Europe · 8 Days · 20 Moments · September 2017

Anni's Abenteuer in Privlaka, Croatia


19 September 2017

Abschiedsdepressionen Mit ordentlichen Köpfen schleichen wir aus den Kojen. Um uns schonmal auf die Heimat einzustellen, ist heute ein rapider Temperaturfall zu muckeligen 15° zu verzeichnen. Mit Dauerregen. Abbaden muss dennoch sein und so schmeißen wir uns alle aus der Jogger noch ein letztes Mal in die Badekluft und hüpfen in die Wellen. Gegen 17:30 uhr fahren wir nochmal nach Nin, um noch einmal richtig gut essen zu gehen. Der Abschied wird immer realer. Aber zum sentimental werden ist morgen noch Zeit. Was wir aus Kroatien mitnehmen: - Kuna - es geht (meist in den Einkaufsläden) tatsächlich noch unfreundlicher als zu Hause - Ćevapčići ist einfach beschde - Bier schmeckt - Autobahnmaut stinkt Schön war's. ♡

18 September 2017

Zadar Wir flitzen in die 30 Minuten entfernte Küstenstadt Zadar, um ggf ein paar Souvenirs zu kaufen. Wie magnetisch angezogen, laufen die Jungs zu allem hin, was besonders hässlich ist! Die Stadt ist wirklich schön, einen Besuch absolut wert ! Wieder zu Hause, wollen wir uns heute nochmal ein paar mehr Drinks genehmigen. Und Skip-Bo steht auf dem Plan. Wie wir wissen, heißes Terrain. Tobi entscheidet die erste Runde für sich. Francesco ist sowas von on fire, dass wir unbedingt eine zweite Runde spielen müssen. Francesco gleicht aus. Da aber mittlerweile die Wettbewerbsbedingungen immer schwächer werden (der Gin&Tonic zeigt allmählig Wirkung) , verordnet Anne einen Waffenstillstand und die Fortsetzung wird auf morgen verschoben. Der Tonic ist alle. Worst case Szenario.
Vorletzter Tag in Kroatien und heute meint es die Sonne nochmal richtig gut mit uns (und vor allen Dingen mit Abu). Wir ergattern ein paar Liegen an unserer Badestelle und der entspannte Nachmittag kann beginnen. Francesco hat schon leicht einen sitzen (Mittagsbier) und sucht Unterhaltung. Vom Mittagstisch wird aufgesprungen,um ganz schnell noch Spielkarten zu holen. Es wird aufgesprungen wenn man mit Essen und Trinken fertig ist (natürlich der Rest noch nicht). Es wird so viel Wasser getrunken und danach fast gebrochen weil unerwarteter Weise der Bauch schmerzt. Es wird Mittagsschlaf gemacht. Es wird geflucht, geraucht, getrunken. In der halben Stunde Mittagsschlaf kann man schon feststellen, dass Francesco ein ganz anderer Mensch im Urlaub ist. Entspannter. Aber wär ja auch doof, wenns nicht so wäre. ♡

17 September 2017

Union Berlin/BFC Dynamo, Köln/Düsseldorf, Dortmund/Schalke. Begegnungen, bei denen es immer heiß hergeht,besonders zwischen den Fans. So auch zwischen Hajduk Split/Rijeka. Ein Spiel, bei dem Stimmung vorprogrammiert ist, wie wir aus den Bildern von 03/2017 erfahren konnten. Da haben die Jungs natürlich mega Bock drauf. Das Stadion steht in einer Gegend, die das Wort "Ghetto" nochmal neu definiert und auch das Stadion selbst hatte sicherlich schonmal glänzendere Zeiten. Auf dem gesamten Gelände wird heute kein Alkhol verkauft. Sicherheitsvorkehrung. Francesco's Enttäuschung ist grenzenlos. Wir sitzen nicht weit vom Gästeblock entfernt und für Francesco ist das wie Geburtstag, weil er Action wittert. Aber auch da wird er enttäuscht, denn anscheinend hat der Großteil der Gästefans keinen Einlass erhalten. Bisschen Pyro, bisschen Feuerchen im Block scheint alles Gewohnheit zu sein, denn wir sind die Einzigen die das wie bekloppt aufnehmen. #touri Spiel war unterirdisch, aber das war egal
Shoppingqueens T: Ich will Geld ausgeben. F: Ja, lass mal jeder 'ne Hose kaufen oder 'nen cooles Shirt, was wir dann zusammen tragen können. T: Ja, voll cool dann Partnerlook. (Dialog ist ungefähre Wiedergabe) Ein Traum vieler Frauen geht in Erfüllung. Die Jungs wollen Einkaufen gehen. Wenn dann aber die Frau weit über 30 Minuten vor dem Laden sitzt und wartet, kann irgendwas nicht stimmen. Wir sind im Fanshop von Hajduk Split. Mitten im Fußballstadion. Ćevapčići to go war aber mega geil !

