Europe, South America · 59 Days · 99 Moments · August 2018

El viaje de Melanie y Andreas en Sudamérica


12 October 2018

Da unsere Bootstour mehrheitlich den östlichen Teil der Galapagos Inseln abdeckt, entscheiden wir uns die Isla Isabela im Westen per Island Hopping selbstständig zu besichtigen. Isabela ist eine Insel die aus 5 Vulkanen entstanden ist, wovon einer immernoch aktiv ist. Mit einer „Fähre“ (es handelt sich eher um ein mehr oder weniger intaktes Offshore-Fischerboot) fahren wir bei rauer See in gut 2h zu der 80km entfernten Insel. Durchgeschüttelt erreichen wir die Isabela und realisieren, dass wir erst jetzt richtig auf Galapagos angekommen sind. Überall liegen Seelöwen und Leguane herum. Beim Steg sehen wir auch unsere erste Meeresschildkröte! In einem netten kleinen Hostel deponieren wir unser Gepäck und machen uns auf, den Leguanstrand zu besichtigen. Am späteren Nachmittag laufen wir über einen 2km langen Holzpfad vorbei an Flamingos zu einer anderen Riesenschildkrötenstation. Der Erhaltung wird hier sehr grossen Wert beigemessen.

11 October 2018

Für den heutigen Tag haben wir einen Tagesausflug zur Insel Seymour Norte gebucht. Von dort aus gehen wir Tauchen und Schnorcheln. Das erste Mal bekommen wir die Wassertierwelt zu Gesicht. Neben Rochen, Hammerhaien und Weissspitzhaien sehen wir viele weitere kleine Fische. Unglaublich!

10 October 2018

Am ersten ganzen Tag auf Galápagos besuchen wir die El Chato Tortuga Ranch. Unglaublich wie hier Riesenschildkröten einfach herumlaufen und sich ab den Touristen kaum stören lassen. Für Andy ist es das erste Mal, dass er solche Riesenschildkröten sieht. Meli beksm solche schon in Vietnam zu Gesicht. Am Nachmittag besuchen wir die Felsspalte Las Grietas. Das Spezielle daran ist, dass das Wasser mit welcher die Spalte gefüllt ist, halb Süsswasser und halb Meerwasser ist. In der Spalte können wir mit grossen Fischen schwimmen. An sich jedoch absolut kein Muss wenn man auf Galápagos ist. Den Abend nutzen wir um den Hafen Ayora bei Dunkelheit zu besichtigen. Vom Steg aus können wir kleine Haie beim Spielen beobachten. Auf und unter den Sitzbänken liegen überall Seelöwen die sich keineswegs scheu gegenüber uns verhalten.
Kaum aus dem Flugzeug gestiegen und noch nicht mal im Flughafengebäude angekommen, rennt schon ein Leguan an uns vorbei. Mit einem kleinen Bus überqueren wir die kleine Insel Baltra. An der Küsten angekommen nehmen wir das Wassertaxi zur Isla Santa Cruz. Nochmals mit einem Bus fahren wir nun nach Puerto Ayora, dem Ausgangspunkt aller Touristen. Wir werden freundlich in unserem Hostel empfangen. Während uns die Besitzerin zeigt was es auf dieser Insel alles zu sehen gibt, springt Andy eine Eidechse auf die Schulter. Die tierische Vielfalt bekommt man hier wirklich schnell zu Gesicht :D Den Nachmittag verbringen wir in den verschiedensten Reiseagenturen von Puerto Ayora. Nach gut 3-4h herumschauen, buchen wir eine Basicklasse-Cruise auf einem Segelschiff für den 15. Oktober. Mit der 5-tägigen Cruise werden wir die östlichen und nördlichen Inseln Galápagos‘ bereisen. Der Preis von USD 1‘000.-/Pers. sei absolut in Ordnung, lassen wir uns von Lokalen erklären.
Wohl weislich fahren wir genügend früh an den Flughafen. Dort angekommen müssen wir nämlich eine Galapagos Traveller Card für 20$/Person beantragen. Diese bekommt man allerdings nur mit einem gebuchten Rückflug. Also ab in McDonalds zum nächsten WLAN. Schnell finden wir einen passenden Rückflug direkt nach Quito für in 10 Tagen. Leider aber korrespondiert die Webseite nicht so wie wir möchten mit unseren Handys. So suchen wir das Reisebüro von Avianca, werden fündig und schaffen es den Flug in gut 30min zu buchen. Mit der Bestätigung in der Hand stellen wir uns also erneut bei der Galapagos Migration an und erhalten nach weiteren 30min unsere Traveller Cards. Jetzt wird unser Gepäck noch nach Plastiksäcken durchsucht und danach stehen wir endlich an der Gepäckaufgabe. Dort weisst uns die nette Dame von LATAM darauf hin, dass wir ein Flugticket für Ecuadorianer haben. So kommt es, dass wir noch 160$ Steuern / Person nachbezahlen müssen... Jetzt aber ab auf Galapagos! :D

8 October 2018

Heute heisst es letzte Vorkehrungen für Galapagos treffen. Wäsche waschen und alles was wir noch brauchen hier einkaufen... Auf Galapagos wird alles teurer! Mit gut 10kg Wäsche machen wir uns also auf zur nächsten Wäscherei (ca 2.5km entfernt). Nach 25min Fussmarsch enttäuscht uns eine geschlossene Wäscherei. Vielleicht ist es noch zu früh? Mit dem Taxi wollen wir zur nächsten Wäscherei, doch der Taxifahrer warnt uns vom heutigen Feiertag (Unabhängigkeit Guayaquil). So fahren wir mit dem Taxi ins Hotel zurück, wo wir dankbarerweise die Waschmaschine benützen dürfen. Währenddessen buchen wir für 135$/Pers. einen Flug nach Baltra, Galapagos.

