Indonesia · 22 Days · 44 Moments · June 2018

Abenteuer in Indonesien


27 June 2018

Lieblingsgetränke: 👩🏻 Watermelon Juice 👩🏻 Dragonfruit Juice 👩🏻 Smoothies 🧔🏻 Sprite 🧔🏻 sämtliche healthy juices mit Ingwer 🧔🏻 Jamu 🧔🏻 Bali Coffee Lieblingsverpflegung: • Pancakes 🥞 • Mie Goreng • Nasi Goreng 🍚

26 June 2018

Unterkünfte : 1. 2. 3. ....
Fazit indonesien: Verbandkasten Michael Blauer Fleck Julia Kein mückenspray gebraucht Nicht schwül Hitze ok Man kann für wenig kaiser sein Je einheimischer desto herzlicher
Pool lesen Mango Tree 😢 Packen

25 June 2018

Pool Social kontakte Strand pedang pedang Eintritt Felsentreppe Julia badet einmal Sonnenuntergang Hotel Mango Tree Abendessen

24 June 2018

1. Frühstück Chaos und Ameisen wir meckern Fertig machen für den pool Julia soziale Kontakte Lesenlesen lesen Kein schwimmen Lesen lesen Sonnenuntergang wieder in wolken gemeinsam auf der Liege Fertig machen Warung von gestern mittag mie goreng bestellen Juckender sonnenbrand von michael Er düst kurz zurück ins zimmer zum sprühen

23 June 2018

Packen und auschecken beim fox Mit taxi nach padang padang zum nobel öko hotel Welcome drink Wir werden lange sitzen gelassen Also gehen wir erstmal in der Nähe in ein warung zum Frühstück/ Mittagessen Danach Straße abchecken Zurück im hotel wieder warten Service 👎🏼 Luisa führt uns heilig in weissem gewand zum bungalow und erzählt uns dabei die hotel Geschichte Bjngalow in fast letzter reihe kein Blick Bisschen enttäuscht Abgefahrenes Konzept Kein glas Holzwaschbecken Kühles Bett Wir packen aus und gehen an den pool Schwimmen Sonnenuntergang in wolken Danach Burger 🍔 Dusche Mivahels erste seit ein paar Tagen 😱 Daddeln Schlafen

22 June 2018

Bäckerei Strand Brautpaare Lesen Schwimmen Dösen Sonnenuntergang Frisch machen Bali menü 👌🏽 Supermarkt

21 June 2018

Packen Frühstück vergessen -> nicht auf balkon sondern im Restaurant Butler fährt uns zum fox Hotel jimbaran beach Einchecken Strandspaziergang Wasser Einkaufen Dach Pool chillen reden Abendessen gehen Coco xxl Supermarkt mit asiaten Heim schlafen

20 June 2018

Gegen 7:30 Uhr werden wir vom lauten Regen geweckt.Vor 8 vom Regen geweckt Kein wlan Reden im Bett Frühstück Chillen Maske Fertig machen und daddeln Shuttlebus Zentrum Warung Ring Eis Starbucks Warung Pizza Shuttlebus Balkon Duschen Gewitter Daddeln

