Switzerland, Indonesia · 11 Days · 46 Moments · August 2017

6 September 2017

Wir essen wieder im Hotelrestaurant. Eher westlich, denn wir müssen beide ein bisschen wegen dem Magen schauen. Natürlich gibt es Mangosaft dazu. Dann geht's ab ins Bett da wir morgen leider abreisen zurück nach Bali.
Um 14:30 Uhr gehts los zum zweiten Tauchgang. Olaf bleibt heute Nachmittag im Hotel. Er fühlt sich immer noch nicht besonders. Wir fahren nur 2 min mit dem Boot, quasi zum Hausriff. Diesmal sind sehr viele Taucher an Bord und so muss Céline wie im Pool gelernt, die Ausrüstung im Wasser anziehen. Dann gehts runter. Wieder ein sehr schönes Riff wo es viel zu entdecken gibt! Wir sehen Lionfische, Clownfische, einen kleinen rochenartigen Fisch der sich im Sand versteckt hat und dann kommen wir zu einer höheren Riffwand. Silvan zeigt Céline eine Riesenmoräne die aus dem Riff rausschaut, daneben ein Fisch der wie ein Stein aussieht. Man sieht in fast nicht. Und dann das Highlight: Ein Blauring Oktopus. Das ist ein sehr kleines Tier und hochgiftig. Nämlich das 5. giftigste Tier der Welt! Man sieht die nur sehr selten, deshalb muss das natürlich jeder Taucher in der Umgebung einmal sehen. Céline hat das Glück zu beobachten wie er die Farbe wechselt. Ein Naturschauspiel! Dann machen wir ...
... uns an den Aufstieg. Auf 5m 3 min Sicherheitsstop, denn wir waren Konstant auf 12m. Dann muss Céline nochmal die Übungen vom Morgen machen und zusätzlich gegenseitig die Übung wenn der Buddy keine Luft mehr hat. Oben im Wasser angekommen sind viele sehr aufgeregt, weil der Blauring Oktopus wirklich eine Seltenheit ist. Wir werden vom Boot aufgesammelt und es wird einander erzählt was man gesehen hat. Célines zweiter Tauchgang war 43min und durch den langen Neoprenanzug kein Problem (beim 1. Tauchgang wurde ihr ein bisschen kalt). Zurück auf der Base muss sie das ganze Equipment selber auseinander nehmen und es gibt ein Debriefing vom Tauchgang. Olaf ist mittlerweile wieder dabei. Es wird der Logbucheintrag gemacht und wir besprechen was für Fische wir gesehen haben, das Foto für den Ausweis zum Scuba Diver und Olaf macht noch ein Foto von Silvan und Céline als Beweisfoto. Müde aber glücklich gehts zurück zum Hotel.
Am nächsten morgen um 8:30 Uhr gehts los. Olaf darf mitkommen und schnorcheln während Céline ihren ersten richtigen Tauchgang hat. Sie ist sehr nervös und dankbar dass Olaf dabei ist. Da noch andere Taucher dabei sind, die einen Fun Dive machen wollen geht es zum Halik Tauchspot wo man auch Haie sehen kann. Das trägt natürlich nicht zur Entspanntheit bei. Céline muss sich rückwärts vom Boot ins Wasser fallen lassen. Eigentlich will Olaf Fotos machen aber die Strömung ist sehr stark, so dass der Guide und Céline sehr schnell weg sind. Olaf versucht so gut es geht hinterher zu schnorcheln, sieht dabei noch drei andere Taucher und dann ist auf einmal das Boot weg. So schnorchelt er am Riff entlang weiter und hofft, dass das Boot ihn wieder findet. Unterwegs schwimmt ihm eine Schildkröte entgegen, die ihn anschaut und dann weiter unter ihm durch taucht. Währenddessen geniesst Céline ihren 1. Tauchgang in vollen Zügen. Sie sieht Clownfische, einen Lionfisch, ein Krabbenähnliches Ding ...
... mehrere Meeresschildkröten. Komisches Gefühl wenn man auf einmal tiefer schwimmt als eine Meeresschildkröte. Der Tauchguide schaut immer wieder ob alles ok ist und zeigt ihr die verschiedenen Entdeckungen. Am Ende muss sie noch die Übungen wiederholen, die in der Poolsession geübt wurden. Die Maske abnehmen geht ganz gut und sie kann auch einigermassen durch den Mund atmen. Weil die erste Regel ist beim tauchen: Nie aufhören zu atmen. Bei der Poolsession hat sie das bei der Übung gemacht und hatte deshalb ein bisschen angst. Aber klappt alles. Dann gehts hoch an die Oberfläche und wir warten bis das Boot kommt. Während dessen muss sie den Bleigurt im Wasser aus- und wieder anziehen. Und danach dasselbe mit dem BSD. Das Boot kommt angefahren, Olaf ist auch schon auf dem Boot und macht ein paar Fotos. Wir sammeln die anderen Taucher ein und tauschen uns mit einem Holländer der relativ gut deutsch kann auf der Rückfahrt ein wenig aus. Zurück in der Base ...
muss Céline das Equipment selber auseinander nehmen. (Das musste sie übrigens schon am Morgen alleine zusammenbauen) Danach bespricht sie mit ihrem Guide Silvan den Test, den sie schon gemacht hat. Es sind ein paar Fehler dabei aber die sind relativ schnell geklärt. Danach muss sie ihren 1. Logbuch Eintrag machen und anhand vom dem Fischbuch eintragen, was sie alles gesehen hat. Olaf geht währenddessen zum Hotel weil er sich noch immer nicht wohlfühlt. Nach dem Logbuch Eintrag kommt der eigentliche Test mit 3 Abschnitten à 10 Fragen. Er klappt ganz gut. Am Ende sind 4 Fehler dabei. Offensichtlich Theorie bestanden. Juhu! 🎉 Nach dem Test geht Céline zurück zum Hotel und wir machen einen Mittagsschlaf. Wir sind Beide sehr müde.

