India · 43 Days · 51 Moments · November 2012

Nora H

Backpack Abenteuer in Südindien


18 December 2012

Vorsicht Kälteschock wer abgeholt wird: warmes Gewand mitbringen lassen. 30 Grad oder mehr Temperaturunterschied sind ungemütlich!

17 December 2012

1/2 Tag im Hotel Erneut zufrieden im Anjali Inn untergekommen, hat man mir angeboten, das Zimmer bis Mitternacht um den halben Preis zu behalten, da mein Flug erst um 04.30 ging. Gerne angenommen und mich dann auch wieder vom Hotelbus zum Flughafen fahren lassen- unkompliziert!

16 December 2012

Kunst in Mumbai Entweder in eins der Museen der Stadt gehen oder "streetart" beim vorbeigehen entdecken- nett!
FabIndia Fantastisches Geschäft mit wundervollen indischen Produkten. Tolle Stoffe, Bekleidung, Möbel, Teesorten, ... !

15 December 2012

Rechtzeitig Tickets bestellen! Unbedingt wieder rechtzeitig um Zugtickets kümmern, die Strecke der Küste entlang rauf Richtung Mumbai ist beliebt! Einfacher geht´s wieder über Agenturen. Die sind normalerweise in Orten gut beschildert als solche ausgewiesen

14 December 2012

Gewürze kaufen So viele tolle, günstige Gewürze gibt´s in Europa einfach nicht- ich wünschte, ich hätte mehr auf Vorrat meingekauft

13 December 2012

Gegend erkunden- am besten wieder mit scooter In der Nähe gibt es ein paar nette, kleine Orte zu besuche; außerdem macht es einfach Spaß in der Gegend rumzuflitzen. Führerschein oder zumindest Kopie davon nicht vergessen, auch wenn´s ich annahm, ein österreichischer Schein bringt mir in Indien nichts- die Vermieter wollten einen sehen. Sonst gab´s keinerlei Anforderungen

12 December 2012

Strand Toller Strand, wenig Leute, nette Strandbars und auch super zum baden. Keine Steine im Wasser, fein warm, teilweise recht hohe Wellen. Toll noch mal zum richtig entspannen, bevor ich die Rückreise ins Chaos Mumbai antrete

11 December 2012

Lokalbusse ans Meer Die Lokalbusse an die nahen Strandorte fahren mehrmal die Stunde, sind günstiger als ein TukTuk und brauchen auch nicht lange- in gut einer Viertelstunde ist man aus Madgaon (=Margao) draußen und zum Beispiel in Benaulim. Einsteigen kann man zB zentral am Stadtpark

10 December 2012

Zeitlich flexibel sein Mein Zug hatte doch einiges an Verspätung- nicht unüblich. Also zeitlich eher locker planen und es mit Gelassenheit nehmen- dafür trifft man sicher andere Reisende, mit denen es sich gut plaudern lässt

9 December 2012

Thali essen Die traditionelle Mittagsplatte gibt´s im Süden in vielen Lokalen, sie kostet meist wenig und ist richtig gut!

8 December 2012

Wem Bier schmeckt... Kingfisher ist die am weitesten verbreitete indische Biersorte- mir hat´s geschmeckt!

7 December 2012

Scooter mieten Im Ort einen scooter um wenig Geld mieten- macht unabhängiger, Spaß und man sieht mehr von der super Gegend! Man muss sich nur kurz an die teilweise Regellosigkeit im indischen Verkehr gewöhnen. Scooter Verleihe gibt´s mehrere, am besten wieder vor Ort fragen, wo Möglichkeiten bestehen.

6 December 2012

Beach hut Namaste Café Ich bin auf Anraten eines anderen Reisenden Richtung Gokarna Beach, genauer Kudle Beach aufgebrochen und hab mir dort eine super nette, eigene Hütte bei Namaste Yoga Farm gemietet. Nicht ganz am Strand aber in unmittelbarer Nähe. Ruhige Gegend, etwas abgelegen vom Hauptort, perfekt! Ein eigenes Restaurant ist dem "Hotelbetrieb" angeschlossen und die Verbindung im Internet Café funktioniert auch oft. Der Strand ist super - fantastische Tage!

5 December 2012

Klimatisierte Busse auf langen Strecken So schön es manchmal auch ist im offenen Bus- für Langstrecken zahlen sich ein paar Rupien für einen klimatisierten Bus oft aus. Wer vorbestellt kriegt sicher einen Platz und die Busse sind auch meist bequemer ausgestattet. Tickets habe ich am lokalen Busbahnhof kaufen können.

