United States of America · 41 Days · 40 Moments · July 2017

USA für Neugierige & Friends


27 August 2017

Nightlife in Nashville, Atlanta und noch mehr die ich traf. Resümee folgt auch 😍

21 August 2017

Back to Atlanta beziehe ich südlich in der Reed Street mein neues Domizil für die nächsten Tage. Zu schön, da die Hängematte auf der Veranda und die Drinks mit Bryan und Elli (Nachbar mit Hund) nach dem ganzen Städtemarathon bei 35 Grad, eine willkommene Abwechslung sind. Es ist in der Sonne kaum auszuhalten, deshalb beschließe ich die Nacht zum Tag zu machen. Doch eines muss ich mir in der prallen Hitze doch geben, ein Football Match der Georgia State Panthers. Da das Turner Field (ehemaliges MLB Baseball Feld) nur 300m entfernt und nonstop Gejubel zu hören ist. In Anbetracht der knackigen Hintern hat sich das schon mal gelohnt und ist zudem spannender als Baseball. Nun habe ich mal ein paar Personen gebeten mir Fotos zu schicken, damit mal ein Eindruck entsteht mit wem ich so meine Zeit verbracht habe. Außerdem kenne ich jetzt nahezu jeden Black Gay Club in Atlanta und wurde als White Fem wie eine Prinzessin von den Herren behandelt. Ja so könnte das weiter gehen. Atlanta I like!

18 August 2017

16 August 2017

Kurzer Stopp in Columbia der Hauptstadt von South Carolina.
Ein weiterer Stop, der sich lohnt ist Charleston in South Carolina. 1670 nach dem engl. König Karl II. benannt wurde die Stadt, durch die Flüsse Ashley sowie Cooper und als Mündungstrichter in den Atlantik, bekannt als Sklavenhandelumschlagplatz. Deshalb war es für mich wichtig, nicht nur die Bilder von "Fackeln im Sturm" vor mir zu haben, sondern die ursprüngliche Slave-Traders-Hall zu besuchen. Ein wirklich aufschlussreiches Museum, welches zu Tränen rührt. Was man wissen muss um hinter den amerikanischen Traum zu schauen ist, dass keiner dieser Sklaven je entschädigt wurde und sich eben genau dieses noch heute bemerkbar macht. Ähnlich wie bei den Indios und dann haben sie nun diesen Idioten an der Spitze, der das Land langsam in den Ruin treibt als auch Rassenhass fördert. Die Stimmung gerade in den Südstaaten ist angespannt und nicht nur ich bin gespannt wann es kracht. Charles Town ist traumhaft schön und auch zum Shopping hervorragend geeignet. Tolle Kirchen und Denkmäler. Top!

14 August 2017

Am Golf von Mexico entlang Richtung Oglethorpe City - Savannah am Atlantik. Dieser Stadt, gegründet 1733, sagt man nach die schönste der Staaten zu sein. Zu recht! Wenn die Amerikaner von Historie sprechen, beginnt das frühestens im 17.JH, da können wir nur müde lächeln. Trotzdem hat diese kleine Hafenstadt allerhand zu bieten und erinnert mich ein wenig an Danzig. 22 Plätze mit Denkmäler und viel Grün machen die Orientierung leicht. Es ist ein ruhiger Ort der mystisch anmutete, nicht zuletzt wegen des berühmten Mordfalls im Mercer House. Wer die Busszene von Forest Gump noch vor Augen hat, der kann sich ein Eindruck vom Chippewa Square in Savannah machen.

13 August 2017

Mittagspause am Pensacola Beach / Florida am Golf von Mexiko. Gibt schlimmeres 😂! Sehr geile, weiße, 6km lange Sandküste.