5 September 2017

Wir gönnen uns eine Pool und Cappucchino Pause. Céline muss aber weiterhin lernen. Olaf unterstützt sie dabei sehr! Er ist der Theorie Profi und Céline macht die Praxis. Leider fühlt sich Olaf seit heute Nachmittag nicht so wohl. Vielleicht hat er ein bisschen viel Sonne erwischt. Wir wissen nicht so genau was es ist. Zum Abendessen gibt es für ihn dann eine Suppe und für Céline einen Glasnudelsalat. Beides hat super geschmeckt! Und natürlich der Mangosaft darf auch nicht fehlen.
Es geht zwei Häuser weiter zum Blue Marine Dive. Céline hat sich überlegt den Scuba Diver (die 1. Hälfte des Open Waters) doch noch zu machen. Aber erst wollen wir abchecken, ob das möglich wäre, dass man nicht den vollen Preis bezahlt weil wir den 1. Teil davon ja schon beim Schnuppertauchgang gemacht haben. Silvan der Tauchguide ist sehr nett. Da wir nicht viel Zeit haben, macht er einen extra Plan, sodass Céline bis morgen Abend alles in der Tasche haben sollte. Das heisst für heute: Videosessions 3x 45 min. Die ersten 3 Kapitel des Open Water Kurses lesen und noch eine Poolsession. So muss sie morgen nur noch die Beiden Tauchgänge machen. Olaf darf überall dabei sein was eine grosse Hilfe beim lernen ist. ;) Die Poolsession läuft schnell und gut. Alle Manöver wiederholen und zusätzlich unter Wasser noch die Maske abnehmen und wieder aufsetzen. Das ist nicht so angenehm, hat aber einigermassen gut geklappt.
Vom Hafen laufen wir zur Unterkunft bzw. wissen wir noch gar nicht wo wir übernachten. Wir wollen uns die Zimmer erst anschauen. Am Ende entscheiden wir uns für "Orong Villas", das uns Irina und Marc empfohlen haben. Wir haben einen kleinen Bungalow mit Bad im Freien und einen Pool.
Um den local Transfer nicht zu verpassen und im Supermarkt noch unsere Chips zu kaufen, gehen wir frühzeitig los. Das Schiff hat ein wenig Verspätung. Halt alles ein bisschen langsamer. Mit unseren Rucksäcken ist es auch bei Flut kein Problem einzusteigen. Andere haben da mit ihren Koffern deutlich mehr Probleme. Kaum sind wir auf dem Dach angekommen, legt das Boot auch schon ab. Aber es gibt ein kleines Problem. Der Anker hat sich zwischen Steinen eingekeilt und die Jungs versuchen ihn rauszubekommen. Leider erfolglos. So muss einer der Beiden ins Wasser springen und den Anker händisch lösen. Wir geben ihm einen kleinen Applaus als er zurückkommt. Die Fahrt dauert vllt knapp 15 min. Und wir sehen wunderschönstes türkises Wasser. Ein Traum! Wir müssen auch wieder übers Wasser aussteigen, was aber mit den Rucksäcken kein Problem ist. 😊
Heute in der Früh stehen wir um 5:45 auf und schauen den Sonnenaufgang an. Die Sonne kommt hinter der Insel Lombok zum vorschein. Da uns die Gili Inseln so gefallen, haben wir uns entschieden länger zu bleiben und Lombok auszulassen. Ein nächstes Mal vielleicht. ;) Wir bestaunen die verschiedenen Farben am Himmel, die sich gefühlt alle paar Sekunden ändern. Eine super schönes Naturschauspiel. Danach gehen wir nochmal schlafen um auch tagsüber fit zu sein. Das Frühstück ist sehr lecker. Wir bestellen wieder Banana Pancakes und zwei Fruchtsäfte. Es hat sich sehr gelohnt direkt am Meer was zu buchen.

