Europe, Africa · 23 Days · 83 Moments · March 2018

Anja's & Matthias's Tour durch South Africa


31 March 2018

Sa. 31.03.2018 Upington - Johannesburg - Frankfurt - Nürnberg Die Titelzeile nennt unsere heutige Flugroute, ausgehend vom Upington International Airport, der von seiner Größe aber eher mit einem Dorfflughafen zu vergleichen ist. Der erste Zubringerflug zum südafrikanischen Drehkreuz Johannesburg geht um 12:50 Uhr Ortszeit. Um 19:00 Uhr heben wir dann mit Lufthansa mit dem Flugziel Frankfurt ab. Von dort schließlich nach Nürnberg, wo wir hoffentlich planmäßig um 7:50 Uhr die Fliegerei hinter uns haben. Dann wird der Kalender bereits auf den Sonntag, den 01.04.2018 vorgesprungen sein. In Johannesburg quartierten wir uns für die Wartezeit von 4 Stunden in die "shongololo lounge" ein. Eine Oase des Wohlfühlens. Trinken und essen bis zum umfallen, dem Amarula sei dank! Frischgeduscht gingen wir zum boarden über den Gang direkt zum Gate 12. Duschen am Flughafen, absolut geil! I like!

30 March 2018

... Den letzten Urlaubstag in vollen Zügen in sich aufsaugen und ein letztes Mal genießen! Die Tshahitsi Lodge in Upington bietet hierfür die besten Voraussetzungen. Wir checkten in die Honeymoon-Suite mit allem erdenklichen Luxus ein. Insbesondere der auf der Terrasse aufgebaute Jaccuzi bot maximale Entspannung. Bei einem gemeinsamen Cocktail und einer Pizza saßen wie nochmals bei abendlicher Sonne und das Urlaubsfeeling spürend zusammen.
Fr. 30.03.2018 Kgalagadi Transfrontier Park - Upington Der Tag begann wie gewohnt früh. Um 6:30 Uhr noch eine zusätzliche Runde drehen, führte unser Weg schließlich entlang des Auob Rivers dem Ausgangsgate entgegen. Während der Nacht musste es stark geregnet haben. Der Fahrer zeigte großen Spaß daran durch die gut gefüllten Wasserpfützen, das Auto richtig dreckig zu fahren. Weitere große Tiersichtungen blieben trotz der doch kühlen Temperaturen aus. Bei Twee Rivieren, dort wo der Auob und der Nossob River aufeinandertreffen, riefen wir dem Kgalagadi Transfrontier Park ein wehmütiges Good Bye zu! Als Andenken durften wir unseren gut gefüllten und nun abgestempelten Laufzettel nun unser eigen nennen. ...

29 March 2018

... Auf zum vorzeitigen Abend-Drive um 16:00 Uhr. Das Wetter war den kompletten Tag über bewölkt sowie durchsetzt mit leichten Regenschauern. Die ausbleibende Hitze nahmen wir zum Anlass zu einem frühen Abend-Drive um 16:00 Uhr aufzubrechen. In Summe fast 3 Stunden sich im Auto gelangweilt, stießen wir nur nochmals auf unser bereits am Morgen lange Zeit verfolgtes Löwenrudel. Ihr Chef weiterhin unter dem Baum seinen gefüllten Bauch pflegend, lagen die anderen direkt am Wegesrand, ebenso keinerlei Reaktion zeigend. Den Tag komplett verschlafen! Wir hauten abermals unser letztes dickes Rumpsteak auf den Grill, was für Anja und mich gut gereicht hat. Laut dem Buschfunk lief unseren Nachbarn in unmittelbarer Umgebung unseres Camp's ein Leopard im wahrsten Sinne des Wortes über den Weg, den wir heute Abend so vergeblich gesucht hatten! Aber morgen früh ist auch noch, aber zugleich unsere letzte Möglichkeit mit Ihnen gleichzuziehen.
... Alle Löwen fingen sich an gegenseitig zu putzen, indem sie ihre Zunge über das Fell des anderen gleiten ließen. Währenddessen machte der Löwenboss sich auf die Reste des nächtlichen Fangs besser unter dem Baum zu verstecken. Es wurde einige Male hin und her gezerrt. Wie unter Löwen üblich verzehrte dieser unter den Augen seines Fußvolkes das übriggebliebene zum Frühstück. Für uns aus vielleicht 20 Meter Entfernung erschien das nicht mehr als nur noch Haut und Knochen zu sein. Aber wem's schmeckt! Zur besten Brunchtime setzten wir zurück im Camp unser Kaffeewasser auf. Ich traf eine Vorauswahl der Fotos für's Tagebuch, die ich aufgrund der schieren Menge gar nicht alle im Detail anschauen konnte. Der absolute Wahnsinn, bei Anja klickte es am laufenden Band. Und weil die Safari-Tage auch immer maximal anstrengend sind, gab's zu Mittag leckere Pasta. Mmh! ...
... Einige Kilometer weiter zückte ich bereits aufgrund der vielen Autos erneut die Kamera. Eine Löwin lag auf der Beifahrerseite im Sand. Eine weitere überquerte ihren schützenden Busch verlassend die Straße um sich in der Ebene niederzulassen. In Summe setzten sich weitere Minuten später drei weibliche Löwen und ein männliches Jungtier trabend in Bewegung. Ihr männlicher Pascha lag leicht verdeckt unter einem Baum und bewachte den Fang der letzten Nacht, so wie uns erklärt wurde. In dieser Umgebung verbrachten wir die nächste gute Stunde im Gleichschritt dieses weiteren Löwenrudels. Auch diese vier Löwen suchten das nächstgelegene Wasserloch auf, bis auf dem Rückweg der Regen einsetzte. Die Wolken verdichteten sich, immer wieder folgten Regenstöße von mehreren Minuten und der männliche Löwe machte sich wohl sorgend auf um nach seinem Gefolge Ausschau zu halten. Im Regen setzte ein sicherlich auch nicht alltäglich zu beobachtendes Schauspiel ein. ...
... Auf zum nächsten Morning-Drive. Die gestrige Sichtungsstelle nochmals anpeilend, erhofften wir das Löwenrudel nochmals zu erblicken. Dort angekommen fanden wir allerdings nur ein verlassenes Wasserloch vor. Weiter in Richtung Mata-Mata vordringend, sputete sich erst eine Giraffe und einen Moment später eine Herde von Gnus sich aus dem Staub zu machen. Diese Gangart legen sie für gewöhnlich nicht allzu oft ein, nur wenn Gefahr in Verzug ist! Die Aufklärung folgte zugleich, drei Hyänen im Nachgang. Wir drehten und nahmen die Fährte der Hyänen auf. Beim nächsten Wasserloch stoppten sie für ein ausgiebiges Bad um danach über einer Anhöhe aus unserem Blickfeld zu verschwinden. ...
Do. 29.03.2018 Kgalagadi Transfrontier Pak - Urikaruus Wilderness Camp Heute Nacht hatten wir Besuch von zwei ungebetenen Gästen, oder störten wir sie in ihrem trauten Heim? Aufgewacht von einem flatternden Geräusch, drehten zwei Fledermäuse gemütlich Ihre Runden über unseren Köpfen. Nicht die Tiere an sich störten mich, sondern der von Ihnen nach einem Propeller klingende Lärm machte mich schier verrückt. Ich versuchte sie über die geöffnete Tür ins freie zu lassen, aber ich glaube sie betrachteten unsere Hütte als ihre Höhle. Also gut! Schließlich halfen die Oropax für die erhoffte Nachtruhe! Die auch um kurz nach sechs schon wieder zu Ende war. ...

