Asia · 38 Days · 21 Moments · July 2018

Chiara's Journi nach Asien


5 September 2018

Danach bin ich mit Boizen (Australian/Filipino) und Bene (Germany) nach Pacifico gereist. Boizen und Bene sind weitergereist und ich dort geblieben, um die National Surfcompetition anzuschauen. Ich war wieder einmal weit und breit die einzige Europäerin zu Beginn. Dann habe ich einen Neuseeländer kennengelernt, durch ihn 3 Franzosen, zwei Australier und einen Schweizer/Amerikaner. Alle zusammen haben wir am Strassenrand bei einem kleinen Häuschen, wo die Mutter gekocht hat, gegessen (geniales Essen) und danach mit den Locals am Strand eine Strandparty gefeiert. Danach gingen wir noch ins Meer baden. So unerwartet wurde der Abend legendär. Wer hätte gedacht, dass das Leben so schön sein kann? Die Locals sind alle irsinnig witzig und freundlich. Nun geniesse ich meinen letzten Abend, bevor ich zurück reise und in Singapur noch einen Tag mit einem Holländer verbringe, der dort studiert. Er meint er hätte eine Sightseeing-Tour geplant, bin gespannt.

4 September 2018

Die letzten Tage habe ich die Sugba Lagoon und danach Sohoton Cove besucht. Bei Sohoton Cove gibt es die Quallen, welche durch die Evolution ihre Fangarme verloren haben und nicht mehr stechen. Es war mein Ziel, die anzutreffen, da sie weltweit nur an den wenigsten Orten vorkommen. Das 9. Bild zeigt uns auf dem Weg nach Pacifico, über den ich im nächsten Post noch genauer eingehen werde. Das Wetter war für zwei Tage bewölkt, für mich perfekt. Es ist ohne die Wolken jeweils bereits am Morgen 30 Grad, unaushaltbar. Wie ist Siargao? Eine kleine Insel mit viel Charme. Die Einheimischen sind sympatisch und freundlich. Und noch an keinem Ort an dem ich war, haben die Einheimischen und Touristen (hauptsächlich Backpackers) so viel zusammen unternommen und sich untereinander vermischt. Schwer zu erklären. Ich denke die Fotos erzählen ihre eigenen Geschichten, wie viel ich hier erlebt habe. Ganz ab von der Welt.

1 September 2018

Bei dem schönen Wetter fuhr ich mit dem Roller einmal um die Insel, bis oben nach Santa Monica und dann nach unten zu Magpupunko und zurück nach General Luna. Zu erwähnen ist, dass die hier keine Helme tragen, mir auch keinen beim leihen gaben. Ich habe an einem Abend mein Handy verloren und 7 kleine Mädchen halfen mir im Dunkeln suchen, bis ich es gefunden habe. Als ich ihnen Geld geben wollte, antworteten sie: ‚wir wollen das Geld nicht, wir wollen nicht den Ruf erhalten, dass unsere Hilfe käuflich wäre.‘ Das Essen ist überall toll, auch wenn viele um mich herum mind. einmal seit sie hier sind eine Lebensmittelvergiftung hatten. Die Bilder werden der Landschaft nicht gerecht. Sobald ich nach Norden ins noch untouristischere Gebiet fahre, winken einem die Kinder zu, einfach weil ich anders bin bzw. anders aussehe, als was sie kennen. Elektrizität gibt es auf der Insel erst seit paar Jahren. Ich gehe davon aus, dass es in ein paar Jahren hier vor Touristen strotzen wird.

29 August 2018

‚never go to the Philippines during rainseason‘ Sagten alle, als ich ihnen erzählte, wo ich hin gehe. Nun, da bin ich. Ich erreichte Manila vor zwei Tagen um Mitternacht, flog 4h später nach Butuan und von dort ging ich mit dem Auto nach Surigao City, mit dem Roller an den Hafen, von dort mit dem Schiff auf Siargao. Bereits im Flugzeug nach Manila war ich die einzige Touristin. Bis Siargao Island blieb ich auch die einzige Europäerin weit und breit. Ich bin gefühlt zwei Köpfe grösser als jeder Philippiner. Mir wurde Siargao von einem neuseeländischen Surfer empfohlen. Es ist das Surfer‘s Paradise von den Philippinen und wirklich: das Hostelzimmer mit 12 Betten ist um 7 Uhr leer, weil die Flut um 8 Uhr ihren Peak erreicht. Geregnet hat es hier seit einem Monat nicht mehr (heute kurz 2h), das Wasser und die Luft ist 29 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei mehr als 80%. Der Strom wird immer wieder ausgeschalten, geduscht wird mit Salzwasser. Ich würde behaupten: das ist wahres Reisen.

