Europe, Asia · 32 Days · 42 Moments · January 2017

Andreas's adventure in Laos


11 February 2017

Zum Abschluss noch ein paar allgemeine Infos: Ich habe in 22 Tagen circa 2100€ ausgegeben, davon 800 für Flüge, 300€ für Abenteuertouren, 150€ für Unterkünfte, 100€ für Bus Boot Taxi Tuktuk, 750€ für Essen, Roller, Eintritte usw. Abgesehen von den Flug- und Transportkosten wäre es definitiv noch deutlich billiger gegangen. Ich habe Backpacker getroffen die mit 20€ am Tag planen. Insgesamt bin ich mit Menschen aus 29Ländern in Kontakt getreten. In der Welt sind schon ein paar ganz feine Menschen unterwegs... Als Backpacker lebt man (meiner Meinung nach) in einer Art Parallelwelt - Politik, Religion oder andere Reizthemen spielen keine Rolle, die Menschen sind viel Kontaktfreudiger und aneinander interessiert. Ich könnte mir durchaus vorstellen jetzt ins nächste Land aufzubrechen, andererseits ist es zu Hause doch irgendwie am schönsten 😉. Besten Dank fürs Lesen, bis Bald und Prost!
Um 24Uhr wurde kein Alkohol mehr ausgeschenkt - heute ist irgendein Buddhistischer Feiertag. Das ist hier vergleichbar mit einem Stromausfall. Die Leute strömten aus den Bars und Clubs und machten sich auf den Weg in ihre Unterkunft. Um 12:30Uhr habe ich mich mit der Weltmeisterin auf den Weg gemacht - sie geht in ein Trainingscamp in der Nähe vom Flughafen und muss in den kommenden Tagen ein paar Thaifrauen vermöbeln, ich hab mich damit genau 24Std vor Ankunft in Düsseldorf den Heimweg angetreten - und beim Einstieg ins Flugzeit hab ich bemerkt, dass ich bei der Verabschiedung mein Bambusrohr mit den in LuangPrabang gekauften Bildern habe liegen lassen. Ist es nach drei Wochen doch noch passiert🙁. Naja damit kann ich wenigstens mit Bestimmtheit sagen, was das negativste Erlebnis des Urlaubs war.

10 February 2017

Die Khao San Road ist schwer in Worten zu fassen. Es ist auf jeden Fall eine der verrücktesten Strassen der Welt, bestehend aus: Piercing- &Tattooläden, Kleider- & Souvenierständen, Massagesalons, Reiseagenturen, Restaurants, Hostels, Bars, Discotheken, Ständen an denen man fritierte Insekten, gefälschte Ausweise, Fruchtshakes, Nudeln, Kebap oder Pancakes kaufen kann, dubiosen TukTuK-Fahrern, Männern die maßgeschneiderte Anzüge, Drogen oder einen Ballon mit Lachgas verkaufen wollen, alle 5 Meter ein anderer Geruch nach leckerem Essen, Wasseepfeife, Zigarettenqualm, Fäkalien, Grillkohle, Müll sowie laute Musik von Country bis Techno, hunderte Reklametafeln, wild blinkenden Lichterketten und Lampen, massenweise zunehmend besoffener werdende Leute die sich durch die Strasse schieben torkeln tanzen kotzen und permanent von den zahlreichen Geschäftsleuten, Prostituierten oder anderen Touristen in ein Gespräch verwickelt werden > totale Reizüberflutung!
Nach einigen Tempeln und dem grossen Palast hatten wir keine Lust mehr auf Sightseeing. Eine Sache die ich unbedingt noch machen wollte aber in Laos nicht mehr geschafft habe war eine traditionelle Massage. Nach 3 Wochen auf Tour brauchten vor allem die Beine ein besonderes Maß an Zuneigung. Und wer kann das besser als 1000 kleine Fische😉. Da sassen wir mit den Füssen im Becken und liessen uns die Füsse sauber-nuckeln😅. Anschliesend gab es aber auch noch eine richtige Massage (ich hatte etwas Angst aber es war ganz seriös) inkl. einem Bad in Milch und Honig😅. Nach 2 Std. (40€) fühlte ich mich wie neu geboren - das hielt dann ungefähr 10 Minuten - es war mittlerweile dunkel und die Khao San Road erwachte zum leben.
Nach der besten Nacht der letzten drei Wochen bin ich gestern Morgen von Ubon nach Bangkok geflogen(30€). Schon beim Aussteigen wusste ich, warum ich die Stadt nicht in soo guter Erinnerung habe. Extreme schwüle, dazu dieses Verkehrschaos und die schlechte Luft. Leider habe ich auch keine map auftreiben können. Auf gut Glück habe ich mich in einen Bus gesetzt. Die Kontrolleurin hat aber dafür gesorgt, dass jeder wusste, wann er austzusteigen hat. In bester Uncle Sam Manier hat Sie vor jeder Station auf jeden einzelnen Fahrgast mit dem Zeigefinger gezeigt und unmisserständliche Befehle erteilt wie "YOU OUT!" "YOU WAIT!" "YOU BACK TO YOUR SEAT!" Als ich ausgestiegen bin wusste ich dennoch nicht wie es weiter geht und stieg in ein Taxi. Neben mir sass eine junge Frau aus Finnland die zum Thaiboxen hier ist. "süß" dachte ich und hab dann erfahren, dass Sie Weltmeisterin ihrer Gewichtsklasse ist😅. Wir sind zur Khao San Road, haben ein Hostel genommen (8€) und zu Fuss Bangkok erkundet.