28 March 2018

... Eines seiner Weibchen versuchte sich bei unserer Abfahrt sogar noch am fangen eines Vogels oder ähnlichem, sie setzte zum Luftsprung an, verfehlte ihn allerdings nur um Haaresbreite. Ein mehr als versöhnlicher Tagesabschluss unserer zweiten Safari zur Abendzeit.
Mi. 28.03.2018 Kgalagadi Transfrontier Pak - Urikaruus Wilderness Camp Nichts, nichts und nochmal nichts! So lautete das Ergebnis unserer heutigen Pirschfahrt zur frühen Morgenstunde. Nicht, dass die üblichen Verdächtigen nicht auch erwähnenswerte Tiere wären, die Wildkatzen blieben jedoch im verborgenen. 750 Rand erneut in den Tank schüttend, hieß das nächste Etappenziel "Urikaruus Wilderness Camp". Auch hier galt wieder das Motto, Klasse statt Masse in der konstant über 30 Grad heißen Wüstenprärie. Die mit grünem Wellblech verkleidete Buschhütte Nr. 4, aus einer Küchen- sowie Schlafeinheit bestehend, bot uns einen angenehmen Aufenthaltsort für die kommenden zwei Nächte.
... Frisch geduscht liege ich alle viere von mir streckend auf dem Bett. Gerade ist es mal für einen kurzen Moment auszuhalten, der kalten Dusche sei dank. Ähnlich oder noch schlimmer musste sich das Rudel Löwen den ganzen Tag über gefühlt haben, schnauften sie doch alle heftig und sich gleichzeitig im Sand wälzend. Wir konnten aus wirklich nächster Nähe, wenn überhaupt waren es 2 Meter, ihren Brustkorb bei jedem ihrer Atemzüge sich heben und senken sehen. Ein männlicher Löwe hatte sich mit seinen Löwinnen, 5 an der Anzahl, entlang des Weges platziert. Ein atemberaubender Moment, den wir nur für uns alleine hatten. Gleichzeitig doch etwas furchteinflößend wurde bei jedem umsetzen des Autos die Zündung angelassen, um das mittlerweile nicht mehr ganz geöffnete Fenster jederzeit schließen zu können. Lag doch der König der Tiere mit seinen anhänglichen Weibchen direkt vor uns. Gemäß seiner noch kurzen Mähne zu urteilen, musste er noch relativ jung sein. ...

27 March 2018

... Anja's Ritt durch die glühend heiße Sonne bei in Spitze um die 34 Grad Celsius brachte uns ins "Nossub Restcamp", das dem an dieser Stelle vorbeifließenden Fluss "Nossob" seinem Namen verdankte. Das Flussbett war jedoch zu dieser Zeit vollständig ausgetrocknet. Unser Luxury Riverfront Chalet Nr. 19 hielt allen erdenklichen Schnickschnack für uns bereit. Dem hier inmitten der Wüste ansässigem Einkaufsladen verhalfen wir zu einem Umsatz von 330 Rand, was umgerechnet guten 20 Euro entsprach, vergleichbar mit deutschen Tankstellenpreisen. Heute wurde mal zur Abwechslung der Herd angeschaltet und ein Nudelgericht zum vorgezogenen Dinner zubereitet. Ein Corona musste als Ersatz für den ausgegangen Wein herhalten. ...
... Der Kgalagadi Transfontier Park entstand aus der Zusammenlegung des südafrikanischen Gemsbok National Park's mit dem gleichnamigen aus Botswana. Zusammen umfassen sie fast 38.000 km2 geschütztes Land, wobei die botswanische Seite mit ca. 28.400 km2 weitaus größer, aber wegemäßig kaum erschlossen ist. An der Westseite grenzt der Park an Namibia, deren Grenze man im Restcamp Mata-Mata überschreiten könnte. Sonst ist dieser Nationalpark kaum mit einem Krüger- oder Etosha-Nationalpark zu vergleichen. Sind dort die Big Five's heimisch, fühlen sich im Kgalagadi Transfrontier National Park überwiegend Wildkatzen zuhause, im Teil um das Kalahari Tented Camp zusätzlich über 40 Giraffen. Geschätzten Zahlen zur Folge leben hier ca. 450 Löwen, 150 Leoparden sowie 200 Geparden und um die 975 Hyänen. Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Büffel, Zebras sowie Krokodile kann man hier vergeblich suchen! Sozusagen ein Park für ausgewählte Tiersichtungen und zugleich fortgeschrittene Safari-Besucher. ...
... Sollte etwas weiteres großes auf uns warten? Tatsächlich, zwei weitere männliche Löwen ebenfalls in der Sonne auf einer Kuppe sich ausruhend. Der eine eher etwas vom Gras verdeckt, zeigte der zweite seine Mähne den neugierigen Zuschauern. Freundlicherweise machten die anderen Autos zeitnah Platz für einen Platz in der ersten Reihe. Um 10:00 Uhr setzten wir uns abermals ins Auto um nun von der namibischen Seite des Parks an die botswanische Seite des Parks zu wechseln. ...
Di. 27.03.2018 Kgalagadi Transfrontier Pak - Nossob Restcamp 6:30 Uhr: Los geht's zum nächsten Morning-Drive. Wo habt ihr euch versteckt, all ihr Löwen, Leoparden und Gebarden. Auf den ersten 30 Kilometern weit und breit nichts zu sehen. Halt, ich vergaß die Hyäne zu unserer linken gleich zu Beginn! Wir ließen das Wasserloch "Rooibrak" zu unserer rechten hinter uns und kehrten kurz hinter der weiteren Wasserstelle "Kamqua" um. Wir grüßten die mit aus unserem Camp aufgebrochenen Wegbegleiter. Wir erreichten wieder "Rooibrak" und wo es vor einigen Minuten offensichtlich nichts zu sehen gab, marschierte nun ein Löwe der Sonne entgegen. Yes! Die ganze Zeit alleine auf den Löwen starrend, lag dieser bald in der Morgensonne. Einen Abstecher über die Wasserstelle "Kamfersboom" nehmend, funkelten bereits aus größerer Entfernung vier Autodächer im Morgenlicht. ...

