Europe, Asia · 19 Days · 20 Moments · March 2019

Asien 2019


22 March 2019

Nach dem Frühstück im Hotel checkten wir aus und machten uns auf den Weg in die Stadt. Wir bezahlten viel zu viel für das Taxi, das uns zum Royal Palace brachte, den wir uns aber aufgrund der Größe und der Temperatur von 37 Grad nur von außen ansahen. Wir besuchten den kleineren Tempel Wat Pho, wo der riesige goldene liegende Buddha zu finden ist. Daneben fühlte man sich doch ziemlich klein, sehr beeindruckend! Wir aßen in einem Restaurant direkt am Fluss zu Mittag, mit einer tollen Aussicht auf die berühmten Longtailboote und Wat Arun auf der anderen Flussseite. Es war so heiß, dass wir zurück ins Hotel gingen und eine Weile am Pool entspannten, Cocktails inklusive. Wir bekamen Hunger und liefen eine Weile bei uns durch die Gegend, fanden eine Mall mit thailändischen Süßigkeiten, aber da alle andren Nachtmarkte erst später aufmachten, gingen wir wieder in unsere Straße, wo wir ungefähr alles probierten. So lecker! Dann ging es schon zurück zum Flughafen Suvarnabhumi. Bye Bangkok!

21 March 2019

Nach dem Frühstück und einem Spaziergang am Strand nahmen wir ein Taxi zum Flughafen, wo wir auf unseren Flug nach Bangkok warteten. Nicht lange, und wir waren über den Wolken. Ich hatte einen Fensterplatz und konnte den Start über dem Meer, den Flug über verschiedene Inseln und die Landung über Bangkok mitansehen. In Bangkok gelandet hatten wir erst einige Schwierigkeiten, den Weg in die Innenstadt zu finden. Nach einigem herumirren schafften wir es doch noch, mit verschiedenen Metros und dem letzten Stück zu Fuß zum Hotel zu finden. Eingecheckt, die Aussicht von der Rooftopbar mit Pool genossen, kurz frisch gemacht. Das Hotel lag in Chinatown, direkt vor der Tür ein Nightmarket mit frischem Streetfood, durch welches wir uns probieren. Sehr lecker! Für mich gab es Pad Thai, für Ashley Peking Ente und zum Nachtisch teilten wir uns Mango Sticky Rice. Lecker! Wir ließen den Abend auf dem Dach mit ein paar Cocktails ausklingen.

20 March 2019

Heute war ein entspannter Tag angesagt. Wir frühstückten ausgiebig im Hotel, packen unsere Badesachen und gingen runter an den Strand, wo wir den ganzen Mittag auf Liegestühlen entspannten, Cocktails tranken und die Sonne genossen. Wir schauten uns den Sonnenuntergang über dem Meer an, dieses Mal war er sogar relativ gut zu sehen, machten uns ausgehfertig und auf den Weg in die Innenstadt. Heute stand der Phu Quoc Nightmarket auf dem Programm, wo neben Kleidung vor allem vietnamesisches Streetfood angeboten wurde. Aufgrund der Lage direkt am Hafen gab es auch einige Restaurant mit frischem Seafood, in welchem ich ein lokales Tofugericht und Ashley frische Tigerprawns bestellte. Danach probierten wir an den Ständen noch einiges aus, wie Kokoseis in einer ausgehöhlten Kokosnuss, Reiskuchen und Kokos-Reisbällchen. Wir gingen in die Happy Buddha Bar, und genossen unseren Eistee mit elektronischer Musik über den Dächern der statt.

19 March 2019

Morgens holten wir uns ein Ticket für den Hopon-Hopoff-Bus, welcher die Sehenswürdigkeiten im Süden der Insel abdeckt. Erster Stopp war das Coconut Prison, ein schrecklicher Ort der psychologischen Kriegsführung im Vietnamkrieg, bekannt für seine Gefängnisausbrüche. Weiter ging es an den Sao Beach, der als schönster Strand in Phu Quoc gilt und seinem Namen alle Ehre macht. Türkisblaues Wasser, puderweißer Sandstrand. Wenn man den Hauptstrand verlässt leider voller Müll. Wir räumten ein bisschen auf, und hatten trotzdem eine schöne Zeit dort. Nächster Stopp war die Hu Quoc Pagoda, ein buddhistischer Tempel am Meer. Sehr beeindruckend mit den vielen Drachen, Buddhas und Goldreliefs. Nach einer 15 Minuten Wanderung durch den Dschungel erreichten wir den Suoi Tranh Wasserfall, der leider nicht viel Wasser hatte, trotzdem schön. Abendessen gab es im benachbarten Hotel mit Live Musik am Strand, wo wir sehr lecker vietnamesisch aßen. Wir schauten die Feuershow und gingen ins Bett.

