Chile · 61 Days · 58 Moments · December 2018

4 February 2019

Ich habe zwei Hollywoodschaukeln gebaut. Ganz alleine. Die Gestelle fanden wir auf dem Sperrmüll.

3 February 2019

Die Farm lag mitten im Wald in dem Karina (eine andere Volunteerin) und ich einen kleinen Wasserfall entdeckten mit wunderschöner Natur drum herum und dem klarsten Wasser, in dem ich je Baden war.

2 February 2019

1 February 2019

Mein erster selbstgebauter Tisch mit 4 selbstgebauten Stühlen.

31 January 2019

Ich habe gelernt ein Gewächshaus selber zu bauen und zu bepflanzen.

28 January 2019

Ich habe eine Woche auf einer Farm in Patagonia, dem Süden von Chile, gearbeitet.

27 January 2019

Gestern Abend nahm ich spontan einen Nachtbus nach Valdivia. Die Hitze in Santiago war einfach nicht mehr zu ertragen. Heute Morgen um 10 Uhr kam ich in der wunderschönen Stadt an. Ein Fluss durchzieht die ganze Stadt und erinnert ein bisschen an die Travemünderwoche. Das Gute, wenn man ohne Plan und gebuchtem Hostel in einer Stadt landet: Man entdeckt die spannendsten Dinge. So war ich eine der ersten auf dem Fischmarkt und bin danach aus Versehen im Gottesdienst und in einer Dinosaurierausstellunh gelandet. Gleich werde ich die Brücke zur Museumsinsel überqueren und heute Nacht weiter fahren. So spare ich Geld für Hostels und Zeit um neue Orte kennenzulernen.

25 January 2019

Mitten in der Stadt befindet sich die Parkanlage und der Berg Santa Lucia Hill. Hier kann man auf die große Stadt hinab blicken und wie auf einer Insel dem Trubel entkommen. Natürlich steht oben drauf die Jungfrau Santa Lucia.
Der alte Bahnhof der Stadt ist heute ein Ort für Weltausstellungen. Das ganze Konstrukt ist sehr beeindruckend, da in Chile alle Gebäude mit einer besonderen Architektur für Erdbebenschutz gebaut werden. Neben Japan ist Chile am meisten gefährdet.

24 January 2019

-GAM- Das riesige Kulturzentrum war mein Lieblingsort der Stadt. Das ganze ist ein großer Komplex aus verschiedenen Gebäuden und Außenbereichen. Es gibt ein Café, die Bibliothek der Universität, Sportplatz, Ausstellungsräume, Medienräume, kostenloses W-LAN und saubere kostenlose Toiletten. In so einer großen Stadt (eigentlich in jeder Stadt) das Beste was jungen Leuten geboten werden kann: kostenlose Bildung und Raum für Kreativität. Jeden Abend finden Konzerte oder Ausstellungen statt. Viele Jugendliche treffen sich hier um Tanzchoreografien einzuüben, Jonglieren zu lernen oder zu malen. In der Bücherei kann man der Hitze etwas entkommen.
Das ganze nennt sich GAM, benannt nach Gabriela Mistral, die erste chilenische Staatsbürgerin, die den Nobelpreis für Literatur erhielt.
La capital Santiago! Die Hauptstadt Chiles reißt einen von Beginn an mit. Wolkenkratzer, gläserne Banken, dicke Hotels neben der unglaublichen Architektur der Vergangenheit. Riesige Paläste, Kathedralen und Kirchen ragen mitten im Zentrum aus dem Boden. Gleichzeitig ist alles voll mit Kunst und Graffiti. Bisher die bunteste Großstadt.

23 January 2019

22 January 2019

Pumpernickel und Tomaten, die so groß sind, dass man nur eine Scheibe für ein Brot braucht.