4 September 2017

Zum Abendessen gehen wir der Lonely Planet Empfehlung nach ins Ana Warung. Es stehen sehr leckere Gerichte zur Auswahl. Unter anderem auch frischen Fisch aber da wir am nächsten Tag schon abreisen, wollen wir nichts riskieren. 😉 Das Essen ist sehr lecker. Wir bestellen zur Vorspeise Dim Sim (Teigtaschen mit Seafood gefüllt) und danach bekommt Olaf Styrfried local spinach und Céline bestellt einen Wrap mit Crevetten. Beides war seeeeehr lecker! Zum Nachtisch gibt es diesmal gebackene Ananas. 😊
Vom Schnorcheltrip zurück, legen wir uns in den Pavillon und entspannen, essen gebackene Bananen, Céline kauft sich einen traditionellen Sarong und wir schlafen ein bisschen. Danach müssen wir noch Geld abheben, damit wir das Hotel bezahlen können. 😁
Um 11:30 Uhr gehts los. Wir steigen in das tolle Aloah Boot ein, dass die Farben türkise und Pink trägt. Wie unser Badezimmer ;) Leider sind wir nicht alleine, obwohl wir das eigentlich so gebucht hatten. Aber der nette Engländer stört überhaupt nicht. :) Der erste Spot ist auf der anderen Seite der Insel: Coral Garden. Wunderschöne Korallen in verschiedenen Farben und viiiiiele Fische. Wir springen in der Mitte der Inselküste ins Wasser. Durch die Strömung treiben wir in den Süden wo uns das Wrack - ein japanisches Kriegsschiff - erwartet. Das Wrack liegt auf ca. 12-20m Tiefe aber wir können es noch von oben sehen. Dann geht es weiter zum zweiten Spot, die Bask. Das wurde extra für das Meer gemacht um die Korallenproduktion anzukurbeln. Aber es gibt Diskussionen weil einige die Statue als zu sexistisch erachten. Es ist ein Kreis von umarmenden Paaren und in der Mitte liegen auch noch mal Menschen. Durch das Licht können wir schöne Unterwasseraufnahmen machen. Dann gehts weiter ...
zum dritten Spot, der Turtle Island, die wieder auf unserer Seite der Insel liegt. Das ist eine Erhebung im Meer wo sich angeblich die Meeresschildkröten aufhalten. Wir sehen keine auf der Insel aber eine andere riesengrosse die im schönen Blau schwimmt. Aber hier sind leider wieder einige Quallenähnliche Tiere im Wasser die brennen. Wir überlegen deshalb kurz ob wir noch zum 4. Spot der Meno Wall wollen. Da die Möglichkeit besteht, da evt. Rochen zu sehen entscheiden wir uns trotz möglichen Quallen dafür. Was sich sehr ausbezahlt. Wir sehen zwar keine Rochen aber dafür viele Meeresschildkröten. Céline kann sogar mit einer mitgleiten. Hier ist die Strömung aber so stark, dass man auch mit Flossen keine Chance hat gegen den Strom anzukommen. Und die Strömung treibt einen eher aufs offene Meer raus. Gut dass wir ein Boot dabei haben, dass uns jederzeit aufsammeln könnte.
Die letzte Nacht war für Céline nicht so angenehm. Sie lag von halb 3 bis halb 5 Uhr wach und konnte nicht schlafen. Es war einfach zu heiss... Früh morgens um 6 Uhr wachen wir auf, weil die Sonne so schön in den Bungalo scheint. Danach schlafen wir aber noch ein bisschen weiter. Wir essen frühstück und planen heute auf der anderen Seite schnorcheln zu gehen. Dann entscheiden wir uns spontan für einen privaten Schnorcheltrip, der aber erst am Mittag stattfinden kann. Deshalb gehen wir am Vormittag nochmal vor dem Hotel schnorcheln. Ein kurzen Unterfangen, denn nach 10 Min sind wir schon wieder aus den Wasser. Wo man hinschaut sieht man kleine Quallen die einen brennen. So macht das keinen Spass. Wir chillen dafür noch ein bisschen auf dem Plateau, lesen, schlafen...

3 September 2017

Am späteren Nachmittag brechen wir zur Insel-Umrundung auf. Wir gehen auch am Salzsee vorbei und kehren bei einer kleinen Hütte ein, in der ein Ehepaar mit kleinem Jungen (1 Jahr und 8 Monate) Früchte und Snacks anbietet. Wir nehmen eine junge Kokosnuss, die wir zuerst mit Strohhalmen austrinken und anschließend noch essen können. Danach genehmigen wir uns noch eine fabelhafte Mango. Frischer Fruchtsaft kann nicht gemacht werden, weil auf der ganzen Insel der Strom ausgefallen ist, da es in Lombok Probleme mit dem Strom gibt. Aber zwischen 17 und 18 Uhr sollte der Strom wieder da sein. Der kleine Junge ist überhaupt nicht scheu und spielt mit uns. Wir ziehen weiter durch die kleine Ansammlung von Häusern zurück zum Strand-Pfad. Vorbei an schönen Bungalows und Restaurants, einem BnB, das eine Mauer aus Plastikflaschen gebaut hat, aber auch an zerfallenen, ehemals vielleicht recht luxuriösen Ressorts. Es steht dort auch ein hinduistischer Altar. Ob das der Grund ist, dass das Resort ...
... zerstört wurde? Nachdem wir um die Südspitze herum und an den Becken mit den kleinen Meeresschildkröten vorbei sind, treffen wir wieder das deutsche Päärchen und unterhalten uns eine Weile. Dann gehen wir zu unserer Unterkunft weiter, um im dazugehörigen Warung Abend zu essen: Mie Goreng und Chicken Satay mit frisch gepresstem Ananas- bzw. Kokosnuss-Saft. Gebackene Banane gibt es leider heute nicht, weil keine Bananen da sind. Wir gehen früh zu Bett und lauschen noch dem Meeresrauschen direkt vor unserer Hütte.
Am Abend zuvor haben wir bereits die Unterkunft reserviert: Zoraya liegt nördlich vom Hafen am nordwestlichen Strand der Insel. Für 700.000 IDR (50,- EUR) pro Nacht bekommen wir die beste Bambus-Hütte der kleinen Anlage. Mit direktem Blick aufs Meer, Veranda. Es ist alles etwas einfacher hier, aber dafür sind wir direkt am Meer. Zuerst einmal chillen wir auf den überdachten Plateaus mit Kissen und Tisch. Dann können wir unser Zimmer beziehen, und von der Veranda aus sehen wir das deutsche Paar vorbei reiten, das wir auf dem Schnorchel-Trip auf Lembogan kennen gelernt haben. Es ist abnehmende Flut, und daher gehen wir mit unseren Sachen und den Drybags ein Stück weiter nach Norden zum Schnorcheln und lassen uns von der Strömung bis zu unserer Unterkunft zurück treiben. Zuerst sehen wir im sehr flachen Wasser neu keimende Korallen, lebende Muscheln, eine andere Art von Kugelfisch und dann einen Clownfisch ("Nemo"), der sich von einer Koralle massieren lässt...
... Wir schnorcheln weiter in tieferes Wasser und sehen wieder viele, viele tolle Fische, unter anderem einen richtig großen bunten, dessen Schwanzflosse gefährlich sein kann. Am Abhang des Riffs sehen wir eine Meeresschildkröte. Außerdem sehen wir wieder eine kleine Moräne. Viele, viele Korallen, einen Fisch mit richtig silbernen Schuppen und orangen Streifen und viele, viele mehr. Céline wird wahrscheinlich während dem schnorcheln von einer Miniqualle gestreift. Es brennt sehr am Knie, ist aber halb so schlimm. Nach dem Schnorcheln chillen wir erst mal auf unserem Liege-Plateau.
Um 8:00 Uhr frühstücken wir im Gili Nyepi, zahlen und werden von der netten Gastgeberin noch zum Hafen gebracht. 35.000 IDR kostet die Überfahrt mit dem Local Boat pro Person nach Gili Meno. Nach kurzer Fahrt sind wir da und springen an den Strand.