12 August 2017

3 Tage New Orleans sind nicht genug, um die Kultur der Kreolen aufzunehmen. Die Nachkommen weißer Gutsherrn und Sklaven, welche als Amtssprache französisch beherrschen und ihre eigne Küche kreiert haben sowie den Jazz als auch den Blues salonfähig gemacht haben. Die Preservation Hall ist eine der ursprünglichen Jazzclubs in dem Louis Armstrong auftrat. Wunderschöne Gemäuer in denen Vintageläden, Kunstgalerien und Clubs zu finden sind. Napoleons Einflüsse sind nicht zu übersehen. Auch hier wird die Sklaverei unter den Teppich gekehrt, doch Toni eine ausgewanderte deutsche Stadtführerin hatte mir als erste Einblicke in diese Epoche gegeben. Eine wahnsinns Stadt mit viel Geschichte. Angefangen bei Columbus über Napoleon, die Indianer bis hin zu verschifften Afrikanern sind nach meinen Eindrücken alle Umstände vereint wurden. Hier muss ich noch einmal hin, zumal mir eine Klimaanlagengrippe zu schaffen macht. Nichts desto trotz geht es nun am Golf von Mexiko bis nach Savanna. Freue mich!
New Orleans mir fehlen die Worte! Bunt, schrill, laut, Diebe, Creolen, Jazz, Blues, Catarina, Mississippi und wunderschön!!!!

11 August 2017

Fährt man den Natchez National Parktrace Richtung Nordwesten erreicht man irgendwann Baton Rouge. Die Stadt hat nicht viel zu bieten, doch ein Besuch der 27.Etage des State Capitol, verschafft einem einen guten Überblick über Louisiana. Das Capitol ist Hauptsitz der Regierungsverwaltung von Louisiana, Arkansas und Arizona. Der amtierende Governor ist J.B. Edwards und interessant sind auch die Liste der zu besprechenden Tagespunkte. Dort stand auch der Fauxpas des Trump-Tweets gegen Nordkorearea. Komisch keiner will ihn gewählt haben. Auf dem Pfad der Natchez Indianer kommt man unweigerlich zu den Bayou. Das ist das Sumpfgebiet der Cajun's Bevölkerung. Die Ihre Wurzel in Frankreich und 🇨🇦 haben. Diese haben ihre eigene Sprache und Kultur. Die Cajun's leben überwiegend von der Alligator-Jagd. Tolle ursprüngliche Landschaft die meist nur vom Wasser aus zu erkunden ist. ARTE hat einen Bericht über die Cajun in der Mediathek. Weiter geht's mit NoLu (New Orleans Louisiana).

10 August 2017

Plantagen und Unterkünfte gibt es in den Südstaaten wie Sand am Meer und man sollte sich das unbedingt einmal anschauen. Das Interessante dabei ist, dass kaum über Sklavenarbeit gesprochen wird, auch nicht nach mehrmaligem Nachfragen. Vielmehr wird berichtet über die weißen Hausherren und die Restauration dieser Gebäude. Merkwürdig, da ja fast die Hälfte der Bevölkerung im Süden schwarz ist. Doch farbige Guides auf Plantagen scheinen ein Dorn im Auge der Südstaaten zu sein. Weiter in der Berichterstattung geht es dann von New Orleans aus. Viele Grüße aus einem Waschsalon 😉

