Germany, Georgia · 21 Days · 48 Moments · September 2017

Kathi & Andi explorieren Georgien


21 September 2017

So nach den ganzen Straßenschweinen hier, ganz zum Schluss unserer 3 wöchigen Reise durch Georgien, ein fröhlich quiekendes Landschwein.
Der Andi mit seinem ersten selbstgemachte Khinkali. Das ist hier so ein Nationalgericht. Also schmeckt herrlich. Ich und Kathleen haben aber immer je maximal 5 Stück geschafft. In einem Restaurant vor ein paar Tagen schaute uns die Kellnerin komisch an als wir "nur" 5 Stück bestellten. Sie meinte Gerorgier bestellen 10 oder eher 20 Stück. Hmmmmm, keine Ahnung wo die das dann hinpacken:-)

20 September 2017

So sehen die Schwefel-Bäder von außen aus. Unter jeder Kuppel gibt es einen kleinen Raum in dem man dann ein Bad in der heißen Sohle genießen kann.
Kathleen und ich in einem der vielen Schwefelbäder in Tiflis.

19 September 2017

Das ist das schönste Schwefelbad welches wir sahen. Zuerst dachten wir es sei eine Moschee. An der Pforte würden wir dann aufgeklärt.

18 September 2017

Unser Hostel in Signaghi. Alle Mann/Frau ran zur Weinernte:-)

17 September 2017

Hab jetzt die Georgische Staatsbürgerschaft angenommen.
Kathleen mit Pallmall extraslim super sexy Lady.
VERBISSENE DEUTSCHE IM KAUKASUS
Unser Wilkommenspaket in Signaghi :-) Chai, Wein und natürlich CHACHA!!!!
Nachdem wir in zwei Unterkünften kein Zimmer bekommen haben hat unser netter Taxifahrer einen Kollegen in Signaghi angerufen. Der neben seinem Taxigeschäft auch ein Guesthouse betreibt. Promt haben wir die Honeymoonsuite bekommen. Mit Herzchenkissen:-) Ist das nicht ein toller Start in Signaghi?

14 September 2017

Stadtschweinchen
Chiatura war einst, also vor dem ersten Weltkrieg, dass weltweit größte Anbaugebiet für Manganerz. Der Anteil am weltweit geförderten Mangan betrug 40%. Ende des 19. Jahrhunderts befand sich fast alle wichtigen Abbaufelder in der Hand Deutscher Unternehmen. Krupp lässt grüßen. Nach der Oktoberrevolution haben die Soviets dann den Abbau übernommen und der Stadt dann ein Außergewöhnliches Verkehrsmittel spendiert. In der Stadt wurden 25 Seilbahnen für den Personentransport und 50 Seilbahnen für den Manganerzabbau errichtet. Da die Stadt in einer Schlucht errichtet ist eigentlich eine kluge Sache. Heute fahren noch 2 Seilbahnen für Personen und wir konnten 2 Seilbahnen für das Manganerz beobachten, die noch in Betrieb sind. Die Bahnen fahren seit 60 Jahren! Das könnten wir uns nicht entgehen lassen und sind natürlich mit beiden Bahnen gefahren. Aufregend war es schon:-)
In Chiatura haben wir Julia, eine Künstlerin auf dem Weg nach Azerbaijan und den Iran und ein Paar aus Magdeburg getroffen, die Diavorträge über ihre Reisen halten. Naja so sieht das dann aus.
Wir warten in der knallenden Sonne auf unsere Weiterfahrt nach Chiatura.
Auf unserer Weiterreise aus Swanetien nach Tiflis haben wir nochmals bei Georgi in Kutaisi übernachtet. Als Gastgeschenk habe ich etwas selbst gebrannten Chacha aus den Bergen mitgebracht. Der war gestern Abend recht lecker. Heuten morgen sind wir dann allerdings nicht so gut aus dem Bett gekommen. Georgie hat es auch erst um 11:00 h geschafft:-)

13 September 2017

Auf dem Weg von Ushguli zurück nach Mestia.

12 September 2017

Etwas Swani Architektur
Hier ist der Shkhara mal ohne Wolken und in voller Pracht. !!!! 5069m !!!!! Der höchste Berg Georgiens. Geil oder?

11 September 2017

Auf zum Gletscher des Mount Shkhara. 5h Fußmarsch immer am Gletscherfluss entlang durch ein wunderschönes Tal. Rechts und Links grüne Grasberge an dessen Flanken Vieh steht oder Bauern mit der Sense das Heu für den nahen Winter schneiden. Na jedenfalls 10km weiter und 500m höher sind wir am Gletschermund angekommen. Der Mount Shkhara ist übrigens 5069m hoch und ist damit wesentlich höher als der "nur" 4810m hohe Mont Blanc.
Welcome to Ushguli:-)
Mit der Marshrutka von Mestia nach Ushguli. Es sind nur 46 km aber man braucht ca. 2,5 Stunden und vor allen ein Offroadfahrzeug. Ansonsten kommt man auf der Strecke nicht weit. Eigentlich ist die Strecke viel zu schön um sie mit dem Auto zu fahren:-(
Und noch was aus der Kategorie "Haste jesehen"

10 September 2017

Svanetien bei Nacht:-)
Mount Ushba- Schrecklicher Berg Das ist in etwa die Übersetzung ins Deutsche. Der Nordgipfel ist 4698m hoch der Südgipfel ist 4737m hoch. Der Südgipfel wurde erstmals im Jahre 1903 bestiegen. Zu dieser Zeit galt der Ushba als schwierigster Berg der Welt. In London soll es sogar einen Club der Ushbisten geben.
Noch was aus der Kategorie "Haste jesehen"

9 September 2017

Mit dem Pferd durch den Kaukasus auf einen 2100m hohen Vorgipfel des Mount Ushba. Naja eher Gipfelchen... eines unserer Reitpferde, eine Stute, durfte ihr Fohlen mitnehmen. Es trabte brav neben der Mutter her. Manchmal ein wenig unbeholfen... zu unserer Belustigung.