18 March 2019

Nach dem leckeren Frühstück im Hotel kauften wir uns Tickets für den Vinpearl Safari Park im Norden der Insel, wohin wir mit dem Shuttlebus fuhren. Dieser hatte erst vor kurzem geöffnet, und warb damit, den Tieren ganz nahe kommen zu können und dass diese in neuen Anlagen artgerecht gehalten werden. Leider war dem nicht so, die Gehege waren klein und nicht auf die Tiere ausgerichtet, sie hatten kaum Rückzugsorte und Löwenbabys waren in einem Streichelzoo weg von ihrer Mutter. Auch die „Safari“ war unspektakulär in einem vollgepackten Bus hinter Glasscheiben. Immerhin hatte ich viel Spaß mit den Ziegen, Emus und Schafen, die dort frei rumliefen. Und man durfte Giraffen füttern, was ein tolles Erlebnis war. Die haben ganz schön lange Zungen! Wir nahmen den Bus zurück, schauten den Sonnenuntergang am Meer und gingen zum Abendessen in die Stadt, wo wir bei einem Italiener Fiori di Zucca und Auberginenkaviar, sowie Kürbisravioli bestellten. Sehr lecker! Danach gab es Cocktails am Strand 🍹

17 March 2019

Wir übernachteten in einem Hotel direkt am Flughafen und nahmen den Flug um 6 Uhr von Ho-Chi-Minh nach Phu Quoc. Dieser hatte leider zwei Stunden Verspätung, war zum Glück aber ein Airbus, weshalb wir nach einem deutlich angenehmeren Flug mit Landeanflug über dem Meer auf Phu Quoc landeten. Der ganze Stress und Ärger ist es doch wert, über den Wolken mit dem nächsten Ziel vor Augen fühlt man sich unbeschreiblich. Das Taxi stand schon bereit und brachte uns ins coral bay resort direkt am Meer, super schön. Wir verbrachten den Mittag am Strand mit erholen und lesen, zur Erfrischung sprangen wir in den Pool. Abends liefen wir den Strand entlang und fanden ein super schönes Restaurant direkt am Meer, sehr romantisch und lecker Cocktails. Plötzlich war der Himmel hell, ein Blitz jagte den nächsten, wir sprangen in das nächste Taxi und kamen auf die Sekunde im Hotel an, als es anfing zu stürmen und aus Eimern zu gießen. Ein Tropensturm, heftig aber kurz ⛈

16 March 2019

Da Ashley nur den amerikanischen Reisepass dabei hatte und keinen deutschen, konnte sie ohne Visum für Vietnam die Grenze nicht übertreten. Und so nahmen wir statt dem Bus nach Phu Quoc nach dem Frühstück im simple life Café den Bus zurück nach Phnom Penh um es dort über den Luftweg zu versuchen, denn die Insel ist visafrei. Wir hätten den nächsten Flug noch geschafft, leider war er ausgebucht und so warteten wir auf den um 21 Uhr nach Ho-Chi-Minh, wo wir umsteigen und weiter nach Phu Quoc fliegen wollten. Beim Check in sagte man uns, Ashley bräuchte aufgrund des Umstiegs ein Visum, VISA on arrival ist nur mit vorheriger Beantragung möglich. Der „very urgent“ Antrag kostete sie 200 $ und wir konnten in letzter Minute doch noch einsteigen in die alte Propellermaschine ATR 2, nach Ho-Chi-Minh. Dort wartete man schon auf sie, und stellte ihr nach einigem ausfüllen das VISA aus. Ich musste nur kurz meinen Pass zeigen und bekam den Stempel. Willkommen in Vietnam! 🇻🇳

15 March 2019

Heute machten wir einen Tagesausflug nach Kep, einem Küstenort ca. 20 km von Kampot entfernt. Der Bus holte uns um 9 Uhr ab und eine halbe Stunde später erreichten wir schon den Strand von Kep. Wir frühstückten in einem Café und ließen uns von einem Tuktuk Fahrer dazu überreden, eine Rundfahrt mit ihm zu machen. Zuerst brachte er uns zum Crab-Market, welcher in der Region sehr bekannt ist, uns aber nicht überzeugen konnte. Dort kaufte ich endlich eine Durian und eine Hand voll Rambutan. Weiter ging es zu Sothys Pepper Farm, die einem Deutschen gehört und wo wir eine noch ausführlichere Tour zum Kampot Pfeffer bekamen. Die nahegelegenen Salzfelder und die improvisierte Halle, in der Tonnen von Salz lagern, waren sehr interessant. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt entspannten wir am Kep Beach, wo wir die Früchte aßen und die Zehen ins Meer stecken konnten.

