New Zealand · 30 Days · 278 Moments · May 2016

Jean R

5 Wochen zwischen Feuer und Eis


27 June 2016

Es geht weiter und wie fahren an unzählige Kokosnussplantagen vorbei ... zwischendrin hält unserer netter Taxifahrer an und will uns die netten "friendly spider" von Vanuatu vorstellen 🕷 ... handgroße dünnbeinige Spinnen ... da ist er ja bei mir an der richtigen Stelle 🙈
Langsam wird es Zeit wieder zu fahren. Noch ein letzter Blick ... irgendwie können wir uns nur schwer trennen.
Dann doch noch mal zu den Baby Turtles bevor es weitergeht
Es gibt hier auch Coconut crabs oder auch Palmendieb genannt 😳 ... so gar nicht mein Fall und einfach nur riesig 😳 Sie haben den Namen, weil sie auf Palmen klettern und dort Kokosnüsse pflücken können, die sie später am Boden aufknacken und verzerren.
In einem abgegrenzten Bereich können wir dann auch mit den großen Schildkröten schwimmen, was bei der Hitze auch gleichzeitig eine nette Erfrischung ist.
Die kleinen Turtles werden ca 2 Jahre hier aufgezogen bevor sie wieder ins Meer gesetzt werden. Allerdings werden sie zum Teil in kahlen Betonbecken gehalten 😳 und wir sehen auch nur die ganz kleinen ... ob das alles hier so legal ist 😳 Ein Grund mehr die Kleinen ins Meer zu entführen, wo wir allerdings auspassen müssen, dass sie nicht davon schwimmen.
Unser nächster Stopp ist eine Schildkrötenauffangstation ... das Turtle Sanctuary. Es ist ein wunderschönes Areal mit weißen Sand, Palmen und türkisfarbenes Wasser 😍
Unser erster Stopp ist ein kleiner Straßenstand mit Obst, Gemüse und frischen Erdnüssen. Damit verdienen viele ihren Lebensunterhalt. Das Bund frischer Erdnüsse kostet 100 Vatu - das sind umgerechnet 85 Cent.
Unser Taxifahrer von gestern Abend holt uns pünktlich vom Hotel ab. Er hat uns eine kleine Rundfahrt versprochen ... wie sind gespannt 😊

26 June 2016

Es wird langsam Zeit aufzubrechen, denn auch in Vanuatu wird es früh dunkel und wir müssen noch zur Hauptinsel und dann in die Hauptstadt. Zum Glück erwartet uns schon ein Taxi ... worüber wir uns wundern, es aber gerne annehmen. Immerhin hat mich der Walk in Flipflops eine riesige Blase gekostet 😏 Wir lassen uns noch schnell am Supermarkt absetzen, um zum Abendessen einwenig was einzukaufen und vielleicht noch eine nette Flasche Wein zu ergattern, nachdem der Wein im gestrigen Restaurant eine Katastrophe war 🙈 Aber kaum halte ich eine Flasche Wein in der Hand, werde ich auch schon von einem Sicherheitspersonal angesprungen und die Flasche Wein wird mir aus der Hand gerissen 😳😳😳 Ich lerne gerade, das Alkohol von Freitagabend bis Montagmorgen nicht verkauft wird 🙈🙈🙈 für uns einfach nur unvollstellbar! Also kein Wein ... später weichen wir auf Vanuatu Bier aus, was angesicht der Lage gar nicht so schlecht schmeckt ☺️
Noch ein kleiner Spaziergang über die winzig kleine Insel ... es gibt hier einpaar Hütten ... vielleicht mal eine Idee für den nächsten Urlaub auf Efate ☺️
Im Paradies ziehen langsam große Wolken auf, aber noch kann niemand und nichts die Stimmung drüben 😀
Natürlich darf hier ein Pinacolada nicht fehlen ... es geht ja nichts über Klischee ☺️🍹🌴☀️ und hier auf so einer kleinen Palmeninsel in der Südsee schmeckt er einfach nur unschlagbar 😋
Nach einer kleinen Rundtour suchen wir uns ein bequemes Plätzchen und genießen die Ruhe, denn viele Touristen tummeln sich hier nicht gerade umher ☺️
Aber diese Gefahren sind bei dem tollen Südseefeeling schnell vergessen ☺️☀️⛱
Wir sind auf Erakor Island angekommen, das gefühlt nur aus Kokospalmen besteht. Auf die Gefahren aus der Luft warnen zahlreiche Schilder eindringlich hin 😁🌴
Wir nähern uns Erakor Island 😍
Nach einem einstündigen Fußmarsch haben wir einen Zugang zum Meer gefunden 😀 Zwar nicht da, wo wir eigentlich rauskommen wollte, aber hier ist es wunderschön und am Bootssteg winkt man schon ein kleines Boot heran, dass uns gegen eine Bezahlung auf ein kleines Eiland mit Bars und Liegestühlen absetzen will. Wir willigen ein und sind schon sehr gespannt. Von weitem schaut das kleine Eiland jedenfalls traumhaft 😍
Wir haben beschlossen den Strand aufzusuchen. Dazu gehört aber ein Weg von mehreren Kilometern, den wir zu Fuß laufen wollen, um einwenig von Land und Leute mitzubekommen ☺️
Das Frühstück war lang und ausgiebig und mittlerweile ist es Mittag geworden. Die Hitze ist schon fast unerträglich, besonders wenn man aus dem neuseeländischen Winter kommt 😓

25 June 2016

Auch auf Vanuatu wird es zu dieser Jahreszeit schnell dunkel. Wir schaffen es noch geradeso im letzten Abendlicht an den Hafen, wo wir später auch essen werden. Zwar ist das Restaurant mit Bar und Livemusik sehr nett, aber der Wein ist furchtbar 😬
Unser Hotel ist sehr schlicht und erinnert zu Teilen auch etwas an eine Jugendherberge 😬 zum Glück bekommt jeder sein eigenes "Luxuszimmer"! Zumindest macht das Hotel einen guten Eindruck und scheint sauber zu sein. Hier fühlen sich abends auch die Kakerlaken wohl 🙈😬
Unser Taxi mit dem französischen Vulkanologe Thomas wartet bereits auf uns und fährt uns durch Port Vila zu unserem Hotel ... unterwegs erleben wir unseren ersten "Kulturschock" ☺️ Thomas wird uns auch in zwei Tagen begleiten, wenn wir zu unserer zweiwöchigen Vulkanexpetition aufbrechen 😉
Geschafft ... Wir haben unser hübsches Flugzeug verlassen und stehen nun auf dem international Airport Port Vila auf der Insel Efate ☺️ ... hier läuft man noch ganz in Ruhe über das Rollfeld zur Check-in-Halle.
Im Landeanflug auf Vanuatu ... endlich. Nach ca 3,5h Flug sind wir nun vom neuseeländischen Winter im Sommer gelandet ☀️☀️☀️
Sie ist weg 😀
Die dicke Wolkendecke verschwinden langsam 😉
Über den Wolken ist es schon viel besser ☺️
Wir starten mit einer leichten Verspätung ... bei dem Wetter kein Wunder 😏💦☔️ So langsam können wir auch kein neuseeländisches Regenwetter mehr sehen 🙈 Vanuatu und Sonne ruft ☀️🕶👙
Wir sind nun 2h vor Abflug am Flughafen angekommen. Vorgegebenen waren 3h ... warum wird uns jetzt spätestens bei dieser Schlange klar 😳 ... es geht kaum voran und nach kurzer Zeit erkennen wir auch warum. Permanent drängen sich noch Menschen von der Seite in die Schlange ... Unmut macht sich einwenig breit 😏
Der Wecker klingelte heute besonders früh 😏 ... nun heißt es noch die letzten Sachen aufräumen, Koffer zum Einlagern ins Hotel bringen, dass bei unserem Rückflug nochmal unsere letzte Station sein wird, Katastrophen-Womo abgeben und dann ab zum Flughafen. Zum Glück ist alles nah beieinander...

24 June 2016

Wir sind nun auf dem Weg nach Auckland, wo wir morgen unser Womo abgeben und in den Flieger nach Vanuatu einsteigen werden. Vanuatu ist eine Inselgruppe in der Südsee, die aus über 80 Inseln bestehen und einen sehr aktive Vulkane mit Lavaseen aufweisen. Und die uns in den nächsten zwei Wochen beschäftigen werden ☺️🌋
Das Gebiet ist riesig und abwechslungsreich. Es ist wunderschön und wir bedauern es, hier nicht schon früher hergekommen zu sein. Besonders interessant sind die farbigen Ausfällungen von Mineralien, die das Gebiet als gelbe (Schwefel), orangefarbene (Stibnit und Realgar), weiße (Siliciumdioxid), grüne (Orpiment), purpurne (Permanganat), rot und braune (Eisenoxid und -oxidhydroxid) sowie schwarze (Schwefel und Kohlenstoff) Farbtupfer einzigartig machen. Die Highlights schlechthin sind der Champagne Pool mit all seinen tollen Farben und der Lady-Knox-Geysir, der täglich um 10:15 Uhr mit Seifenflocken zum Ausbruch gebracht wird. Die Wasserfontäne ist bis 20 Meter hoch und der Ausbruch kann bis zu einer Stunde dauern. Für letzteres sind wir leider zu spät 😔
Wir sind aus Rotorua geflüchtet und wollen nun noch einen letzten Versuch starten und haben das Waiotau Thermal Wonderland aufgesucht. Ein riesiges Gebiet mit geothermalen Aktivitäten ganz unterschiedlicher Natur ... hier finden sich kollabierte Krater, heiße und kalte Seen, Schlammtümpeln und dampfenden Fumarolen. Es ist vielversprechend und das Wetter ist immer noch perfekt!
Soll sowas nicht Glück bringen ☺️🍀🌈?
Wir sind wieder zurück in Rotorua und besuchen hier ein Maori Gebiet mit geothermalen Aktivitäten. Es ist auch gleichzeitig ein Dorf, wo die Maoris noch leben und den Touristen ihre Kultur näher bringen. Was sich jedoch toll anhört, entpuppt sich ziemlich schnell als eine Touristenfalle. Teurer Eintritt, sehenswertes gleich null. Enttäuscht ziehen wir wieder weiter ... Nur das Wetter stimmt noch ☀️
Auch dieser Versuch ist gescheitert 😔 ... es gab keinen Platz mehr im Heli an diesem Tag. Geknickt suchen wir einen Kaffee ... der uns zum Glück nicht verwehrt bleibt. Hier gibt es erstmal eine Portion Zucket für die Seele ...
Wir starten noch einen letzten Versuch um den Tag zu retten und fahren zum Airport von Wanakane. Es besteht nämlich auch die Möglichkeit mit dem Heli nach White Island zu kommen ... die Variante ist nur wesentlich kostspieliger.
Es ist nun klar ... auch White Island ist auch ins Wasser gefallen 😡 Obwohl es ein wahnsinnig schöner sonniger Tag ist, verhöhnt uns noch immer das Regenwetter! Wegen dem vielen Regen und dem hohen Wasserspiegel, ist es dem Boot nicht möglich den Hafen zu verlassen 😔 Das war unser letztes geplantes Highlight ... traurig