26 March 2018

... Pünktlich wie die Maurer parkte Anja das Auto in einer der fünf Stellplätze des "Kieliekrankie Wilderness Camp's" ein. Folgerichtig reihten sich hier auch nur sage und schreibe 5 rostfarben gestrichene Hütten entlang auf den Spitzen einer großen roten Sanddüne gebaut, in die sonst karge Wüstenlandschaft, die Kalahari ein. Der Ausblick von unserer Terrasse vermochte diesen Eindruck nur noch eindrucksvoller zu untermalen. Währenddessen um halb drei südafrikanischer Ortszeit schob ich drei Brote als leichten Mittagssnack in mich hinein. Ich warf mich auf's Bett und machte ein ausgedehnteres Power-Napping. Den weiteren Nachmittag verbrachte ich ausgiebig mit meinem zweiten Buch "Bud Spencer - Mein Leben, meine Filme!" Sehr unterhaltsam. Um nicht zu viel Stress aufkommen zu lassen, gingen wir fließend zum Barbecue über. Es qualmte heftig, da ich ungeplanterweise die Papiertüte der Grillkohle mit verschürte. ...
... Wir kehrten um zu unserem Bushcamp, welches wir heute bis 10:00 Uhr räumen mussten. Die im Preis mitgebuchte Ruhe der umliegenden Flora und Fauna wurde während unseres Frühstücks durch die alles übertönenden Generatorgeräusche der neben uns wieder eröffneten Baustelle übertönt. Mehr als 10 Arbeiter deckten das Dach unseres Nachbarzeltes ein. Dadurch herrschte eher Stadtfeeling als traute Zweisamkeit in der Wildnis. Uns aufmachend einen Standortwechsel vorzunehmen, lag der Löwe weiterhin ohne größere Regung an seinem morgendlichen Ruheplatz. Dieses Tageshighlight hatte sich anscheinend wie ein Buschfeuer rasend schnell herumgesprochen, so dass jedes vorbeifahrende Auto extra für einen Blick durch das Fernglas stoppte oder diesen Straßenabschnitt ansteuerte. ...
... Es dauerte nicht lange, da bildete sich eine Karawane von sechs Autos mit uns an der Spitze. Diese setzte sich alsbald im Gleichschritt mit dem Löwen in Bewegung, nachdem dieser wen oder was auch immer entsprechend anbrüllte. Obwohl sanft gehend, hinterließen seine Pranken eindeutige Löwenspuren im roten Dünensand. Der Weg des Löwen sollte zur nächsten Wasserstelle führen. Einige Mit-Safaristis spekulierten darauf, sie standen Spalier für den eintrabenden Löwen. Mit dabei ein holländischer Monstertruck, denen ich sowohl für Ihr geiles Gefährt als auch für die gelungene Sichtung per ausgestrecktem Daumen gratulierte! Die weitere mögliche Strecke des Löwen's vorwegnehmend positionierten wir uns an der nächsten Weggabelung mit gut gelaunter Stimmung. Der Löwe jedoch hatte anderes im Sinne, bog auf eine Anhöhe hin ab und platzierte sich unter dem nächsten Busch. ...
Mo. 26.03.2018 Kgalagadi Transfrontier Pak - Kieliekrankie Wilderness Camp Diese Nacht war nicht mehr angenehm kühl, sondern mit 6 Grad Celsius wüstenmäßig kalt. Anja versorgte sich mit einer zweiten Decke, ich verzichtete, aber als ich um 5:30 Uhr auf die Uhr schaute stand sowieso kurz unser erster Morning-Drive bevor. Weitere 45 Minuten später sprang ich aus dem Bett. Ich hoffte mit etwas Bewegung kommt schnell die Wärme zurück, dem war allerdings nicht so. Mit langen Hosen, Pullovern und Jacken stiegen wir ins Auto. Die Sitzheizung vergeblich suchend, beschränkten wir uns auf das Heizgebläse. In einer Dünensenke noch einen Wegbegleiter überholend setzten wir uns an die Spitze der morgendlichen Safari. Weitere Kilometer später kam uns Gegenverkehr entgegen, ein männlicher Löwe auf dem Seitenstreifen sitzend. Hiermit hatten wir unsere erste eigene Löwensichtung geschafft. Ich brachte Anja in die Pole-Position für die besten Fotos. ...

25 March 2018

... Es folgte unser Frühstück, eine Mittagsruhe sowie Zeit für ein bißchen Lektüre. Ich schaffte es endlich mein erstes Buch "The Big Five - Was wirklich zählt im Leben" von nur 240 Seiten auszulesen! Unsere abendliche Ausfahrt brachte keine neuen Lichtblicke. Zeitlich gesehen mindestens einmal von Herzogenaurach nach München gefahren, war heute eindeutig der Tag der Giraffen. Am Abend brannte das Feuer lichterloh, drei Kniffel-Runden gingen in folge an mich. Es steht nun 3:2 für mich. Mal schauen wie's weitergeht...
So. 25.03.2018 Kgalagadi Transfrontier Pak - Kalahari Tented Camp Wie abgesprochen starteten wir ganz entspannt in den Tag! Anja wollte ausschlafen. Ab halb acht hielt es mich aber nicht länger im Bett. Unten eine kurze Hose, oben eine leichte Daunenjacke tragend, war es doch zu diese Zeit relativ frisch. Ich stand auf der kleinen Abmauerung unserer Terrasse und ließ meine Blicke über die Senke sowie das Wasserloch schweifen. Erspähte ich erst eine Giraffe, so versammelten sich mehr als 10 dieser alles überragenden Tiere am Wasserloch. Einige sicherten scheinbar das Gelände, nur wenige tranken. Kurzerhand brachen wir dann doch zu einer kleinen Runde auf. Für die großen Sichtungen sollte es aber bereits zu spät sein. So bestellten wir im nur 3 Kilometer entfernten Mata-Mata Camp vier frische Brötchen zum Abendessen, tankten mal wieder zur Sicherheit das Auto voll und kauften Feuerholz um für ein wenig Romantik an unserer Feuerstelle zu sorgen. ...

24 March 2018

Und dann stand der erste Fahrerwechsel dieses Urlaubs an. Die bisher zurückgelegten 2.500 Kilometer gingen allein auf mein Konto. Hier nun im Wüstenland angekommen, das gleichzeitig unsere letzte Reisestation darstellt, übernahm Anja das Ruder. Ich nuckelte derweil genüsslich an meinem Kaffee, die Kamera immer griffbereit um das Beweisfoto des Tages schießen zu können. Pünktlich zur besten Barbecue-Zeit parkten wir unser neues Gefährt rückwärts in den Stellplatz unseres Buschzeltes Nr. 12 ein. Dieses lag völlig offen, d.h. uneingezäunt mit anderen Zelten auf einer kleinen Anhöhe inmitten der roten Sandwüste, die zu diesem Zeitpunkt mit erstaunlich viel Grün gesegnet war. Meine 4 Hühnchen-Fleischspieße schmeckten vorzüglich, Anja's Straußenfilet einwandfrei! Den Kopf nach oben Richtung Himmel hebend offenbarte sich wieder einmal ein sternenklarer Nachthimmel, den so zuhause sicher nicht zu bestaunen gibt. Der leuchtende Halbmond rief bald zur Bettruhe auf! ...
...Bis wir hier inmitten des Kgalagadi Transfontier Park ankamen, dauerte es mehr oder minder den ganzen Tag lang. Eine Odyssee. In Upington steuerten wir zuerst ein Einkaufszentrum an. Danach eine Tankstelle um das alte Auto voll zu tanken um es es schließlich am Flughafen gegen einen SUV zu tauschen. Den Kofferraum für die kommenden sechs Tage bis oben hin vollgepackt machten wir uns auf den an den Grenzen zu Namibia und Botswana liegenden Kgalagadi Transfontier Park zu erreichen. Uns wurde ein Laufzettel für die Reise innerhalb des Parks in die Hände gedrückt, wir tankten abermals voll und senkten den Luftdruck in den Autoreifen auf ca. 1,6 bar ab. Weil es heute so kalt war, immerhin nur 33 Grad Celsius, bestellte ich noch einen Kaffee to go. Der verdutzte Blick der Verkäuferin lies nicht lange auf sich warten.
Sa. 24.03.2018 Augrabies Falls National Park - Kgalagadi Transfrontier Park - Kalahari Tented Camp Was gibt es heute zu vermelden. Um's gleich auf den Punkt zu bringen: Nicht viel! Allein ich habe mir den heutigen Küchenabwasch erspart. Diesem Umstand ging eine auf der Hinfahrt ausgehandelte und später gewonnene Wette voraus. Ich war der Überzeugung, dass wir auf der Fahrt zu unserem "Kalahari Tented Camp" mindestens einen Löwen zu Gesicht bekommen. Und so sollte es kommen. Ein einzelner Löwe, alle Viere von sich streckend und vielleicht 50 Meter entfernt unter einem Baum seinen Mittagsschlaf haltend. Insgeheim hatte ich mir zwar mehr erhofft, aber aller Anfang ist schwer! ...

