New Zealand · 177 Days · 37 Moments · October 2017

Carolin's Tour durch Neuseeland


21 April 2018

Das Wochenende habe ich in Dunedin verbracht, der zweitgrößten Stadt auf der Südinsel, die mir vor allem wegen des besonderen Flairs einer Studentenstadt gut gefallen hat. Eine weitere Besonderheit Dunedins ist, dass es hier eine Anzahl architektonischer Sehenswürdigkeiten in viktorianischem und edwardianischem Stil gibt.

19 April 2018

Heute bin ich mit Kathrins Fahrrad zu einem nahegelegenen Strand gefahren der häufig von Seelöwen besucht wird. Und ich hätte Glück: Als ich ankam lagen 4 Seelöwen über den langen Strand verteilt und 3 davon habe ich zusehen können wie sie aufgewacht und weggeschwommen sind. Es war beeindruckend die bis zu 2m langen Tiere hautnah zu erleben, sie sind ziemlich unbeeindruckt von der Anwesenheit von Menschen und man kann problemlos bis zu 5m an sie herangehen ohne sie zu stören.

17 April 2018

Ich habe eine Woche auf der kleinen Farm von Kathrin und Tom in Portobello bei Dunedin verbracht. Die beiden haben 4 Pferde, Schafe, Bienen und 2 Hunde. Ich habe eine schöne Zeit bei den beiden gehabt, wir haben das Haus gestrichen, ich bin mal wieder geritten und habe es vor allem genossen mal 1 Woche an einem Ort zu verbringen und ein Schlafzimmer für mich alleine zu haben :D

10 April 2018

Owaka

9 April 2018

Rakiura Track Teil 2 und Oban.

8 April 2018

Am Samstag bin ich am Morgen von Invercargill mit einer Fähre zur Stewart Island gefahren. Auf der Insel gibt es nur das kleine Dorf Oban und der Rest ist von dichtem Wald bewachsen, was die Insel zu einem Paradies für Vögel und Wanderer macht. Ich habe dort den dreitägigen Rakiura Track gemacht, der mich durch grünen aber dennoch abwechslungsreichen Wald und an felsigen Küstenbereichen wie Stränden entlang geführt hat. Ich habe leider keinen der dort recht zahlreichen Kiwis gesehen (nur gehört), dafür aber eine Vielzahl anderer Vögel. Übernachtet habe ich in Hütten, in denen es zum Glück Holzöfen gab, es wird nämlich allmählich kalt hier unten...

30 March 2018

Heute habe ich bei bestem Wetter eine Wanderung zum Gipfel des Mount Roy, direkt am Lake Wanaka gemacht. 1278m hoch. Und 1278m wieder runter... Ich wurde mit einer atemberaubend schönen Aussicht auf den See und das umliegende Gebirge belohnt, der Weg hat aber auch meine Knie gekillt und mir 2 Tage Muskelkater beschert...

29 March 2018

Nächste Station ist Wanaka am Lake Wanaka.

28 March 2018

Heute habe ich mit ein paar Leuten aus meinem Hostel (die ein Auto haben) einen Ausflug zum Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands, unternommen. Hoch geklettert sind wir natürlich nicht ;) Dafür haben wir eine Wanderung im Tal gemacht, bei der wir eine tolle Sicht auf den schneebedeckten Mount Cook und einige andere Berge hatten, an tosenden Gebirgsbächen entlang gegangen sind und zum Schluss zu einem von Gletschern gespeisten See gelangt sind. Dieser ist ganz grau und so kalt, dass in ihm sogar ein paar Eisschollen schwimmen!

27 March 2018

Der Lake Tekapo liegt am Rand der neuseeländischen Alpen und aufgrund irgendwelcher Sedimentabriebe eine beeindruckende blaue Farbe! Ich habe dort eine Wanderung auf einen kleinen Berg mit toller Aussicht auf den See gemacht. Und ich habe einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gesehen!

23 March 2018

Insgesamt 4 Tage habe ich in Christchurch verbracht. Bemerkenswert ist hier vor allem die viele großflächige streetart, an vielen Stellen findet man Kunstwerke an Häuserwänden. Hier in Christchurch trennen sich auch die Wege von Iris, Kathi und mir, wir hatten eine tolle Zeit zusammen, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass wir ab hier unsere eigenen Wege gehen wollen. Iris fährt dann weiter mit dem Van und ich will ab jetzt per Anhalter Reisen! :)

18 March 2018

Heute sind wir Richtung Süden an der Küste entlang und bis nach Greymouth gefahren. Auf dem Weg haben wir zuerst Halt beim Cape Foulwind nahe Westport gemacht um eine Seerobbenkolonie zu beobachten. Von einem Beobachtungspunkt auf einem Felsen hatten wir einen guten Blick auf faul in der Sonne liegende Robben und ihre Jungen, die fröhlich in der Brandung zwischen den Felsen herumgetollt haben. Richtig niedlich! :) Ein gutes Stück weiter haben wir uns dann die Pancake Rocks angeschaut, das sind Felsen, deren vom Meer geschliffene Form an aufeinander gestapelte Pancakes erinnert.