23 June 2016

Wir haben einen kleinen Stellplatz in der kleinen Hafenstadt Wakatane gefunden und zuvor haben wir noch unser letztes Highlight in Neuseeland gebucht ☺️ ... Eine Bootsfahrt nach White Island. Eine kleine Insel, die nur aus Vulkanen besteht und komplett surreal wirkt. Das Wetter ist auch mit absolut sonnig hervor gesagt ☀️ Hoffen wir, dass es auch so kommt ... Allerdings bleibt nach fast einer Woche mit durchgehendem Regen ein ungutes Gefühl 😬 Aber jetzt müssen wir uns auch auf unsere Weiterreise nach Vanuatu vorbereiten und unsere Koffer und Trekkingrucksäcke umpacken. Denn die schweren und dicken Winterklamotten bleiben in Neuseeland ... in Vanuatu erwartet uns endlich wieder der Sommer 😊☀️
Zum Abschluss gibt es noch einen Besuch eines kleinen Geothermalgebietes mitten in der Stadt. Es ist mysterious und gespenstisch. Doch das schöne ist die Wärme, die einem hier umgibt ☺️
Wir haben uns endlich in die Mall geflüchtet und haben etwas zu Essen und einen leckeren und mit viel Liebe gestalteten Soja-Latte gefunden 👍😋
Der nächste Tag fängt so an wie der andere aufhörte: mit Regen ☔️💦☹️ Wir entschließen uns daher den Tag mit Shoppen zu versüßen. Doch bevor wir zur Shoppingmall kommen, geraden wir in eine kleine Polizeikontrolle ... zum Glück sind alle Unterlagen schnell gefunden und man verabschiedet uns mit "See you later" 😂 ... na hoffentlich nicht mehr heute.

22 June 2016

Einen Campingplatz mit warmen Geothermalquellen haben wir nun auch gefunden und genießen das warme Bad ☺️
Wir sind in Rotorua angekommen. Eine kleinere Stadt, die mit geothermalen Aktivitäten durchzogen ist. Wir sind auf die nächsten 1-2 Tage gespannt. Aber nun erstmal einkaufen und dann ein Schlafplätzchen suchen.
Wir nähern uns langsam wieder dem Ausgang. Es ist nur ein kleines Gebiet, aber interessant und das Beste was uns heute passieren konnte.
Genauer betrachtet passt das graue Wetter perfekt zu diesem Gebiet 👽
Aktueller Wetterstatus: grau und verregnet. Trotzdem wagen wir uns raus und besuchen das Thermalgebiet "Crater of the Moon". Es herrscht hier eine besondere Stimmung zwischen all dem blubbernden Schlammtöpfen, zischenden Fumarolen und gut duftenden Eiergerüchen 😬 Für eine Weile vergessen wir das miese Wetter und entdecken das spannende Thermalgebiet.
Es geht weiter ... Wohin ist bei dem Wetter noch unklar. Nur mussten wir jetzt erstmal den Platz verlassen oder für einen weiteren Tag im prächtigem Regenwetter bezahlen.
Es regnet ... immer noch ... in Strömen. Wir sind immer noch ratlos. Das Wetter ist für die nächsten komplett verregnet vorhergesagt. Es ist frustrierend 😡
Der nächste Morgen auf unserem schönen Campingplatz ... Grau, trist, verregnet. Aber immerhin hat die Poolbar geöffnet und hier gibt es wieder leckeren Sojalatte 😋☕️🍩

21 June 2016

Und so schaut es aus, wenn man auf einem Campingplatz mit schlechten Trockner Wäsche wäscht. Man funktioniert das Womo in eine große Trockenkammer um ☺️
Was macht man, wenn man gefrustet ist und es permanent regnet? Man flüchtet sich ins warme Nass - hier ins Wairakei Thermal Health Spa ☺️⛱🛁
Wir stehen vor der höchsten Erhebung in dieser Umgebung, den Vulkan Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu mit bis zu 2.800m im Tongariro Nationalpark. Allerdings versinken die Vulkane in tiefhängende Regenwolken. Hier sollte eigentlich morgen unser nächstes Highlight auf dieser Reise starten: das Tongariro Crossing. Eine ca 19,5 km lange Überquerung bei ca. 1000 Höhenmeter - eines der beliebtesten Wanderrouten in Neuseeland. Aber die Vorhersage für die nächsten Tage: übel bis ganz übel. Das Crossing fällt somit auch ins Wasser 😔 es ist fassbar traurig ... wir hatten uns auf die Herausforderung und das Highlight gefreut. Nun heißt es weiterfahren ... und hoffen, dass das Wetter weiter nördlicher besser wird!
Aber was richtig lustig ist, sind die vielen weggespülten Strassenstücke 😬🙈 ... die wir alle mit einem mulmigen Gefühl passieren. Hier bleibt nur zu hoffen, dass an keiner dieser Stellen jemand zu Schaden gekommen ist.
Wir sind wieder seit einiger Zeit unterwegs ... erneut vorbei an unzähligen wildromantischen Weidegründen - gespickt mit unzähligen Schafen ...
Der nächste Morgen ist da. Wir haben gut geschlafen und sehr ruhig ... nur das Meeresrauschen war zu hören. Leider ist es sehr wolkenverhangen und im hellen stellen wir fest, dass leider der komplette Strandabschnitt gesperrt ist. Daher fällt der Strandspaziergang aus und es geht relativ schnell weiter. Wir haben noch ein Stück vor uns, um morgen ein weiteres Highlight unserer Reise zu erleben ☺️

20 June 2016

Wir sind in Wellington angedockt und stehen nun bei strömendem Regen in der Rush Hour, die nun durch die ankommenden Autos von der Fähre noch verstärkt wird ... es ist fast eine Stund lang das reinste Stopp and Go ... erst danach wird es wieder ruhiger und wir können die Westküste Richtung Norden auf der Suche nach einem Schlafplätzchen fortsetzen.
Wir haben uns in Bewegung gesetzt und fahren nun durch eine Fjordlandschaft, dem Queen Charlotte Sound.
Wir liegen noch im Hafen von Picton und genießen Aussicht und Sonne ☀️
Wir befinden uns mittlerweile im Bauch der Fähre von Picton nach Wellington, das erstaunlicherweise sehr schnell und spontan geklappt hat. Unvorstellbar im Sommer, wo man besonders mit einem über 7m langen Womo einige Tage im Voraus buchen muss. Aber nun haben wir geparkt und werden etwas die Fähre erkundigen. Immerhin dauert ca. 90km lange Fahrt durch die Cook strait ungefähr 3 Stunden.
Wir sind in der Marlborough Region im Norden der Südinsel angekommen. Hier ist einer der bekanntesten Weinanbaugebiete von Neuseeland des leckeren Sauvignon Blanc, der in Neuseeland aufgrund dem vorliegenden Klima eine besondere Note hat 🍾😋 Und da wir uns auf Winter in Neuseeland zubewegen, ist die Weinernte auch bereits vorbei. Nur noch Schafe sind hier anzutreffen 🐑
Unterwegs wird das Wetter wieder besser und bietet die ein oder andere nette Aussicht von der doch aktuell recht unspektakulären Landschaft ☺️
Relativ alternativelos war gestern Abend dieser Campingplatz, der zwar noch sehr spät auf hatte, aber viel Geld bei absolut dreckigen und kalten Sanitäranlagen verlangte. Selbst eine Stirnlampe war auf der Toilette mangels Licht notwendig 😡 ... kurzum, es war eine Abzocke da die meisten Camingplätze hier bereits geschlossen haben. Also schnell noch frühstücken, Womo startklar machen und wieder weiter Richtung Norden. Den größten Teil sind wir zum Glück schon gestern gefahren und so hoffen wir, dass wir heute auch noch eine Fähre zur Nordinsel bekommen.