9 August 2017

Nun was gibt es über Memphis zu sagen, außer das sich diese Stadt ähnlich wie Nashville der Musik hingegeben hat, dennoch die Wurzel der Blues und des Rock'n'Rolls ist. Deshalb durfte Graceland nicht fehlen. Ist schon sagenhaft, was der hübsche, schwarz-gefärbte Mann mit 22 Jahren so erreicht hat. Doch ist die amerikanische Geldmaschinerie dahinter nicht zu übersehen, das ist eher unschön. Besser ist es sich die kleinen Schätze genau herauszupicken. Wie z.B. das winzige aber legendären Sun-Studio, in dem Elvis seine erste Platte aufnahm und Bands wie die Foo Fighters ein Stelldichein hatten. Ansonsten ist Memphis nicht umwerfend. Doch die Beale street bietet allerhand kommerzielle, aber trotzdem großartig Bluesrock Kneipen. Da außerdem noch Harley Treffen war, bin ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Ordentliche Kerle mit fetten Bikes und Rockmusik, dazu nen ordentliches BBQ ... großartig. Baseball ist ja eine Sportart, die ich nie verstanden habe. Trotzdem genial!!!
Von Atlanta über Chattanooga zurück nach Nashville. Die Southern Railway war die erste Verbindung um 1880, von Cincinnati nach Chattanooga, welche den Norden mit dem Süden verband. Noch heute ist diese Eisbahnverbindung eine äußerst wichtige Handelsrute und beliebt bei Touristen, da sie einstweilen bis nach New York fährt. Der ursprüngliche Bahnhof ist heute ein Museum und Hotel. Das originelle daran sind die uralten Eisenbahnwaggons, welche als Hotelzimmer dienen. In Nashville entschied ich mich für das Ryman Auditorium. Der Grund dafür war Mrs. Naff eine Music Bookerin der ersten Stunde. Die es als Frau schaffte, Mitte des 19.JH diese Konzerthalle international zu etablieren. Sehr interessant in Anbetracht der Tatsache, dass dort das erste schwarze Gospel Ensemble "The Fisk Jubilee Ensemble" 1871 aufgetreten ist, die Radioshow des Grand Ole Opry stattfand und noch heute die Superstars dort musizieren. Apropos das neue Grand Opryland ist auch einen Besuch wert! Reichtum pur!

7 August 2017

Montag entdeckte ich einen üblen Punker & Rocker Schuppen namens The Earl im Eastgate von Atlanta. Ganz nach meinem Geschmack auch der Inhalt! Also tätowierte, schwarz-gekleidet Gestalten und dazu ein Potpourri aus Hardcore sowie Psycho-Rock. Dasher war der Grund meines Erscheinens. Ich habe diese Band bereits in Berlin gesehen und war von der verwirrenden Show der Schlagzeugerin und Frontsau so beeindruckt, dass mein Herz sich erfreute die Band aus Atlanta in ihrer HomeBase zusehen. Des weiteren versuchte ich in Warhols Ausstellung zu kommen, dumm wenn diese Ruhetag haben und die Blondine sich wundert warum niemand aufmacht (wird nachgeholt bin ja noch einmal in Atlanta). Mir war im übrigen auch nicht bewusst das Magret Mitchell "vom Winde verweht" in Atlanta schrieb. Die Geschichte der Südstaaten ist geprägt durch Sklaverei und Unterdrückung der Schwarzen, deshalb empfand ich es für wichtig mehr über Michael King zu erfahren. Den meisten ist er als Dr. Martin Luther King bekannt.

6 August 2017

Atlanta ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Mir gefällt die Mischung zwischen den typischen Häusern in Georgia und der modernen Architektur. Die Gegend in der ich bei meinem schwulen, black Homie untergebracht bin, ist tatsächlich der black Distrikt. Also so viel schöne aber auch armselig Gestalten auf einem Haufen habe ich selten gesehen. Nicht ganz ungefährlich, doch ich weiß mich zu verhalten. Eine Story gefällig?: als ich zum Frühstück in die gegenüberliegende Kaschemme ging, wurde ich völlig abschätzig von den Blackies gefragt was ich denn hier suche. Dann meine Gegenfrage "ob sie Rassisten seien?" und meiner Bemerkung das ich unbewaffnet bin und das Gelächter war groß. Letztlich wurde ich zum Frühstück eingeladen. Also cool sind sie schon, wenn man es auch ist😉✌🏽✌🏿(Fotos mache ich nur ungern von Menschen, ich würde das auch nicht wollen.)

5 August 2017

Und noch mehr....das Gelände ist riesig.
Der Wunsch nach mehr Naturbildern wurde geäußert, deshalb hier Aufnahmen des faszinierenden Botanical Garden im Norden von Atlanta. Für 23$ kein Schnäppchen aber man kann dort einen ganzen Tag verbringen. Zurück Richtung Süden ging es dann via Metro und Bus für 2,50$. Toller Tag bei 40 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit. Schwitzttzzzzzzz.....!

