Croatia · 8 Days · 18 Moments · September 2016

Paul Oliver

Annina's und Olivers Abenteuer in Croatia


1 October 2016

Nach dem letzten Frühstück an Bord holen wir die Koffer aus der Kajüte und die Crew macht sich für die nächsten Gäste bereit, wir verabschieden uns von einigen, andere bleiben genau wie wir noch eine Nacht. Gemeinsam gehen wir uns Trogir nochmal in Ruhe anschauen, tagsüber hat die Stadt einen ganz anderen Flair als abends und bevor die Tagestouristen ankommen sind die Gässchen auch noch leer. Wir gehen in die Kirche, die u.a.einen spannenden Aufstieg zu bieten hat. Im Anschluss trinken wir noch einen Kaffee auf der Piazza, verabschieden uns tränenreich von Fabienne und Rolf, die mir noch so nette Worte zum Abschied mitgibt, dass ich gar keine Worte finde und froh um meine Sonnenbrille bin ... Wir fahren dann mit unserem Riesenkoffer in unser süßes Hotel, das etwas außerhalb, direkt am Meer liegt.
Letzter Abend in Trogir nach einer Stadtführung in netter Runde ausklingen lassen. Wein floss vor dem Abendessen, Wein floss während des Essens und Wein floss danach. Der gute Krautacker. Leicht beschwipst ging's ein letztes Mal in die Kajüte für einen kurzen Schlaf - am nächsten Morgen ist Aufbruch.

30 September 2016

Letzter bike-Tag auf Solta, kleine Tour, steinige Aufstiege wie immer, aber ein schöner Trail, der direkt am Meer endet und an einem Trail am Meer entlang führt. Die Muskeln sind müde, sodass es gut tut, heute eine leichte Tour zum Abschluss zu machen.
Wir legen noch einen kurzen Badestopp ein und brechen dann leider schon zur letzten Überfahrt auf nach trogir. Während der Überfahrt gibt es Mittagessen. In trogir angekommen haben wir Freizeit und packen, um dann zu einer Stadtführung aufzubrechen und danach den letzten Abend zu verbringen.
Gestern gab es zwei Touren, eine vormittags, Mittagessen auf dem Schiff, und zu Nachmittag die Eisdielenrunde mit einem schönen Trail und nur wenigen hm. Insgesamt kam man dann auch auf 52km und 1200hm.vormittags trennen Olli und ich uns, Olli fährt die 'harte' Tour, die nachher 500hm weniger hat als die Tour, die ich fahre. Zu Mittag treffen wir uns in einem Restaurant, mitten in Olivenhainen, in denen Esel, kleine Esel und Hunde rumlaufen. Abends gehen wir noch bisschen ins Städtchen, es ist aber ganz schön kalt geworden, sodass der Abend gegen 24 Uhr endet und uns wieder schnell in einen traumlosen, tiefen Schlaf verfrachtet.