19 June 2016

Das gute Wetter hat uns dieses Mal nicht im Stich gelassen ☀️ ... Und so genießen wir den wilden und mit Treibholz bestückten Strand. Hier entstehen ganze Kunstwerke aus Treibholz, allerdings eher in den Sommermonaten. Nach dem Spaziergang geht es wieder weiter Richtung Norden ...
Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder die Westküste und machen Halt zum Mittagessen im kleinen Örtchen Hokitika, wo wir uns später noch einen Strandspaziergang können werden 😊 ... wenn sich das Wetter für ☀️ entscheidet ... 😏
Wir fahren Richtung Picton im Norden der Südinsel. Von Picton legt nämlich die Fähre nach Wellington ab, um zur Nordinsel zu kommen. Allerdings lassen wir uns noch etwas Zeit und der ein oder andere Fotostopp muss auch sein, wie hier ein kleiner See, wo noch die letzten Nebelschwaden vorbeiziehen ☺️
Neuer Tag, gleiches Drama: Nebel und tiefhängende Wolken verhüllen die Sicht auf den Gletscher 😏 Daher wird es nach einem gemütlichen Frühstück weiter die Westcoast Richtung Norden gehen.

18 June 2016

Durch den Regen und dem in den Höhlen herabfließendem Wasser, wurden wir ganz schön nass. Nun gibt es kaum einen Platz im Womo das nun nicht als Wäschetrockner herhalten muss 🙈
Zurück auf dem Campingplatz, der ganz schön verlassen wirkt. Der Nebel macht sich weiterhin breit und sorgt für eine wunderbare Stimmung ☺️
Zum Abschluss gibt es noch leckeren Kaffee und Kuchen im gleichnamigen Örtchen Fox Glacier
Aber Spaß machts trotzdem und nach wenigen Minuten sind wir auch schon wieder sicher gelandet ☺️
Der Heli hebt ab ... vier sitzen hinten und wir vorne neben dem Piloten. Unter uns wird der große Gletscher immer kleiner ... es ist absolut faszinierend aus dieser Perspektive auf den Gletscher zu blicken, aber auch mulmig als kleine Turbulenzen anfangen 😬
Rechtzeitig am Ladeplatz ... und in diesem Moment kommt auch bereits der 🚁 Andere als auf dem Hinflug werden nun alle 6 Touris in diesen Heli gestopft 😁 Es wird gemütlich eng ...
Nach zwei Stunden im Eis, die so schnell vorbeigingen, geht es leider schon wieder zurück zum Heliplatz.
Nun folgt eine Eishöhle der nächsten ... es ist absolut faszinierend 😍 Leider lässt es die Zeit nicht zu, länger in jeder einzelnen zu verweilen ...
Langsam kommen wir dem Höhepunkt immer näher 😀 ... Die Eishölen werden immer größer. Durch manche müssen wir uns richtig durchschlängeln und von den Wänden fließt das Schmelzwasser herunter, dass letztendlich zu den ausgewaschenen Gänge geführt hat.
Die Landschaft um uns herum verschwindet im Nebel
Trotz fehlender Sonne - was die Reflexionen vom Eis mit Sicherheit noch schöner zu Geltung brächten - weißt das Eis an manchen Stellen eine sehr intensive blaue Tönung auf.
Weiter geht's mit unserer Gletschertour, wo uns unser Guide unermüdlich antreibt. Aber wir sind nicht alleine auf dem Gletscher. Hier versuchen sich auch welche im Eisklettern ❄️
Das Wetter wird nun zunehmend schlechter und es fängt an zu regnen, was das Fortbewegen auf dem Gletscher noch schwieriger gestaltet. Es stellt sich nun auch die Frage, wie lange wir noch hier sein werden, bevor es aufgrund den immer schlechteren Wetterverhältnisse wieder bergab geht.
Nach nur wenigen Minuten ist der Flug leider schon wieder vorbei und da stehen wir nun ... auf dem wunderschön blau schimmernden FoxGlacier in ca 700 Höhenmeter ☺️
Es ist soweit ... Nun werden auch wir in einen Hubschrauber gesetzt ... Und los geht's zum Gletscher ☺️
Es ist nun entschieden ... die Tour wir starten. Doch zuvor gibt es noch eine gründliche Sicherheitseinweisung, spezielle Schuhe und Wiegen. Jeder einzelne muss mit seinem Rucksack und in voller Bekleidung auf die Waage. Es folgen Diskussion unter den Mitarbeitern und Piloten ... wahrscheinlich ist einer zu schwer und es gibt Probleme 😬 Dann wird die Gruppe von sechs Leuten aufgeteilt und die vier anderen Mitstreiter werden zum Heli geführt und verschwinden wenig später in der Luft. Nun warten wir auf die Rückkehr des 🚁
Geschafft ... wir sind am Heliplatz und die Tour wurde noch nicht gänzlich abgesagt. Aber das Wetter zieht sich weiterhin zu und wir sind noch nicht in der Luft 😬 ... Zumindest hat man uns angeboten, dass es bei Nichtstattfinden der Tour das komplette Geld oder bei frühzeitigem Abbrechen ein Teil zurückgezahlt wird.
Geschafft ... wir haben zwei Tickets für die Helitour ergattert! Und das vor einer Horde asiatischer Touris 🙈... eins davon ist auch das vorgezogene Geburtstagsgeschenk von Micha. Allerdings sind die Wetterprognosen für den Nachmittag bescheiden und hängen am seidenen Faden. Sollte es zu schlecht werden, wird der Flug gecancelt 😬 leider besteht auch in den nächsten Tagen wenig Aussicht auf eine Tour, denn eine Schlechtwetterfront ist im Anrücken 😏 Also bleibt nur Hoffen und 👍
Der frühe Vogel fängt den 🐛 ... daher geht es noch vor dem Frühstück ins Office des FoxGlacier Tourveranstalters, um zwei Plätze für die Nachmittagstour zu sichern ☺️
Der Morgen bricht vielversprechend heran und taucht die Umgebung in die schönsten Farben 😍 Heute wird es ein Highlight auf unserer Reise durch Neuseeland geben: einmal mit dem 🚁 auf den Fox Glacier zur Gletschertour 😍 Der Gletscher ist einer der wenigsten Gletscher weltweit, deren Gletscherzunge in einem Regenwald endet.

17 June 2016

Wir sind endlich nach einer langen und vor allem sehr schleichenden Fahrt auf einem Campingplatz beim Fox Glacier angekommen. Schleichend, da auf der letzten Strecke alle paar Meter lebende oder bereits überfahrene Possums umherlagen oder saßen. Possums kommen ursprünglich aus Australien und wurden früher für die Pelzgewinnung nach Neuseeland eingeführt. Heute sind sie jedoch ein Problem und werden von den Neuseeländern als Schädlinge angesehen. Sie vermehren sich schnell und führen der einheimischen Natur großen Schaden zu. Genau aus diesem Grund geben die eher sonst so liebenswerten Kiwis Gas, wenn sie ein Possum auf der Straße sehen 😳 Zumindest eines dieser niedlichen Tierchen hatte heute Abend Glück im Unglück, als es vor uns auf einer einspurigen Brücke leicht verletzt saß und von uns gerettet wurde 🚑☺️ ...
Nachdem das letzte Licht vorbei ist, brechen wir auf ... das kleine verzauberte Waldchen ist einfach nur noch stockdunkel. Nur der Vollmond scheint ab und an zwischen den Ästen durch ... Aber auch hier helfen ja zum Glück Stirnlampen weiter ☺️💡 Und unser Wohnmobil ist bald erreicht ...
Langsam geht die Sonne unter und eigentlich müssten wir schon längst aufgebrochen sein, um noch im letzten Tageslicht durch den Wald zu gelangen ... doch die schöne Stimmung können noch nicht mal die Sandflies vermiesen 😜. Wir bleiben bis zum letzten Sonnenstrahl ☺️☀️
Einfach nur den TraumStrand im TraumLicht genießen ☀️😍
Der schöne Monro Beach ist nun erreicht, der im goldenen Licht erstrahlt ☀️ Leider finden wir - wie fast erwartet - keine Pinguine vor, dafür jedoch kleine miese Quälgeister ... Sandflies genannt. Vorwiegend sind sie im Sommer anzutreffen, aber hier scheinen sie auch gerne im Winter zu sein 😁 Die hinterhältigen 💩Dinger stechen überall hin, was nicht bedeckt ist und verursachen starken Juckreiz bis hin zu allergischen Reaktionen. Nachtrag: selbst 2 Wochen später leiden wir noch an den Folgen der Stiche 🙈👿
Wir haben das Ende vom verwunschenen Wald erreicht und vor uns liegt ein Bilderbuchtraumstrand 😍
Der Weg führt durch einen verwunschnen Märchenregenwald, der unglaublich schön ist ... Gerne würden wir hier länger verweilen, aber der Sonnenuntergang naht und genau in diese Zeit kommen die Pinguine an Land ... wenn sie denn kommen 😁
Ein paar Kilometer weiter haben wir unser nächstes Ziel gefunden ... den Monro Beach 🌴 Hier sollen zwischen Juni und Dezember Dickschnabelpinguine zu beobachten sein. Leider erweist sich diese Info als nicht ganz korrekt, denn auf dem Wegweiser zum Strand steht nun ab Juli 😔 Da wir aber den ganzen Tag gefahren sind, muss jetzt ein wenig Bewegung her. Der Strand ist ca 30 Minuten durch ein Wäldchen zu erreichen und fängt mit einer netten wackligen Hängebrücke an. Doch zuvor verabschieden wir uns noch von Ani.
Wir treffen nach langer Fahrt das erste Mal wieder auf das Meer ... die Westcoast ist erreicht und die Regenwolken sind vorerst verschwunden ☺️☀️
Wir sind wieder in der Regenwaldregion von Neuseeland ... und wie sollte es sein, es regnet im Regenwald ☺️
Nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir endlich das Ende vom Lake Wanaka, an dem wir immer noch - nur zum Teil getrennt durch eine Bergkette - gefahren sind. Am Aussichtspunkt "The Neck" zeigt sich der Lake nochmal von seiner sonnigen Seite. Und hier nehmen wir nicht nur den letzten schönen Blick vom Lake Wanaka mit, sondern auch die Anhalterin Ani, die zu ihrem Sohn an die Westcoast trampt ☺️
Leider verschlechtert sich das Wetter mit jedem Kilometer Richtung Westcoast ... daher fallen die Fotostopp recht spärlich aus, wie hier am Lake Hawea.
Der nächste Morgen erstrahlt wieder im Sonnenschein ... doch leider treibt uns unser Reiseroute voran ... Wir brechen heute Richtung Westcoast auf, denn da wartet eins unserer Highlights auf uns ☺️