23 March 2018

Wichtige Durchsage: Ab morgen geht's für die kommenden 6 Nächte in die totale Wildnis. Also bitte nicht traurig sein, sollte der eine oder andere Tagesupload etwas später erscheinen. Grüße an alle die unsere Reise mitverfolgen. Anja & Matthias
Meinem Sonnenbrand an den Unterschenkeln nicht wirklich zuträglich, absolvierten wir bis zum frühen Mittag den "Dassie Trail", kürzten verbotenerweise die angegebenen 6,5 Kilometer etwas ab, da wir am Wendepunkt des "Moon Rock's" den direkten Weg zur Spitze einschlugen. Die unglaubliche Gipfelbesteigung, festgehalten in einem der bisher wenigen gemeinsamen Fotos, folgte der Blick ins nichts. Wie auf dem Mond, dahergehend wahrscheinlich der Name des Berges. Zurück im Restcamp versuchten wir die Brötchen zu ersetzen. Beim Versuch blieb es, da der Shop nicht allzu viel hergab. Danach kehrte Ruhe ein. Anja döste auf dem Bett, ich hackte diese Zeilen auf dem Sofa liegend in mein iphone. Als kleine Randnotiz sei vermerkt, dass wir uns hier nur schlappe 55 Straßenkilometer entfernt zur Grenze zu Namibia befinden. Aber auch diese Land wird uns schon noch einmal ein zweites Mal sehen ... alles zu seiner Zeit :-)
Fr. 23.03.2018 Augrabies Falls National Park Bild-Schlagzeile: Affe klaut Nutellabrötchen vom Frühstückstisch! Deutsche Urlauber sind im Augrabies Falls National Park von einem Affen frech ihres Frühstücksbrötchens beraubt worden! Ein Ablenkungsmanöver beim Nachbar reichte aus sich das frisch geschmierte Brötchen mit Nutella zu greifen und es auch noch vor den Augen der ehemaligen Besitzerin köstlich zu verspeisen. Beim Saubermachen wurde der gleiche Affe zum Wiederholungstäter, als er sich bei offener Terrassentür die restliche Brötchentüte schnappte. Auch ein wildes verscheuchen kam hier zu spät! Die Nacht war zudem sehr unruhig und die stehende Hitze in unserem Chalet kaum auszuhalten. Die erst zum Morgen hin leicht abkühlende Luft versuchte es allerdings vergebens in unseren, zu allen Seiten hin geöffneten Schlafplatz einzudringen.

22 March 2018

"On the road again" passierten wir das kleine Örtchen Augrabies, nachdem auch der sich dort befindliche Wasserfall benannt ist. Die Pförtnerin begrüßte uns herzlich. "Welcome to Augrabies Falls National Park - Place of Great Noise". Unser Chalet Nr. 54 stand bereits zum Einzug bereit. Danach stapften wir bei stechender Mittagssonne einigen Aussichtsplattformen entgegen, die uns dem Wasserfall beträchtlich nahe brachten. Eigentlich müsste man von den Augrabies-Fällen sprechen, jedoch führte dieser obwohl Ende der Regenzeit erstaunlich wenig Wasser. Um nicht völlig zu überhitzen sprangen wir umgehend ins kühle Nass!
Do. 22.03.2018 Beaufort West - Augrabies Falls National Park Wie gestern Abend planmäßig angekündigt setzten wir heute am Donnerstag den 22.03.2018 zur großen Überfahrt in Richtung Norden an. Der Motor wurde um Punkt 06:11 Uhr im Bushcamp bei Beaufort West angelassen und es folgte ein kurzes Stück N1, das uns bei den drei Schwestern auf die N12 überführte um bei Britstown für lange Zeit auf die N10 zu wechseln. Ohne Frühstück im Magen war es bei Prieska an der Zeit nach ca. 3 Stunden die Akkus aufzuladen. Der Motor kochte, im Tank war Ebbe! Vollgetankt und die fast leeren Strassenverhältnisse sichtlich genießend sahen wir in Upington erneut einen Pick 'n Pay von innen. Dort hieß es abermals: Bitte vollmachen, um nicht Gefahr zulaufen, einmal in den Weiten der Landschaft und zugleich siedlungsarmen Gegenden ohne den wichtigen Treibstoff dazustehen!

21 March 2018

Am späten Nachmittag schnürten wir mal wieder die Wanderschuhe für keine kurze Runde auf dem Gelände des Camp's. Unser stetiger Wegbegleiter, einer der Haushunde wies uns den Weg bis zum steinigen Aufstieg an einen Staudamm. Wir scheuchten ihn dennoch hinauf, das für ihn wahrscheinlich auch das erste mal gewesen sein dürfte. Zugleich begrüßte uns ein Wärter, der gleich wissen wollte ob der Hund beißt?! Natürlich nicht, machten uns auf die Suche des Rückweges, den wir dann über den Overflow des Staudamms in Begleitung unseres Hundegefährten nicht beschreiten wollten. Nach guten 5 Kilometern waren wir pünktlich zurück zum nächsten Barbecue. Später trafen wir bereits umfassende Vorbereitungen um morgen frühzeitig Richtung Upington aufbrechen zu können.
Mi. 21.03.2018 Karoo National Park Gleich nordwestlich von Beaufort West liegt der etwa 800 km2 große Karoo-Nationalpark. Dieser wird dominiert von den Nuweveld Mountains und einer sanftwelligen Savannenlandschaft. Wir passierten das Gate fast zeitgleich mit dem Sonnenaufgang um ca. 6:30 Uhr. Wohl wissend, dass unser erster Morning-Drive nicht wirklich viele großartige Wildsichtungen erwarten lässt, nutzten wir trotzdem unseren freien Eintritt, den wir mit der Wild Card auf Vorlage erhielten. Einige Bergzebras, Gnu's und eine Schildkröte sprangen bzw. krochen in Zeitlupe uns trotzdem vor die Linse. An sonst könnte man sich als Off-Road-Fahrer auf vier 4x4-Strecken austoben, wir nahmen vorlieb mit mit der Rentner-Strecke. Nichts desto trotz trat ich den Toyota bis auf's Äußerste. Um 10:00 Uhr nahmen wir unser Frühstück als die nur noch einzig verbliebenen Gäste in unserem Bushcamp auf unserer Terrasse mit Blick auf ein immer gut gewässertes grün ein, fast Golfplatzqualität!