8 February 2017

Um 7Uhr heute morgen bin ich zum letzten mal in mein "Stammrestaurant" direkt am Mekong gegangen: Frühstück, mit dem Sohn vom Besitzer gespielt (hier rennen sooo viele Kinder rum), gelesen - mal ein bischen relaxed was ich eigentlich schon seit 2 Tagen machen wollte. Um halb 11 kam mein Abholservice - ein 12 jähriger der mich auf dem Roller zum Anlegeplatz gefahren hat. Wieder auf dem Festland ging es zuerst nach Pakxe, da mussten wir dann 2 Stunden auf den Bus nach Ubon warten. An der Grenze war ein absolutes Chaos. Bei der Ausreise wurden die Pässe eingesammelt, gestempelt und dann wurde man quasi gefragt welchen man zurück haben möchte. In Ubon angekommen habe ich in einem kleinen Restaurant was gegessen und bin dann ins Hotel. 25€ kostet die Nacht - aber es ist wirklich richtig sauber und das Bett ist ein Traum. Gute Nacht😊
Als letztes Abenteuer in Laos stand heute eine Kayaktour auf dem Programm. Mit 20 Leute sind wir erst einmal zu einer Nachbarinsel gepaddelt, haben uns einen Wasserfall angeschaut und sind dann zum Strand gewandert um ein Barbecue zu machen. Weiter ging es mit dem Kayak an die kamdodschanische Grenze wo wir circa 45 Minuten bei sängender Hitze Irriwady Delphine beobachtet haben - Sie sind ab und an mal aufgetaucht aber sooo gut konnte man sie nicht erkennen. Trotzdem ein schönes Erlebnis. Nach einer weiteren Stunde paddeln sind wir wieder an Land gegangen und haben den Khone Pha Pheng Wasserfall bestaunt - Drittgrösster Wasserfall der Welt nach Wassermenge obwohl nur etwa ein Fünftel des Mekong hier durchgeht (Angaben ohne Gewähr:-) Abschliessend sind wir nach einer kurzen Fahrt mit dem LKW wieder vom Festland zurück nach DonDet gepaddelt. Das wars dann mit meinen drei Ruhigen Tagen auf Dondet in der Hängematte. Morgen geht es nach Ubon(TH)

6 February 2017

Nach der anstrengenden Busfahrt habe ich mir auf DonDet ein abgelegenes Bungalow gemietet (5€) um die letzten Tage etwas ruhiger anzugehen - klappt aber nur bedingt. Heute sass ich 6 Std auf dem Rad und habe mir DonKhon angeschaut. Wirklich eine schöne Insel mit vielen Sehenswürdigkeiten (alte Lokomotive und Verladestation der Franzosen, Wasserfälle, Strände) aber das ganze bei 35°C mit einem Rad das wahrscheinlich auch aus der Kolonialzeit stammt und Strassen die ihren Namen nicht verdient haben, ist das nicht ganz so entspannend wie gedacht. Und weil mir nen paar Leute gesagt haben ich soll unbedingt die Kayaktour machen, werde ich auch morgen nicht in der Hängematte faulenzen können. Das Backpackerleben ist echt anstrengend😉

5 February 2017

Gestern war der letzte Tag unserer Adventure Tour. Nach 4 Ziplines mussten wir wieder den Wasserfall entlang auf das Bolaven-Plateau zurückwandern, konnten aber auch 50 Höhenmeter die Felswand hochklettern😊 Nach dem Mittagessen (mit Ausblick auf das Tal) mussten wir noch ins nächste Dorf und sind dann mit dem Bus zurück nach Pakxe. Eigentlich wollte ich am Abend mal die laotischen Massagekünste testen, bin dann aber mit dem Pärchen aus Dänemark und Johannes aus Osnabrück essen gegangen. Buffet für 4 Personen, 14Flaschen Bier, 2Flaschen Wasser ->32€😎 Anschliessend haben wir uns mit der "HighSociety" aus Pakxe angefreundet, LaoWhisky getrunken und sind auf der Ladefläche eines Pickups in den angesagtesten Club det Stadt gefahren. Um 4 Uhr waren wir zurück im Hostel, um 7:50 bin ich aufgestanden, seit 8Uhr sitz ich im überfüllten Bus nach DonDet - Restalkohol, Hunger, Müde, 35°C, kotzender Däne rechts, Whisky trinkender Pole links -beste Vorraussetzungen für 3,5 Std Busfahrt😉

4 February 2017

anbei einige Impressionen von Tag 2 unseres Abenteuers. Es standen 12 Ziplines (bis 412Meter lang) 3 Brücken (bis 80m hoch) und Schwimmen an einem Wasserfall auf dem Programm. Während des Mittagessens hat Nice (unser Guide) uns den Budhismus und die Traditionen der Laoten erklärt. Am Abend haben wir dann Karten gespielt und über die Unterschiede in Dänemark Laos Deutschland und USA gesprochen. Nebenbei wollten die beiden Katzen (Miau one und Miau two), dessen Aufgabe es ist das Camp Rattenfrei zu halten, permanent gestreichelt werden😃.