8 September 2017

Kathleen und ich beim Aufstieg zum 2300m hohen Chalaadi-Gletscher. Der Chalaadi-Gletscher wird von einer der Flanken des Mount Ushba gespeist. Mount Ushba ist mit 4700m der höchste Berg in der Region.
Das sind die für Svanetien typischen Wehrtürme. Svanetien liegt im nordwestlichen Hohen Kaukasus. Ein abgelegener und fast vergessener Landstrich erlebt seit einigen Jahren einen touristischen Boom. Gerade für Alpinisten und Trekking-Freunde ist das hier ein bezahlbares und noch nicht überlaufenes Paradies.
Willkommen in Svanetien:-)

7 September 2017

Und Tschüss... Batumi, Heute geht es nach Mestia und endlich in den Hohen Kaukasus. 3 Tage Batumi ist wohl auch genug. Auf den Foto sieht man neben Kathleen und mir noch Claudio. Ein super netter Norditaliener der mit seinem Motorrad 3 Wochen im Kaukasus unterwegs ist.

6 September 2017

Batumi- ohne Blink Blink geht es nicht (Teil 1) Batumi ist die Ferienmetropole am Schwarzen Meer in Georgien. Gegründet wurde Batumi im späten 19. Jahrhundert. Per Zug, wenig später auch durch eine Pipeline, wurde das in Baku (Aserbaidschan) geförderte Erdöl hier verladen und Richtung Europa gesendet. Die Pipeline wurde im übrigen von Alfred Nobel gebaut, der Bruder vom Erfinder des Dynamits. Hier wurde zeitweise ein Fünftel der weltweit geförderten Erdölmenge umgeschlagen. Es gab und gibt also viel Geld in Batumi. Es gibt Prachtstraßen in denen sich wahnwitzige Bauten aneinander reihen. Schlendert man nachts durch diese Straßen sieht man Menschen die ihren Prunk zum Besten geben. Sei es Mode, Schmuck oder der Sportflitzer. Abgesichert wird dieser Reichtum durch viel, sehr viel Polizei, die dann teilweise auch mit Musclecars made in USA durch die Straßen fährt. Irgendwie will diese Stadt nicht so recht zum Rest des Landes gehören.
Batumi- ohne Blink Blink geht es nicht (Teil 2) Gleichwohl muss man diese Stadt gesehen haben, um behaupten zu können, man hat Gerorgien bereist. Es gibt aber auch eine junge und offene Szene in der Altstadt, die dem Prunk den Rücken zukehrt und ihre eigene Regeln aufstellt. Es entstehen mehr und mehr Clubs, Bars, Restaurants und auch Open Spaces die ihren eigenen Weg gehen wollen. Wie z.B. das Chacha Time welches wir ja schon vorgestellt haben.
Kathleen mit ihrem ersten Chacha Cocktail "Sex on the Chacha". Chacha ist der Georgische Schnapps der aus dem Trester gebrannt wird. Das Georgische Pendant zum Italienischen Grappa. Großes Kino hier in Georgien:-) P.S. Ich trinke natürlich auch mit:-)
Blick über Batumi...

5 September 2017

Ali und Nino.... Diese Skulptur ist ja vor einiger Zeit sehr viel im Netz umhergewandert. Nun, in Batumi ist sie live zu bewundern. Diese Statue stellt die Hauptfiguren aus dem Weltbekannten Roman "Ali und Nino" dar. Es ist eine Liebesgeschichte zwischen muslimischen Azerbaijani Ali und der christlichen Gerorgierin Nino.

4 September 2017

BOOMBOOM Club!!!
Welcome to Batumi
Auf nach Batumi.... Kathleen sitzt schon in der Marshrutka.
Giorgi's Homestay, Das war unsere Unterkunft der letzten 3 Tage. Giorgi war leider schon weg heute morgen als wir losgefahren sind. So ein netter lieber Kerl mit unglaublich leckeren selbstgemachte Wein:-)

3 September 2017

Ein traditionelles Georgisches Strassenschwein. Oing...Oing
Das Gelati Kloster wurde 1106 gegründet. Seit dem 16 Jahrhundert ist es ein Bischofssitz und besitzt eine bedeutende Sammlung an Schriften aus dem 12 Jahrhundert bis ins 17 Jahrhundert. Zudem sind die bedeutendsten Könige Georgiens hier begraben. Das Kloster ist ein Meisterstück aus dem Goldenen Zeitalter Georgiens. Die Fresken sind atemberaubend und man spürt das Alter des Bauwerks wenn man es durchschreitet. Frauen dürfen es nur mit Kopftuch betreten. Männer in zu kurzen Hosen müssen sich einen Rock umlegen. Kopftücher und Röcke gibt es an einem Ständer vor dem Eingang zur Kirche.
Öffentlicher Nahverkehr:-) Marshrutka... Man beachte die exclusive Innenausstattung mit rot getigerten Kunstleder und dem Mercedesstern in der Dachmittelkonsole. Das war nicht billig!!!

2 September 2017

Haben heute ne kleine Tour in und aus Kutaisi heraus gemacht. DerFluss heißt Rioni und führt sau viel Sediment mit sich. Das Wasser ist total milchig.
Eine der ältesten Kathedralen Georgiens. Schon im 4. Jahrhundert breitete sich das Christentum in Georgien aus. In Germanien betete man zu der Zeit noch lange Bäume an.

1 September 2017

Wo ist der Fehler?
5:30h in der S-Bahn zum Flughafen Schönefeld:-)