Germany, Czech Republic · 6 Days · 22 Moments · September 2017

An's Abenteuer in Špindlerův Mlýn, Czechia


17 September 2017

Der letzte Tag ist gut los gegangen, dank der Frühstücksdamen in der Pension 😃 Dann erstmal zum Bahnhof und einige Zeit vertrieben. Die Verständigung wurde immer schwieriger, da auch die Ticketdame keinen Fetzen Englisch verstand. Den ersten Zug nahm ich kurz vor 12, danach sollten einige folgen, da im Nahverkehr keine Reservierung fürs Fahrrad notwendig ist. Die tschechische Bahn ist genauso zuverlässig wie die deutsche 😀 Also am nächsten Bahnhof erneut Zeit schinden, aber im nächsten Zug traf ich Fahrradreisende die erzählten, von Ust n.l. fährt direkt ein Zug nach Dresden, ohne dass es ein IC, ICE oder ähnliches war, denn Reservierung nicht vorhanden.. also raus und Ticket kaufen, aber die Schalterdame meinte, ich bin am falschen Bahnhof 😯 es war jedoch genügend Zeit zum richtigen zu radeln 😁 in Dresden gut angekommen und zum Automaten gehastet, da der RE nach Leipzig kurze später fuhr und hier sitze ich nun. Gegen halb 9 werde ich dann wohl in der Wohnung ankommen 😀🎉

16 September 2017

..kamen und verstanden mich nicht und ich sie nicht. Irgendwie hab ich sie dazu gebracht mir beizustehen bis endlich die Pensionsbesitzerin zurück rief und die Dame ihr erklärte -vermutlich- dass hier jemand ohne Schlüssel rum stehen würde. Sie erklärte dann aber, dass ein Freund käme und mir die Schlüssel geben würde und das passierte dann auch zum Glück! Ich war schon ziemlich durchgefroren und nass vom Regen. Das Zimmer ist total schick und hat eine Minibar 😀 Prost und schönes Wochenende! Ich mache morgen die Biege, sofern sich ein Zug Richtung Grenze finden lässt..
.. ich dreimal die selbe Straße rauf und runter, weil ich erneut den Weg nicht finden konnte, da man auch ständig die Seiten wechseln muss und der weg nicht auf beiden Seiten der Elbe verläuft. Also wieder Bundesstraße, dann Radweg erneut gefunden. In der Karte stand, dass man dort nicht bei Regen lang fahren soll, weil es tatsächlich über Stock und Stein ging, aber es hatte ja noch nicht wieder geregnet. Irgendwann war ich an einem See angekommen und der Beschilderung gefolgt, was mich dann wieder an der selben Stelle ankommen ließ - also erneute Verzweiflung überhaupt nicht mehr im hellen anzukommen. Es wird hier ja schon noch zeitiger dunkel. Nachdem ich erneut auf die Straße ausgewichen bin kam ich überglücklich in Podebrady an und fand auch die bereits gebuchte Pension. ABER niemand da, ein anderer Gast wusste auch nichts und ging wieder rein. Mein Akku war fast leer, keine Reaktion auf meine Email oder Anrufe - i h sah mich schon im Regen auf der Treppe nächtigen. Weitere Gäste..
Tag 5 aus geplanten 70 wurden unfreiwillig 106 km. Heute Morgen hab ich relativ früh den Container, wo es im übrigen nur kaltes Wasser gab, verlassen und bin erneut wie bereits gestern die 10km nach Melnik gefahren. Dort fing der Schlamassel an, nachdem das Rad einen ziemlichen Anstieg hoch geschoben hab, verkündete ein Plakat, dass ein Teil des Radweges gesperrt sei und man daher eine Umleitung nehmen solle. Naja, da ich noch kein Frühstück hatte, bin ich umher gelaufen, um ein Cafe aufzutreiben, was nicht gelingen sollte. Dann ein Stück die Umleitung entlang bis ich völlig verloren war, weil nichts mehr ausgeschildert war. Irgendwann bin ich die Bundesstraße gefahren, was äußerst abenteuerlich war, denn nicht gerade jeder Autofahrer ist rücksichtsvoll und gefährlich nah vorbei gerast. Es ging rauf und runter, schon da hatte ich keine Lust mehr, ich war dann froh als ich wieder auf dem Radweg war und in Brandys nad laben ankam. Dort gab es auch endlich was zu essen. Hinterher bin...
Der verflixte See, über den es keinen Ausweg über die Route 2 gab.. Für mehr Fotos war weder Zeit, noch Akku vorhanden 😃
Verfrühte Freude über das Wiederfinden der Route 2
Melnik von weitem im Frühnebel, war sehr frisch..