16 June 2016

Der Abstieg ... nachdem die Sonne schon am Horizont verschwunden ist. Immer wieder bleiben wir stehen und genießen fotografierend die Aussicht. An ein Vorankommen ist nicht wirklich zu denken, solange nicht das letzte Licht am Horizont verschwunden ist.
Wir haben den Rückweg begonnen und sind nach kurzer Zeit wieder an dem wunderschönen magischen Aussichtpunkt angekommen, der jetzt noch herrlicher im Licht der untergehenden Sonne wirkt. Wir verweilen auch nun wieder und können uns von dem Anblick nicht lösen ... auch wenn wir besorgt an den langen Rückweg und die heraneilende Nacht denken. Vorsorglich holen wir schon mal die Stirnlampe raus 😁🙈
Wir haben mit letzter Kraft den Gipfel erreicht ... und genießen für kurze Zeit den Gipfel und die Aussicht ☺️ ... Denn schon bald müssen wir wieder runter ... auch wenn's leichter geht, doch auch die Kilometer wollen bewältigt werden und der Tag ist nicht mehr lang 😬
Es geht weiter ... wobei wir uns fragen, ob sich der letzte Kraftakt zum Gipfelkreuz von der Aussicht eigentlich lohnt und den aktuellen Blick noch topen kann. Der Weg wird nochmal richtig hart, denn nun kommen auch noch vereiste Stellen hinzu, die wir passieren müssen. Besonders die letzten Meter lassen in einem dem Wunsch aufkommen, nur noch umdrehen zu wollen 😁
Wir sind endlich an dem wunderbaren und sehr bekannte Aussichtspunkt unterhalb des Roys Peak angekommen. Vor uns läuft gerade einer zum Aussichtspunkt, zieht sich bei eisigem Wind komplett nackt aus und verharrt einen Moment auf dem kleinen Hügel vor uns ☺️ ... Verlorene Wette? 🤔😂😂😂 Es ist ... trotz regem Andrang ... ein magischer Ort mit einer wahnsinnigen Aussicht 😃 Wir genießen unser Sandwich, erholen uns von den bisherigen Strapazen und tanken neue Kraft ... denn eine Stunde liegt immer noch vor uns bevor wir das Gipfelkreuz vom Roys Peak erreichen. Und eins lassen wir uns auch nicht nehmen ... der kleine Walk zum kleinen Gipfel vor uns ... nur lassen wir die warmen Klamotten an ☺️
Auch 2-3 Stunden später ist unser Gipfelkreuz immer noch in weiter Ferne und der Weg wird mit jeder Kehre steiler und durch Matsch schwieriger zu Laufen 😓😬 Auch sichtlich kälter wird es. Nun kommen auch noch kleine Eisfelder hinzu ❄️
Und weiter geht's immer schön unermüdlich aufwärts ... Langsam wechselt auch die Vegetation von Weideland in eine Tussock-Graslandschaft, die vorwiegend auf der Südinsel bis hoch in den alpinen Regionen zu Hause ist.
Bereits nach einer knappen Stunden gibt's die erste Pause ... der Weg geht gnadenlos immer nur bergauf, ohne auch nur eine kleine gerade Strecke und bietet für die nun stark beanspruchten Oberschenkel keine Ruhephasen. Wasser, Nüsse und Powerriegel geben zum Glück wieder Energie. Unser Blick schweift immer wieder zum Horizont, wo wir das Gipfelkreuz des Roys Peak sehen ... was verdammt weit und steil vor uns liegt. Zwischendrin immer wieder Wanderer auf dem gezackten Sepentinweg nach oben. Der Blick wiederum nach unten schaut noch recht kurz aus. Wir ziehen Bilanz, dass wir mit unserem schweren Gepäck und den vielen Fotostopps nicht wirklich vorankommen. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir das Gipfelkreuz noch HEUTE schaffen 😬🙈
Es geht los ... die Tour beginnt ganz harmlos und bietet schon nach einpaar Höhenmeter eine schöne Aussicht auf den Lake Wanaka. Zuerst durchstreifen wir Privatland, wo wir uns den Weg mit Schafen teilen müssen und zahlen einen kleinen Wegezoll.
Wir sind auf einen kleinen Parkplatz 5km von Wananka ankommen. Von hier aus werden wir gleich unsere "kleine" Wandertour starten. Wir haben uns den Roys Peak Summit Track ausgesucht ... ein 16-17km und 1.250 Höhenmeter heftiger Weg 😁🙈 ... Aber die Aussicht von dort ist unglaublich. Also sind wir zuversichtlich, dass wir diesen Weg ... inklusive unserem Kameraequipment schleppend ... meistern 🙈🙈🙈 ...

15 June 2016

Wir sind auf dem Campingplatz Wanaka Kiwi Holiday Park angekommen ... Ein wirklich schöner und empfehlenswerter Campingplatz, der nicht nur warmes Wasser an sich hat (keine Grundvoraussetzung für Wintercamping in NZ!), sondern auch beheizte Duschräume 😉 ... das ist hier eher eine Seltenheit und wird daher von uns besonders ausgiebig genutzt ☺️
Wir sind endlich am Lake Wanaka angekommen ... die Strecke ist eigentlich nur süße 210km lang und doch kann sie bei so vielen und schönen Fotostopps auch mal einen ganzen Tag in Anspruch nehmen 🙈 Daher erreichen wir den meist fotografiertesten Baum Neuseelands - That Wanaka Tree - erst im letzten Licht und ziehen nach nur einpaar Schnappschüssen weiter. Ein größerer Einkauf und noch die Campingplatzsuche steht uns bevor.
Der Lindis-Pass ... definitiv einen Stopp wert ☺️👍... auch wenn es nur knapp 970m hoch liegt!
Wir sind erstaunlicherweise ein ganzen Stück weitergekommen und steuern nun auf den Lindis-Pass zu ... leider nicht so schön verschneit wie gehofft, aber bei diesem tiefblauen Himmel und dem Tussockgräser einfach nur ein Traum ☺️ ... Man könnte auch meinen, man wäre schnell mal in einem anderen Land angekommen, so sehr unterscheidet sich dieser Landstrich von allen bisherigen.
Noch mal ein (wirklich) letzter Stopp an dem wahnsinnig türkisfarbenen Pukaki Lake 😎
Und da sind sie wieder, die riesigen Schafsherden auf den strahlend grünen und oft idyllisch gelegenen Weidegründe ... schon verrückt, dass einem selbst so einfache Dinge in Neuseeland so verzücken können 😊
Den Anfang des Lake Pukaki erreicht ... 15km vom Stellplatz im Nationalpark entfernt ... und das ganze in 45 Minuten 🙄 Wir übertreiben es mal wieder mit den Fotostopps und ermahnen uns gegenseitig 🙈 ... Hilft aber nicht 😎 Die Lichtstimmung ist immer noch soooo magisch.
Wir sind wieder unterwegs und fahren dem tollen ☀️ entgegen. Ein Blick zurück zeigt die trübe, aber auch gleichzeitig mystische Stimmung am Mount Cook. Wir können uns gar nicht von der Gegend lösen und verweilen immer wieder mit dem ein oder anderen Fotostopp. In einem sind wir sicher: wir kommen wieder und das nächste Mal klappt es auch mit einer Wanderung ☺️
Auch wenn es hier und da ein Lichtblick gibt, bleibt die Stimmung im Nationalpark regnerisch bis trüb. Nur Richtung Lake Pukaki reißt der Himmel auf und offenbart ein wunderschönes Blau. Wir entschließen ... einwenig traurig und enttäuscht ... weiter Richtung Lake Wanaka zu fahren ... Bei nur 3 Wochen Neuseeland kann man leider nicht lange an einem Ort verweilen und auf besseren Wetter hoffen 😁
Der nächste Morgen beginnt so wie bereits die ganze Nacht war: komplett verregnet 😖😔☔️💦 Das macht natürlich unsere schöne Wandertour zu Nichte ... Denn nicht nur der Regen demotiviert ... sondern auch die super tiefhängenden Wolken geben einem das Gefühl, eher im Flachland zu sein als vor dem höchsten Berg von Neuseeland zu stehen 🙈 Aber es kommt noch schlimmer ... der nächtlichen Dauerregen von außen hat sich nun auch den Weg in unser lustiges Katastrophen-Womo gesucht und offenbart uns mehrere feuchte Stellen 🙄👎

