Germany, Netherlands · 8 Days · 27 Moments · August 2017

Zomervakantie in Makkum Beach


19 August 2017

Abschlussbericht
In Amsterdam habe ich ein Plakat für die Harry Potter Ausstellung gesehen. Diese Ausstellung wandert um die ganze Welt ist zur Zeit in Holland anzuschauen. Dafür sind wir nach der Windmühlen-Show nach Utrecht gefahren. Neben Requisiten und Kostümen aus den Filmen gab es auch einiges zum Ausprobieren. So konnte Juli Quiddich Bälle werfen, an Alraunen ziehen (wie beim Umtopfen im Film) und auf Hagrids Stuhl in seiner Hütte Platz nehmen. Natürlich gab es auch diverse Zauberstäbe und magische Gegenstände anzuschauen. Eine schöne Ausstellung, die uns an den Besuch von Alnwick Castle in England im letzten Jahr erinnert hat. Dort wurden viele Außenaufnahmen für die Hogwards Schule in den Harry Potter Filmen gedreht.
Das Highlight in Zaanse Schans sind aber die Windmühlen. Diese Zeugen der Vergangenheit haben mit der Erfindung von Dampfmaschine und Elektrizität ihren Einsatzzweck verloren. Früher gab es an die 1000 Windmühlen in Holland, schön dass es wenigstens ein paar davon noch (oder wieder) gibt. Die Mühlen hier funktionieren noch vollständig und zeigen die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Es gibt hier Öl-, Getreide- und Sägemühlen. Wir haben eine Sägemühle besichtigt, dank des windigen Wetters wurde auch ordentlich gesägt. Zum Abschluss gab es die besten holländischen Waffeln, die wir bisher gegessen haben, zusammen mit frischen Himbeeren und Erdbeeren. 🇳🇱 LEKKER Wafels.
Bereits vor unserer Reise hat Antje etwas über die Touristenattraktion Nr. 1 in Holland - Zaanse Schans - gelesen. Hierbei handelt es sich um ein historisches Windmühlendorf, das wieder aufgebaut wurde um den Menschen heute zu zeigen, wie hier früher gelebt und gearbeitet wurde. Wie bei Touristenattraktionen üblich und in Holland nach unserem Amsterdambesuch noch viel mehr zu beachten, ist hinter mit vielen Besuchern zu rechnen. Daher starteten wir um 8:15 in Richtung Amsterdam, um vor dem Massentourismus dort zu sein. Bereits am Parkplatz würden wir von 3 Reisebussen voller Chinesen erwartet. Vielleicht konnten die ja auch nicht mehr schlafen 😉. Um 9:15 war es aber noch sehr überschaubar und wir waren bei unserer Abfahrt dankbar, so früh losgefahren zu sein. Wir haben in einer Werkstatt gesehen, wie die typisch holländischen Holzschuhe hergestellt werde. In der Käserei haben wir Käse verkostet, von dem Holland neben Gouda und Edamer noch viel mehr zu bieten hat.

18 August 2017

Das Wetter sollte auch an diesem Tag sehr wechselhaft sein. Den Vormittag verbrachten wir mit Lesen und Kartenschreiben, während es draußen stürmte und regnete. Gegen Mittag klarte es etwas auf und wir haben uns die Fahrräder geschnappt, um Makkum zu erkunden. Der Ort ist nicht sehr groß, rund um die Schleuse zum Ijsselmeer und den Marktplatz gibt es aber einige Geschäfte und nette Restaurants. Alles erinnert uns ein wenig an die auch aus Backsteinen erbauten Küstendörfer in England. Am Abend haben wir noch einmal ein Boot geliehen und sind zu dritt durch die Kanäle des Makkum Beach Resort geschippert. Ein ruhiger Tag zum Ausruhen 😴.