3 February 2017

Guten Morgen! Seit gestern bin ich auf der sogenannten TreetopExplorer Tour in einem Nationalpark am Rande des Bolaven Plateaus. Mit 6 Leuten wandern wandern wir 3 Tage durch den Regenwald und rauschen über ZipLines von Baum zu Baum. Die längste ZipLine war bisher 280m und ging direkt an einem Wasserfall vorbei. Unser Camp befindet sich enfalls in den Baumkronen und ist wie die Schlaf-Baumhäuser nur über ZipLines zu erreichen.😃 Das ganze kostet 300$ ist es aber definitiv auch wert. Auf diese Art den Regenwald zu erleben, hundert Meter in der Höhe an Klippen vorbei zu fliegen mit Blick auf den Wald und den Mekong in der Ferne ->😉😉😉

2 February 2017

das Abendessen heute war auch ein Highlight. Ich bin durch Zufall in einem Restaurant gelandet wo man sich für 4€ am Buffet bedienen konnte (all you can eat). Das Essen war aber Roh und musste erst noch am Platz selbst zubereitet werden. Dazu war auf einer Schüssel mit Kohlen eine weitere Schüssel mit einer Art "Grillinsel" platziert. Auf die Insel kam das ganze Fleisch und in den "Graben" Wasser in dem man dann noch kochen konnte. Das alles mit Stäbchen koordiniert zu bekommen und unter den Augen der ganzen Einheimischen war eine echte Herausforderung😁
Mit Händen und Füssen hab ich dann meine Lage geschildert. Sofort bekam ich ein Handy, ein Bier und die Einladung ihren Snack zu probieren. So sass ich da, wartete auf den Bruder des Hostelbesitzers, trank Bier, überlegte diesen kleinen getrockneten Käfer zu essen und schämte mich für meine Landsleute. Nach 15 Min. kam dann mein Abholservice - aber nicht mit einem Pickup sondern mit dem Motorrad. Der Abschleppdienst sah so aus, dass wir nebeneinander herfuhren und der Typ mich mit seinem rechten Fuss anschob. 10 Km über die Schnellstrasse, die Mekongbrücke und durch die Innenstadt von Pakxe (inkl. Kreisverkehr) bis zur Werkstadt direkt neben dem Hostel....so was verrücktes - das werd ich nie vergessen.
Der heutige Tag war mal wieder verrückt. Ich kam um 2UHR in Pakxe an und habe nur noch ein überteuertes Zimmer(23$) in einem Hotel bekommen - alles andere war zu! In einer Grosstadt! egal, um 11 uhr hab ich dann in ein super cooles Hostel eingecheckt (4€) und mir direkt einen Roller ausgeliehen(9€) um zum VatPhou Tempel zu düsen. Dieses Weltkulturerbe war die erste Hauptstadt des Khmerreiches bis Angkor Vat in Cambodia errichtet wurde. Sehr beeindruckend die Ruinen, aber auch der Blick auf das weite Land mit dem Mekong. Auf dem Rückweg hat dann 11 Km vor Pakxe auf der Schnellstrasse mein Roller versagt und ich konnte mit meinem Handy irgenwie nicht telefonieren. Zwei zufällig vorbeiradelnde Deutsche wollten mich nicht telefonieren lassen - sei ihnen zu teuer mit ihrer deutschen Karte.... Also schob ich mein Roller 1km bis ich an einer kleinen Hütte vorbei kam wo die Einheimischen am Strassenrand sassen und Bier tranken.

1 February 2017

Das letzte Drittel des Loops war nicht ganz so beeindruckend. Bis auf einen wirklich schönen Viewpoint hatte die Strecke nicht mehr viel zu bieten - zumal es die letzten 125 Km über die Schnellstrasse zurück ging. Eine Schnellstrasse mit Lastern, Schlaglöchern und allerlei Tieren ist aber auch eine Art Abenteuer. Zurück in Thakhek hab ich erfolglos versucht in Gasthäusern duschen zu dürfen (>Deo), ultrascharfen Salat am Mekong gegessen (>1l Wasser), in einer Nebenstrasse mit Jungs Fussball gespielt (>Kekse verloren), mir einen laotischen Supermarkt angeschaut (>neue Kekse), vergeblich versucht einzelne Bananen zu kaufen (>nur als Staude erhältlich) und bin dann zum Busbahnhof (>Ticket nach Pakxe 7€). Jetzt sitz ich neben einem schlafenden Mönch im Nachtbus und höre Musik.

