Botswana · 17 Days · 54 Moments · February 2013

Vanessa Lengauer

Abenteuerreise durchs wilde Afrika


18 February 2013

Fazit WOW! Einfach nur WOW!! Was wir die letzten 3 Wochen insgesamt erlebt haben war einfach nur atemberaubend schön. Wo findet man heutzutage noch so viel unberührte Natur und wilde Tiere in ihrem natürlichen Habitat? Die Antwort ist Botswana! Grundsätzlich ist Botswana ein sehr teures Reiseland, da es eine gewisse Exklusivität besitzt und viele luxuriöse Lodges. Als Selbstfahrer ist es nicht ganz einfach eine solche Reise zu organisieren, aber dadurch kostet die Reise ca. das Drittel einer geführten Tour mit Luxuslodges. Unsere Reisekosten betragen etwa EUR 2.000.- pro Person. Der Abenteuerfaktor wird durch das Selbstfahren und die Übernachtungen im Dachzelt noch um ein Vielfaches verstärkt. Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Einblick in unseren Afrika - Trip gegeben zu haben und vielleicht hat Sie Afrika nun genauso verzaubert wie uns. Bild: die Abenteurer (wir sind die beiden ganz rechts)
Entspannung im Tamboti Guest House Unsere letzte Nacht verbringen wir im äußerst netten und gemütlichen Tamboti Guest House. Die Besitzerin spricht Deutsch. Der Pool ist zwar klein, aber sehr erfrischend. Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet, groß und die Betten sind ausgesprochen bequem. Alles in allem wirklich empfehlenswert - wenn wir wieder mal in Windhoek sein sollten, werden wir wieder dort übernachten.
Stadtbesichtigung Windhoek Da wir noch etwas Zeit zur Verfügung haben, besichtigen wir Windhoek. Bilder 1-4: Bruchstücke des Gibeon-Meteoriten, Curt von Francois - der Gründer Windhoeks, die lutherische Christuskirche, der Südwester Reiter
Essen im "Spur Steak Ranches" Da wir uns in den letzten drei Wochen schon so an Fleisch gewöhnt haben, entscheiden wir uns für Steak als unser letztes Abendessen in Afrika. Die Restaurant-Kette "Spur Steak Ranches" bietet ausgezeichnete Burger, Ribs und natürlich Steaks mit guten Beilagen und Saucen. Es gibt aber auch eine Reihe von Vorspeisen, Salaten und Nachspeisen. Das größte Steak, das "Lazy Steak", hat bis zu 750g. Geheimtipp: Die Nachos als Vorspeise! einfach lecker!
Rückgabe der Autos Wir geben bei Herrn Hesters die Autos zurück - funktioniert alls sehr schnell und absolut unkompliziert - und er organisiert uns noch ein Taxi zu unserer letzten Unterkunft. Fazit Autovermieter: Es hat alles super geklappt. Den Anbieter können wir wärmstens empfehlen.
Zurück nach Windhoek Die letzte Etappe hat begonnen. Eine kurze Fahrt von Okahandja zurück zu unserem Ausgangspunkt Windhoek.

17 February 2013

Souvenirs in Okahandja Wir brauchen natürlich noch Souvenirs und der Markt in Okahandja eignet sich dafür perfekt. Der Markt ist wirklich sehr empfehlenswert. Es gibt eine riesige Auswahl an verschiedenen Masken, Trommeln und anderen hochwertigen und einzigartigen Schnitzereien zu kaufen. Aber auch andere Waren werden hier zum Verkauf angeboten, wie beispielsweise Wandteppiche oder Flaschenöffner aus zB. Wildhundknochen. Handeln ist Pflicht und wird von den Verkäufern erwartet.
Übernachtung Straußenfarm Bevor wir wieder nach Windhoek zurückkehren, verbringen wir noch eine Nacht im Dachzelt. Wir haben uns für den gemütlichen Campingplatz "Ombo Rest Camp", in der Nähe von Okahandja, mit Straußenfarm und einer Menge anderer Tiere entschieden. Sehr empfehlenswert, vor allem für Kinder, da diese dort auf den Straußen reiten können.
Letzte Pirschfahrt in Etosha Nach einer letzten atemberaubenden Pirschfahrt durch den Etosha Nationalpark - wir haben wieder Glück und sehen noch das bereits leider selten gewordene Spitzmaulnashorn - kehren wir dem Park schweren Herzens den Rücken zu und machen uns auf den Weg nach Okahandja, um noch die richtigen Andenken in Form von Holzschnitzereien zu erwerben. Bilder 1-6: Spitzmaulnashorn, Springbock, Nest von Webervögeln, Weißrückengeier, Salzpfanne mit Zebras