17 August 2017

Also kam Museum Nr. 2 auch auf unsere Liste und wir bummelten stattdessen weiter durch die Stadt, vorbei an Coffeeshops und ein paar Rotlichtfenstern, die Juli besonders interessant fand 😳. Zum Abschluss entdeckten wir ein süßes, kleines französisches Café in einem alten Haus wo wir richtigen Kaffee tranken und Juli einen bretonischen Schoko-Banane Crêpes bestellte. Mit der Tram fuhren wir im Anschluss zurück zum Parkhaus. Auch hier zeigte sich der spezielle Umgang der Amsterdamer mit Karten: Statt Fahrkarten abzustempeln, muss jede Fahrt beim Einsteigen einzeln ein- und beim Aussteigen wieder ausgecheckt werden. 🤔
Der nächste Programmpunkt war das Anne Frank Haus in der Prinsengracht. Der Regen hatte sich etwas gelegt, so dass wir entlang der Prinsengracht spazieren konnten. Unterwegs sahen wir viele Hausboote, schöne alte Häuser und ließen uns entlang der Menschen treiben. Schon von weitem sahen wir die nächste Menschenschlange. Wir hatten den Eindruck, alle sind auf die Idee gekommen, den Regentag in Amsterdam zu verbringen. Die Stadt scheint an schönen Tagen aber noch voller zu sein. Am Anne Frank Haus stellten wir fest, das Eintrittskarten nur noch online verkauft werden, man aber ab 15:30 in einer 200 Meter Schlange anstehen kann, um Restkarten für den jeweiligen Tag zu bekommen. 😤 In Amsterdam gibt es merkwürdige Regeln im Umgang mit Eintrittskarten. Stattdessen sind wir am Kuhmuseum und an einem Shop für Badeenten vorbei gekommen. Bei beiden waren keine Warteschlangen zu sehen 😜.
Wir wußten, dass das Wetter schlechter werden sollte. Deshalb hatten wir für heute einen Tag in Amsterdam geplant. Es regnete schon beim Frühstück, so das wir heute nicht auf der Terrasse sitzen konnten. Auch in Amsterdam regnete es. Wir hatten gelesen, dass die Parkplätze dort sehr teuer sind (6-8 Euro pro Stunde), deshalb haben wir ein P+R Parkhaus ausgewählt. Von dort sind wir mit der Tram bis zum Rijksmuseum in 15 Minuten gefahren. Dank der schlauen Karten App auf dem iPhone Wüsten wir immer, wohin wir gehen und mit welcher Tram wir fahren mussten. Eine super Erfindung. Das Rijksmuseum stand nicht auf dem Plan, wir wollten zum Van Gogh Museum in der Nähe. Schon von Weitem sahen wir die Mega laaaange Schlange 😳. Im strömenden Regen hätten wir hier 2 Stunden anstehen müssen. So viele Besucher hatten wir an einem Regentag nicht erwartet. Das werden wir nachholen an einem anderen Tag. Stattdessen waren wir essen, es gab sehr lekkere Pizza. 🍕

16 August 2017

Am Abend hat Juli Antje zu einer kleinen Tour auf dem Zwanenbalg Kanal mitgenommen. Beide sind wieder trocken an Land gekommen 😅. Am späten Abend bin ich dann mit Juli noch einem mit dem Boot bis zur Hafeneinfahrt gerudert. Dort waren bereits ganz schön viele Wellen, der Wetterwechsel der uns die kommenden Tage begleiten sollte, kündigte sich hier bereits an.
Heute sind wir zu einem kleinen botanischen Garten in der Nähe von Leeuwarden gefahren. "De Kruidhof" ist ein kleiner Hof, den man besichtigen kann, wo aber auch Pflanzen gezüchtet werden, die man kaufen kann. Ausstellung und Gartenmarkt in einem, sozusagen. Juli und ich haben auf einem Spielplatz gespielt, wo es Hängerutschen und Wasserspiele gab. Beim Spazieren haben wir dann noch ein paar Ideen für unseren Garten gesammelt, die wir in nächster Zeit umsetzen wollen. Zum Abschluss gab es selbstgemachte Apfelsaft und leckeren Kuchen im Café.