16 March 2018

Nach der 6-Tage-Wanderung brauchten wir dringend ein paar Tage Erholung! :) Also sind wir zur Westküste zu einem hübschen Campingplatz gefahren, der uns so gut gefallen hat, dass wir gleich für 3 Übernachtungen dort geblieben sind. Die gesamte Anlage war gemütlich-rustikal und sichtbar mit Liebe gestaltet und liegt zudem direkt am Meer, man muss nur ein paar Meter bis zum Strand gehen. Das Meer war dort auch sehr schön, von einer wilden Schönheit. Der Strand war voll von Treibholz und die ganze Zeit gab es zwar nicht sehr hohe aber krachende Wellen. Perfekt für ein paar entspannte Tage!

12 March 2018

Der Höhepunkt dieser Wanderung war der Blue Lake, erwiesenermaßen der klarste See der Welt, nur destilliertes Wasser ist ein kleines bisschen klarer! Mit 1200 Metern Höhe war das auch der höchste Punkt der gesamten Wanderung und der Weg führte uns über viele Geröllfelder und Felsen. Doch es hat sich absolut gelohnt: Der See war atemberaubend schön, glasklar und geprägt von unheimlich intensiven Blau- und Grüntönen! Fotos können das leider nur unzureichend wiedergeben...

11 March 2018

Da uns das wandern so gut gefallen hat, haben wir nach 2 Tagen Erholung direkt die nächste Tour gestartet! Dafür haben wir uns eine komplett andere Umgebung ausgesucht, den Nelson Lakes National Park. Dieser liegt in den Alpen und ist geprägt von ursprünglichem Wald, eisigen Gebirgsbächen und vielen Bergseen. Viele verschiedene Wanderrouten sind hier möglich, wobei die Wege hier deutlich anspruchsvoller sind: Sehr uneben, voller Wurzeln und Steine, die Konzentration bei jedem Schritt erfordern, viele Steigungen, Durchquerungen von Bächen, umgestürzte Bäume und oft muss man sehr gut auf die Markierungen an den Bäumen achten um den Weg zu finden. Wir haben eine Route von St Arnaud am Lake Rotoiti zum Blue Lake und zurück ausgesucht, für dessen 80km wir 6 Tage geplant haben. Übernachtet haben wir in Hütten, sodass wir zumindest keine Zelte mitbringen mussten. Insgesamt war die Tour ziemlich anstrengend, aber wunderschön!

7 March 2018

Und noch ein paar Bilder vom Abel Tasman Walk :)

6 March 2018

Der Track ging entlang der Küste und für den Rückweg zum Startpunkt haben wir wie die meisten ein Wassertaxi genommen. Das hat sich echt gelohnt: Die Küste sieht vom Meer aus echt beeindruckend aus und unser Skipper hat uns zu Felsen mit Seehunden und Komodoren gefahren (war aber leider schwierig zu fotografieren). Damit ging dieses kleine Abenteuer für uns zu Ende und wir kamen glücklich, weil wir so eine atemberaubend schöne Landschaft gesehen haben, aber auch erschöpft vom vielen Laufen (mit 13kg Gepäck!), zurück nach Marahau.Dort haben wir uns dann erst mal wieder was Vernünftiges zu essen gegönnt: Eine richtig leckere Pizza! :)

5 March 2018

4 March 2018

3 March 2018

Die erste Mehrtageswanderung! Zusammen mit Iris und Kathi, einer deutschen Backpackerin, die wir im Hostel getroffen haben, bin ich den Abel Tasman Coastal Track gelaufen. Dieser gilt für viele als der schönste Wanderweg Neuseelands mit ursprünglichem Wald, goldenen Stränden und türkis- bis jadegrünem Wasser in vielen kleineren und größeren Buchten. Auch sind die Wege recht einfach und die Steigungen nicht zu stark. Und wenn man mehrere Tage wandert, findet man entlang der Strecke viele Hütten und Campingplätze zum Übernachten. Wir haben uns deshalb entschieden 4 Tage von Marahau bis Totaranui zu wandern und die 3 Nächte auf den Campingplätzem im Zelt zu übernachten.