16 February 2013

Romantischer Sternenhimmel Wenn das Wetter mitspielt erleben Sie in der Etosha bzw. generell im südlichen Afrika einen wunderschönen und überwältigenden Sternenhimmel. Es scheint als wäre kein einziges Fleckchen am Firmament mehr frei. Überall wimmelt es von glitzernden Sternen am Nachthimmel. Sehr romantisch! Damit auch Sie in diesen unvergesslichen Anblick kommen zwei Tipps dazu: Es sollte absolut dunkel sein - je weniger Lichtquellen am Boden sind, desto schöner die Sicht. Dazu eignet sich vor allem ein Nationalpark wie die Etosha, da keine Straßenbeleuchtungen, Reklametafeln oder Autoabgase die Sicht beeinträchtigen. Bleiben Sie einige Zeit im Dunklen, damit sich Ihre Augen an die Finsternis gewöhnen können.
Wasserloch Okaukuejo Das Camp Okaukuejo verfügt über die schönste Wasserstelle im ganzen Park. Durch eine Steinmauer von den Wildtieren getrennt, hat man von den Bänken eine schöne und freie Sicht zum Fotografieren und Beobachten. Aufgrund der doch leider etwas weiten Distanz sollte man über ein Teleobjektiv verfügen um halbwegs vernünftige Aufnahmen machen zu können. Am Abend sitzen wir nach dem Essen noch eine gute Stunde an der Wasserstelle. Am Horizont sehen wir einige bewegte Umrisse. Es muss sich um eine Herde Huftiere handeln. Plötzlich raschelt es weiter links in den Büschen. Drei Löwinnen schleichen leicht geduckt durch das Gestrüpp und folgen der vorbeiziehenden Herde. Nach einigen Minuten verschwinden die Raubtiere leider aus unserem Sichtfeld - aber was für ein Schauspiel! Aufgrund der Dunkelheit leider kein Foto vorhanden.
Endlich - Der König der Tiere Da uns der König der Tiere in der Kalahari (die dortigen Löwen haben eine dunkle, fast schwarze Mähne) leider verwehrt blieb, freut es uns ganz besonders, doch noch zwei dieser Prachtexemplare beobachten zu dürfen. Da es bereits etwas spät ist, nutzen wir die schönen Lichtverhältnisse um einige Schnappschüsse zu machen. Der König der Tiere ist zugleich auch das faulste aller Tiere. Die einzigen Bewegungen die wir von den Löwen festhalten können sind, sich aus der Sonne wieder in den Schatten zu legen und sich kurz an der Wasserstelle zu erfrischen. Nach etwa 2 Stunden Beobachtung kehren wir schlussendlich kurz vor der Schließung des Camps noch rechtzeitig zurück.
Pirschfahrten Etosha Am zweiten Tag geht es von Halali nach Okaukuejo mit vielen wunderschönen Tiersichtungen auf der Pirschfahrt. Am besten, man besorgt sich in einem der Camps eine Karte der Etosha - dort sind alle Wege gut und übersichtlich eingezeichnet sowie auch viele Tierbilder zur Identifizierung abgebildet (wird auch in Deutsch angeboten). Bild 1-8: Gabarhabicht, Etoshapfanne, Hyäne, Waran, Strauße, Salzpfanne, Impala, Schakal.

15 February 2013

Das gefährlichste Tier Afrikas In der Etosha sind alle Campingplätze umzäunt und man muss bei den Stellplätzen nur mit Tieren wie Schakalen oder - dem wohl gefährlichsten Tier Afrikas - dem Honigdachs rechnen. Letzterer besucht uns nach dem Abendessen - leider werfen wir die Essensreste in die Mülltonne und er will diese erbeuten - und lernt uns das Fürchten. Immerhin greift er sogar Büffel an und gilt generell als sehr aggressiv. Sogar Löwen und andere Raubkatzen halten sich von diesem Tier fern.
Wasserlöcher Etosha Aufgrund der ständigen Migration der Tiere innerhalb des Parks ist der Osten derzeit etwas tierarm und wir entschließen uns bis nach Halali - etwa in der Mitte der Etosha - weiterzufahren. Dort angekommen besuchen wir das Wasserloch, welches direkt vom Camp aus zu Fuß erreichbar ist. Alle Camps (Namutoni, Halali, Okaukuejo) verfügen über ein Wasserloch für Tierbeobachtungen. Mit Glück kann man dort viele Tiere sichten - wenn hingegen überall im Park die Wasserpfützen stehen ist dort kaum mit Wild zu rechnen. Geduld sollte man ebenfalls mitbringen.
Etosha Nationalpark Von Grootfontain aus ist der Etosha Nationalpark noch etwa zwei Autostunden entfernt. Anders als in Botswana ist es hier kein Problem ohne Vorreservierung der Camps einen Stellplatz zu bekommen - vor allem in dieser Jahreszeit, da nicht Hochsaison ist. Durch die gut befestigten Straßen im Park ist Allrad nicht verpflichtend. Es kann also durchaus auch mit einem normalen PKW gefahren werden - allerdings würden wir dazu nicht unbedingt raten. Dazu kommt noch, dass die Sicht über hohes Gras von einem Straßen - PKW nicht wirklich berauschend ist und man eventuell viele Tiere erst gar nicht sieht. Wir fahren beim Parkeingang Namutoni in den Park hinein und sichten auf dem Weg zum alten Fort (Namutoni) eine Vielzahl an Giraffen. Eine solche Ansammlung dieser Langhälse haben wir bis dato noch nie zu Gesicht bekommen. Auch die eher seltene Kuhantilope (Bild 3) grast neben der Straße. Es gibt einige Wege, die direkt an der wunderschönen Salzpfanne entlang führen. Herrlicher Blick!
Hoba Meteroit Nachdem wir den neuen Wagen übernommen und gemütlich eingerichtet haben, machen wir einen kurzen Abstecher zum Hoba Meteroiten - welcher in der Nähe von Grootfontain zu sehen ist. Er ist der größte an Land gefundene Meteroit der Welt und wiegt zwischen 50 und 60 Tonnen. Am Eingang ist ein Souvenirshop mit vielen "Tourist Traps" und es ist ein kleines Eintrittsgeld zu entrichten. Der kurze Umweg ist auf jeden Fall lohnenswert.