3 August 2017

Ach ja und da war doch noch etwas. Natürlich Jack White, Produzent, Polsterer, Musiker der legendären White Stripes u.v.m., The Great Gatsby Komponist und und und. Kurzum für mich persönlich: ein "fucking" Genie. Also ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sein zweiter und größerer Standort in Detroit sein muss. Denn der Laden in der 7th st S ist zauberhaft, man entdeckt täglich etwas Neues. Viele liebevoll gestaltete Details, neben einer herausragenden Auswahl an remastered Blues-, Bluegrass-, und Folkmusik. Bekannt ist J.A.Gillis (so J.Whites richtiger Name) für das Aufkaufen alter Blues-Tonträger (inkl. Rechte) von Paramount- und Sunrecords. Er ist ein Vinyl-Fanatiker auch für die längst vergesse 7". Third Man Records heißt das Plattenlabel und hat Künstler wie Wanda Jackson, Loretta Lynn, The Alabama Shakes, Seasick Steve, Tom Jones und The Shins unter Vertrag. Gearbeitet hat Jack"in all trades" mit Madonna, Beyoncé, A.Keys ... na fällt etwas auf? Er fördert Frauen and I ❤️TMR !!!
Ich bin wirklich begeistert von Nashville! Nach einer Woche findet man sich gut zurecht und bemerkt, dass man im Inner Circle mit Elektrobussen umsonst fahren kann. Das ist von Vorteil, wenn man sich den Music Row und die Vanderbilt University anschauen möchte. Beides ist im westlichen Teil der Stadt und auf alle Fälle sehenswert. Stars wie Elvis Presley, Louis Armstrong, Hendrix, Cash, Madonna, Jay Z, The Black Keys drückten und drücken sich bei den dort angesiedelten Produktionsstudios die Klinke in die Hand. Die Vanderbilt University ist die erste Uni, die es nach dem Sezessionskrieg Farbigen, ermöglichte zu studieren. Herrlich ist auch der botanische Garten, insofern Antimückenspray im Gepäck ist. Eine absolutes Muss ist die Musicans Hall Of Fame. In ihr werden ausschließlich die Begleitmusiker und Sound-Ingenieure gewürdigt. Tolle Exponate, die Tontechnik wird hervorragend erklärt und man kann sich selbst als Musiker od. Techniker ausprobieren. Das macht wirklich Spaß!

2 August 2017

Ich könnte als Frischfutterfanatikerin ja mal was erzählen über das Essen in den Staaten. Was BBQ und 🍔 betrifft keine Frage, an jeder Ecke zu jeder Zeit und wirklich gut!!! Doch nimmt man dann wahrlich zu oder gar ab wie ich. Fast food ist echt nicht mein Ding, doch es ist außer in ausgewählten, teuren Restaurants oder in Grocery Stores wie Walmart bzw. in Latino / Asian - Communities schier unmöglich frisches Gemüse oder Obst zu bekommen. Es ist ein Kreislauf, der auch bei uns zu beobachten ist. Die soziale Oberschicht sieht gesund und schlank aus und die Unterschicht verfettet und verblödet immer mehr. So gestern auch von Markus, einem Deutsch-Amerikaner getroffen in meiner Lieblingskneipe "BottelRocket" (Walker st S-Castelberry Hill-Atlanta), bestätigt wurde. How ever... pulled pork burger... I like!

