wir unser Glück dabei, vor dem Regen eine kleine Wanderung entlang des Beagle-Kanals zu unternehmen. Auf das Ende der Wanderung und somit gleichzeitig das Ende Argentiniens weißt lediglich ein kleines Schild hin. Hier ist aber leider erst die Hälfte der Wanderung geschafft und der Rückweg wird dann um einiges nasser als zuvor. Damit startet dann leider auch eine kalte Eis/ Regenmischung, bei der man sich nicht mal wirklich über das Erreichen des Endes der argentinischen Straße, mitten im Nirgendwo freuen kann.

17 March 2018

17.03.18 - Am Ende der Welt Wie die Straße „Fin del mundo”, der wir seit ein paar Tagen folgen schon stark impliziert, führt es uns an den letzten wirklich befahrbaren Zipfel der Welt: in die südlichste Stadt der Welt, Ushuaia. Die Stadt selbst ist nicht sonderlich schön und wie auch der Rest Feuerlands ziemlich kalt und schneeig, hat aber doch ihren eigenen Charme.

16 March 2018

16.03.18 - Noch mehr Lava Klarer Vorteil wenn man direkt vor dem Eingang des Parks übernachtet: man kommt als erstes rein! Bringt uns im Fall des „Parque Nacional Pali Aike“, direkt (also Wort wörtlich am Zaun) an der argentinischen Grenze zwar nichts, da wir sowieso die einzigen Besucher, abgesehen von unendlich vielen Guancos (Llamas), des etwas abgeschotteten Parks sind. Nach einem morgendlichen Besuch der dortigen Vulkankrater nimmt die Aktivitätsrate, abgesehen vom nächsten Grenzübergang nach Argentinien dann aber drastisch ab und so fahren wir dann bis nachts weiter Richtung Süden.

15 March 2018

15.03.18 - Pannen am laufenden Band Ein weiterer Tag voller Pech beginnt, als wir im Nationalpark zu einem Gletscher wandern wollen, an der Abzweigung für unseren Rückweg sehen dass die Straße gesperrt ist und darum einen Umweg von 60 km durch den kompletten Park fahren müssen. Eigentlich kein großes Problem, wenn die nächste Tankstelle nicht 160 km entfernt wäre und unsere ziemlich ungenaue Tankanzeige nicht schon blinkend anzeigt, dass kein Benzin mehr da ist. Damit startet der Morgen mit einer Autofahrt, die von vier zitternden Händen und einer ziemlich rauen Straße begleitet wird. Glücklicherweise rollen wir dann mit noch einem Liter im Tank nach Puerto Natales. Die nächste Panne lässt dann auch nicht lange auf sich warten und so stoßen wir beim Einkaufen dank dreckiger (man kann NICHTS mehr sehen) Scheiben und fehlendem Piepser an ein anderes Auto. Letzter Punkt auf der Liste ist dann das Verlieren des Drehhebels für unser Dachzelt und so endet der Tag mit einem fluchenden Vater.

14 March 2018

14.03.18 - Das Highlight Patagoniens!? Torres del Paine - der Traum aller Patagonienreisenden! Zwar sind die Berggipfel bei Nebel nicht ganz so begeisternd, wie man es sich zuvor vorstellt aber trotzdem hat sich die Wanderung definitiv gelohnt! Soweit man es so sagen kann hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter, denn außer ein paar Tropfen am Anfang und Schnee am Gipfel war es vom Boden abgesehen ziemlich trocken und teilweise sogar sonnig. Die ersten neun Kilometer bis zum Gipfel läuft bereits meistens in Begleitung mehrer anderer Leute, die letzten Kilometer zum Gipfel klettert und rutscht man dann aber erschöpft in einer Menschenschlange hoch. Dabei versucht man erstens die müden Beine noch zu heben und gleichzeitig sich an den entgegenkommenden Menschen vorbei zu quetschen, ohne im Schnee und Eis abzurutschen! Oben angekommen wird man dann von der Sicht auf eine Lagune und die berühmten Bergzacken begrüßt bevor der ganze Weg wieder runter gerutscht wird.