2 September 2017

Wir verbringen den Abend mit Fotos aussortieren und Tagebuch schreiben. Dann ziehen wir doch nochmal los, um etwas zu essen. Unsere Gastgeberin hat uns Polenta-fries empfolen, die wir gerne probieren würden. Das Lokal heisst Banyan und bietet unter anderem auch vegane Kost an. Die Gerichte klingen alle total lecker. Wir haben das Glück, als Letzte noch bestellen zu dürfen, da die Küche um 21:00 Uhr schliesst. Sie kochen alles frisch und die Zutaten haben eine hohe Qualität im Gegensatz zu vielen anderen. Wir bestellen uns die Polenta-fries, einen Pulled Pork Sandwich und eine Buddha Bowl. Wie Olaf meint war die Buddha Bowl ein bissle "um a fünferle durchanand". 😂 Der Pulled Pork Sandwich war sehr lecker und auch die Polenta fries. Auf dem Rückweg kommen wir am Sama Sama Club vorbei, wo gerade die Livemusik beginnt. Die Band spielt rock/pop aber sehr gut! So hören wir von aussen ein bisschen zu und schlendern dann nach Hause. Morgen gehts nach Gili Meno.
Im Norden der Insel angekommen, gönnen wir uns eine kleine Pause und einen frischen Papaya bzw. Ananas Juice. Dann ziehen wir uns um und es geht ab ins Wasser. Es ist gerade Ebbe aber wenn man sich ins Wasser reinlegt, dann kann man schon sehr früh Fische sehen. Wir sehen Kugelfische, "Dori's", Papagaifische, eine kleine Moräne, eine grüne Schildkröte und eine grosse braune Schildkröte die am essen ist und dafür mit ihren Schaufeln richtig gräbt. Und ganz viele andere schöne farbige Fische. Wieder an Land merken wir, dass wir fast zwei Stunden geschnorchelt sind! Wir ruhen uns am Strand ein bisschen aus und schauen die Unterwasserbilder an. Da Céline ein bisschen Probleme mit dem Magen hat, gehen wir früher zurück zum BnB. Aufgrund der spontanen Verlängerung um eine Nacht müssen wir das Zimmer wechseln aber es ist gar kein Problem. Die Veranda ist sehr geschützt. Olaf bestellt einen Kaffee und wir phonen mit Bärbel, denn in 4 Tagen gehts bei ihr auf die grosse Reise nach Australien.
Zuerst einmal werden wir um 5 Uhr vom Muezzin geweckt. Glücklicherweise können wir nochmal einschlafen da wir heute nach zwei Tagen früh aufstehen mal ausschlafen geplant haben. 😊 Kaum die Tür vom Zimmer aufgemacht, steht schon ein Mitarbeiter vor uns und fragt uns, was wir essen wollen. Es gibt Bananapancake, Rührei mit Toast und eine Früchteplatte mit Wassermelone, Banane und Ananas. Dazu grünen Tee. Wir frühstücken entspannt und planen den Tag. Heute soll es einmal um die Insel gehen, und einen Abschnitt davon wollen wir schnorcheln. Da die Strömung dort sehr stark ist, nehmen wir nur unsere Drybags mit, damit wir nach dem Schnorcheln nicht mehr zu unseren Sachen zurück gehen müssen. Es ist sehr heiss, aber durch den Wind am Meer auch angenehm, mit dieser Umrundung die Insel ein wenig kennenzulernen. Auf der Hälfte machen wir einen Stop um ein paar berühmte Schauel-Bilder zu machen.