28 August 2018

In Singapur angekommen, nach einer letzten Nacht in Kuta, Bali, haben wir zuerst einmal 10h geschlafen. Danach haben wir im Gegensatz zu unserem ersten Besuch hier, Singapur ein bisschen erkundigt. Der Botanic Garden ist atemberaubend schön. Danach hiess es Abschied nehmen. Debby wird noch heute Abend zurück in die Schweiz fliegen und für mich geht es weiter. Ich bin gespannt.

26 August 2018

Die letzten Tage haben wir es uns in einem Resort, welches nur mit dem Schiff erreichbar war, gut gehen lassen. Den Tag verbrachten wir mit schlafen, essen, uns sonnen und lesen. Unter anderem gab es ganz süsse Hunde und kaum Leute. Wir hatten ein Zimmer für und mit dem Bad draussen, der Regendusche unter freiem Himmel. Die ersten 4 Wochen sind durch und ich werde auf meiner Weiterreise meine Schwester unglaublich vermissen. Die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, hat uns zusammengeschweisst und obwohl wir uns ein Leben lang schon kennen, einander besser kennen lernen lassen. Diese Woche wurden wir von Erdbeben verschohnt, trotzdem waren einige in Bali. Nach Labuan Bajo sind wir nach Denpasar (Bali) geflogen und haben die letzte Nacht in Kuta verbacht. Heute Abend geht es zurück nach Singapur und für Debby in die Schweiz.

23 August 2018

Am zweiten Tag mussten wir um halb 6 Uhr morgens die Padar Insel besteigen. Es war das frühe Aufstehen wert. Anschliessend ging es für uns zum pinken Strand, der aufgrund der roten Korallen pink gefärbt wurde. Danach haben wir weitere 3 Schnorchelplätze besucht, einer schöner als der andere. Am Manta Point haben wir leider keine Mantas gesehen. Trotzdem war es die Reise wert. Das Problem mit Indonesien ist, dass es zBsp in einem Restaurant nicht jemanden für alles gibt sondern für alles jemanden, was die Kommunikation extrem erschwert.

22 August 2018

Am ersten Tag gingen wir schnorcheln und die Komdovarane (auf Komodo) anschauen, welche sich in einem Nationalpark befinden. Wunderschöne, riesige Echsen, die durch den Tag allzu faul sind. Sie essen Wasserbüffel, welche gefühlt 30 Mal so gross sind wie sie selbst. Der Sonnenuntergang sowie -aufgang (Bild 8 und 9) war bemerkenswert. Da es in Labuan Bajo selbst nicht so viel zu sehen gibt, ist es empfehlenswert eine solche Tour zu unternehmen. Der schöne Teil des Landes zeigt sich bei den geschützten kleinen Inseln rundherum. Am Abend sahen wir dann vom Boot aus mehr als 1000 Flughunde aus den Bäumen auf die Jagd fliegen. Ich mit meiner Sehstärke habe sie erst gesehen, als einzelne Verwirrte über unserem Boot hinweg geflogen sind.

21 August 2018

Wir sind nach erneuten 13 Erdbeben in einer Nacht, wovon wir 4 gespürt haben (ich habe eines verschlafen, bei welchem Debby aufgewacht ist), nach Labuan Bajo geflogen, was sich im Osten von Indonesien befindet. Meine neu gewonnene Platzangst (seit Lombok) hatte unheimlich Freude, als sie das Flugzeug gesehen hat. Viele Menschen auf engem Raum, ohne Ausgang. Das zweite Bild ist der Affenkönig, wohl ein Gott in ihrer Kultur. Labuan Bajo selbst (die Stadt) ist nichts Schönes, sehr dreckig und laut. Umso schöner war die Aussicht vom Hostel aus (Bild 3 und 4). Wir haben eine zwei Tages Tour mit einem Boot organisiert und in den Supermarkets komische Geschmacksrichtungen von Süssigkeiten gefunden. Ein Einwohner wollte ein Selfie mit meiner Schwester und er blieb nicht der Einzige.

18 August 2018

Am zweiten Tag sind wir mit Mantarochen schnorcheln gegangen, ein irsinniges Erlebnis! Ich haben gefühlt 1000 eindrückliche Videos, die ich sicherlich noch allen einmal zeige, wenn ich sie nicht bereits verschickt habe. Nusa Penida hat sich bei schönem Wetter als unfassbar vielfältig herausgestellt. Stell dir vor, du sitzt auf dem Roller, bei guten 30 Grad und mit angenehmen Fahrtwind. Du fährst auf quasi leeren Strassen über Hügel und am Meer entlang. Ich hätte dort noch Tage verbringen können. Doch ein erneutes Erdbeben (in Lombok) hat und am letzten Tag doch noch bisschen verunsichert. Zudem fliegen wir morgen nach Flores (Erdbebenursprung vom Erdbeben 1). Trotzdem empfehle ich es jedem, die Insel einmal zu besuchen. Nachteil: kein warm Wasser und nicht wirklich gutes Essen. Doch die Landschaft und das Meer macht es wett.