24 February 2018

Am Montag ist Iris, eine Niederländerin, die Ich in Auckland getroffen habe und mit der ich eine Weile zusammen Reisen werde, nach Nelson gekommen. Wir haben vor allem nach einem Auto gesucht, aber auch ein bisschen die Stadt angeschaut.
Und los geht die Reise! Ich starte mit Nelson auf der Südinsel. Von Auckland aus bin ich weggeflogen und gerade in meinem Hostel angekommen. Das ist deutlich schöner und gemütlicher als mein letztes in Auckland und die Zimmer haben alle große Glastüren, durch die man raus gehen kann. Und jeden Abend gibt es kostenlosen Schokopudding und Vanilleeis! ;)
Ich sollte vielleicht mal wieder was von mir hören lassen... :D Ich habe die letzten 6 Wochen in der Arztpraxis von meinem Gastvater als Rezeptionistin gearbeitet, hatte lange anstrengende Arbeitstage und habe deshalb sonst nicht viel gemacht. Die Bilder sind zum Teil noch vom Januar. Zu der Arbeit in der Praxis kann ich zusammengefasst sagen, dass es eine große Herausforderung für mich war, die ich aber bewältigt habe und dadurch viel Freude hatte sowie die Gewissheit, ganz wichtige Erfahrungen gesammelt zu haben. Ich bin also sehr froh, dass mein Gastvaters mir diese große Chance geboten hat und macht sich auf dem Lebenslauf auch viel besser als Kiwis pflücken! :) Und zudem habe ich jetzt ein bisschen Geld fürs Reisen verdient!

5 January 2018

Für alle, die unheimlich neidisch sind weil hier scheinbar nur perfektes Sommerwetter ist hier die Beruhigung: Ab und zu regnet es auch mal! Und dann meistens ziemlich kräftig. Letzte Nacht hat es ganz besonders kräftig geregnet und dazu war es noch stürmisch. An der Küste hat das zu einer gewaltigen Sturmflut geführt, die Kaiaua, eine kleine Stadt 10km von der Farm entfernt, besonders schlimm erwischt hat. Die Flut war so hoch, dass Straßen, Weiden und Grundstücke geflutet wurden und an vielen Stellen eine bis zu 40cm hohe Schicht Muscheln angeschwemmt wurde. Wir sind hingefahren um uns das anzuschauen und waren sehr froh, nicht dort zu wohnen!

3 January 2018

Heute haben wir, also die Familie sowie die Cousine und 2 Freunde von den Kindern, die gerade zu Besuch sind, einen Tagesausflug auf die Insel Waiheke gemacht. Die Familie von Christians Freundin hat dort über Silvester ein Ferienhaus gemietet und uns eingeladen. Wir sind dort zum Strand gegangen, sind Jetski gefahren, geschwommen, haben Eis gegessen, in der Sonne gelegen und den Tag in einer Weinbar mit wunderschönem Ausblick ausklingen lassen. So muss Sommer sein! 😊

1 January 2018

Am 28. sind wir (Anna, Christian und einige ihrer Freunde) zu einem Festival namens Rythm&Vines in Gisborne gefahren. Der Name kommt daher, dass es mitten in Weinbergen liegt und die Zelte zwischen den Weinreben aufgeschlagen werden. Der Roadtrip dorthin war schon lustig, wenn auch dank einiger Umwege ziemlich lang (7,5 Stunden...). Das Festival war dann ziemlich cool. Die Musik war nicht immer mein Fall, aber wir waren einfach eine richtig tolle Gruppe, haben alle zusammen gezeltet, tagsüber Ausflüge zb zum Meer gemacht und eine richtig gute Zeit zusammen gehabt! Es war auch ein tolles Erlebnis den Jahreswechsel bei warmen Wetter mit tausenden Anderen auf einem Festival zu erleben.

27 December 2017

Mit Anna, Christian und einigen Freunden verbringen wir ein paar Tage in dem Ferienhaus der Familie in Coromandel. Heute sind wir am Strand, fahren mit dem Jetski von Christians Freundin und chillen in der Sonne :)

24 December 2017

Weihnachten in Neuseeland! Schon komisch Weihnachten zu feiern wenn es heiß ist, am Tag vor Heiligabend Heu gemacht wird und am Weihnachtstag auf der Terasse Kaffee getrunken wird... Und auch das erste Mal mit einer anderen Familie Weihnachten zu feiern ist seltsam... Aber ich hätte definitiv keinen besseren Ort finden können! Wir hatten ganz tolles Essen, einen hübschen Weihnachtsbaum und viel Spaß mit der ganzen Familie.