15 August 2017

Eigentlich dachten wir, dass mit Julis Tag der Ruhe die Magen-Darm Erkrankung unser Ferienhaus verlassen hat. Leider haben wir uns getäuscht. In der Nacht musste Antje ein paarmal das Bad ungeplant besuchen. Für Antje hieß es also einen Tag in Ruhe auf Sofa und Bett zu verbringen, während Juli und ich uns ein Elektroboot ausgeliehen haben, um damit die Kanäle des Ferienresorts zu erkunden. Juli hat das Steuern und Gasgeben schnell gelernt, so dass Kapitän Juli viel Spaß als Bootsführer hatte. Manchmal durfte auch ich wieder ans Steuer. An einer flachen Stelle haben wir unser Boot dann auch in den Sand gesetzt, dank Julis Einsatz (er schob es wieder frei) konnten wir die Fahrt aber schnell fortsetzen. Ganz schön mutig von ihm, ins kalte Wasser zu steigen. Auf dem Weg zurück zur Vermietstation haben wir dann noch ein halb vollgelaufenes Treetboot mit einer vierköpfigen Familie an die Leine genommen und abgeschleppt. Ein Tag voller Abenteuer war das. Am Abend war auch Antje wieder fit.

14 August 2017

Zum Abschluss haben wir dann noch Känguruhs gesehen, von denen Juli sogar eines gestreichelt hat. Schwimmend, wie auf den Schildern angekündigt, haben wir sie leider nicht gesehen. Stattdessen waren wir aber pünktlich zur Seelöwenfütterung an Ort und Stelle und konnten das Spektakel live beobachten. Die Seelöwen haben ganz schön viele Fische verdrückt. Dann ging's wieder zurück zum Ferienhaus, wo wir am Abend den Camping-Gasgrill ausprobiert und Burger gegrillt haben. Das war sehr lekker 🇱🇺
Nach knapp 45 Minuten Fahrt haben wir den Aquazoo erreicht. Ein toller Zoo mit vielen am und im Wasser lebenden Tieren und jeder Menge kleiner Abenteuer. Abkürzungen für Kinder über Baumstämme und Seilbrücken, Flöße und Touren mit dem Ruderboot ließen keine Langeweile aufkommen. Pinguine, ein spielender Eisbär und Robben in einem riesigen See waren voll interessant. Eine Tour mit dem Ruderboot war besonders für Kapitän Juli toll, während ich durch den Seerosenteich Rudern durfte 😉.
Nachdem Juli wieder eingefangen war, sind wir zu unseren ersten Ausflug nach Leeuwarden in den Aquazoo gestartet. Auf dem Weg dorthin schwebte ein Stück Straße vor uns in der Luft. Was auf den ersten Blick aus der Ferne wie ein Kunstwerk aussah, war bei näherem Hinsehen tatsächlich ein Stück der Straße vor uns. Und wieder handelte es sich um eine spezielle Form der holländischen Zugbrücke 😳.
Nach dem Frühstück wollte Juli nochmal den Swanenbalg erkunden. Mit dem Rudern lief es aber nicht so gut, weil es ziemlich windig war. Ich bin dann drei Häuser weiter vom Steg zugestiegen und habe unser Kind wieder nach Hause gerudert. Frühsport haben wir hier nämlich inklusive 😅.