14 February 2013

Lange Fahrt über Caprivi Streifen Heute werden nur Kilometer zurückgelegt. Von Kasane aus gehts bis kurz vor Grootfontain, Namibia. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit und dem leckenden Kühler - leider wurde der Kühler bei der Reparatur in Kasane vom Mechaniker beschädigt und die Kühlflüssigkeit tritt ständig aus - landen wir schließlich bei Roy´s Rest Camp. Abends ein sehr gruseliger Ort mit Schrumpfköpfen und Knochen als Deko. Am nächsten Morgen - also bei Tageslicht - wirkt aber alles sehr schön und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Ein Anruf bei Hesters (Kalahari Car Hire) und wir bekommen prompt einen neuen Wagen zur Verfügung gestellt.

13 February 2013

Rückkehr nach Kasane Wieder in Kasane angekommen, übernachten wir ein weiteres Mal in der Thebe River Lodge - heute aber wieder in gewohnter Art und Weise im Dachzelt des Toyota Hilux'.
Lunarer Regenbogen Wenn man bei Vollmond bzw. einen Tag davor oder danach an den Viktoria Fällen ist, kann man ein einmaliges Naturschauspiel beobachten. Einen lunaren Regenbogen!! Nur an bestimmten Tagen hat man die Möglichkeit die Fälle auch nachts zu besuchen. Fotografen unbedingt ein Stativ mitbringen. Da wir leider einige Tage nach dem Vollmond dort eingetroffen sind, können wir leider keine Bilder vorweisen. Schade!
Viktoria Fälle Nachdem wir am Grenzübergang nach Zimbabwe ordentlich abgezockt werden - müssen außer dem Visum noch ominöse "Versicherungen" bezahlen - können wir die Fahrt nach Victoria Falls fortsetzen. Nach einigen Kilometern werden wir aber leider bereits von der Polizei aufgehalten und müssen aufgrund nicht angebrachter Rückstrahler Strafe zahlen. Natürlich, was sonst. Bei den Wasserfällen angekommen, haben wir gerade noch genug Geld für die Eintrittskarten. Die Fälle an sich sind natürlich atemberaubend und entschädigen für die Strapazen der Anreise. Etwas zu viel Wasser und Regen schränken die Sicht auf die Fälle enorm ein und machen das Fotografieren zu einer echten Herausforderung. ABER WAS FÜR EIN ERLEBNIS! Achtung an alle die mit einem Leihwagen aus Namibia, Südafrika oder auch Botswana unterwegs sind, da die Grenzbeamten allesamt korrupt sind. Stressfreier ist es wenn ihr euch von Kasane von diversen Anbietern zu den Fällen transportieren lässt.

12 February 2013

Übernachtung Thebe River Lodge Da der Wagen einen Tag in der Werkstatt bleiben muss, gönnen wir uns an diesem Abend ein Hotelzimmer in der Thebe River Lodge. Es ist richtig angenehm wieder in einem ordentlichen Bett zu schlafen. Die Zimmer sind schön eingerichtet, mit eigener Dusche und Wasserkocher zur Kaffeezubereitung. Es gibt einen kleinen Innenhof mit Bänken zum Sitzen. Sehr ruhig und angenehm. Campingplätze sind natürlich auch vorhanden. Geheimtipp: im Restaurant die Spare Ribs mit warmem Spinat probieren - die mit Abstand besten Ribs die wir je gegessen haben.
Defekte Lichtmaschine - Besuch in der Werkstatt Nach der letzten Pirschfahrt am Morgen gehts von Savuti in Richtung Kasane. Leider durchkreuzt die defekte Lichtmaschine an einem der beiden Autos unsere Zeitpläne. Wir blockieren die ganze Fahrbahn und hoffen, dass wir beim Starthilfe geben nicht von einer Herde Elefanten überrascht werden. Das Spiel wiederholt sich ca. alle 30 Kilometer, bis wir es schlussendlich nach Kasane und zur rettenden Werkstatt geschafft haben. Auch hier hat sich der Vorteil des zweiten Wagens wieder bestätigt. In der Werkstatt hat man uns freundlich mit einigen Sitzgelegenheiten und Bier aufgenommen.