1 August 2017

An drei Tagen kann man viel entdecken, vorausgesetzt man zieht am Tage durch Nashville. Doch dank meiner Gastgeber, welche selbst Musiker und Eventmanager sind, bekomme ich eine andere Seite von Nashville gezeigt und werde integriert in den Alltag vieler Musikschaffenden hier. The Crying Wolf und das Rosmarys sind Lokalität, die ich jedem Nashville Besucher empfehlen würde. Zum einen weil sie wie das Crying Wolf ein skurriles Interieur beherbergen und zum anderen von außen wie ein typisch amerikanisches Wohnhaus aussehen. Mittlerweile verstehe ich auch warum man überall die ID vorweisen muss. Die Drinks sind mehr als kräftig, selbst in den Touristenkaschemmen. Also kurzum, es gibt nicht nur die Country Szene hier, sondern eine wirklich breitgefächerte Musikszene. Man muss nur wissen wo! Doch auch ein Besuch im legendären Tootsies am Broadway kann mit den richtigen Leuten auf der Bühne enden. Wie soll es auch anders sein, natürlich mit einem Gassenhauer von Johnny Cash und June Carter
Bei bewölktem Himmel kann man bei einem Rundgang durch Nashville allerhand Geschichtliches, kombiniert mit Neuzeitlichem finden. Bei 40 Grad sollte man jedoch immer etwas zu trinken und Sonnenschutz dabei haben!
Neuer Tag, neue Bekanntschaften! Z.B. mit übergroßen Grillen. Sehr sehenswert ist tatsächlich das Johnny Cash Museum. Meine persönlichen Lieblingsexponate, waren Mischpulte bei denen man Songs von Johnny abmischen konnte und die akustische Darstellung der Tonträgerentwicklung. Deutlich gemacht am Folsom Prison Blues. Der Eintritt ist bei allen kommerziellen Ausstellungen in den Staaten recht hoch. Doch lohnt und lockt so manches staatliche Museum mit freiem Eintritt! Z.B. das historische Museum Tennessees in der Deaderick St. Ein Foto zeigt einen Race Track auf dem man sich selbst ausprobieren kann, selbstverständlich in Schutzkleidung und professionellen Beifahrern. Sonst finden dort die typischen Rennen, Muscle Car und Hot Rod Veranstaltungen statt. Gefunden in der Wedgewood St., coole Sache!!!

30 July 2017

Der Music Walk of Fame, die Country Music Hall of Fame, die Bridgestone Arena, der Broadway und das Johnny Cash Museum sowie der Cumberland River befinden sich in d. Stadtteilen Gulch und Downtown. Alles zu Fuß zu erreichen. Doch es ist der touristische Wahnsinn. Einerseits bietet der Broadway eine Kneipe nach der anderen, in der Livemusik zu hören ist. Andrerseits bekommt Geschmacklosigkeit beim Anblick der Touristen, die sich wahrscheinlich einmal in ihrem Leben in Westernkluft pressen, eine neue Dimension. Ich für meinen Teil probierte klassische Ankelboots (schwarz) an und bekam von den genervten Verkäufern anerkennendes Kopfnicken. Wer auf Cowboy Stiefel, Country Music steht, ist in diesen Stadtteilen goldrichtig, sehenswert ist's allemal! Mein Trip führte mich weiter Richtung Fluss der wirklich tolle Fleckchen zum entspannen bietet. Richtung Domizil via Bus für 1,75$ verlief ich mich auf den letzten 700m. Doch der Besitzer meines neuen Traumwagens fuhr mich bis vor die Tür. 👍

29 July 2017

Meine gestrige Ankunft in Nashville TN war perfekt. Ich wurde für 10€ von Shanell einer freundlichen Uber Fahrerin (merke die App, die in den Staaten ohne Auto unumgänglich ist) in meine Airbnb Behausung Hillsboro Village gebracht. Dann ab in den nächsten Supermarkt namens Kroger, muss man mal gesehen haben. Dort werden einem die XXL Ausmaße erst so richtig bewusst. Die Preise sind etwas höher als in Deutschland, aber wenn man 3kg Butter für 2,80€ bekommt lohnt es sich schon. Auf Grund der Größe und des Gewichts der Waren wurde mir wieder bewusst, warum man ohne Auto nur bedingt klarkommt. Das ist aber unbedeutend im Gegensatz zum wahren Grund meiner Reise nach Nashville. Zu empfehlen ist wirklich ein Spaziergang durch dieses angrenzenden Wohngebiet, es ist herrlich grün und ein amerikanisches Paradebeispiel für häusliche Spießigkeit, wie man sie aus Filmen kennt. Der wahre Grund lag heute beim Rundgang durch Nashville Downtown zu meinen Füßen, Jack White.