17 August 2018

Für Nusa Penida benötige ich mehrere Posts! Zuerst haben wir uns mit Yannis und Jegi getroffen und haben uns je einen Roller gemietet. Es hat den ganzen Tag geregnet, doch das hat uns nicht aufgehalten. Wir haben den Broken Beach und Angel‘s Billabong aufgesucht. Als wir dort waren hat es zu unserem Glück für 2 Stunden nicht geregnet und wir konnten Delfine sowie auch Mantas von oben beobachten. Die Strassen sind unzumutbar. Es sind teilweise keine wirklichen Strassen und für den Weg von 13km brauchten wir 2 Stunden. Trotzdem hat es sich gelohnt. Vorab muss ich gestehen, dass wir keine wirklichen ‚Touri-Orte‘ besuchten wie den Kellington-Beach. In der Nacht gab es anschliessend ein weiteres Erdbeben von 10 Sekunden (in Flores), welches wir verschlafen haben. Mittlerweile sind wir Erdbeben-Spezialisten.

16 August 2018

Die letzten 3 Tage verbrachten wir in Sanur, wo wir unser Open Water bzw. Padi absolvierten und nun zertifizierte Taucher sind! Wir tauchten bei einem Schiffswrack der USA in Tulamben sowie auch in der Blue Lagoon bei Padang Bai. Die Fotos von mir sind meistens wenig ästethisch, ich sehe jeweils aus aus würde ich auf der Couch liegen. Wir sahen wunderschöne Feuerfische (höchst giftig) sowie zwei Meeresschildkröten. Wir geniessen unsere Zeit und freue uns auf die nächsten Tauchgänge in Nusa Penida in der Manta Bay (zur Zeit ist Mantarochen Zeit!).

13 August 2018

Nach zwei Tagen in Kuta, welche nicht wirklich der Rede wert sind, weil Kuta nichts Schönes ist, haben wir uns auf den Weg nach Uluwatu gemacht. Unser Hostel befand sich direkt am berühmten Strand Padang Padang. Hier wie in Canggu, durch den Tag surfen und am Abend zieht es alle in eine Bar: Single Fin‘s. Wir waren zu 6. mit den Leuten aus dem Hostel unterwegs und es entwickelte sich zu einem legendären Abend! Nebst der Taximafia, dem vielen Plastik überall und dem irisinnig schlimmen Verkehr, ist auch der Süden von Bali wunderschön.

10 August 2018

Neuigkeiten über die Erdbeben: seit wir hier sind haben wir ungefähr 10 Erdbeben erlebt. Die meisten waren nur Nachbeben, wie zum Beispiel im Flughafen von Lombok. Trotzdem, jedes Mal beginnst du zu rennen. Vor ein paar Tagen war ein Erdbeben in der Nähe von Java mit der Stärke 4.5 und gestern eines der Stärke 5.9 wieder in Lombok. Die Fotos sind von einem Engländer, der im Norden von Lombok beim Erdbeben der Stärke 7.0 war. Wir haben die schlimmsten Geschichten gehört, wie zum Beispiel ein deutsches Pärchen, das aus dem einstürzenden Hotel fliehen musste und danach nach ihrem Gepäck gruben. Norweger, die für auf das Speedboat von Gili Air nach Lombok sich schlagen mussten. Da realisiert man, wie viel Glück wir hatten. Hätten wir keine 6h für auf die Fähre gewartet, wären wir während dem Erdbeben auf Gili T angekommen.
In Lombok haben wir zwei Berner kennengelernt, welche demnächst nach Canggu, gemäss ihnen der beste Ort in Bali, ziehen wollen. Wir sind ihrem Rat gefolgt und haben zur Erholung 4 Nächte hier verbracht. Es war der Wahnsinn! Jeder, der Mal in Bali ist, sollte in Canngu halten. Das Essen ist unglaublich (wir trafen Italiener, welche hier über die Pizza schwärmten!). Ich habe mehr Surferboys, vor allem aus Australien, getroffen als in Australien selbst. Jeden Abend ist hier Party, zuerst im Old Man, danach geht‘s ab zum Strand und jeder Abend endet mit einer Strandparty. Unser Tag bestand aus Surfen, super Essen und am Abend ausgehen. Das Beste jedoch war Yannis und Jegi, Freunde aus der Schweiz, zu treffen und mit ihnen Canggu zu geniessen. Wir haben uns sogar einen Roller gemietet. Ich fuhr das erste Mal im Leben, dazu noch im Linksverkehr. Vor den Roller kamen mir Hunde, Katzen, Kühe, Schlaglöcher, einfach alles! Doch im Canggu braucht man einen Roller, weil es so weitläufig ist.

