Europe, Africa · 76 Days · 104 Moments · February 2018

Heine's Journi in Southern Africa


1 May 2018

Was nicht fehlen darf: die Ehrung unserer treuen Bergziege. Und nochmal die Erkenntnis, dass es eine Mordsgaudi ist, mit 4x4 über eine entsprechende Piste zu fahren. Zugegeben: wir haben uns jetzt auch nicht ins völlige Abenteuer gestürzt und sind während der erst spät endenden Regenzeit durch Botswana gefahren. Aber trotzdem... Und für den defekten Reifen und den defekten Ersatzreifen konnte er ja nichts... Das Riesenschiff war ein Toyota Fortuner und wir brachten es mit ihm auf stolze 8377 km von Kapstadt nach Windhuk. Damit sind wir auf der gesamten Reise 14.898 km gefahren.

30 April 2018

Wir sind so froh wieder in Deutschland zu sein. Die Lufthansa und die Bahn haben uns mit Irreführung und Chaos sowohl im Flughafen als auch im Dorf...ähm...Fernbahnhof Frankfurt Flughafen Hand in Hand einen durch und durch deutschen Willkommensgruß beschert. 😣😨 Waka...waka...

29 April 2018

Bye Bye...we'll come back...definitely!

28 April 2018

...ein letzter afrikanischer Sonnenuntergang mit Sundowner und einem sehr netten Abschiedskommittee direkt am Gartenzaun. Afrika in unserem Herzen! ❤
Sodele...unser letzter "Reise"-Post...Na gut...machen wir zu guter Letzt zwei draus 😎 An unserem letzten Tag gaben wir uns nochmal das, was diese Reise geprägt hat: Bush und 4x4! Mit unserer treuen Bergziege sind wir auf unserer Gästefarm übers Gelände, sprich durch den Bush, gekrochen. Das war zum Teil gar nicht ohne... Hier konnten wir uns von einer kleinen Gruppe Bergzebras verabschieden. Und dann...

27 April 2018

Die Hauptstadt Namibias hat ca. 350.000 Einwohner - Windhuk ist ein Dorf...und dennoch spürten wir nach der Einsamkeit der letzten Wochen den Großstadttrubel. Leider scheint die städtebauliche Planung nicht mehr viel für die deutsche Vergangenheit übrig zu haben. Da ist noch die Christuskirche, der ehemalige koloniale Verwaltungssitz (heute das Parlament), ein paar Denkmäler (wie die Statue des ersten Gouverneurs und Gründers Windhuks Curt von Francois) und ein paar sonstige koloniale Gebäude. Aber die Alte Feste, das Fort, wird durch einen hypermodern anmutenden Bau des Unabhängigkeitsmuseums im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten gestellt. Davor, in bester nordkoreanischer Kim-Manier, der übergroße Vater der Nation, Sam Nujoma. Naja... Nach nur 30 km gen Osten befanden wir uns dann auf dem Weg in unser letztes Domizil wieder in unserem geliebten Bush...

26 April 2018

Wir nähern uns dem Ende unserer tollen Reise durch das traumhafte südliche Afrika! 😔 Den Cheetahs sagten wir Lebewohl und machten uns gen Süden auf in Richtung Windhuk. Auf dem Weg ein kurzer Stopp in Okahandja, einem kleinen Städtchen, das zum Zentrum des Gedenkens der Geschichte der Hereros wurde. Daran zu erkennen, dass hier viele ihrer Führer begraben sind. Außerdem wurden im Umland auch Auseinandersetzungen zwischen Schutztruppe und Hereros geführt, weswegen hier ein deutscher Soldatenfriedhof an der Rheinischen Missionskirche zu finden ist. Etwas seltsam mutet es an, dass die Gräber der zwei bedeutendsten Hereroführer, ziemlich verwahrlost in einem schaurigen Gebiet liegen, obwohl hier jährlich Gedenkfeiern abgehalten werden. Später verschafften wir uns im Abendlicht einen ersten Eindruck von Windhuk. Diese krassen Gegensätze: gestern schliefen wir noch zum Gejaule der Schakale im Bush ein, heute nächtlicher Straßenlärm...

25 April 2018

Ein Tag mit Cheetahs! Unterkunftsengpässe veranlassten uns dazu, anstatt im Waterberg Plateau, einen ganzen Tag im Cheetah Conservation Fund zu verbringen. Diese weltweit einzigartige Einrichtung zum Artenschutz der bedrohten Geparden bietet Tieren, die in der Wildnis nicht überleben könnten, Zuflucht. In Namibia gibt es die weltweit größte Population. Sie ist insbesondere hier durch Farmer bedroht, die sie töten, um ihre Herden zu schützen. Dadurch verlieren die Jungtiere ihre Eltern und somit Ihre "Jagdausbilder", so dass sie nicht für sich selbst sorgen können. Den Farmern wird geholfen, indem Hunde gezüchtet werden, die die Herden vor Wildkatzen beschützen. Dies reduziert die Tötungen. Außerdem wird Forschung betrieben. Auf einer Rundfahrt durch ein Gehege sahen wir Tiere, die zudem durch nicht artgerechte Haltung (inzwischen ist das Halten als "Haustiere" gesetzlich verboten), körperlich beeinträchtigt waren. Auch einer Fütterung durften wir beiwohnen. Sehr lehrreich...

24 April 2018

Von Grootfontein machten wir uns heute auf zum berühmten Waterberg. Sowohl landschaftlich als auch historisch ein besonderer Ort. Mitten in der flachen Ebene ragt das rote Sandsteinplateau 200m empor. Der knifflige Mountain View Trail bot schöne Ausblicke. Der Waterberg ist aber auch für die deutsche Geschichte relevant. Hier schlug 1904 die deutsche Schutztruppe den Herero-Aufstand nieder...beziehungsweise verursachte die Flucht der Hereros in die Wüste, bei der tausende starben. Noch heute beschäftigt dies das Verhältnis zwischen beiden Ländern...

23 April 2018

Wieder ein langer Fahrtag...quasi zurück nach Namibia. Denn der Nordosten, insbesondere Caprivi und Botsuana, war irgendwie etwas ganz anderes (Afrika!). Die Strecke, wie gehabt, lang und wenig spektakulär. Am Zielort in Grootfontein befindet sich ein Schutztruppen-Fort aus 1898. In der Umgebung gab es noch den Hoba-Meteorit zu besichtigen, den weltweit größten Gesteinsbrocken aus dem All vor ca. 80.000 Jahren herabgeplumpst.

22 April 2018

Schon putzig, wie das getimet ist...wieder hat jemand von uns exakt eine Woche vor Ende unserer weiteren Traumreise Geburtstag! Man kann sich schlimmeres vorstellen: einen halben Tag am Pool mit schönem Ausblick auf den Okavango River! Nachmittags mal wieder eine Flussfahrt mit Sichtung der Poppa Falls (naja...im Vergleich zu den Vic Falls dann doch eher Popel Falls) und vielen vielen Hippos. Und mal wieder: ein afrikanischer Sonnenuntergang...unschlagbar!

21 April 2018

Heute mussten wir uns leider schon wieder von Botswana verabschieden. Wir ließen die kleine, quirlige Stadt Kasane, das Tor zum Chobe National Park, nochmal ein wenig auf uns wirken. Der unheimlich viel Wasser führende Chobe River begleitete uns ja schon die letzten Tage. Auf dem Weg zu Grenze, sagte ein letzter Elefant noch leise Servus. Nach dem Übertritt in Ngoma ging es wieder auf der langen Strecke Richtung Caprivi-Anfang. Am Ende hatten wir dann den nächsten Fluss, den Okavango, erreicht!