27 July 2017

Vom Young de Museum wandelte ich heute 11km durch San Francisco über die Haight Street nach Chinatown, die leckeren Dim Sums konnte ich mir nicht entgehen lassen, zu dem Fotomotiv, welches alle von San Fran erwarten. Die legendäre Lombard Street, wohl das 2.bekannteste Wahrzeichen. Naja kann man haben, muss man aber nicht! Es gibt weniger touristische Schönheiten in dieser Stadt. Doch zum Abschluss in San Francisco muss das schon mal sein. Am Samstag früh geht es nicht die Westküste entlang, sondern nach Nashville. Also es bleibt spannend! Doch wäre ich nicht ich (sorry Dirk), wenn es nicht noch ein Fazit zu San Francisco gibt: es ist eine traumhaft schöne Stadt, die man sich erst mal leisten muss. Wundervolle Häuser, multikulturell, die Küste und das Grün sind einzigartig. Doch was auch bleibt, ist die Armut in ihr. Knapp 30000 Obdachlose zählt die Stadt. In Anbetracht dessen, dass es Menschen gibt, die im Luxus schwimmen findet dieser Teil der Gesellschaft kaum Beachtung! 😥
Also würde es derartige Kurse wie das erste Foto zeigt geben, ich wäre dabei! 😂 (sorry mum) Hier noch weitere Eindrücke, auch die Bauweise des Young de Museums ist großartig! Wer genau geschaut hat, entdeckte auch den frühen Vogel, frech wie ein Spatz, gezwitschert wie eine Amsel und ausgesehen wie eine fette blaue Taube im Nymphensittichkostüm. Den Button "Pot hits the Spot" widme ich Pothead.
Für alle die, die sicher gehen wollten: "be sure to ware flowers in your hair" (Scott McKenzie), tat ich es. Der frühe Vogel, kann mich in der Regel mal...! Doch wenn man die Summer of Love-Ausstellung sehen möchte sollte man sich schon beeilen. Wobei das Young de Museum (50 Hagiwara Tea Garden, GGP) tatsächlich viel mehr zu bieten hat. Doch bin ich froh beeindruckende Fundstücke aus der Sixties Generation gesehen zu haben. So viel Liebe in die Gestaltung der Lithografien und der eigenen Sinneserweiterung gesteckt zu haben, hat mich verzaubert. 😂 Hatten doch die Ossis in dieser Zeit nur Nuth (Fleckenentferner zum schnüffeln) und Dolcontral (Opioid von Oma) sowie Wittstock statt Woodstock, gab es hier viel zu lernen über LSD. Doch vordergründig ging es um die Musik. Alles was mein Herz begehrt. Von Jefferson Airplane über Hendrix bis hin zu Led Zeppelin. Make peace not war! Der Slogan der Hippies gegen den Vietnamkrieg, könnte aktueller nicht sein! ☮️

25 July 2017

Einer der Gründe, warum ich die Staaten bereise ist die Vielfalt der musikalischen Einflüsse, die ich entdecken möchte. Heute bekam ich diese in Form von Harold Ray und JC Brooks zu hören und zu sehen. Als Wahlberliner ist man entweder ganz schön verwöhnt oder gar abgebrüht was musikalische Erlebnisse betrifft. Für schlappe 12$ bekam ich 3 Bands, in absolut perfekter Tonabnahme in einem Laden namens "Bottom of the Hill" in der 17th, zu sehen bzw. zu hören. Harold Ray alias Jason Morgan aus SF, eine Band die das Bassy in Berlin zerlegen würde. Grandiose 45+ Musiker mit witziger Bühnen-Show und einem Beat-Rock-Funk Sound. Davor eine unbekannte Band namens The Fell Swoop, alle um die 20 und mit soviel Herzblut dabei, dass man nur noch tanzen konnte. Dann die absolute Krönung, JC Brooks, eine aus Chicago stammende Soul-Funk Band. Erinnernd an Prince, Steve Wonder und James Brown, auch was die Performance betraf. Ich konnte mich nur verlieben!!! Super Sound, geniale Akts, tolles Venue. TOP
Da die unten stehenden 3 Einträge die Orientierungsphase beschreiben, beginnt nun der Erkundungsteil (leider nicht chronologisch). Der folgende Tag bereitete mir nicht nur Blasen an den Füßen, vielmehr entdeckte ich die wohl schönste Seite an San Francisco. Vorbei an steilen Straßen, viktorianischen Häusern zum Golden Gate Park eröffnet sich die grüne Seite der Stadt und das bei angenehmen 21 Grad. Nein es ist nicht Notre Dame, es ist Grace Cathedral (historische Details der Nachahmung kann man nachlesen; California Ecke Jones St.) (Bilder on top bitte nach links scrollen)