16 September 2017

Lebende Legenden Wir haben's gefunden. Gerade noch rechtzeitig. Denn um 21:30 stehen wir beim Exklusivkonzert von niemand Anderen als Tony Cetinski, der kroatische Wolfgang Petry. Nur ohne Haare. Am Strand von Vir haben sich ca.300 Leute eingefunden, Fans der ersten Stunde. Und der Mann hat's immer noch drauf. Als wäre er nie weg gewesen. Er hat alle Klassiker dabei. Von "Opet Si Pobijedila" bis hin zu "Zbogom Odlazim". Die Menge ist von Anfang an dabei und als dann noch der Miroslav aus dem Publikum seiner Mascha einen Heiratsantrag macht, bleibt kein Auge trocken (sie hat wohl ja gesagt). Vergeblich suchen wir noch nach einem Merchstand, um diesen Abend für immer in Erinnerung zu behalten. Völlig platt fallen wir in der Unterkunft auf die Couch und lauschen dem mächtigen Gewitter, welches jetzt direkt über unserem Örtchen wütet. Morgen geht's weiter mit einem Tagesausflug, der das Highlight unseres Urlaubs sein wird. Nach Tony zwar kaum möglich, aber wir lassen uns überraschen.
Vorprogramm Auf geht's nach Vir. Pünktlich,3 Stunden vor Beginn. Aber erstmal was Essen, denn die Jungs fallen fast vom Fleisch vor lauter Hunger. Die Suche nach einem geeigneten Restaurant stellt sich aber als äußerst schwierig dar, trotz Google Maps, da die in Frage kommenden Restaurants entweder nicht mehr geöffnet sind (Saisonende) oder gar nicht existieren. Der Hunger schlägt auf die Stimmung, nachdem wir gefühlt schon einmal quer über die Insel gelaufen sind. Schlussendlich entschließen wir uns aber für eins. Tobi brauch erstmal ne Cola um den Kreislauf wieder in Schwung zu kriegen. Die Aufregung spielt da keine unwesentliche Rolle... Das Essen war sehr lecker , aber es hätte auch verkohlte Schuhsohle sein können, wir hätten alles gegessen. Mithilfe von den sozialen Netzwerken finden wir die Adresse für die Veranstaltung die wir jetzt besuchen wollen. Welch ein Glück. Nur 12 Minuten Fußweg. Kleiner Verdauungsspaziergang kann ja nicht schaden... Naja, der Weg war falsch.
A little Hangover never killed nobody Der Morgenkaffee wird heute von Tobi serviert, da ihn die senile Bettflucht schon vor Francesco und Anne nicht mehr schlafen lässt. Wir stellen betrübt fest, dass wir eben keine Anfang 20 mehr sind und müssen unseren Kater mit einen Konterbier bekämpfen. Bleibt ja nichts anderes übrig. Da einem das Toupet fast vom Kopf gerissen wird, beschließen die Jungs sich an unserer Badestelle in die Wellen zu schmeißen. Anne macht es sich auf der Terasse gemütlich, vorbeugend ,da sich ein kleines Grippchen ankündigt. Um die Mittagszeit wird sich an der Strandbar zum Mittagsradler getroffen, um im Anschluss erstmal Mittagspause zu machen. Pünktlich zur Bundesliga-Konferenz starten wir auf Wunsch von Francesco (" Dat is mein Spiel") noch eine Runde Skip-Bo, die glücklicherweise Tobias gewonnen hat. Niemand will sich ausmalen, wie eine weitere Niederlage ausgegangen wäre... Jetzt heißt es sich aufbretzeln für das große Abendevent...