31 January 2017

Allerdings öffnete sich dann der ca 5m hohe Schlund und ich dachte eher an HarryPotter 6. Eine riesige Halle und wir gingen an Land bzw. ich ging an Land "you wait" und als mein Guide zurück ins Wasser ist kam auch schon ein anderer aus der Dunkelheit auf mich zu, deutete mir stumm zu folgen und ....schaltete das Licht an😅. Wir gingen über eine Halbinsel mit illuminierten Stalagmiten -titen -naten. Am anderen Ende enpfing mich wieder mein Guide und wir fuhren wieder ins dunkle davon - von Halle zu Halle ( bis 60 m hoch)bis wir einmal auf Grund liefen und schieben mussten. Nach 1Std waren wir am anderen Ende und legten bei einem kleinen Dorf an, wo Frauen auf Webstühlen Tücher hergestellt haben. Nach 30Min ging es dann auf den Rückweg der trotz meiner schwächelnden Lampe deutlich entspannter war. Wir hatten übrigens nur 1mal Gegenverkehr ansonsten war ich ganz allein mit Mr. Vang (30) der im Dorf wohnt und direkt von den Einnahmen profitiert.
Die Tham Kong Lo Höhle ist mit 6,5km eine der längsten schiffbaren Höhlen der Welt. Dementsprechend habe ich mich wieder auf Reisebusse voller Chinesen eingestellt. Am Höhleneingang warteten aber nur 4 Guides und haben sich die Zeit mit TV vertrieben - englisch konnten sie natürlich nicht. "Ticket Tour Boat Cave"? nach dem 30 min keiner mehr kam mit dem ich mir ein Boot hätte teilen können sürzte ich mich mit Mr. Vang ins Abenteuer. Flasche Wasser Flasche Benzin 15€ fürs Ticket auf gehts. Meine gute Stirnlampe war da wo sie keiner klauen kann - im Rucksack bei Mad Monkey. Aber wer braucht schon eine gute Lampe auf ner Flussfahrt durch eine Höhle. Die mitgegebene Lampe verrichtete aber auch Ihren Dienst - zumindest auf dem Hinweg. Auf ins Boot ab in die Dunkelheit. Ein Fluss ähnlich der Wupper. Zunächst dachte ich an die Wildwasserbahn in Phantasialand - kennt ihr das wenn es im dunklen hoch geht und man auf den Fall wartet?
Nach einer Abkühlung in den cold springs musste noch eine Hügelkette sowie der Fluss Theum überquert werden um in den Ort Khoun Kham zu gelangen. Kurz dahinter ging es links ab auf die letzten 45Km Richtung Tham Kong Lor Höhle. 45 staubtrockene Kilometer nur geradeaus bei 35°C. Die Felder blass grün bis braun - aber die auf Stelzen gebauten Dörfer verraten, dass es hier bald satt grün sein wird und der Reis wieder im Wasser stehen kann. In allen Himmelsrichtungen schaut man in der Ferne auf Karstberge - als durchfährt man einen riesigen Kessel der bald wieder geflutet wird. Zur Regenzeit muss es hier ganz anders aussehen. Diese eigentlich unscheinbaren 45Km fand ich am beeindruckendsten. Das unwirtliche Land, die abgemargerten Tiere und die wartenden Menschen vor ihren Hütten - warten auf den Regen mit Regenschirmen als Sonnenschutz. Und trotzdem winken alle und rufen Sabaidee! Sabaidee!! Heute habe ich Laos kennen gelernt.
Nach gemeinsamen Frühstück mit einem 70jährigen Holländer der mit dem Rad durch Südostasien tourt sass ich heute um 8Uhr wieder auf meinem Roller. Es war noch verdammt kalt aber traumhaft schön bei Sonnenaufgang über das Nakai Plateau zu fahren. Grösstenteils wurde die Strasse direkt durch den Urwald geschlagen. Ab und an bekam man den Stausee mit seinen herausragenden Baumstämmen zu Gesicht. Nach 2 Stunden bin ich wieder im Tal angelangt. Netterweise ist nun auch die Abfahrt vom Plateau asphaltiert. In Lak Xao habe ich dann mal die Touristen Information aufgesucht - ich bin seit Dez 2015 der 29. Besucher😂. Die Stadt hat aber auch wirklich nichts zu bieten. Nun ging es wieder westwärts - vorbei an weitläufigen vertrockneten Reisfeldern und Karstbergen bis zu den cold springs bei Ban Tha Bak. Die Dörfer auf dem Weg wurde übrigens mit deutscher Hilfe von Blindgängern gesäubert. Bei dem aktuellen Tempo der Bomebräumung dauert es insgesamt noch 450 Jahre bis Laos Bombenfrei ist.

30 January 2017

anbei noch ein paar weitere Impressionen von Ban Thalang. Für den Stausee wurden leider 15 Dörfer umgesiedelt und der erzeugte Strom geht zu 95% nach Thailand. Aber schön ists trotzdem. Hier im Dorf gibt es 2 Hostels für ca 70 Gäste. Jeden Abend kann man für 50000 Kip (ca6€) am Barbecue teilnehmen. Eine gute Gelegenheit neue Leute kennen zu lernen. Trotzdem bin ich jetzt schon um 9 im Bett und höre noch ein wenig den 10000 Fröschen beim quacken zu. Apropos, ich hab heute zum ersten Mal Frosch gegessen - eine Mischung aus Fisch und Huhn würd ich sagen.
Gestern Nacht habe ich kein Bett mehr bekommen wurde aber netterweise von zwei Mädels aus München beherbergt. Um 8 Uhr heute morgen gings gemeinsam zum Mad Monkey Motorbike Shop - Roller mieten (17,5€ am Tag dafür aber nen fetziges Teil). Jetzt mache ich für 3 Tage eine 435km Rundfahrt durchs Hinterland. 1 Etappe: Thakhek - Ban Thalang. Nach 60 Km gen Osten geht es serpentinenartig die Karstberge hoch auf ein Höhenplateau wo ein riesiger Stausee zur Energiegewinnung angelegt wurde. Entlang des Sees kam ich um 14 Uhr in Ban Thalang an - ein verschlafenes Dorf. Hier ist es sooo ruhig und chillig. Auf die Frage was man hier denn machen kann bekam ich die Antwort: "you can watch the sunrise ...ah and you can watch the sunset" Das reicht ja auch für einen Tag😅.