4 December 2012

Hotel Dasaprakash Angenehmes, sehr schlichtes aber ordentlich geführtes Hotel. Im Süden Indiens wird es aber nicht gerne gesehen, wenn man als Frau alleine reist- es ist deshalb ratsam, sich, nach Möglichkeit, mit anderen Reisenden zusammenzutun und gemeinsam nach Unterkünften zu erkundigen.
Maharaja palace Der Palast der königlichen Familie von Mysore ist ein prächtiges Bauwerk und mittlerweile auch eine bekannte Touristenattraktion und gut besucht, was mich im Endeffekt davon abgehalten hat, auch das Innere zu besichtigen, Berichten anderer Reisender zufolge aber absolut sehenswert sein soll. Auch von außen schon beeindruckend!
Marktgelände Großer, bunter Markt- auch nicht groß anders als viele Märkte in Indien aber allein wegen der tollen Farben immer wieder einen Besuch wert.

3 December 2012

Im Landesinneren gibt´s nur Busse Weil die Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu im Landesinneren sehr hügelig sind, ist hier nur mit Bussen voranzukommen. Das dauert zwar länger und ist eher mit nüchternem Magen zu empfehlen, man bekommt aber auch viel mehr vom Land mit- ich erinnere mich, mit Dauergrinser im fensterlosen Bus gesessen und mir die warme Luft ins Gesicht blasen haben zu lassen. Noch ein Vorteil: die Busse kosten wirklich extrem wenig- mehrere Stunden dauernde Fahrten kommen umgerechnet selten an 1 € Fahrtpreis heran.
Vorsicht vor den Affen Kommen bis in den Bus (ohne Fenster) rein, schönes Fotomotiv aber auf seine eigenen Essensvorräte aufpassen.

2 December 2012

Teeplantagen Täler, leuchtend grün mit Teefeldern! Großartiger Blick und mit Worten (oder Bildern) kaum zu beschreiben. Nur Stunden vom heißen Kochi entfernt und doch so anders- kühle, sattgrüne Landschaften, durchbrochen von einzelnen leuchtend bunten Blüten- ich war beeindruckt! Hab ich zwar nicht gemacht, Besichtigungstouren durch die Felder werden überall in Kochi angeboten.
Unterkunft in Munnar, Kaippallil Homestay Nach vielen Stunden holpriger Anreise im Bus von Ernakulam bin ich im deutlich kühleren, weil so hoch gelegenen Munnar angekommen. Was meine Unterkunft angeht, kann ich auch jetzt, lange nach Rückkehr, noch nicht sagen, ob ich´s super oder seltsam fand. Im homestay von Benoy wird man mit Tee und Kekesen begrüßt (nett!), dass er einen nach einer halben Stunde Unterhaltung fragt, ob wir nun Freunde sind und er mich umarmen darf.. ich bin mir nicht sicher. Vielleicht einfach Geschmackssache. Sonst sehr in Ordnung, Zimmer ganz ok und günstig. Yoga könnte man, wenn man möchte, jeden Morgen und Abend umsonst mit ihm praktizieren, er ist Trainer.

1 December 2012

Frauen kriegen allein kein Zimmer Generell schon schwierig als Tourist hier Unterkunft zu finden, als Frau alleine unmöglich. Immer in Begleitung von Freunden oder Freund auf Zimmersuche gehen. Alleine hätte ich´s nicht geschafft. Überhaupt nicht unbedingt die sehenswerteste Ecke, wir waren nur wegen dem Bahn- und Busbahnhof sowie Flughafen dort. Im nahen Fort Kochi gibt´s mehr zu sehen!

30 November 2012

Die "Altstadt" in Fort Kochi Fort Kochi ist nicht gerade das Juwel Indiens, dennoch nett, hier einen oder zwei Tage zu verbringen. Eine hübsche, überschaubar große Altstadt und abends gibt es viele gemütliche Lokale und Restaurants, die vor allem den tagsüber gefangenen Fisch servieren. Als Veganerin nichts für mich, dafür hab ich dort meinen neuen Lieblingssnack kennengelernt: leckere Tapiokachips.

29 November 2012

Kerala backwaters Unbedingt irgendwo in die backwaters in Kerala eintauchen. Wir haben uns ein Boot mit Fahrer für einen Tag gemietet und sind dann gemütlichst durch die Gegend gefahren worden. Beeindruckend schön! Wer länger Lust und Zeit hat, kann sich auch Hausboote für mehrere Tage inklusive Fahrer und Koch nehmen und dort übernachten. Zum abkühlen direkt vom Boot ins Wasser- Mittagessen gab´s dann noch in einem Mini-restaurant direkt am Fluss auf Palmblättern serviert. Wunderschöne Natur und tolles Erlebnis!