7 October 2018

Nach einem ausgezeichneten, französischen Zmorge fahren wir mit unserem Pick-up gut 100km nach Calama wo wir unseren Flug nach Guayaquil, Ecuador (via Santiago de Chile) nehmen. Unterwegs gibts absolut gar nichts zu sehen oder zu machen... lediglich 2-3 Geocaches haben sich in diese Wüstenlandschaft verirrt ;)

6 October 2018

Um 5:20h fahren wir los, um beim Sonnenaufgang bei den Geysiren „El Tatio“ zu sein. Der Aufgang an sich sei anscheinend ziemlich unspektakular, aber die Aktivität der Fumarolen, Geysiren und Mudpots viel stärker. Dort angekommen bestaunen wir als einen der ersten das Naturschauspiel. Nach nur wenigen Minuten erreichen uns auch die Touristenbusse (welche wir auf dem Hinweg überholten). So wird es Zeit für uns einen Schritt weiter zu gehen und wir machen uns auf, um in den Hotsprings baden zu gehen. Zu unserer Enttäuschung sind diese gar nicht so heiss wie angepriesen... Schnell wieder draussen verlassen wir El Tatio und fahren zu den Termas de Purtitama. Diese Naturtherme wird ihrem Namen gerecht und wir erholen uns in einem 35-37°C heissen Fluss zwischen Schilf und Felsen. Am Abend wollen wir ein wenig die Sterne beobachten. San Pedro de Atacama ist sehr bekannt für seine klare Nächte, wo man das Himmelszelt betrachten und fotografieren kann. Leider ist es heute allerdings bewölkt :(

5 October 2018

Am Nachmittag fahren wir in ca. 1h zu den Salzlagunen von Baltinache. Auch ein grossartiges Erlebnis! Das Schwimmen fühlt sich an wie im toten Meer - man liegt förmlich auf dem Wasser.
Bei Europcar konnten wir also ein Pick-up mieten, welchen wir übermorgen wieder in Calama am Flughafen abgeben können. Mit diesem besichtigen wir das Valle de Marta & Valle de Luna. Die Täler sehen wirklich aus wie nicht von dieser Welt. Da die meisten Touren am Abend in die Täler gehen, konnten wir die Mondlandschaft fast ganz für uns alleine bestaunen.

4 October 2018

Der letzte Tag unserer Tour beginnt mit einem reichlichen Frühstück um 4:30h. Im Anschluss fahren wir in gut 1h zu den Geysiren auf 4’950 m ü. m. und geniessen dort den Sonnenaufgang. Für beide ist es das erste Mal, dass wir dieses Naturspektakel live erleben. Im späteren Verlauf des Morgens kommen wir zu Thermalquellen, wo wir uns im warmen Wasser erholen können :) Kurz vor Mittag erreichen wir die Laguna blanca y verde. Aufgrund der Wettergegebenheiten, erscheint die Laguna verde leider nicht in grün... So gehen wir rasch weiter zur bolivianisch-chilenischen Grenze. Dort verabschieden wir uns von dem Teil der Gruppe, welche wieder zurück auf Uyuni fährt. Mit einem Bus überqueren die Grenze und erreichen in gut einer Stunde San Pedro de Atacama. Am Nachmittag kümmern wir uns um ein Hostel für 3 Nächte, sowie ein Auto mit welchem wir die beliebten Sehenswürdigkeiten individuell ansteuern können und somit nicht auf organisierte Touren angewiesen sind.

3 October 2018

Am zweiten Tag unserer Tour standen die Flamingo-Lagunen (Colorado Lake) und der berühmte Steinbaum auf dem Programm. Mit unserem Jeep fuhren wir über Stock und Stein. Immer wieder sahen wir Off-roader von anderen Touren mit einem platten Reifen. Glücklicherweise blieben wir von solch einer Panne verschont. Heute übernachten wir in einem noch simpleren Hostel wie gestern. Dieses Mal einfach alles aus Stein und ohne Dusche. Bei minus 10 Grad Celsius kriechen wir früh abends unter unsere drei Decken, welche wir bekommen haben. Morgen stehen wir früh auf!

2 October 2018

Um 10:30h geht‘s los! Erster Halt ist der Zugfriedhof vor der Salzwüste. Die rostigen Lokomotiven und Zugwaggons stehen schon seit mehreren Jahrzehnten unberührt an diesem Ort. Nach 30min fahren wir weiter und wir bekommen die weite, weisse Salzlandschaft das erste Mal zu Gesicht. Ein sehr eindrückliches Erlebnis, welches wir nie vergessen werden! Nach dem Mittagessen (zubereitet von unserem Guide, welcher zugleich auch als Koch und Fahrer fungiert) besichtigen wir die Isla Incahuasi. Die ehemalige Insel ist voll mit riesen Kakteen versehen. Eindrücklich, wenn man bedenkt, dass diese bis zu 7m hohen Kakteen lediglich ein paar Centimeter pro Jahr wachsen. Übernachtet wird in einem Hostel gebaut aus Salz. Nach einem ausgezeichneten Nachtessen verbingen wir die Nacht in unseren rudimentären Salzbetten.

1 October 2018

Früh morgens erreichen wir das kleine Dörfchen Uyuni. Glücklicherweise können wir unser Zimmer für die eine Nacht schon beziehen. So schlafen wir noch ein wenig bevor wir eine Wäscherei und einen Touranbieter für die Salzwüstentour suchen. Beim herumschlendern wird uns bewusst, dass dieses Dorf nur vom alljährlichen Tourismus lebt. Nach ein paar Vergleichen buchen wir eine 3-tägige Tour von Uyuni nach San Pedro de Atacama (Chile).

30 September 2018

Ausgeschlafen nehmen wir den Tagesbus von Copacabana nach La Paz. Die 4-stündige Reise war äusserst spektakulär! Wir fuhren auf mehr oder weniger intakten Strassen bis an einen Hafen. Dort wurden wir gebeten auszusteigen und unsere Sachen im Bus zu lassen. Ein wenig ahnungslos, was jetzt los ist, stiegen wir aus. Draussen erklärte uns der Fahrer, dass der Bus die Seeenge mit einem Boot überquere und wir ein Passagierschiff nehmen müssen. Heil drüben angekommen setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen La Paz um ca. 17:30h. Die drei Stunden Aufenthalt nutzen wir um in einem gemütlichen kleinen Italiener Abend zu essen. Es war ausgezeichnet! Wieder am Busterminal steigen wir in den Cama-Bus, welcher uns in 8h nach Uyuni bringt.