19 June 2018

50.000 Rupiah im Monat für Opfergaben 30% vom Gehalt Ab 40 mehr Gemüse als Reis
7:30 Traumfrühstück 8 Uhr Abholung Dann Malergeschäft von Guide Familie Ganesha gekauft für gemeinsame Wohnung Kaffeeplantage wir probieren durch Kaufen ginseng coffee Reeeeeegeeeen!!!!!! Elefanten Tempel Lunch Wassertempel Meeeeega Heimfahrt Regen ohne Ende!!! Nass daheim Nasses bett Abendessen im Hotel Glotzen Bett
Julia verabschiedet und bedankt sich beeindruckt und ehrfürchtig, setzt sich wieder auf den Teppich und nun ist Michael an der Reihe. Michael 🧔🏻: Holzstab Finger Gehörgang verstopft und mir dann taub Kommsndos zu geben die ivh nicht vefolgen kommte Revhter finger aus Ohr kommando finger woeder ein kommando You have Number 1 testicals Körper sollte mehr gefordert werden (im Job/ Alltag) Herz verbindet körper und Geist -> deshalb bestimmteÜbung von füsesn und rücken zim bauch herz kreisen zum verbknden dann beide hönde vors gesicjt Kopf mit verbindet körper mit Ohrenschmalz im Gesicht rumgeschmiert „Mit seinem Stift um meinen Stift gewedelt.“ dünn/ ausgezehrt Ich starte zuschauer Dann michael: starker körper job reicht nicht Natur Bewegung 1a Köpermitte Beide gesund
... und tastet und drückt mithilfe eines kurzen Holzstabes an den Zehen meines linken Fußes. Wieder findet er einen schmerzhaften Punkt und wiederholt erneut *thinking, thinking, thinking*. Danach fährt er mit dem Holzstab meinen Körper entlang und sagt mir, dass ich gesund und mein Herz stark sei. Nur die Balance von Herz und Kopf fehlt noch. Als er danach erneut an den Zehen drückt ist der Schmerz verschwunden. Irgendwann steht er auf, stellt sich vor meine Füße und murmelt vor sich hin, während er mit den Armen und Händen mystische Bewegungen vollzieht. Ich soll ihn dabei ansehen. Zuletzt kniet er sich neben mich und redet leise mit mir. Er wiederholt immer wieder, dass ich zu viel denke und mehr nach außen gehen muss. Außerdem zeigt er mir eine Übung, die ich jeden Morgen und Abend vor dem Spiegel machen soll. Wenn ich dann in einem Monat oder einem Jahr wieder bei ihm wäre sollte alles gut sein. Er wünscht mir alles Gute für meinen *Change*, meine Zukunft und meine Balance.“
Julia 👩🏻: „Ab und zu fragt er nach ob es sich für mich so und so anfühlt und hat damit immer Recht. Am rechten Ohr trifft er eine schmerzhafte Stelle und fängt an eindringlich mit mir zu reden, dass ich zu viel *thinking, thinking, thinking* betreibe, dass daraus dann Zweifel entstehen, was nicht gut ist. Er fragt nach meinem Beruf und ist mit meiner Antwort nicht zufrieden. Sofort füge ich hinzu, dass ich meine berufliche Richtung noch dieses Jahr verändere und Friseurin werde. Er fragt, ob dies mein Hobby sei und als ich bejahe, sagt er dass ein Hobby als Beruf sich zur „passion“ entwickelt und das gut für die Balance von Körper und Geist ist. Außerdem, dass sich aktuell mein Kopf in die eine und mein Körper in die andere Richtung bewegen und ich meine Gedanken 💭 noch mehr nach außen bringen muss um Gleichgewicht zu erreichen. Er fordert mich schließlich dazu auf, mich auf den Bastteppich zu legen, kniet sich vor mich...