28 September 2016

Tag 5, Teil 2. wir kommen um Punkt 1430 am Schiff an und dieses legt direkt die Leinen los und fährt nach hrvar, 2h. Wieder eine traumhafte Überfahrt. Dort angekommen geht es um 18 Uhr auf die Festung Fortica, Die sich mächtig über die Stadt erhebt. Von dort aus genießen wir den Sonnenuntergang und essen im Anschluss in einem süßen Gässchen zu Abend - Fisch Eintopf. Wir sitzen mit Fabienne und Rolf sowie Christian und Gitti am Tisch und lachen viel. Olli und ich gehen dann noch ein wenig durch die Gässchen,aber recht bald aufs Schiff - ich bin durch die Übelkeit einfach müde und verabschiede mich früh in die Kajüte. Christian und Wolfi haben mir beide auf unwiderstehlich österreichische Art und Weise gesagt, dass ich ihnen auf der Tour gefehlt habe- so lieb! Und ich freu mich so. So - nun aber äuglein zu.
Tag 3 ' Teil 1: Von Postira im Norden ging es heute nach Bol im Süden der Insel Brac -über den Vidova Gora -den höchsten Berg Kroatiens. Der Anstieg auf die 8xx Meter war entsprechen sportlich (siehe Höhenprofil). Belohnt wurden wir mit einem super Ausblick auf Bol und das "goldene Horn". Uns selbst belohnten wir uns mit einem Energieriegel. Die 6 km Abfahrt bis zum Meer war so etwas wie der freie Fall...Nur auf Schotter und Geröll und in Serpentinen -ein Traum...Immer die Adriaküste im Blick. In Bol angekommen gab es einen kurzen Sprung ins kühle Nass und anschließend ein stärkeres Mittagessen auf unserem Schiff. Die anschließende 3,5 Stunden lang dauernde Überfahrte auf die Insel Vis nutzen wir für einen ersten Aperitif und das Erholen auf dem Sonnendeck.
Tag 4: Vis oder weitere Höhenmeter und Geröll Trails, die ich meist schiebend herunter gehe. Das Schiff macht bei der Überfahrt einen Badestopp und obwohl es schon recht frisch ist, gehen wir rein- Olli sogar mit einem Köpfer. Heute Abend ist captains dinner, der bei uns am Tisch sitzt und uns die Geschichte des selbst gebauten Holzschiffes erzählt. Muss anstrengend sein das jede Woche immer wieder aufs neue zu erzählen - ist immerhin Ende der Saison und er hatte seit April keinen freien Tag. Im Winter wird jedes Jahr das Schiff gestrichen. Im Anschluss ans Dinner überrascht uns die Crew mit Karaoke und tomislav mit 'TNT'. Bis um zwölf wird 'gesungen', dann müssen wir leise sein wegen des Nachbarbootes.
Tag 5, Insel korcula: Heute morgen merke ich schon, dass es mir nicht so gut geht und nach dem Frühstück zeigt sich das leider deutlich. Mir ist übel und ich überlege mir kurz, ob ich überhaupt mit soll, bisher war immer klar, dass ich in Gruppe 1 bei Oliver bin und notfalls schiebe - mit dem Tempo komme ich klar. Heute macht Neven eine eindeutige Ansage, dass die, die gestern geschoben haben, heute besser in die andere Gruppe gehen sollen: ist angekommen, regine fährt zur anderen Gruppe und ich, weil mir übel ist, auch. Gute Entscheidung- diese macht viele Pausen und fährt sehr langsam - dennoch machen wir auch 1000hm und41km und werden am Ende mit einem Trail belohnt. Herrliche Aussichten und Fahrten durch Weinberge, die ein Hund vehement verteidigt.

27 September 2016

Teil 2: Vor Vis ankernd nutzten einige von uns die Chance noch einmal ins kühle Wasser des uns umgebenden Meeres zu springen -vom Oberdeck aus. Der abschließende kurze Spaziergang durch die Hafenstrasse und ein kühles Bierchen am Pier machten Appetit auf ein erneut leckeres und von unserem Kellner Tomislav mit viel Freude serviertem Abendessen. Kurzes Briefing für die Tour -> sliwowitz mit Helmut -> und ab in die Koje.

26 September 2016

Good morning Croatia...