1 September 2017

Im Dunkeln gehen wir an der Strand-Promendade entlang zurück, vorbei an diversen Luxus-Restaurants. In der Nacht wird unser Schlaf begleitet von tranciger Dance-Musik sowie natürlich um 5 Uhr morgens vom Muezzin der nebenan gelegenen Moschee.
Am Spätnachmittag machen wir uns zur Westseite der Insel auf, um den Sonnenuntergang am Strand anzuschauen. Der Weg führt uns über den höchsten Punkt der Insel, wo ein riesiger Telefonmast steht, man aber auch einen schönen Blick über die Insel, die anderen Gillis und auf Lombok hat. Vorbei an den Pferde-Ställen gelangen wir zum Strand und ergattern ein Tuch direkt am Wasser bei der "casa vintage beach". Man wird dort bedient, wir trinken frisch gepressten Mangosaft und essen sehr leckere Manyok-Pommes sowie einen "Carribean Pot" mit Kichererbsen, Gemüse, Reis. Der Sonnenuntergang ist fantastisch!
Wir verabschieden uns und gehen zur Unterkunft, wo wir herzlich begrüßt werden, einen tollen Bungalow in einem kleinen Dschungel-Garten beziehen, der ein Himmelbett und ein Bad mit schönen, geschnitzten Holztüren und steinernem Waschbecken besitzt. Die Besitzerin ist ganz offensichtlich Buddhistin, es duftet überall nach Räucherstäbchen (vielleicht auch gut gegen Mücken), und im Garten stehen Statuen. Es ist sehr friedlich, und wir genießen es, nach der Action erst mal zu chillen. Später lassen wir uns von der Holländerin viel über die Insel, die Entwicklung, ihre persönliche Geschichte erzählen. Sie war früher in der Modebranche, hat mit 40 ihren Job aufgegeben, bei einem Boots-Turn Gilli Trawangan kennengelernt, danach dorthin zurückgekehrt, ihren jetzigen Mann, einen Einheimischen, kennengelernt, ein eigenes Business in Holland eröffnet, dadurch mehr Freiheit bekommen, mehrfach im Jahr hier zu sein, schließlich aber doch in Holland alles aufgegeben und ihr Haus in Utrecht verkauft..
... um ganz hier zu sein. Sie hat ein Visum als Ehefrau und darf daher nicht zu viel Business betreiben, z.B. keine Yoga-Kurse mehr geben. In den letzten Jahren ist der Tourismus explodiert, von ca. 15 Unterkünften auf 360. Anfangs kannte booking.com die Insel noch gar nicht, sie mussten "Lombok" angeben, um gelistet zu werden.
Da Feiertag ist und alle muslimischen Angestellten frei haben, gibt es erst ab 8:00 Uhr Frühstück, was unseren Zeitplan ziemlich eng macht. Nach Cerials, Pancake und Fried Noodles brechen wir auf, bringen unser Gepäck schnell in der nächsten Unterkunft, Gili Nyepi, vorbei. Besitzerin ist eine Holländerin, die seit vielen Jahren hier lebt. Wir verabschieden uns sofort wieder, heben noch Geld ab und eilen zur Tauchschule. Mit uns macht noch ein junges, französisches Päärchen aus Paris den Kurs, also dreisprachig. Unsere Tauchlehrerin Dorianne lebt seit 9 Monaten mit ihrem Mann auf Gilli Trawangan, vorher lebten sie 4 Jahre auf den Malediven. Zuerst wird uns die Theorie erklärt: wie kann man atmen, was passiert durch den Druck des Wassers, wie kann man in der "Schwimmweste" Luft zu- und ablassen, wie kann man mit der Nase seine Maske von Wasser freiblasen, wie kann man sein Mundstück unter Wasser einsetzen und das Wasser ausblasen ...
... (entweder über die eigene Lunge oder über einen Knopf am Mundstück), wie findet man sein Mundstück wieder, wenn es einem aus dem Mund geschlagen wird (auf die rechte Seite lehnen und mit dem Arm am Körper entlang eine große Kreisbewegung machen), warum darf man die Luft nicht anhalten, besonders während man aufsteigt, wie kann man durch Atmung auf und absteigen, was sind die Zeichen für den Luftdruck, den man in seiner Flasche hat (Ein "T" mit den Händen für "Hundert" und dann mit den Fingern die Dezimalstellen, also z.B. 5 für 50, 3 für 30 etc). Man geht normalerweise mit 200 Bar tauchen, was für ca. 45 Minuten reichen sollte. Wenn der Druck bei 50 Bar angelangt ist, sollte man zum Ausstieg aufbrechen, dafür bleiben einem dann noch ca. 15 Minuten. Wir lernen auch die Handzeichen: Daumen und Zeigefinger bilden ein "O": alles OK. Die flache Hand mit gespreizten Fingern schwenkt hin und her: Probleme, oder "nicht so gut". Vorher noch auf das zeigen, was Probleme macht, z.B. das Ohr.
... Daumen hoch: aufsteigen. Daumen runter: absteigen. Zwei Finger wandern auf der Hand: Aussteigen. Daumen und kleiner Finger von der Faust abgespreizt und die Hand schwenken: "Awesome" (z.B. wenn man ein tolles Tier gesehen hat). Zuerst gehen wir in den Pool und üben die Manöver dort, sowie zu sinken und uns mit den Flossen fortzubewegen. Bei Olaf klappt der Druckausgleich auch im Pool schon nicht, allerdings hat er dort auch noch keinen Druck auf den Ohren. Nach dem Pool marschieren wir Richtung Norden, um dort ins Meer zu gehen. Wegen des Feiertags können wir nicht mit dem Boot rausfahren. Es ist gar nicht so leicht, mit der schweren Tauchausrüstung (ca. 20kg) das flache Wasser zu überwinden, um ins tiefere zu kommen. Auf dem Rücken in unserer Weste liegend paddeln wir mit den Flossen vom Strand weg. Und dann drehen wir uns auf den Bauch und beginnen runterzugehen. Die ersten Meter gehen sehr gut, aber als es immer tiefer wird, fangen Olafs Ohren ziemlich plötzlich an, stark zu ...
... schmerzen. Der Druckausgleich funktioniert nicht, so sehr er auch versucht, mit zusammengedrückter Nase dagegen zu blasen. Bei Céline geht alles wunderbar, sie taucht bis zu ca. 5 oder 6 Meter ab. Olaf muss bei spätestens 3 Metern kehrt machen und wieder aufsteigen, damit die Ohrenschmerzen nachlassen. Wie für den Fall angekündigt, befestigt die Tauchlehrerin eine Schnur an Olaf, damit sie selbst mit den anderen weiter unten tauchen kann, während Olaf in weniger tiefem Wasser taucht. Es ist ein ganz neues Gefühl, die Wasseroberfläche von so weit unten zu sehen. Es herrscht eine so starke Strömung um die Insel herum, dass wir wie in einem Zug über alles hinwegsausen. Umkehren völlig ausgeschlossen. Entsprechend hat die Tauchlehrerin zu tun, alle ihre Schäfchen beisammen zu halten. Trotz des Tempos sehen wir fantastische Wasserschildkröten, die gegen das Blau zur Sonne auftauchen. Céline sieht auch einen blauen Seestern...
... Nach dem Auftauchen hat Olaf etwas Blut unter der Nase, eine Folge des nicht funktionierenden Druck-Ausgleichs (immerhin der Beweis, dass er es wirklich versucht hat). Seine Ohren haben noch den ganzen Tag Druck, er fühlt sich wie unter einer Glocke. Für Céline dagegen ist alles gut. Alleine möchte sie aber das Scuba-Dive-Zertifikat auch nicht machen.