20 April 2018

...die zweite Tageshälfte brachte auch wieder tolle Tierbegegnungen während unseres selbst durchgeführten Game Drive. Die Pisten im Chobe sind zum Teil abenteuerlich, aber mit 4x4 machts mal wieder Gaudi! Zwei Begegnungen mit Elefanten sind leider nicht im Bild festgehalten, weil uns schlicht und einfach das Blut in den Adern gefror: sogenannte Scheinangriffe - in beiden Fällen kamen sie mehr oder weniger auf uns zu gestürmt. Einer schaute uns sekundenlang an, der andere drehte in letzter Sekunde ab... Der ganze Tag unvergesslich...
Jeder Tag wetteifert mit den anderen darum, der beste zu sein. Hier in Kurzform der erste Teil des heutigen (Achtung: Bilder sind nichts für zart Besaitete und Vegetarier): Zwei Löwen reissen im Chobe National Park einen Büffel (hier waren wir - leider - nicht anwesend). Erster Löwe frisst sich satt und verlässt die Bühne, nachdem er dem anderen, der im Schatten döst, Bescheid gibt, dass er fertig ist. Zweiter Löwe frisst sich satt und verlässt ebenfalls die Bühne. Seit einer Weile kreisen Geier am Himmel. Als die Luft rein ist, nähern sie sich langsam dem Opfer. Plötzlich taucht zweite Löwe wieder auf und bewacht vom Schatten aus die Beute. Im Verlaufe des Tages kamen wir noch öfters an die Stelle zurück und jedes Mal lag der Löwe an einer andere Stelle im Schatten. ...

19 April 2018

Sonnenuntergang in Afrika... ein Traum, jeden Tag aufs Neue!
Safari macht süchtig. Auch heute ging es wieder los - diesmal für die erste Orientierung mit einem Game Drive durch den Chobe Nationalpark, Botswana. Gemeinsam mit 6 Australiern, die völlig hingerissen von jeglichem Wildlife waren, befuhren wir die Sandstraßen. Die Elefanten - eine “Breeding Herd”, also Kühe mit Kälbern - kamen ziemlich nahe, während wir in der Entfernung weitere Trompeten hörten. Die Löwen blieben uns leider versagt - wir hörten sie nur brüllen, bekamen sie aber nicht zu Gesicht. Vielleicht morgen? Da wollen wir es selbst wagen.

18 April 2018

...und als wir uns sattgesehen hatten, durften wir noch einen kleinen Mittagssnack im altehrwürdigen Victoria Falls Hotel nehmen. Man fühlte sich in die Kolonialzeit zurückversetzt. Die im Garten des Hotels herumtobenden Äffchen, wurden von einem Hotelangestellten mit einer Steinschleuder beschossen, um sie von den Gästen fernzuhalten.
Unser Gepäck mit atemberaubenden Eindrücken wird immer dicker! Zum Glück zählt das nicht beim Abflug. Die Victoria Falls sind ebenfalls UNESCO-Weltnaturerbe und der Zambesi, der viertlängste Fluss Afrikas, stürzt hier in mehreren Fällen fast 100m in die Tiefe. Sie befinden sich sowohl auf Seiten Sambias als auch Zimbabwes. Sie zu erkunden ist die reinste Freude. Man wird klatschnass... und zwar richtig! Wir befinden uns gegen Ende der Regenzeit, so dass Unmengen Wasser die Felsen hinabstürzen und riesige Gischtwolken verursachen. Am Rand befinden sich so regelrechte Regenwälder. Die Sonne brennt und es regnet in Strömen... Danke!

17 April 2018

Das nächste Land, das wir erreichen! Nach dem wir die Nebenstrecke (wieder auf der Straße durch den Mudumu Nationalpark) bis in den äußersten Winkel von Namibia, in Katima Mulilo, genommen haben, haben wir in Ngoma die Grenze nach Botsuana überschritten. Und gleich ist man im nächsten - bekannten - Nationalpark: der Chobe!!

16 April 2018

Wir können es nicht lassen...wieder haben wir die Möglichkeit eines Game Drives genutzt. Von unserer Unterkunft organisiert, ging es mit Guide durch den Mudumu Nationalpark. Und gleich zu Beginn - mal wieder am Straßenrand - zwei Cheetahs. Und auch sonst wieder allerhand. Der merkliche Unterschied: in so einem kleinen Park sind die Tiere absolut nicht an Menschen bzw. Autos gewöhnt. Es stellt sich die faszinierende Frage: wer beobachtet hier eigentlich wen??? Am Nachmittag unternahmen wir dann eine Flussfahrt auf dem River Kwando (später wird er zum Chobe). Und auch hier ließ uns die Faszination nicht los. Szenen wie in einem Disney-Zeichentrick. Das Boot setzte sich mit hohem Tempo von einer kleinen - laut Guide etwas ungemütlich werden könnenden - Gruppe Hippos ab; hinter der nächsten Biegung graste eine kleine Herde Elefanten am Ufer. Später folgte ihr eine Gruppe Paviane. Einmalig...

15 April 2018

Und wieder eine kleine Gewaltstrecke von über 400 km...und wieder ging es erstaunlich flott. Die oft schnurgerade Straße führte uns von Rundu am Grenzfluss Okavango durch Bushland tief in den Caprivi-Zipfel hinein - über Divundu und Kongola...bis zu unserem Camp Kwando direkt am gleichnamigen Fluss. Afrika!!! Spannend, dass die deutsch geführte Lodge ausschließlich Angestellte aus den anliegenden Dörfern beschäftigt. Teilhabe am Tourismus!

14 April 2018

Nach den Erlebnissen der letzten Tage, gab's heute mal wieder einen Fahrtag mit ziemlich wenig Highlights. Die Strecke war mit über 400 km die längste unserer bisherigen Tour - aber war ok, da zum Glück nur asphaltierte Straße! Wir fuhren durch Tsumeb, einer netten Stadt mit tropischem Flair, die als Minenstadt durch Eisenabbau reich geworden ist. Danach ging auf endloser Straße in Richtung nördlicher Rand Namibias, direkt an die angolanische Grenze nach Rundu. Irgendwie haben wir das Gefühl, jetzt mitten in Afrika zu sein. Auf dem Weg tauchten alle 20 km kleine Siedlungen mit Kraals und Hütten auf...

13 April 2018

Mal wieder ein ganz schönes Geschenk der heutige Tag! Wie zuvor im Ticker gezeigt, lief uns an unserem letzten Tag in der Etosha ein wunderschöner Leopard - im wahrsten Sinne des Wortes - über den Weg. Leider verschwand er flux im Bush. Aber auch sonst querten viele schöne Tiere den Pad. Zum Schluss - wir riefen ihn quasi herbei - dann noch das Rhino!!! Und das alles über das von-Lundquist-Gate am Fort Namutoni im Osten des Parks. We'll miss ya all!
Wild-Live-Ticker: Die Big Five sind komplett!

12 April 2018

Ein weiterer Tag in der Etosha! Allerdings ein Fahrtag von Okakueju über Halali nach Fort Namutoni. Und der Tag war für die Katz! Zunächst weil es wider Erwarten fast ununterbrochen gewittert und geregnet hat. Selbst die Tiere schienen sich zu verkriechen (Strauße legten sich hin, weil sie den Regen in ihrem Gefieder nicht ertragen); zumindest waren sie nicht unterwegs bzw. an den Wasserlöchern aufzufinden, da es offensichtlich woanders genug gab. Weit und leer breitete sich die Etosha Pfanne - die riesige Salzpfanne - vor uns aus! Aber dann...gegen Ende des Tages: die Katzen! Zunächst 4 Löwen - drei Weibchen und ein Männchen. Und dann unser erster Cheetah bzw. Gepard! Er oder sie tat uns den Gefallen, sich direkt neben die Straße zu legen - keine 30m! Danke!

11 April 2018

Unser erster Tag in der Etosha führte uns über einige Loops um das Okaukuejo Camp. Die Enttäuschung - auch bei anderen Safaristi - ist spürbar: ganz wenig Sichtungen. Liegt es am vielen Regen der letzten Tage? Höhepunkt war eine Hyäne, die ein Bein oder anderes Gliedmaß ergatterte und es durch die Gegend trug. Ansonsten gab es unzählige Springböcke, wonnige Impalas, die sich gegenseitig putzten, einen einsamen Elefantenbullen, Zebras und ein paar Giraffen. Und wieder türmten sich Gewitter auf. Eines davon traf am Abend auch das Camp mit andauerndem Regen. Wir sind auf die morgigen Straßenverhältnisse gespannt..