29 January 2017

die Fahrt ist doch ein grösseres Abenteuer als gedacht. Nach 6.5 Std hielt der Bus an einer stark befahrenen Strasse mitten in Vientienne an und der Fahrer hat uns alle gebeten auszu-steigen. Noch nach Orientierung suchend kamen dann aus dem Nichts 4 Leute und haben Städtenamen in die Menge gerufen. Mit 2 Norwegern und 1 Chinesen? folgte ich also einem Herren der kein Englisch sprach aber immer "Thakek" nuschelte. Nach 10 Min kamen wir genau an dem Ort an an dem wir zuvor ausgestiegen sind. Nur stand da jetzt ein Minivan vollgestopft mit Backpacker und ihren Rucksäcken. Sollte es so 5 weitere Stunden nach Thakhek gehen? Ist das der angepriesene VIP-Sleeping-Bus? Nach 10 Minuten hielten wir dann am Busbahnhof wo tatsächlich unser Sleeping-Bus stand (allerdings ohne das VIP). Mein Schlafplatz war natürlich schon von einer laotischen Grossfamilie besetzt. Auch hier wird mal ein Ticket doppelt verkauft😂. Aber für mich sinds ja nur 5 (Lao-) Stunden.
ich sitz im Bus. Diesmal ohne Hühner oder Motorad auf dem Dach sondern mit 50 vom Partyort VangVieng gezeichneten Backpackern. Die Fahrt ist absolut uncool - 10 uncoole Stunden und weil hier Zeit ja keine Rolle spielt ist der Bus mit einer Stunde Verspätung losgefahren und wir machen wieder ausgedehnte Pausen an vom Busfahrer empfohlenen (natürlich überteuerten) Restaurants. Aber ich hatte eben auch mal die Möglichkeit mit einem Koreaner zu sprechen. Er hat mir erst mal erklärt, dass das in VangVieng größtenteils Koereaner waren und die auch nicht das Neujahrfest gefeiert haben sondern sich einfach so hart betrinken - das ist mittlerweile den ihr Ballerman geworden. Nur Tagsüber tarnen sich diese Partyverrückten ganz geschickt und machen artig geführte Touren (machen nichts auf eigene Faust) oder paddeln mit Rettungsweste den 50cm tiefen Fluss runter - an den besoffenen im Tube liegenden westlichen Touristen vorbei die dann als Fotomotiv herhalten müssen.

28 January 2017

Die Jungleparty war ein Erlebnis für sich. 90% Chinesen die mit jeder Menge Alkohol und Lachgas-Ballons ins neue Jahr gefeiert haben. Das war nichts für uns aber mal sehr interessant zu sehen. Wir haben die Party dann auf gestern verlegt. Nachdem wir auf einen nahegelegenen Berg geklettert sind um ein paar schöne Fotos zu machen sind wir zum Tubing. Dabei mietet man sich einen Gummireifen, wird ein paar Km den Fluss hochgefahren und lässt sich dann gemütlich übers Wasser treiben. Unterwegs gibts es noch 2 Bars an denen man für ein paar Trinkspiele anhalten kann. Ursprünglich gab es 18 Bars und Ziplines überm Fluss aber da immer wieder Leute auf Alkohol und Drogen gestorben sind hat man das ganze deutlich entschärft. Trotzdem kam der Spass nicht zu kurz😉 Heute ist Bus-Tag. Unsere Gruppe zerstreut sich jetzt in alle Richtungen. Ich fahr nach Thakek(24€) um mit dem Roller ein paar Tage durch Zentrallaos zu fahren. Die Hauptstadt überspringe ich - soll nicht so doll sein.

27 January 2017

auf den Bildern seht ihr das esygo Hostel wo ich gerade bin. Vom Gemeinschaftsraum mit Bar, Billardtisch und Chilloutecke mit TV hat man einen schönen Ausblick auf die Karstberge. Die Schlafräume (ich bin in einem 8er dorm für 3,50€/Nacht) und Duschen (warm;-) sowie Toiletten (Wassereimer zum Spülen) sind etwas rudimentär aber passt schon. Gerade gucken wir Wulf of Wallstreet dann gehts auf die Jungle Party:-)
Die Biketour hatte es in sich. Billige Schrotträder die andauernd durchgetreten sind und eine staubige Buckelpiste haben uns richtig zugesetzt. Aber es hat sich gelohnt: es ging durch Reisfelder und Weideland von Dorf zu Dorf wo Kinder auf den Strassen gespielt haben und freundlich mit Sabaidee grüssten. Von der "Strasse" zweigten dann immer wieder Wege zu Höhlen in den Nahen Karstbergen ab wo sich meist kleine Kinder als Guide anboten - bei uns unvorstellbar aber andere Länder andere Sitten. Unsere beiden Guides waren 12 und 7 Jahre - man weiss aber irgendwie nicht ob es richtig ist mit Kindern in eine Höhle zu klettern...Hier ist doch so einiges anders...Ausserdem waren wir noch in einem Volunteer-Camp wo Kinder aus den Dörfern unterrichtet werden

26 January 2017

Vorgestern Abend sind wir wieder in die Utopia Bar gegangen und haben dort beschlossen hemeinsam nach Vang Vieng zu fahren. Nach 4 Std Busfahrt (12€ - Richtung Süden wird es scheinbar teurer) und zwei unfreiwilligen Stops (der Fahrer wollte das wir in den von ihn angesteuerten Shops einkaufen) waren wir im eigentlichen beschaulichen Vang Vieng - kleine Backpackeroase am Fluss eingerahmt von Reisfeldern und Karstbergen. Mittlerweile bauen Sie aber auch hier die ersten Hotelkomplexe um die chinesische Reiselust zu bedienen. Dennoch ist es hier richtig chillig. Heute machen wir eine 32Km lange Biketour. Morgen gehts zum Tubing :-) Das ist auf dem Foto ist übrigens das laotische Nationalgericht: Laab (Reis, Hühnchen, Minze). Daneben stehen frische Frühlingsrollen. Zusammen 4€ mit Getränk.