31 August 2017

Wir gehen wieder ins Hotel, das relativ weit am landesinneren Ende des Ortes liegt. Da wir sehr müde sind und am nächsten Tag für Umzug und Tauchkurs früh aufstehen müssen, essen wir im Hotel ein leckeres Chicken Curry und Fried Noodles, trinken dazu frisch gepressten Wassermelonen- bzw. Ananas-Kokos-Saft und gehen früh ins Bett. Die 4 Muezzine der Insel liefern sich in Anbetracht des bevorstehenden Opferfestes ein grausiges Gesangs-Duell.
Olaf macht einen ersten Schnorchel-Gang bereits, während Kristin auf dem Weg zu uns ist. Gleich am Ufer sind schon wundrschöne Fische zu sehen. Unter anderem ein sehr seltener, purpurner Fisch mit weißen Lippen. Es dauert lange, bis Kristin uns findet. Céline leiht mit ihr Brille, Schnorchel und Flossen aus, und los geht's. Am Anfang hat sie noch ziemlich Panik, unter Wasser durch den Schnorchel zu atmen, aber geduldig beruhigt Céline sie, und am Ende kann sie es auch genießen, und wir sehen viele tolle Fische und Korallen. Gegen Ende unseres Trips sehen wir zwei große, fantastisch gemusterte Wasserschildkröten. Olaf verfolgt die eine und ist ihr zum Greifen nah, als sie mehrmals im Sonnenlicht gegen das Blau auftaucht und Luft holt. Nach dem Schnorcheln reden wir noch ein bisschen und trennen uns dann.
Wir fahren vorbei an den Buchten von Bali, sehen die Berge, den Vulkan. Auf dem Oberdeck läuft laute Party-Musik, wir bekommen mehrfach Bier angeboten. Wir erreichen Gilli Trawangan, an einem großen Viermaster-Segelschiff vorbei. Über eine Aluminiumleiter geht es vom Bug aus auf den Strand. Zuerst suchen wir unser Hotel Paradesa durch die Gassen des Ortes. Es gibt keine Autos oder Motorräder, nur Pferdekutschen, Fahrräder und Elektro-Mofas. Die Straßen bestehen nur aus Erde, sodass man ordentlich staubige Füße bekommt. Das Hotel ist schön. Rund um einen kleinen Pool gruppieren sich Bambus-Bungalows mit Strohdach, die Möbel sind vintage, das Bad ist hinter dem Schlafraum halb im Freien, aber dennoch privat und sehr schön. Am Mittag gehen wir zu einer der vielen Tauchschulen an der Strand-Promenade, Blue Marine Diving, und fragen nach einem Anfängerkurs auf deutsch. Eine Tauchlehrerin aus der französischen Schweiz kann auch deutsch und erklärt uns alles.
Das Frühstück wird schon so früh aufgebaut, dass wir doch noch unsere Frühstücksbox stornieren und uns am Buffet bedienen können. Um 7:20 Uhr kommt der Fahrer. Im Auto sitzt bereits Kristin aus Magdeburg, die alleine reist und für eine Nacht auf die Gillis möchte. Wir wir uns schon gedacht haben, ist das der Grund, warum wir schon so früh abgeholt werden, denn sie hat bereits das 9:00 Uhr Boot gebucht. Wir beschließen, ebenfalls das frühe Boot zu nehmen, wenn möglich. Wir sammeln noch ein weiteres Paar auf, es wird richtig knapp, wir kommen erst um kurz nach 9:00 Uhr am Hafen an, aber zack zack werden wir vom einen zum nächsten geschickt und erreichen tatsächlich noch das 9:00 Uhr Boot, das ca. 9:20 Uhr fährt. Mit Kristin haben wir Nummern ausgetauscht, um uns auf der Insel kontaktieren zu können. Sie ist komischerweise nicht auf demselben Boot. Die Überfahrt ist toll, bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See. Céline geht es gut mit ihren Reis-Kaugummies.