10 April 2018

Dann hatten wir ihn erreicht...das Anderson Gate zum Etosha National Park. Und das heisst: endlich wieder african Wildlife!!! 😍 ...sogar eine Gackeltrappe ward gesichtet 🤗 Im Okaukuejo Camp angekommen saßen wir lange vergebens am campeigenen Wasserloch... Außer anfangs ein paar Antilopen ließ sich leider niemand blicken. Dafür wieder ein phänomenaler Sonnenuntergang!
Nach unserem Aufbruch von der schön gelegenen Bambatsi Guestfarm (wieder eine reguläre Übernachtung), unternahmen wir dann doch noch einen kleinen Abstecher in die Richtung, aus der wir gestern eigentlich kommen sollten, zum Vingerklip, einer recht beeindruckenden Felsformation. Man hatte irgendwie das Gefühl, dass sie nicht mehr besonders stabil steht...mal schauen wie lange es sie noch gibt... Anschließend zurück und über Outjo in Richtung Norden... Rings um uns herum bauten sich schön anzusehende Gewitterzellen auf.

9 April 2018

Der gestrige Tag zwang uns heute dazu, unsere Route umzuplanen. Leider bekommen wir deswegen den Mount Brandberg sowie Twyfelfontein (beides Highlights der historischen Felsmalereien der San) nicht zu Gesicht. Tragik! Auf direktem Weg ging es daher in den Norden zur nächsten Guestfarm, wo wir dann einem schönen Sonnenuntergang über dem Bush genießen durften. Auf dem Weg dorthin passierten wir in kürzeren Abständen als bisher etwas größere Städte (Karibib, Omaruru und Otjiwarongo, mit seinem Franke-Turm, einem Wachturm der Schutztruppe und Schauplatz einer Schlacht zwischen Deutschen und Hereros). Man merkt, dass die Besiedlung dichter wird. Und!!! Welch Balsam für unsere Augen!!! Grüne Landschaften!!!

8 April 2018

Das nennen wir jetzt mal getrost ein bad-hair weekend 😃 Nachdem uns gestern noch in Swakopmund zwei Herrschaften auf äußerst geschickte Weise eine Kreditkarte abgeluchst haben (zum Glück schnell genug gesperrt), war heute das Auto dran. Bis zum berühmten Spitzkoppe-Massiv sind wir gekommen. Reifen platt! Damit musste man bei den Straßen rechnen. Nicht aber damit, dass der Ersatzreifen ebenfalls einen 4cm langen Metallgegenstand intus hatte. Im Handumdrehen flickten 4 tapfere Parkangestellte den Reifen. Aber ans eigentliche Ziel schafften wir es nicht mehr. Daher sind wir nun in Usakos (toller Regenbogen!) gestrandet und der Besuch der berühmten White Lady (alte Felszeichnung im Mount Brandberg) fällt ins Wasser. Mal schauen welche Route wir uns für morgen ausdenken...

7 April 2018

Ein Ausflug von Swakopmund aus in dessen Hinterland brachte wieder einiges Interessante. In nur ca. 20 km Entfernung beginnt der Welwitschia-Trail, ein etwas über 100km Rundweg mit allerhand Naturspektakeln. Zunächst wurde erläutert, wie fragil das Ökosystem der Wüste ist. Flechten schützen den Boden vor Erosion - leider ist schon viel zerstört. Dann eröffnet sich plötzlich der Blick auf eine gespenstisch wirkende Mondlandschaft. Nach weiteren Kilometern durch abwechslungsreiche Berg- und Wüstenlandschaften ist das eigentliche Ziel erreicht: die Welwitschias. Wüstenpflanzen, die ausschließlich vom Küstennebel leben, in dem sie ihre 2 Blätter durch Wind spalten, um mehr Wasser auffangen zu können. Die Größte soll über 1500 Jahre alt sein. Wow!

6 April 2018

Swakopmund ist die viertgrößte Stadt Namibias - und so herrlich deutsch. Zwar wurden auch nach der Unabhängigkeit die Straßennamen geändert, aber die deutschen Namen halten sich hartnäckig. Als 1884 Südwestafrika deutsches Protektorat wurde ein Platz für einen Hafen gesucht und 1892 wurde eine geeignete Stelle gefunden und die Stadt ward geboren! Tolle Kolonialbauten prägen noch heute das Stadtbild, wie z.B. das alte Postamt, die evangelisch-lutherische Kirche, der schönste Bahnhof der Welt (heute ein Hotel), das alte Amtsgericht, der Leuchtturm, das Kaiserliche Bezirksamt, das Prinzessin Ruprecht Heim (das Hospital für die Schutztruppe), die Alte Kaserne sowie das Woermann-Haus mit Turm (die Woermann-Linie stellte den ersten regelmäßigen Schiffsverkehr in die Kolonie sicher).

5 April 2018

Von unserem Standort in Swakopmund unternahmen wir heute einen Halbtagesausflug ins benachbarte Walvis Bay, der drittgrößten Stadt Namibias. (Schon bemerkenswert, dass in diesem dünn besiedelten Land, in dem 3 Häuser-Ortschaften schon hunderte Kilometer vorher ausgeschildert sind, plötzlich zwei "Großstädte" in nur 30 km Entfernung neben einander liegen). Die ehemalige südafrikanische Exklave hat gleichzeitig die größten Hafen Namibias. Die Hauptattraktionen war die Waterfront (mit ganz nahe kommenden Flamingos), die alte deutsche Kirche der Rheinischen Mission sowie die nahe der Stadt liegenden riesigen Salzgewinnungsfelder und -Werke.

4 April 2018

Und hier die nächste Quizfrage 😎 Auf dem Weg überquerten wir mal wieder den Wendekreis des Steinbocks (Tropic of Capricorn). Wo (wieder reiseübergreifend) überquerten wir ihn noch und posteten dies hier? Gesucht wird der Städtename. Ein bisschen schöner aufbereitet war er schon... Und noch ein Eis... 🍦
Heute waren es über 300km auf zum Teil miserablen Wellblech-Schotterpisten. Man ist das anstrengend...man fühlt sich wie ein Milkshake! 😁Der Anfang entschädigte auch wieder mit tollen Felsformationen am Straßenrand. Eine Bergkette jagte die nächste und keine glich der anderen, Canyons wurden durchquert, wellige graue Hügel (Hobbiton in trocken) und Mondlandschaften überwunden. Dann wurde die Wüste flach und eintönig - und man ist froh genug Benzin und Wasser im Auto zu haben. Nach dem kleinen Solitaire (inkl. landesweit wegen des leckeren warmen Apfelkuchens bekannte Bäckerei - ansonsten Tankstelle und Lodge) gab es bis Walvis Bay keine Häuser und Tankstelle (= 230 km)... Kurz vor dem Ziel kamen wieder die Wüstendünen...

3 April 2018

Nach dem Besuch des Deadvlei (ebenfalls eine Senke mit vielen wegen der Trockenheit nur langsam zerfallenden Baumgerippen) - einem magischen Ort - wurde wieder flux Luft in die Reifen gelassen und der Rückweg angetreten. Wind und Regen kam auf - tolle Atmosphäre in der Wüste. Zum Schluss noch ein kurzer Besuch im Seisriem Canyon...Klein aber fein: 1km lang dafür extrem schmal. Am Ende ees Canyons befindet sich laut Reiseführer ständig Wasser - Fehlanzeige: selbst hier ist die Dürre angekommen... Und dann war Feierabend...
Was für ein Tag...mal wieder. Vollgestopft mit immensen Naturerlebnissen, sportlicher Betätigung bei über 30 Grad in der Wüste (aber diesmal echte!) und einer Mordsgaudi auf 4x4 Tracks (aber diesmal richtig mit Luft aus den Reifen lassen und niedrigem 4x4-Gang). Wir fuhren in den Namib-Naukluft-Park ein und begaben uns schnurstracks die 60 km zum Sossusvlei, einer riesigen Senke eines ausgetrockneten Flussbettes inmitten bis zu 300m Wüstendünen. Am "normalen" Parkplatz hirnten wir zunächst, ob wir doch den Shuttle auf den letzten 4 km nehmen sollten; aber schließlich hatten wir ja ein tolles 4x4-Upgrade bekommen. Also: Luft raus aus den Reifen und ab ging's auf die tiefsandigen Pisten. So ein Spaß! Allerdings mussten wir auch mit anpacken, als ein "Kollege" steckenblieb. Dann suchten wir uns eine Düne aus und kraxelten am Grat hoch. Unfassbar anstrengend...nach der Hälfte war Schluss. Völlig erschöpft gaben wir uns dann wieder dem Fun hin...bis auf einen 2km Abtecher ins Deadvlei.

