Europe · 34 Days · 37 Moments · July 2017

Unsere Tour nach und in Portugal


29 August 2017

Nach über 6400 km (!) sind wir wieder daheim. Leider... naja aber die nächste Reise kommt bestimmt.

28 August 2017

Nach weiteren vielen hundert Kilometern die wir zurück gelegt haben, fahren wir durch ein paar kleine französische Dörfer und bleiben in einem für heute Nacht stehen. Wieder an einem Fluss und auf einem Platz auf dem wir vor einem Jahr schon einmal standen.

27 August 2017

Es geht weiter der Heimat entgegen. Viele Stunden Fahrt später, die ich mit lesen verbringe, machen wir Stop. Eigentlich ein schöner Platz hier an einem kleinen See.

26 August 2017

Inzwischen sind wir wieder in Frankreich. Nicht weit der Grenze halten wir wieder an der Küste; hinter den Dünen direkt am Strand. Den Tag verbringen wir wieder mit relaxen und ich mit lesen. Abends laufen wir wie viele andere nochmal zum Strand um den schönen Sonnenuntergang direkt über dem Meer zu beobachten. Ach und bei der Ankunft hat uns die blöde Schranke am Eingang doch gleich mal unseren Spiegel kaputt gemacht. Glücklicherweise ist er noch zu gebrauchen und auch leicht wieder einzusetzen.

25 August 2017

Gleich nach dem Frühstück gings "on the road". Seit ein paar Tagen treten wir die Rückreise an, also ging es heute mehrere Kilometer ostwärts. Gelandet sind wir schlussendlich in Bilbao, auf exakt dem selben Flecken Erde. Die restliche Zeit haben wir mit Nichtstun verbracht, bzw. mit lesen oder einfach nur die Aussicht ein weiteres Mal genießen. Spät abends, als es dann schon dunkel war, durften wir ein Feuerwerk des derzeitigen Festes miterleben. Wahnsinn, wirklich schöne Elemente, Explosionen die ich so in Deutschland noch nie gesehen habe; Formen und Farbwechsel wie nie zuvor. Und das bestimmt 10-15 min lang. Und wie wir gehört haben machen die das jeden Abend solange das Fest andauert.

24 August 2017

Nach dem wir uns die Stadt angeschaut haben geht's jetzt endlich zum Meer. Vielleicht das letzte Mal. Auf dem selben Platz waren wir vor einem Jahr bereits schonmal, als nur Spanien auf dem Reiseplan stand. Man steht direkt an der Abruchkante auf großen Wiesen. Nachts wenn alles still ist, hört man erst wie laut hier das Meer ist! Denkt man gar nicht das es so laut Rauschen kann.

23 August 2017

Wandern ist angesagt... dachten wir. Nach dem wir den beschriebenen Weg "Senda del Orso" gefunden hatten, waren wir doch ein wenig enttäuscht das es ein breiter betonierter Weg war, auf dem auch Fahrradfahrer unterwegs sind. Trotzdem haben wir eine Strecke von 16 km bewältigt - bis zum nächsten größeren Ort. Hier haben wir erstmal gegessen und mussten dann auf den Bus warten, der uns wieder zum Start unserer Tour bringt und somit zurück zum Wohnmobil.

22 August 2017

Es geht weiter Richtung Küste... Auf dem Weg liegt Las Medulas mit dessen bizarren Felsformationen. Tiefes Dunkelorange, das ist die Farbe der Felsen. Da der Fels sehr porös ist zerfällt er an bestimmten Stellen zu Staub. Eine große Öffnung lädt zum erkunden ein. Hinter einer hohen Kuppe wartet nach einem kurzen aber steilen Anstieg eine tiefe Höhle. Es wird schlagartig kälter und stockdunkel. Im Gegensatz zur Außentemperatur aber sehr angenehm. Auch zwei kleine Tunnel kann man erkunden. An deren Enden man raus schauen kann. Nach langem fahren, gab es dann in einem kleinen Örtchen einen Käseteller mit Bier und Cola, mit dem wir den Tag beendet haben.