20 March 2018

Bei Beaufort West angekommen, befanden wir uns sodann auch bereits nahe der Großen Karoo, einer Halbwüstenlandschaft. Gute 40 Minuten dauerte es und unsere Kühlbox war wieder mehr als gut sortiert, plus zusätzliche 4 Plastiktüten bis oben hin gefüllt für zwei abzuhaltende Barbecue's trugen wir zum Auto. Darin enthalten natürlich auch zwei Rib-eye-Steaks vom Strauß. Wir hatten ja aufgepasst. Wegen der Freilandhaltung der Tiere ist ein Steak äußerst wohlschmeckend und zart. Und weil Straußenfleisch wie alles Wildfleisch sehr wenig Fett hat, haben wir dieses zum abendlichen Dinner auch nur allerhöchstens medium garen lassen. Außerhalb von Beaufort West erreichten wir einige weitere Kilometer später das Gate unseres "Ko-ka Tsara Bush Camp's", in deren Betten wir die kommenden zwei Nächte von weiteren Abenteuern träumen. Wir zogen ins Chalet Nr. 6 ein. Mit einer kleinen Poolanlage sowie eines Feuerplatzes schmiegte es sich mit weiteren Chalets in ein Tal umgeben von zwei Bergketten ein.
Strauße gelten übrigens wegen ihrer Mini-Gehirne als die dümmsten Tiere der Karoo - und sind dennoch ihre Könige! Zum Ausgleich hat ein Strauß dafür unheimlich scharfe Augen, und mit seinem extrem dünnen und überdimensionierten langen Hals, den er knotenfrei um 360 Grad drehen kann, kann er wie mit einem Periskop die Gegend überwachen und dann bei Gefahr mit bis zu 70 km/h davonlaufen. Wird er dennoch mal angegriffen oder meint sich verteidigen zu müssen, kann er den Feind anspringen und ihn mit seinem kräftigen, scharfen Fußnagel glatt den Bauch aufschlitzen. Je weiter wir sodann auf der N12 gen Norden vordrangen, desto karger wurde die Landschaft und die Temperaturen stiegen langsam über 30 Grad. Die schnurgerade Straße, leicht wellig, erinnerte kurzerhand an ein ähnliches Landschaftsbild wie in Namibia, mit endlosen Weiten und mit sich am Horizont auftuenden Bergen im Hintergrund.
Di. 20.03.2018 Plettenberg Bay - Beaufort West - Ko-ka Tsara Bush Camp Heute setzen wir zum ersten größeren Sprung in den Norden an. Wieder über die N2 zurück Richtung Kapstadt bogen wir bei George erstmals auf die N12 ein. Dem Schild Richtung Oudtshoorn folgend. Oudtshoorn gilt als das Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht und ist die bedeutendste Stadt der Kleinen Karoo. Von daher war es nicht verwunderlich, dass sich in der dortigen Gegend viele Straußenfarmen ansiedelten. Eine davon ist die "Highgate Ostrich Farm". Während der Tour erfuhren wir alles über Strauße, von der Geburt, über die Aufzucht bis hin auf den Teller ins Restaurant. Teilweise sehr touristisch angelegt, brachte uns ein Eselsgespann auf die Rennanlage. Wir beobachteten ein extra für unsere Gruppe veranstaltetes Straußenrennen. Wenn wir gewollt hätten, wäre auch uns ein heißer Ritt offen gestanden. Mit Einschränkung jedoch, da ich mit meinem Gewicht die zulässigen 75 kg Traglast geringfügig überschritt...

19 March 2018

Mo. 19.03.2918 Plettenberg Bay Der Start in den Tag war ausgesprochen ruhig. Wir ließen es langsam angehen, da von oben etwas Nasses auf uns herabfiel. Am Kerbooms Beach stand dann Südafrika Kopf! Dort schlenderten wir einmal am Enrico's Restaurant den Strand entlang. Dazwischen kehrten wir - zuhause würden wir sagen - auf Oma's Bauernhof ein. Käse-Tapas sowie ein Salat so für zwischendurch. Ein Sauvignon Blanc zum abrunden der kleinen Happen. Angekommen im Natures Valley, einem weiteren Strandabschnitt, jedoch schon im dritten Teil des Nationalparks der Garden Route, Tsitsikamma gelegen, machten wir uns auf zum "Schweinekopf". So taufte man dort den Felsvorsprung über dem Strand, weit oben auch mit Blick auf Plettenberg Bay. Für die Anja sollten die an einer an den Strand gespülten Qualle nahenden Muscheln das Highlight des Tages werden!

18 March 2018

Am Abend taten wir mal wieder was für den dicken Bauch. Im "The Fat Fisch" Restaurant wurde zur Abwechslung ein Grillteller mit Muscheln, Garnelen, frittierten Tintenfischen sowie lokalem Fisch serviert. Ein solches Essen artet immer in Schwerstarbeit aus, sind doch die Muscheln auszuschlürfen und die Garneln von ihrem Gehäuse zu befreien. Daher folgte ein Käsekuchen als nachträgliche Stärkung. Der Kalorienverbrauch war schon enorm!
Unser Zimmer ist Teil von stilvoll umgebauten Pferdestallungen, die sich nahtlos in das weitläufige Pferdegehöft mit dem Namen T'Niqua Stable Inn einordnen. Das Pony "Marshmallow" ist der heimliche süße Star unter den hiesigen Pferden.
So. 18.03.2018 Plettenberg Bay - Robberg Nature Reserve Beautiful Day, heißt ein Song von U2, der diesen Tag wunderbar beschreibt. Ich blicke gerade auf einer Bank sitzend hinauf auf's Meer, die Grillen zirpen und die Sonne steht bei tiefblauem Himmel am Horizont. Unsere Wanderung im Robberg Nature Reserve, wieder ein, wenn nicht sogar das Highlight unseres Urlaubs. Seerobben, die schroffen Küstenwände und Felsklippen, das glasklare, türkisblaue Meer, die Seemöven und vieles mehr bekamen wir wieder auf einem Silbertablett serviert. Und dies in einer extralangen Fassung von fast 5 Stunden. Zahlreiche Fotostopps allerdings eingerechnet.

17 March 2018

Um ungefähr 18:00 Uhr bogen wir ab zum T'Niqua Stable Inn in Roodefontein bei Plettenberg Bay. Das abendliche Dinner buchten wir gleich mit! Das um 19:20 startende Barbecue wird aller Voraussicht nach innen abgehalten werden müssen, da erneut ein ekliger Wind anfing zu blasen.
Wir steuerten nicht direkt unsere nächste Unterkunft für die kommenden zwei Nächte an, sondern hielten Kurs auf eine bei Plettenberg Bay nahegelegene Schlangenfarm. Anja fand dort irgendwie ihre große Liebe zu diesen, kann man sagen Tieren?! Kuscheln und streicheln war angesagt. Duschen danach! Ich dagegen hielt immer ausreichend Sicherheitsabstand. Man weiß ja nie!
Bis wir auf die N2 gelangten crousten wir wieder einmal auf den größten Schotterpisten Südafrikas entlang von in den unterschiedlichsten braungefärbten Weide- und Ackerflächen, gekennzeichnet von der anhaltenden Dürre. Bei Wimpy's sollte unser nächster Boxenstopp sein.
Sa. 17.03.2018 De Hoop Nature Reserve - Plettenberg Bay - T'Niqua Stable Inn Auf der Suche nach dem perfekten Dünenbild stand vor der Weiterfahrt nach Plettenberg Bay ein Strandspaziergang bei Koppie Alleen auf dem Programm. Noch war nämlich kein fotobuch-taugliches Bild im Kasten. Bei besten blauem Himmel gaben wir Models unser bestes.

