Asia, Australia and Oceania · 90 Days · 16 Moments · November 2018

3 February 2019

Der Skydive aus 4000 Metern Höhe über dem Abel Tasman Nationalpark! Nach ausführlicher Einleitung und Treffen der erfahrenen Tandempartners ging es mit einem 15 minütigen Flug vom kleinen Flugplatz in Motueka in die gewünschte Höhe von 15.000ft. Allein der Flug war schon atemberaubend, da man die einzigartige Natur mit dem endlos erscheinenden Ozean, bei der zum Glück klaren Sicht um 8:30 morgens, aus einer ganz anderen Perspektive genießen konnte. Mit dem Rückwärtssalto aus dem Flugzeug begann der 45 Sekunden lange freie Fall, bei dem die Atmung auch mal für ein paar Sekunden aussetzen kann, wahrscheinlich weil das so ein neues überwältigendes Gefühl ist😂. Jedenfalls verging die Zeit wie im Flug😉 und es dauerte nicht lange bis der Fallschirm bei ca 5.000ft (1500m) geöffnet war. Wenn man dann da so schwebt ist alles plötzlich ganz still und man fühlt sich leicht wie eine Feder. Die Landung erfolgte im Sitzen und war Butterweich. Fazit: Unglaubliches Gefühl! Hohes Suchtrisiko!

17 December 2018

Nach 4 Wochen arbeiten auf der Blaubeerfarm, war es eigentlich für uns Zeit weiter zu reisen, jedoch bat uns Tim noch eine Woche für ihn zu arbeiten, und da wir das Geld gut brauchen könnten, verlängerten wir unsern Aufenthalt um eine Woche. Unteranderem haben wir Bienenkästen und alles was dazu gehört, mit dem Hochdruckreiniger gereinigt. Außerdem haben wir geholfen Trägerboote zu bauen, mit denen Tim die Bienen auf einem Fluss platzieren wollte, da er dort noch unentdeckte Manukapflanzen vermutete. Da die Zeit knapp war, wurde auch mal bis spät in die Nacht Zement gemixt und es auch konnte sehr abenteuerlich werden, z.B. als die großen Boote mithilfe von 6 Leuten und einem Gabelstapler auf einen LKW verladen werden mussten.

21 November 2018

Die Arbeit auf der Farm war zwar nach vier Wochen ziemlich eintönig, aber keinesfalls schlecht. Man arbeitet draußen, kann nebenbei Blaubeeren essen und verdient gutes Geld. Als Ausgleich, dass wir bei Ponder‘s wohnen dürfen, haben wir angeboten im Gegenzug uns irgendwie zusätzlich nach der Arbeit nützlich zu machen. Daher bat uns Nicola die täglich gesammelten Blaubeeren, von der Farm zum Transporthof zu fahren. Hier haben wir zum ersten Mal die neuseeländische Lockerheit gemerkt. Nach einmal zeigen wie es funktioniert, wurde uns direkt der dicke Pick-Up und jeweils der Tagesumsatz an Blaubeeren anvertraut. Zusätzlich haben wir für den Sohn Tim, der sein eigenes Bienengeschäft hat, regelmäßig kleinere Arbeiten erledigt, um uns nebenbei noch etwas dazu zu verdienen. Hier haben wir unter anderem Bienenkästen gestrichen, Sachen durch die Gegend gefahren und ein Gehege für die 8 Schäferhund-Welpen gebaut.🐶 Auch Mitternachts-Blaubeeren-Pflücken gehörte zu de Aufgaben von Tim.🌚

20 November 2018

Schon im Vorfeld ausgemacht, fuhren wir nach dem erfolgreichen Autokauf Richtung Tauranga, um dort für die nächsten 4 Wochen auf einer riesigen Farm Blaubeeren zu pflücken. Die Farm gehört Bekannten von einem guten Freund, der Familie Ponder. Bei unser späten Ankunft und nach den ersten Kilometern im Linksverkehr wurden wir herzlich von Tony und Nicola in deren Zuhause empfangen. Am nächsten Tag, fingen wir dann auch direkt an zu arbeiten. Nach der ersten Nacht auf einem Parkplatz und einer kalten Stranddusche, haben wir anscheinend Mitleid bei Nicola erregt, denn sie bot uns freundlicherweise an, mit dem Auto bei ihnen zuhause zu stehen, wo wir das Bad und den Entertainmentroom inkl. Küche zu nutzen. Bei so einem Angebot kann man natürlich nicht Nein sagen und so war das ein recht luxuriöser Start in das Backpacker-Leben😂

18 November 2018

Nach endlosen Partien von Beer-Pong gegen Leute aus ganz Europa mussten wir leider unser Hostel als (fast😉) ungeschlagene Meister🏆 verlassen. Der Grund dafür war, dass die Autosuche länger dauerte als gedacht. Also verlängerten wir unseren Auckland-Aufenthalt um 2 Nächte in einem anderen Hostel, welches aber sehr viel größer und daher unpersönlicher wirkte. Schließlich haben, wir das perfekte Auto für uns gefunden🚗: Einen Toyota Estima Emina 1997 importiert aus Japan und umgebaut zu einem Self-Contained Campervan. Das wird also unser Schlafplatz für die nächsten 5 Monate sein!😂

