Nepal, Germany · 27 Days · 30 Moments · February 2017

Trekking in Nepal


23 March 2017

Um auch nochmal die guten Englischkenntnisse hervorzuheben, hier ein paar Sätze, die uns in der jeweiligen Situation natürlich viel mehr zum lachen brachten. Steven beim Verhandeln mit einem Typen, der gemalte Panoramabilder verkauft: Is this the Blick from the southside? Julian beim Einholen von Informationen über Sehenswürdigkeiten: Is it too far or is it in der Nähe? Julian im Restaurant: Is this all Kuh? Hanni beim Verhandeln mit dem Taxifahrer: Three hundred or zweehundred fuchzich? André beim bestellen eines Nepalesischen Biers Nepal Ice: For me a neppel ice.
Und hier mal noch unsere Route in Zahlen zusammengefasst: Lukla - Monjo, 13 km, 2600 auf 2850, 5 h Monjo - Namche Bazar, 5 km, 2850 auf 3450, 3 h Namche Bazar Tagesausflug, Everest View Hotel, 3km, auf 3880m, 3h Namche Bazar - Mong La, 7 km, 3450 auf 3970, 5 h Mong La - Luza, 8.5km, 3970 auf 4360, 8 h Luza - Gokyo, 8.3km, 4390 auf 4750, 6 h Tagesausflug Gokyo Ri, 1.8km, 5375, 3h Gokyo - Dragnak, 3.8km, 4750 auf 4700, 2.5h Dragnak - Cho La - Djongla, 8km, 4700 über 5370 auf 4830, ca 8h Djongla - Gorak Shep, 11km, 4830 auf 5190, ca 6h mit Mittagspause in Lobuche Gorak Shep Tagesausflug KalarPatar, 1.9km, auf 5545m, 3h Gorak Shep Tagesausflug BaseCamp, 4.4km, auf 5364m, 3h Gorak Shep - Thukla, 7.5km, von 5190m auf 4620m, 3h Thukla - Tengboche, 14km, von 4620m auf 3860m, 6h Tengboche - Namche, 9.6km, vom 3860m auf 3450m, 3h Gewanderte Höhenmeter gesamt: 6185m
Für Interessenten, hier mal noch eine Packliste mit Dingen, die unbedingt bei dieser Trekkingtour dabei sein sollten: Thermotrinkflasche, Trinkflasche, Schlafsack (evtl leihen), Medikamente (Ibu, Diamox, Durchfall, Halsschmerzen), Buch und Karten für Abends, Lippenbalsam, Thermounterwäsche 2x, Trekkinghose 2x (normal und gefüttert), Trekkingschuhe, Fleecepullover, Softshelljacke, Regenjacke, Daunenjacke, winddichte Mütze, Stirnlampe, warme Trekkingsocken 2x, Halsschutz (Schal, Oma), Kamera, Trainingshose, warme Socken und Shirt für Abends, Tee, Fernglas, Tabletten oder Tropfen zur Wasseraufbereitung, dünne und dicke Handschuhe, Sonnencreme 30+, Desinfektionsmittel
Nach einer holprigen 8h Rückfahrt mit kleinem Unfall, haben wir unseren letzten Abend mit Essen und Bier ausklingen lassen. Am Mittwoch morgen gab's noch einmal lecker Frühstück, bevor wir dann wieder nach Deutschland flogen. 12:55 Uhr ging der erste Flieger. Halb 10 Abends deutscher Zeit landeten wir dann in Berlin. Alles in allem war es ein tolles Erlebnis mit super vielen positiven aber auch fragwürdigen Eindrücken. Eine Trekkingtour in den Ausmaßen wird sich wohl nicht so schnell wiederholen! 😅 Danke an meine Gefährten für den tollen Trip!