21 August 2017

Heute sind wir den ganzen Tag gefahren. Wir hatten 40 Grad und es ging nur wenig Wind. Das war mal wirklich heiß! Sogar der Fahrtwind fühlte sich an wie ein Föhn. Abends wird es auch erst nachts wirklich kühler. Selbst spät abends ging am See, wo wir ein Plätzchen unter Bäumen gefunden hatten, noch warmer angenehmer Wind. Man hätte gut bis Mitternacht in kurzen Sachen draußen bleiben können.

20 August 2017

Nach dem Frühstück ging es weiter nach Peso da Regua. Unter einer schönen Fußgängerbrücke finden wir einen großen Platz am Fluss Douro. Durch die Stadt fährt eine alte Eisenbahn. Die haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir durften uns die alten Wagons sogar von innen anschauen. Die Lock selber war eine deutsche von Henschel & Sohn. Tagsüber war es mal wieder richtig heiß, so fiel die Entscheidung nicht schwer, ins nahe gelegene Freibad zu gehen. Auch abends wurde es nur langsam kühl. Wir saßen bis nach Mitternacht draußen und es wahr sehr angenehm, im Gegensatz zu den Temperaturen tagsüber.

19 August 2017

Es ging ein paar Kilometer weiter Richtung Tal, dort hat jemand ein Madonnenbild in den Felsen gehauen. Wir haben es uns zwar angeschaut aber ich habe den Stop eher für eine kurze Kletterpartie genutzt. Weitere Kilometer später haben wir wieder angehalten und eine kleine Wanderung unternommen. Erst hatten wir den Weg nicht gefunden da er zwischen den hohen Sträuchern gut getarnt war. Bald ging es aber hoch hinaus, der spanischen Sonne entgegen. Danach ging es weiter ins Tal, bis wir an einem See gehalten haben.

18 August 2017

Und ab geht es in die Berge. Auf dem Weg dort hin sehen wir einen glasklaren Stausee. Es geht gleich mal auf den höchsten Berg Portugals "Torre" mit (nur) 1991 Metern. Wirklich angenehme Temperaturen hier oben. Die beiden Türme die dort oben stehen waren/sind Radaranlagen des Militärs/GNR. Der noch nicht kaputte Turm scheint auch heute noch benutzt zu werden. Abends konnte man wunderbar die Sterne beobachten. Und die vielen Lichter der Windräder die hier auf den Bergen stehen.

17 August 2017

Genug vom Strand wir wollen weiter. Wir fahren durch die Berge ins Landesinnere über eine kleine aber wirklich schöne Straße. Scheinbar mitten im nirgendwo kommt ein größerer Ort namens Caramulo. Hier halten wir und schauen uns ein Museum an. Es zeigt eine Sammlung alter Spielzeuge, sowie Gestöcke mehrere Ferrari aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten, Kunst und kulturelle Gegenstände sowie eine Reihe alter Fahrzeuge und Motorräder.

16 August 2017

Und noch ein Tag am Strand weil es so schön ist. Sonnen und nichts tun. Herrlich und darf auch mal sein.

15 August 2017

Noch ein Stückchen südlicher und wir bleiben wieder am Strand. Hinter den Dünen stehen wir auf einem großen Wiesenplatz. Der Strand ist weit und schön, nur Sand, keine Felsen oder Algen. Anfangs hatten wir Nebel dann aber war das Wetter super. Der Sonnenuntergang war faszinierend. Und über den Tag sowie abends sind immer wieder Paraglider über den Strand geflogen.

14 August 2017

Nach der großen Stadt ging es wieder an den Strand. Als wir am Strand entlang gelaufen sind, haben gerade Fischer auf traditionelle Weise ihre Netze eingeholt. Vom Land aus werden sie mit Traktoren reingezogen. Wenn es weit genug draußen ist, wird der untere Teil zu gemacht und aus dem Wasser geholt. Viele Fische zuckten im Netz! Alles wird auf einen Anhänger verladen und noch am Strand verkauft. Es werden viele Hände benötigt und drei Traktoren für diese ganze Aktion. Irgendwie spannend anzusehen. Da auch viele Krebse dabei sind wird der Rest einfach wieder ins Meer gekippt; so haben auch die Möwen was davon. Nachts war es aber viel zu unruhig...