16 March 2018

Zum abendlichen Dinner schreibe ich nichts weiter. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das Lachsfilet war nach den fleischlastigen Abendessen zuvor eine willkommene Abwechslung, wohingegen Anja gefallen an den Lammrippchen fand.
Zur Mittagszeit gab's ein zweites Frühstück, bestehend aus einem Becher Müsli, von dem Anja's Freunde die Rebhühner auch gerne was abbekommen wollten. Nix da! Auf unseren Mittagsschlaf folgte ein erneut kleiner Spaziergang bei wieder auffrischendem Wind. Zurück im Bett wurde bei Anja die Heizdecke angestellt.
Auf besonderem Wunsch! Liebe Grüße nach Ansbach 🐎😎
Fr. 16.03.2018 De Hoop Nature Reserve Der Sternenhimmel hielt nicht was Anja sich für diesen Freitag erhoffte. Die am Tag zuvor klargemachte um 8:00 Uhr startende Küstenwanderung begann mit dem Treffpunkt beim Haupthaus. Mit dem Auto fuhren wir zum Koppie Alleen, den markanten Sanddünen am Indischen Ozean gelegen. Ca. 2 Stunden zeigte unserer Guide die uns bisher unbekannten Schätze des Meeres. Dabei knackte er seinen persönlichen Rekord, indem er 5 Tintenfische aus den noch mit Meerwasser gefüllten Senken herauszog. Teils saugten sich diese mit ihren Armen und Saugnäpfen extrem an allem fest, was sie zu greifen bekamen. Seesterne, Seeigel, mehr oder minder schön anzuschauende Muscheln sowie einige nicht mehr namentlich bekannte Meerestiere säumten unsere Tour! Und wer auf dem ein oder anderen Bild nichts genaues erkennt, bitte zweimal hinschauen!

15 March 2018

Manche Leute kommen eher wegen den exotischen Tieren nach Südafrika, um im Rahmen einer Safari oder eines Game Drives sich auf die Suche nach den Big Five's zu begeben. Für andere und dazu zähle ich mich ist das Essen mindestens genauso wichtig! Von daher ist es selbstverständlich auch unsere Essensorgien in entsprechender Art und Weise zu würdigen. Für die kommenden zwei Abende buchten wir ein Dinner im Restaurant des hiesigen Nationalparks. Ein 3-Gänge Menü warte darauf von uns verspeist zu werden. Seht selbst was die Küche aufzauberte. Der Fußweg zum Haus Nr. 5 genannt Duiker, offenbarte eine sternenklare Nacht, was auf einen wolkenfreien nächsten Tag hoffen lässt. Wir sind gespannt!
Das Wetter lies jedoch maximal zu wünschen übrig. Auf der Hinfahrt noch bewölkt, tropfte es am Nachmittag leicht vom Himmel herunter. Zu dieser Zeit schlenderten wir ein wenig an der nahegelegenen Meeresbucht entlang. Die immer im Augenwinkel liegenden Sanddünen vermochten ihren Glanz jedoch nicht so richtig zum Vorschein zu bringen. Allein unsere Vorstellung verhalf sich ein malerisches Bild von diesem Ort zu erschaffen. Ein später Nachmittagskaffee führte zwischen den anschleichenden Rebhühnern und Anja zu einer ausgiebigen Bekanntschaft. Teile von unseren Muffins trugen dazu erheblich bei, deren anziehende Wirkung allerdings schnell wieder verpuffte. Ich geb's auf mit euch!
Do. 15.03.2018 Cape Agulhas - De Hoop Nature Reserve Auf zur Polizei, wieder einmal! Leider ist unser Auto nicht ganz unbeschadet aus der Aktion "Festgefahren im Schotterbett" herausgekommen. Die Stoßstange des Trucks touchierte mehr oder weniger stark die hintere linke Seite. Neben und unterhalb des Tankdeckels nahm die Kunststoffverkleidung sowie das Seitenblech Schaden, Lackabschürfungen als auch zwei Dellen waren die Folge. Der diensthabende Sergeant nahm die ganze Sache äußerst entspannt, notierte sich unsere Pass- und Führerscheinnummer und gab den Vorfall kurz zu Protokoll. Wir erhielten einen Fresszettel, auf der die für uns wichtige Vorfallnummer für die Autovermietung stand. Die ganze Angelegenheit war, wenn überhaupt, nach 15 Minuten erledigt. Er wünschte uns zum Abschied noch einen wunderschönen Urlaub und Weiterreise in Südafrika und wir nahmen Kurs auf das De Hoop Nature Reserve and Marine protected Area.

14 March 2018

So schön der Morgen, so ungemütlich der Abend. Deckte Anja zu Beginn unseres Barbecue's noch den Tisch auf unserer Terrasse, setzten wir den ersten Messerstich in das heute sehr gelungene und saftig schmeckende Rib-eye-Steak im inneren unserer Lodge. Weiterhin behielt der Wetterbericht recht und es setzte ein starker Wind an, der sogar etwas Gischt an die Fensterscheiben beförderte. Mit unserem zweitem Barbecue wurde die erste Flasche Rotwein, ein 2017er Carbernet Sauvignon genannt Tall Horse geleert.
Ein weiteres schönes Fotomotiv stand uns mit dem Leuchtturm zur Verfügung, der 1848 erbaut, die alles überragende Landmarke ist.
Weiter auf dieser Straße erreichten wir nach kurzer Zeit das eigentliche Kap. Auf einem Steinmonument ist die Scheidelinie zwischen Atlantischem und Indischem Ozean eingezeichnet. Es stellt ebenso den südlichsten Punkt Afrikas dar. Der mittels einer überdimensionalen am Boden liegenden topografischen Landschaftskarte nachgebildete afrikanische Kontinent offenbarte neben der schieren Landesgröße auch unseren derzeitigen Standort (auf der Welt). Südlicher von uns lag jetzt nur noch die Antarktis.
Das bereits gestern gesichtete Schiffswrack mit dem Namen "Meisho Maru" zeugt von unzähligen Havarien, die sich ums ganze Kap herum ereigneten. Dieses japanische Fischerboot sank am 16.11.1982 mit 240 Tonnen gefrorenem Thunfisch an Bord und liegt nun auf dem Weg zum westlichen Suiderstrand am Ufer.
Das steinige Kap ist bei Sturm und schlechtem Wetter ungemütlich, wenn allerdings die Sonne scheint, kann man in den Felsen herumklettern und Muscheln sehen. Über den Rundwanderweg "Two Oceans Hiking Trail" erkundeten wir so das Kap. 10,5 Kilometer bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel brachten uns entlang der Küste landeinwärts über einen Hügel zum eigentlichen Aussichtspunkt der Route. Unseren Blick in die Ferne richtend, erblickten wir das Zusammentreffen der beiden Ozeane, dem Indischen und dem Atlantischen.
Mi. 14.03.2018 Cape Agulhas