Schließlich erreicht der Heiler uns Wartende und betritt nach einem gekrächzten „Good Morning“ den oberen Bereich mit dem Stuhl. Wir setzen uns mit den anderen auf den großen Teppich. Julia ist total nervös 🙈 und schickt Michael vor, als der Heiler mit Gesten um den ersten „Patienten“ bittet. Der Alte fordert jedoch sofort „the lady first“ und so atmet Julia tief durch und geht auf ihn, der auf dem Stuhl Platz genommen hat, zu. Julia muss sich mit dem Rücken vor seine Knie auf den Boden setzen und die Beine gerade ausstrecken. Er betastet mit kräftigen Händen daraufhin den kompletten Kopf und Nackenbereich, wischt auf dem Gesicht herum, langt in die Ohren und übt dabei verschieden starken Druck aus. ➡️
Heiler!! Getyourguide Tour 1. Station Nach dem Tod wird der Leichnam verbrannt und die Asche wird ins Meer gestreut. Der Geist wird von den Angehörigen wieder mit nach Hause genommen und in den Familienaltar gesetzt. Frauen und Männer haben je ihre eigene Tür. Die dritte und mittlere ist ?????????. Die ganze Anlage ist nach Feng Shui ausgerichtet und berücksichtigt immer die Balance von Ying & Yang, männlich & weiblich, gut & böse sowie bestimmte Zahlenmuster. Der Hinduismus auf Bali wurde auch viel von der chinesischen und indischen Kultur geprägt. Während wir all das erfahren ist im Hintergrund ein Röcheln, Husten und Spucken eines alten Mannes zu hören und weitere Menschen, die den Heiler aufsuchen möchten trudeln ein. Es dauert jedoch noch einige Zeit bis dieser sich blicken lässt. Er kommt in Schlappen schlurfend um die Ecke und läuft mit den Füßen tastend still das gesamte Gelände ab, hält an verschiedenen Stellen um zu beten. ➡️
Unser einheimischer Guide fährt uns nach einem traumhaften Frühstück zur 1. Station. Zum Heiler XXXXX... Wir betreten die verlassen wirkende Anlage die von den verschiedenen hinduistischen Tempeln bestimmt wird. Ein überdachter Bereich soll Ort des Geschehens sein. Ein großer gewebter Teppich auf der vorderen Ebene und eine Stufe darüber ein geflochtener Bastteppich. Rechts steht ein Stuhl und links sind zwei Tische. Auf einem liegt allerlei verstaubt „Magisches“: Federn, Glasbehälter u. ä. Auf dem anderen ein Korb in den später das Geld für den Heiler gelegt wird. Unser Guide fragt in einem Haus hinter dem „Behandlungsraum“ nach dem 93-jährigen Heiler, der jedoch noch mit dem Frühstück beschäftigt ist. So setzen wir uns und unser Guide erklärt uns einiges über die Tempel und deren Bedeutung. Am prachtvollsten in dieser Anlage ist der Familientempel. Jede Familie hat ihren eigenen - je wohlhabender sie ist, desto prächtiger. Zu sehen ist eine Art Altar mit drei goldenen Türen. ➡️