25 January 2017

Das Essen hier: Wahnsinn! Das Frühstück besteht meistens aus Phat Thai (2€) und Fruitshake (1€)/coffee Lao(1€), alternative auch Pancake oder Omelette (2€). Aber auch Kuchen und Gebäck sind richtig gut. Vor allem gibt es hier etwas exotischere Dinge wie Ananas-, Bananen-, Mango- oder Ingwerkuchen. Tagsüber bedient man sich gerne an den zahllosen Strassenküchen. Suppe, Nudeln und vor allem Fleischspiesse (Fisch, Ente, Schwein, Huhn, Frosch) sind sehr beliebt. Abends siehts eigentlich genau so aus. Backpacker gehen nicht wirklich gern ins Restaurant - es ist teurer und einfach nicht so authentisch. Hier in Luang Prabang gibt es abends noch den Foodmarket - im wesentlichen bestehend aus einer schmalen Gasse in der sich Hunderte Leute Durchquetschen und an Essensständen ihr frisch zubereitetes Essen entgegennehmen können. Das ist mit nichts zu vergleichen. Es ist so verraucht, eng, hygienisch bedenklich aber gleichzeitig unfassbar beeindruckend und lecker:-)
Nach der Tour zum Wasserfall habe ich mir die Stadt (Weltkulturerbe) und v.a. die Tempel einmal genauer Angeschaut. Die Innenstadt (eine Halbinsel zwischen Mekong und Nam Khan) besteht aus über 60 religiösen Anlagen, durchsetzt von französischen Villen aus der Kolonialzeit und einfachen aber schönen Stelzenbauten. Hier leben noch 1500 Mönche, viele haben aufgrund des Tourismus die Stadt aber schon verlassen. "Monks are not Monkeys" steht auf Schildern - viele verstehen das aber leider nicht, laufen in die Klöster und fangen an zu filmen oder stören den morgendlichen Almosengang. Händler verkaufen sogar abgepackten Reis den man den Mönchen als Opfergabe reichen soll... Ich hab mich damit begnügt, mich vor das Kloster zu setzen und dem meditativen Gesang der Mönche zu lauschen. Auf dem letzten Bild sehr ihr Übrigens mein erstes Souvenir aus einem kleinen Dorf nahe der Stadt. Einen geschnitzen Elefanten. Der Händler hat sich so gefreut und mir erst mal seine Familie vorgestellt.
Nach dem Frühstück habe ich mich mit Lukas in ein TukTuk gesetzt und bin zum Kuang Xi Wasserfall gefahren. Im TukTuk sind wir schnell mit ein paar anderen Leuten ins Gespräch gekommen und haben dann beschlossen gemeinsam den Wasserfall zu erkunden. Der Tad Kuang Xi ist ein Kaskadenwasserfall 30Km südl. von Luang Prabang. Das Wasser fällt teilweise mehr als 30m in die Tiefe. In einigen der unteren Pools darf man Baden (hier wimmelt es von asiatischen Reisegruppen). Wir waren im höchsten, auf halber Höhe des Wasserfalls gelegenen Pool, der verhältnismässig leer war (da er offiziell nicht mehr zugänglich ist). Hier waren nur noch die junge Backpacker aus der ganzen Welt, sassen im kalten, türkisfarbenen Pool und haben den Ausblick auf die Berglandschaft genossen. In so Momenten, wenn man mit den richten Leuten an den schönsten Orten sein darf, werden Erinnerungen fürs Leben gesammelt. Nach 4 Stunden gings zum gemeinsamen Barbecue zurück an den Fusse des Wasserfalls.
was für ein Tag. Um 9 Uhr gings mit dem Bus nach Luang Prabang. Wir haben 5 Stunden gebraucht die aber gut umgingen (aus dem Fenster gucken, Mandarinen mit den locals essen, Zeitung lesen etc.). In Luang Prabang habe ich ein Einzelzimmer für 10$ bekommen - Badezimmer leider auf dem Flur. Für die Touristenhochburg hier allerdings nen echtes Schnäpchen. Als erstes bin ich mit einem DragonFruit Shake bewaffnet auf den Mont Phousi gestiegen - ein kleiner Hügel mit einem Tempel im Zentrum der Stadt. Da stand ich dann neben gaaanz vielen Chinesen mit ihrer Nikon. Und plötzlich wollten die nicht mehr den Sonnenuntergang sondern den grossen Deutschen Blonden Jungen fotografieren....ich bin ein Star:-) Anschliessend ging es auf den Foodmarket wo ich Lukas kennen gelernt habe. Nach dem essen sind wir zusammmen in die Backpackerbar "Utopia" gegangen, haben Leute aus Südafrika, Kanada und Dänemark kennen gelernt und sind anschliessend zum Bowling gefahren....