30 August 2017

Im Hotel angekommen, geniessen wir den Pool und Essen nochmal im Warung gegenüber. Sie machen uns einen Indonesischen Tapasteller mit vielen leckeren Sachen. Dazu bekommen wir eine Fleischsuppe. Es ist alles sooooo lecker aber teilweise auch sehr scharf. 😅 Wir essen alles auf und der Chef ist total überrascht! Erst da fragen wir uns, ob das bei dieser Kultur anders ist als bei uns. Tatsächlich! Man lässt immer einen kleinen Rest übrig denn das heisst, man ist satt geworden. Da wir am Nachmittag so leckere Bananen hatten fragen wir, ob sie diese auch haben. Natürlich alles per Google Translate. 😉 die Warung-Herrin kocht sie extra für uns, denn auf der Karte stehen sie nicht. Aber gerade von diese leckeren Bananen könne wir doch nichts übrig lassen. Wir versuchen per Google Translate zu erklären, dass es in Deutschland höflich ist, alles aufzuessen. Satt gegessen fallen wir ins Bett. Wir werden schon um 7 Uhr abgeholt statt 9 Uhr! Dann gibts wohl nur eine Frühstücksbox, naja...
Es geht zurück und wir essen zu Mittag leckeren Indonesischen Food. Beim Essen lernen wir Josef kennen. Er kommt aus Hamburg und macht gerade ein halbes Jahr Pause um die Welt zu sehen. Er kam von Indien, jetzt kurz Bali und danach Australien. Der Trip ist noch nicht fertig. Uns erwartet noch eine Mangroventour. Wir entscheiden uns für die gechillte Variante: Gondoliere 😉 Wir haben uns ein bisschen mehr erhofft als nur 10min hin und zurück durch einen Fluss mit Mangroven aber dafür hatten wir eine nette Bekanntschaft mit zwei Australierinnen. Nach der Tour kommen wir noch ins Gespräch mit einem deutschen Pärchen aus Berlin (klingt zumindest so) und wir tauschen uns noch über Unterkünfte und Erlebnisse aus. Um ca. 16 Uhr fährt das Speedboat zurück nach Bali. Auch diese Fahrt ist gut. Céline liebst ihre Reise-Kaugummis. 😉
Auf gehts zum Zweiten Spot, dem Crystal Bay. Man kann es sich denken: wunderschönes klares Wasser und tolle Korallen und natürlich eine Vielfalt an Fischen! Es gibt zig Bilder, aber schaut selbst. 😉 Kurz vor dem Ende des Zweiten Spots, wird noch eine Schlange gesichtet. Olaf schwimmt ihr nach. Céline war leider schon zurück auf dem Boot weil ihr kalt ist. Ein drittes Highlight am Zweiten Spot. Wir sind begeistert! Dann gehts zum dritten Spot. Der Fahrtwind lässt uns zittern aber wir sind gespannt was wir noch alles entdecken. Der dritte Spot ist der herausforderndste. Die Strömung ist sehr stark. Wir müssen quasi nur ins Wasser und werden davon den Felsen entlang geschoben. Das Boot überholt uns um uns "einzufangen". Sowas haben wir bei unserer Schnorchelerfahrung noch nicht erlebt. Jetzt verstehen wir auch wenn jemand sagt dass tauchen nicht über möglich ist, weil die Strömungen zu stark sind. Es geht zurück und wir essen zu Mittag leckeren Indonesischen Food. Fortsetzung folgt...
Aber da gerade Ebbe ist müssen die Guides immer wieder ins Wasser und das Boot über Sandbänke schieben. Endlich geschafft! Wir rasen übers Meer zum ersten Spot Manta Bay. Das Wasser ist eher kühl und die See eher rau. Aber kaum im Wasser sehen wir den ersten Manta Rochen wegschwimmen. Wir sind natürlich nicht die einzige Gruppe und so hört man immer wieder die Guides rufen: Follow me, my group, follow me! Ein bisschen schwierig wenn alle eine Schnorchelmaske aufhaben! 😅 Kurze Zeit später kommt direkt ein Manta auf uns zu gegleitet. Nur weil Micha noch vor zwei Tagen zu Céline gesagt hat, dass die Mantas an einem vorbeischwimmen, blieb sie mit der Kamera "stehen" oder wie man das auch immer sagen würde. So wurden wir mit wunderschönen Manta Bildern belohnt. Nach dem tollen Erlebnis sind wir noch hinter die nächsten Felsen geschwommen. Auf einmal sehen wir in ca. 20m tiefe einen Hai! Elegant schwimmt er hin und her und verschwindet dann in den dunklen Tiefen des Meeres. Fortsetzung folg
Um 7:45 Uhr holt uns der Fahrer ab. Kurzen aber leckeren Frühstück fahren wir nach Sanur und von da gehts mit dem Speedboat weiter nach Nusa Lembongan. Leider müssen wir eine Stunde am Hafen warten bis das Schiff fährt. Aber es ist schönes Wetter und sehr spannend zu beobachten was alles so los ist. 😊 Dann gehts los. Flip Flops in die Kiste, rein ins Wasser, das bis zur mitte der Oberschenkel geht (zumindest bei Olaf 😅) und mit Hilfe der locals aufs Boot. Die Fahrt dauert knapp eine halbe Stunde. In Nusa Lembongan angekommen, werden wir direkt weiter begleitet zu kleinen Wagen die uns zur Lembongan Watersports Location bringen. Als Begrüssung erhalten wir eine Kokosmilch mit ein bisschen Kokosfleisch drin. Und dazu gebackene Bananen. Mmmmmh, direkt verliebt! 😉😋 Wir verstauen unsere Sachen und gehen über einen Bambussteg zum Boot. Alles super organisiert. Da beginnt dann das Abenteuer! Wir schippern durch Mangrovenwälder. Fortsetzung folgt...