13 March 2018

13.03.18 - zurück nach Chile Wenn man schon mal eine Nacht in einem wirklichen Bett verbringt muss man natürlich auch alle sonstigen Vorteile eines Hotels ausnutzen. So beginnen wir den Tag mit einer warmen Dusche und einem Frühstücksbüffet. Danach wird der Tag aber wieder ziemlich unspektakulär, da wir außer Auto fahren und einer erneuten Grenzüberquerung nichts geplant haben. Nachmittags werden wir im „Parque Nacional Torres del Paine“ mit nebelverhangenen Bergen, Regen und einem Wind der einen wohl zurück in die Sonne pusten möchte begrüßt. Wir warten also auf die wenigen Momente, in denen der berühmt berüchtigte Berg aus den Wolken heraus schaut, geben aber bald auf und verkriechen uns im Auto.

12 March 2018

12.03.18 - Eisblaue Gletscher Pünktlich zur Öffnung des „Parque Nacional Las Glaciares“ geht es am Morgen zu der überwältigenden eisblauen Gletscherzunge. Über perfekt gebaute Stege kann man bis auf 20 Meter, die das Wasser einen von der Gletscherwand trennt, nah ran. Alle paar Minuten sieht man Teile des Gletschers ins Wasser stürzen, was dem Eismassiv jedoch nichts auszumachen scheint, da es eines der wenigen wachsenden der Welt ist. Am Abend machen wir dann mal Kontrastprogramm zu den sonstigen mit Gaskocher gemachten Nudeln mit Tomatensauce und gehen auf Empfehlung von Freunden essen. Nachdem Papa also endlich sein jahrelang ersehntes, argentinisches Rindersteak gegessen hat, schmeißen wir uns zur Abwechslung mal in gemütliche Hotelbetten bevor es wieder in die Wildnis geht.

11 March 2018

11.03.18 - Der frühe Vogel fängt den Wurm So dumm das Sprichwort klingt ist es doch oft wahr! Ein zufälliger Blick aus dem Auto verschlägt uns die Sprache. Der am Tag zuvor durch Wolken fast vollständig verdeckte Fitz Roy leuchtet golden, von der Sonne wie von einem Theaterlicht bestrahlt. Als wir dann aber nach Sonnenaufgang unsere Wanderung in Richtung des Berges starten, merken wir schnell dass die morgendliche Magie verschwunden ist und wiederholt von dichten Wolken verdrängt wurde. Nach einem sehr windigen und kalten Aufstieg merken wir dann also dass es verschwendete Mühe war und so geht es wieder runter und weiter in Richtung „El Calafate“, unserem nächsten Ziel.

10 March 2018

10.03.18 - Endlich am „Ziel“ Natürlich waren die ersten beiden Wochen wunderschön, erinnerten aber doch stark an Europa und die USA. Mit der Ankunft am „Parque Nacional Los Glaciares“ erreichen wir aber endlich das erste eigentliche Ziel unserer Reise. Im Norden des größten zusammenhängenden Gletschermassivs der Welt (von den Polregionen angesehen) liegt der kleine Ort El Chaltén, der lediglich vom Tourismus lebt aufgrund seiner Lage unterhalb der Gletscherlandschaft. Zwar sieht man nicht viel von den Bergspitzen aufgrund von Wolken. Nichtsdestotrotz haben wir nach einer kleinen Wanderung einen schönen Ausblick auf die eisblauen Gletscher, umgeben von schneebedeckten Berggipfeln.

9 March 2018

09.03.18 - Pannen am laufenden Band Zum Start in den Tag bemerken wir, 35 km vom nächsten Ort entfernt, dass unser Auto einen Platten hat. Damit aber nicht genug: das Schloss zum Ersatzreifen lässt sich nicht öffnen und so fahren wir erstmal mit bangem Herzen über löchrige Schotterpisten nach Puerto Río Tranquilo. Zum Glück lässt sich der Reifen dort schnell reparieren, aber dort wartet direkt der nächste Reinfall. Die geplante Bootstour, wegen der wir extra dorthin gefahren sind kann wegen zu starkem Wind nicht stattfinden. Da es in Patagonien nicht viele Straßen gibt müssen wir fast den ganzen Weg wieder zurück fahren und damit waren 400 Km umsonst. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und so anscheinend auch der schlechten denn nach unserem Übergang nach Argentinien lesen wir Wort wörtlich im Nirgendwo (nächstes „Dorf“ mit 15 Einwohner ist 80 km Schotterpiste entfernt) ein französisches Paar mit Motorschaden auf und helfen bei der Lösung ihres Problem (zum Glück erfolgreich).