28 November 2012

Bevor´s mühsam wird auch mal helfen lassen; Reiseagenturen nützen Diesen Zug haben wir (ich und ein paar Leute, die ich in Goa kennengelernt habe) bei einer Art Reiseagentur buchen lassen, da wir sonst recht mühsam mit der lokalen (ein gutes Stück entfernten) kleinen Bahnstation um die Tickets hätten streiten müssen. So war´s sehr unkompliziert, eine kleine Gebühr extra und die Tickets wurden uns fix und fertig in die Hand gedrückt. Den Reiseagenten haben wir übrigens in unserer Stammbar kennengelernt.

27 November 2012

Henna bemalen lassen Bei einer der vielen lieben Standverkäuferinnen nach Mani- oder Pediküre und Henna malen fragen. Unterschiedlich geschickt aber immer sehr nett und bemüht! Hält je nach Farbe bis zu 3 Wochen bis es wieder ganz weg ist also gut überlegen!

26 November 2012

Mais mit Masala ausprobieren Mais mit Masala würzen lassen und noch heiß knabbern- super lecker! Wer lieber ins Restaurant geht: Sizzler! Gibt´s überall und in allen Variationen- von seafood über Fleisch bis nur Gemüse- dampfend heiß und auf einer Art Stein serviert - cool!

25 November 2012

besser in Anjuna bleiben Der Strand ist am nahegelegenen Baga Beach auch ok aber dort viel überlaufener. Vor allem viele russische Touristen kommen oft her, sogar die Speise- und Getränkekarten sind hier oft zweisprachig. Großes Angebot an Wassersportarten, wen das alles nicht stört, dem wird´s hier gefallen- ich fand das relaxtere Anjuna schöner

24 November 2012

German Bakery Einen Ausflug in die nahe German Bakery machen- leckeres, vegetarisches Essen und, für Indien sehr ungewöhnlich, auch ein sehr annehmbares, dunkleres Brot

23 November 2012

Club Cubana Wir waren danach im nahen Club Cubana. Drinnen Club wie immer, draußen Pool und eigentlich wie riesige tropische Terassen- schön!
Mackie´s Saturday Night Bazaar Sehr lebendiger, witziger Nachtmarkt. Viel street food, Kleidung, Schmuck, "Zeug" und Live-Musik!

22 November 2012

Hippies Café "Stamm-Bar" am Strand- tolle black Mojitos! Abends gibt´s auch manchmal Parties- ich war fassungslos, wie viel Bass die Anlage dort hergibt. Auf Anfrage stellen einem die Angestellten auch gerne ein Beach Volleyball Netz auf

21 November 2012

Anjuna Beach, Goa Goa ist nicht wie der Rest von Indien.. viele Touristen (vor allem junge, feierfreudige), ein wesentlich lascherer Umgang mit den üblichen Bekleidungsgewohnheiten, einfacher Zugang zu Alkohol, ... Alles in allem aber eine tolle Zeit; eine Woche am Strand mit Cocktails, netten Leuten und Beach Volleyball in Hippies Café und abends feiern gehen.. aber nicht "Indien".

20 November 2012

Schlafzug Rechtzeitig um Zugtickets bemühen! In Indien fahren derart viele Menschen Zug, dass es nötig ist, seine Tickets zumindest einen, eher mehrere Tage im Vorhinein zu kaufen. An Feiertag können die Tickets auch schon Wochen lang vorher ausverkauft sein. Eine Kopie des Reisepasses mitnehmen und zum Touristenschalter im ersten Stock der Viktoria Station gehen. Dort von den (ausreichenden) Englischkenntnissen der Angestellten und den kürzeren Warteschlangen profitieren. Außerdem gibt es an solchen Schaltern oft ein extra Kontingent an Tickets nur für Ausländer, die Chancen sind also hier besser, den gewünschten Zug zu bekommen!

19 November 2012

Reiselektüre auf der Straße kaufen Geld und Gewicht im Gepäck sparen und Reiselektüre günstig vor Ort besorgen. Die meisten Bücher sind auf Englisch und man kann sie häufig in anderen Buchläden dann auch wieder für andere Gebrauchte noch billiger tauschen.

18 November 2012

Kokosnuss trinken Bei einem der Händler auf der Straße eine Kokosnuss kaufen, den Saft zum Mitnehmen in einen Beutel füllen und die Schale aufschlagen lassen- sehr lecker!

17 November 2012

Busfahrt gut planen, Tickets vorbestellen Bustickets zumindest am Tag vor der geplanten Abfahrt besorgen, an manchen Tagen sind Bustickets so begehrt wie jene von Zügen. Genau erkundigen, wo sich die Busstation befindet und genug Zeit einplanen. Ich glaube, ich bin nur zufällig in den richtigen Bus geraten- Tatsache ist, er ist nicht zu der Zeit gefahren, die auf meinem Ticket stand, sondern 30min früher. Am besten vor Ort fragen, wo die Tickets besorgt werden können, manchmal gibt es eigene Geschäfte (travel agencies), manchmal auch nur eine kleine Hütte auf der Straße, die diesen Service anbietet.

