Czech Republic · 2 Days · 30 Moments · July 2018

Kafka, Art and a lot of History


8 July 2018

Mit diesen Tatra-Straßenbahnen bin ich häufig zwischen Leuna und Halle gependelt. Gibt es die Strecke eigentlich noch?
Das ist er also, der Kopf von Franz Kafka und ich finde es nicht in Ordnung, dass er mir die Zunge rausstreckt. Die Skulptur besteht aus 42 rotierenden Scheiben und ist von David Černy, von dem man viel in der Stadt finden kann.
Beinahe hätte ich die beiden nicht gesehen. Diese Figuren sind von Michal Trpák und die Installation heißt ‚Slight Uncertainty‘
Da sind sie also rausgefallen, anno 1419

7 July 2018

Kunst im öffentlichen Raum, immer spannend wie ich finde...und ich liebe Pinguine.
Diese Wand wurde immer an den Geburtstagen von John Lennon mit Graffiti besprüht/bemalt, weil keine oder kaum westliche Musik im Land gespielt werden durfte. Am nächsten Tag war sie wieder weiß.
Die Kleinseite...wunderbar zum Bummeln...die beiden Herren sind in der Beckengegend übrigens sehr beweglich und wurden von David Černý kreiert. Der hat ja auch Kafka’s Head gemacht. Den muss ich mir morgen unbedingt ansehen.
Ein Besuch auf der anderen Seite der Moldau. Immer nur Hradschin ist ja auch langweilig.
Der Blick aus meinem Hotelzimmer. Zu sehen ist der Fernsehturm im Stadtteil Žižkov, der 1992 fertiggestellt wurde. Diese ungewöhnliche Bauform wurde bewusst gewählt. Seine Gesamterscheinung sollte von vornherein die Möglichkeit eines direkten Vergleichs mit den wichtigen Gebäuden der Altstadt ausschließen. Das ist dem Architekten gelungen. Ich habe jedenfalls sofort an Brutalismus gedacht, obwohl das Baujahr nicht ganz passt. Ich wollte ihn mir noch genauer ansehen, aber das habe ich nicht mehr geschafft. Steht somit auf der Liste für meinen nächsten Besuch. Der Fernsehturm wurde übrigens schon öfter zum hässlichsten Gebäude der Welt gewählt. das ist dann auch etwas übertrieben.

6 July 2018

Um diese Uhrzeit einen Fahrschein für die U-Bahn zu bekommen ist unmöglich, weil man dafür Münzen braucht. Nirgendwo kann man Geld wechseln. Da ich das Problem schon beim letzten Besuch hatte, habe ich mein Bier im Zug mit Kronen bezahlt. Der Kellner war zwar nicht begeistert, aber ich musste nicht schwarz fahren. Also da gibt es noch Handlungsbedarf!
Erst hat es richtig geregnet und ich dachte schon die Welt geht unter und jetzt gibt es diesen schönen Sonnenuntergang.
Als ich im Februar 2015 in Prag war, habe ich mir geschworen, dass der nächste Besuch im Sommer stattfindet. Und deshalb sitze ich jetzt im Zug nach Prag und trinke ein Kozel für 1,50€. Manchmal ist es auch von Vorteil wenn man mit der ČD fährt.