11 February 2013

Pirschfahrten Savuti Nach der Rückkehr von der morgendlichen Pirschfahrt erwartet uns bereits ein ausgewachsener Elefantenbulle in unserem Camp. Er erweist sich allerdings als friedlich, scheint sich hier öfters aufzuhalten und ist an die Menschen und Autos wohl schon gewöhnt. Auf Bild vier sind wir zu den Felsenmalereien gewandert - hier darf man das Auto (offiziell) verlassen. Das Ganze ist allerdings nicht wirklich spektakulär anzusehen und daher kann man auf diesen kleinen Ausflug gut und gerne verzichten. Bild fünft zeigt einen Baobab - oder auf deutsch auch Affenbrotbaum genannt. Es gibt hier in dieser Gegend nicht wirklich viele davon. Achtung beim drunter stellen - Schlangen nisten gerne in diesen Bäumen.

10 February 2013

Savuti - SKL Group Savuti muss wieder über einen anderen Anbieter gebucht werden. Diese Gruppe nennt sich SKL Group und hat ebenfalls in Maun eine Niederlassung. Die Camps in Savuti sind die teuersten der ganzen Reise – etwa 50 USD / Person und Nacht. Auch diese Buchung kann wieder mit Kreditkarte bezahlt werden. Tipp: Alle Büros sind in den anfangs angeführten Reiseführern enthalten und sind nicht allzu schwer zu finden.
Savuti Rest Camp - Paradise Der Stellplatz (heißt Paradise) liegt ganz hinten rechts, schön abgelegen und mit ausreichend Platz für 2-3 Autos. Er liegt direkt am kleinen Chobe Fluss, aber es sind keinerlei Stechmücken um das Gewässer. Es ist ein Griller sowie fließendes Wasser vorhanden. Der Wasserhahn ist aufgrund der öfters vorbeikommenden Affen in einem Loch in der Mauer versteckt. Unter Umständen muss man sich beim ersten Mal hineingreifen etwas überwinden. Die Sanitäranlagen sind etwa 200 Meter entfernt und von einem großen Erdwall umgeben – sieht fast so aus wie bei Jurassic Park – da die Elefanten in der Trockenzeit immer wieder die Wasserleitungen abgerissen haben um an das Wasser zu kommen. Sehr schönes Camp und absolut zu empfehlen.
Savuti Der Chobe Nationalpark ist einer der tierreichsten Parks im Süden Afrikas. Man trifft dort auf große Zebra- und Elefantenherden. Aufgrund der Jahreszeit ist überall ausreichend Wasser vorhanden und die Tiere tümmeln sich nicht nur an den Wasserlöchern sondern sind im ganzen Park verteilt. Gebucht haben wir den Parkaufenthalt sowie den Campingplatz in Maun über die SKL - Group. Glücklicherweise wird uns der schönste Stellplatz - The Paradise - zugewiesen. Am ersten Foto ist ein Kudu zu sehen. Unserer Meinung nach eine der schönsten und edelsten Antilopenarten überhaupt. Aufgrund des Wildwechsels auf den Straßen in und außerhalb der Parks ist es nicht ratsam nachts zu fahren, da leider immer wieder verheerende Unfälle durch querende Antilopen vorkommen. Der Vogel am zweiten Bild nennt sich Toko und gehört zu der Familie der Nashornvögel (engl. Hornbill). Auf Bild sechs ist eine Gruppe von Zebramungos zu sehen, die sich hauptsächlich von Schlangen ernähren.

9 February 2013

Mankwe Bush Lodge Dieser nette Campingplatz liegt außerhalb der beiden Nationalparks (Moremi und Chobe) und somit sind keine Gebühren für den Parkaufenthalt zu bezahlen. Nach einer erfrischenden typisch botswanischen Kübeldusche (man muss dabei den Kübel runter lassen, befüllen und an der Kette wieder hochziehen) lassen wir den Abend gemütlich bei Kartenspiel, Windhoek Lager (ausgesprochen gutes Bier) und Gegrilltem - auf einem improvisierten Grill, da wir nur den Rost haben - ausklingen. Camp ist sauber und nicht überlaufen.
Abfahrt Moremi Nationalpark Nach einer morgendlichen Pirschfahrt machen wir uns nun auf den Weg aus dem Moremi in Richtung Chobe Nationalpark und legen einen Zwischenstopp bei der Mankwe Bush Lodge ein, da die Anfahrt weiter nach Savuti an einem Tag nicht machbar ist.

8 February 2013

Pirschfahrt im Moremi Der Tag beginnt sehr aufregend, da einige hundert Meter vom Camp entfernt mitten auf dem Weg eine Löwenmutter mit ihrem Jungen liegt. Wir beobachten die Beiden bei der morgendlichen Fellpflege und verharren etwa 20 Minuten bei diesem beeindruckenden Schauspiel. Generell eignen sich die Morgen- sowie Abendstunden perfekt für Tiersichtungen und auch für Fotografen herrschen die besten Lichtverhältnisse. Ein wenig später kehren wir auf den Hauptweg zurück und sichten die sehr selten gewordenen Hyänenhunde (engl. Wilddogs). Im Okavango Delta sind aber nicht nur Raubtiere und Huftiere zugegen, man kann auch eine Vielzahl an exotischen Vögeln und eine üppige Vegetation bewundern. In den späten Abendstunden treffen wir auf einen Elefantenbullen. Durch sein Sekret - welches an der Schläfe des Dickhäuters abgesondert wird - können wir erkennen, dass Vorsicht geboten ist. Er ist über unsere Anwesenheit nicht sehr erfreut und wir treten rasch den Rückzug an. Übernachtung Third Bridge.