2 April 2018

Nach 20 km Farmpiste erreichten wir die "Hauptstraße" und bogen gen Norden und dann Nordwesten in Richtung Namib-Naukluft-Park ab. Auf dem Weg dorthin das übliche Bild: tolle Landschaften, tolles Licht. Aber auch Neues: neben vereinzelten Kadavern von verendeten Antilopen (die Dürre ist allgegenwärtig), taucht plötzlich zartes Grün und knalliges Gelb am Straßenrand und den Berghängen auf. Der kurze und sehr lokale Regen kam für die armen Tiere offensichtlich zu spät. Dann tauchte mitten in der Halbwüste ein herrschaftliches kleines Schloss auf - Schloss Duwisib. 1909 von einem deutschen Adeligen hierhin gesetzt, weil er Lust dazu hatte... Am Horizont und vor den Bergketten tauchten immer wieder Sandstürme auf und die Erde wurde immer röter... Am Ziel angekommen wurden wir mit dem von den Einheimischen heiß ersehnten Regen und einem phänomenalen Sonnenuntergang begrüßt...
Es hat schon was für sich, wenn man wegen Ostern Schwierigkeiten hat, überhaupt noch eine Unterkunft zu bekommen und man sich dann überwindet, eben das Geld für was Teures mal auszugeben zwischendurch 🙈 Zwei Tage und Abende in der wunderbaren Sossusvlei Lodge, mit exzellentem Braai-Buffet! Unsere Favoriten: Ostrich, Kudu und Oryx!

1 April 2018

Zum Feiertag unternahmen wir einen schönen Osterspaziergang über ca. 9 km bei strahlendem Sonnenschein, über 30 Grad Hitze über das Farmgelände der Koiimasis Fest Inn Fels Ranch... Angeschlossen war unsere bescheidene Lodge mit Pool und sich minütlich änderndem tollen Blick auf die Ebene vor den schönen Tirasbergen. Ganz besonderes im goldenen Licht des Sonnenuntergangs...

31 March 2018

Wir verließen heute wieder Lüderitz und damit die Küsten. Es ging die gleiche Strecke zurück, die wir gekommen waren - denn es gab keine andere - bis Aus. Auf dem Weg dorthin statteten wir dem durch Spenden von Touristen "bewirtschafteten" Wasserloch für die Namib-Wildpferde einen Besuch ab und konnten tatsächlich eine ganze Herde beim Trinken und Baden beobachten - nach einer Weile gesellte sich auch eine Herde Oryx-Antilopen dazu. Dann bogen wir Richtung Norden bzw. Nordwesten in die Tirasberge ab. Man könnte meinen, eine solche Wüstenlandschaft ist langweilig und da is nix... Weit gefehlt - nach jeder Biegung und mit jedem sich ändernden Licht gibt's was Neues zu bestaunen.

30 March 2018

Fisch und Seafood zum Karfreitag im Nest Hotel Lüderitz. Wir wagen mal zu sagen: noch nie eine so gute Seafood-Platte gegessen. Das Highlight: heimischer Crayfish oder Rock Lobster. Oder vielleicht war das Highlight doch der tolle Service? 😊
Dann unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher auf Lüderitz-Halbinsel zum Dias-Point bzw. -Kreuz. 1488 soll hier der Portugiese Bartholomeu Dias an Land gegangen sein, um sich vor den Stürmen in der Bucht in Sicherheit zu bringen; an der Stelle errichtete er ein Steinkreuz. Von Shark Island (eigentlich gar keine Insel) gab es noch schöne Ansichten auf Bucht und Stadt.
Kolmanskop (oder Kolmannskuppe) - die Geisterstadt vor den Toren Lüderitz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden mehr oder weniger zufällig Diamanten gefunden, was dazu führte, dass hier eine steinreiches Städtchen mitten in einer unwirtlichen Wüstenregion entstand. Die ca. 400 Menschen lebten in einem Luxus der damaligen Zeit; alles war vorhanden: Eisfabrik, Schwimmbad, Kasino. Sämtliche, das Leben annehmlich machenden Dinge wurden aus Deutschland herangeschafft. Als die Quelle in den 1930er Jahren versiegte, verließen die Einwohner nach und nach die Stadt und überließen sie der Wüste. Ein wirklich beeindruckender und gespenstischer Ort...

29 March 2018

Nach einer Kurzbesichtigung von Keetmanshoop, einer 1866 von deutschen Missionaren gegründeten Siedlung und heutigen Hauptstadt der Karasregion, ging es schnurstracks direkt gen Westen an die Küste nach Lüderitz. Die "Autobahn" (zur Abwechslung mal eine asphaltierte Straße) führte uns durch immer klassischere Wüstenregion und vorbei an mehr oder weniger so zu bezeichnenden "Ortschaften". So ist Seeheim bereits vor fast 300 km ausgeschildert, um sich dann als Fleckchen mit Hotel und drei Häusern herauszustellen. Mit Aus passierten wir dann ein kleines nettes Städtchen. Kurz dahinter beginnt die Namib, die älteste Wüste der Welt und wieder Diamantensperrgebiet. Am alten, verfallenen Bahnhof in Garub sichteten wir Namib-Wildpferde, wohl Nachkommen von deutschen Schutztruppepferde. Schließlich konnten wir noch einen kleinen Streifzug durch Lüderitz, ebenfalls eine deutsche Gründung, unternehmen, mit Goerke-Haus, der Felsenkirche und Kolonialbauten.

28 March 2018

Raus aus dem Canyon Land führte uns der Weg heute (an einem bedeckten und später regnerischen Wüstentag bei dennoch über 30 Grad) in nordöstlicher Richtung nach Keetmanshoop. Bevor wir die Unterkunft ansteuerten, machten wir wieder einige Entdeckungen: Im Mesosauraus Park & Camp (eigentlich einem Campingplatz auf Farmgelände) trafen wir den Farmerssohn, der uns erlaubte auf dem Farmgelände selbst auf die Suche nach den beeindruckend gut erhaltenen, ca. 300 Millionen Jahre alten Fossilien von im Wasser lebenden Reptilien zu gehen. Zudem befand sich dort eine Ansammlung von Köcherbäumen (was ungewöhnlich ist, weil es eigentlich "Einzelgänger" sind) sowie das Grab eines Soldaten der deutschen Schutztruppe in Südwestafrika. Im Quiver Tree (englische Bezeichnung für die Köcherbäume) Restcamp wurden ein noch schönerer Wald per National Monument geschützt. Und im Giant's Playground schien es tatsächlich so gewesen zu sein, dass Riesen mit den Felsen Bauklötze spielten...

27 March 2018

Sundowner @ Canyon Roadhouse - nach einem wunderbaren, erfüllten Tag! Aber davon erzählt euch dann Uli 😉
Es war im Rahmen der Reiseplanung die absolut richtige Entscheidung, einen ganzen Tag für dieses weitere Naturwunder einzuplanen. Der Fish River Canyon, als der zweitgrößte Canyon der Welt, strahlt eine unglaubliche Magie aus. Etwas Ähnliches haben wir zuletzt am Uluru gespürt. Wir sind so winzig und unbedeutend. Hinzu kam noch eine unbeschreibliche Atmosphäre: wir waren den ganzen Tag quasi alleine - haben sämtliche (!!! - auch den letzten am südlichen Ende, der nur über einen 4x4 track zu erreichen ist - das macht vielleicht einen Spaß) viewpoints abgeklappert und es sind uns ca. 2 Autos begegnet -, es herrschten Temperaturen von ca 38 Grad und es war zum Teil völlig windstill; wenn dann auch noch gerade keine Fliege um uns herumsummte und es so brutal leise war, fühlte man sich, als ob die Welt stehen geblieben und in einem Vakuum gefangen ist. Unbeschreiblich...