14 June 2016

Wir entschließen uns den Campingplatz direkt im Nationalpark zu nehmen. Campingplatz ist eigentlich übertrieben. Es gibt hier lediglich nur ne Küche und Toiletten sowie eine nicht besetzte Anmeldung, die hier einzig auf Vertrauen basiert. Zettelchen mit Name, Länge des Aufenthalts und Geld in einen Umschlag stecken 😎 Auf allen anderen "Luxus", wie Strom und Duschen verzichtet man hier, dafür punktet dieser Stellplatz mit einer super Aussicht auf die schneebedeckten Berge am Frühstückstisch ☺️ Da das Wetterchen heute so grandios und auch für morgen sehr gut vorhergesagt wird, entschließen wir uns eine Nacht auf dem "Luxusstellplatz" zu verbringen. Gleich am nächsten Morgen möchten wir einer der tollen Wandertouren durchführen, die hier am Mt Cook möglich sind.
The Land of the long white clouds ... Hört man immer wieder über Neuseeland und ich war gespannt, wann ich sie endlich zu Gesicht bekommen würde ☺️ Heute Abend im schönsten Sonnenuntergang in einer wahnsinnig schönen Kulisse war es so weit 😍 (3. Bild am besten in groß betrachten) So darf öfters ein Tag zu Ende gehen!
Ein paar seitliche Wege führen durch den Nationalpark und sind wunderbar angelegt. Leider setzt schon wieder die Dunkelheit ein und auch der letzte Genuss dieser tollen Landschaft wird bald vorbei sein 😏
An dem Aussichtspunkt angekommen, ergibt sich leider ein doch trauriger Gletschersee mit viel See, aber wenig Gletscher und Eis 😳 Dafür aber auch wieder ein ganzer Reisebus asiatischer Selfiesticks 🙈 Wir erfreuen uns über das bisschen Eis und die kleinen Ufowölkchen über den Bergen ...
Angekommen im Nationalpark und eigentlich wäre es hier wunderbar sonnig, wenn es die Wintersonne nicht so schwer hätte über die großen Berge zu blinzeln 😏 Da wir lediglich 3h haben, bevor es wieder komplett dunkel ist, besuchen wir nur den Tasman Gletschersee. Ein kurzer Walk, der aber einen tollen Ausblick auf den See verspricht.
Auf direktem Wege zum Mt Cook Nationalpark ... das Wetter erstrahlt förmlich im tollen Sonnenschein ☀️ und wir hoffen, dass es auch genauso sonnig ausschaut, wenn wir angekommen sind.
Wir haben uns wieder ein nettes Plätzchen zum Essen gesucht und je länger wir hier stehen umso besser wird das Wetter ☀️😃 Wir sind entzückt und trauen uns nun doch in den Nationalpark. Vielleicht schaffen wir ja noch eine kleine Wanderung und vielleicht wir ja auch noch das Wetter für morgen besser als vorhergesagt 🤔
Das Wetter wird immer besser je näher wir dem Mt Cook kommen, wo eigentlich Schneefall angesagt war ☺️ ... Auch hier kann man sich nur bedingt auf den Wetterbericht verlassen 😬
Wir sind am ebenfalls türkisleuchtenden Lake Pukaki angekommen. Hier ist der Punkt, wo es nun entweder zum Nationalpark Mt Cook oder Richtung Lake Wanaka und West Coast geht. Da von dem vorhergesagtem Schneefall immer noch keine Schneeflocke zu sehen ist, entschließen wir uns erstmal etwas am Lake Pukaki Richtung Mt Cook zu fahren und genießen die Aussicht ☺️
Heute morgen haben wir uns Zeit gelassen, denn an unserem nächsten Ziel, dem Mt Cook ... Neuseelands höchster Berg mit über 3.700m ... haben sie starken Schneefall vorhergesagt und das macht gerade unser Wandervorhaben im Nationalpark zu nichte 😔 ... abgesehen auch, dass da hinauf dann auch keiner fahren will 🚐 Wir nehmen also das übernächstes Ziel ins Visier und fahren los. Noch ist das Wetterchen recht gut und vor uns erscheinen Dutzende von schneebedeckten Bergspitzen.

13 June 2016

Im Womo angekommen, muss auch das Kameraequipment mal ordentlich durchgeputzt werden 🤓. Auch hierzu ist eine Stirnlampe unglaublich gut geeignet. Außerdem sind wir sichtlich vom Selfie Virus befallen 🙈😜👻
The Walking Dead auf Neuseeländisch ☺️ ... im kleinen Hexenwäldchen bei völliger Dunkelheit ... aber zum Glück ist es bis zum Womo nicht mehr weit und langsam reicht es dann auch mal für heute ☺️
Der letzte Blick im letzten Licht auf Lake Tekapo.
Der Abstieg beginnt ... doch nur sehr langsam, denn es gibt immer noch ausreichend Licht zum Fotografieren 🙈 ... das magische Abendlicht ist einfach zu schön um missachtet zu werden ☺️
Noch ein letzter Blick auf den Lake Tekapo, der auch im pastellfarbenen Abendlicht noch traumhaft erscheint 😍
Es ist spät geworden, das Café will schließen und selbst die letzten Selfiesticks gehen zu Ihren Autos und verlassen den Mt John. Vor uns liegt allerdings noch ein kleiner Abstieg von ca 45 Minuten😬 Wir holen vorsorglich schon mal die Stirnlampen raus.
Zweite Kaffeerunde 😋☕️ und so schön warm hier ☺️
Direkt auf der Spitze vom Mt John gibt es neben dem Observatorium mit dem größten Teleskop von Neuseeland ein leckeres Café mit sehr gutem Kaffee, Kuchen und Snacks 😋 Und wer ist natürlich auch hier und auf die bequeme Art und Weise auf den Berg gelangt? Die ganzen Selfiesticks 🙄 ... die nun die tolle Aussicht vom Café mit ihrer Selfie-Manie verhängen 🙈🙈🙈
Der Aufstieg geht natürlich auch einfacher 🙄 ... Wer diese Möglichkeit nutzt, erfahren wir gleich 🙈🙈🙈
Je mehr die goldene Stunde voranschreitet, umso mehr leuchten die Tussockgräser in einem unglaublich tollem Gelb und bilden zum blauen See und Himmel einen starken Kontrast. Wir verweilen einen Moment und geniessen den Augenblick 😍
Wir sind endlich da ... und die Sicht auf den Lake Tekapo ist unbeschreiblich 😍 ... Zwar ganz schön kalt und windig ... aber das ist der Ausblick wert!
Kleiner Spaß unterwegs ☺️
Wir sind endlich oberhalb der Baumgrenze angekommen. Uns bietet sich ein kilometerweiter Blick bei klarer Sicht, blauem Himmel und ☀️ Allerdings ist es noch die falsche Seite vom Berg ... wir müssen noch ein Stückchen weiter.
Wir haben den Wanderweg zum Mt John gefunden, der die ersten 30 Minuten durch ein Hexen-Wäldchen führt, bevor wir die Baumgrenze erreichen und somit auch einen Blick auf die umliegende Bergwelt erhalten. Die Route hat nur ungefähr 400 Höhemeter, die wir gefühlt allerdings gleich zu Anfang mit der kompletten Kameraausrüstung bewältigen müssen ... Spaß geht anders 😬 ... Allerdings genießen wir die Ruhe und selfiestickfreie Zeit ☺️
Auf dem Weg zum Mt John ...
Wir haben so lange mit dem Warten für ein paar Fotos ohne Selfiesticks & Co benötigt, dass zu viel Zeit vergangen ist, um hier die kleine Runde weiterzugehen. Wir kehren um und suchen den Wanderweg zum Mt John in der Hoffnung, dass ihn nicht zu viele Selfiesticks erklimmen werden 🙈🙈🙈
Es dauert mit den vielen Fotomöglichkeiten eine gefühlte Ewigkeit bis wir die kleine Kirche erreicht haben. Und dann die große Ernüchterung. Vor lauter asiatischen Reisegruppe sieht man kaum die Kirche 🙈 es wimmelt vor Selfiesticks, iPads und Smartphone. Es wird in allen Varianten mit sich, dem Nachbarn, der Oma und Opa, Tante und Onkel Fotos geschossen .... meist ist es egal, ob überhaupt ein Hintergrund zu sehen ist, Hauptsache die Guccisonnenbrille und das dünne Discoglitzershirt ziert den vor Kälte schlotternden Körper 🙈🙈🙈🙈 Das Ganze wird so ausgiebig und in einer gehörigen Lautstärke zelebriert, das wir nach einer Stunde ohne wirkliche Fotomöglichkeiten genervt weiterziehen 😡
Zu erst führt uns die kleine Runde direkt am Lake Tekapo vorbei, wo die letzten Herbstfarben in Kombination mit dem blauen Himmel und dem türkisfarbenen See die reinste Farbenpracht abgeben ☺️☀️
Der nächste Tag ist angebrochen und wie vorhergesagt, erstrahlt der Tag in purem Sonnenschein und blauem Himmel 😎 Aus diesem Grund nehmen wir uns gleich zwei Touren vor. Die erst und kleinere Runde soll etwas über Felder und an der kleinen Kirche (Church of the good Shepherd) mit einer wunderschönen Bergkulisse vorbeiführen und die zweite und größere Runde geht hinauf zum Mt John, der einen fantastischen Blick auf den Lake Tekapo bieten soll.