13 March 2018

... Beim ersten Versuch riss es jedoch sofort. Kurzerhand fragte der Fahrer des Trucks nach einem Messer. Als er mit zwei Sicherheitsgurten zurückkam wussten wir wofür er es gebraucht hatte. Damit stellte sich der Erfolg ein. Wir zogen mit vereinten Kräften das Auto aus dem Schotter heraus und den LKW fast hinein. Eine weitere Stunde später, es war mittlerweile ca. 17:30 Uhr, erreichten wir endlich das Gate. Welch aufregender Tag, der uns mit drei äußert hilfsbereiten südafrikanischen Menschen unverhofft in Kontakt brachte. Nach all der schweren Arbeit musste umgehend der hauseigene Grill angezündet werden. Auf diesem fanden sich kurzerhand drei Boerewors (Bauernwürste) sowie zwei T-Bone-Steaks wieder. Aus unserer Lodge mit der Nr. 10 blickten wir vor unserem Steak sitzend hinaus auf das offene Meer. Wir ließen uns unser erstes eigenes Barbecue sichtlich schmecken und erfreuten uns an dem fantastischen Ort mit einem immer währenden Meeresrauschen im Hintergrund.
Wir holten an der Rezeption des Agulhas Nationalparks unseren Schlüssel für unsere Lodge ab. "Komm lass uns einen kurzen Abstecher zum links neben uns an der Küste liegenden Schiffswrack machen!" Gesagt getan. Anja meinte wir hätten schon hier einen SUV mit Allradantrieb buchen sollen, da steckten wir schon im Kies unter uns fest. Wie die Anfänger noch zwei-/dreimal richtig Gas gegeben, vor und zurück, und wir lagen mit dem Toyota Corola, genauer mit dem Unterboden bereits mehr als gut auf dem Kies auf. Die vorderen Räder hatten sich derweil tiefer und tiefer in den Kies gebohrt. Ich lief an die Straße um ggf. Hilfe zu organisieren. Ich hatte Glück und konnte zwei Bauarbeiter mit ihrem Truck stoppen. Sie wollten uns helfen. Zur gleichen Zeit fuhr Daniel Richtung Strand, der ebenso unser Dilemma bemerkte. Wir gruben mehrmals die Räder frei und befestigten ein erstes Seil zum herausziehen an beiden Stoßstangen. ...
Di. 13.03.2018 Kapstadt - Cape Agulhas Auf zum "Ende der Welt", dem Cape Agulhas. Auch als "Kap der Stürme" bezeichnet ist es zugleich der südlichste Punkt des Kontinents Afrika. Auf dem Weg dorthin machten wir extra einen Halt an einer weiteren, für Besucher zugänglichen Pinguinkolonie in Betty's Bay. Die im Stony Point Nature Reserve lebenden afrikanischen Pinguine führten zu mindestens weiteren 100 Bildern auf Anja's Speicherkarte. Gut dass diese mit ihren 64 Gigabyte ausreichend Platz für jeden erdenklichen Schnappschuss bot. Pinguine werden übrigens ca. 65 cm groß, zwischen 3,1 und 3,6 kg schwer und im Durchschnitt 10 bis 11 Jahre alt, wobei viele auch 20 Jahre auf den Buckel bekommen. Jungtiere haben zu Beginn graue Federn, erst später wechseln Sie in ihr typisch schwarz-weißes Pinguin-Outfit.

12 March 2018

...Wahnsinn! Ein äußert stimmiges Gesamtpaket aus lokalem Ambiente, köstlichem Essen und unterhaltsamen Entertainment. Dazu alles richtig afrikanisch gehalten. 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Als Vorspeise hatten wir einen Salat des Hauses sowie ein geräuchertes Carpaccio vom Krokodil, ähnlich wie der Geschmack eines geräucherten rohen Schinkens. Als Hauptgänge wurde die Pan African Platter, d.h. Filetstücke vom Strauß, Kudu und vom Springbock für mich und nur Straußen-Filet für Anja serviert. Als Nachtisch einen Meltdown, Vanilleeis mit Amarula und Schokoladensauce übergossen mit Espresso. Die aufspielende zuerst instrumentale Musik umrahmte unser Dinner später mit afrikanischen Gesang und Tanz. Sehr schön anzuhören und anzuschauen.
Machen wir einen Nachmittagsspaziergang? Natürlich und auf ging's zum Tafelberg. Dort kauften wir mit unserer Wild Card ein Ticket für die Seilbahn, die uns mit drehender Gondel nach oben hievte. Das Tafelberg-Plateau ließ uns im Rahmen unseres Rundgangs wunderschöne Blicke auf die Stadt sowie deren umliegenden Strandbuchten erhaschen. Völlig windstill liefen wir auf dem Dach des Tafelbergs umher und stoppten an dem ein oder anderen tollen Aussichtspunkt um ein weiteres Foto unserer Urlaubssammlung. Gut dass unser Platz für's Abendessen bereits reserviert war. Anja kümmerte sich auf Empfehlung von einem Teilnehmer unserer gestrigen Weintour um einen Platz bei Marco's African Place. Wir sind gespannt, oder vielmehr ich, welches "Game" (Wild) es geben wird! :-) Los geht's um sieben.
Wir verließen das Kap der guten Hoffnung mit den eintreffen einer Vielzahl von kleineren und größeren Touristenherden und frühstückten in Simons Town. Gestärkt statteten wir der am Boulders Beach ansässigen Pinguin-Kolonie einen erneuten Besuch ab. Dort stach die Sonne nicht nur auf unsere Köpfe sondern auch auf die der Pinguine herab, welche sich um die Mittagszeit mehr oder weniger alle eine Auszeit zu nehmen schienen. Sich bewegende Pinguine oder gar im Wasser schwimmende waren Mangelware. Die Fotomotive daher aber umso besser. Spätestens hier gingen aber auch wir in dem Touristenschwarm unter. Später sollten auch wir bei warmen 31 Grad zurück in der Villa Marina etwas relaxen und die Füße hochlegen.
Mo. 12.03.2018 Kapstadt - Kap der guten Hoffnung 4:45 Uhr, der Wecker klingelte und es fiel der Startschuss zum Aufbruch. Das erste Tagesziel, das Eingangsgate zum Kap der guten Hoffnung. Pünktlich wie die Maurer öffnete sich für uns um 6:00 Uhr die Schranke um in den gleichnamigen Nationalpark einzufahren. Kurz noch eine lange Hose und Jacke angezogen marschierten wir zugleich den Weg zum Leuchtturm hinauf. Oben auf den Sonnenaufgang wartend zischte uns egal aus welcher Richtung ein ziemlich kühler Wind um die Ohren. Um ca. 6:40 Uhr spitzte die Sonne erstmals über den Horizont und tauchte kurze Zeit später das Meer in ein funkelndes rot. Bald erreichte diese den Leuchtturm des Cape Point's. Stück für Stück arbeitete sie sich zum eigentlichen Cape of Good Hope vor, das wir mittels einer kurzen Wanderung von vielleicht einer Stunde inkl. zahlreicher Fotostopps zum wiederholten Male einen Besuch abstatteten.

11 March 2018

1. Vergenoegd Wine Estate 2. Lovane Boutique Wine Estate 3. Middelvlei Wine Estate 4. Uitkyk Wine Estate 5. Mitre's Edge Boutique Winery Um das Resümee schon vorwegzunehmen. Wieder ein fantastischer Tag mit zum Ende hin immer größeren Spaßfaktor, nicht zuletzt wahrscheinlich auch dem steigenden persönlichen Alkoholgehalten jedes einzelnen geschuldet. Das sonnige Wetter tat sein übriges dazu. Einerseits wurden die Weine mit ausgefallener Schokolade, woran Anja großen Gefallen fand, andererseits mit Käse serviert, was eher mir zugute kam. Ein typisches afrikanisches Mittagessen setzte dieser Tour die Krone auf, welches uns auf dem Middelvlei Wine Estate gereicht wurde. Da ich kaum einen Wein verschüttete, war mein Gemütszustand als wir um ca. 17:30 Uhr zurückkamen dementsprechend fröhlich.
So. 11.03.2018 Kapstadt - Weintour Wie fühlt man sich, wenn man um kurz nach 10:00 Uhr morgens den ersten Wein probiert? Und sich dies in Summe auf fünf unterschiedlichen Weingütern mit je fünf weiteren Weinen den Tag über verteilt regelmäßig wiederholen sollte? Dieser Frage gingen wir direkt nach unserem Frühstück um 8:00 Uhr heute nach. Mein letztes Toast verspeiste ich im Mini-Van, wusste ich noch vom letzten Mal, dass doch nichts über eine gute Grundlage geht. Zwar buchten wir die Tour beim gleichen Anbieter "Wine Flies Wine Tours", jedoch chauffierte dieser uns mit anderen netten Leuten aus aller Welt (UK, USA, Holland, Finnland) zu uns teilweise neuen Weingütern rund um Stellenbosch gelegen.