17 December 2017

Ich glaube, ich werde ein Farmgirl... :D Wie es aussieht bleibe ich noch bis Anfang Februar auf der Farm, im Januar kann ich nämlich auch ein paar Wochen in der Praxis meines Gastvaters als Rezeptionistin arbeiten und so ein bisschen Geld verdienen. Und außerdem liebe ich die Tiere hier und bin inzwischen praktisch ein Familienmitglied :)

2 December 2017

Mit meinen Gasteltern bin ich übers Wochenende in das Ferienhaus der Familie auf der Coromandel-halbinsel gefahren. Das Ferienhaus ist in dem kleinen Ort Opoutere, mit Blick auf eine Lagune und ca. 20 Gehminuten vom Meer entfernt. Die ganze Halbinsel ist bergig mit vielen wunderschönen Stränden und genauso ist auch die Umgebung des Ferienhauses. Am Samstagabend sind wir noch zum Strand gegangen und haben einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang beobachtet. Der Himmel war in Pastelltönen mit einigen Wolken und dazu das Rauschen der Wellen an dem langen Sandstrand. Einfach wunderschön! Am Sonntagmorgen sind wir dort auch schwimmen gegangen. Wobei man bei den Wellen nicht wirklich schwimmen konnte...

18 November 2017

Ich genieße zur Zeit in vollen Zügen das Farmleben mit den Tieren und der super netten Familie Doering. Ich bin eigentlich immer den ganzen Tag beschäftigt mit Füttern der Tiere, Gartenarbeiten, Reiten (manchmal auch zum Fluß zum Schwimmen) und was sonst so auf einer Farm erledigt werden muss. Zwischendurch unternehme ich viel mit der Familie. Heute Abend waren wir zum Beispiel wieder in den Miranda Hot Springs, einem Geothermalbad, dessen Wasser viele Mineralien und Schwefel enthält (riecht auch dementsprechend :D ) und richtig schön heiß ist. Sehr entspannend nach einem langen Tag!

1 November 2017

Seit vorgestern bin ich in meiner Woofing-Stelle. Woofing heißt man bekommt Unterkunft und Verpflegung gegen einige Stunden Arbeit pro Tag. Ich bin hier auf einer kleinen Familienfarm, in der es Kühe, 15 Pferde, viele Hühner, 3 Ziegen, 5 Hunde und 2 Katzen gibt und die Familie besteht aus den Eltern, dem 19-jährigen Sohn Christian und der 21-jährigen Tochter Anna. Die Familie ist sehr offen und gastfreundlich, wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden und ich bin mir sicher, dass ich hier noch viel Spaß haben werde! Praktisch ist auch, dass der Vater Deutscher ist und auch die anderen einigermaßen deutsch können, sodass ich zwar mein englisch verbessern kann, notfalls aber auch etwas auf deutsch klären kann. Zudem sind noch ein paar Tage lang 2 weitere deutsche Woofer hier, die auch sehr nett sind und mir den Einstieg hier erleichtern. Die Arbeit hier besteht vor allem daraus die Tiere zu füttern und zu versorgen, bei der Hausarbeit und Anna mit den Pferden zu helfen.

31 October 2017

Heute sind wir auf den Mount Eden gestiegen, den höchsten der 48 Vulkankegel in Auckland. Hier hat man eine tolle Sicht über Auckland!

30 October 2017

Waiheke Island, die größte Insel im Hauraki Golf von Auckland, zu der man mit einer Fähre fahren kann.

28 October 2017

Gestern habe ich außer einigen organisatorischen Sachen nicht mehr viel gemacht und bin sehr früh todmüde ins Bett gefallen (nach mehr als 50 Stunden ohne Schlaf). Halbwegs ausgeschlafen bin ich dann heute fast den ganzen Tag in Auckland herum gelaufen und habe mir einige Stadtviertel angesehen. Am meisten beeindruckt haben mich dabei die Parks. Denn auch, wenn das Wetter hier nicht sehr viel anders ist als in Deutschland, wachsen hier vollkommen andere Pflanzen! Doch auch die unterschiedlichen Viertel von Auckland sind sehr interessant und durch viele Hügel hat man in einigen Vierteln eine tolle Aussicht.

27 October 2017

Neuseeland hat definitiv die niedlichste Bio-Security! :)

26 October 2017

Zwischenstopp in Hong Kong. Weil zwischen den Flügen über 6 Stunden liegen, habe ich die Zeit genutzt um nach Hong Kong rein zu fahren und mir den beeindruckenden Hochhaus-Dschungel anzuschauen.