29 September 2018

Gegen den späteren Abend, aber noch vor Sonnenuntergang, kraxeln wir den einen Berg von Copacabana hoch. Oben angekommen werden wir mit einem wunderschönenen Sonnenuntergang belohnt. Leider konnten wir den dort verstecken Geocache nicht finden :(
Früh morgens machen wir uns auf, die mehr oder weniger einzige Sehenswürdigkeit von Copacabana zu besichtigen. Mit einem Fahrkassenboot fahren wir zur Isla del Sol. Die Insel ähnelt stark Korsika. Sehr karge Landschaft mit dem Blick aufs Wasser. Wenn man nicht wüsste, dass das Wasser von einem See stammt, könnte man meinen, man schaue aufs Meer hinaus. Nach einem bolivianischen Zmittag auf der Insel, kehren wir gegen 16:00h ans Festland zurück. Dort angekommen organisieren wir die Busfahrt nach Uyuni (via La Paz).

28 September 2018

Ohne Probleme passieren wir die peruanisch-bolivianische Grenze und kommen nach gut 4h mit einem neuen Stempel im Pass in Copacabana, Bolivien an. Dieses Städtchen ist uns schon wieder sympathischer, nicht mehr so hektisch und dreckig... Genau wie Puno liegt auch Copacabana am Titicacasee. Mit 3‘812 m. ü. M ist dies der höchstgelegenste, navigierbare See der Welt. Flächenmässig ist er mit 8‘562 km2 der grösste See Südamerikas.

27 September 2018

Bei Tageslicht erkennen wir, was Puno für eine hässliche Stadt ist. In unserem Hostel (Huaytusive), wo wir für sage und schreibe 32$ für zwei Nächte übernachten, buchen wir eine Halbtagestour zu den Floating Islands (Uros). Rosa, die Anführerin einer Familie, erklärt uns wie diese schwimmenden Inseln gebaut werden und was sie neben Schilf mampfen sonst noch den ganzen Tag machen. Die Frauen kochen, sticken und nähen während die Männer kleine Handarbeiten machen. Am Nachmittag kümmern wir uns um den morgigen Bustransfer von Puno nach Copacabana sowie einer Bleibe für zwei Nächte.

26 September 2018

Um 7:10h verlassen wir Cusco mit dem Titicaca PeruRail. In gut 11h fahren wir nun nach Puno. Wir werden köstlichst verwöhnt und geniessen die wundervolle Landschaft bei herrlichem Sommerwetter. Diese gemütliche Erlebniszugfahrt werden wir lange in Erinnerung behalten :)

25 September 2018

Heute steht der Rainbow Mountain auf dem Programm. Um 2:30h werden wir abgeholt, sodass wir vor den Massen den Gipfel erreichen. Leider geht es Meli beim Aufstehen nicht so gut und sie entscheidet sich vorsichtshalber im Hotel zu bleiben (in weiser Voraussicht, da der Berg auf gut 5‘000 m. ü. M ist). Nach einer 3-stündigen Autofahrt, Frühstück und einer 1.5- Wanderung erreicht Andy mit dem Guide als 2. Gruppe den Gipfel. Leider ist viel mit Schnee bedeckt und die Mineralschichten des Berges kommen nicht ganz so fest zur Geltung. Trotzdem eine wunderschöne Landschaft die man bei 0°C zu Gesicht bekommt. Um 13:00h ist Andy wieder zurück im Hotel und Meli geht es schon viel besser. Jetzt heissts alles packen für die anstehende Zugreise von Cusco nach Puno.

24 September 2018

Anstatt eine Tour zu buchen mieten wir einen Fahrer für den heutigen Tag. Dieser kostet uns unwesentlich mehr als wir für eine Tour mit vielen anderen Leuten bezahlt hätten. Nach einer 3-stündigen Fahrt kommen wir beim Trailhead zum Humantay See an. Von da aus geht‘s noch ca 1.5h zu Fuss bis zum See. Nach gut 40min bergauf laufen müssen wir wetterbedingt leider umdrehen. Es gewittert stark und auch einige Touren brechen hier ab. Durchnässt und ohne den See gesehen zu haben, fahren wir mit unserem Fahrer wieder auf Cusco. Im Hintergrund auf dem Bild sieht man den bekannten Salkantay Gletscher.

23 September 2018

Wieder in Cusco heissts erneut Wäsche waschen bevor wir morgen früh zum Humantay See fahren und wandern. Ausserdem statten wir uns mit Handschuhen, Kappen und Schälen aus. Es soll frisch werden auf den 3‘900 m ü. M.

22 September 2018

Um 04:00 Uhr gings los. Das Tor öffnete zwar erst um 05:00 Uhr, wir wollten jedoch zu den ersten gehören... Nach 40min, 2’500 Stufen, 400 Höhenmetern und viel Fluchen später erreichen wir die Spitze und können die menschenleere Inkastadt im Licht der aufgehenden Sonne bestaunen. Nur wenige Minuten später füllt sich die Stätte auch schon mit den Menschenmassen, die mit dem Bus den Berg hochgekommen sind. Das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt!

21 September 2018

Am dritten Tag steht Zip-Lining auf dem Programm. Rund 2 Stunden lang fliegen wir durch die Lüfte. Es war ein riesen Spass und hat uns super gut gefallen. Danach werden wir mit dem Bus nach Hydro Electrica gefahren zum Mittagessen. Frisch gestärkt wandern wir 11km zur Machu Picchu-Stadt Aguas Calientes. Der Weg führt am Zuggleis entlang und ist grundsätzlich einfach zu gehen. Petrus meint es heute aber nicht gut mit uns... es fängt heftig zu regnen an und so erreichen wir klitschnass das Städtchen. Nach dem Abendessen heissts früh ins Bett, denn morgen beginnt unser Tag bereits um 03:30h. Nur so können wir bei der Toröffnung unter die ersten gehören, die die zahlreichen Stufen zum Machu Picchu unter die Füsse nehmen.

20 September 2018

Heute wurde dann doch noch das River Rafting nachgeholt. Während 1.5h sind wir den Rio Urubamba herunter gefahren. Eine äusserst nasse aber tolle Erfahrung! Im Anschluss wanderten wir gut 15km zu den heissen Quellen bei Santa Teresa. 2km davon liefen wir bei 35°C auf dem originalen Inkatrail. Ein falscher Tritt und man fällt gut 300m in die Tiefe. Die Aussicht von den verschiedenen Aussichtspunkten ist unglaublich! Zu Mittag wurden wir in einem kleinen Restaurant mit hausgemachter Guacamole & Spaghetti 5-P überrascht. So gut hatten wir zuletzt im Dschungel gegessen... Nach einer waghalsigen Flussüberquerung per Warentransportgondel erreichten wir die Quellen um ca 17:00h. Dort konnten wir uns von diesem anstrengenden Tag erholen.