26 March 2018

Nun sind wir also in Namibia. Und als erstes lernen wir Oranjemund kennen. Die Grenzstadt ist eine Retorte, geschaffen und unterhalten durch ein Unternehmen das die Diamanten in diesem Gebiet fördert. Es macht einen gesunden Eindruck und wurde erst vor einigen Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, da es sich im Sperrgebiet befindet. Beim Verlassen mussten wir diverse Wachposten passieren, uns ausweisen und es wurde gar das Auto durchsucht. Die Fahrt führte uns dann erneut durch atemberaubende Wüstenlandschaften, immer am grünen Streifen des Oranje River entlang, durch den Ais-Ais-/Richtersveld-Nationalpark bis nach Aussenkehr. Dann ging es in nordöstlicher Richtung, mit einem Abstecher in Ais Ais mit seinen heißen Quellen (bei 39 Grad Außentemperatur etwas witzlos), in sie Nähe des zweitgrößten Canyons der Welt...

25 March 2018

Jepp...es geht immer noch einsamer! Inzwischen befahren wir Gebiete, die der Reiseführer nicht mehr beschreibt. Selbst unser Ausgangsort Kamieskroon ist alles andere als eine Metropole. Unendliche Weiten, grandiose Kargheit und ab und zu mal ein kleines Dörfchen mit freundlich grüßenden Menschen. Wir haben heute die ersten 100km gravel road mit unserem 4x4 getestet...macht Spaß 😆 Auf einem kleinen Umweg durchquerten wir einen Teil des Namaqua National Parks, um dann zurück auf die Autobahn in Springbok zu gelangen. Von dort ging es in die hinterste Ecke Südafrikas. ...die letzten Kilometer durch gottverlassene Ortschaften wie Port Nolloth und Alexander Bay, bevor wir den Oranje River überquerten und damit die Grenze zu Namibia. Wir werden definitiv zurückkommen!!! ...und diesmal wird es nicht über 30 Jahre dauern!

24 March 2018

Von unserem Standort in Clanwilliam erkundeten wir heute zunächst einen kleinen Teil der nördlichen Cederberge, ein durch imposante Felsformationen beeindruckender Gebirgszug in einer wüstenartigen Region. Der Ort ist bekannt als Anbaugebiet des Rooibostees. Aber auch hier belastet die Dürre die Menschen: der örtliche Staudamm ist lediglich zu 6% gefüllt - deswegen können auch die Zitrusplantagen nicht bewässert werden. Wenn das überhaupt geht, dann wurde es im Verlaufe unseres Weges gen Norden immer noch einsamer. Aber die Wüste hat halt ihren einzigartigen Reiz. Auf unserem Weg überquerten wir die Grenze zur Provinz Nordkap...und dort ins Namakwaland, kulturell das Land der Nama und biologisch einzigartig, wenn in hiesigen Frühling und bei entsprechendem Niederschlag die Wüste in ein buntes Blütenmeer versinkt.

23 March 2018

So...das war's! Vermutlich haben wir die Zivilisation für den Rest unserer Reise hinter uns gelassen. Ein letzter Blick auf Kapstadt, dann ging es Richtung Norden. Zunächst an der Küste entlang durch die Region West Coast. Dabei durchfuhren wir den West Coast National Park mit der Langebaan Lagoon. Danach in Richtung Cederberge...trocken, heiß...fast schon Wüste! Und dann doch zwischendurch grüne Täler, in denen Zitrusfrüchte wachsen...
Es geht doch nichts über kostenlose Upgrades 👏🏼💚 Genau den wollten wir eigentlich 😁 Und an dieser Stelle - wie immer: Danke...dem tapferen Toyota Corolla für 6521 km, die nicht immer ganz seiner Natur entsprachen und oftmals ganz schön dreckig waren!
Ein paar morgendliche Impressionen bei tollem Licht. Grandioser Ausblick von unserem B&B zum Abschied...

22 March 2018

Am Nachmittag klapperten wir dann noch ein paar Spots in Kapstadt Downtown ab, die nicht fehlen durften. Dazu gehörte die tolle Victoria & Alfred Waterfront, die Parlamentsgebäude mit der Louis-Botha-Statue sowie das Kapmalaienviertel Bo-Kaap mit den schönen bunten Häusern.
Der heutige Tag war sehr erdend. Wir buchten eine Tour auf Robben Island, der Insel vor Kapstadt, die seit jeher als Gefängnisinsel genutzt wurde. Zuletzt durch die Apartheid-Regierung - ihr bekanntester Kunde war Nelson Mandela, der hier 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre Inhaftierung verbrachte. Nach halbstündiger Bootsüberfahrt wurden wir per Bus über die Insel gefahren und durch einen sehr guten Guide abseits der Gefängnisräume gelegene Spots erklärt, wie z.B. der Steinbruch, in dem die Gefangenen arbeiten mussten und aufgrund des Staubs und des grellen Sonnenlichts bis ins hohe Alter unter Lungen- und Augenschäden litten und gar daran z.T. starben. Von einem (mittelmäßigen) Guide, der auch auf der Insel inhaftiert war, wurden die Gefängnisse gezeigt, inkl. Mandelas Zelle. Bedrückend...

21 March 2018

Nach dem Besuch des Kap mit Schlange stehen, um eine Fotogelgenheit zu bekommen und einer Felsbesteigung ging es in der Abenddämmerung an der Westküste zurück, über den grandiosen Chapman's Peak Drive!
Hier geht's Schlag auf Schlag... Das weltberühmte Kap der Guten Hoffnung und Cape Point, der äußerste Zipfel der Kaphalbinsel waren heute Ziel! Auf dem Weg dorthin ein kurzer Stopp am ältesten Weingut Südafrikas, Groote Constantia (leider touristisch sehr überlaufen im Vergleich zu den schönen in Stellenbosch), dann entlang an der Ostküste, über Muizenberg, Boulder's Beach mit den Pinguinenkolonien.

20 March 2018

Die nächste Ikone, die wir auf unseren Reisen erklommen haben. Naja...leider nicht im wahrsten Sinne des Wortes, aber egal! Kurz entschlossen (nur so geht es, weil das Wetter stündlich umschlagen und die Seilbahn ihren Betrieb einstellen kann) fuhren wir auf den imposanten und wunderschönen Tafelberg - dem Wahrzeichen Kapstadts. Immerhin fast 1100m hoch - aber die Seilbahn schweizer Bauart schaffts in 10 Minuten. Oben boten sich grandiose Ausblicke auf die Stadt, den Signal Hill (der kleine Berg), Lions Head (der markante Kopf) und die südlich angrenzende Bergwelt in Richtung Kaphalbinsel. Danach wollten wir den Tafelberg aber auch nochmal von vorne und in Gänze sehen - vom Signal Hill. Gleichzeitig offenbarte sich da auch die beeindruckenden Twelve Apostels (ja, schon wieder! - wer als erstes kommentiert, wo wir sie schon mal gesehen haben, bekommt ein Eis wenn wir wieder da sind!). Einfach toll!

19 March 2018

Mit dem Bus umrundeten wir quasi auch noch den Tafelberg und erhielten so einen tollen Eindruck von den "Außenbereichen" der Millionenstadt. Kirstenbosch, der Botanical Garden, ist einer der schönsten der Welt und deswegen UNESCO-Weltnaturerbe. Hout Bay ist noch ein richtig ursprüngliches Fischerdorf. Und ein paar Kilometer weiter quillt in Camps Bay der Luxus aus jedem Quadratzentimeter Putz! Zwischen beidem hängt ein riesiger Slum am Hang.
Kapstadt, die zweitgrößte Stadt Südafrikas, auch Mother City genannt, weil sie auch die älteste Stadt des Landes ist, kann, zumindest was Lage und Flair angeht, den Vergleich mit New York und Sydney, antreten. Traumhaft! Als ob sich der Tafelberg schützend vor sie stellt. Für einen Überblick bestiegen wir wie gehabt den roten Hopp-Bus und besuchten dann die Highlights, wie Long Street, City Hall und Grand Parade und Castle of Good Hope noch "persönlich". Abends stand dann ein Besuch des der einmalig stimmungsvollen Victoria & Alfred Waterfront auf dem Programm.