16 November 2012

Eindrücke aus dem Gelände des Yoga Zentrums Im Park gibt´s eine "Gehbahn" zum Gedanken schweifen lassen- ein schöner Ort um Ruhe zu finden

15 November 2012

kurzer Ausflug ins Dorf Eigentlich schön für eine Weile Pause vom Rest der Welt zu haben und ein paar Tage nur in der Ruhe des Yoga Centers zu verbringen, einen kurzen Nachmittagsausflug ins Dorf wollte ich aber doch machen und hab dort gleich einen kleinen Viehtrieb beobachten können

14 November 2012

mud pack treatment Eine der Behandlungen war eine Ganzkörperschlammpackung- hat sich komisch beim Trocknen angefühlt aber eigentlich sehr angenehm

13 November 2012

Schwimmendes Blumenkunstwerk Das Behandlungszentrum ist schlicht und funktionell gehalten aber traditionelle Dekoration gibt es auch hier

12 November 2012

Nachmittagsruhe im Innenhof Einziger Ort im Yoga Zentrum, wo WLAN funktioniert, schließlich ist man ja zur Erholung und Reinigung da und soll nicht dauernd news checken. Trotzdem gut, dass es eine Möglichkeit gibt, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.

11 November 2012

Statue des Swami Im Park steht eine Statue des Swami Kuvalayananda, dem Gründer des Yoga Research Centers.

10 November 2012

Yoga Retreat Mittels Zufallsprinzip-googeln entschied ich mich für eine Woche im Kaivalyadhama Yoga Research Center. Volltreffer! Ich hatte davor noch nie Yoga gemacht und keine Ahnung, was mich in einem Health Retreat erwarten würde aber die Woche dort hat mir wirklich langfristig gutgetan! Bei Ankunft wird ein Wochenplan mit einem Arzt besprochen und Behandlungen vereinbart. Schlammbad, Ölmassagen, Sprudelbäder, täglich 2 Einheiten Yoga, Shuddhi Kriyas (Reinigungsübungen), Pranayam und Tratak sessions.. das alles in einem herrlichen Park mit rein vegetarischer, sehr leckerer Küche- obwohl nur eine Woche, ich bin gestärkt und motiviert wieder abgereist!

9 November 2012

Kino in Mumbai Hab ich auch noch nie auf Reisen gemacht, ins Kino gehen. Hat aber Spaß gemacht, hab mir den aktuellsten James Bond angeschaut- inklusive Aufstehen und Mitsingen für die Nationalhymne vor Filmbeginn
...und sich an die Kühe mitten in der Millionenstadt Mumbai gewöhnen Kühe gehören in Indien zum Stadtbild und werden scheinbar von allen ignoriert.

8 November 2012

zum Beispiel das Gateway of India Zwischenstopp in Apollo bandar, am Gateway of India - sehr sehenswert!

7 November 2012

Zug nach Viktoria Station Vom Hotel ein TukTuk zur nächstgelegenen Bahnstation nehmen und mit dem Zug nach Viktoria Station fahren. Das Bahnhofsgebäude ist UNESCO Weltkulturerbe und der schönste Bahnhof, den ich je gesehen habe. Von hier aus Richtung Süden laufen und die Stadtvierteln Fort und Colaba erkunden. Mich hat´s ans Dschungelbuch erinnert, Bauten aus der britischen Kolonialzeit mit Lianen und Uraltbäumen überwachsen. Tolle Gegend!

6 November 2012

Abholservice vom Flughafen nutzen Anfänglicher Überforderung im (Verkehrs)Chaos Mumbai´s entgegenwirken und sich vom Abholservice des Hotel Anjali Inn abholen lassen. Ein E-Mail mit den Ankunftszeiten bei Zimmerreservierung genügt. Das Hotel ist nahe dem Flughafen gelegen, was nach einem 15 Std. Flug in meinen Augen ein Riesenplus war und außerdem eine echt indische Umgebung garantiert hat (im Vergleich zu den Touristenecken Fort und Colaba). Die Betreiber sind super freundlich und enorm hilfsbereit. Die Zimmer sind klein aber absolut in Ordnung! Mittelpreisklasse
Tausche kalten November/Dezember in Wien gegen Sonne in Indien Glückssteine vom Flughafen-Drehautomaten nicht vergessen und los geht´s! Abergläubisch bin ich nicht aber das mach ich immer bzw. eigentlich schenkt sie mir immer mein Papa, wenn er mich zum Flughafen bringt! Das Bild ist vom Zwischenstop am Flughafen Dubai