8 March 2018

08.03.18 - 50/50 Eine stürmische Nacht am Fähranleger von Puerto Ibañez später geht es nach dem Frühstück mit der Fähre über den zweitgrößten See Südamerikas, den Lago General Carrera bzw. auf argentinischer Seite Lago Buenos Aires, welcher sich jeweils zur Hälfte auf chilenischer und argentinischer Seite befindet. Auf der anderen Seite, in Chile Chico angekommen, geht es dann direkt an der argentinischen Grenze südlich in das „Reserva Nacional Lago Jeinemeni“. Hier gibt es einen Wanderweg, der an einem „Mondtal“ sowie mehreren Höhlen mit 3.000 Jahre alten Handabdrücken entlang führt. Da man bei Rundwegen logischerweise immer die Wahl zwischen zwei Richtungen zum einsteigen hat, besteht bei zwei Personen die aneinander vorbei reden und dann einzeln los gehen aber natürlich die 50/50 Chance, den jeweils anderen Weg zu nehmen. Dickköpfe, die wir beide nun einmal sind passiert genau das und so treffen wir uns dann eben erst in der Mitte des Weges wieder.

7 March 2018

07.03.18 - Fahren, fahren, fahren (leider ohne Autobahn) Highlights des Tages: einen Kaffee am Morgen und dabei das WLAN des Cafés zu nutzen, anschließend unsere Wäsche abzuholen und danach den ganzen Tag Auto fahren. Dank schlechtem Wetter, Sturm, Bauarbeiten und einer bereits ausgebuchten Fähre ist der heutige Tag leider ziemlich verschwendet.

6 March 2018

06.03.18 - Hängender Gletscher Um dem Gletscher, den wir bereits am Abend von Weitem sehen konnten noch ein bisschen näher zu kommen, starten wir direkt nach dem Frühstück eine kleine Wanderung durch tropenähnliche Wälder zu einem Aussichtspunkt. Bereits auf dem Weg dort hin kann man das Grollen der abstürzenden Gletscherteile hören, oben angekommen dann auch mit eigenen Augen sehen, wie die Eisbrocken als große Wolke ins Tal stürzen. Jetzt geht es knappe 200 km weiter südlich in den Ort Coihaique, der außer einer fünfeckigen Plaza und guten Burgern aber leider keine sonderlichen Highlights mit sich bringt. Dafür nutzen wir aber die Möglichkeit unsere Wäsche waschen zu lassen und eine angeblich heiße Dusche (ich bekomme seit zwei Wochen leider durchgehend die eiskalten ab) zu genießen.

5 March 2018

05.03.18 - immer Richtung Süden 6.000 km lassen sich ohne ein paar „Fahrtage“ leider nicht bewältigen und so heißt es heute nach einem kleinen Morgenspaziergang auf Darvins Spuren erstmal für ein paar Stunden Autofahren. Im „Parque Nacional Queulat“ übernachten wir dann mit mehr oder weniger freiem Blick auf einen eisblau leuchtenden, hängenden Gletscher.

4 March 2018

04.03.18 - “Vulkanbesteigung” Wenn man schonmal die Möglichkeit hat, in drei Stunden einen Vulkankrater zu erklimmen muss diese natürlich auch genutzt werden. Über sehr viele Stufen geht es also durch grünen Wald zum Krater des Vulkans Chaitén, der vor zehn Jahren durch eine unerwartete Eruption die gleichnamige Kleinstadt innerhalb eines Tages in Asche legte. Heute raucht es lediglich aus den umliegenden Steinbergen aber auch die kahlen Bäume sind klares Indiz für die Zerstörung. Mittagessen gibt es dann an einem schwarzen Sandstrand, natürlich wie immer mit Hundebegleitung. Bevor es aber zum Campingplatz geht, geben wir doch einmal der Versuchung, eine der tausend Thermalbäder zu besuchen hin und wärmen uns in den „Termos amarillos” auf.