14 March 2019

Heute ließen wir es langsam angehen, frühstückten ausgiebig im vegetarischen Restaurant Simple Life und nahmen anschließend ein Tuktuk zum Spa Banteay Srei, was etwas außerhalb direkt am Fluss lag. Das Spa ist nur für Frauen zugänglich und bietet sonst benachteiligen kambodschanischen Frauen aus schwierigen Verhältnissen einen Ort, wo sie ausgebildet werden und einen fairen Lohn erhalten. Auf jeden Fall ist es ein sehr entspannter Ort, an dem man es sich gutgehen lassen kann. Wir gönnten uns Pediküre, Body Scrub und eine Gesichtsanwendung und entspannten in einem offenen Bungalow direkt über dem Wasser. Wir liefen den Weg zurück in die Stadt und aßen im Fishmarket zu Abend, dem einzigen Restaurant in Kampot welches direkt am Fluss liegt. Ein perfekter Spot um den Sonnenuntergang bei einem Cocktail zu beobachten. Heute war sogar keine Wolke über dem Horizont. Nachdem wir den Ausflug für den nächsten Tag gebucht hatten, ließen wir den Abend in unsrer Lieblingsbar Tikitakitavi ausklingen.

13 March 2019

Nach einer erholsamen Nacht machten wir uns früh auf und gingen in einem französischen Café frühstücken, bevor uns der Minibus abholte. Der heutige Ausflug ging in den Bokor Nationalpark in der Nähe von Kampot, welchen wir nach einer Stunde Fahrt erreichten. In Serpentinen ging es die gut ausgebaute Straße hoch hinauf in die Berge, erster Stopp war der Black Palace, den König Sihanouk in den 30ern als Residenz nutzte, nun aber komplett zerfallen ist. Die neu gebaute Statue der Old Lady am Straßenrand soll uns Schutz auf der Reise geben. Auf der Bokor Hill Station, einst französische Residenz, jetzt Geisterstadt, angekommen, hatten wir eine tolle Aussicht auf zerfallene Gebäude, Dschungel und Küste, den uns nur eine Wolke versperrte. Dafür war das Klima sehr angenehm. Nach dem Mittagessen zurück in Kampot ging es zur Sunset und Firefly Bootstour, wo wir tatsächlich ein paar Glühwürmchen sahen. Wir lernten ein deutsches Pärchen kennen, mit welchem wir französisch zu Abend aßen.

12 March 2019

Nach einer holprigen und sehr gewöhnungsbedürftigen Nacht im Hotelbus (aufgebaut wie ein Hostel mit Stockbetten, wir fuhren ca 11 Stunden) kamen wir bei Sonnenaufgang in Kampot an. Wir brachten unser Gepäck ins Hotel und gingen an der Promenade frühstücken. Kampot war früher eine französische Kolonie, und so gibt es noch viele Häuser im Kolonialstil. Mittags liehen wir einen Roller aus und fuhren zu einer Pfefferplantage nahe der Stadt. Die Fahrt allein war schon abenteuerlich, da in Kambodscha generell jeder so fährt wie er will und die Straßen kaum ausgebaut sind. Entlang dem Weg, der eher Schotterpiste bestehend aus großen Steinen und Staub war, lernten wir das ländliche Kambodscha kennen. Höfe mit Schweinen und Hühnern, frei laufende Kühe, Wäsche waschen im Fluss. Wir kamen am Secret Lake vorbei, sehr idyllisch. Auf La Plantation lernten wir wie Pfeffer angebaut wird und konnten vom berühmten Kampot Pfeffer kosten. Abendessen gab es in einem Hippie Restaurant, lecker!

11 March 2019

Da es Ashley leider nicht so gut ging, blieb sie morgens im Zimmer, während ich früh aufstand und mich im Pool erfrischte. Dort lernte ich einen älteren Australier kennen, welcher in Perth eine Farm mit eigenem Anbau und Yoga Studio besitzt. Das Gespräch mit ihm über seine Weltanschauung und seine Projekte (ein Student von ihm will in Kambodscha Land kaufen, um dort nachhaltige Produkte anzubauen und ein ökologisches Hotel errichten) waren sehr interessant und er lud mich spontan zum Mittagessen in einem vegetarischen Restaurant in der Stadt ein. Ich lernte viel über die Probleme, die unser Essen verursacht (vor allem Zucker, Kaffee aber auch z.B Quinoa) und die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den Körper. Auf dem Rückweg holte ich mir eine frische Kokosnuss, die ich dann am Pool austrank. Sehr erfrischend. Ashley und ich entspannten noch eine Weile, bevor wir zu unserem Nachtbus nach Kampot gebracht wurden.