19 January 2019

Wildes Wochenende! 1/2 Am Freitag waren wir im beliebten alternativen Club in der Kleinstadt Curicó. Lisa und Alfredo waren an diesem Abend beide als DJs angestellt und ich durfte ebenfalls umsonst rein. Wir trafen ein paar Freunde von der Poolparty und tanzten zu elektronischer Musik. Endlich! Endlich die Musik, die ich auch so gerne auf Festivals höre und zu der Tanzen am meisten Spaß macht und nicht der ewige Reggaeton mit Shakira.

17 January 2019

Wildes Wochenende! 2/2 Am Samstag ging es weiter zum Beachclub von Freunden, die jedes Wochenende die besten Elektro Partys überhaupt veranstalten, wie ich auch an diesem Abend feststellte. 2h fuhren wir mit guter Laune und offenen Fenstern zum Strand. Alfredo, Lisas Freund, war dort für den Dreh eines Imagesfilms für die Diskothek zuständig und so hieß es wieder: Freier Eintritt. Auch hier wieder: jede Menge Leute, die ich vom Festival oder irgendeiner anderen Party kannte. Perfekt. Bis 10 Ihr morgens tanzten wir durch. Anschließend holten wir uns ein paar Stunden Schlaf in einem Igluzelt, das extra für solche Fälle auf dem Strandgelände der Diskothek steht. Am nächsten Tag saß die halbe Party nach 4h Schlaf am Strand und die ganz harten tranken schon wieder/immernoch Cerveza!
Ich war auf meiner ersten und vielleicht einzigen Poolparty. In Curicó kann man eine Hütte im Wald mieten mit Pool und Grillstelle. Freunde aus der Stadt haben dort ihren Geburtstag gefeiert. Wir hatten alle einen schönen Abend und waren sehr dankbar für das kühle Nass bei 37 Grad.

15 January 2019

Während ich bei Lisa und ihrem Freund wohnen darf, helfe ich fleißig mit, das Haus zu renovieren. Dafür belohnt Lisa mich mit ihren Kochkünsten. Sie arbeitet seit 2 Jahren in einem veganen Restaurant in Chile.

14 January 2019

Seit einem Jahr habe ich bereits überwiegend auf Fleisch und Fisch in meiner Ernährung verzichtet. Zum einen, weil es mir zu aufwendig und zu teuer war, als ich bereits allein gelebt habe. Und vor allem, weil die Fleischproduktion eine unglaubliche Belastung für die Umwelt ist. CO2, abgeholzte Wälder für Futtermasse, Tonnen an Wasser. Hier in Südamerika ist es sogar ganz leicht, auf jegliche tierische Produkte zu verzichten. Milch gibt es meistens nur in Pulverform und Eier werden ohne Mindesthaltbarkeitsdatum und ungekühlt verkauft. Also: Sicher ist sicher. Da die Tierhaltung nie ein ausschlaggebender Grund für meinen Fleischverzicht war, sondern der unreflektierte Konsum und die Zerstörung unseres Planeten, kann ich es beispielsweise mit mir vereinbaren, wenn wir selbstgeangelten Fisch auf der Terrasse essen.