19 March 2017

Am Sonntag ging es dann gegen 6 zum Chitwan Nationalpark. Ca 7 Stunden ging die Fahrt. Die Straßenverhältnisse auf dem Land sind absolute Katastrophe. Wir wurden die meiste Zeit nur durchgeschüttelt. Dort hatten wir einen Guide, der mit uns alle Ausflüge unternahm. Eine Kanutour, Dschungelsafari, Sonnenuntergang, Elefanten beim waschen sehen, Krokodielfarm,....usw. Die 4h Jeepsafari war als Highlight nicht so berauschend. Man musste sich aus der Ferne tlw schon vorstellen, dass dort ein Rino im Gras steht. Nach den anstrengenden 16 Tagen Trekking was es aber mal ganz angenehm etwas chilliges zu unternehmen. Wir hatten alles in einem Paket gebucht. Das meiste der Attraktionen kann man auch auf eigene Faust besuchen, wenn man weiß wo es stattfindet. Nur die Safari und die Kanutour müssen organisiert werden.

17 March 2017

Am Freitag schlenderten wir etwas durch die Stadt Richtung Time Square. Ein Boulevard mit vielen Geschäften und Malls. Wir hingen noch etwas durch und stärkten uns am Abend mit Burger und Steak. Es ging dann auch recht früh ins Bett, da Julian und Steven am Samstag morgen schon zurück nach Deutschland flogen. Christopher und ich buchten für Sonntag und Montag eine Safari und besuchten den Zoo in Patan, einem Stadtteil Kathmandu's. Gegenüber vom Zoo fand auch ein Bandkontest statt. Hier fühlte man sich dann doch etwas heimisch, denn Metall ist einfach in jedem Land vertreten.

16 March 2017

Am Donnerstag ging es dann nach einem Kaffee, Brownie und etwas Streetfood auf die Piste. Schließlich wollten wir unseren erfolgreichen Trip gebührend feiern. Das Purple Haze wurde uns ein paar mal empfohlen. Mit einer richtig guten Live-Band (Strings) startete also der Abend. Christopher ging es an dem Abend nicht so gut und ging ins Hotel, weshalb wir anderen nicht weniger feierten. Gegen 11 zog es uns nach Absprache mit ein paar anderen Touristen noch in den Club Ibiza. Von da an wurde es ein gelungener Abend. Wir sollen gegen 2 im Hotel angekommen sein. Aufgewacht mit keinem müden Rupi in der Tasche, brauchte man uns am anderen Tag nicht fragen was in den 3 Stunden alles vorgefallen war.

13 March 2017

Von Thokla ging es weiter über Tengboche, wo wir ein Kloster und eine Zeremonie der Mönche miterleben durften, wieder zurück nach Namche, wo wir uns einen guten Yak-Burger nicht entgehen lassen haben und anschließend nach Lukla, wo wir am nächsten Morgen den 16.03.17 zurück nach Kathmandu flogen. Es war eine tolle Erfahrung aber wir waren auch froh, dass es vorbei war und es zurück ging. Namche schauten wir uns auf dem Rückweg mit Besuchen von Cafés und Pubs nochmal genauer an.

12 March 2017

Wir wurden am anderen Tag belohnt, denn das Wetter war bombastisch. Früh um 4 gingen wir los zum KalarPatar auf 5545m, waren 3h unterwegs. Von da aus hat man die beste Sicht auf den Everest. Anschließend gab es Frühstück und dann die nächste Wanderung zum BC auf 5364m, ebenfalls 3h. Dann gab es Mittag und wir stiegen zum Ort Thokla ab, der bei 4620m liegt. Es war ein hart alles am einem Tag zu machen aber wir mussten unseren Zeitplan einhalten.

10 March 2017

Am 10. Trekkingtag ging es dann zum letzten Ort vor dem BaseCamp und dem KalarPatar. 11km von 4830m auf 5190m in ca 6h mit kurzer Mittagspause in Lobuche. Je höher wir kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Schlechte Sicht durch Nebel und Schneesturm. In Gorak Shep bleiben wir 2 Nächte. Eine riesige Truppe nerviger Italiener machten den ersten Abend nicht gerade angenehm. Die Nacht war die für mich bisher beschissenste. Bei dem Schneesturm wackelte das ganze Haus und es schneite sogar in die Zimmer. Heute wollten wir eigentlich zum BaseCamp aber das Wetter hat uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ein geschenkter Tag am immer wieder kalt werden lassenden Ofen. Da hilft nur ein Buch und etwas Schlaf. Hoffen wir mal das dass Wetter morgen besser wird.