12 June 2016

500m neben unserem Campingplatz gibt es die Tekapo Springs. Wir beschließen, dass diese heißen Quellen genau die richtige Erholung nach unseren Strapazen mit dem Katastrophen-Womo sind ☺️😎 Außerdem gibt es hier - im Gegensatz zu unserem Campingplatz - beheizte Duschen und auch das genießen wir in voller Länge. So lange, dass das Personal bereits im dunklen Foyer gelangweilt nach Ladenschluss auf uns wartet 🙈
Protokoll unseres Katastrophen-Womos - Teil IV: Fortsetzung Tag 9 Bei der Hotline schildern wir das Problem. Man will sich um eine Werkstatt kümmern und uns am nächsten Tag zurückrufen. Nachtrag: wir warten auch Tage später immer noch auf den Rückruf‼️‼️‼️ 12.06. Tag 9 Heute Morgen war das Womo komplett trocken ... spontane Selbstheilung 🤔 ... Leider nicht. Am Nachmittag fängt es wieder an, wenn diesmal auch nur wenig. Unser Küchenrollenverbrauch steigt ins unermessliche 😏 Allerdings noch nicht genug, denn es wäre nicht das Katastrophen-Womo, wenn es sich nicht etwas Neues einfallen lassen würde ... Der Wassererwärmer fällt ab und an aus 🙈 ... und während der Fahrt leuchtete eine gelbe Warnleuchte auf (Dreieck mit Ausrufezeichen). Da es leider in dem Womo keine Instrumentenbeschreibung gibt, rätseln wir immer noch über den Grund (kennt ihn jemand von den Campern unter Euch?) ... Temporär haben wir das Problem erstmal mit Ein- und Ausschalten des Motors behoben 🙄 Fortsetzung fo
Protokoll unseres Katastrophen-Womos - Teil III: 10.06. Tag 7 Das Wasser läuft nicht mehr aus der Spüle ab. Ein Test im Bad ergibt, dass es dort wunderbar funktioniert. Wir fahren das Womo zur nächsten Dumpstation und hoffen wieder ... Diesmal hat es geklappt und nachdem das Abwasser komplett entleert ist, läuft das Wasser wieder ab ... Wir sind froh ... aber wie kann der Abwassertank voll sein, wenn der Frischwassertank noch nicht leer ist 🤔 ... Wir träumen von einer elektrischen Anzeigetafel zu den Tanks und stellen schon wieder fest, dass die Schubkästen erneut überflutet sind 😡 11.06. Tag 8 Das Spülleck erreicht seinen Höhepunkt. Das Wasser läuft im kompletten Womo umher 👿 aber nicht nur das: das Wasser tropft mittlerweile auch aus dem Womo ‼️‼️. Wir fahren zur nächsten Tankstelle und telefonieren von dort aus, denn unsere neuseeländischen SIM Karten mögen keine kostenlosen Hotlines 🙈 ...
Protokoll unseres Katastrophen-Womos - Teil II: 07.06. Tag 4 Die Gasheizung fällt in der Nacht aus. Wir stellen später fest, dass die 9kg Flasche nach 2,5 Tagen leer ist 😳 Im Übrigen war der Vermieter nicht bereit uns eine zweite Gasflasche mitzugeben ... aus Sicherheitsgründen ... Es ist halt sicherer zu erfrieren 🙄 Aber nicht nur das: die Toilettenspülung funktioniert nicht mehr und wir spülen absofort per Hand 😡 Außerdem sammelt sich Wasser in der Dusche/Toilette ... wir wissen nicht woher es kommt und welchen Ursprung es hat ... Es riecht zumindest nicht ... also bleibt noch Hoffnung 🙈 09.06. Tag 6 Zwei Schubladen unter der Spülung stehen unter Wasser, es tropft von der Spüle. Wir machen alles trocken und hoffen wieder!
Protokoll unseres Katastrophen-Womos - Teil I: 04.06. Tag 1 Nach 33 Stunden Flug, der Fahrzeugübernahme und der Fahrt zu unserer ersten Übernachtungsmöglichkeit, stellen wir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fest, dass die Gasheizung nicht funktioniert. Von 4 Kochfeldern probieren wir das einzige kaputte aus und somit gibt es im saukalten Womo auch keine warmen Getränke 😡 05.06. Tag 2 Nach der sehr kalten Nacht mit Temperatur im leichten Minusbereich springt das Womo nicht mehr an und muss überbrückt werden (10 Versuche!) Es geht zurück zum Vermieter - hier werden beide Batterien ausgetauscht! Damit funktioniert jetzt neben der Gasheizung auch wieder der Anlasser. 06.06. Tag 3 Die Handbremse löst sich nicht immer, oft sind mehrere Versuche notwendig. Außerdem haben wir blinde Passagiere im Vorratsschrank ... Ameisen haben es sich in der Kekspackung im Hängeschrank gemütlich gemacht ... 🙈
Der Abend bricht schnell heran und die Lichtstimmung verändert sich schnell. Die Luft ist kalt und klar ... man möchte ewig hier stehen und die verschneiten Bergspitzen beobachten ☺️
Die Sonne versinkt leider schon wieder hinter den Bergen und lässt das schöne Türkis verschwinden 😬
Ziemlich frech die Kleinen 😍
Unser Campingplatz liegt direkt ein Stückchen oberhalb des Sees und bietet uns vom Womo aus einen tollen Blick. Wir werden hier auch herzlich von den Gefiederten Anwohnern begrüßt ... ganz im Gegenteil zu der netten Dame an der Rezeption 🙄 ... schon fast untypisch für die netten Neuseeländer.
Wir sind an unserem heutigen Ziel angekommen. Der Lake Tekapo ist ein Gletschetsee, der im schönsten Türkis schimmert 😍 Um ihn herum wird er in dieser Jahreszeit von Bergen mit kleinen Schneespitzen gesäumt, was den Anblick noch faszinierender macht ☺️ Jetzt noch schnell zum Campingplatz und den See genießen.
Unser Ziel, der Lake Tekapo, ist nun schon fast zum Greifen nah. Trotzdem kommen wir nur langsam voran. Alles wird für einen Fotostopp genutzt ... selbst die gewöhnliche Birke am Straßen muss als Fotomodell herhalten ... macht für ihr Alter aber noch ne gute Figur ☺️
Wir haben es bald geschafft. Die sanften Hügel erheben sich rechts und links und von weitem sehen wir verschneite Bergspitzen ☺️
Wir sind nun seit einiger Zeit unterwegs ... das Wetter wird besser und unser nächstes Ziel ist der Lake Tekapo im Landesinne. Weg vom Meer und rauf in die Berge ☺️ Hier gibt es zwar keine Pinguine, dafür freuen wir uns aber auf Wanderungen in den nächsten Tagen. Vorbei geht es wieder an unzählige Weidegebiete voller Schafe, Kühe und Hirsche. Die Tiere haben zumindest zu Lebzeiten ein nettes und oftmals auch wildromantisches Dasein.
Und was tut man, wenn das Wetter schlecht und die Laune am Boden ist? Genau .... man lockt alle Möwen im Umkreis von einigen Kilometern an, recycelt die alten Brotreste und versucht die Möwen nebenbei zu fotografieren 🙈
Der nächste Morgen auf einem kostenlosen Stellplatz im Einzugsgebiet der Stadt Timaru direkt am Meer bricht langsam an. Es regnet mal und windet heftig. Kein Wetter für große Eile 😏 Das einzig Schöne ist die wunderbar türkisschimmernde Farbe des Meeres im starken Kontrast zum dunklen Himmel.

11 June 2016

Traumhafte Sonnenuntergangsstimmung außerhalb des Womos ... und erschreckende Weltuntergangsstimmung im Womo 🙈 ... das Leck hat seinen traurigen Höhepunkt erreicht 😡 ... Das Wasser tropft nun mittlerweile aus dem Womo heraus und läuft fröhlich frei innen umher. Unsere eben noch ausschweifende gute Laune verliert sich in Frust und mordlüsternde Gedanken gegenüber unserem Womo 😈 Wir versuchen mit Panzertape das Loch im Wasserschlauch unter der Spüle zu flicken. Kommen aber aufgrund der Enge nicht gut an das Leck und erzielen leider keine Besserung 😏 ... und dann klopft es auch schon an der Tür. Eine nette Dame macht uns klar, dass eine Übernachten am Katiki Point mit hoher Geldstrafe geahndet wird ... Wir machen die Schrottkarre irgendwie startklar und fahren los. Vor uns liegen noch einige Kilometer Fahrt, ein Einkauf und die Suche nach einem Schlafplätzchen.
Wir verlassen schweren Herzens die Gelbaugenpinguine, von denen es wohl nur noch 250 Brutpaare auf dem Festland der Südinsel von Neuseeland geben soll und laufen Richtung Womo.
Und was für ein Glück ... abgesehen von unseren zwei Diäthasen, die dort immer noch umherstehen, wuseln in der Bucht überall Pinguinen herum 😍 ... Manche kommen gerade aus dem Wasser, watscheln umher, bleiben stehen und putzen sich. Anderen sind bereits im Nest angekommen und tauschen Zärtlichkeiten mit ihrem Partner aus, mit dem sie ihr ganzes Leben zusammen bleiben. Und andere wiederum erfüllen die Luft mit grellen Schreilauten. Es ist ein Spektakel, dass fasziniert und das noch lange so weitergehen könnte, doch irgendwann mit zunehmender Dunkelheit ein fast schon abruptes Ende nimmt.
In der Beobachtungshütte wurde es jetzt vor lauter Besucher etwas ungemütlich und so laufen wir wieder zu unserer Stelle von heute morgen. Es wird langsam dämmrig ...
Es ist soweit ... ab 15:30-16:00 wird die Ankunft der Pinguine erwartet ..... und pünktlich kommen sie schon fast in Scharren aus dem Meer gehüpft 😍 ... Aus einer Beobachtungshütte heraus lassen sie sich schön beobachten und einwenig fotografieren, wenn auch doch noch ganz schön weit weg. Insgesamt zählen wir 12 Pinguine und weitere sind in der Vegetation oberhalb der Bucht lautstark zu hören. Denn die Pinguine hier ziehen sich in kleine Höhlen oder hingestellte Nistkäste im kleinen Regenwäldchen oberhalb der Bucht zurück.
Die Ausbeute von heute morgen ☺️ ... was für süße kleine Dinger 😍 Trotzdem sind wir noch nicht zufrieden ... und entschließen uns auch noch den Abend hier zu verbringen, denn dann kommen sie alle (bis auf unsere zwei Diäthasen ☺️) aus dem Meer gewatschelt.
Der fantastische Ausblick von unserem Frühstückstisch ☺️
Zurück bei unseren Pinguinen stehen diese wie vermutet immer noch an der gleichen Stelle. Im Gegensatz zu den Pinguinen quält uns allerdings der Hunger und daher entschließen wir zurück zum Womo für eine ausgiebige Frühstücksrunde zu gehen.
Einige Meter weiter treffen wir auch schon auf die nächsten Tiere ... Überall auf den Felsen und zum Teil auch auf dem Weg liegen große und kleine neuseeländische Seebären. Was für ein Naturparadies!!! Hier ein paar Robben-Suchbilder ☺️
Die Pinguine legen wohl heute einen Diättag ein 🙈 und haben sich bisher nicht mal einen Meter Richtung Strand bewegt. Wir entschließen uns daher den restlichen Katiki Point bei diesem umwerfenden Sonnenschein zu erkunden und verlassen unsere Pinguinen. Wir sind sicher, sie stehen nachher an der gleichen Stelle und träumen von ihrem Fischfrühstück 😂
Während wir immer noch darauf warten, dass den Pinguinen der Hunger packt und sie von ihrem Hügelchen heruntergewatschelt kommen, schwimmt in der kleinen Bucht vor uns eine Delfinschule vorbei 😍🐬😍🐬😍🐬 Auch wenn sie doch ganz schön weit weg waren, ist der Moment an diesem tollen Point mit Sonnenaufgang und Pinguinen einfach nur unfassbar magisch und wunderschön 💕💕💕
Wir sind an einer kleinen Bucht angekommen und zu unserer Freunde und auch Überraschung stehen auf den kleinen Hügel vor uns zwei Pinguine 😃 ... (Suchbild: wer kann sie sehen 😉😂) Nun warten wir gespannt, dass sie zum Meer watscheln und auf Fischfang gehen 🐧🐟 ... denn dies wäre eine wunderbare Gelegenheit die doch selbst für unsere Objektive noch sehr weit entfernten Pinguine ins Visier zu nehmen 📸
Heute sind wir wirklich richtig früh zum Katiki Point aufgebrochen ... denn auch hier soll es Pinguine geben und die netten Campingplatzbesitzer haben uns die Stelle auch wärmsten empfohlen. Hier kümmert sich eine liebe Neuseeländerin um das Wohlergehen der süßen Pinguine, stellt Hütten und Nistplätze auf, bepflanzt die Umgebung und hält die umherwimmelnden Besucher auf Abstand. Wir sind gespannt ... denn das ist nun wirklich der letzte Versuch die scheuen Gelbaugenpinguine zu sehen und bestenfalls zu fotografieren 😬 Gespannt laufen wir zum Katiki Point und genießen den Sonnenaufgang und die herrliche Lichtstimmung ☀️