18 June 2018

Übersiedelung von muff zu duft Wunderschön Perfekte lage traumhafter Ausblick Wäsche weggebracht Pooooool Mittagessen bowl springroll wraps Pool Sonnenuntergang Duschen Balkon Abendessen auf balkon Nachtstimmung geniesen Schabe Schlafen

17 June 2018

Balinesische Banenwn Frühstück Spaziergang in praller Sonne Heim chillen Quiche unterwegs Michael Fuss One world spa 2,5 stunden xy Massage 1 stunde facial Postkarte Heim Balinesischen buffeet Vollgestopft Heim daddeln

16 June 2018

Nudeln zum Frühstück Jamu Trunk Einkauf Ökoladen Monkey Forest Ringläden / Shopping Sandalen Kappe holen.... Reizüberflutung.... Konsum Rausch Kurz heim Nobel Pizzeria wunderschöne Anlage 3 Gänge Radler im Bett DAddeln

15 June 2018

Die Anlage ist hübsch und ruhig, das Zimmer geräumig aber muffig 🙈. Wir wohnen ganz nah am Monkey Forest und mitten im Shoppingtrubel. Wir machen uns auf den Weg um Ubud zu erkunden und etwas essbares zu finden. Die Straßen sind voll, hektisch und laut im Vergleich zu der himmlischen Ruhe in den Reisfeldern. Aber die Stimmung hat auch ihren eigenen Charme. Ein Geschäft reiht sich ans andere. Wir stöbern ein bisschen und setzen uns schließlich in ein hübsches mexikanisches Restaurant XXXXX (Empfehlung). Margaritas, Burrito 🌯, Quesadillas und Churros schmecken fantastisch 👌🏽. Frisch gestärkt shoppen wir Traumfänger für Julia & Janina. Außerdem kostet Julia ein unfassbar gutes Eis 😱 - worauf sie kaum klar kommt 😱😍 Banane mit richtig fettem Nutellakern 🙏🏼. Customized Getränkeeinkauf Balkon
Wir frühstücken ein letztes Mal mit Blick auf die wunderschönen Reisfelder von Sidemen. Danach entspannen wir noch ein bisschen auf unserer Terrasse, packen und Julia schwimmt ein letztes Mal durch den Pool. Um 12 Uhr checken wir aus und werden vom Fahrer abgeholt. Los gehts nach Ubud! Zwei Stunden dauert die Fahrt - vor allem wegen dem dichten Verkehr im Zentrum Ubuds. Unser Guesthouse ist sehr hübsch. Leider müssen wir ziiiiemlich lange auf unser Zimmer warten 🙄.