7 February 2013

Xomae Group, Maun Da im Reisemonat Februar bereits die Regenzeit beginnt, ist zuerst nicht klar, ob wir den Park problemlos befahren können. Die Mitarbeiter der Xomae Group geben uns zum Glück grünes Licht für den Park. Mit etwas Verhandlungsgeschick gelingt es uns, noch einen Rabatt für die zweite Übernachtung auszuhandeln. Die Mitarbeiter des Büros in Maun sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die Bezahlung erfolgt problemlos mit Kreditkarte. Die Nationalparkgebühren müssen wieder gesondert beim "Department of Wildlife" entrichtet werden. Diese ganze Prozedur ist zwar etwas aufwendig, aber mit etwas Planung und Vorabinformation kein Problem in der Abwicklung. Wichtig ist, dass genügend Zeit in Maun eingeplant wird, um die weiteren Camps buchen zu können. Wir bleiben 2 Nächte und haben genügend Zeit um die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen.
Moremi Nationalpark Nachdem wir uns in Maun mit Lebensmitteln und Wasser eingedeckt haben, gehts ab in den Moremi Nationalpark. Unser Ziel ist das Camp "Third Bridge" - buchbar über die Xomae Group in Maun (privater Anbieter). Abenteuerlich ist vor allem die Anreise zum Camp. Die "Second Bridge" ist leider völlig zerstört und wir müssen einen anderen Weg durch das Gewässer finden. Nach ca. 30 Minuten nehmen wir allen Mut zusammen und fahren durch eine seichte Passage. Wir wissen aufgrund des verdreckten Wassers leider nicht wie tief das Wasser ist und sind froh, dass die Durchquerung problemlos verläuft. PUH!! Übernachtung Third Bridge, Moremi.

6 February 2013

Kavango Air Durch Internetrecherchen konnten wir bereits zu Hause einen guten und vor allem sicheren Anbieter für einen Flug über das Delta ausfindig machen und diesen vor Ort buchen. Wir haben uns für Kavango Air entschieden. Die Büros befinden sich direkt am Flughafen und sollten einen Tag vor dem Flug aufgesucht werden. Kosten je Flugzeug ca. EUR 400.-- (max. 7 Personen in der Cessna). Die Bezahlung erfolgt im Büro in Bar. Preis - Leistungs Verhältnis ist gut. Der Anbieter ist weiter zu empfehlen.
Flug über das einzigartige Okavango Delta Ein Flug über das einzigartige Okavango Delta ist zweifellos einer der Höhepunkte unserer Reise. Man bekommt durch die Vogelperspektive einen völlig anderen Eindruck des Deltas. Man beobachtet das weitverzweigte Netz von Wasserkanälen – geformt von der Natur und den Flusspferden – und merkt erst jetzt, dass dieses Binnendelta etwas ganz Besonderes ist. Je nach Jahreszeit sind die Überschwemmungen mehr oder weniger stark vorhanden. Das Wasser nimmt seinen Ursprung im Hochland von Angola, wo es in den Bergen zuerst in Form von Niederschlag zur Erde geht. Nach etwa 3-4 Monaten erreicht es Botswana und somit das Ende seiner Reise. Das Wasser haucht dem gesamten Delta – also Menschen, Tieren und Pflanzen – Jahr für Jahr erneutes Leben ein. Ein Schauspiel das in der Natur seinesgleichen sucht und vor allem auch geschützt werden muss!! MUSS man auf jeden Fall gemacht haben!!! Anbei einige Impressionen.

5 February 2013

Sedia Hotel - Campingplatz Gegen Nachmittag treffen wir in der heutigen Unterkunft – dem Sedia Hotel – in Maun ein. Wir finden einen günstigen Stellplatz mit Stromanschluss, einen Pool, eine schöne Grünanlage und ein gutes Restaurant mit frischer afrikanischer Küche vor. Was will man nach 3 Tagen in der Kalahari mehr? Nach dem Essen und einigen erfrischenden Bieren führen die Angestellten für die Gäste eine Tanzshow vor. Mit Rasseln an den Füßen und mit nativer Bekleidung ermöglichen sie uns einen kleinen Einblick in ihre Stammestraditionen.
Pirschfahrt - Leopard Nach der Rettungsaktion ist uns Fortuna wieder froh gesonnen und wir treffen in Richtung Parkausgang auf einen wunderschönen Leoparden am Straßenrand. Nicht gerade leicht zu erkennen bei einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h, denn der Leopard ist sehr gut an seine natürliche Umgebung angepasst. Es ist wichtig, sich bei den Pirschfahrten immer langsam fortzubewegen, ansonsten wird man an vielen Tieren einfach vorbei fahren. Natürlich gehört auch eine gehörige Portion Glück dazu, denn fünf Minuten später wäre der Leopard schon wieder weg gewesen.
Auto in Wüste im Wasser versenkt Nach einer regenreichen Nacht kann es auch in der Wüste passieren, dass man das Auto in einer sehr unscheinbaren Pfütze versenkt und man sich nicht aus eigener Kraft aus der Situation befreien kann. Aus diesem Grund - wie bereits anfangs kurz erwähnt - ist es sinnvoll, immer mit 2 Autos zu reisen bzw. wenn man wirklich nur mit einem Auto unterwegs ist, muss ein Satellitentelefon angemietet werden (bekommt man beim Autovermieter) da man mit dem Handy im Nationalpark keinen Empfang hat. Die Regengüsse sind kurz aber intensiv und nach der Trockenzeit versickert das Wasser nicht sofort und steht oft in großen Pfützen auf den Straßen. Es ist schwierig zu unterscheiden, welche man unbeschadet durchqueren kann und welchen man besser ausweichen sollte. Im Zweifelsfall jedoch immer mit aktivierten Allrad und etwas zügiger durchfahren.

