Germany, Bulgaria, Turkey · 6 Days · 10 Moments · July 2017

Bea in Bulgaria und Istanbul


30 July 2017

Gegen Mittag bin ich noch an den Strand mit Liege und Sonnenschirm. Ich hab gelesen, geschlafen und sonst nix. Am Sonntag war der Strand natürlich voll. Ich wundere mich doch immer noch, wie sehr viele sich daneben benehmen. Rumgrölen und Dreck rumwerfen ist normal. Natürlich bleibt alles liegen, die Kinder übernehmen das so. So ein Strandtag zum Abschluss ist ok, aber die Vorstellung, jeden Urlaubstag so zu verbringen ist Horror. Als es gegen Abend leerer wurde wars gut. Ich habe dann kurz geduscht und mich dann langsam auf den Weg zum Essen gemacht. The Bay hat mir so gut gefallen, dass ich nochmal hinwollte. Auf den Weg dort hin gab es noch viele Souvenirläden, da kommt man ins Schlendern. Ich habe einen Platz bekommen und mir ein leckeres Lachssteak mit Pommes gegönnt, dazu Bier. War toll, vor allem mit dem Blick aufs Meer. Auf dem Rückweg gab es noch ein Eis für mich und dann ab ins Bett. Am nächsten Tag zurück nach Deutschland
Von Taksim aus bin ich für 12 TL mit dem Bus zum Flughafen gefahren. Er hat ca. 1 Stunde gebraucht und war fast leer. Zurück nach Varna dauerte es nochmal eine Stunde und die Taxifahrt vom Flughafen ging unkompliziert und schnell. Ich war dann gegen 3 uhr im Hotel und habe bis 11 Uhr geschlafen.

29 July 2017

In Enimönü war es rappelvoll. Samstag abend eben. Man gelangt über die Galatabrücle in den Stadtteil Taksim mit seiner schönen Einkaufsstraße. Für 10 TL gibt es Fisch vom Grill mit Brot. Lässt sich schnell auf der Hand essen und sättigt. Wir haben die Tünel-Bahn genommen, Die alte Straßenbahn, die durch die Einkaufszone fuhr, existiert nicht mehr. Schade. Im Deutsch-Türkischen Cafe und Bauchladen gibt es leckere Getränke und viel zu entdecken. Am Samstag abend ist die Straße voller Menschen und Straßenmusiker. Sehr wenige europäische Touristen aber viele Araber, deren Frauen fast alle eine Burka tragen, während sie selbst im Hipster-Look und Freizeitkleidung herumlaufen. Mich befremdet das ebenso wie die starke Polizeipräsenz. Auch ist mir aufgefallen, dass junge Frauen und Mädchen in der Überzahl ein Kopftuch tragen. Das war vor drei Jahren noch anders. Am Taksimplatz wird gebaut und es fand ein Markt statt, auf dem handwerkliches verkauft wurde. Viel Polizei dort.
Istanbul früh am Morgen bin ich angekommen und mit dem Taxi im den Stadtteil gefahren, in dem Bülend wohnt. Eine kitschige rot glühende Sonne ging über der Stadt auf. Ich habe die Straße zuerst nicht gefunden und musste mich so gut es ging durchfragen. Hat geklappt. So eine schöne gegend, vor der Haustür Wald, Hafen und Shopping. Laut sind die Möwen und die Hühner. Wirklich beneidenswert schön. Ich habe erst mal ein wenig ausgeruht und dann ging es los. Mit dem Boot. Dort werden Getränke und Snacks angeboten. Heisser Tee für 1Tl - 25 Cent. Es ist einfach nur schön. Eine faszinierende Stadt.
Yoros Castle ist eine Burgruine im Stadtteil Kavagi. Wir sind wieder mit dem Boot hin und direkt hochgelaufen. Sehr anstrengend besonders bei der Hitze. Aber der Ausblick ist beeindruckend. Man schaut auf die Bucht, eine der Brücken und auf die Stadt mit den Hochhäusern im Hintergrund. Unwirklich, als wäre man im Kino. Danach haben wir uns im Cafe eine Pause verdient bevor es wieder hinunter ging. Der überschaubare Stadtteil ist ziemlich grün und bietet einige Restaurants am Hafen. Wir haben aufs schiff gewartet und sind zunächst wieder zurück nach Sariyer. Ich wollte ja noch nach Taksim und später sind wir wieder mit einer großen Fähre nach Eminönü gefahren. Mal legt das Boot auf der europäischen und mal auf der asiatischen Seite an. Es gibt am Ufer viel zu sehen. Alte und neue Gebäude, Menschen, Strand und sogar Delfine haben uns ein Stück begleitet.

28 July 2017

Istanbul ist unter anderem so schön, weil man von einem zum anderen Stadtteil mit Fähren pendeln kann. Ich habe in Sariyer gewohnt und von dort aus fährt man ca. 1 Stunde mit dem Boot nach Eminönü. Da ist auch der große Basar, die Galata Brücke und die Blaue Moschee. Der Basar war seltsam schlecht besucht für einen Freitag. An den Eingängen gibt es inzwischen Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Ich habe mir In der alten Kaffeerösterei Kaffee gekauft und Kissenbezüge. Wir sind danach in ein schönes Kaffee und haben erst mal was getrunken. Weiter ging es dann, mit der Metro unter Wasser nach Kadeköye. Ein so schöner Stadtteil mit hübschen Läden und jeder Menge Restaurants. Wir haben leckere Pide gegessen und uns treiben lassen. In den Gassen gibt es immer was zu entdecken.

27 July 2017

Heute gibt es einen Ausflug in ein bulgarisches Dorf.

26 July 2017

Mit Sonne sieht das hier schon anders aus. Der Strand ist voll und unglaublich viele Kinder, auch im Hotel. Nur Kinder!! Die schreien, drängeln und machen Dreck. Ich habe mich eine gute Stiunde an den Strand in der Nähe des Hotels gelegt und bin dann zu einem anderen Hotel gegangen, wo der Reiseleiter von TUI sein sollte. War er aber nicht. Erst zwei Stunden später. Fand ich doof. In der Zeit habe ich mich dort an den Strand gelegt. Nachmittags bin ich noch ein ganzes Stück gelaufen und habe so einiges entdeckt. Zum Beispiel den Waldpark, der herrlich kühl und wenig besucht war.

25 July 2017

Endlich angekommen bei Regen und fiesem Gewitter. Es war voll dunkel und ich die einzige, die in dieses Hotel kam. Kein schönes Hotel. Der Duschvorhang voll verschimmelt. Ich fühle mich wie in Spanien in den 80ern. Zu essen hab ich auch nix gefunden. Nüsse, Brötchen und ein Cider aus dem Supermarkt. Das Hotel ist nah am Strand. Aber der konnte ich nicht wirklich entfecken. Pool gibt es auch. Direkt am Parkplatz. Das beste war ein Bodybuilder, der nur mit unterbuxe bekleidet, Waffeln verkauft hat. Ich könnte kein Foto machen. Aber ok.
Ein wahnsinniger Andrang am Flughafen in Düsseldorf. Eindeutig Reisezeit und Ferien. Kinder überall und alle schreien wie am Spieß. War klar, dass der Flug bereits Verspätung hat. Bin gespannt was mich im Flieger und am Urlaubsort erwartet. Bestimmt ganz viele Menschen. Derweil übe ich mich in Geduld