Lithuania, Latvia · 11220 Days · 83 Moments · November 1987

30 July 2018

Im Table 7. Auch so ein Nachteil bei einer Gruppenreisen: keine Zeit um sich mit der Gastronomie zu beschäftigen. Ich war nur dreimal “auswärts“ essen. Heute in diesem netten Restaurant mitten in der Altstadt. Es gab baltischen Hering und Mango Crème brûlée. Gestern im Schlossrestaurant habe ich Zander mit einer leckeren Kruste gegessen und am Samstag Steinbutt auf der Kurischen Nehrung. Alles sehr gut. Selbst das Essen in den Hotels war einigermaßen genießbar. Alkohol ist relativ teuer. Das dunkle Bier fand ich gut und auch das eine Craft Beer, das ich getrunken habe. Mineralwasser ist oft sehr salzig.
Lettische Nationalbibliothek

29 July 2018

Der Fernsehturm von Riga wurde 1980 für die Olympischen Spiele in Moskau gebaut. In Riga fanden Fußballspiele statt. Die Konstruktion finde ich gelungen. Sieht irgendwie elegant aus, ein wenig wie eine Rakete.
Berg der Kreuze
Ich habe heute ganz viele Störche gesehen. Beim ersten dachte ich noch ich habe mich geirrt, denn der stand mitten auf dem Feld😉Damit hatte ich nicht gerechnet. Die anderen saßen dann brav im Nest, so wie es sich gehört😂

28 July 2018

Ich könnte immerzu nur diese wunderschönen Holzhäuser fotografieren. Die haben es mir angetan😀
Kurenkahnwimpel

27 July 2018

Dieses Foto habe ich wieder entliehen, denn nur von oben kann man wirklich sehen wie wunderschön es hier ist.

26 July 2018

Eine kleine Demo auf der einen Seite des Platzes, spielende Kinder auf der anderen Seite
Backstein, wie man sieht sind wir im Norden.
Ups, gerade den linken Spiegel verloren🤔Der Busfahrer hat ein bisschen gebastelt und weiter geht es.
Wald wohin man auch schaut

25 July 2018

Irgendwie haben mich diese Apfelbäume an meine Kindheit erinnert. Gewitter und Sommeräpfel, da habe ich eine schöne Erinnerung wie wir als Kinder Unterschlupf im Wintergarten bei einer älteren Frau gefunden haben und sie uns mit Sommeräpfeln versorgt hat😀

24 July 2018

Wie auch schon in Pärnu gibt es auch in Tallinn diese wunderschönen Holzhäuser. Hinter diesem verbirgt sich ein sehr nettes Bierlokal.
Das ist der „Lange Herrmann“.
Die drei Schwestern
Das sind Gewürzsprotten auf Roggenbrot genannt Kiluleivad. Sehr kecker!
Ist doch glatt Münchhausen am Bus vorbeigeflogen 😉