4 February 2013

Schlangen und andere Gifttiere Wir entdecken in unserem Camp einige lange, dicke, schwarze Tausendfüßer. Meistens sind es ja die männlichen Reisenden, die sich für solche „Camp-Bewohner“ interessieren – aber Vorsicht! Diese harmlos wirkenden Gliederfüßer können ein giftiges Sekret absondern. Im Laufe unserer Reise treffen wir aber auch noch auf gefährlichere Gifttiere. So machen es sich Skorpione manchmal auf unseren Stellplätzen gemütlich. Hier sollte man besonders vorsichtig sein. Einheimische erklären uns, dass die gelben Skorpione die harmlosesten sind - aber ehrlich gesagt würden wir uns darauf nicht verlassen. Schlangen sind natürlich auch allgegenwärtig. Wir überfahren einmal sogar die Puffotter – die gefährlichste Schlange Afrikas. Sie ist zwar nicht angriffslustig, reagiert allerdings nicht auf Vibrationen – daher sollte man es vermeiden durch hohes Gras zu stapfen. Das Gift der Puffotter ist stark toxisch – gewebezerstörend und hämatotoxisch – und kann tödlich sein.
Pirschfahrten Heute ist die Ausbeute an Tiersichtungen besser. Elefanten sucht man hier vergebens, allerdings kommt man vor allem mit Schakalen und Springböcken auf seine Kosten. Übernachtung noch einmal in Sunday Pan. Bilder 1-9: Schakal, Springböcke, Schildkröte, Warzenschweine und Landschaft - das letzte Foto bei Regen

3 February 2013

Sunday Pan Heute übernachten wir am Campingplatz Sunday Pan - unserer Meinung nach der schönste Stellplatz im ganzen Park. Das Camp liegt auf einer leichten Anhöhe und man hat eine schöne Sicht auf die schier nie endende Tiefebene, welche sich unter einem erstreckt. Keine lärmenden Nachbarn, kein Geschrei, kein Motorengeräusch – nur die Laute der Natur und der umliegenden Tierwelt sind zu hören. Einfach wundervoll! Es ist eine Feuerstelle zum Grillen vorhanden. Aus Sicherheitsgründen ist diese betoniert und mit Steinen abgesteckt, um in der Trockenheit ein Übergreifen des Feuers auf das trockene Gras zu verhindern. Heute gibts aber zur Abwechslung Nudeln. Kurzer Tipp zum Essen: Müll und Essensreste immer luftdicht im Auto verstauen!!! Nächtlicher Hyänenbesuch möglich bzw. wahrscheinlich.
Pirschfahrten nördliche Zentralkalahari Die Straßen im nördlichen Teil des Parks sind besser zu befahren, da ein fester Untergrund vorhanden ist. Wir haben Glück und sehen auf den morgendlichen und abendlichen Pirschfahrten einige wilde Tiere. Wichtig hierbei ist, dass man sich langsam und leise den Tieren annähert um sie nicht zu erschrecken, da sie in diesem Park nicht an die Besucher gewöhnt sind. Generell gilt es zu den Wildtieren die "Fluchtdistanz" nicht zu unterschreiten, da sie sich sonst bedroht fühlen und im schlimmsten Fall sogar angreifen können. Durch gesunden Respektabstand sind jedoch auch große Tiere wie Elefanten oder Nilpferde nicht angriffslustig sondern zumeist friedlich. Achtung bei Herden mit Jungtieren!! Bilder von 1-4: Gnu, Oryx - Antilope, Giraffe, Erdhörnchen