19 September 2018

Um 07:30h werden wir pünktlich von der Reiseagentur abgeholt. Danach heissts warten, warten, warten.... die Bikes für unsere Tour wurden nämlich noch nicht verladen. Um 12:00h (eine Stunde zu spät) kommen wir beim Abra Malaga, dem höchsten Punkt unserer Tour, an. Nach einer 2-minütigen Einweisung blochen wir also mit den mehr oder weniger intakten Bikes in gut 1.5 Stunden 2’000 Höhenmeter hinunter. Die Aussicht war wunderschön! Unten angekommen steigen wir wieder in den Bus und fahren zur nächster Aktivität: River Rafting Aus dem wurde allerdings nichts... unser Bus wurde in einem Dorf von einer Strassensperre aufgehalten. Grund dafür seien die anstehenden Wahlen in Peru. So laden wir die Velos wieder ab und fahren mit diesen nach Santa Maria, wo wir um 16:30h zu Mittag kriegen... Abendessen ist für 20:30h geplant ;D Das Rafting wird morgen nachgeholt - mehr Infos kriegen wir beim Znacht... mal sehen :)
Auf ins nächste Abenteuer! Heute beginnt unsere 4-tägige Inka Jungle Trail zum Machu Picchu :D

18 September 2018

Relativ früh sind wir heute aufgestanden und wir freuen uns nach ein paar Tagen wieder mal auf eine heisse Dusche. Nach dem Frühstück schlendern wir gemütlich durch Cusco und klappern diverse Plätze ab. Da kommt erneut die Schönheit von diesem kleinen Städtchen zum Vorschein. Leicht ausser Atem gelangen wir zu einem Aussichtspunkt, wo wir über die ganze Stadt sehen können. Auf einem lokalen Markt essen wir zu Mittag, bevor wir uns im Hotel ein wenig ausruhen.

17 September 2018

Im Hotel angekommen bereiten wir unsere Wäsche zum waschen vor. Der Dschungel hat doch seine Spuren hinterlassen - 10 Kilo Wäsche waschen für umgerechnet 12 Franken. Danach erkunden wir das malerische Städtchen Cusco, welches uns beiden super gut gefällt. Den Tag lassen wir bei einem leckeren Abendessen ausklingen und gehen früh ins Bett.
Der 2-stündige Flug von Iquitos nach Cusco vergeht schnell. Die Anspannung war vorallem bei Meli spürbar, da die Höhe von Cusco (3’400 m ü. M.) doch nicht zu unterschätzen ist. Viele Touristen haben mit der Höhenkrankeit zu kämpfen, sobald sie das Flugzeug verlassen. Doch nicht bei uns! Es geht uns prima und wir fühlen uns sehr gut. Mit dem Taxi geht’s direkt in unser Hotel Tupaq Wasi, wo wir die beiden nächsten Nächte verbringen werden.

15 September 2018

Dort angekommen, erfrischt sich Andy nach diesem anstrengenden Tag im Amazonas. Das Wasser ist angenehm warm, trüb und man will nicht genau wissen, was dort alles noch so rumschwimmt... ;) Danach packen wir unsere sieben Sachen wieder zusammen, bevors Morgen wieder zurück in die Zivilisation geht. Nächster Halt - Cusco - Machu Picchu
Auf den heutigen und zugleich letzten Tag freuen wir uns ganz besonders. Wir unternehmen einen Tagesausflug in eine der fünf Lagunen im Reservat inkl. Fischen und erklimmen des selbstgebauten Aussichtsturm. Das erste Highlight zeigt sich schon nach wenigen Minuten - ein Kaymanmami in nächster Nähe beim Bewachen ihrer Eier. Bevor wir aufs Boot wechseln, essen wir ein Znüni beim Aussichtsturm. Meli mit ihrer Höhenangst beobachtet alles lieber von unten und Andy erklimmt den doch sehr wackeligen Turm. Danach geht‘s mit dem Boot in die wünderschöne Lagune zum Fischen. Andy fischt mit einem Stück Brot den Köder für unser hoffentliches Mittagessen. Meli ist heute definitiv die erfolgreichere Fischerin ;) sie hat ein Piranha sowie auch unser Mittagessen gefischt. Hungrig fahren wir zum Rastplatz wo José uns ein Feuer macht und dann Oscar - unser Fisch - gegrillt wird. Müde und mit vielen schönen Erinnerungen gehen wir wieder zurück zur Lodge.

14 September 2018

Nach dem Mittagessen erkunden wir auf eigene Faust das Reservat bevor wir mit dem Boot zu einem Flussdelta fahren, wo es graue und pinke Delfine zu beobachten gibt.
Der Morgen unseres zweiten Tages im Reservat ähnelt dem gestrigen. Ein 6-stündiger Trek mit unserem Guide José mit ganz vielen schönen Tierbeobachtungen.

13 September 2018

Ausgeruht geht es wieder aufs Boot. Ziel ist es an den Stränden nach Schildkröteneiern Ausschau zu halten und einzusammeln. Diese werden nämlich von Jägern aus ihrem Nest gestohlen und anschliessend auf dem Markt verkauft. Dies versuchen wir zu verhindern, da die Flussschildkröten vom Aussterben bedroht sind. Schon ca. 4’000 Eier hat die Crew in den vergangenen Wochen gerettet und am eigenen Strand wieder verbuddelt. Heute war die Suche leider erfolglos, allerdings konnten wir zwei Schildkröten beim „Sünnele“ beobachten. Auf dem Rückweg zur Lodge wurden wir von einem pinken Flussdelfin begleitet. Leider ist es fast unmöglich diese zu fotografieren.
Gut 6h später kommen wir wieder in die Lodge zurück und Beto, unser Koch, zaubert uns ein herrliches Mittagessen auf den Tisch. Alles aus Zutaten der eigenen Plantage, wo sie zweierlei Bananen, Yukas, dreierlei Mais, Papayas und Gewürze anbauen. Zusätzlich haben sie eine Hühnerfarm von gut 50 Hühnern. Qualitativ gutes Trinkwasser gibt es nur wenns regnet, ansonsten wird Amazonaswasser abgekocht. Nach dem Essen sind wir so kaputt, dass wir vor der Nachmittagsaktivität eine Stunde schlafen gehen.
Dort angekommen bekommen wir die letzten Instruktionen für die anstehende 6-stündige Dschungelwanderung mit Tierbeobachtungen. Kurz nach dem wir in den Wald gingen, sehen wir auch schon die ersten Affen. Leider hatte Andy das Teleobjektiv nicht dabei, so improvisierten wir mit Handyfotos durch das Fernglas. Wir haben uns vorgestellt, dass wir die Tiere aus viel kleinerer Distanz beobachten können. Später erklärt uns José, dass die übliche Entfernung zwischen 10m und 50m liegt. Dies weil die Tiere im Reservat wild leben und nicht an den Tourismus gewöhnt sind. Bei vielen Amazonas-Touren werden die „wilden“ Tiere angefüttert, damit man sie aus nächster Nähe beobachten und Fotos mit ihnen machen kann. Eigentlich ein Zoo in der Wildnis.
Der erste Tag im Dschungel beginnt, wie alle zukünftigen Tagen, mit dem Frühstück um 5:00h. Es gibt Porridge mit Maracuya und Banane. 30min später sitzen wir bereits in einem kleinen Boot, wo wir mit José und der Übersetzerin zum Einstieg unseres ersten Treks fahren.