25 September 2016

Als wir nach dem bike stresstest am Schiff ankommen ist es schon dunkel und in Split ist es geschäftig wuselig. Eine sehr stylische Stadt, junge, hippe, sportliche Menschen - leider mit wenig Arbeitsplätzen für sie. Abendessen gibt es 15minuten nach der Ankunft - keine Zeit für Schönheit, geschweige denn Dusche - auf dem Schiff bei so vielen hungrigen Mäulern , muss alles genau getaktet sein und wir pünktlich erzählt uns Neven, unser Guide. Nach dem leckeren Essen (Dorade), geht es in die Stadt und wir erfahren eine Stunde lang von der unglaublich interessanten Geschichte der Stadt und des Kaisers, der den Palast gebaut hat. Wusste ich nicht - nie in der Schule gelernt, und wenn - dann vergessen. Nach der Stadtviertel- Tour trinken Oliver und ich noch ein Gläschen kroatischen Wein in einer stylischen Weinbar und gehen dann recht früh in unsere Kajüte. Ich schlafe wie ein Stein, vermutlich weil es auf Kroatien so viele davon gibt :)
Tag 2, Sonntag: um 7 brummt es und weckt uns gleichzeitig, denn wir legen ab. um acht finden sich alle zum Frühstück ein.olli und ich haben zuvor noch an Deck einen Kaffee zu uns genommen. Unbeschreiblich.erinnert mich an unsere schönen Urlaube in Jugoslawien auf dem Schiff vor einer halben Ewigkeit. Ich beschließe, dass wir - sofern wir es uns leisten können - öfter unsere Urlaube auf dem Schiff verbringen - es ist einfach so so schön!! Um 9 treffen wir uns vor dem Boot zu einer 35km langen, mit 1000hm versehenen, Tour. Es geht Schotterpisten hoch, km- lang, und die Gruppe verteilt sich so ein bisschen in die Länge - ich kann gut mithalten, bin aber vermutlich auch die jüngste. Die Temperatur ist perfekt - nicht zu heiß, nicht zu kalt. Bergab geht es mit Meerblick auch über Schotter und meine Hände glühen, vom vielen bremsen. Um eins sind wir wieder am Boot und haben 'freizeit'. Wir legen uns an den Strand und ich bade für ça 2minuten - Ist doch recht kalt.
Der snakebite
Gestern um 14 Uhr legten wir ab und lernten nach und nach die Mitreisenden kennen, was namensauswendiglernenstechnisch eine Herausforderung darstellt bei 24 Gästen plus 6köpfiger Crew. Das Schiff 'san snova' ist wunderschön und sehr sauber - die Crew extrem freundlich und gibt sich große Mühe unseren Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten. Zwei Stunden fuhren wir nach Split mit dem Schiff, wo es dann erst durch die Stadt, dann in einen Park den Berg und Trails hoch ging, um das Niveau der Gruppe einzuschätzen. Da wurde ganz schön angezogen und ich dachte mir kurzweilig wie ich das nur eine Woche mithalten soll. War aber nur der Stresstest, der auch Treppenrunter fahren und Vorfahren vor der ganzen Truppe erforderte. Mein Puls war auf 200 - hat aber alles gut geklappt. Olli hat beim Trail gleich mal einen Platten gehabt und hat seinen Spitznamen: snakebite.

24 September 2016

Awww ist das schön! Landed und happy about it.
Keinem Sperrgepäck aus, sondern läuft straight seine Linie. Der Sicherheitscheck dauert heute ewig und beim zweiten Check fragt mich der Polizeibeamte ob ich meinen Ausweis zurückerhalten hätte. Ich konnte mich nicht mal mehr darin erinnern, dass ich ihn als verloren gegangen gemeldet habe und wurde seit 2007 auch nie danach gefragt. Los geht's - auf an die Adriaküste. Gleich suche ich Papas Lampen, er hat gesagt er blinkt uns zu.
3:00 Uhr morgens, der Wecker klingelt und Zoë schaut mich verschlafen und völlig verdutzt an. Ich tapse ebenso verschlafen in die Küche, Tablette nehmen, weiter ins Bad - Routine. Um 3:12 wecke ich Olli nochmal, der nochmal eingeschlummert ist aber sofort aufschreckt als ich seinen Namen sage. Der Junge war beim Bund, da kann man sofort parat stehen. Mit zwei vollgepackten Koffern und einem Radkoffer, in den locker ein Mensch reinpasst, wackeln wir zur u Bahn Station Feuersee. Ich ziehe zwei Koffer, Olli schiebt das unhandliche Monstrum. Rolltreppen stellen eine Herausforderung dar, ein Koffer muss immer oben bleiben oder alleine fahren. Um uns nur Betrunkene, die nach Hause torkeln. Am Flughafen angekommen, stellen wir fest, dass ganz Stuttgart um die gleiche Uhrzeit fliegt wie wir. Zuerst muss man einchecken bzw Gepäck abgeben, bevor man das Sperrgepäck abgeben kann, also einmal nochmal durch alle durch. Der Mensch und insbesondere um diese Uhrzeit ist ja per se Egoist und weicht