18 March 2018

Bevor wir zur Mother City aufbrachen, gehörte der Vormittag (zunächst) erst dem städtischen und nochmals dem vinotesken Stellenbosch. Schöne Gebäude aus der Kolonialzeit zieren noch heute ganze Straßenzüge und -blocks. Insbesondere der von den ersten holländischen Siedlern geprägte Kapstil hat eine ganz besondere Atmosphäre - strahlend weiße Häuser und Kirchen vor strahlend blauen Himmel. Dann gab es nochmal ein Gläschen...mit toller Aussicht!

17 March 2018

Winetasting und Slow Food Market in Stellenbosch - und man wundert sich, warum das Leben nicht immer so sein kann ;)
In unserer privaten Airbnb-Unterkunft in Stellenbosch werden wir nun erstmals richtig mit der herrschenden Dürre und Wasserknappheit konfrontiert (bisher gab's immer mal wieder Hinweisschilder, aber keiner schien wirklich darauf geachtet zu haben). Hinweisschilder über der Toilette mit putzigen Reimen, Auffangschüsseln in der Dusche, mit der das überschüssige Wasser für die Toilette verwendet werden soll und dreckiger Pool, weil der Wasserspiegel so weit gesunken ist, dass der Filter nicht mehr funktioniert und selbstredend auch kein Wasser nachgefüllt werden darf. Das Gras knistert unter den Füßen, wenn man darüber läuft... (Die letzten beiden Bilder stammen nicht von hier sondern von vorgestern in der Nähe des Cape).

15 March 2018

Dann ging es wieder auf die Straße durch die Kleine Karoo. Für die Sicht nicht so toll, dafür für die Menschen hier eine kleine Erlösung: es regnete! Seit 5 Jahren warten sie hier auf "proper rain". Es ging wieder in südwestlicher Richtung zurück über die Langeberg Mountains durch atemberaubende Landschaften bis nach Swellendam, wo uns erstmals die für Kapregion typischen Häuser erwarteten.
Bevor die Reise weiterging, hatten wir heute das Glück, an einer geführten Tour durch eine Straußenfarm teilzunehmen. Zufällig entdeckten wir dabei ein frisch geschlüpftes Küken im Brutschrank. Die Kinderstation war auch voll besetzt. Das alles in der Nähe von Oudtshoorn, dem Hauptort der Kleinen Karoo, seit weit über 100 Jahren weltweites Zentrum der Straußenzucht, damals wegen der Federn, heute wegen des Fleischs. Schneller gehts heute in Brutanlagen. Die "Straußenbarone" waren damals reicher als die, die anderswo durch Goldfunde reich wurden. Das ist an heute zum Teil noch existierenden herrschaftlichen Villen im Stadtgebiet zu sehen.

14 March 2018

Vor dem Start zum zweiten Teil der Garden Route unternahmen wir eine kleine Wanderung im Robberg Nature Reserve nahe Plettenberg Bay. Sie führte uns über den ersten Teil der gleichnamigen Halbinsel. Der nächste Stopp bot tolle Ausblicke vom Eastern Head auf den schmalen Felsdurchgang, der die Knysna (sprich: Neisna) Lagoon bildet. Knysna ist die inoffizielle Hauptstadt der Garden Route. Dann ging es die über traumhafte Passstraßen ins Landesinnere. Und plötzlich befanden wir uns in einer Hlabwüste...der Kleinen Karoo.

13 March 2018

Bevor wir uns heute auf den ersten Teil der berühmten Garden Route (ein aus drei Sektionen bestehender Nationalpark) begaben, gab's noch einen kurzen Fotostopp bei einem weiteren, architektonisch interessanten WM-Stadion von 2010: dem 46.000 Zuschauer fassenden Nelson-Mandela-Stadium...Schauplatz einer weiteren deutschen Niederlage. Dann wurde es ein wenig bergig und schluchtig. Der Storms River grub sich zwischen Berge und Meer in den Fels (überbrückt durch die Storms River Bridge) und schuf eine beeindruckende Mündung. Der Big Tree, ein Yellowwood, weist stolze 36m Höhe auf. Schließlich statteten wir den Birds of Eden einen Besuch ab. Dabei handelt es sich um die größte Freiflugvoliere der Welt. Ein Netz ist domartig über einen 2 ha großes Waldgebiet gespannt unter dem über 3500 Vögel leben...

12 March 2018

...und am Nachmittag ließen wir es uns aufgrund der gestrigen Erlebnisse nicht nehmen, dem Addo nochmal einen Besuch abzustatten. Wir machten Jagd auf Löwen. Zunächst vergebens...aber wieder mit interessanten Beobachtungen der sonstigen Tierwelt. Spannend zu sehen war z.B. wie ein Elefant mehrere Zebras davon abhielt, ans Wasserloch zu gelangen. Ansonsten kamen uns die Riesentiere wieder sehr nahe... Und dann - im wahrsten Sinne des Wortes - kurz vor Toresschluss und nach einer Ralley durch den halben Park nach dem Hinweis eines Rangers: zwei faule Löwen-Männchen. Mission erfüllt...!
Da wir nun nach Port Elizabeth "umgezogen" sind, durfte am Vormittag ein Besuch der 300.000-Einwohnerstadt nicht fehlen, wenn auch hier sich die Sehenswürdigkeiten in Grenzen halten. Die Strandvororte sind gediegen (z.B. das beeindruckende Boardwalk Casino & Entertainment World Complex) und die Innenstadt nahezu "normal" - sprich belebt und alles in Schuss! Neben der obligatorischen City Hall zieht es einen zum Donkin Reserve, dem zentralen Platz auf einer Anhöhe mit noch schönen alten Häusern.

11 March 2018

...aber dann - quasi nach der Mittagspause (bzw. im dichter "besiedelten" Nordtteil des Parks) - Massen an Elefanten. Erst sahen wir uns aufgrund eines unvorsichtigen (oder unerfahrenen?) anderen Tierbeobachters per Rückwärtsgang zur Flucht gezwungen (das riesige Tier gab durch seine Kopfbewegung unmissverständlich zu verstehen, was es von dem Vorstoß hielt und rannte schließlich auf uns zu). Und dann sahen wir uns plötzlich inmitten einer riesigen Herde (es mögen an die 100 Tiere gewesen sein). Mehrere Tiere überquerten vor und hinter uns die Straße...weniger als 1m entfernt. Man hält den Atem an, der Puls steigt...niemand weiß, ob es bei dem Spaziergang bleibt... Unglaublich...es gibt Dinge, die sind einfach größer...
Was für ein Tag!!! Einen halben Tag fuhren wir durch den Addo Elephant National Park - und sahen einiges, nur keine Elefanten...

10 March 2018

Auf dem Weg von East London, einer fast 300.000-Einwohnerstadt, in Richtung Port Elizabeth. Aber zunächst klapperten wir die kurze Sightseeingliste der Küstenstadt ab. Das German Settlers Monument ehrt die Mitte des 19. Jahrhunderts hier gelandeten deutschen Söldner (für die Briten!). In der Umgebung gibt es Orte mit den Namen Berlin, Hamburg und Frankfort. Besonders schön macht sich die City Hall in der ansonsten tristen Hafenstadt. Einen Abstecher war Grahamstown wert, das mit vielen viktorianischen Häusern aufwartet und diesmal die britischen Siedler ehrt.

9 March 2018

Das Wetter meinte es dann letztlich doch ganz gut mit uns. Also konnten wir doch noch einen Blick auf unseren Übernachtungsort Coffee Bay werfen. Das ist schon ein wirrer kleiner Ort. So viele Deutsche auf einem Fleck haben wir bisher nicht erlebt - alles Backpacker und Surfer. Und an jeder Ecke riecht es nach...nein, nicht Coffee...sondern nach so rauchbaren Pflanzen 👼 Und das eigentliche Ziel konnten wir dann tatsächlich auch besichtigen. Das Wasser der vergangenen Regenfälle war weg, so dass die Straße mit unserer tiefen Wanne befahrbar war. Ohne bezahlten Guide gelangten wir zur Hole in the Wall - einem großen Loch in einem Felsen. Zwar hatten wir dergleichen schon mehrfach in Australien und Neuseeland gesehen, aber trotzdem schön... Anschließend ging es wieder auf die Autobahn...durch den Rest und raus aus der Transkei und seine traumhaften Landschaften.