10 March 2018

Und weil die Füße heute noch nicht genug gelaufen sind, machten wir uns am späten Nachmittag auf, den Lion's Head zu erklimmen. Dass es wirklich so kam, stellte sich spätestens nach den ersten Kilometern zum einlaufen heraus. Der Lion's Head liegt neben dem kleineren Signal Hill und ist neben dem Tafelberg der zweithöchste Berg mit 669 m. Allein der Aufstieg lässt sowohl einen wunderbaren Blick auf die Three Anchor Bay als auch auf die Table Bay zu. Kurzum ein 360 Grad Blick über die Mutterstadt Südafrikas. Oben angekommen warf der sich anbahnende Sonnenuntergang das Bergplateu in rötlich leuchtende Lichtfarben. Sodann die Sonne im Meer untergegangen schien, machten wir uns mit einer Horde anderer junger Menschen in einer Kolonne zurück auf Los. Gut dass wir mit Einbruch der Dunkelheit die Passagen mit Kletterhilfen an den kurzzeitigen Steilwänden des Lion's Head erfolgreich hinter uns lassen konnten.
Zwischenzeitlich stärkten wir uns im Motherland Coffee Company. Die zweite Tour startete von hieraus mit dem Thema Apartheid. Apartheid ist das System der Rassentrennung, euphemistisch auch "Politik der getrennten Entwicklung" genannt. Als ideologischer Architekt und Begründer gilt Hendrik F. Verwoerd. Die lange Liste der Apartheidsgesetze sicherten den Weißen alle Rechte und Freiheiten und schränkten die der Schwarzen massiv ein. Die Staatsdoktrin währte über 45 Jahre bis 1994. Erst in diesem Jahr fanden die ersten freien Parlamentswahlen statt, die der African National Congress kurz genannt ANC und spätere Staatspräsident Nelson Mandela mit rund 63 Prozent für sich entscheidet. Die Strecke führte entlang des Company's Garden, über die Houses of Parliament und die Old Slave Lodge hinein in den District Six und endete vor der City Hall am Grand Parade neben dem Castle of Good Hope.
Sa. 10.03.2018 Kapstadt - Sightseeing - Lion's Head Erster voller Tag in Kapstadt und wir machten das, wozu beim letzten Besuch keine Zeit blieb. Kultur stand auf dem Programm. Der Morgen bewölkt und teilweise etwas frisch, klarte es zum Nachmittag hin auf, richtig sonnig wurde es jedoch nie. Vereinzelt fielen sogar eine Handvoll Regentropfen vom Himmel, die den "Water Day Zero" allerdings in keinster Weise verlängerten. Die vorherrschende Wasserknappheit in Kapstadt machte sich an vielen Stellen bemerkbar. Hinweisschilder auf Toiletten oder auch mehr oder weniger künstlerische Objekte erinnerten an den bewussten Umgang mit dem kostbaren Nass. Unsere erste City Tour verpassten wir leider um ca. 20 Minuten. Der zweite Versuch eine Telefonkarte zu kaufen blieb auch heute morgen wieder erfolglos. Fehlte es gestern noch an unserem Ausweis, hinderte uns heute ein Systemausfall an der Erfassung unserer Daten.

9 March 2018

Unser Opening-Dinner im "The Butcher Shop & Grill" verhielt was uns versprochen wurde. Ein angenehmes Ambiente direkt am Beach Drive gelegen. Ein klassischer Fleischtempel speziell für Steaks-Liebhaber, zumindest wie ich es bin. Anja gewöhnt sich so langsam daran. Sein Fleisch konnte man direkt in einer Theke aussuchen, von der es dann medium-gebraten genüsslich verspeist werden konnte. Ein Cabernet-Sauvignon rundete das Ganze vollmundig im Geschmack und leicht im Abgang sichtlich zufrieden ab.
Cape Town welcome back! Bis jedoch der neue Reisepass sein erstes neues Visum erhielt ging nochmals eine Stunde ins Land. Wie heißt es doch so schön: Die Europäer haben die Uhren, die Afrikaner die Zeit! Danach begrüßte uns unser Autoverleiher AVIS mit einem Hot-Dog inkl. Getränk. 4 Wasserflaschen gab's obendrauf. Ob das eine Anspielung auf die vorherrschende Wasserknappheit in Kapstadt sein sollte? Nein war es nicht. Vielmehr eine Werbemaßnahme im Rahmen des am Sonntag stattfindenden Radrennens rund um die Kapregion. Den Nachmittag verbrachten wir bei leicht bedecktem Wetter an der Victoria & Alfred Waterfront. Die Location für das nun folgende Opening-Dinner ist bereits gebucht.
Fr. 09.03.2018 Ankunft in Kapstadt Der Bildschirm im Flieger zeigte 7:22 Uhr Ortszeit und es verbleiben noch ca. 2 Stunden Flugzeit. Wir überqueren gerade Namibia mit seiner Hauptstadt Windhoek, deren Gäste wir im Jahr 2015 waren. Ohne genau zu wissen wie ich die letzten Stunden überstanden habe, Bladerunner habe ich angefangenen zu schauen, das Ende aber nicht mehr mitbekommen. Nun steht frühstücken auf dem Programm. Um 9:20 Uhr setzen wir schliesslich planmäßig zur Landung in Kapstadt an.

8 March 2018

Do. 08.03.2018 Flug über Zürich nach Kapstadt NUE-ZRH-CPT oder Nürnberg-Zürich-Kapstadt, so lautet die Flugroute in unseren Jahresurlaub 2018. "Back to South Africa", dort wo wir bereits 2014 erstmals einen Fuß auf den afrikanischen Kontinent setzten. Aber dazu später mehr. Für gewöhnlich starte ich äußerst unvorbereitet in den Urlaub. Soll heißen, arbeiten bis zur letzten Stunde, um dann maximal unentspannt in den Flieger zu steigen. Aber siehe da, ich hatte heute bereits meinen ersten Urlaubstag, Anja arbeitete dagegen bis ca. 15:00 Uhr. Sie sollte am Ende etwas gestresst sein. Trotzdem empfing ich heute morgen einen weiteren Gartenbauer und sprach mit ihm unsere Wünsche hinsichtlich unserer Außenanlagen durch. Anschließend holte ich im Bürgerbüro der Stadt Herzogenaurach meinen schon Anfang des Jahres neu beantragten Reisepass ab. Andere Leute spekulierten derweil darauf, dass hier irgendetwas schief läuft, so dass sie an meiner Stelle Richtung Südafrika aufbrechen konnten. :-)