23 January 2017

Die Fahrt nach Oudomxai begann mit einer Stunde Verspätung. Der pünktliche Deutsche sass im Bus währenddessen die Locals mit ihren Hühnern (diesmal in Stoffbeuteln) noch draussen Standen und ganz gemütlich rauchten - Zeit spielt hier keine Rolle. 4 Stunden ging es die Bergstrassen hinab, vorbei an kleineren Dörfern und trockenen Reisterrassen und leider auch an einer brennenden Müllhalde. In Oudomxay bleibe ich nur eine Nacht und fahre Morgen nach Luang Prabang weiter. Hier gibt es nicht viel zu sehen. Es ist eine von chinesen geprägte Kleinstadt. Überall blinkt es bunt und man kann allerlei kitschigen Schrott kaufen. Schön ist nur das Umland aber dafür habe ich keine Zeit. Der Süden will ja auch noch erobert werden. Ich hab mir hier übrigens mal ein Hotelzimmer mit Klospülung (bisher Wassertonne mit Kelle) und Klimaanlage gegönnt (9€). Wobei letztere unnötig ist. Abends wird es hier ziemlich frisch. Jetzt sitz ich noch im "Restaurant" und warte auf meine Bananenblätter.
Die Bootstour nach Muang Khoua war absolut chillig. Wieder gings zwischen hochragenden Karstsbergen durch den Urwald und vorbei an Wasserbüffeln, Ziegen und kleinen Schweinen die es sich am Ufer gemütlich gemacht haben. Leider wird man dieses Naturerlebnis nicht mehr lange erleben können. Die Chinesen bauen zwischen Luang Prabang und der chinesischen Grenze 7 Dämme auf dem NamOu! Die von der Fischerei und den Backpackern lebenden Dörfer werden darunter richtig zu leiden haben🙁. Während der Bootstour haben wir eine deutsche Familie kennen gelernt. Die Eltern haben die beiden Töchter für ein Jahr aus der Schule genommen und unterrichten Sie selbst auf Ihrer Reise durch Südostasien. Wir haben mit Ihnen Textaufgaben geübt und dann in englisch-deutsch-französisch Uno gespielt. Absolut Weltklasse :-) Nach dem Mittagessen in Muang Khao trennten sich dann unsere Wege. Emelie will zum Tet-Fest nach Vietnam, die Familie fährt nach Thailand und ich fahre nach Oudomxai
Guten Morgen😊 Heute Morgen war um 3Uhr Schluss mit Nachruhe...die Hühner im ganzen Dorf haben angefangen zu gackern und gönnten uns keinen Schlaf mehr. Selbst mit earplugs war es unmöglich wieder einzuschlafen. Um 6Uhr sind wird dann endgültig aufgestanden um bei Sonnenaufgang den allmorgendlichen Almosengang der Mönche zu begleiten. Dabei sind es die Dorfbewohner die sich bedanken, etwas abgeben zu dürfen. Im Gegensatz zum Almosengang in Luang Prabang wo die Mönche von Touristen belagert und aus unmittelbarer Nähe Fotografiert und somit belästigt werden, waren wir hier die einzigen Touristen die erfürchtig diese tausende Jahre alten Zeremonie bestaunen durften. Anschliessend haben wir zwei Stunden gefrühstückt (3,5€) und beobachtet, wie das Dorf so langsam aufwacht. Gleich fahren Emelie und ich dann mit dem Boot weiter nach Muang Khoua. Anthony und Gwladys bleiben noch einen Tag hier um sich ein abgelegenes Hmong Dorf anzuschauen.

22 January 2017

"wer in Nong Kiao schon einen Gang runtergeschaltet hat, kuppelt in Muang Ngoi Kao komplett aus". Das beschreibt es hier ziemlich gut. Der Ort ist eine Oase der Gemütlichkeit am Nam Ou. Es gibt nur einen Hauptweg an dessen Seiten die Hütten, Bars und Bungalows aufgereiht sind. Überall laufen Tiere rum. Kinder spielen vor den Häusern, Frauen versuchen essen zu verkaufen oder nähen irgendwas, die Männer rauchen und spielen Boule um Bier und vor dem Tempel am Ende des Weges sitzen Mönche mit ihrem Handy an einer Feuerstelle! Wir sind einmal um das Dorf gelaufen und haben soviel Eindrücke gewonnen, einfach unglaublich. Leider gibts aber auch hier keine Müllentsorgung. Alles wird hinterm Dorf abgeladen....die Schweine fressen sich dann durch den Müll und die Menschen wiederum schlachten die Schweine... so ist der Kreislauf des Lebens....aber bei uns ist es ja auch nicht viel anders.
Nach dem Frühstück (Nudeln, Pancake,kaffee Lao, Fruitshake) haben wir uns heute mit dem Boot von Nong Kiao nach Muang Ngoi Kao aufgemacht. Die Fahrt kostet 3€ und dauert ca 1,5 Std. An den Ufern sieht man von Zeit zu Zeit angelegte Ufergärten, Wasserbüffel und vereinzelt mal eine Hütte. An einer von diesen Hütten haben wir dann auch eine junge Frau mit ihrem Kind und eine Kiste voller Hühner abgesetzt. Ansonsten ist der Blick auf den Urwald und die steilen, bis zu 1900m hohen Karstberge ein absolutes Highlight. Die morgige Strecke nach Muang Khoua soll allerdings noch schöner sein. Den Nachmittag und die Nacht verbringen wir aber erst einmal in Muang Ngoi Kao. Mittlerweile sind wir auch zu 4. Eine weitere Französin hat sich uns angeschlossen. Generell scheint das Land äusserst beliebt bei den Franzosen zu sein und die älteren Laoten sprechen teilweise auch noch französisch und scheinen sich zu freuen, wenn Sie es mal wieder anwenden können.