13 August 2017

Die Sonne machte sich langsam auf den Weg zum Meeresgrund, sie wollte also untergehen. Während Juli noch einen Film schaute, wir hatten ja einen Fernseher und DVD Player im Wohnzimmer, machten Antje und ich noch einen kleinen Spaziergang zu einem der Strände. Am Horizont waren zu viele Wolken, so dass wir die Sonne leider nicht im Meer versinken sehen konnten, aber schön wars trotzdem. Und auch total windstill. Auf dem Weg zurück trafen wir auf tausende von Mücken, die hier oben aber nicht stechen, da es sich um eine andere als bei uns daheim bekannte Art handelt.
Der Tag ging genauso sonnig zu Ende, wie er begonnen hatte. Ich habe In Sweet Chili marinierte Hühnchenfilets gebraten, die zusammen mit Tortillas und Salat die Grundlage für unser Abendessen waren - es gab selbst gefüllte Wraps, eine von Julis Leibspeisen. Im Anschluss spielten wir Kniffel und tanken Wein. Nicht ganz alle, für Juli gab es ne Cola.
Am Nachmittag hat Juli dann den Swanenbalg Kanal allein unsicher gemacht. Aus der Rettungsweste schaute nur der Kopf heraus, da sie beim Sitzen immer etwas hoch rutscht. Kapitän Juli sah total süß aus, wie er da so umher paddelte und er hatte voll den Spaß dabei. Mit einem Walkie-Talkie ausgestattet konnten wir auch immer Kontakt zum Kapitän halten und ihm neue Forschungsaufträge durchgeben, die er gern erfüllte (Schau mal in Tortuga vorbei, vorn an der Landspitze wo das Schilf ins Wasser wächst...).
Nach der ersten Runde durch die Kanäle des Resorts haben wir uns die Fahrräder geschnappt und sind nach Makkum gefahren zum Einkaufen. Im Jumbo Supermarkt gibt es eine Orangensaftmaschine, wo man sich frisch gepressten Saft zum Mitnehmen selbst auf Flaschen ziehen kann. Der Saft schmeckt super lekker 😋und wir haben beschlossen, jetzt jeden Tag frischen Saft zu trinken.Auf dem Rückweg haben wir am Hafen noch frisch gebackenen Fisch gekauft, den es dann auf der Terrasse zum Mittag gab.
Die Sonne ☀️ schien auf unsere schöne Terrasse, was lag also näher als ein entspanntes, sonniges Frühstück am Wasser. Gesagt - getan, haben wir einen entspannten Vormittag auf der Terrasse genossen. Dabei haben wir natürlich die erste Portion Vla und Toast mit Hagelslag genossen. LEKKER! Nach dem Frühstück wurde das Boot zu Wasser gelassen 🚣🏻 und die Jungs haben das Resort vom Wasser aus erkundet, während es sich Antje mit einem Buch gemütlich gemacht hat.
Gleich nach dem Aufwachen schauten wir beim Juli im Zimmer vorbei. Er schlief noch und sah wieder ganz gesund aus. Zum Glück war alles schnell vorbei und ihr mussten kein krankes Kind im Urlaub pflegen. Der Blick aus dem Fenster war genauso friedlich und ruhig wie bereits am Abend zuvor. Wir konnten eine absolute Ruhe genießen, wie nur selten an einem Morgen zuhause in Gaimersheim. Das Wasser war reglos und friedlich und niemand lärmte umher. Das versprachen schöne und entspannte Ferien zu werden.