15 September 2017

Auszeit Heute war es sehr ruhig um uns.Anne ist die Letzte aus der Koje ("Guten Morgen, Bitches") und beim Frühstück wird das Programm für Sa/So festgemacht. Für heute steht dann nur der Gang zum Strand auf dem Plan. 25°C, die Suppe läuft. Für Francesco ist das aber alles viel zu kalt, Sonne wirkt nicht. Für die Zukunft kommt nur noch ein Afrikaurlaub in Frage. Anne arbeitet hartnäckig an ihrer Kellerbräune und Abu (Tobi) hat schon wieder hautfarbentechnisch eine neue Identität angenommen. Francesco verabschiedet sich mal wieder frühzeitig vom Strand (Zeit für sich) und bereitet den Nachmittagskaffee vor. Danach muss er sich erstmal ne Stunde hinlegen, der Akku ist leer. Nach einem Abendspaziergang in Nin, finden wir uns wieder am Spieltisch zu ner Partie Skip-Bo. Der sonst so ausgeglichene Tobias verliert allmälig die Contenance und nach der 2.Runde (er hat beide verloren) lassen wir es lieber sein. Gin & Tonic fließt und wir haben schön einen sitzen. Akkus wieder voll.

14 September 2017

Wegtuppern Da wir uns dafür entschieden haben, nicht jeden Abend Essen zu gehen, muss etwas gekocht werden. Da Anne' s Kochkünste gegen 0 gehen, fällt die klassische Rollenverteilung flach. Selbst ist der Mann und so wirbelt Francesco durch die Küche! Satt schauen wir uns den verbliebenen Rest an und sind der Meinung, dass gut jeden Tag davon gegessen werden kann und durchaus auch noch für die Tupperschüsseln für die Rückfahrt was übrig bleibt. Das nennt man dann wohl Kochen im großen (Kantinen)Stil. Bei unserer bisherigen Abendgestaltung bleiben wir uns treu. Es wird ein Gesellschaftsspiel gespielt (bei dem Anne bis jetzt IMMER verliert und fast ihre guten Manieren verliert) und im Anschluss schauen wir uns im TV die großen Klassiker der Fernsehunterhaltung an: Jeopardy, Familienduell und Ruck Zuck. Es wird kräftig mitgeraten und abgepeitscht. Als kleiner Teaser für euch treue Fans: am Wochenende haben wir Großes geplant. Dran bleiben lohnt sich !!
"So viel Bier wie möglich" Da wir uns mit einigen Grundnahrungsmitteln eindecken wollen, fahren wir ein paar Minuten mit dem Flitzer zum nächstliegenden Supermarkt. Wer schon einmal mit Francesco in einem Lebensmittelgeschäft war weiß, dass das meist im Streit endet (Es wird grundsätzlich nur das gekauft, was besprochen wurde. Alles andere muss sich nicht mal angeguckt werden, kostet ja nur Zeit.). Dementsprechend hat Anne ein wenig Bedenken gegenüber diesem Ausflug. Aber, wie versprochen, ist Francesco im Urlaub ein ganz entspannter, quasi ein neuer, Mensch. Es durfte sich in jedem Gang umgeschaut werden. Im Auto beschwert er sich, dass alles viel zu schnell ging und wir so vieles vergessen haben. Auf die Frage, wer denn den Druck gemacht hat, kann keine Antwort gegeben werden. Wieder im Appartment, werden alle Vorbereitungen für's Abendessen getätigt...
Captain der Melone So langsam kriechen zumindest 2/3 der Truppe aus ihren Kojen und gehen beim Morgenkaffee die Nachtverarbeitung durch. Francesco ist sich sicher, dass diese Nacht um einiges ruhiger verlaufen ist. Nach 10 Minuten kommt auch Tobi aus deren gemeinsamen Zimmer und begrüßt uns mit: " Ich hatte es diese Nacht noch ohne probiert, aber heute sind Ohropax safe." Brötchen in den Ofen und Tisch decken. In der Zwischenzeit möchte Anne unter die Dusche springen. Zwei Minuten später fällt Francesco ein,dass sein zweites Toilettengeschäft jetzt GANZ DRINGEND ist. Jetzt ist die Not groß, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Tränen in den Augen rennt Chesko ins nebenan liegende Hotel. Danach können wir gemütlich frühstücken. Bei 25 Grad (Berlin 14 mit Regen?) machen wir uns zum 1 Kilometer entfernten Sandstrand auf. Angekommen,ist auch schon wieder Bierzeit. Es weht eine leichte Brise, die uns ums Gesicht weht. So vergeht der Nachmittag, ein Traum.