9 January 2019

[1/2]Heute war mein letzter Tag auf der Surffarm bevor ich morgen meine Reise nach Curicó fortsetze. Ich treffe dort eine alte Freundin aus der Schule und werde mit ihr und ihrem Freundeskreis aufs Woodstaco Festival fahren. Die Zeit hier war sehr prägend. Mit Frank, Vincent und Moritz habe ich hier tagelang nach dem Surfen Kniffel gespielt und dabei tiefsinnige Gespräche geführt. Wir hatten viele Diskussionen über Politik, Kapitalismus, Drogen und Sexismus. Oft saßen wir bis in die Morgenstunden bei einem/zwei Weinchen zusammen und haben über diverse Gedanken gesprochen, die auf so einer langen und intensiven Reise ab und zu mal im Kopf herum spuken. Auch unsere Chefin Hannah hat uns viel beigebracht im Bezug auf alternatives Denken. Sie hat uns über die Surfscene aufgeklärt und uns ein bisschen die Romantik für diesen Sport genommen. Und das ist auch gut so, denn hier in Chile treten die besten Surfer der Welt regelmäßig gegeneinander an und dabei geht es um vielmehr, als nur
[2/2] um das Können. Sponsoren, Preisgelder und vor allem Drogen wie Kokain, um dem Druck stand zu halten, spielen in dem Extremsport eine große Rolle. Hannahs Freund war unser Surflehrer, der immer noch traumatisiert von seiner Karriere als „Big Wave Surfer“ ist. Psychosen und Angststörungen nach Surfunfällen sind üblich und die Betroffenen entwickeln regelrechte Phobien gegen Wasser. Die professionellen Surfer werden Süchtig nach dem Adrenalin und wie in jedem Extremsport sind die Riesiken groß. Viele verlieren den Bezug zur Realität und wissen nicht mehr, was Angst und was Respekt vor dem unberechenbaren Ozean ist. So ist die Küste von Chile voll von ehemaligen Spitzensurfern, die nun ihre Surfschulen aufgemacht haben und regelmäßig ihren Adrenalinkick in Form von Drogen ersetzen.

8 January 2019

Heute habe ich mit 3 Jungs aus meinem Hostel einen Spaziergang in die nächste Stadt gemacht. Das ganze dauerte 30 Minuten inklusive Rotwein und einer Wartung durch eine Lagune.

6 January 2019

Überall trifft man Backpacker, die sich die Zeit an Bahnhöfen/Flughäfen/Bushaltestellen vertreiben. Diese beiden Reisenden sahen dabei besonders süß aus.

5 January 2019

“Denn niemand fällt ins Nirgendwo und Nichts fällt aus der Welt.“- Barbro Lindgren Hier auf der Surffarm habe ich viel Zeit zum Lesen, für Yoga am Strand und Kuscheln mit der Hauskatze Coco und dem Hund Wifi. Die beiden wurden von der Straße adoptiert. Wifi kommt jedes Mal mit mir zum Strand wenn ich joggen gehe um zu toben und manchmal versucht er sogar ein paar Yogaübungen nachzumachen.

2 January 2019

Katzenbabys überall! Und Kunst.
“Don’t blame the people for disappointing you, accept that it was your fault staying so long with them.” P.S. Wir haben einen Second Hand Laden gefunden und ich habe mir für 3€ dieses flotte Kordhemd zugelegt.

28 December 2018

Mit Bea aus Brasilien bin ich noch ein wenig im Süden unterwegs. Von unserer Surffarm kommt man nur per Anhalter in die Stadt zum Einkaufen.
Ab in den Süden. 2 Wochen arbeite ich auf der Surffarm in Pichelemu.

26 December 2018

Bücherei auf Rädern / Bücherei ohne Räder

24 December 2018

Weihnachten! Hier wartet man am 24. bis Mitternacht um zu essen und sich frohe Weihnachten zu wünschen.

23 December 2018

In jeder größeren Stadt in Chile gibt es die Hare Krishna Bewegung. Jeden Sonntag bieten Sie kostenloses Essen und Beisammensitzen an. Die echten Fans haben jetzt einen Ohrwurm von HGich.T.

22 December 2018

20 December 2018

19 December 2018

Wir sind 12 Volunteers im Hostel in La Serena und kochen jeden Tag gemeinsam vegetarisch.

18 December 2018

17 December 2018

16 December 2018

Im Elqui Valley habe ich den Vollmond aufgehen sehen. Er kam ganz mystisch hinter den Bergen hervor.

15 December 2018

14 December 2018

Einer der Volunteers macht ein Fotoshooting mit uns.

12 December 2018

10 December 2018

7 December 2018

6 December 2018

In Chile angekommen. Nachdem ich meine Dreads abrasiert habe, gebe ich sie Stück für Stück an Leute weiter, die gerne (längere/andere) Dreads hätten. Mittlerweile sind fast keine mehr übrig und ein paar Backpacker*innen tragen nun ein paar meiner Haare.