12 August 2017

Nachdem wir heute mega früh aufgestanden sind und eine lange Fahrt hinter uns hatten, waren wir abends total kaputt. Nicht der smootheste Start in den Urlaub, aber dafür ein traumhaft ruhiges Feriendorf. Es war absolut still, wir hatten das Fenster geöffnet, hörten das Wasser plätschern und schliefen schnell ein 😴.
Nach unserem ungeplanten Stop auf der Autobahn sind wir ohne weitere Überraschungen gut in Makkum angekommen. Während Juli mit einem Eimer ausgestattet eines der beiden Sofas im Wohnzimmer bezog, räumten Antje und ich das Auto aus und das Haus ein. Wir hatten ein schönes, reetgedecktes Haus direkt am Wasser, mit einer schönen großen Terrasse und einem eigenen Steg gebucht. Das Haus hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist aber hell und freundlich eingerichtet. Einige Möbel sind etwas "abgewohnt" und das Bad hat den Charme der 90er Jahre, aber ansonsten ist alles sehr schön. Während Juli auf dem Sofa schlief, habe ich unser Schlauchboot aufgeblasen und bin zum örtlichen "Jumbo" Supermarkt gefahren. Eigentlich wollte ich nur Kamillentee für Juli kaufen, dann könnte ich aber Vla, Hagelslag und Schokomelk nicht stehen lassen. Gleich noch was zum Abendessen eingepackt, ging's zurück zum Haus. Juli war inzwischen wach und wir hatten den Eindruck, dass er das schlimmste überstanden hatte.
Um die Mittagszeit war es dann soweit, aus der deutschen A61 wurde die holländische A73 🇱🇺. Uns trennten noch 2 1/2 Stunden und 250km von Makkum Beach. Gelegentlich gab es nun doch kurze Staus auf der Autobahn, allerdings war der Grund hierfür nicht der viele Verkehr, sondern die vielen Flüsse und Kanäle. Wenn mal wieder ein größeres Schiff kommt, wir dafür auch die Autobahn hochgeklappt. Juli hat noch mal ein Schläfchen gemacht und die Klappbrücken verschlafen. Dafür ist er mit Bauchschmerzen aufgewacht. Zeit für eine weitere Pause. Parkplätze gibt es entlang der holländischen Autobahnen nicht sehr viele, dafür sind sie deutlich(!) größer als in Deutschland. Nachdem wir ein wenig gelaufen waren, fühlte sich Juli besser und wir fuhren weiter. Kurze Zeit später und fast ohne Vorwarnung wurde uns auf einmal klar, warum Juli so müde war und auch etwas blaß aussah. Aus seinem Camp hatte er einen Magen-Darm Virus mitgebracht, der uns zu einem Not-Halt auf der Autobahn zwang 🤢.
Nach der A6 führen wir auf der A61 weiter in Richtung Eifel. Auf der Fahrt durch die alte Vulkanlandschaft haben wir eins von den braunen Schildern gesehen, die an der Autobahn auf Sehenswürdigkeiten hinweisen. Auf dem Schild stand Maria Laach Kloster und es sah irgendwie nett aus. Da wir sowieso eine Pause machen wollten, entschieden wir uns für das Kloster als Raststation. Am Ufer des Laacher See haben wir dabei diese über 900 Jahre alte Kirche entdeckt, die immer noch sehr gut erhalten ist. Mittelalter pur auf dem Weg nach Holland.
Obwohl die A3 die kürzeste Verbindung nach Nordholland ist, haben wir uns für die A6 entschieden. Ein holländischer Kollege hat uns den Tip gegeben, weil die A3 sehr voll mit Autos und leider auch mit Baustellen ist. Insgesamt ein sehr guter Rat, weil wir es komplett ohne Stau bis ans Ziel geschafft haben. Wer um 4 losfährt, braucht auch früh eine Pause. Kurz vor 7 machten wir also Rast mit Kaffee und Semmeln im Regen auf dem Rastplatz. Es war trotzdem toll. Wahrscheinlich liegt das an der Urlaubsstimmung. Juli schlief übrigens im Auto weiter. Er hatte ganz schön Schlaf aufzuholen, weil in seinem Feriencamp wo er zuvor 5 Tage verbracht hat, schlafen sicher nicht an erster Stelle stand. Dass es noch einen anderen Grund gab, sollten wir später erfahren.
Wenn man mitten in der Nacht aufstehen muss, sollte es dafür einen guten Grund geben. Heute gab es einen: Zomervakantie. So heißen die großen Ferien in der Landessprache unseres Zielorts. Der klingt schon nach Urlaub - Makkum Beach, befindet sich aber nicht in Amerika sondern am holländischen Ijsselmeer. Um 3:15 klingelte also der Wecker. Wir packten die letzten Dinge zusammen und starteten pünktlich wie nie mit dem 4 Uhr Glockenschlag der Gaimersheimer Kirche. Das Auto hatten wir schon am Vorabend beladen, die Fahrräder standen auf dem Heckträger und los ging's. Erstaunt waren wir, wieviele Autos um 4:15 schon auf der A9 unterwegs waren. Nicht soviel wie tagsüber, aber deutlich mehr als wenige. Juli hat sich sehr schnell entschlossen, die Augen wieder zu schließen und weiter zu schlafen. Über die A9 fuhren wir bis Nürnberg, wo wir auf die A6 in Richtung Heilbronn wechselten.