10 June 2016

Was auf alle Fälle ein Segen ist, sind die leckeren Weißweine aus der Region Marlborough, die im Norden der Südinsel liegt ... Hier sind wir uns einig ... den müssen wir importieren 😜 🍾
Zurück von unseren Tripp, der leider etwas abrupt endete 😏 ... aber so ist es, wenn man einfach nur zu wenig Zeit hat, nirgends verweilen kann um vielleicht doch den richtigen Fotomoment zu erwischen und eigentlich immer schon das nächste Ziel im Auge hat. Solche mit schönen Momenten und Highlights gespickte Womo-Reise in so einer kurzen Zeit ist halt Fluch und Segen zugleich 🙈
Dieser fantastische Sonnenuntergang entschädigt die verpassten Boulder ☺️
Es wird immer mehr dämmriger ... die einsetzte Flut steigt und wir fragen uns, ob wir überhaupt noch ankommen und wenn ja die Boulder vor lauter Flut noch sichtbar sind. Es wird auch langsam nicht ganz ungefährlich, dann wenn wir von der Flut eingeschlossen werden, gibt es leider keinen Weg über den hohen Hang, sondern ziemlich kalte und nasse Füße 😁 Wir entschließen uns für die sichere Variante und treten den Heimweg an, der in der Abenddämmerung immer farbintensiver wird 📸
Boulder, die noch nicht komplett von Wind und Wetter freigelegt sind. Schaut nicht ganz ungefährlich aus darunter spazieren zu gehen 😬
Die ersten kleinen Moerakis ... Jetzt müssten aber bald mal die richtig Großen kommen 😁
Wir brechen zum Moeraki Beach auf, um bei Sonnenuntergang die runden ungewöhnlichen Steine im Sand fotografieren zu können. Unterwegs findet sich jedoch auch einiges was ein Foto wert ist und allmählich setzt schon wieder die Flut ein 😬. Der Strand ist einfach nur schön, dass Wetter perfekt und es zieht eine kleine Nebelschicht herauf, die dem Ganzen noch eine gewisse Note verleiht.
Hinter dem Campingplatz erhebt sich ein Friedhof auf dem Hügel 😳 ... aber wir stehen ja zum Glück auf der richtigen Seite 🙈
Wir haben einen sehr netten Campingplatz am Meer unweit der Moeraki Boulder gefunden, der von einem jungen Schweizer-Ehepaar geführt wird, die ausgewandert sind 🙃 Und auch das Wetter wird sonniger und wir genießen ☕️ und 🍵 in der warmen Wintersonne Neuseelands 🌞
Der Sturm hat sich gelegt .... meteorologisch betrachtet wie auch in Bezug auf das Wohnmobil ... aktuell ist alles ruhig und trocken. Der geplante Stopp auf der Otagoinsel lassen wir aufgrund dem Wetter aus und fahren heute weiter die Ostküste hinauf. Wir wollen bei den Moeraki Bouldern am Abend einen Fotostopp einlegen.
Ein Spaziergang am windigen Strand bringt Abkühlung ☺️💨
Aufgewacht ganz ohne Wecker ... denn es ist mega warm im Wohnmobil, obwohl ich schon die ganze Nacht mein kleines Fenster im Alkhofen geöffnet hatte. Während ich nun am Frühstückstisch im kurzärmligen Shirt da sitze und mein Temperaturhaushalt immer noch im roten Bereich läuft 🙈, sitzt Mika mit Daunenjacke neben mir und findet es gerade so angenehm. Ich entschließe mich zu einem kurzen Spaziergang am Strand, der gleich neben unserem nächtlichen Stellplatz anfängt. Es windet draußen extrem und ich bin guter Hoffnung, dass ich dort endlich meine Abkühlung finde ☺️

9 June 2016

Nach einer Weile kommt stellenweise wieder Nebel auf und gibt uns erneut tolle Fotomotive ☺️ ... wir kommen einfach nicht voran 🙈
Die Abenddämmerung setzt ein und taucht die Landschaft in wunderschöne Farben. Es geht nun Richtung Dunedin und der Halbinsel Otago. Dort gibt es die Möglichkeit eine Wildlifetour zu buchen und Pinguine an einem Privatstrand ungestört zu fotografieren .... soweit es sie zu der Jahreszeit dort überhaupt gibt 😬. Wir schreiben den Veranstalter an und hoffen auf schnelle Antwort.
😃😃😃 es gibt sie wirklich, die kleinen tollpatschigen 🐧🐧🐧🐧🐧 ... die Ausbeute ist zwar spärlich, denn nur einer von einer handvoll umherschwimmenden Pinguine ist auch wirklich an Land gekommen ... aber es war trotzdem ein faszinierender Moment 😍 Nun setzt aber die Dunkelheit ein und der Spaß ist leider auch schon wieder zu Ende. Es geht wieder zurück.
In der Roaring Bay angekommen ... Es führt ein kleiner Weg hinunter zu einer Beobachtungshütte und Warnschilder zeigen auf, dass der Strand ab 15 Uhr gesperrt ist. Denn ab dieser Zeit werden die Pinguine vom Fischen zurückerwartet. Wir sind also pünktlich ☺️
Wir verlassen den Nuggetpoint und begeben uns nun auf die Pinguinsuche. Ganz in der Nähe gibt es die Roaring Bay, die einpaar der süßen Exemplare beherbergen soll. Wir sind gespannt, wollen uns jedoch nach zwei vergeblichen Versuchen nicht zu viel Hoffnung machen. Aber zumindest ist schon mal das Wetter und Licht mit uns gnädig 🙃☀️ ... Vielleicht haben wir ja auch nun doch 🍀😉
Die Sonne schafft es zwar nicht immer durch die dicke Wolkendecke, aber der Leuchtturm macht trotzdem eine gute Figur ☺️
Der Weg zum Leuchtturm am Nuggetpoint
Während wir gefrühstückt haben, ist das Wetterchen tatsächlich besser geworden. Nun geht's erst mal zum Leuchtturm am Nuggetpoint und dann suchen wir Pinguine ☺️
Am Nuggetpoint angekommen verfliegt die Zuversicht. Es windet und ist einfach nur grau. Wir entschließen uns für das 2. Frühstück ☕️🧀🍌🍞🍳☺️
Wir sind endlich auf dem Weg zum Nuggetpoint ... heute haben wir uns sehr viel Zeit gelassen, denn miese Regenwolken verdunkeln den Himmel. Nun bricht weit am Horizont die Wolkendecke etwas auf und wir verfallen in helle Begeisterung 🙃 ... Wir sind sicher, heute geht noch was mit dem Wetterchen 😁☀️