15 September 2017

..sich, sie nächtigen wohl auch hier, außerdem ein kroatischer Sportverein..das kann ja noch was werden!
... gruselig, weil dunkel und schlecht einsehbar, aber alles gut gegangen - mir ist nichts und niemand begegnet 💪 Dann hörte ich plötzlich die ganze Zeit Lautsprecherdurchsagen und wusste es nicht einzuordnen, aber dann tat sich ein international besetzter Parkplatz auf und ich war mitten in der Weltmeisterschaft vom Kanu Sprint! Naja irgendwann bin ich dann an meinem geplanten Ziel Melnik angekommen und dachte, prima die Unterkunft muss ja hier in der Nähe sein..mmh als die Karte dann sagte, ca. 13 Minuten mit dem Auto war ich irritiert, bin fein über die Elbe auf einer Brücke rüber, einen ziemlichen steilen Berg nach oben, um dann festzustellen, dass ich so völlig falsch bin 😠 das Navi wollte mich dann über die Autobahn geleiten, was ich dann doch nicht machte. Am Ende durfte ich 10 km zurück fahren, dafür gab es zwischendurch ein Frustbier um die Fahrt zu erleichtern! Meine heutige Butze ist auf einem Sportplatz, einen halben Meter von meinem Fenster sitzen Arbeiter und betrinken
Tag 3 und 90 km, davon 20 überflüssig in Horni Pocapli angekommen. Der Morgen begann mit einem guten Frühstück in der Pension Duel, 8.45 Uhr ging es los mit leichtem Nieselregen, aber der verzog sich dann zum Glück. Es war dann trocken und zwischendurch schien sogar mal die Sonne :) Nachdem ich Usti nad laben verlassen hatte kam eine Schleuse, dort musste ich das Rad rauf und runter schleppen - ich hätte wohl besser die Alternative über die Straße nehmen sollen 😁 Danach fing das Porta Bohemica an, sehr schön - der Wasserspiegel sehr hoch und die Elbe ganz ruhig. Dann folgte Litomerice, wo ich eine Militärbasis umrundete und dabei die Grünhelme bei ihren Übungen an Land und Wasser beobachten konnte -Fotos habe ich vermieden, das mögen sie vermutlich nicht so. Mittagspause in Roudnice nad laben - es gab Kartoffeln mit irgendwas und Käse, da die Karte nur auf tschechisch war und der Kellner nicht mehr als Kartoffeln und Cheese erklären konnte 😀 Dann kurze Gruselstrecke durch den Wald..
Schleuse, Porta Bohemica, Roudnice nad laben, Kanu WM
Usti nad laben

14 September 2017

Tag 3 war mit viel Regen und Wind verbunden, was das vorankommen ziemlich erschwert. Nach meinem Minifrühstück heute Morgen ging es halb 9 in Königstein los. Als erstes musste ich mit der Fähre erneut die Elbe queren, da nur auf der anderen Seite der Radweg entlang führte. In Bad Schandau kurzer Halt beim Bäcker, war auch ganz gut, denn danach kam dann erstmal nichts weiter. Vorbei an paar kleinen Dörfern bin ich gegen halb 3 in Usti nad laben angekommen, weiter konnte ich nicht mehr, weil zum einen kaputt und zum anderen die Sorge um eine Unterkunft. Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht mir was zu reservieren. Hier bin ich dann erstmal direkt zur Touriinfo, die mir zum Glück eine Pension vermitteln konnte. In den letzten 3 Stunden bin ich bisschen durch die City, was relativ unspektakulär war :) Morgen soll es hoffentlich trocken bleiben, da wird es dann in Richtung Melnik gehen..
Unterwegs un Decin vorbei gekommen
Und hier auf meiner Seite die Grenze :)
Grenzübergang für Autos in Schmilka

13 September 2017

Tag 2 - 62km und müde Knochen später bin ich in Königstein angekommen. Heute Morgen ging es nach einem üppigen Frühstück los, noch im trockenen Richtung Dresden. Zunächst war es die richtige Elbseite, vorbei am Citybeach, am Schillergarten und mit schönem Blick auf die Altstadt, aber dann kam der Regen und ein langes Stück nicht fahrbarer Pflastersteine. Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich durch Dresden durch, danach kam noch ein herrlicher Blick auf Pillnitz. In Heidenau musste ich mit der Fähre wieder auf die andere Seite, weil der Radweg kurz vor Pirna gesperrt war. In Pirna bisschen längerer Halt und dann kam auch die Sonne raus, wenn der Wind noch weniger wird, wäre das noch toller :) Dann ging es vorbei an der Kleinidylle Wehren nach Rathen, den Aufstieg zur Bastei hab ich mir erspart, da war ich vor paar Jahren schon mal 😀 danach noch ein windiges und regnerisches Stück bis Königstein, wo ich dann im Rockhostel beim Lutz angekommen bin.. jetzt gibts noch nen Federweißer :)
Noch paar Fotos von unterwegs..

12 September 2017

...aus Rabu warten 😀😀😀
Tag 1 ist geschafft :) Nach 2 Absagen hab ich nun auch eine Bleibe für heute Nacht.. Den ersten Teil, genau genommen 51km hat mich mein Paps begleitet, in Riesa ist er umgekehrt - er musste schließlich den ganzen Weg zurück 😀 Der Wind war phasenweise äußerst anstrengend, aber glücklicherweise nicht durchgängig, sodass es gut voran ging. In Niederlommatzsch endlich die langersehnte längere Pause, nachdem wir vorher immer Pech hazten, weil geschlossen war und uns so ein gemeinsames Radler verwehrt blieb. Aber dort in der Elbklause war es soweit, endlich das Kaltgetränk und paar leckere Quarkbällchen dazu :) Alles richtig gemacht, denn dann schüttete es wie aus Eimern. Als es wieder aufhörte bin ich weiter und hab den ersten Eindruck bekommen was wettertechnisch morgen runter kommen wird, es hat dann ständig geregnet.. Bin dann vorbei in Meißen an der Albrechtsburg und nun in Coswig -zwischen Meißen und Radebeul/Dresden- gelandet. Jetzt noch was zu essen suchen und auf meinen Besuch
Ein paar Eindrücke von unterwegs..u.a. Schloss Hartenfels zu Torgau, Containerhafen der Sport- und Nudelstadt Riesa 😁 Albrechtsburg Meißen, Weggefährten unterwegs..