5 August 2018

Wieder begann ein Tag um 06:00 Uhr morgens für nach Padang Bai zum Hafen. Die Speedboats nach Gili Island fahren seit Tagen wegen dem Wellengang nicht, daher müssen wir eine langsame Fähre nach Lombok, danach mit dem Taxi nach Norden und von dort auf Gili nehmen. 5h sind wir am Hafen angestanden und danach hat die Fähre 6h gebraucht. Um 7 Uhr abends, nach 13h Reise kamen wir in Lombok an und erfahren, dass als wir im Hafen eingefahren sind, ein Erdbeben der Stärke 7.0 stattgefunden hat. Es besteht Tsunamigefahr. Wir werden in 12-er Busse gesteckt, um ins Landesinnere zu fahren. Im Auto drin, schrien die Einheimischen: Tsunami! Get out! Wir rannten los, auf einen Hügel und warteten dort auf das Wasser, dass anschliessend nicht kam. Nach geschätzt 30 Minuten wurden wir zu 20. in die Busse gequetscht, in ein Lager gefahren und schliefen auf dem Boden. Um 4 Uhr ging es an den Flughafen, es gab keine Flüge mehr, das Konsulat kann nicht helfen, um 11 nahmen wir die Fähre zurück.

4 August 2018

Bereits um 2 Uhr morgens, nach nur 3h Schlaf begaben wir uns in Richtung des Batur Vulkans, um diesen vor dem Sonnenaufgang bestiegen zu haben. Zuerst dachten wir, dass wir wegen den Wolken und dem Nebel nichts sehen würden, doch dann hatten wir das Glück einen wunderschönen Sonnenaufgang inmitten des Nebels zu beobachten. Trotz der Kälte und dem Schweiss, den wie beim Aufstieg vergossen haben, war es die Reise wert. Für eine Überraschung sorgten die Affen und ein Kapfhahn, der die Affen angegriffen hat. Es ist nur empfehlenswert! Um 10 Uhr waren wir wieder zurück im Hostel und es fühlte sich an, nach den 5km Auf- und danach 5km Abstieg, als wäre es bereits Nachmittag.

3 August 2018

Das erste Bild beinhaltet direkt meinen Haupteindruck der vielen Tempel, die wir einen Tag lang besucht haben. Sarong‘s die man tragen muss (unabhängig vom Geschlecht), die vielen streunenden Hunde und überall sind Koi Fische zu finden. Der Holy Spring Tempel hat mich besonders fasziniert (Bild 2 und 3). Doch nach einem Tag voller Tempelbesuche, hat man sie doch einmal gesehen. Obwohl Bali grün und wunderschön ist, kommt man nicht daran vorbei zu bemerken, wie arm das Volk ist. Dazu kommt, dass Hahnenkämpfe eine Tradition hier sind. Es scheint mir, als wäre es ein Volk, dass seinen Wurzeln entrissen wurde.

2 August 2018

Wir haben die letzten Tage so viel erlebt, da muss ich mehrere Einträge erstellen. Zuerst haben wir den Tegenungan Waterfall besucht, ein Schmetterling-Park sowie ein traditionell Idonesisches Restaurant. Wir haben unsere Weiterreise zu den Gili‘s geplant, mit Leuten aus dem Hostel Ubud erkundet, sogar eine SD-Card für die Go-Pro gefunden und entdeckt, dass Bali sehr gute Crackers besitzt! Obwohl die Stadt Ubud verschmutzt, mit viel Verkehr und nicht fertiggestellten Gebäuden ist, ist die Landschaft rumherum umso schöner.

1 August 2018

In Ubud, Bali angekommen und nach vielen Stunden Schlaf haben wir den Monkey Forest, Ubud‘s Zentrum, die nahegelegenen Reisplantagen sowie einige Tempel besucht. Wir gehen davon aus, dass Ubud bei einigen wohl zu einem kulturellen Schock führen würde, trotzdem ein wunderschöner Ort. Unser nächster Plan: Tagesausflug nach ausserhalb, einen Roller mieten, next Stop planen: Gili 🎊

30 July 2018

Für die nächsten 4 Wochen werden Debby und ich durch Indonesien reisen. Wenn sie danach die Heimreise antritt, werde ich ein weiteres Land erkundigen, irgend einen Vorschlag? Wir sind zur Zeit in Singapur und werden morgen weiter nach Bali fliegen!