13 August 2017

Wir unternehmen wieder einen Bummel durch die Stadt. Vorbei am Bahnhof, dessen Halle mit handgemalten Fliesen ausgekleidet ist, einem Buchladen der so überlaufen und angesagt ist, das sie Eintritt verlangen, einer Aussichtsplattform deren verfallenen Häuserreihen Bemalungen dienen und einer Halle in dem ein Urban Market stattfindet in dem es unter anderem diese sehr schicken und superguten Handyhüllen von WODesign gibt. Auf dem Weg wieder nach Hause haben wir zwei Trommler gesehen die wirklich Spaß hatten, gut waren und die Leute unterhalten haben. Gegessen haben wir Italienisch. Wirklich sehr lecker!
Eine weitere größere Stadt an der Küste Portugals ist Porto. Die Stadt wurde bekannt durch den Portwein der hergestellt und von hier nach England verschifft wurde. Die markanten Portwein Boote sind noch im ganzen Hafen zu sehen. Wir parken etwas außerhalb und laufen am Fluss entlang in die Stadt. Schon von weitem sieht man die große Brücke die ebenfalls von Eiffel konstruiert wurde. An der Uferpromenade sind viele kleine Verkaufsstände aufgebaut. Es werden vor allem Armbänder und Brillen verkauft. Direkt an der Brücke steht eine große Menschenmenge; alle beobachten ein paar Jungs die auf der Brücke stehen. Wenn sie ein bisschen Geld zusammen haben von den Leuten die dort stehen springt immer einer von der Brücke in den Fluss. Irgendwie haben die Jungs mich fasziniert.

12 August 2017

Wir bleiben noch bis mittags am Strand. Da lohnt es sich nochmal Sonne zu tanken. Später fahren wir dann auf der Küstenstraße Richtung Süden weiter um vielleicht am Strand wieder einen so schönen Platz zu finden. Auf dem Weg liegt die Stadt Viana do Costelo. Hier wurde Eiffel (der berühmte Architekt vom Eiffelturm) beauftragt eine Brücke zu bauen. Die haben wir uns dann natürlich angeschaut. Wir sind einmal komplett über die Brücke gelaufen um auf der anderen Seite noch ein wenig in der Stadt zu bummeln. Später fahren wir einige Örtchen weiter und bleiben schließlich auf einem großen Parkplatz für die Nacht stehen.

11 August 2017

Wir fahren die Küste weiter Richtung Süden. Hier soll es viele schöne Strände geben. Bei einer der Abfahrten biegen wir ab und schauen uns den Strand mal an der uns da erwartet. Er ist wirklich schön; feiner heller Sand, bestimmt 15 m bis zum Meer, dann Felsen. Aber es ist ja auch Ebbe. Über den Tag kam das mehr wegen der Flut erstaunlich weit heran und fast alle Felsen waren verschwunden. Viele Muscheln wurden angeschwemmt, teils kaputt, teils ganze und leider auch viel Algen. Aber selbst der kalte Atlantik konnte mich nicht davon abhalten ein paar Meter zu schwimmen. Recht frisch aber wunderbar. Der Sonnenuntergang war wunderschön.

10 August 2017

Wir haben die Grenze zu Portugal 🇵🇹 überquert. Ein paar Kilometer den Fluss runter finden wir einen großen Platz am Fluss. Der Ort ist fast schon eine Künstlerstadt, an jeder Ecke gibt es Kunst zu bewundern und auch viele Häuser wie Galerien. Am Wochenende feiern die Bewohner ein Fest; die Geschichte der Provinz. Überall hängen Bänder mit Fahnen.
Heute wollen wir nach Portugal rüber fahren. Um über den Grenzfluss Minho zu kommen muss man durch den Grenzort Tui fahren. Den kleinen Ort wollen wir uns anschauen und laufen rein. Alles sehr alte Gebäude, teils schon unbewohnt und verfallen. Die große Kirche erinnert eher an eine Burg. Trotzdem ist der Ort erstaunlich belebt.

9 August 2017

Ich hab Geburtstag und will an Strand! Gesagt, getan. Die Straße dort hin war allerdings wieder nicht die Größte. Geschafft haben wir es trotzdem. So habe ich den ganzen Tag am Strand verbracht. Sonne tanken und braun werden. Ins Wasser bin ich nur bis zu den Beinen, weil es so kalt ist, als würde man kneipen. Danach aber wirds wunderbar warm.