2 February 2013

Camping mit nächtlichem Besuch Gebucht wird der Stellplatz über Big Foot Tours - ein privater Anbieter für die Zentralkalahari. Am besten man bucht bereits einige Monate vor der Anreise über Internet. Die Gebühren für den Nationalpark müssen wan das "Department of Wildlife and National Parks" entrichtet werden. Dieser wunderschöne und einsame Campingplatz befindet sich direkt neben einer Pfanne mit Möglichkeit auf Tiersichtungen, sowohl bei Tag, als auch bei Nacht. Es gibt keinerlei Zäune rund um den Stellplatz. Nach Einbruch der Dunkelheit und dem abendlichen Löwengebrüll, ziehen wir uns in den Schutz des Dachzeltes zurück.Um 5 Uhr morgens werden wir allerdings vom vorbeistreunenden Löwen wieder geweckt. Aus Sicherheitsgründen verharren wir noch eine gute Stunde im Zelt. Sanitäranlage ist in Form einer Trockentoilette (Plumpsklo) vorhanden. Die Mitnahme von Wasservorräten für die Morgentoilette ist zwingend notwendig. Es empfiehlt sich eine Campingdusche oder die Mitnahme von Feuchttüchern & Trockenhaarshampoo.
Bezahlung Nationalparkgebühren Die Gebühren (werden je Tag, Person und Auto verrechnet) können nicht an die Campanbieter wie Big Foot Tours bezahlt werden sondern müssen gesondert an das Department of Wildlife bezahlt werden. Entweder vor Ort (wenn möglich) oder bereits über Internet abwickeln, da es nicht in jedem Ort eine Niederlassung gibt. Wir haben die Zentralkalahari bereits von Zuhause aus gebucht - hat alles super funktioniert und es gab keinerlei Probleme.
Buchung Zentralkalahari Die Abwicklung mit Big Foot Tours verläuft problemlos. Die Bezahlung erfolgt mittels Kreditkarte via Internet. Ein paar Mails und schon haben wir die gewünschten Reservierungen in digitaler Form bekommen. Ausdrucken, mitnehmen, fertig.
Herausfordernde Anfahrt durch Tiefsandpisten Bevor wir von Ghanzi aus in die Zentralkalahari aufbrechen, decken wir uns im Supermarkt mit genügend Wasser (in 5 Liter Flaschen) und Lebensmitteln ein, da es im Park keine Einkaufsmöglichkeiten gibt. Natürlich werden die Autos sowie die Ersatzkanister randvoll betankt, da die nächste Tankstelle erst wieder außerhalb des Parks liegt. Die Anfahrt ist sehr beschwerlich und verläuft weite Strecken über Tiefsandpisten. Ohne Allrad keine Chance.
Ausgangspunkt in die Zentralkalahari Nach ca. 7 Stunden Fahrt sind wir in Ghanzi angekommen. Nach einem anstrengenden Nachtflug von Österreich / Deutschland ist diese Tagesetappe völlig ausreichend. Man sollte keine zu langen Etappen planen, da man sonst den ganzen Tag nur im Auto verbringt. Heute übernachten wir im empfehlenswerten Thakadu Bush Camp - ein guter Ausgangspunkt für die morgige beschwerliche (Tiefsand) Anfahrt in die Zentralkalahari. Das Camp - Restaurant bietet hervorragende Steaks von heimischen Wildtieren und auch erfrischendes Bier. Von unserem Tisch aus haben wir einen schönen Blick auf eine Wasserstelle, wo sich einige Wildtiere (siehe Foto - Elenantilope) tummeln.
Equipment Wichtig ist die Mitnahme der richtigen Ausrüstung, anbei einige Tipps: Taschenlampe Kopflampe Lampe für Campingtisch Handy / MP3 - Player Lautsprecher für Musik Batterien (AA/AAA) Ladegerät Handy Taschenmesser Kopfhörer Handy Musik / CDs Walkie-Talkies - Kontakt zwischen 2 Autos (bei Amazon ca. 30 €) Verteiler Dose / Adapter + 3er Stecker Feuerzeuge Spielkarten Pokerwürfel Schreibblöcke Kugelschreiber Lesebuch Rätselheft Nähzeug Teleskopstecken Wäscheleine Restliche Campingausrüstung ist bei Autovermietern auszuleihen.
Gesundheit 2 Das gefährliche Dengue-Fieber wird allerdings von tagaktiven Mücken übertragen. Die Krankheit äußert sich in Grippe-ähnlichen Symptomen. Man verspürt heftige Kopf- und Muskelschmerzen ("Kochenbrecherfieber") - daher ist es wichtig, dass man keine Acetylsalicyl-haltigen Medikamente (zB. Aspirin) zu sich nimmt, da es sonst zum lebensgefährlichen hämorrhagischen Fieber (mit Blutungen) kommen kann. Reisedurchfall kommt oft vor. Meistens ist der Durchfall harmlos und dauert maximal 1-3 Tage. Man muss viel trinken und dem Körper Elektrolyte zuführen (am besten 1 EL Zucker und 1TL Salz in 1 Liter Wasser einrühren). Wenn der Durchfall blutig-schleimig ist sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen! Fragen Sie Ihren Arzt welche Medikamente in Ihre Reiseapotheke gehören. Ein paar Tipps: Breitband-Antibiotikum, Paracetamol (gegen Fieber, Entzündung, Schmerzen), Repellents, antiallergische Cremes, Ingwer (gegen Übelkeit), Heftpflaster, Verbandszeug, Iodsalbe