10 March 2019

Nach dem Frühstück holte uns der Tuktuk Driver ab und wir fuhren zu weiteren Tempeln, die weiter außerhalb lagen. Einer davon befand sich mitten in einem ehemaligen See, der nun eher Sumpf war, wo hunderte Wasserbüffel grasten und uns interessiert zusahen, wie wir über den Steg liefen. Der nächste Tempel war komplett von Wurzeln riesiger Bäume durchwachsen. Der nächste große Tempel war sehr beeindruckend, und da nicht viel los war fühlten wir uns wie Indiana Jones auf Entdeckungsreise. Am Eingang der Tempel boten Frauen und Kinder Früchte, Getränke und Souvenirs an. An diesem zweiten Tag hatten wir einen ganz anderen Blick auf die Tempel und so fielen uns Feinheiten wie die schön gearbeiteten Reliefs und Statuen viel mehr auf als am ersten Tag. Vielleicht auch weil in den Tempeln deutlich weniger Touristen unterwegs waren. Da es mittags aufgrund der Hitze sehr anstrengend wurde, entspannten wir am Pool und fuhren zum Abendessen in die Stadt, wo wir ein vegetarisches Restaurant fanden.

9 March 2019

Morgens holte und der Tuktuk Fahrer vom Hotel ab und brachte uns zum Visitor Center, wo wir unser Ticket für die Angkor Wat Tempelanlage kauften. Los ging es gleich im bedeutendsten, Angkor Wat, sehr beeindruckend. Wir erklommen einige Stufen in der Hitze, heute hatte es 35 Grad, aber das war es wert. Leider ist der Haupttempel sehr mit Touristen überlaufen und wir fuhren weiter zum Bayon Tempel, welcher für seine hunderten lächelnden Gesichter bekannt ist. Dieser Tempel gefiel uns sogar besser als der erste. Weiter ging es in mehrere weitere Tempel, jeder unterschiedlich, auf einen mussten wir hoch klettern, so steil waren die Stufen, der nächste war schon zerfallen und weckte die Abenteuerlust in uns, im letzten Tempel Ta Prom wurden Teile des Films Tomb Raider gedreht, dort sind die Bauwerke mit Wurzeln riesiger Bäume durchwachsen. Nach vielen Eindrücken gingen wir abends in Siem Reap auf die berühmte Pub Street, wo wir zu Abend aßen und auf dem Nightmarket nach Schnäppchen suchten.

8 March 2019

Morgens um 7 holte uns der Tuktuk Fahrer am Hotel ab und brachte uns an die Bushaltestelle. Wir hatten am Vortag die letzten zwei Tickets für den Bus um halb 8 bekommen und fanden uns in einer großen Garage wieder, wo nur Kambodschaner warteten, denn es war ein öffentlicher Bus. Dementsprechend war auch die Ausstattung, wir waren uns ziemlich sicher, dass dieses Fahrzeug in Deutschland keine Zulassung mehr bekommen hätte. In der Windschutzscheibe war ein Steinschlag, der Riss vergrößerte sich zunehmend bei der Fahrt. Die sitze waren dermaßen unbequem und bei jedem Schlagloch befürchteten wir, der Bus würde auseinanderbrechen. Die Klima funktionierte auch nur in Grenzen. Richtung Siem Reap fuhren wir durch kleine Dörfer, an Feldern und Kühen vorbei und nach 6 Stunden erreichten wir unser Ziel. Endlich! Das Tuktuk brachte uns zu unserem super schönen Hotel, wo wir etwas aßen, am Pool entspannten und die nächsten Tage planten. Den Abend ließen wir auf unserem Balkon ausklingen.