12 September 2018

Nach einer 2-stündigen Bus- und 3-stündigen Speedboatfahrt werden wir von José, unserem Guide für die kommenden Tage, herzlich in Requena in Empfang genommen. Zusammen mit der rückkehrenden Gruppe gehen wir in einem lokalen Restaurant Mittag essen. Als wir erfahren, dass keine Gruppe mehr im Reservat ist und wir die beiden einzigen Leute sind die ins Reservat fahren, realisieren wir dass wir sozusagen eine Privattour haben :) Die letzten vier Stunden der Anreise fährt uns José in einem langen Boot zum Tapiche Reserve. Todmüde werden wir vom Rest der Tapiche-Crew mit einem vorzüglichen Abendessen willkommen geheissen. Als es langsam dunkel wird, merken wir erst richtig wie sehr wir an den Strom gewöhnt sind.
Es ist 4:00h, der Wecker klingelt... jetzt geht‘s los! Wir melden uns in 5 Tagen wieder :)

11 September 2018

Früh morgens gings nun endlich los nach Iquitos - unserem Ausgangspunkt für die 5-tägige Dschungelsafari. Der 2-stündige Flug sowie der Transfer zu unserem Hostel „Green Track“ hatte super geklappt. Hier übernachten wir die letzte Nacht bevors los geht. Nach einem kurzen Briefing für Morgen, erkundeten wir das schäbige 500’000 Einwohner-Städtchen zu Fuss. Wir beide meinten in einem komplett anderen Land angekommen zu sein. Alles ist sehr provisorisch und dreckig. Die Mentalität der Leute ist noch viel entspannter als wir es bisher von Peruaner kennen lernten. Die Strassen sind voll mit Motos & TuckTucks. Nach einem gemütlichen Abendessen im Stadtzentrum packen wir nun also unsere sieben Sachen für die kommenden Tage im Dschungel wo es weder Handyempfang noch Internet/WiFi geben wird. Nach einer kalten Dusche gehen wir nun im viel zu kurzen Bett schlafen.

10 September 2018

Bevor es morgen weiter nach Iquitos geht, dürfen wir bei Ana und Vlady zu Abend essen. Vlady kocht uns seine Pasta ala Vlady.

9 September 2018

Den heutigen Tag verbrachten wir mit Geocachen und dem Entkommen aus zwei RoomEscapes :D Bei dieser Gelegenheit konnte ich Meli auch gleich Lima ein wenig zeigen.

8 September 2018

Heute ists „endlich“ so weit! Einerseits muss ich Dennis in die Schweiz verabschieden, andererseits freue ich mich Meli am Flughafen abzuholen. Es waren zwei tolle Wochen, die Dennis und ich zusammen erleben durften!

7 September 2018

Für die letzte Nacht haben wir uns eine etwas bessere Abstiege gesucht. Sheraton Lima Hotel & Convention Center.

6 September 2018

Den heutigen Tag verbringen wir mit ausschlafen, Wäsche waschen lassen und Postkarten schreiben :)

5 September 2018

Wieder in Lima besichtigen wir den Huaca Huallamarca. Die Übererigbleibsel eines alten Inka-Tempels mitten in der Stadt.

