Germany · 3 Days · 9 Moments · August 2017

Weinfest Bernkastel-Kues, Mosel Sept. 2017


2 September 2017

Nach der Stärkung in Zeltingen war es auch schon Zeit um weiter zu ziehen. Da entdecken wir das Kloster Machern nicht unweit vom Wegesrand, das wieder zum Verweilen einlädt. Gesagt getan, denn die nächste Regenschauer ist schon in der Ferne im Anmarsch. Das Kloster verfügt über eine eigene Brauerei und nennt auch ein Vafe samt Restaauraant mit schöner Parkanlage sein Eigen. Zunächst zieht es uns aber in die Krypta wo diverse Liköre, Senfsorten und Olivenöle degustiert und erworben werden können. Nach einem kurzen Blick in die Brauerei lassen wir uns auf einen Kaffee und ein Stück Schwarzwälderkirschtorte im Cafe nieder. Und da gehts draussen auch schon los. Regen soweit das Auge reicht, aber es hilft nichts. Die Zeit drängt und wir müssen zurück nach Bernkastel. Gegen 18:15 kommen wir ein wenig aufgeweicht an. Anschliessend geht es nach kurzem Umziehen zum Abendessen. Das grosse Feuerwerk schauen wir uns gemütlich mit Bibi und Fritz bei einem Glas Wein vom Balkon aus an.
Heute machten wir einen Ausflug mit dem Fahrrad entlang der Mosel. Dazu wurde vor Ort beim ansässigen Händler erst mal ein entsprechendes Vehikel ausgesucht. Gegen 11 Uhr trafen wir uns mit Bibi und Fritz auf der Weinstrasse. Die beiden hatten zuvor noch flott den Handwerkermarkt unsicher gemacht. Fritz knurrte nach dieser Shoppingtour bereits der Magen und so musste rasch eine Currywurst mit Pommes und Mayo herhalten. Wir vier nahmen also an einer Bank am Wegesrand mit einem Glas Wein Platz und genossen die Atmosphäre. Dann trennten sich unsere Wege und wir holten unsere Velos ab. Unsere Fahrt begann am Ufer der Mosel und führte uns in Richtung Wehlen. Leider meinte es Petrus an dem Tag nicht gut mit uns und überraschte uns mit Regenschauer. Wir machten in Wehlen in einem Cafe kurz Halt und dann ging es weiter nach Zeltingen. Es war um 16 Uhr und damit höchste Zeit etwas herzhaftes zu futtern.