7 March 2018

Den Vormittag verbrachten wir in Pietermaritzburg, der Hauptstadt der Provinz KwaZulu-Natal. Von den Voortrekkern gegründet und den Briten Mitte des 19. Jahrhunderts besetzt, stehen hier noch einige schöne Kolonialbauten, wie z.B. die City Hall (größte Backsteinbau der südlichen Hemisphäre) und die Church of the Vow. Anschließend traten wir den zweifelhaften Weg in die Transkei, einem ehemaligen Homeland (Schwarzen zugewiesener Lebensraum), an (Reiseführer und manch Einheimischer rät zum schnellen Durchfahren). Alles ging gut - bis auf bisher nicht erlebtes Unwetter...das bis in den späten Abend andauerte.

6 March 2018

Von Clarens, einer kleinen Stadt westlich des Golden Gate Highlands National Park, ging es wieder zurück, um weitere Eindrücke der Drakensberge zu erlangen. Der uKhahlamba-Drakensberg Park ist seit 2000 UNESCO-Weltnaturerbe und setzt sich aus mehreren Schutzgebieten zusammen. Leider zeigten sich das Amphitheater des Royal Natal National Parks sowie Monk's Cowl aufgrund der jeden Nachmittag auftretenden starken Gewitter über der über 3000m hohen Bergkette, nicht in ihrer vollen Pracht. Dennoch schön...

5 March 2018

Der heutige Tag bescherte uns viele Geschenke. Interessantes, Historisches und traumhafte Landschaften. Wir fuhren von Durban ins Landesinnere. Zunächst besuchten wir den Ort Howick, der zum einen mit den Howick Falls einen weiteren schönen und hohen Wasserfall quasi in der Ortsmitte zu bieten hat. Zum anderen befindet sich etwas außerhalb die Nelson Mandela Capture Site; der Ort, an dem Nelson Mandela am 5. August 1962 mit seinem Auto angehalten und verhaftet wurde. Anschließend folgte seine langjährige Haftstrafe. Die Stelle ziert heute eine sehr sehenswerte Skulptur, die er selbst noch eingeweiht hat. Dann ging die Fahrt weiter auf der Midlands Meander Route - durch das Vorland zur Großen Randstufe...
...weiter Richtung Drakensberge. Dabei bot sich uns durch beeindruckende wetterbedingte Lichtspiele grandiose Anblicke der hohen Berge, die auch die Grenze zu Lesotho bilden. Die Straße zu unserem nächsten Ziel durchquerte den Golden Gate Highlands National Park.

4 March 2018

Ein weiterer Tag in Durban bei tropischen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Wir erkundeten noch ein wenig Downtown und stiegen bei den Victoria Marktes aus, einem Sammelsurium an afrikanischen und indischen Angeboten. Leider war fast alles geschlossen am Sonntag. Als nächstes statteten wir dem Moses-Mabhida-Stadion (zZ 60.000 Zuschauer Fassungsvermögen und inzwischen Wahrzeichen der Stadt) einen Besuch ab. Hier flog Deutschland im Halbfinale bei der WM 2010 gegen Spanien raus. Wir hegten die Hoffnung mit der Skycar auf die Aussichtsplattform auf dem riesigen Stahlbogen zu gelangen. "Due to technical issues" war das Ding geschlossen. Irgendwie bezeichnend... Dann ging es nach Umhlanga Rocks, einem noblen Bade-Vorort von Durban, in den inzwischen auch die Unternehmen und Banken aus dem Zentrum "fliehen" (wie Sandton in Johannesburg).

3 March 2018

Durban ist mit ca. 3 Mio. Einwohnern die drittgrößte Stadt Südafrikas. Das Zentrum ist hektisch, Menschenmassen (kaum Weiße) drängen sich zwischen den Häuserschluchten und es herrscht ein gediegenes Verkehrschaos. Nicht ganz so groß wie im Zentrum Johannesburgs ist das Bedürfnis, nicht aus dem Auto auszusteigen. Von allen Seiten hört man, wie häßlich die Stadt ist - das hat sich uns nicht erschlossen, wenn sie auch keine Schönheit ist. Sie ist tropisch und warm...das reicht 🙄

2 March 2018

Auf der recht langen Fahrt von Hluhluwe nach Durban gab es recht wenig zu sehen. Wir machten kurz Halt in KwaDukuza, der ehemaligen königlichen Residenz des berühmtberüchtigten Zulu-Königs Shaka Zulu. Heute gibt es hier nur noch ein Gedenkstein, ein Museum und das unauffindbare Grab.

1 March 2018

Das nächste Tierschutzgebiet stand heute auf dem Programm. Das Hluhluwe-iMfolozi-Game-Reserve ist eines der ältesten Schutzgebiete Südafrikas. Landschaftlich traumhaft, bot es uns heute wildlifetwchnisch leider keine großen Aufreger. Bei über 30 Grad haben sich die Tiere kaum blicken lassen. Nur ein paar Zebras waren quasi zum Greifen nahe. Und in großer Entfernung dann doch noch ein Rhino.

28 February 2018

Von Hluhluwe (Ort - sprich Schluschlui) besuchten wir heute den iSimangaliso Wetland Park (UNESCO-Weltnaturerbe) mit seinen Dünenlandschaften und Küstenwäldern sowie dem Hauptort St. Lucia und dem Cape Vidal. Auf einer Bootsfahrt beobachteten wir im Meereskanal des Mündungsgebietes des Lake St. Lucia einen Haufen fauler Hippos und zwei Krokodile. Die Landschaft ist traumhaft - und zu unserer großen Überraschung sichteten wir unsere ersten Rhinos.

27 February 2018

Und dann wagten wir es und vermieden so einen 300km langen Umweg: wir durchquerten Swaziland - immer noch eines der ärmsten Länder der Welt, welches von einem steinreichen König absolutistisch regiert wird. Unzählige Kinder in Schuluniformen begegneten uns offensichtlich auf kilometerlangen Märschen von oder zur Schule. Gleichsam Menschen vom Wasserholen. Für einen ca 35km langen Abschnitt benötigten wir mehr als eine Stunde, weil die Straße mit zum Teil kratergroßen Schlaglöchern übersät war. Die Landschaft ist geprägt von endlosen Zuckerrohrfeldern - angeblich alles für den afrikanischen Coca Cola-Bedarf. Dann erreichten wir die Grenze des landschaftlich reizvollen KwaZulu-Natals.
Der Weg führte uns heute hinaus aus dem Krüger Nationalpark. Von Skukuza ging es gen Süden in Richtung Malelane Gate. ...und zum Abschied gab es nochmal Löwen! Diesmal bewegten sie sich - waren ja auch vorwiegend Männchen 😎

25 February 2018

Heute war es dann soweit: der Kruger Nationalpark!!! Wir verließen unsere tolle Lodge, um gleich auf den ersten 60km im Park belohnt zu werden: ein Wasserbüffel und aus fast schon riskanter Nähe große und kleine Elefanten - wir hielten uns nicht lange auf, da wir die Herde trennten, was man tunlichst unterlassen sollte. Dann ließen wir 3 Giraffen über den Zebrastreifen (?) gehen. Und schließlich kurz vor Schluss das Highlight: tief im Bush Löwen...faule Weibchen und sich kabbelnde Cubs...herzzerreißend!

24 February 2018

Und am Nachmittag nochmals ein Game Drive...und wieder gesellten sich Neulinge zu unseren Fotojagdtrophäen: Kudus Warzenschweine (Wart Hogs aka Pumba) Schildkröte Gnu
Beim heutigen Bushwalk haben wir eine Unmenge an "kleineren Geheimnissen" des Bushs gelernt. Ein täglicher Überlebenskampf, der nicht immer gewonnen wird (so z.B. für die Giraffe, die von einer Löwin gerissen wurde). Die Natur ist schon das Faszinierendste und Geheimnisvollste, was es gibt... Der Kamerad mit den großen Ohren schüttelte ein paar Mal den Kopf, was der Ranger mit Gewehr kommentierte: "We better go now!" - dann zeigte er uns ein Elefantenspa...