1 September 2018

Pünktlich um 19:00h gibt es Znacht im Hotel Santiago in Cabanaconde (3‘300 m ü. M.). Kartoffelsuppe, Kartoffeln, Rüebli, Broccoli mit Alpakafleisch und einer komischen Omelette mit Coca-Tee zum Dessert. Walter informiert uns, dass wir ubs morgen um 5:20h für einen Spaziergang zum Sonnenaufgang treffen.
Am späteren Nachmittag besuchen wir dann doch noch bekannte Touristen-Spots, jedoch zu Zeiten wo wir ganz alleine sind. Auf dem einen Bild kann man schön den Übergang vom Colca Tal in den Colaca Cañón sehen. Das Tal ist breiter als tief und der Cañón tiefer als breit. Am Cruz del Cóndor kommen wir morgen früh nochmals vorbei um die Kondore bei ihrem morgentlichen Ritual zu beobachten.
Mittagessen gibt‘s bei einer Familie im Dorf. Sie kochen für uns reichlich zu Essen. Ich probiere das erste Mal Alpakafleisch. Für mich schmeckt’s ok, für Dennis gar nicht... Wir sind froh diese Tour ausgewählt zu haben. Sie kostete uns zwar doppelt so viel wie bei anderen Agenturen, dafür waren wir in einer kleinen Gruppe und fern von den Touristen-Stopps unterwegs.
Wir kommen kurz vor Mittag in Coporaque, einem der kleinsten Dörfer vom 250km langen Tal, an. Vor dem Zmittag unternehmen wir noch einen „low difficulty“-Spaziergang von rund 3km auf ca. 3900 m ü. M. Walter zeigt uns seinen Lieblingsplatz, wo ich ihn bitte ein Foto von mir zu machen. Ausserdem erzählt er uns einiges über die Agrikultur von Peru aber speziell auch vom Colca Tal. Später zeigt er uns noch eine prä-Inka-Begräbnisstätte, wo noch immer die Schädel von dieser Zeit liegen. Die kleine Wanderung war anstrengend, ziemlich sogar! Zum Glück hatte ich meine KS90 mitgenommen. Ich war definitiv froh darum.
Weitere 60 Minuten später erreichen wir den Mirador de los Andes, den höchsten Punkt (4‘910 m ü. M.) unserer Tour im Colca Tal. Hier oben bekommt man die Höhe tatsächlich zu spüren. Jede hektische Bewegung bringt einem ausser Atem und man hat ein leicht schwindliges Gefühl.
Eine Stunde später treffen wir auf eine grosse Llamaherde. Wir lassen uns die Unterschiede zwischen Vicuñas, Guanacos, Alpacas und Llamas erklären. Alpacas und Lamas stammen von den Vicuñas und Guanacos ab. Sie dürfen gezüchtet und gehalten werden. Ihre Vorfahren, Vicuñas und Guanacos, stehen unter Schutz. Ein weiterer Unterschied ist die Qualität der Wolle. Gegenüber Schafswolle seien sie aber alle locker überlegen. Kurz darauf stossen wir auf ein paar Vicuñas, man erkennt sie an ihrer viel schlankeren Figur. Nochmals ein paar Minuten später sehen wir Wüstenhasen. Leider waren sie zu schnell und zu weit weg um ein anständiges Bild von ihnen zu machen. Man kann sie sich allerdings gut als mausgraue Pikachus vorstellen ;)
Um 8:30h kommen wir also beim National Reserve an und wärmen uns bei einem kurzen Halt mit einem Inka-Tee auf. Aufgrund der Coca-Blättern und anderen Kräutern soll er die Höhenkrankheit vorbeugen. Wir lassen uns überraschen und erstehen uns einen solchen Tee für gut CHF 1.50. Er schmeckt mässig gut...
In gut 2.5h fahren wir mit unserem 16er-Büssli (wir sind wohlbemerkt lediglich 6 Personen) von Arequipa an den Anfang des Salinas y Aguada Blanca National Reserve. Wir verlassen die Stadt durch die ärmeren Vorstädte im Norden von Arequipa. Im Oktober sind Wahlen. Es wird bis in die Pampa Wahlpropaganda betrieben.
Um 5:00h klingelte der Wecker. In einer halben Stunde werden wir von Walter, unserem Tourguide, und unserem Fahrer abgeholt. Kurz darauf werden wir noch ein italienisches Pärchen abholen, sodass unsere kleine Reisegruppe dann auch schon komplett ist. Ich bin ready :)

31 August 2018

Den einzigen Tag in Arequipa nutzen wir um den Plaza de Armas zu besichtigen sowie um die Aussicht vom Mirador Carmen Alto zu geniessen. Am Nachmittag gehen wir ein paar Geocaches holen bevor uns Walter um 18:00h im Hotel besucht um uns ein Briefing für die anstehende 2-tägige Tour im Colca Cañón zu geben.
Um 1:00h sind wir nun endlich in unserer Unterkunft in Arequipa angekommen. Das Hotel Tito macht einen sehr guten Eindruck für peruanische Verhältnisse in dieser Preisklasse. Wir haben einen anständigen Wasserdruck und heisses Wasser gibt es auch.

30 August 2018

Mit etwas mehr als einer Stunde Verspätung fahren wir in Richtung Arequipa ab. Da es sich um eine etwa 10h Busfahrt handelt, entschieden wir uns ein Ticket in der VIP-Klasse von Oltursa zu buchen. Dort haben wir 160° Cama-Sitz- resp. Liegeplätze.
Per WhatsApp habe ich für uns zwei einen Nazcalinien-Flug bei der Fluggesellschaft „aeronasca“ reserviert. Für US$ 80.- fliegen wir während gut 40min über die bekanntesten Figuren. Vor dem Take-off gibt uns der Pilot noch ein paar Tipps gegen die Übelkeit und ein paar Minuten später sind wir mit der Cesna 207 und 3 weiteren Passagieren in der Luft. Dennis wurde es nach etwa 15-20min Flugzeit übel. Und auch ich muss mir eingestehen, dass es mir entgegen meiner Erwartung mit der Zeit auch ein wenig unwohl wurde. Wir (und Meli) sind also froh als wir wieder festen Boden unter den Füssen haben. Trotz allem war es ein tolles Erlebnis.
Wie abgemacht holt uns der Taxifahrer von vorgestern pünktlich ab und wir fahren in gut 2.5h nach Nazca. Die Landschaften unterwegs sind sehr eindrücklich.

29 August 2018

Von oben können wir etliche Sandboarder und Sandskifahrer beobachten. Es sieht bei weitem einfacher aus, als es offenbar ist. Normalerweise sind die Dünen auch voller Buggies die umher fahren. Aufgrund eines neulichen Todesfall beim Buggie fahren, wurde der Betrieb der Buggietouren bis auf weiteres eingestellt. Uns kommt das zugute, da wir so nicht auf Buggies achten müssen und alles auch viel ruhiger ist :) Der erneute Aufstieg für den Sonnenuntergang hat sich sehr gelohnt!
Relaxen am Pool, bis wir für den Sonnenuntergang nochmals auf eine Düne kraxeln...
Nach dem jüngsten, niederschlagenden Ereignis mit der Drohne kehren wir ins Hostel zurück und ich frage dort nach einem kleinen Schraubenzieher an der Bar - obwohl ich nicht damit rechne, dass sie einen so kleinen wie es für die Drohne benötigt, haben. Mit grossen Erstaunen übergibt mir der Bartender einen Werkzeugkoffer, welcher einen Schraubenzieher in der exakten Grösse hat. Nach gut 45min Kamera und Rotoren auseinander- und wieder zusammenschrauben funktioniert doch tatsächlich alles wieder wie es sollte. Great success!
Nach einem preisgünstigen, guten Zmittag im HuacaFuckingChina machen wir uns auf den einzigen Geocache in der Oase zu holen. Er ist in einem Hotel an der Reception deponiert. Noch für jeden eine Flasche Wasser und los gehts in die Wüste. Nach 15m kehren wir allerdings wieder um. Wir müssen eingestehen, dass wir die Düne weder in FlipFlops noch in normalen Alltagsschuhen besteigen können (zu heiss an den Füssen oder die Schuhe voller Sand). 15min später stehen wir wieder am Fusse von einer der ca 120m hohen Dünen - allerdings mit rechtem Schuhwerk. Nach gut einer halben Stunde Aufstieg erreichen wir die Spitze des Sandbergs und geniessen eine wundervolle Aussicht auf die Oase und die Stadt Ica, inmitten welcher eine Sanddüne steht (siehe Foto). Auch mit meiner Drohne versuche ich ein paar Schnappschüsse. Unglücklicherweise stürzt diese auf Grund Sensorproblemen mit der Kamera voran in den Sand. Mit Bedauern muss ich feststellen, dass weder Rotoren noch Kamera sich bewegen lassen...