8 August 2017

Heute schauen wir uns Santiago de Compostela richtig an. Erst geht es zur Kathedrale, die aber leider in Gerüst gehüllt ist. Danach sind wir bestimmt 3 Stunden durch die unzähligen Gassen gewandelt. Viele viele kleine Geschäfte. In jedem Haus steckt mind ein Laden oder eine Bar. Hier: chocolate factory; viele verschiedene Sorten Schokolade mit Früchten oder Nüssen gemischt. Sehr modern verpackt muss man sich da einfach etwas mitnehmen.

7 August 2017

Das schlechte Wetter scheint uns zu verfolgen, so lange wir an der Küste bleiben. Also ab ins Landesinnere. Wir müssen uns doch mal Santiago de Compostela anschauen! Die berühmte Pilgerstadt, in der alle Pilger des Jakobsweges bzw. "Camino de Santiago" ihr Ziel finden. Da es schon Abend ist, wollen wir uns nur etwas nettes zum Essen suchen. Recht früh finden wir ein Restaurant, dessen Karte sogar Deutsch spricht. Wir einigen uns auf ein Menü, das wir alle zusammen essen. Vorspeise: Empanadas, Rinderschinken, gegrillte Paprikas....mhh die waren gut! Hauptgericht: Steaks mit Pommes... perfekt getroffen! Nachspeise: Tarte de Santiago... eine Spezialität aus der Region, flacher Mandelkuchen, auch super lecker!

6 August 2017

Wir haben uns entschlossen einen kleinen Leuchtturm anzusehen. Da der Ort Busto aber so klein ist und die Straßen zu eng für unser großes Gefährt, mussten wir die äußeren Straßen des Orts nehmen, die gerade so gepasst haben, um zur Küste zu kommen. Der Leuchtturm selbst ist nur ein Haus mit einer kleinen Glaskuppel oben drauf. Die Küste aber bietet eindrucksvolle Steilhänge mit viel Grün.

5 August 2017

Nach einer Großstadt wie Bilbao brauchten wir dringend Natur. Da wir der Küstenstraße nach Westen folgen war Meer und Strand natürlich die erste Option. Doch ausgerechnet heute hat es Nebel und es regnet. Ans Meer sind wir trotzdem gefahren. Wirklich warm war es auch nicht. Ich bin trotzdem Barfuß am Strand entlang. Das Meer ist so verlockend und nicht mal so kalt wie man vermuten würde. Auf dem Weg haben wir den markanten Stier gesehen der hier aufgestellt ist und den Kognak Veterano der Marke Osborne repräsentiert.

4 August 2017

Fast wäre ich an diesem außergewöhnlich eingerichtetem Laden vorbei gelaufen. Es sieht aus wie aus dem Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" und ist voll mit allen möglichen Süßigkeiten 🍭 Die Einrichtung ist wirklich gelungen und ein toller Blickfang. So lockt man nicht nur kleine Kinder in den Laden.
An diesem Eisladen sind wir durch Zufall vorbeigekommen. Er nennt sich "Amorino" und verkauft Eiskugeln in Form einer Rose mit einem Macaron in der Mitte. Wirklich tolle Idee die ich so noch nie gesehen hab.
Eines der Wahrzeichen von Bilbao ist das "Museo Guggenheim". Eines der bekannten Guggenheim Museen die inzwischen Weltrang genießen. Wirklich beeindruckend das Gebäude. Die Spinne als auch die spiegelnden Kugeln sind bereits Ausstellungsstücke. Im Museum wird Kunst diverser Richtungen und Zeitalter gezeigt.
Guten Morgen schöne Aussicht! Wir sind mit dem Bus bis in die Altstadt Bilbaos gefahren. Sieben enge Gassen reihen sich aneinander mit schönen bunten Häusern. Alle sehr schmal und alle haben kleine Balkone, immer im Wechsel geschlossen und offen. Auch die neue Stadt ist sehr schön. Neue Häuser gebaut im Stil der alten. Parks mit viel Grün und Spielmöglichkeiten für die kleinen. Auf dem Plaza Nueva reiht sich ein Tapas Restaurant ans nächste. Teilweise richtig schön eingerichtet. Wir sind bestimmt vier oder fünf Stunden herumgewandert bis es uns gereicht hat. Es war auch wirklich ein sehr heißer Tag. Spät abends wurden wir dann noch mit einer Sternschnuppe belohnt. Sogar eine mit Schweif die sich dann geteilt hat und verglüht ist. Wenn man so etwas mitbekommt hat man schon ein kribbeln im Bauch.