23 February 2018

Elefant Mistkäfer bei der Arbeit mit seiner Frau (Dung Beetle) Name vergessen- auf jeden Fall saumäßig giftige Pflanze
Here we go...Wildlife starts now. In order of wild appearance: Baboon (Pavian) Red-Billed Hornbill (Rotschnabeltoko aka Zazu aus König der Löwen) Giraffe Zebra Impala
Und heute mal ein bisschen Safari auf der Private Game Lodge. Der morgendliche Bushwalk (5:30!) fiel zwar ins Wasser, da Ranger Johann verschlief 😖 aber mal schauen, was beim nachmittäglichen Game Drive drinliegt. Die Anfahrt gestern (12 km Buckelpiste, 1:05 Fahrzeit mit unserem tiefliegenden Toyota) war jedenfalls schon abenteuerlich genug und hielt schon Kudus und Impalas bereit.
Heute standen die Highlights der nördlichen Drakensberge auf dem Programm. Darunter waren zunächst recht nahe an unserer Unterkunft gelegene Wasserfälle (Berlin und Lisbon Falls). Das Wetter meinte es diesmal halbwegs gut mit uns. Zwar war God's Window für uns verschlossen, so konnten wir diesmal einen etwas klareren Blick auf den Pinnacle werfen. Und dann...mit den Potholes und dem Blyde River Canyon (mit seinen Drei Rondavels) absolute Naturschönheiten. Dann verließen wir die "Große Randstufe" Richtung Lowveld und Wildlife...

21 February 2018

Der Weg war heute das Ziel. Wir absolvierten den ersten Teil der Panorama Route durch die nördlichen Drakensberge. Leider macht uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung. Allerdings sorgen die dunklen Wolken und der Regen auch zum Teil für ziemlich stimmungsvolle Eindrücke. Dennoch wäre mehr Sonne für diese tolle Landschaft sicherlich förderlicher. Von Nelspruit ging es zunächst nach Sabie, wo es einige hohen Wasserfälle, wie die Lone Creek Falls, die Sabie Falls und etwas später die Mac Mac Falls, zu bewundern gab. Durch Graskop ging es weiter zum alten Goldgräberstädtchen Pilgrim's Rest. Den Abschluss bildeten dann der im Nebel mystische Pinnacle. Hoffen wir morgen zum Höhepunkt der Strecke auf mehr Sonne...

20 February 2018

Der erste "richtige" Fahrtag (ca 300km) brachte uns von Pretoria nach Mbombela, dem früheren Nelspruit. Zunächst ging die Fahrt durch Gebiete, die vom Kohleabbau leben und dementsprechende Industriestädte hervorbringen (Autobahnschilder warnten: "Hi-jack risk area"). Danach erreichten wir die (nördlichen) Drakensberge, das höchste Gebirge Südafrikas. Hier machten wir einen Abstecher in das putzige, etwas hippie-esque wirkende, Bergdörfchen Kaapschehoop. In dem Gebiet erlebten wir unser erstes Wildlife: die einzigen Wildpferde Südafrikas und Paviane (leider ohne Bild, aber wir schwören!). Vor Erreichen des Ziels besuchten wir noch das Mbombela-Stadion, ebenfalls WM-Stadion 2010.

19 February 2018

Pretoria, Südafrikas Hauptstadt mit ca 2 Mio Einwohnern. Die Innenstadt ist leider nicht viel anders als die Johannesburgs: aussteigen nicht empfohlen. Dafür konnten wir die drei Wahrzeichen der Stadt besichtigen: Das Voortrekker-Denkmal - auch eine Art Völkerschlachtmahnmal - der "weißen Ureinwohner" der Buren, die Mitte des 19. Jahrhunderts vor den Engländern aus der Kapregion flohen und auf dem Großen Trekk das Land besiedelten und dabei mit den Schwarzen in Konflikt gerieten. Freedom Park - nach Ende der Apartheid wurde hier Freiheitskämpfern der ganzen Welt gedacht. Und die Union Buildings - seit jeher Regierungssitz des Landes...nun auch des brandneuen Präsidenten. ...und wieder mit einer überlebensgroßen Statue Mandelas...

18 February 2018

Der erste - wenn auch nur recht kurze - Straßentag! Bevor wir Johannesburg verließen, statteten wir der Liliesleaf Farm im Stadtteil Rivonia noch einen Besuch ab. Sie war in den 60er Jahren ein geheimer Treffpunkt der Anti-Apartheid-Untergrundbewegung. Am 11.7.1963 wurden 7 Mitglieder des ANC bei einer Razzia festgenommen und Dokumente gefunden, die zur langen Haftstrafe Nelson Mandelas führten. Anschließend ging es über den Umweg der Wiege der Menschheit (Cradle of Humankind ist UNESCO-Weltkulturerbe wegen der dort in den Höhlen von Sterkfontein gefundenen 2,5 Mio Jahre alten humanoiden Schädel und Skelette) nach Pretoria, der Hauptstadt.

17 February 2018

Hier noch ein paar weitere Impressionen vom Tag...
Heute stand eine klassische Stadtrundfahrt mit einem hopp off bus auf dem Programm. Diesmal eine gute Wahl, nicht alleine zu gehen. Die Innenstadt Johannesburgs ist - auch wenn ein Wandel einsetzt - nahezu anarchisch, also nix für (weiße) Fußgänger. Zum Teil sind Gebäude ganzer Straßenblocks verlassen und verfallen...traurig. So befindet sich z.B. im Carlton Center, einem der höchsten Wolkenkratzer Afrikas nichts mehr außer der Aussichtsplattform. Dennoch...die Stadt hat auch sehr schöne Ecken und Gebäude und extrem interessante historische Highlights zu bieten, wie den Constitutional Hill, mit dem alten Fort und Gefängnissen aus der Apartheid sowie dem herausragenden Apartheid-Museum. Das Gesehene regt zum Nachdenken an...

16 February 2018

Obwohl man allenthalben hört, dass man es möglichst nicht auf eigene Faust tun sollte, haben wir es gewagt: Soweto! Das ehemalige Township mit fast 2 Millionen Einwohnern war die Wiege des Apartheid-Widerstandes. Heute ist das ehemalige Wohnhaus von Nelson Mandela zu besichtigen. Außerdem das zu Ehren des zwölfjährigen Hector Peterson errichtete Monument und Museum: der Junge starb am 16. Juni 1976 bei den Studentenunruhen durch Polizeikugeln. Die Unruhen leiteten den Anfang vom Ende der Apartheid ein. Das Elend und die Armut begleiten auch heute noch auf Schritt und Tritt. Dann erfolgte noch ein Abstecher nach Soccer City zum FNB-Stadium - mit einem Fassungsvermögen von 95.000 Zuschauern größtes Fußballstadion Afrikas (und WM-Stadion 2010).

15 February 2018

Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten, ging es zu einem ersten Shoppen nach Sandton City, einer schönen großen Mall des Vororts Sandton, dem inoffiziellen Zentrum Joburgs (das tatsächliche ist zu gefährlich...). Hier zu sehen der Nelson Mandela Square.
Gelandet...zum ersten Mal in ihrem Leben (Naja, also wenn man die Woche Hurghada nach dem 1. Staatsexamen nicht zählt, Anm. Bärbel) und zum ersten Mal nach 34 Jahren nach seiner Rückkehr betreten Bärbel und Uli südafrikanischen Boden. Wir hoffen Johannesburg bleibt ein Extrem: unsere Airbnb-Unterkunft befindet sich in einem abgegrenzten und bewachten Areal. Das Grundstück selbst ist nochmals mit hohem Elektrozaun gesichert. Das Navi führte uns gerade durch Alexandra, neben Soweto eine der gefährlichsten Ecken Johannesburgs. Gleich zu Beginn sehen wir also unglaubliches Chaos, Armut... Nur gut, dass wir grüne Welle hatten...

14 February 2018

Da is der Vogel...gleich geht's los!
Off we go - and Joey‘s on board as well ;) Hop Hop along, little roo! Hoffentlich verträgt es sich mit den Elefanten!