1 September 2017

Kurz vor Bernkastel Kues passieren wir noch die Schleuse, eine interessante Erfahrung, die man auch nicht jeden Tag so erlebt. Nach 10 Minuten haben wir die Schleuse passiert und sind kurz darauf wieder am Landesteg von Bernkastel. Damit geht unser Tagestrip zu Ende. Bibi und Fritz fahren rauf in ihre Ferienwohnung und Yvonne und ich besuchen noch den ansässigen Handwerkermarkt. Bei einer Tasse Kakao und Moccachino geniessen wir das Treiben am Ufer. Es wird ein wenig frsich und so beschliessen wir kurzerhand uns noch rasch umzuziehen um anschliessend in der Altstadt noch dem EInzug der Winzerkönigin und deren Ausruf beizuwohnen. Auf dem Markplatz hat es um 20.30 Uhr bereits allerlei Volk versammelt. Wir bahnen uns den Weg durch die Menge und schauen uns das mittelalterliche Schauspiel an. Dann gehts weiter zum Karlsbaderplatz, wo wir bei einem Glas Tee und Mineral den Tag ausklingen lassen.
So eine Wanderung macht extrem hungrig und wir schleppen uns mit müden Füssen in ein hübsches Lokal am Wegesrand mit tollem Ausblick auf die Mosel. Wir lassen es uns bei Apfelstrudel, Flammkuchen und vegetarischem Allerlei sehr gut gehen, schliesslich haben wir es uns verdient. Da soll es auf ne Mark fünzig nciht drauf ankommen. Doch während wir mit vollem Magen zufriden noch sitzen tickt die Uhr plötzlich unerbittlich gegen uns. Das letzte Schiff legt um 16.20 Uhr ab und wir haben es plötzlich ganz schön eilig. Während Fritz im Eilverfahren die Rechnung zahlt verlassen wir fluchtartig das Lokal und flitzen über die Brücke in Richtung Landungssteg. Mit erreichen das Schiff mit Müh und Not, wir hüpfen rein und lassen uns pfeifend auf den Bänken des Oberdecks nieder. Die Moselfahrt zurück nach Bernkastel geht gut 1.5 Stunde. Die Zeit wird genutzt um die schöne Landschaft mit einem guten Glas Wein zu geniessen. Entspannung pur!
Wir sind nicht lauffaul, das Wetter ist toll, die Temperaturen perfekt.. also laufen wir. Immer der Nase nach sozusagen, so wie der Weg uns führt. Mit uns sind andere Wanderer unterwegs. Eine Gruppe Frauen, genannt die Kegeltruppe, die uns anfangs ein wenig unbeholfen hinterher stolpern und alsbald im Gebüsch und damit ausser Sichtweite verschwinden. Gemäss dem Motto "die Leidgeplagten" irren auch noch ein Grüppchen junger Paare mit uns durchs Gemüse. Zumindest sind sie aber im Gegensatz zu uns ausreichend mit Wein versorgt, der natürlich immer wieder verkostet wird. Der Weg ist das Ziel und so ziehen wir frohen Mutes unseres Weges. Gottlob gibts ja Navis, also auch eine entsprechende App die einem den Weg weist. Es braucht nur Zeit und die haben wir ja reichlich. 14 km später sind wir dann endlich in Traben-Trabach. Der Magen hängt in den Kniekehlen aber wir sind glücklich und zufrieden.
Wir erreichen schiwtzend die Waldschenke. Dort erquiken wir uns mit kühlen Getränken um danach den Aufstieg durch den Wald auf die Anhöhe nach Traben-Trabach zu nehmen. Es ist warm und der Wald bietet kühlen Schatten. Doch oh Weh! Wir müssen feststellen das unser Weg beim Abstieg gefährdet ist und leider nicht passiert werden darf. Also müssen wir einen Umweg gehen....
Heute sind wir von Bernkastel-Kues in Richtung Traben-Trabach gestartet. Unsere klein Wanderung startet gemächlich in der Altstadt und es geht nun langsamen Schrittes durch die Weinreben in Richtung ersten Zwischenstopp, der Waldschenke. Doch bevor wir dort angelangen lenken wir unsere Schritte in einen kühlen Weinkeller am Wegesrand. Dort hat nämlich am Ortsausgang ein Weingut seine wertvollen Güter gelagert. Die offene Tür läd uns quasi zu einem kurzen Zwischenstopp förmlich ein. So werden uns bei angenehmen 8 Grad feinste Weissweine zur Degustation gereicht. Der Wein mundet Bibi und Fritz so gut, dass sie gleich eine Kiste ordern und sich zur Ferien Wohnung liefern lassen. Nach dieser Erfrischung geht es gleich weiter bergauf in Richtung Waldschenke.

31 August 2017

Nachdem wir unsere Freunde Bibi und Fritz an einem Treffpunkt aufgesammelt hatten ging es eiligen Schenkels gleich zu einem lauschigen Restaurant im Teil Kues wo wir draussen unter einem Laubdach unser Nachtmahl gemütlich einnahmen. Nach der Stärkung kam die Ortsbegehung die am Karlsbader Platz ihren Höhepunkt nahm. Dort heizten die Bands dem Publikum ordentlich ein und bei einem guten Glas Weiswein war die Stimmung rasch auf dem Siedepunkt. Gegen 22 Uhr war dann aber Schluss, schliesslich wollten wir noch fit für den nächsten Tag sein.
Am 31.08. war es endlich soweit, mittags um 11:45 starteten wir von Wauwil aus in Richtung Mosel. Nach einem kurzen Tankzwischenstopp ging es dann auch gleich hurtig über die französische Grenze vorbei an Colmar und Strasbourg in Richtung Saarbrücken. Von dort aus war es dann nur noch ein Katzensprung und wir kamen gegen 17:15 in Bernkastel-Kues an unserer Ferienwohnung beim Gästehaus Haas-Herges an.