24 July 2017

Skurrilitäten aller Art sind neben Jimi Hendrixs und Janis Joplins Wohnhäusern, in der Haight St. zu bewundern. Eine Paradies auch für alle Drag Queens! Mit genügend Money in der Tasche kann man hervorragend dort shoppen, aber auch nur entdecken! Ein Muss für alle Musikinteressierten!
Haight and Ashbury war in den 60/70iger Jahren die Hochburg der Hippies und dort "ging ich durch San Francisco in zerrissenen Jeans". Wow; My place to be! Künstler, Musiker, Plattenläden und Klamottenläden in einem Distrikt.

23 July 2017

Auf dem Weg zum Baker Beach kommt man über die russische Gemeinde. Dort bekommt man famose Zwiebeltürme zu Gesicht. Der Baker Beach ist gezäumt von ungezähmter Natur und Klippen. Man kann dort bis zur GG Bridge laufen und von dort mit dem Bus zurück. Doch San Fran ist eine Küstenstadt und dort schlägt das Wetter gerne schlagartig um. Trotzdem sehr sehenswert und entspannend.
Der Goldenen Gate Park ist ein 5km langer und ca. 1km breiter Park, beginnend an der Haight-Ashbury. Bestaunen lassen sich dort wunderschöne japanische Gärten, Blumenanlagen, wilde Natur, Seen und das weltberühmte Young de Museum/ Finest Art. Aktuell zeigt das Museum die Geschichte des Summer of Love (Bilder folgen). Nach diesem entspannten Parktrip hatte ich aber noch nicht genug, ergo folgte ich Dirks Rat mir die Stadt von oben zu betrachten. Die Twin Peaks sind die zwei höchsten Erhebungen der Stadt. Nach einem kurzen Anstieg und einer steifen Brise wurde ich mit dem schönsten Ausblick über die Stadt belohnt. Zurück bin ich dann via Muni Tagespass mit der Forest Hill Bahn Richtung downtown. Muss man unbedingt gesehen haben, wenn man ein Naturfreund ist. Doch man sollte einen nicht unerheblichen Marsch einplanen.

22 July 2017

Neuer Tag auf nach Chinatown, dort fühlte ich mich geborgen. Wahrscheinlich durch meine Erfahrungen in Asien. Man kann dort den ganzen Tag verbringen, durch die Straßen wandeln, verschiedenste Köstlichkeiten für wenig Geld probieren und allerlei Nippes kaufen. Der Geruch erinnerte mich an Märkte in Bangkok oder Shanghai eine Mixtur aus Fisch, Fleisch, Knoblauch, Teigwaren, Grünzeug, Abgasen und Sonstigem. (Stockton Ecke Broadway via Muni 2,75$)

21 July 2017

Auf meinem Rückweg von der Bustour, kam ich an der Fishermans Warf, dem Pier 39 vorbei. Mit einer Clam Showder (Muschelsuppe im Brotleib) ließen sich die Robben gut beobachten. Da schlug mir der amerikanische Wahnsinn, wie man ihn aus Filmen kennt förmlich ins Gesicht. Familien im Rummelfieber, Selbstdarsteller, Konsumies, Langfinger und Möchtegerns. Geil!!! Da merke ich wie steif ich als Deutsche tatsächlich bin 😂 Trotzdem toller 5km Weg zurück mit beeindruckenden Postkartenmotiven. Eine Nachttour oder Sausalito ist auch zu empfehlen, doch nur in warmer Kleidung. (Bustour: 60$) Auf dem Weg zu diesem Abfahrtstreffpunkt fuhr ich mit der F-line oder E-line (historische Tram, Richtung Fishermens Warf oder Downtown). Da ich beide Male kein Kleingeld hatte und es der gleiche Fahrer war durfte ich so mitfahren und bekam zudem die Fahrweise der Tram mit ihren Tücken erklärt. Ja... netten smalltalk kann man überall haben. Die Oberflächlichkeit ist uns ja bekannt und kein Vorurteil.....
Einen viel facettenreicheren Überblick erhält man mit Hop On Hop Off Bustouren. Ist wirklich zu empfehlen! Denn danach kann man selbst entscheiden was man sich genauer betrachten möchte.