9 March 2017

Wie erwartet traf uns am nächsten Tag der Schlag. Kam man sich in den letzten Tagen in mitten dieser Landschaft vor wie Frodo und seine Gefährten, so sah der auf dem ersten Blick unüberquerbare Cho La Pass allen Übel auch noch wie der verfluchte Schicksalsberg aus. Die einzigen Gründe, warum man die Filme nicht hier gedreht hat, sind wahrscheinlich die Höhe und die Kälte. Nachdem man uns sagte, wir müssen eine Felswand zwischen zwei Berge über 5370m überqueren, dachten wir erst der Typ will uns verarschen. Nachdem er das gleiche zu seinen Leuten sagte, dachten wir ernsthaft drüber nach. Zurück wollten wir definitiv nicht, also folgten wir dem Guide. Wir stiegen also trotz einiger Schwierigkeiten riesige Steine und Geröll hinauf. Wir waren total am Ende. Die schlechte Nachricht war dann, dass wir dann noch einige Kilometer zum nächsten Ort laufen mussten.

8 March 2017

Was das Essen angeht, bekommt man in den größeren Orten schon einiges zu bieten. Neben der nepalesischen Küche, wird auch italienisch, chinesisch, Suppen, Sandwiches oder der gute alte Yak-Burger serviert. Neben den Schlafsäcken, die wir in Kathmandu ausleihten, fragten wir immernoch nach einer zusätzlichen Decke für jeden. Damit wurde es dann warm, was jedoch nicht zwingend dazu führte, dass man die Nacht auch gut schlief. Mehr als ein paar Stunden waren einfach nie drin.
Heute, Mittwoch den 08.03.17, ging es über eine Gletscherzunge des vermeintlich größten Gletscher Nepals, dem Ngozumpa-Gletscher, zum nächsten Ort namens Dragnak. Die Gletscherzunge wies allerdings nur noch sehr wenig Eis auf. Der Weg führte uns nur über Berge voller Schutt. In ca 2,5h gingen wir 3,8km von 4750m auf 4700m runter. Am nächsten Tag sollte uns mit der Überquerung des Cho La Passes die härteste Etappe bevorstehen. Mit zeitweisen 750m Anstieg auf 5330m. Danach geht es dann wieder 600m hinunter auf 4830m. Geplant sind ca 7h. Das Wetter spielt dort eine beträchtliche Rolle.

7 March 2017

In Gokyo nutzten wir unseren 2. Aklimatisierungstag. An dem bestiegen wir unseren ersten 5000er! 💪 Der Gokyo Ri ist 5375m hoch. Die Höhenlage von Gokyo berücksichtigt, sind wir 625m zum Peak aufgestiegen. Die Strecke war bisher die anstrengendste, da es einfach nur steil nach oben ging. Umso erleichterter waren wir, als wir oben waren. Da darf natürlich der gute Lagawulin 16 aus dem Flachmann nicht fehlen. 🙌 Die Aussicht war sagenhaft. Bei gutem Wetter kann man von hier einige 8000er sehen, unter anderen auch den Everest. Jedoch war es sehr bewölkt und die Sicht nicht so gut.

6 March 2017

Am Montag ging es dann schnell wieder weiter. An manchen Orten will man einfach nicht länger bleiben. Auf dem Weg nach Gokyo war die Landschaft einfach genial. Wir gingen 8,3km in ca 6h von 4390m auf 4750m. Auf dem Weg ins Dorf kamen wir an 3 von den 5 Gokyo-Seen vorbei. Wie jeden Nachmittag und Abend vertreibten wir uns die Zeit, indem wir uns den Ort etwas genauer anschauten, uns mit anderen Trekkern austauschten, am warmen Ofen zu lesen oder Karten zu spielen.