23 July 2018

Lettland feiert in diesem Jahr seine Unabhängigkeit von Russland (1918). Aus diesem Grund sind die Berliner Bären in Riga zu sehen. Die „United Buddy Bears“ repräsentieren die von den Vereinten Nationen anerkannten Länder. Dabei steht jeder Bär für die Menschen der Länder und deren Kultur, jedoch nicht für politische Systeme. Sie stehen „Hand in Hand“ zusammen und symbolisieren so die Vision einer zukünftig friedlichen Welt. Ein schöner Gedanke...
Auch die Bremer Stadtmusikanten machen Urlaub in Riga.
Angeblich gab es in Riga den ersten geschmückten Weihnachtsbaum 🎄und das schon anno 1501. Ich habe die Geschichte irgendwie anders in Erinnerung😉
Riga
Ein wunderschönes Detail an einem der Häuser in der Antonijas iela (Straße). Ich hätte mir gerne noch mehr Häuser angesehen, aber es ging mit dem Bus in Richtung Altstadt und dort dann zu Fuß weiter.
Diese Fassade von Eisenstein ist ein schönes Beispiel für Schein statt Sein. Das obere „Stockwerk“ ist im wahrsten Sinn des Wortes nur Schein. Dahinter ist nur der blaue Himmel zu bewundern.
Schon die Türen sind eine Augenweide. Diese finde ich besonders schön.
Die Neustadt von Riga gilt als eines der sehenswertestes Jugendstilensemble der Welt, nirgendwo sind ähnlich viele Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten geblieben. Zu Sowjetzeiten fehlte nicht nur das Geld für eine Renovierung der historischen Gebäude, sondern zum Glück auch die Mittel zumAbriss. Viele der berühmtesten Gebäude sind Werke des Architekten Michail Eisenstein. Bei Eisenstein klingelt etwas bei mir und tatsächlich ist er der Vater von Sergei Eisenstein, dem bekannten Regisseur. Ich sage nur Panzerkreuzer Potemkin. Als gelernter DDR-Bürger muss ich diesen Klassiker natürlich kennen😉 Vieles wurde in der Neustadt bereits restauriert und die Immobilienpreise sind entsprechend hoch. Eisenstein entwarf seine Häuser beginnend mit der reichverzierten Fassade, deren Details er peinlich genau zeichnete. Erst danach plante er den Rest „hinter der Fassade“. Und der ist mitunter dann nicht mehr so prunkvoll oder verspielt.
Pünktliche Ankunft. In Empfang genommen werden wir von einer jungen Dame aus Riga. Der Bus ist zum Glück nicht ganz voll, so kann ich gleich eine ganze Sitzreihe in Beschlag nehmen😀Es geht zum Hotel, um die Zimmer zu beziehen. Wir wohnen im Old Riga Palace, am Rand der Altstadt. Typisches Einzelzimmer, also klein, aber mit Klimaanlage. Ganz gut bei den Temperaturen. Unser Bus kommt aus Russland, aus Kaliningrad. Unser Reiseleiter Wladimir auch. Der stößt aber erst morgen zu uns.
Wir fliegen mit Air Baltic und einer Bombardier nach Riga. Ich war der Meinung, dass Air Baltic eine Billigfluglinie ist. Dem ist aber nicht so. Es ist die lettische Fluglinie, die bereits Auszeichnungen als pünktlichste Fluglinie weltweit(!) erhalten hat und als beste Fluglinie in Europa in 2009/2010 ausgezeichnet wurde. Trinken und Essen wird extra berechnet, aber bei einem 2-Stunden-Flug braucht man ja auch nicht unbedingt etwas. Das am Flughafen Wien eine 0,5 l Flasche Mineralwasser fast 2€ kostet ist allerdings eine Unverschämtheit😡

11 November 1987

Ich war ja schon einmal in Litauen, in 1987 wenn ich mich recht entsinne. Damals ging es mit dem Zug nach Vilnius und Leningrad. Zu viert im Schlafwagenabteil. Als Studentin hatte ich da mehr Spaß mit meinen Mitreisenden. Leider gibt es keine Fotos von dieser Reise. Der Farbfilm war irgendwie hin oder beim Entwickeln ist was schief gegangen. Das ist wohl auch der Grund, dass ich mich an nicht viel erinnern kann. Die Reise war übrigens im November. Kann auch ein Grund sein😉 Was fällt mir ein: - Viele Kirchen in Vilnius. - Neben dem Hotel war ein Kaufhaus. Das ist noch nichts besonderes. Ich habe dort aber Unmengen von Christbaumschmuck (sehr kitschig) und Gläsern gekauft. - Ausflug nach Kaunas ins Teufelsmuseum. Dort gibt es Tausende Darstellungen von Teufeln, als Skulptur oder Figur. Die Sammlung wurde in der ganzen Welt zusammen getragen von einem litauischen Maler namens Antanas Žmuidzinavičius. Später gab es dann auch viele Schenkungen. Anbei ein Foto aus dem Museum (entliehen).