29 August 2017

Heute geniessen wir das Frühstück ein bisschen später. Danach fahren wir nochmal zum Jimbaran Beach geniessen die Wellen und chillen. So wie es sich zum Urlaubsanfang gehört. 😉 Um 15:30 werden wir abgeholt, da wir heute Nachmittag eine Massage gebucht haben. Die Beste, wie sich danach rausgestellt hat. Sie hat uns mit einem speziellen Öl massiert das gut für die Haut sei. Céline hat heute Abend schon ihr erstes Buch fertig gelesen. Wir fahren mit Grab zum Jimbaran Beach und suchen uns einen Tisch in der 1. Reihe zum Meer. Leider ist es schon dunkel, aber die Füsse im Sand zu haben während man isst, ist schon ein cooles Gefühl. 😊 Wir suchen uns einen frischen RedSnapper und ein paar Gambas aus und das wird uns dann mit Gemüse, Reis, Fischsuppe und Salat serviert. Dazu einen frisch gepressten Mangosaft. Immer mal wieder sehen wir Feuerwerk. Nach dem Essen suchen wir uns einen Grabfahrer und werden nach Hause gebracht. Danach gehts ab ins Bett denn morgen müssen wir früh raus!

28 August 2017

Wir buchen uns per Grab einen Fahrer nach Uluwatu zum Tempel um den Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. Célines Stich geht es schon besser aber er ist noch nicht abgeheilt. Beim Tempel gibt es lauter freche Affen die einem auch Sonnenbrillen, Haargummis oder Flipflops klauen. Da muss man ein bisschen aufpassen. Der Sonnenuntergang ist wunderschön! Und unsere Mückensalbe Odomos tut auch ihren Dienst. 😉 Eigentlich wollten wir noch die balinesischen Tänze nach Sonnenuntergang sehen aber leider war alles schon ausgebucht. Zurück kommen wir nicht mehr mit Grab. Aber wir können einen Taxifahrer um 100'000 runterhandeln. 😊 Im Hotel angekommen gehen wir noch ins Warung gegenüber vom Hotel. Für 40'000 IDR (2.80€) haben wir ein super leckeres frischgekochtes Chicken Saté bekommen. Die beiden Besitzer sind total süss.
Céline erwacht früh am Morgen und weckt Olaf weil sie so Hunger hat. Jetlag lässt grüssen! 😅 Um 8 Uhr gehts dann zum Frühstück. Pancakes, frische Früchte, Noodles, Croquetten, Kartoffeln, Würstchen und auf Bestellung frisch gemachte Eierspeisen. Wir frühstücken ausgiebig und werden danach mit einem coolen Shuttleflitzer zum Jimbaran Beach gefahren. Auf dem Weg dahin kaufen wir supergünstig (für 122'000) eine SIM Karte wo wir 12 GB Internet haben und auch telefonieren können. Für Spontanbuchungen perfekt! 😉 Am Jimbaranbeach angekommen schlendern wir dem traumhaften Strand entlang und geniessen die Schönheit der Schöpfung. Wir suchen uns ein Schattenplätzchen und gehen nach langem wieder mal im Meer baden. Wie herrlich warm das Wasser ist! Um ca. 15 Uhr schlendern wir ein bisschen durch das Städtchen und buchen spontan eine Massage. Olaf eine Fussreflexzonen und ich eine Rückenmassage. Die halbe Stunde zusammen kostet nur 110'000 IDR (7.85€). Das müssen wir noch ein paar mal machen. ?

27 August 2017

Am Samstagabend geht der Flieger (A380!!) ab Zürich über Dubai nach Denpasar. Es gibt sogar Wifi im Flieger haha 🙈. Die Flüge sind beide sehr gut. Leckeres Essen, gute Filme und cooles Personal. Céline hat leider seit dem ersten Flug einen geschwollenen Fuss von einem Stich, den sie sich am Freitag eingefangen hatte. Das lange sitzen ist wohl nicht gut bekommen. Auf dem Flug nach Bali bemerkt es das Flugpersonal und fragt nach. Sie erhält Eis und bekommt einen Sitz wo sie den Fuss die nächsten 9 Stunden gut hochhalten kann. Wir landen um 21:40 Uhr müde aber glücklich. Unser Fahrer bringt uns direkt zum Hotel für 'nur' 150'000 IDR. Das Hotel ist wunderschön! Schöner als wir erwartet haben. In der mitte ein Pool und drumherum das Gebäude mit den Zimmern direkt zum Pool. Sanfte Musik und der geschmückte Elefantengott am Eingang. Nachdem wir unsere Füsse noch in den Pool gesteckt haben und die Ruhe geniessen, fallen wir müde ins Bett. 😊