14 June 2018

13 June 2018

Fazit Nusa Penida + Geruch, Räucherstäbchen + menschen + Natur + essen + kaum touris + keine stechmücken + wir haben unsere Apotheke nicht gebraucht - Ohne roller nix - beginnende touri massen an hotspots die Tagesausflüge von bali aus machen - Straßen - verrückte Gockel
Agus fährt uns zum Hafen Kleines drama da falscher abholort vermittelt Handy hin und her Speedboot Günstig einheimisch schnell Blick auf bali Abholung dauert bisschen Ab zum Hotel in Sideman Reisterassen Wunderschön Luxus Infinity pool Essen im Hotelrestaurant Auf balkon chillen Internet Sonnenuntergang Urwald Geräusche Reden Duschen Nächste Tage planen 🍌

11 June 2018

Heute ist ein fauler Tag... Gestern Abend endete unsere Leihdauer vom Roller. Ohne Roller sind wir im Homestay jedoch gefangen... nach dem 🥞 Frühstück planen wir unsere nächsten Schritte. So richtig fertig mit der Insel sind wir noch nicht. Michael wünscht sich nach dem ganzen Hin und Her, dass Julia mit einem guten Gefühl die kleine Insel verlassen kann. So verlängern wir den Aufenthalt und buchen für den kommenden Tag eine private Tour im Auto 🙏🏼😇😄. Nachdem Julia seit der Ankunft in Indonesien ständig „auf langen Expeditionen hungern“ muss (Michael hat äußerst selten überhaupt ein Hungergefühl), wird das Essen jetzt ausgiebig nachgeholt. Unser Roller wurde noch nicht vom Gelände abgeholt, also fahren wir erneut zum „Penida Colada“ um dort fast den ganzen Tag die Seele baumeln zu lassen, zu essen und weiter zu planen.

10 June 2018

Schnell einigen wir uns darauf, altbewährt zum Crystal Bay zu düsen um Nasi Goreng am Strand zu futtern und um es evtl dieses Mal zu schaffen dort schnorcheln zu gehen. Gesagt - getan 🙏🏼. Satt und zufrieden verbringen wir dort den restlichen Tag. Durch den unruhigen Wellengang ist das Schnorcheln nicht ganz so entspannt. Dafür sehen wir den schönen Sonnenuntergang 🌅 in der Bucht und fahren anschließend zum Abendessen ins hippe Restaurant „Penida Colada“. Dort werden wir entsetzt Zeugen von Zechprellern (ein junges, amerikanisches Paar, das sich anfangs kurz mit uns unterhielt). Schließlich zurück im Homestay waschen wir nach dem Duschen noch unsere Wäsche und gehen dann erschöpft schlafen 💤.
Kein Weiterkommen möglich. Steiler, bewaldeter Abhang zur Linken, Berg zur Rechten. Julia sieht den einsamen Strand, der so nah und doch unerreichbar scheint. Sie ist bockig und will um jeden Preis da hin... Michael gibt sein Bestes und obwohl er dagegen ist versucht er den Hang hinunter zu „klettern“. Er rutscht sofort ein ganzes Stück unkontrolliert ab 😱 Julia ist geschockt und kommt endlich wieder zur Vernunft. Michael kriecht zurück nach oben. Alles ist noch dran 🙏🏼. Dann läuft er wortlos über das Geröll den Hang wieder hinauf. Pure Frustration bei Julia. Fassungslos schaut sie noch einige Zeit zum Ziel, bevor sie sich ebenfalls den Berg hochquält. Immerhin hat man von diesem Weg aus einen fantastischen Blick aufs Meer. Ohne Probleme landen wir schließlich auf der vertrauten Straße und trotten komplett durchgeschwitzt, dreckig, hungrig und durstig aber Hand in Hand zum Roller 🛵.
Michael reicht es langsam. Vorsichtig kraxeln wir den immer steileren Abhang herunter und sind froh über unsere wunderschönen Trekking Sandalen 🙈. Mitten im Nichts am Abhang steht eine Behausung, davor eine alte Frau die mit den Armen fuchtelt und irgendwas ruft - sie will uns nicht auf ihrem Grundstück haben und deutet in Richtung des Trampelpfades... über Stock und Stein geht es weiter (hoffentlich) Richtung Strand... es kommt zur Diskussion 🤷🏻‍♀️ Michael sieht keinen Sinn mehr darin dem Weg zu folgen. Von unserem Standpunkt aus sieht das Meer aus, als wäre es noch unheimlich weit weg. Julia ist stur und will nicht aufgeben. Sie kann einfach nicht fassen, dass schon wieder eine so strapazierende Tour nicht zum Ziel führt. Michael lässt sich gerade so nochmal darauf ein und schließlich kommen wir an eine aufgeschüttete „Kiesstraße“. Glücksgefühle bei Julia. Anhaltende Skepsis bei Michael. Aber wow! Wir können durch die Böschung Gamat Bay sehen!! Endlich! Doch da endet die Straße.