13 September 2017

Nahrungssuche Unser wirklich tolles Appartment lässt keine Wünsche offen! Einige von uns packen das Nötigste aus, manch einer richtet sich so häuslich ein,sodass der Gedanke des "Revier markieren" aufkommt. Nachdem aber allen schon der Schweiß rennt, wollen wir wenigstens noch Anbaden. Tobi und Anne hüpfen in die Adria hinein und erinnern sich sofort an alte Ungarnurlaube aus der Kindheit (pullerwarmes Wasser, die Möglichkeit, kilometerweit hinein laufen zu können). Francesco allerdings hat mit dieser Wassertemperatur nicht gerechnet und fürchtet eine Nieren-Becken-Entzündung. Fix ist er wieder draußen. Entspannt schlendern wir zurück und machen uns fertig um auf Nahrungssuche zu gehen. In der ortsansässigen Beachbar wird uns von der Kellnerin als nächstliegende Nahrungsquelle eine 3 Kilometer entfernte Pizzeria empfohlen. Die Vermutung liegt Nahe, dass heute ihr erster Tag war, denn 10 Meter weiter befindet sich ein Hotelrestaurant. Wir entscheiden uns gegen den 3-Kilometer-Marsch.
Suche nach Muddi Schon auf der Fahrt rätselten Pilot und Copilot: wie werden wir Muddi finden und wenn wir Muddi finden , wie verständigen wir uns mit der sich im höheren Alter befindenden kroatischen Muddi? Bis dato stand Tobi nur in schrftl englischen Kontakt mit Tanja, unser sehr netten Vermieterin. Diese aber übergab die Verantwortung ihrer Mutter, die es jetzt galt zu finden. Mit einer präzisen Hausbeschreibung ("orange house on the other side of the batela café) machten wir uns auf die Suche. So ziemlich jedes zweite Haus hier ist orange. Nachdem wir die eine Straße gute 3-4 Mal hoch und runter geirrt sind, verließ Tobi und Anne schnell die Lust und Muße. Doch nicht Francesco...mutig biegt er in eine Straße ein und kommt mit den Worten "Flirten kannick" und einer ca 60jährigen Dame von einem Grundstück. Diese geleitet uns zu Muddi, die wiederum gerade beim Mittagessen sitzt. Egal. Alle freuen sich und mit Händen,Füßen und Brockenenglisch wird uns das Arpartment gezeigt.
Gemütliche Kaffeefahrt Kroatien! Ziel unserer langen Fahrt. Wochen, nein Monate freuten, nein sehnten wir diesem Augenblick entgegen. Einige 100 Kilometer liegen nun jetzt noch vor uns. Beim Kilometerabgleich und der geplanten Ankunftszeit wird der Pilot stutzig. So viel Zeit für die paar Kilometer?! Aber die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Das Zauberwort heißt: Geschwindigkeitsbegrenzung. Mit einer Durschnittschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h hat man schnell das Gefühl, mit Esel schneller unterwegs gewesen zu sein. Die zweite Reihe macht seinen Gedanken Luft (" Und wenn uns ein LKW überholt, ziehste dit weiterhin knallhart durch, wa?") . Doch auch diese kleine Spannung trübt die dynamische Reisetruppe nicht, denn so hat man die Gelegenheit, sich die Umgebung in aller Ruhe anzuschauen. Gegen 14:50 erreichen wir unser endgültiges Urlaubsziel: Privlaka. Jetzt müssen wir nur noch die Unterkunft finden...
Wir durchqueren Slowenien. Viel gibt es zu diesem Land nicht zu erzählen,außer dass es eine weitere Vignette auf dem flotten Flitzer erfordert. Da Slowenien anscheinlich nicht als Tourismusmagnet dient, wird durch Mautgelder der Straßenausbau garantiert (und der Flitzer hat mittlerweile starke Ähnlichkeit mit einem Stickerheft). Die zweite Reihe hat sich zum Ziel gesetzt, das zu dokumentieren. Nach einer kleinen Rast(es werden gemachte Brötchen verzehrt #typischdeutsch), gönnt sich die zweite Reihe ein Mittagsmöllchen und,mal wieder, ein Nickerchen. Pilot und Copilot skippen sich derweil durch den Soundtrack unserer Jugend. "Daddy Dj, please take me to the party" Nach guten 1 1/2 Stunden sagen wir ponovno srečali Slowenien und erreichen die kroatische Grenze. Zumindest den Kilometern zufolge sind wir unserem Reiseziel schon sehr nahe gekommen...
Guadn Moang! Nach einer recht unruhigen Nacht für alle Beteiligten, stehen wir mit unserem persönlichen Weckdienst (Anstarren von Francesco) auf. Dem Captain waren nicht viele Stunden des Schlafs vergönnt, da Francesco alle Klischees des unruhigen Schlafs bedient: Schnarchen,Knirschen, Reden- alles dabei! Nach einem üppigen Frühstück für einen geringen Aufpreis, verstauen wir unser Gepäck im Flitzer und sind 8:30 Uhr wieder on the road. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, meldet sich dann auch der lang vermisste Stern am Himmel.