3 August 2017

Ratet mal... wir sind wieder den ganzen Tag unterwegs gewesen. Nach Dreiviertel der Strecke haben wir die spanische Grenze überquert. Yeah. Da es auf dem Weg an der Küste entlang liegt, werden wir uns Bilbao, Spanien 🇪🇸 mal näher anschauen. Gegen Abend sind wir dann angekommen. Auf einem Platz am Berg mit einer super Aussicht über die ganze Stadt. Wir haben auch noch den besten Platz bekommen in der ersten Reihe. Nachts wenn die ganzen Lichter angehen ist es fast noch schöner. Zufällig war auch gerade an diesem Tag ein Spiel im großen Stadion. Der heimische Verein "athletico club" hat wohl gespielt. Es war wirklich nett, man wusste genau wenn ein Tor gefallen war oder beinahe. Die Jubelschreie kamen bis zu uns hoch.

2 August 2017

Und wieder ein Tag mit fahren verbracht. Wir haben uns heute für einen Platz entschieden, auf dem wir vor 16 Jahren schon einmal waren. Unter Eichenbäumen zwischen den Reben eines Weinguts. Wenn man Wein dort kauft, ist es einem erlaubt kostenfrei zu stehen. Der Sonnenuntergang und darauf folgende Abendhimmel war wirklich schön. Der Himmel war in wunderschöne Farben getaucht, bemalt mit Wolken, Streifen von lang vergangenen Flugzeugen und dem frühen Mond. Unterwegs haben wir leider einen Schmetterling mitgenommen, der sich wohl auf der Autobahn verirrt hatte.

1 August 2017

Nach einem weiteren langen Tag Fahrerei, waren wir nur noch froh anzukommen. In Moulins haben wir einen günstigen Platz direkt am Fluss l'Allier gefunden. Obwohl wir schon alle Hunger hatten lockte uns die Stadt auf einen kleinen Besuch. Naja und wer weis, vielleicht finden wir ja ein nettes Restaurant. War leider nicht so. Dafür haben wir ein paar alte Häuser gesehen und zwei Kirchen, deren Türme beinahe identisch aussehen. Auf dem Weg zurück hat ein knusperndes Eichhörnchen noch meine Aufmerksamkeit erregt.

31 July 2017

Wegen eines privaten Zwischenfalls mussten wir wieder nach Hause. Heute aber konnten wir wieder los. Der erneute Start bescherte uns mehrere Staus und Baustellen. Da wir spät losgekommen sind, fahren wir heute nicht mehr so weit. Genau an der Grenze zu Frankreich machen wir halt für heute. Versteckt zwischen Bäumen, direkt am Rhein gibt es einen kostenlosen Platz. Nebenan gibt es ein Restaurant in dem wir uns einen sehr leckeren Flammkuchen gegönnt haben.

27 July 2017

550km - das haben wir heute geschafft. Was gar nicht mal schlecht ist bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 80 km/h, die unser Gefährt so hergibt. Nach etlichen Kreisverkehren haben wir Givry, Frankreich 🇫🇷 erreicht. Der kleine Ort macht zwar nicht viel her, aber eine kleine Runde laufen kann nicht schaden, nach so langem Sitzen. Schon nach ein paar hundert Metern habe ich eine Katze getroffen, war eigentlich ganz süß. Auf dem Bild sieht es aus, als würde sie ihre eigene kleine Lampe am Schwanzende mit sich tragen.
Unser Urlaub beginnt - mit Regen, na toll. Das war ja klar, aber wir fahren bestimmt in die Sonne. Wir sind mit unserem MAN TGM 4x4 unterwegs. Ein Expeditionsmobil; ausgestattet wie ein ganz normales Wohnmobil nur eben mit Allrad, einem LKW als Chassis und einer selbst geplanten und teilweise selbst gebauten Wohnkabine. Wer sich jetzt fragt wer "wir" sind: Meine Eltern und ich: Ich: fast 18 jähriges Wesen das dieses Journi schreibt.