South Korea · 7 Days · 3 Moments · May 2018

CHAPTER 10 - Südkorea


8 May 2018

Nachdem wir es am gestrigen Abend endlich geschafft haben ein Korean BBQ Restaurant aufzusuchen, was, wie man es sich vorstellen kann, unglaublich lecker und eine Erfahrung ganz für sich war, war es heute Zeit die Kalorien zu verbrennen. Deshalb machten wir uns auf den Weg in den Bukhansan National Park um einen der vielen Berge zu besteigen. Wahnsinn: Der Park ist nur 15 Min. per U-Bahn vom Zentrum entfernt. Der Ranger schickte uns einfach direkt zum Jaunbong Peak: ein Roundtrip von 6 km und 600 Höhenmeter galt es zu überwinden. Bei einer teilweisen Steigung von über 50% kamen wir entsprechend schweißgebadet am Gipfel an. Der mühsame Aufstieg hat sich gelohnt, denn die Aussicht war der Wahnsinn! Auf knapp 730 Meter sieht man über den gesamten, grün durchzogenen National Park hinweg und hat zudem noch einen überragenden Ausblick auf Seoul. Zur Belohnung haben wir uns abends aber nicht zügeln können und uns spontan noch ein 2. Korean BBQ geleistet :)

5 May 2018

Die letzten beiden Tage verbrachten wir in Seoul Downtown was von Mark doch ein ganzes Stück entfernt ist und eine Stunde Fahrzeit in Anspruch nimmt. Ben hat Seoul sehr passend beschrieben: Japaner mit weniger Charm und Manieren. Gleichzeitig sind die Koreaner sehr wohlhabend und extrem entwickelt - nur halt mit einer Prise vietnamesischem Schäbigkeits-Flair. So liefen wir durch die Stadt in der sich Malls aneinander reihen, die Muttis am Straßenrand ihre Köstlichkeiten servieren und operierte Südkoreanerinnen mit ihren Beauty Einkäufen durch die Stadt schlendern. Nach zwei Tagen zu Fuß durch die Stadt können wir inzwischen sagen, dass Seoul auf jeden Fall eine spannende Metropole ist. Nicht so geschäftig und riesig wie Tokyo aber definitiv mehr Charme als Kuala Lumpur. Von einem Palast, über Tempel, zur Altstadt, am Fluss entlang schlendern, zum Design Plaza, durch kleine Handwerkerstraßen, traditionelle Märkte, riesige Malls und und und: Seoul hat von allem etwas zu bieten.

2 May 2018

Kaum in Südkorea gelandet machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Couchsurfer: Mark. Mark nimmt seit Jahren etliche Couchsurfer auf und führt quasi eine Art gratis Hostel. Er selbst war schon in über 50 Ländern und hat einen Großteil der Welt gesehen. Da wir seine Tür-PIN vorab bekommen haben konnten wir direkt in die Wohnung und schnappten uns zwei der Betten im Dreier-Dorm. Die zwei Chilenen die erst später ankamen mussten somit auf die Couch. Weiterer Besuch kommt auf das Klappsofa, seine Tochter ist mit ihrem Freund zu Besuch und der Sohn ist derzeit auch da. Das dritte Bett in unserem Zimmer bekam Amerikaner aus Texas. Wie man liest war die Wohnung gut besucht und es war quasi immer was los :) Mark liebt das Kochen und ließ es sich nicht nehmen uns hier und da mit Köstlichkeiten zu versorgen. Fajitas nach japanischer Art, Honey Ham und Kartoffeln, Bananenkuchen, es war für jeden Geschmack etwas dabei und immer extrem lecker! Gute Unterhaltungen gab's obendrauf!