3 March 2018

03.03.18 - End of the road In Deutschland unvorstellbar, hier Alltag. Wenn man nicht über Argentinien fahren möchte muss man um von Hornopirén nach Caleta Gonzalo zu kommen mit der Fähre fahren. In einer Autoschlange hat man zuerst mal zwei Stunden Zeit zu frühstücken, um dann um 10:30 Uhr die erste Fähre zu nehmen. Von Delfinen begleitet geht es dann vier Stunden lang nach Leptepú. Hier geht es dann über eine Staubpiste zehn Kilometer zur nächsten Fähranlegestelle, von wo man eine weitere Stunde nach Caleta Gonzalo fährt. Dort erwartet uns der bis jetzt am besten gepflegteste Campingplatz, der noch dazu kostenlos ist! Dank eines überdachten Pavillons kann nicht mal der Regen unsere Stimmung drüben und so lassen wir den Tag an der einsamen Lagune ausklingen.

2 March 2018

02.03.18 - Beginn der Carretera Austral Mit einer gemütlichen Wanderung im „Parque Nacional Alerce Andino“ beginnt der letzte Tag bevor es ins „Unbekannte“ geht. Auch hier ähnelt die Natur noch sehr dem, was wir von zu Hause kennen. Mit Ausnahme der Pumas und Vulkane natürlich. Mangels einer existierenden Straße geht es mit einer Fähre weiter. Jetzt folgt die Carretera Austral der Küste entlang nach Hornopirén, wo wir dann an einem Fluss, umzingelt von Hunden übernachten.

28 February 2018

28.02.18 - Sind wir in Europa? Wie beginnt man den Tag besser als mit einem Vulkan? Die Antwort ist garnicht! Eigentlicher Plan war es zwar den Vulkan Villarica selbst zu besteigen, die Notwendigkeit des Vorbuchens wegen einer Gletscherüberquerung hindert uns jedoch daran. Der Alternativplan, ein Aussichtspunkt inmitten einer Kraterlandschaft mit Blick auf den Vulkan rettet den Tag durch seinen verwunschenen Waldweg und einigen atemberaubenden Ausblicken! Danach starten wir die bekannte 7-Seen Route, welche über mehrer Stätte die chilenische Seenplatte verbindet. Hierbei kommt es uns sowohl in den Städte wie auch in der Natur oftmals so vor, als ob man sich in einer Welt, zusammengesetzt aus den USA und Europa befindet. Mit Paps Worten ähneln die Städtchen „einem runtergekommenen Langenargen in 10 Jahren“ und so wird der letzte See übersprungen, dafür aber an einem idyllischen Fluss unter Weidebäumen übernachtet.

27 February 2018

27.02.18 - Marathon der Nationalparks Falls wir vorhätten, einen Rekord für besuchte Nationalparks an einem Tag aufzustellen, ist der heutige Tag weit vorne dabei. Beim Frühstück merken wir dass unser Reiseführer leider nicht viel Logik vorzuweisen hat und das zusammen mit der verwirrenden Namensgebung der Parks ergibt ein ganz schönes Chaos. Da unser heutiges Ziel, die Laguna Blanca also leider nicht dort liegt, wo wir uns befinden, geht es weiter zur Reserva Laguna Blanca. Dieses private, von einer vor einigen Jahren ausgewanderten deutschen Familie geführte Reservat liegt zwar ziemlich ab vom Schuss und so machen wir über abenteuerliche Wege am Vormittag einen kurzen Abstecher zur Lagune samr anschließendem selbst-gemachtem Apfelkuchen. Dann geht es auch schon weiter zum „Parque Nacional Conguillio“ weiter im Süden. Auch hier begeistern zahlreiche Lagunen, einer der aktivsten Vulkane samt Lavafeldern sowie Flora und Fauna. Übernachtet wird dann spontan an der Straße im Nirgendwo.