5 March 2017

Am Sonntag, den 05.03.17 ging es dann weiter nach Luza. 8,5km von 3970m auf 4360m in ca 8h. Zunächst führte uns die Strecke 280m zu einem Ort hinunter. Dort frühstückten wir, da wir relativ früh aufbrachen. Der Rest der Strecke hatte es dann mit einem Anstieg von 740m in sich. Die Nächte waren sehr kalt und über 4000m zog sich das Wetter zu, sodass uns Nebel bzw Wolken umgab. Der Weg entlang der Bergkette nahm einfach kein Ende. Die Toiletten sind auch etwas gewöhnungsbedürftig. ^^

3 March 2017

Die dritte Etappe startete am Samstag von Namche nach Mong La. Am Morgen machten wir noch ein Foto mit dem Betreiber der Lodge. Dieses hohe Tier unter den Sherpas ist bekannt für sämtliche Planungen und Organisationen für Everest-Expeditionen. Im Hintergrund sind Bilder mit berühmten Bergsteigern zu sehen. Unter anderem Reinhold Messner, den wir hier leider um 2 Tage verpassen. 7 km von 3450m auf 3970m in ca 5 h. Wir stiegen sehr langsam hinauf, sodass die Höhenmeter uns nicht zu sehr zu schaffen machten. Für ca 1 € pro Person war dies die bisher billigste Lodge. Unser Zimmer zeigt, dass es berechtigt ist.^^ Später wurde dann wie gewohnt der Ofen angemacht. Neben Holz wird auch hin und wieder die getrocknete Ausscheidung der Yaks zum Befeuern des Ofens genutzt.^^ Die Einwohner in den höher gelegenden Gegenden machen sich diese Tiere zum Transport von Verpflegung zu Nutze.

2 March 2017

Die zweite Etappe ging von Monjo nach Namche Bazar. Dies ist ein relativ großer Anlaufpunkt für Trekker. Für ein Doppelzimmer bezahlten wir hier 20 €. Wir gingen 5 km von 2850m auf 3450m in ca 3h. Diese Etappe war schon sehr anstrengend, weil es nur in die Höhe ging. Hier blieben wir 2 Nächte und nutzten so einen von 2 geplanten Aklimatisierungstagen, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Auch die gute Garlic Soup ist ein Muss und beugt gegen Höhenkrankheit vor. Die Statue ist dem Sherpa Tenzing Norgay gewidmet. Im Hintergrund der von Wolken bedeckte Mt. Everest. Er und Sir Edmund Hillary starteten in Namche und bestiegen 1953 als erste den Everest. Wir verabschiedeten uns von unserem Guide. Den restlichen Weg bestritten wir nun allein.

1 March 2017

Die erste Etappe unserer geplanten 16 tägigen Trekking-Tour ging von Lukla nach Monjo. 13 km von 2600 m auf 2850 m in ca 5 h. Für die ersten beiden Etappen hatten wir einen Guide dabei. Dies war ganz nützlich, um ein paar Infos und Tipps abzuholen.

28 February 2017

Nachdem wir Sonntag, Montag und Dienstag nicht fliegen konnten, obwohl wir Dienstag sogar schon unsere Tickets in der Hand hatten, war das Wetter am Mittwoch nun auf unserer Seite und dem Flug nach Lukla stand nun nichts mehr im Wege. Auf dem Rollfeld warteten wir allerdings auch noch einmal ca 1 Stunde. Also was man hier auf jeden Fall mitbringen muss, ist Geduld. Die bombastische Aussicht vom Flugzeug heraus und die spektakuläre Landung auf dem Tenzing-Hillary Airport machten das wieder fast vergessen! Da sieht man wie kurz eine 400 m Landebahn wirklich ist. ^^

27 February 2017

Auch ein Steak kann man sich hier gut schmecken lassen! Die Preise sind natürlich in allen Belangen günstiger. Außer Bier und Schnaps, das lassen Sie sich mit vergleichbar deutschen Preisen bezahlen. Thamel ist aber auch ein Touristenort. Außerhalb ist es natürlich noch günstiger. Handeln ist auch angesagt! Dabei handelt es sich dann nur um Beträge wie 1 oder 2 € handelt bei kleineren Dingen.
Der Shiva-Tempel von Pashupatinath zieht jedes Jahr tausende hinduistische Pilger an und am Ufer des Bagmati-Flusses befindet sich einer der öffentlichen Hauptverbrennungsstellen für die Verstorbenen der Stadt. Wir konnten 3 Verbrennungsrituale anschauen. Die ganzen Familienangehörigen standen dort und warteten bis der Leichnam völlig verbrannt ist. Was das Feuer übrig lässt, wie Kleidung oder Schmuck, wandert in den Fluss. Dabei werden die 5 Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft vereint und die Seele dadurch befreit. War man ein guter Mensch, wird man erneut so wiedergeboren. Das Gleiche im anderen Fall.
Auch Kühe streifen manchmal in der Stadt herum...^^
Gestern warteten wir erneut auf den Flieger Richtung Lukla aber leider gingen wir wieder leer aus. Das Wetter war noch zu schlecht und wir beschlossen es heute erneut zu versuchen. Somit besuchten wir den Stupa von Boudhanath, der größte buddhistische Stupa des Landes und zugleich ein UNESCO-Weltkulturerbe.