9 June 2018

Stattdessen fahren wir schnurstracks zurück an die Küste und kehren absolut verdient in ein Warung mit Meerblick ein. Auf dem Heimweg kaufen wir noch eine SIM Karte für Michael. Im Homestay wird erstmal ausgiebig geduscht und Wäsche gewaschen. Während Michael auf dem Bett chillt, telefoniert Julia mit Janina 📞. Anschließend recherchieren wir gemeinsam weitere Ziele und mögliche Unterkünfte, bevor wir nach einem aufregenden Tag in den Schlaf fallen 💤. 🔚
Julia läuft lächelnd („ich-komme-in-guten-Absichten“) in seine Richtung. Da kommt ein junger Mann mit Flasche und Trichter aus der Hofeinfahrt und läuft auf sie zu. Gleichzeitig sieht Julia, dass Michael sie fast erreicht hat. Der junge Mann fragt Julia, ob sie Benzin braucht und begeistert nimmt sie sein Angebot an. Michael kommt dazu und freut sich ebenfalls über die unverhoffte Tankfüllung. Nach dem Bezahlen setzen wir uns schließlich wieder gemeinsam auf den Roller und düsen los. Da wir völlig erschöpft sind, entscheiden wir uns gegen den richtigen Weg zum Atuh Beach, da dieser nach der Fahrt auch noch eine 20-minütige Wanderung einschließt. ➡️
So... Jetzt müssen wir also unverrichteter Dinge diesen Höllenweg bergauf wieder zurückfahren. Julia reißt sich zusammen. Wie auch immer - wir werden es Stück für Stück schon schaffen. Michael besteht darauf zu laufen. Julia steigt also alleine auf den Roller und mit einem Affentempo fliegt sie ohne Zögern - Augen zu und durch - natürlich mit offenen Augen 😳 über Stock und Stein. Eine ganz neue Erfahrung des Adrenalinkicks 😂. Michael wandert tapfer durch die Hitze hinterher 💪🏻. Julia wartet in Etappen auf Michael. Schließlich erreicht sie das Gehöft, das kurz vor dem Teerweg liegt. Da ein ausgezehrter alter Mann mit Sichel zwischen den Bäumen steht und misstrauisch guckt, traut sie sich nicht direkt davor zu halten. In einigem Abstand stellt sie dann doch den Roller ab um das Gehöft und den Weg im Blick zu haben bis Michael ankommt. Da gestikuliert der Alte und blickt zwischen Hof und Julia hin und her. Winkt sie schließlich zu sich. ➡️
Der Roller ist unbeschadet 🙏🏼. In der sengenden Hitze stehen wir also mitten im Nirgendwo. Seit dem Frühstück haben wir nichts mehr gegessen und unsere Kräfte sind ziemlich erschöpft. Auch die Tankfüllung neigt sich dem Ende. Immerhin haben wir noch genug Trinkwasser. Nach einer Verschnaufpause zieht Michael zu Fuß los um zu sehen, in welchem Zustand die Straße weitergeht. Laut Navigation ist das Ziel nicht mehr allzu weit. Julia versucht sich in der Zeit wieder zu sammeln. Er kommt zurück und rät den Weg nicht mehr fortzusetzen - erst recht nicht mit dem Roller. An der Stelle an der wir stehen, können wir über ein Tal blicken auf deren gegenüberliegenden Anhöhe einige Roller parken. Wir ahnen, dass dort der richtige Zugang zum Strand sein muss. Da kommt das Paar zurück, das vor uns mit dem Roller gefahren sind. Sie halten kurz bei uns, um uns zu informieren, dass der Weg ins Nichts führt, bzw. dass es keine Möglichkeit gibt nach unten zum Strand zu kommen. Sie düsen weiter... ➡️
Bei besonders gefährlichen Wegabschnitten steigt Michael ab und läuft, damit Julia mehr Kontrolle zum fahren hat 🛵. Als wir gerade zusammen über die Steine holpern und Julia vom krampfhaften umklammern des Lenkers schon die Handflächen wehtun passiert es. Der Roller rutscht auf einem sandigen Stück ab und wir kippen einfach um... 💥❌💥 Michael ist schnell wieder auf den Beinen und schaut sofort nach Julia, die regungslos vor Schock auf dem Boden liegt. Julia ist unglaublich froh um den Helm, liegt halb auf dem staubigen Boden, halb im Gras und kann die Tränen nicht zurückhalten. Die 1000% Konzentration, die Anspannung & das Adrenalin während der Fahrt sind mit dem Sturz von ihr abgefallen. Michael überprüft besorgt, ob noch alles an Julia dran ist und ob sie Schmerzen hat. Er tröstet sie und hilft ihr wieder auf. Wir sind zum Glück unverletzt. Julia wird nur sicher einen ziemlich großen blauen Fleck am Oberschenkel bekommen und ihr Rock hat nun ein Loch. ➡️