28 August 2018

Heute Abend geht es noch weiter nach Huacachina. Huacachina ist eine Oase in mitten der Sandwüste nahe der Grossstadt Ica mit rund 100 Einwohnern. Wir nehmen den Bus der Firma Cruz del Sur und kommen nach gut 2h in Ica an. Dort lassen wir uns vom Taxi nach Huacachina fahren. Mit dem Taxifahrer machen wir sogleich ein Paketpreis ab: Für gesamthaft 180 Soles (CHF 57.40) fährt er uns nach Huacachina (20min) und in zwei Tagen dann von dort nach Nazca (2.5h). Ein bisschen unsicher, ob er auch wirklich auftauchen wird bezahlen wir 35 Soles (CHF 11.15) an. Wir sind froh in unser Hostel - Hostel Rochabús - zu gehen. Die Reiserei von A nach B macht schon müde.
weitere Fotos...
Die Islas Bellestas sind auch bekannt als das Galapagos für Arme. Aus dem einfachen Grund, dass es dort auch eine sehr vielfältige Fauna gibt, aber bedeutend einfacher und somit billiger zu erreichen ist. Wir sehen Möwen, Pelikane, viele andere verschiedene Vögel, Seelöwen und Humboldt Pinguine.

27 August 2018

Auf Google Maps entdecken wir unweit von unserem Hotel entfernt ein vielversprechendes, kleines Restaurant namens Pukasoncco. Wer Zeit hat sollte dort unbedingt vorbei gehen. Der Besitzer des Restaurants ist Kellner, Bartender, Koch und Kassier zugleich. Eine wahre One-Man-Show für wenig Geld. Das Essen? Ausgezeichnet!
Vor dem Nachtessen wollen Dennis und ich den einzigen Geocache in Paracas holen. Leider aber müssen wir einen DNF verbuchen... Dafür können wir der Sonne beim Untergehen zusehen.
Während es auf der Busreise leicht regnete kamen wir in Paracas bei sonnigen 23°C an und entschieden uns nach dem Einchecken im Hotel am Nachmittag den Wüsten-Nationalpark per Taxi zu besichtigen.
In der Schwlterhalle von Oltursa beschallt uns ein Taxifahrer im 30sec-Takt mit „Taxi, Buenas Días, Taxi“ und dies obwohl gar niemand angekommen ist und ein Taxi suchte...
Um 5:15h klingelte der Wecker. Um 6:30h nehmen wir den Bus von Lima nach Paracas. Wir haben uns für die Busgesellschaft „Oltursa“ entschieden. Gemäss Locals sei dies die beste Gesellschaft in Peru. Wir lassen uns überraschen.

26 August 2018

Als wir gerade die Tür von unserem Hotelzimmer zuschliesen wollen um zu Abend zu essen, kriegen wir den Schlüssel nicht mehr aus dem Schloss. Nach gut 30min offeriert uns das Hotel ein Upgrade in ein 3-Bett-Zimmer.
Zum Mittagessen zeige ich Dennis das selbe Restaurant wo auch ich die peruanische Küche gezeigt bekommen habe. Heute probieren wir zudem noch eine plátano frito (gebratene Banane). Das Isolina Taberna Peruana ist ein äusserst beliebtes Restaurant im Stadtviertel „Barranco“. Man findet fast nur lokale Leute vor. Da man nicht reservieren kann, empfielt es sich kurz vor Mittag oder Mitten am Nachmittag vorbei zu kommen. Ansonsten muss man sehr lange warten (siehe Bild).
Nachdem wir für Dennis eine SIM-Karte organisiert haben hauen wir einen Taxifahrer an, welcher uns auf den Berg des Cerro San Cristóbal bringt. Von dort soll man eine Aussicht über die ganze Stadt haben. Wir fahren durch ein sehr armes Gebiet am Fusse des Berges. Nach 2/3 des Weges hält uns ein Polizist an und erklärt uns, dass es von hier nur noch zu Fuss weiter geht (obwohl die Strasse weiterführt). Wir geben dem Polizisten 4.5 Soles Schmiergeld (CHF 1.45) und wir dürfen bis hoch fahren. Oben angekommen haben wir tatsächlich einen Rindumblick auf Lima. Da es Winter ist, ist jedoch alles sehr Neblig und bedeckt.

25 August 2018

Unser Zimmer + Zimmeraussicht für die kommenden zwei Nächte...
Ich hole gerade Dennis am Flughafen Lima ab. Er ist seit 20h unterwegs. Wir werden die kommenden Tage zusammen Perú bereisen. In zwei Wochen lade ich Dennis in Lima wieder ab und hole Meli ab :)

24 August 2018

Nach ein bisschen mehr als einer Woche entscheide ich mich meine Dreckwäsche waschen zu lassen. Damit ich die kommende, 2-wöchige Reise mit Dennis mit sauberer Wäsche antreten kann. Im ersten Waschsalon (beste Google-Bewertung in der Umgebung) wollen sie doch tatsächlich 15 Soles pro Kleidungsstück. Ich bedanke mich herzlich und gehe zum nächsten Waschsalon den ich finden kann. Die nette Dame wiegt meine Wäsche und meint: „4.5 kg, este costo 13.5 soles“ CHF 4.30 also...
Heute hatte ich meine letzte Spanisch-Doppelstunde. Zusammenfassend bin ich doch recht zufrieden was ich in diesen 8 Privatlektionen lernen konnte. Diese kosteten mich sage und schreibe 300 Soles (CHF 96.-)!

23 August 2018

Ich gewöhne mich langsam an die kalten Temperaturen. Angenehm ist es jedoch noch immer nicht...

22 August 2018

Auf frischer Tat ertappt...

21 August 2018

Heute um 9:30h hatte ich meine erste Spanisch-Doppelstunde bei Helga. Wahnsinn wie viel ich noch konnte aber auch vergessen hatte. Ich freue mich auf die kommenden Stunden um wieder ein wenig Schwung in die Kommunikation zu bringen.