26 February 2017

Hier mal noch ein paar mehr Stadtimpressionen....
Das ist der Schrein der Zahnschmerzen. Eines der skurrilsten Heiligtümer der Stadt. Ein großes formlosen Stück Holz, in das unzählige Nägel eingeschlagen sind. Die Legende sagt, dass jeder der einen Nagel hineinschlägt, für immer von seinen Zahnschmerzen befreit wird.
Nach nur ca. 4 Stunden Schlaf ging es heute morgen zum Flughafen und mussten leider feststellen, dass der Flug nach Lukla aufgrund der schlechten Wetterlage gecancelt wurde. Wir buchten die Flüge auf den anderen Tag um, in der Hoffnung, dass dieser morgen früh stattfindet. Nach einem bestellten Apfelsaft hat es außerdem einen von uns auch schon außer Kraft gesetzt. ^^ Oberste Regel: bei Verdacht auf Leitungswasser... Einfach die Finger von lassen! Nach ein paar Toilettengängen und ein paar Tabletten ging es Julian dann wieder ganz gut.^^ Wir besuchten Swayambhunath, eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt mit 365 Stufen. Auf der Hälfte der Strecke nach oben muss dann auch mal ein Stopp zur Aklimation eingehalten werden. *der Apfelsaft lässt grüßen* ^^ Aufgrund der hohen Affenpopulation wird dieser Tempel auch Monkey-Tempel genannt.

25 February 2017

Wir buchten also gleich mal unseren Flug für den nächsten Morgen nach Lukla und reservierten unsere Einreisegenemigungen. All das organisierte Summit und dabei gab's auch lecker nepalesisches Bier. Heute buchten wir noch 2 Zimmer zur Übernachtung und machten noch ein paar Besorgungen für den Trip, denn wir werden laut Plan 16 Tage unterwegs sein. Auch die Nepalesische Küche ließen wir uns schmecken mit Curry, Huhn, Reis und Gemüse....Natürlich würzig scharf. Man beachte auch die Stromleitung auf dem einen Bild sowie das tolle Gerüst. 🤣
Nach Erhalt des Visums wurden wir direkt am Ausgang von sämtlichen Leuten angequatscht, dass sie uns für wenig Geld in die Stadt bringen könnten. Wir haben nicht lange überlegt und wurden für einen Festpreis von 700 nepalesische Rupien (NRP) (etwas über 6 €) in einem Taxi mitgenommen. Rucksäcke in den Kofferraum und zu 4. auf der Rückbank mit Summit, unserem Kontaktmann der einfach alles organisierte, ging es dann durch Kathmandus Stadtverkehr. Verkehrstechnisch drehen hier alle am Rad. Generell herrscht Linksverkehr. Gefahren wird aber da, wo gerade so noch ein Stück Straße zu ergattern ist. Wer nicht Hupt verliert. Selbst kleinste Passagen sind nicht vor fahrenden Autos sicher und als Fußgänger sollte man immer die Augen offen haben, um zur Not zur Seite springen zu können.
Soooo...Nun komme ich auch mal in den Genuss diese App zu testen und verfolge nicht immer nur die Einträge anderer Reisende. Nach etwas über 11 Stunden Flug, mit Verspätung und Zwischenlandung in Istanbul, haben wir heute Ortszeit 12 Uhr unser Ziel erreicht. Der Flug war angenehm und Turkish Airlines ist auf jeden Fall zu empfehlen. War es in Deutschland regnerisch und windig, so empfing uns in Kathmandu die Sonne bei ca. 22°C. Während der Landung ahnte ich dann auch schon, was da auf uns zukommen würde. Der Flughafen ist natürlich....naja wie soll ich sagen...habe ich so auch noch nie gesehen. 😅