7 March 2019

Wir landeten kurz vor 12 in Phnom Penh und ließen uns mit einem Tuktuk (quasi einem Roller mit Anhänger) ins Hotel bringen. Morgens ging es mit Tuktuk in die Stadt. Da die Tempel bis 2 geschlossen waren, saßen wir in ein Café an der Mekongpromenade und genossen frisch gemixte Smoothies, das tat echt gut bei 34 Grad! Wir schauten uns den einheimischen Markt an, aßen lecker zu Mittag und gingen zum Wat Ounalom, einen Tempelkomplex, der Hauptsitz der buddhistischen Mönche in Kambodscha ist und wo man einige riesige Buddhas bestaunen konnte. Weiter ging es in den Royal Palace, der immer noch vom König bewohnt wird. Die Gebäude mit ihren goldenen und reich verzierten Dächern und die Silberpagode waren schon sehr beeindruckend. Leider hatten wir den Verkehr in der Hauptstadt unterschätzt, Pech mit unserem Fahrer und so verpassten wir unseren Bus nach Siem Reap. Wir buchten den frühesten am nächsten Tag, checkten in einem Hotel ein und ließen den Tag am Mekong bei leckerem Essen ausklingen.

6 March 2019

Nach dem Frühstück checkten wir aus und machten uns auf den Weg zum Park des Himmelstempels, einem riesigen Park mit unterschiedlichen Bauwerken, wo die Kaiser früher Zeremonien und Riten durchführte. Besonders imposant ist der Himmelstempel und alles dreht sich um die Zahl 9. Im Park spielen Senioren Karten und viele Chinesen tanzen zu lauter Musik, machen taichi oder singen Karaoke. Nächstes Ziel war die Verbotene Stadt. Als wir aus der U-Bahn ausstiegen, trafen wir auf Menschenmassen. Wir standen eine Stunde an um durch den Security Check zu kommen und hatten dann nur noch wenig Zeit, also machten wir Turbo-Sightseeing mit meinem Reiseführer. Insgesamt war viel zu viel los, aber die Anlage ist schon beeindruckend, ein Palast nach dem anderen umringt von einer meterhohen Mauer. Wir stiegen auf einen Hügel im Jingshan Park, von wo man einen tollen Blick über die Verbotene Stadt und ganz Beijing hat. Zurück im Hotel nahmen wir ein Taxi zum Flughafen und schon hieß es Goodbye Beijing!

5 March 2019

Morgens ging es bei super Wetter los Richtung Mutianyu, einem restaurierten Teil der chinesischen Mauer, der noch nicht so touristisch ist. Wir nahmen erst einen öffentlichen Bus, dann ein Taxi und kamen nach einer Fahrt durch die unbewohnte Landschaft am Welcome Center an, von wo uns der Shuttlebus zur Mauer brachte. Wir fuhren mit dem Sessellift hoch auf die Mauer und hatten eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Schon beeindruckend, wie lang dieses Bauwerk ist, die Mauer reicht bis zum Horizont. Am Ende des restaurierten Teils ist die Mauer schon sehr zerfallen, man darf sie dort auch nicht betreten, dort hat sie nochmal einen eigenen Charme. Wir kletterten einige steile Stufen rauf und runter, genossen die Aussicht von den Wachtürmen, bevor es mit der Rodelbahn zurück ins Tal und mit dem Bus nach Beijing ging. Dort schauten wir uns den Bell Tower und den Drum Tower an, probierten Streetfood, sahen den Sonnenuntergang über einen See und aßen in einem Restaurant zu Abend.

4 March 2019

Nach einem langen Flug mit wenig Schlaf kamen wir gegen 11:30 Uhr Ortszeit in Beijing an. Wir hatten Probleme mit dem Transit, weshalb wir etwa 2 Stunden brauchten um den Flughafen zu verlassen. Wir nahmen den Bus Richtung Innenstadt und nach einer Odyssee durch Beijing (kein Internet, die Offlinekarte funktionierte nicht richtig), fanden wir dann durch Glück doch noch unser Hotel. Kurz frisch gemacht und los ging es die Umgebung erkunden. Unser Viertel ist eher untouristisch und so liefen wir durch eine Straße, wo allerlei einheimisches Streetfood angeboten wurde, die Einheimischen Schlange standen und wir beinahe von Rollern und Tuktuks über den Haufen gefahren wurde. Sehr authentisch. Nach einer Weile erreichten wir die Quianmen Street, eine Einkaufs- und Restaurantstraße wie man sich China vorstellt. Wir aßen in einem Restaurant, was für seine Pekingente bekannt ist zu Abend, spazierten noch ein bisschen durch die Gegend, sahen den Chinesen beim Tanzen zu und gingen früh ins Bett.
Und los gehts! ✈️ Nach langem anstehen am check in bekamen wir die Nachricht, dass keine Plätze mehr verfügbar seien. Nach kurzem Schock wurden wir in die Premium Economy Class upgegradet. Mehr Beinfreiheit!