26 February 2018

26.02.18 - Morgensport Ganz nach Plan führt es uns heute direkt nach dem Frühstück auf einer Wanderung zuerst durch Baum bewachsene aber gleichzeitig Staub bedeckte Hänge sowie über ein schwarzes Feld aus Lavasteinen an den Fuß eines von einem Gletscher bedeckten Berges. Pünktlich zum Mittagessen sind wir dann auch wieder zurück bei unserem Campingplatz, wo es nach einer kurzen Dusche direkt weiter zum nächsten Nationalpark, dem 250km entfernten „Parque Nacional Tolhuaca“ geht.

25 February 2018

25.02.18 - Die Vulkaneuphorie beginnt Auch am Morgen werden wir wieder eifrig von den Mücken begrüßt, sodass wir sehr schnell das Weite suchen und uns in Richtung des nächsten Nationalparks, dem „Parque Nacional del Laja, begeben. Pünktlich zum Mittagessen richten wir uns auf unserem Campingplatz ein und kochen das erste mal mit unserem Autoequipment. Danach geht es noch eine Runde auf Erkundungstour durch den eindrucksvollen, mit Lavafeldern durchdrungenen Park samt kleinen Kletterexkursionen.

24 February 2018

24.02.18 - Im Zickzack Richtung Süden Gestärkt von einem phänomenalen Frühstück mit selbst gebackenem Schwarzbrot jedoch ernüchtert von einem Kurztrip nach Valparaíso führt uns unsere Route durch zwei ebenso unspektakuläre Küstenorte. Isla Negra wird außer ein paar Blicken aus dem Auto also direkt übersprungen, in Cartagena lockt der Hunger in ein Strandrestaurant, das mit sehr guten Fisch und unmenschlich vielen Pommes aufwartet. Unser Ziel, den Süden im Auge geht es dann schnell weiter Richtung Südosten, nach Santa Cruz, wo wir auf eine Weingutsbesichtigung hoffen. Auch hier ist das Glück leider nicht mit uns, da Samstag wohl eher tote Hose ist. Nach Südwesten, zurück an den Pazifik ändert sich dann zum Glück auch die Landschaft und so geht es an Seen, Salzfeldern (Ali Valdivia) und Siedlungen auf Staubstraßen zu unserem ersten Wildcampingplatz an einer Lagune am Pazifik, oberhalb von Putú. Von Schnaken und unseren Fisch fangenden Nachbarn begleitet geht es dann schnell schlafen.

23 February 2018

23.02.18 - Norden Santiagos und Valparaíso Nach einem letzten Frühstück in unserem Hotel in Santiago ging es so früh wie möglich mit einem Taxi zu unserem etwas versteckten Abholort um unser Zuhause für die nächsten vier Wochen abzuholen. Leider mussten wir dort aber typisch südamerikanisch noch vier Stunden warten, bis unser Auto samt Dachzelt endlich bereit war. Weiter ging es dann zum ersten Nationalpark, dem Parque National de Campana. Durch den vorherigen Zeitverlust konnten wir unser eigentliches Ziel, einen Gipfel im Rahmen einer 8-stündigen Wanderung nicht erreichen und so ging es dann einfach bergauf durch den Wald samt Picknickplätzen alle zwei Meter. Nach diesem etwas ernüchternden Erlebnis war es dann schnell beschlossen: einen kurzen Abstecher ans Meer und dann so schnell wie möglich gegen Süden. Gesagt, getan. Für die Nacht ging es also ins angeblich seinem Namen alle Ehre machende Valparaíso.

22 February 2018

22.02.18 - Santiago de Chile Um 06:00 Uhr morgens kam ich in Santiago am Flughafen an, von wo ich mit einem ziemlich überteuerten Taxi zu Papa ins Hotel gefahren bin. Nach einem leckeren und interessant zusammengestellten Frühstück ging es dann los auf Erkundungstour durch die Stadt. Zwar gibt es nicht sonderlich viel zu sehen, die Stadt ist eine Mischung aus moderner US amerikanischer und chaotischer Südamerikanischer Stadt, trotzdem waren die zahlreichen kreativen Restaurants, Cafés und Parks einen Besuch wert.