12 September 2017

Die erste Schlacht Nachdem wir uns gestärkt haben, machen wir uns bereit für einen gemütlichen Spaziergang zurück zur Pension. Dieser entpuppt sich zu einer Bergwanderung mit Schwierigkeitsstufe 5 (schwer). Die Wegzigarette muss vom Captain frühzeitig aufgegeben werden, da mit zunehmenden Höhenunterschied die Luft zum Atmen dünner wird und sich nur noch ums Überleben gekümmert wird. Francesco hört sein Herz lauter schlagen, Anne's Waden melden sich zurück, nur Tobi lässt sich nichts anmerken .#legday Oben angekommen, entscheiden wir uns für eine gemütliche Runde Rommé. Der Krieg beginnt. Nachdem Tobi in Runde 1 gleich einmal Rommé Hand gezückt hat, ist Chesko on fire (" Du Spast!"). Diese Glücksträhne soll sich durch den gesamten restlichen Spielverlauf durchziehen und so entscheidet Tobi den Abend für sich. Die Kampfansage lässt nicht lange von dem selbsternannten Rivalen auf sich warten : "Du hast zwar die Schlacht gewonnen, den Krieg aber nicht!" Nachti!
#austrienkindness Um 18:15 Uhr österreichischer Zeit erreichen wir unser kleines Gasthaus in der Tourismushochburg Rottenmann. Die Pension wird von einer jungen Familie betrieben, die uns herzlich willkommen heißt. Der Captain regelt die Anmeldung und nach einem schnellen Outfitwechsel (die Jogger wird gegen eine Jeans gewechselt) geht es runter ins Dorf zum Restaurant Steinmetz, das uns von unserem Wirt empfohlen wurde. Beim Erreichen des Wirtshauses, tränen sofort die Augen, denn ein Rauchverbot scheint es generell nicht zu geben. Francesco denkt über eine Auswanderung nach. Die Kellnerin mittleren Alters nimmt routiniert unsere Bestellung auf, nachdem sie Gerichtzutaten übersetzen muss (die wiederum ließen den Captain ratlos zurück , da die Sprachbarriere nicht zu überbrücken ist). Chesko & Tobi bleiben sich bei ihrer Essensauswahl treu (Cordon Bleu und Schnitzel) und somit ist es nur für den Captain ein Überraschungsessen. Dies wird belohnt mit...
First World Problems Los ging's heute um kurz nach 9. Standort : Hellywood. Als Transportmittel gönnen wir uns einen sportlichen Flitzer. Heutiges Tagesziel : Österreich. Unterkunft ist noch ungewiss. Spontanität ist unser zweiter Vorname. Die zweite Reihe ( Francesco) ist auf alle Eventualitäten vorbereitet und hat einen Schlafsack dabei , um ggf. muckelig im Auto schlafen zu können. Pilot ( Tobi) und Copilot ( Captain) sind zuversichtlich , etwas bei unseren Landesnachbarn zu finden , notfalls in der Scheune beim Almöhi. Nach einigen Kilometern und der ersten Runde Black Stories (Urlaubsedition) gehen wir unser Eingepacktes durch ,ganz nach dem Motto "Ich packe meinen Koffer" . Schnell wird klar , dass die wichtigsten Urlaubsgegenstände fehlen : Bluetooth-Sound-Bar und Selfiestick. Die gute und entspannte Stimmung droht zu kippen , doch wir geben unseren wohlverdienten Urlaub nicht auf und entscheiden weiter zu fahren. Wir werden das schon schaffen , Volkslieder singend.