21 January 2017

Mr. Mang habe ich nicht getroffen dafür aber zwei nette Franzosen mit denen ich mir jetzt einen Bungalow direkt am NamOu teile (3,5€). Der Ort hier ist einfach nur wunderschön. Alle Gebäude bzw. Hütten stehen direkt am Fluss an welchem sich direkt die Karstberge hochziehen. Kinder spielen auf der Strasse, Hühner und kleine Ziegen laufen durch die Gegend und hier sind zwar ein paar Gasthäuser aber kaum Touristen. Jetzt sitzen wir noch am Fluss essen gebratenen Reis (2€) und trinken BeerLao. Dann darf ich nach einem 33Std Tag gemeinsam mit dem Franzosen unter einem rosa Mosquitonetzt schlafen😅
Sabaidee aus Laos. Die Flüge waren echt super. Auf dem Nachtflug gab es einen kompletten Kulturbeutel mit Schlafmaske, earplugs,Zahnbürste und Schlafsocken...und das Baby sass auch in sicherer Entfernung. Von Bangkok aus ging es mit einer kleinen Propellermaschine weiter nach Luang Prabang. Visa(30$), Simkarte(15$), Taxi zur Busstation (6€) - alles gaanz easy. Und jetzt hab ich es sogar in den Bus nach NongKiao (4€) geschafft - ein verschlafenes Örtchen 160Km nördlich. Das dauert jetzt nochmal 3 Std. dann hoffe ich, dass mein Reiseführer Recht behält und "der umtriebige Mr. Mang die Reisenden schon an der Busstation in sein Hostel einlädt."
Ich sitz im Flieger. Kopfstütze, Nackenkissen, Decke, Entertainmentprogramm, Steckdosen - bester Flieger in dem ich bisher gesessen habe. Nur können die leider mein Gepäck nicht nach Laos durchchecken - keine Kooperation mit Lao Airline. Aber ich hab in Bangkok 3 Stunden Zeit zum ein- und wieder ausreisen. Das sollte passen. Jetzt wird die Menükarte gereicht..ich muss essen aussuchen. Mein Gepäck wiegt übrigens 11.7Kg.

20 January 2017

Ich hatte das Quoten-Baby neben mir sitzen und es wird mich wohl noch bis nach Bangkok verfolgen. Ich hoffe es ist kein laotisches Baby...😁. Ich nutz die Zeit jetzt mal und schreibe euch warum ich nach Laos fliege. Ursprünglich wollte ich nach Thailand die Inseln erkunden. Aber das erschien mir dann schnell als langweilig und zu touristisch. Es ist zwar super schön dort aber ich kann nicht 2 oder 3 Wochen nur von Strand zu Strand pendeln und Party machen (das war früher mal😂). Ich brauch Kultur und Abenteuer und da hab ich durch Zufall bei googlemaps Laos "gefunden" und mich ein bischen informiert. Das Land ist bei uns total unbekannt aber hat einiges zu bieten: kein Massentourismus, viele Backpacker, einfach zu bereisen, sehr billig, politisch stabil, Budhismus-Mönche-Tempel, eine interessante (aber traurige) Geschichte, verrücktes Esssen, wunderschöne Natur und man hat sich dem Ökotourismus verschrieben. Also warum nicht nach Laos?
So die letzten Tage habe ich alles nötige zusammengekramt und auf meinem Tisch ausgebreitet. Vorsichtshalber hab ich mir auch noch eine Packliste ausgedruckt und abgearbeitet damit ich nichts wichtiges vergesse. Ich hoffe man kann die Listen auf den Fotos lesen. Morgen sag ich euch wie schwer der Rucksack ist. Um halb 6 heisst es aufstehen und um 10 Uhr geht der Flieger😊

10 January 2017

Auf geht's. Wilkommen zu meinem kleinen Reiseblog. Da mich doch einige Leute gebeten haben, dass ich mich von Zeit zu Zeit mal melde und Bericht erstatte, dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit für einen Blog ist. Ich versuche möglichst oft zu schreiben und euch vll. so auch das unbekannte Laos und das Reisen als Backpacker näher zu bringen. Kommenden Freitag gehts los und die Vorbereitungen sind soweit durch: - Flüge gebucht:Düsseldorf - Bangkok Return Ticket / Bangkok - Luang Prabang - Reiseimpfungen - zweite Kreditkarte besorgt - Reiseapotheke aufgefüllt - Reiseführer gekauft - viel gelesen und die Reise grob geplant - Insektenspray für Tropen gekauft - wichtige Dokumente kopiert & online abgelegt - Reisedaten beim AuswärtigenAmt hinterlegt - Auslandsreisekrankenv nochmal kontrolliert Das wars eigentlich. Donnerstag wird gepackt:-)