Der Höllentrip bergab beginnt... ☠️ Die glatte Teerstraße verwandelt sich in eine Straße voller Schlaglöcher. Wir hopsen auf dem Roller sitzend über den unebenen Weg. Dann wird er zum Kiesweg, zum Kiespfad und schließlich zur absoluten Schotterpiste!! Julia fährt hochkonzentriert und bleibt immer wieder mal stehen, wenn ein schlimmes Stückchen Weg ansteht. So einen Weg würde Julia in Deutschland nicht mal mit dem Fahrrad fahren, geschweige denn auf einem Roller ohne ordentliche Schutz-Kleidung 😧. Ganz geheuer ist uns der Weg schon längst nicht mehr, aber getrieben vom Gedanken ans Ziel und im Hinterkopf mit dem Wissen, dass auf jedem Reiseblog vor den Straßen auf Nusa Penida gewarnt wird (scheint also normal zu sein 🤷🏻‍♀️), kämpfen wir uns unerbittlich weiter. Außerdem fuhr anfangs ein Touristenpaar auf dem Roller an uns vorbei den Weg entlang und da sie nicht umgekehrt waren kann es ja nicht unmöglich sein die Straße durch die wilde Natur zu bewältigen... ➡️
Im Tageslicht angekommen staunen wir über den weiten Dschungelblick und sind gespannt, ob wir unseren Rollerparkplatz wieder finden. 2️⃣. Ziel: Atuh Beach 🏝 Laut Blog-Einträgen ein sehenswerter, kaum besuchter Strand, der etwas versteckt liegt und abenteuerlich zu erreichen ist. Auf dem Weg dahin tanken wir nochmal an einem Benzin-Straßenstand der glücklicherweise offen ist (Tank war fast leer und aufgrund des „Feiertages“ waren alle Läden dicht 😱) und kaufen außerdem noch Wasser. Wir fahren an der Küste entlang und haben oft einen wunderschönen Blick. Michael navigiert uns mit Julias Handy (mapsme). Dann geht es bergauf ins Inselinnere. In einer wahnsinnig steilen, engen Kurve verliert Julia im Rollsplit des Straßenrandes die Kontrolle über den langsam tuckernden Roller und wir müssen kurz absteigen 😇. Da wir „kontrolliert stürzen“ ist es kein Problem und nach kurzem Roller-aus-dem-Kies-hieven gehts direkt weiter 💪🏻. Schließlich erreichen wir die Abzweigung zum Strand. ➡️
...langgestreckten Höhle. Andächtig und zögerlich laufen wir auf einem geteerten Weg tiefer hinein in den schwach beleuchteten Innenraum, dessen Luft von Räucherstäbchen geschwängert ist. Da ein religiöser Festtag zu sein scheint, ist die Höhle voller traditionell gekleideter Hinduisten, die ihre Opfergaben zu einem der Altäre bringen, sich waschen und beten. Wir versuchen möglichst unsichtbar zu sein, da wir niemanden stören wollen. Außer uns beiden sehen wir nur 2-3 weitere Touristenpaare. Es gibt zwei Gebetsbereiche, vor denen je ein Priester unter einem Baldachin sitzt und mit einer Glocke zum Gebet läutet. Es ist unglaublich schwül in der „Opiumhöhle“ und schnell sind wir schweißgebadet 😅💦. Fasziniert beobachten wir das chaotische Treiben und verlassen die Höhle, indem wir sie einmal komplett durchlaufen. Am Ende des Höhlenschlauchs ist sogar noch ein dritter Gebetsbereich. ➡️
Nachdem wir wieder mit köstlichen Banana Pancakes verwöhnt wurden, wollen wir uns mit dem Roller auf den Weg ins nächste Abenteuer machen. 1️⃣. Ziel ist XXXX Höhlentempel, der auf dem Weg zum Atuh Beach liegt. Wir parken am Straßenrand und bekommen gegen kleine Gebühr je einen Sarong geliehen. Im passenden Look kämpfen wir uns viele steile Treppe hoch zum Tempel. Da gerade eine Messe stattfindet, warten wir zunächst vor dem Eingangstor und genießen den tollen Ausblick. Schließlich dürfen wir eintreten und werden sogleich zu einer Spende „genötigt“ 😄, für die wir unsere Namen in ein dickes Buch eintragen dürfen und einen Plastikbecher mit Wasser und Strohhalm erhalten. Ein bisschen unschlüssig stehen wir damit in dem bedachten Tempelbereich mit Meerblick. Da sehen wir, wie an einer Stelle mit Opfergaben schwer bepackte Indonesier im Felsen verschwinden - der Eingang zum Höhlentempel. Durch einen recht engen Felsspalt kriechen wir hinein und stehen in einer riesigen... ➡️