20 August 2018

Heute zeigte sich doch tatsächlich das erste Mal die Sonne. Siehe da und das Quecksilber stieg auch schon über 20°C.
Aufgrund der frei gewordenen Zeit entscheide ich mich ins Jockey Plaza zu gehen. Dem grössten Einkaufszentrum von Lima. Im H&M ergattere ich mir eine zusätzliche lange Hose für die kommenden Wochen. Ich werde sicher noch froh darum sein... Der H&M hier ist etwa gleich teuer wie in der Schweiz, hat allerdings ein wenig längere Öffnungszeiten - Mo-So 24h ;) Den Nachmittag verbrachte ich ausschliesslich am Laptop. Die Reiseplanung für die kommenden Wochen nimmt als wie mehr Formen an. Ich freue mich riesig!
Heute hätte ich eigentlich den ersten der fünf 2-stündigen Spanischkursen bei Helga (Anas deutschsprache Freundin, welche seit 46 Jahren in Peru lebt) gehabt. Aufgrund Missverständnissen werden daraus nun vier und wir beginnen morgen damit.

19 August 2018

Sonntag = Grosser Familientag. Wenn möglich kommt die ganze Familie am Sonntag zu Ana & Vlady zum gemeinsamen Pastaessen. Doch bevor wir zusammen essen, zeigen mir Ana und Vlady mit dem Auto das Stadtzentrum. Wir sind durch sehr eindrückliche Gegenden gefahren und Vlady wusste immer eine Anekdote zum aktuellen Ort zu erzählen. Man mag es kaum glauben, dass die Fotos in der selben Stadt aufgenommen wurden.

18 August 2018

Nachdem wir heute morgen eine weitere Charge Zügelware auf einem camión verladen hatten traf ich mich mit Rafael, Ana Marías Bruder, und seiner Frau Cecilia. Sie zeigen mir den Club de Regatas Lima (sie sind Mitglieder) sowie den ärmeren Stadtteil „Chorrillos“. Anschliessend gehen wir in einem anderen sehr guten Restaurant essen. El Paraíso Marina Restaurante.

17 August 2018

Heute blieb ich zu hause und recherchierte den ganzen Tag was ich die kommenden Wochen alles machen kann. Einerseits mit Dennis, andererseits mit Meli :) Anbei der Entwurf was ich mit Dennis in den zwei Wochen anstellen könnte. Mal schauen wie‘s kommt... Mit Meli habe ich verschiedene Möglichkeiten am Telefon besprochen - es war schön ohne Zeitdruck telefonieren zu können (bis anhin war immer was los).

16 August 2018

Ceviche, Seco und Chicharrón Ceviche: kleingeschnittener, roher Fisch mit roten Zwiebeln an Limettensaft, Salz, Chillis, Kräutern und Gewürzen - typisch peruanisch Seco: äusserst zartes Rindfleisch gegart am Knochen an einem salzigen Koriandersud - typisch peruanisch Chicharrón: gebratene Schweinebauchstreifen (nicht sehr köstlich)
Nachdem das Auto beladen war wollten wir mit den Kindern zusammen zu Mittag essen. Wir treffen Piera am Plaza Barranco und schlendern ein wenig durch das Stadtviertel. Ximena & Josip kommen später, wo Ivana ist weiss niemand. Sie wollen mit mir unbedingt ins Restaurant „Isolina Taberna Peruana“ gehen. Eines der besten, zahlbaren Restaurants der Stadt. Da wir nicht reserviert haben kommen wir auf die Warteliste. Die 40min Wartezeit nutzen wir um für mich eine SIM-Karte zu organisieren. Beim Telecom-Shop treffen wir Ximena und zurück beim Restaurant stösst nun auch Josip zu uns. Wäre er von Anfang an bei uns gewesen wären wir nicht auf die Warteliste gekommen. Seine Schwestern erklären mir, dass er überall Leute kennt.
Heute morgen gehen wir (inkl. chica de casa) ins alte Haus - es müssen noch einige Sachen gezügelt werden. Als wir nach einer gut 20-minütigen Autofahrt dort ankommen wird mir schnell klar, dass das vermutlich nicht der letzte Zügeltag sein wird (siehe Fotos). Während gut zwei Stunden werden orientierunslos Sachen in Kisten zusammengetragen. Die Putzdame wäscht & bügelt. Gross helfen kann ich nicht... Plötzlich läutet es an der Türe und Ana erzählt mir, dass das der Gerätemechaniker sei. Er komme ihr zeigen welche der beiden versenkbaren Nähmaschinen noch besser funktioniere. Verdutzt schaue ich dem kleinen Männchen zu wie er die eine Maschine ausbaut und im anderen Tisch wieder einbaut. Jetzt sei die bessere Maschine im schönere Tisch. Seine Arbeit ist getan und er zottelt wieder ab. Was er für diese Arbeit wohl verdient hat? Ich hätte es jedenfalls auch gekonnt - und bin kein offizieller Gerätemechaniker... Ich verstaue drei Kisten und einen Abfallkübel im Auto. Für heute wars das...

15 August 2018

Herzlich werde ich von Vlady und der Haushälterin, welche jeden Mittwoch hier ist, empfangen. Die grosszügige Wohnung im 12. Stock haben sie noch nicht mal eine Woche bezogen, so Ana. Das alte Haus sei zu gross gewesen und der Garten gab einfach zu viel Arbeit... Zudem befindet sich die neue Eigentumswohnung in einem besseren Stadtteil. Mit einem mulmigen Gefühl muss ich feststellen, dass es in der Wohnung nicht viel wärmer als draussen ist. Langsam wird mir klar wieso: es gibt keine Heizung, die Fenster sind einfach verglast und nicht abgedichtet.
Draussen wird mir schnell klar, dass ich vermutlich zu viele kurze und zu wenig lange Hosen dabei habe. Es hat gerade mal 16°C, ist bedeckt und es geht ein leichter Wind. Ana meint es sei Winter und normal so. Unser Fahrer wartet schon auf uns und wir fahren in gut einer Stunde zu Ana & Vladys neuer Wohnung.
Meine Spanischkenntnisse reichten aus um ein Visum für 90 Tage zu erhalten. Draussen bei der Ankunft wartet Ana María auf mich. Bei ihr verbringe ich die nächsten 1.5 Wochen.

15 August 2018

Es geht los! Meli half mir noch beim Einchecken (ich reise doch tatsächlich mit 3.5kg Untergewicht) bevor wir uns für die nächsten 3.5 Wochen verabschieden mussten... next stop: Paris