20 July 2017

Hier nochmal ein Blick von den Twin Peaks.

18 July 2017

Via United Airlines ab nach San Francisco! Ein knapp 12 Stunden Flug mit einer Belohnung in Form von Beinfreiheit am Notausgang, für mein Warten auf einen Sitzplatz in Frankfurt. Dann endlich die Ankunft, was aber noch nicht den Einlass in die Staaten bedeutete. Jeder, der vor hat die USA zu bereisen, sollte im Vorfeld aufpassen was er/sie in den sozialen Netzwerken kund tut. Auch ein ESTA (Electronic System for Travel Authorization) ist rechtzeitig im Vorfeld online zu beantragen. Das kostet 14$, ist ein Jahr gültig und man kann es über das auswärtige Amt erwerben. Warum das Ganze? Damit man wie ich 3 Stunden darauf wartet, freundlich von einem Offizier zum Grund der Reise befragt zu werden. Doch bei der Gelegenheit bekam ich gleich gute Tipps für hervorragende Wein- und Whisky Lokalitäten. Frage mich, ob Schnapsnasen weltweit erkannt werden? In Anbetracht dessen, dass San Fran (bloß nicht "Frisco") keinen Immigranten ausweisen darf, verstehe ich dieses Prozedere.

17 July 2017

Mit den Öffentlichen in die City, kein Problem die BART (U-Bahn System) führte mich direkt nach Downtown in den Financial District. Dank Dirks Gastfreundschaft durfte ich dort hausen, denn mir wurde schon am 2.Tag bewusst wie teuer das Leben hier ist. Doch gibt es auch bezahlbare Optionen wie das Segelboot von Dirk in Richmond: http://abnb.me/EVmg/T2n8RmifKE Die Tickets für BART und Muni (Bus Lines) bekommt man am Automaten in den Stationen. Es kommt darauf an, wie oft man die Öffis nutzt. Ich habe anfänglich je 15$ bezahlt (BART-Bahn hat je nach Entfernung unterschiedliche Preise, Bus Tagesticket 5,50$). Beim verlassen der BART kann man sein Guthaben checken und erneut aufladen. Als Tipp man kann im Bus auch bar bezahlen und wer es nicht passend hat darf schon mal so mitfahren. Dank dem digitalen Zeitalter habe ich mir Apps wie google Maps, Muni San Francisco, Uber und lyft heruntergeladen. Google Maps und Muni zeigen einem nicht nur den Weg, sondern auch gleich die Öffis & Zeiten.
Uber und lyft sind so etwas wie Social Taxen, bei denen man von lizensierten Fahrern Tag und Nacht gegen Kreditkarten Zahlung am vereinbarten Standpunkt aufgelesen wird. Eine günstige Alternative zu normalen Taxen. SF ist bekannt für sein gut vernetztes Transportwesen. Nach einer Woche fahre ich ausschließlich Bus oder laufe im Tagesschnitt 9km. Die Rhön ist nix gegen diese Anstiege. ;-) Angekommen in Dirks Apartment, werde ich durch Pool und Yakuzi sowie BBQ Area überrascht. Auch die Bay Bridge erhebt sich vor meiner Nase. Beeindruckend sind auch die Häuserschluchten, ähnlich wie in NY. Nach den ersten Orientierungsrunden in die Market St., den Union square, Powell und einer Noodles-Bar in der Stockton St. plante ich nun mein Touriprogramm. Also zum Thema Essen sei gesagt, man tappt in die klassischen Touristenfallen und lässt ein Vermögen für Junkfood. Deshalb gleich nach Chinatown zu Lien Hings Supermarket und für 20$ ordentlich Grünzeug gekauft. Geld gespart für Wichtigeres!