8 June 2018

Es ist wunderschön dort! Da wir nur gefrühstückt hatten bestellen wir in einem der Warungs Nasi Goreng & Mie Goreng 😍. Es wird uns direkt ans Handtuch gebracht und mit Blick in die Bucht genießen wir das wirklich leckere Essen 👌🏽 und den Sonnenuntergang 🌅. Das Baden lassen wir für heute ausfallen, damit wir nicht nass auf dem Roller sitzen müssen. Im Dunkeln fahren wir zurück zum Homestay, wo Julia noch die Papaya zum Nachtisch verspeist 😇. Duschen, chillen und ab ins Bett 💤. 🔚
Irgendwann kommt Andi begleitet von einem jungen Mann zurück, der unseren Roller und zwei Helme bringt. Julia bekommt eine ausführliche Einweisung, da ihre Vespa 🛵 Jahre schon ein bisschen zurück liegen und fährt ein bisschen Probe. Die Männer können es nicht fassen, dass nicht Michael fahren wird. Wir bezahlen für 3️⃣ Tage Mobilität und düsen nach herzlichem Abschied los. So unkompliziert kann man hier also bei einer Wäscherei einen Roller mieten 😄. Unser 1. Ziel ist der bekannte Crystal Bay, an dem man wohl super schnorcheln kann. Die laut mapsme angeblich 15 Minuten Fahrt sind in Realität eher eine Stunde und nachdem auch das Roller organisieren einige Zeit in Anspruch genommen hatte geht die Sonne schon langsam unter, als wir dort ankommen 🙈. ➡️
Ohne Roller ist man auf Nusa Penida aufgeschmissen und so machen wir uns schließlich auf den Weg einen zu mieten. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichen wir eine Wäscherei vor der ein paar Indonesier sitzen. Michael fragt, ob sie uns vielleicht weiterhelfen können bei der Suche nach einem Rollerverleih. Ein Mann stellt sich als Andi vor und sagt, dass er jemanden kennt, der uns einen Roller bringen kann. Das feilschen beginnt 😄. Andi ist mit viel Humor und guter Laune dabei. Michael gibt alles und wir sind im Geschäft. Julia ist noch ein bisschen skeptisch, weil sie den Roller vorher gerne sehen möchte 😅. Doch schon ist Andi mit seinem Roller unterwegs. Wir sollen uns einfach zu den anderen am Straßenrand setzen und warten. Gesagt - getan. Wir quatschen ein bisschen und eine junge Frau schenkt uns eine ganze Papaya 😍. ➡️
Julia wartet nervös am Strandufer. Unsere Rucksäcke sind schon auf dem Boot und alle warten nur auf uns. Endlich wird Michael entlassen und wir kraxeln durchs Wasser aufs Boot wobei Julia ordentlich nass wird und einen in den Händen gehaltenen Schuh versenkt 🌊. Das Speedboot ist voll und wir sitzen getrennt auf den beiden letzten freien Plätzen. Auf Nusa Penida am Hafen in XXXXX angekommen steigen wir in ein „Taxi“. Der Fahrer hat keinen blassen Schimmer wo unser Homestay ist und hält zweimal an um andere Einheimische zu fragen 😅 - mit uns spricht er kein einziges Wort. Schließlich kommen wir aber sicher an 🎉. Der Homestay ist gepflegt und sauber. Kuriosität in unserem Zimmer: ein großer bunter Kinderschrank aus Plastik auf dem ein XXL Teddybär sitzt und auf das Bett schaut 🐻. Zwei Badezimmer ohne Waschbecken teilen wir uns mit den anderen Gästen. Michael macht erstmal ein Nickerchen 💤, während Julia versucht sich einen Überblick zu verschaffen, was man alles unternehmen kann. ➡️
7:30 Uhr klingelt der Wecker. Das denken wir zumindest 🙈. Wir packen unsere sieben Sachen, bestellen unsere Banana Pancakes zum Frühstück um 8:45 Uhr. Beim Frühstück fällt unser Blick auf die Uhr unserer Gastgeber 👀.... es ist schon 9:45 Uhr!! Um 10 Uhr soll unser Speedboot nach Nusa Penida fahren 😱. Wir haben unsere Smartphones nach der Jakarta Zeit gestellt, weil Apple sonst keinen Ort in Bali angeboten hat 🤦🏻‍♀️. Der Schock war so groß, weil das nächste Boot erst um 16 Uhr fahren würde. Unsere Gastgeber, die unseren Fehler mit Belustigung mitbekommen reagieren schnell. Der Host telefoniert mit seiner Frau, fragt uns ob wir fertig sind und sagt uns dann, dass das Boot Verspätung hätte und seine Frau uns gleich abholt und zum Hafen bringt 🙏🏼. Schnell räumen wir das Zimmer und auf gehts! Skeptisch, ob das alles noch klappt kommen wir am Hafen an. Das Boot wird schon eifrig beladen und beklettert. Michael muss nochmal mit zum Büro/ Infostand um das Ticket checken zu lassen. ➡️

6 June 2018

2. Flug 💤