Gesundheit 1 Die Gesundheit muss, vor allem bei einer solchen Reise, immer höchste Priorität haben! Geimpft sein sollte man gegen Hepatitis A & B, Diphtherie, Polio (Kinderlähmung), Tetanus (Wundstarrkrampf) und Pertussis (Keuchhusten). Bitte sehen Sie in Ihrem Impfpass nach, welche Impfungen fehlen bzw. aufgefrischt werden müssen. Diphtherie, Polio, Tetanus und Pertussis werden meistens als Vierfach-Kombinationsimpfung angeboten und sollten alle 10 Jahre aufgefrischt werden! Es gibt aber auch einige Krankheiten vor denen man sich nicht mit Impfungen schützen kann. Besonders gefährlich ist Malaria. Diese Krankheit wird von der nachtaktiven Anopheles Mücke übertragen. Neben langer Kleidung am Abend und Repellents sollte man sich unbedingt durch Prophylaxe schützen! In bestimmten Fällen sind auch Standby Medikamente in Ordnung. Am besten Sie informieren sich bei Ihrem Arzt oder beim Tropeninstitut. Die Medikamente vor Ort sind grundsätzlich empfehlenswert.
Geld EC Karten funktionieren nur bedingt. Am Automaten muss das Maestro-Card Zeichen angebracht sein, um diese benützen zu können. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Mitnahme einer Kreditkarte (Mastercard oder Visa - wir verwenden nur Visa) samt PIN für Bargeldbehebungen. Automaten sind in den Hauptorten Maun und Kasane vorhanden. Die Vorbestellung von Valuten bei der heimischen Bank in Deutschland oder Österreich ist aufgrund der exotischen Währung (Botswana Pula) und des daraus resultierenden schlechten Wechselkurses nicht zu empfehlen. Die Nationalparkgebühren sowie die privaten Camp - Anbieter können vor Ort in den Büros ohne Probleme mit Kreditkarte bezahlt werden. Trotzdem ist es wichtig, sich bei den wenigen vorhandenen Geldautomaten mit genügend Bargeld einzudecken!
Straßenkarte Ein absolutes Muss für Selbstfahrer ist die Straßenkarte von Tracks 4 Afrika – mit Zeitangabe für viele Streckenabschnitte. Diese Zeitangabe ist extrem wichtig für die gesamte Planung, da man auf tiefsandigen Pisten für 40 Kilometer gut und gerne 2 Stunden Fahrzeit benötigt. Die Karte hat uns in der Planung der einzelnen Tagesetappen sehr geholfen und ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Vorbereitung der Route.
Reiseführer / Internetforen Da für diese Reise eine mehr als ausführliche Vorbereitung notwendig ist, werden wir Ihnen hier noch unsere Tipps zu den – zumindest aus unserer Sicht – besten Reiseführern geben. Wir haben alle unten angeführten Führer, Foren und Karten benutzt und können alle uneingeschränkt empfehlen. Reise Know How Botswana, Auflage von 2011 http://www.reise-know-how.de/botswana_botswana-p-4210.html Geheimtipp: Reisen in Botswana: Botswana komplett – Ilona Hupe Verlag. http://www.hupeverlag.de/ Es werden auch aktuelle Länderinfos auf der Homepage angeboten. http://www.hupeverlag.de/html/news_aus_botswana.html Viele gute Infos findet man auch im deutschsprachigen Namibia – Forum. Routenvorschläge, Tipps und aktuelle Infos – alles was das Afrika Herz begehrt. http://www.namibia-forum.ch/
Fahrbarer Untersatz mit Dachzelt Für eine solche Reise ist das Auto nicht nur zur Beförderung von A nach B notwendig, sondern dient für die nächsten Wochen auch als Schlafzimmer, Badezimmer, Küche, Wohnzimmer sowie Esszimmer. Es sollte bei der Auswahl des Fahrzeugs auch auf einen gewissen Sitzkomfort für die stundenlangen Autofahrten sowie die Pirschfahrten in den Nationalparks geachtet werden. Allrad ist verpflichtend - wenn möglich sollte die Tour mit 2 Wagen gefahren werden - dazu später mehr... Unsere Wahl fiel auf Kalahari Car Hire - Herrn Hesters in Windhoek. Bei diesem Anbieter mieten wir 2 Toyota Hilux 2.5 Liter TD, 4x4 mit 2 bzw. 1 Dachzelt je Auto an (6 Abenteurer). Wichtig ist natürlich auch das richtige Equipment wie zB. Kühlschrank, Reservebatterie, Reservekanister, genug Wasser. Dies wird direkt über Herrn Hesters angeboten.
Interessante Stichwörter der Reise Landschaft und Flora: Sie werden in jedem Nationalpark unterschiedliche Eindrücke sammeln. Außerdem erwartet Sie eine beeindruckende Pflanzenwelt. Tierreich: faszinierende und unvergessliche Begegnungen mit den schönsten und wildesten Tieren Afrikas. Adrenalinkicks inbegriffen. Respekt: vor den Tieren sowie der Natur. Verlassen Sie das Camp wieder so wie Sie es vorgefunden haben. Müll immer mitnehmen. Naturwunder Viktoria Falls: einzigartige Landschaft und der wohl berühmteste Wasserfall der Erde sind einen Abstecher nach Zimbabwe bzw. Sambia wert. Sternenhimmel: durch die wenige Beleuchtung fernab jeglicher Großstädte kommt der Sternenhimmel wunderschön zur Geltung. Einfach ein atemberaubender Anblick! Lange Autofahrten (Pirschfahrten): werden durch Tiersichtungen etc. nie langweilig. Gemütliche Abende: allein in/mit der Natur. Vorbereitung: ist alles! Sei es die Mitnahme von Ausrüstung oder die Planung von Alternativrouten.