13 November 2018

Mit Flug Numero 3, ging es für uns in die nächste Großstadt: Auckland. Schließlich im Zielland angekommen, ging für uns ab jetzt das wahre Backpacker-Leben los! Im Hostel angekommen, spürte man auf einmal eine ganz andere Mentalität, was vor allem daran lag, dass hier Gleichgesinnte aus aller Welt mit den selben Absichten, aufeinander treffen. Dadurch, dass jeder eine Mischung aus Vorfreude, Erleichterung und Ungewissheit durchlebte, machten den Austausch mit Anderen spannend und unterhaltsam. Direkt am Anfang merkten wir direkt wie einfach und vorteilhaft es ist Kontakte zu knüpfen. Nun ging es auch los mit selber Essen kochen und Dinge organisieren wie, Bankkonto und Steuernummer beantragen oder potenzielle Camping-Autos anschauen. Doch vor allem bei der Erstellung eines neuseeländischen Bankkontos wurde es uns weit schwerer gemacht als es normalerweise üblich ist. Aber so ist das manchmal und zum Glück gibt es in Auckland genügend Möglichkeiten nachts Stress abzubauen🥳

12 November 2018

In der Nacht vor unserem Abflug, haben wir uns die Stadt nochmal im Dunklen angeschaut und die Gelegenheit genutzt ein paar Bilder zu machen📸
Nach einem kurzen Treffen mit Pascal‘s Nichte, entschlossen wir uns dazu einmal quer durch die Stadt per Tram zum berühmten Bondi Beach zu fahren und den Tag dort zu verbringen. Da nun die Sehnsucht nach dem deutschen Kräuterlikör🦌 nach einer Woche Entzug immer größer wurde entschieden wir uns dafür den Tag dann noch in einer bayrischen Bar direkt am Strand ausklingen zu lassen😎

11 November 2018

An unserem zweiten sonnigen Tag in Sydney, fuhren wir mit Michaela und Josef zu Pascal‘s Nichte Janet, die ebenfalls in Sydney lebt, jedoch am anderen Ende der Stadt und da Sydney so riesig ist🌇, kann das mit dem Auto auch schonmal 2 Stunden dauern. Auf dem Weg dorthin haben wir in einem Park halt gemacht wo man kleine Kängurus beobachten konnte 🦘. Nach kurzem Stop an Janet‘s Haus stellte sich heraus das sie mit ihrer Familie erst am nächsten Tag von dem Ferienhaus wiederkamen. Also gingen wir zu zwei sehr schönen Stränden🏝, an denen es in Sydney wirklich nicht mangelt.

10 November 2018

Nach einigen „Komplikationen“ am malaysischen Flughafen ging es etwas verspätet weiter nach Sydney, Australien. Am Flughafen wurden wir direkt herzlich von Pascal‘s Tante Michaela und ihrem Mann Josef empfangen die uns die nächsten 4 Nächte netterweise in ihr Haus aufgenommen haben. Da wir durch die Zeitverschiebung abends in Sydney ankamen, zeigten die beiden uns am nächsten Tag und der heißen australischen Sonne was die Stadt an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, dazu gehörten u.a. die Harbour Bridge, natürlich das Opernhaus, eines der sieben Weltwunder, Cockatoo Island und den Darling Harbour.

8 November 2018

Auch am 3. Tag war es sehr heiß, dazu kam noch die heiße Sonne, nichtsdestotrotz hielt uns das nicht ab die Stadt zu Fuß zu erkunden. Sidefact: sind über 32km gelaufen in den 3 Tagen🌚 Die extrem klimatisierten Einkaufszentren waren da willkommende Abkühloasen. Alles in allem war der kurze Zwischenstop hier in Malaysia🇲🇾 richtig beeindruckend und auf jeden fall sehenswert für ein paar Tage :)

7 November 2018

Später dann ging es wieder ins asiatische Großstadt-Nachtleben. Nach einigen Stationen landeten wir in der wohl beeindruckendsten Bar in der ich je war, auf dem Helipad🚁 eines riesigen Hotelwolkenkratzers, leider ließ sich die großartige Aussicht nicht so ganz auf den Bildern festhalten🌃.
Der nächste Tag begann am wirklich sehr coolen Infinitypool auf dem Rooftop mit atemberaubender Aussicht auf einen Teil der malaysischen Skyline. Um uns etwas Fit zu halten, ging es ins Hotel-Gym🏋🏼‍♂️

6 November 2018

Durch die Zeitverschiebung von 7 Stunden und dem langen Flug war der Mittagsschlaf längst überfällig, auch wenn der länger ging als gedacht, haben wir uns es nicht nehmen lassen später abends die Stadt ein wenig zu erkunden, dabei sind wir u.a. an den Petronas Towers, dem Wahrzeichen der Stadt, vorbeigekommen. Später gab es dann noch einheimisches Tigerbier🐅 im Irish Pub☘️ (war gar nicht so schlecht für nicht-deutsches Bier😉).
Morgens angekommen an unserem 5 Sterne Hotel im Zentrum von Kuala Lumpur, hatten wir das Glück einen vorgezogenen Check-In und andere Vorzüge eines Luxushotels zu genießen (später mehr...). Die Zimmer waren wirklich top inklusive Minibar und Espressomaschine, und auch die Angestellten waren stets sehr sehr freundlich und wirklich aufmerksam, Grüße gehen raus an der Stelle😁
Mit dem 13-stündigen und gefühlt endlosen Flug von Frankfurt nach Kuala Lumpur beginnt nun endlich unsere langersehnte Reise. Nach dem überstandenen Flug ließ auch die erste Begegnung mit einem anderen Backpacker nicht lange auf sich warten... Durch sehr unübersichtliche Hinweisschilder teilten wir die verzweifelte Suche nach unserem Gepäck mit dem Kölner Murat. Zu Dritt haben wir das Gepäck dann schlussendlich doch noch gefunden und uns nach kurzer Verwunderung über das fast schon ekelhaft heiße und feuchte Dschungelklima ein Grab-Taxi (vergleichbar mit Uber) in die 60km entfernte Hauptstadt geteilt.