8 June 2016

Es geht zum kleinen Campingplatz Hillview, der nur ein paar Kilometer von unserer morgigen Tour - dem Nuggetpoint - entfernt liegt. Auch hier soll es Pinguine geben. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei .... Und so hoffen wir, dass wir nach der Curio und Surat Bay etwas mehr 🍀 haben.
Und die einzigen zwei Seelöwen in der Bucht nehmen Reißaus als sie uns kommen sehen 😁 und huschen schnell ins Meer, wo wir ihnen nur noch beim Tauchen und Spielen hinterher schauen können. Außerdem müssen wir unser Vorhaben noch zur Cannibal Bay aufgrund der einsetzenden Flut und Dunkelheit abbrechen. Denn leider ist die Winterzeit auch in Neuseeland mit recht kurzen Tagen ausgestattet 🌙✨
Wir entdecken ganz aufgeregt schwarz-weise Vögel auf dem Felsen im Meer. Doch die Freude ist schnell verpufft ... Es sind nur Komorane (Elsterscharben), die von weiter weg und in der Abenddämmerung den Gelbaugenpinguinen doch erheblich ähneln 😏
Die Surat Bay ☀️ ... wunderschön
Ein Gruß nach Hause ☺️
Wir sind im kleinen wohlklingenden Örtchen Newhaven angekommen und wandern bei stimmungsvollem Licht zur Surat Bay, von wo aus wir auch hoffen über eine kleine Klippe zur Cannibal Bay laufen zu können. Das Wetter und Licht sind perfekt, fehlen nur noch die Pinguine und Seelöwen 🙃
Ein typisches Bild in Neuseeland: 🐏 soweit das Auge reicht. Netter Größenvergleich: es gibt ca. 4,5 Millionen Neuseeländer und ca 32 Millionen Schafe 😳
On the road
Irgendwo unterwegs die Aussicht an der Südküste von Südneuseeland genießen ☺️
Es wird alles zu einem kurzen spontanen Fotostopp genutzt ☺️ ... Der plötzlich auftretende Nebel, der in der Nacht eher einem Horrorfilm gleicht, ist tagsüber ein harmloses, aber lohnendes Fotoziel 😉📸
Es geht nach einem ausgiebigen Frühstück weiter ... Nächster Stopp: Surat und Cannibal Bay ... hier soll es neben Pinguinen auch die mächtigen Seelöwen geben 🙃
Info zur Curio Bay
Zurück auf unserem lustigen Campingplatz mit den runden bunten Duschen ... Man muss schon etwas abgehärtet sein, um hier duschen zu gehen. Denn beheizte Duschräume finden die Kiwis irgendwie uncool, auch bei 5 Grad Außentemperatur ... wir beschließen die Körperpflege auf den Abend zu verlegen 😷😑
Es geht einwenig enttäuscht zurück ... wenigstens wartet jetzt ein leckeres Frühstück auf uns bevor es weiter zur nächsten Bucht mit neuer Hoffnung auf Pinguine geht ... wir geben noch nicht komplett auf 👍😉
Ein Blick auf die Überreste des versteinerten Wäldchen, was mal hier vor über 180 Mio Jahre gestanden hat ... kaum vorstellbar!
Angekommen in der Curio Bay ... uuuuuund ... natürlich keine 🐧🙄
Wenn es überhaupt Pinguine in der Curio Bay gab, sind sie bei unserem Tempo wahrscheinlich schon in die ewigen Fischgründe herabgestiegen während wir immer noch komplett geflasht der wunderschönen Lichtstimmung hinterherjagen 🙈
Der Weg zur Curio Bay dauert eigentlich nur 5 Minuten ... außer man bleibt alle drei Meter stehen, um die fantastische Lichtstimmung einzufangen ☺️ ... dann kann daraus auch eine Stunde werden 😁
Endlich auf dem Weg zur Curio Bay ... die Lichtstimmung wird immer fantastischer ... wenn's jetzt noch 🐧 gäbe, wäre dieser Augenblick unbezahlbar ☺️😍
Morgendämmerung am Campingplatz 🌅 ... Besonders reizvoll ist immer der Nebel am Morgen ☺️
Doch bevor es zu den Pinguinen geht, schlägt das Katastrophen-Womo wieder zu 🙈 ... Toilette überflutet und Gasheizung schon wieder kaputt ... Wobei sich letztes als fast leere Gasflasche herausstellte, dass sich später leicht beheben ließ.
Da es abends schon nicht mit den Pinguine geklappt hat, haben wir uns heute morgen wieder den Wecker gestellt, um erneut an der Curio Bay zu sein. Denn Pingunine beobachten geht am besten am Abend, wenn sie zu ihren Schlafplätzen zurückkehren oder in den frühen Morgenstunden, wenn sie wieder ins Meer zu ihren Fanggründen hinabsteigen.

7 June 2016

Wir entschließen uns zu gehen, denn die Pinguine - soweit es sie überhaupt gibt - zeigen uns gerade irgendwo im pazifischen Ozean den 🖕 und denken überhaupt nicht dran uns vor die Linse zukommen. Wir genießen den Sonnenuntergang auf dem Heimweg zum Campingplatz ☀️
Und sie stehen immer noch da ohne dass sich ein einziger Pinguin gezeigt hat 😕
Neben uns sind noch weitere Touris am Strand, die bereits regungslos seit über einer Stunde in der Bay stehen und auf die Ankunft der Pinguine warten, die eigentlich ab 16 Uhr abends beginnen sollte 😟
Infos zu den Gelbaugenpinguine an der Curio Bay
Die Curio Bay ist für zwei Dinge bekannt. Das erste und für uns ausschlaggebende sind natürlich die Gelbaugenpinguine, die hier zu Hause sind ☺️ und das zweite Highlight, wenn auch für uns nicht so wichtige, ist der versteinerte Wald, der hier vor 180 Millionen Jahren stand, als Neuseeland noch Teil des Superkontinent Gondwanaland war. Vom Campingplatz sind es nur einpaar Minuten bevor man in der Bay und somit gleich auf dem versteinerten Wald steht. Das Licht und die Uhrzeit passt, um Pinguine zu beobachten und bestenfalls auch noch zu 📸 ... Stellt sich nur die Frage, ob die Pinguine sich zeigen, denn die Hochsaison für Pinguinsichtung fängt erst ab der neuen Brutsaison Ende des Winters (ca. September) an.
Endlich am nächsten Campingplatz (Curio Bay Holiday Park) angekommen, der direkt an der Curio Bay liegt und einen wunderschönen Blick aufs Meer bietet.
Kaum ist der Nebel verschwunden, offenbart sich schon wieder ein traumhafter Blick - hier auf den Mount Prospect, der sofort einen Fotostopp hervorruft ☺️☀️
Frisch geduscht und mit vollem Frischwassertank geht es weiter. Ein angedachter Fotostopp am Lake Te Anau (immerhin der zweitgrößte des ganzen Landes) verschwinden im dicken Nebel und wir wollen einfach nur raus aus dieser 🍵 😁

6 June 2016

Nach der tollen Wanderung bedarf es erst mal einer leckeren Stärkung, was natürlich bei einer Küche on board einfach ist 🍽🧀🍝🍳 und danach geht's weiter. ÜbernachtungZiel unbekannt ... wir wollen so weit fahren wie es geht, denn am nächsten Tag steht die Curio Bay mit ihren Pinguinen auf dem Programm. Leider ist es schon wieder komplett dunkel und die vor uns liegende Landschaft versinkt im Nichts 😟 zu allem Überfluss zieht auch wieder Nebel auf und mit ihm wird die Strasse feucht und unter Umständen rutschig bis glatt. Wir entschließen uns nach einer Stunde an einem netten Campingplatz mit heißer Dusche am Lake Te Anau Halt zu machen und bei einem netten Gläschen neuseeländischem Wein, den Tag ausklingen zu lassen 🍷
Der Abstieg ... leider schon in der Abenddämmerung 🌙
Angekommen ... gerade noch rechtzeitig, um das schönste Licht von ganzen Tag zu genießen ☺️☀️
Aber es geht immer noch etwas höher ... auch 400 Höhenmeter dauern ihre Zeit ...
Wir haben die Baumgrenze erreicht und genießen nun den herrlichen Blick auf die umliegenden Berge.
Unser Bewegungsdrang schreit nach einer Wanderung und so entschließen wir uns den Key Summit Track zu laufen. Eine kleine 7km Wanderung, die einen herrlichen Blick verspricht. Doch bevor wir diesen Blick genießen können, geht es durch einen verwunschenen gemäßigten Regenwald 😍
Weiter geht's ... doch so wirklich weit kommen wir nicht, als sich der nächste Fotostopp bei toller Aussicht mit fantastischen Lichtverhältnissen offenbart ☺️
Es geht jetzt leider wieder weiter, denn nun geht's Richtung Süden, wo die seltenste Pinguinenart der 🌍 - die Gelbaugenpinguine 🐧 - zu Hause sind. Aber zuvor müssen wir wieder die Milford Road zurück und legen unfreiwillig eine kurze Rast am Homertunnel ein, der nur von einer Seite befahren werden kann. Also warten wir auf grün und genießen nebenbei die Aussicht ☺️ ...
Faszinierender Blick bei strahlendem Sonnenschein 😍 ... und das in einem Gebiet, dass zu den regenreichsten der Welt gehört, keine Selbstverständlichkeit 😬
Kleine Wanderung entlang dem Fjord und durch den immergrünen Regenwald 🌳
Einfach die Natur mit den fremdartigen, aber wohlklingenden Vogelstimmen genießen ☺️
Ein Traum 😍 ... wo Fjordland und Eis auf Palmen und gemäßigten Regenwald treffen.
Endlich am Milford Sound angelangt ... einer der Highlights von Neuseeland. Es handelt sich hierbei um eine Fjordlandschaft, dass zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört und während der Gletscherbewegungen der letzten Eiszeit entstand. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak mit fast 1.700m. Hierhin gelangt man nur über die 119 km lange Milford Road, welche zu einer der schönsten Roads der Welt gehört.
Heute gabs trotz Urlaub einen ⏰ ... denn wir wollen ganz früh am Morgen am Milford Sound zum 📸 sein

5 June 2016

Wir haben es geschafft ... zwar teilweise im Schneckentempo, aber Sicherheit geht ja vor, und sind auf einen herrlichen Campingplatz, der Milford Sound Lounge, angekommen, der nur wenige Meter vom eigentlichen Höhepunkt entfernt liegt. Den gibt's aber erst morgen ☺️ Jetzt heißt es erstmal die erste Dusche seit drei Tagen genießen 🙈 ... dann lecker kochen und ein neuseeländischen Sparkling Rose genießen 🍾 ... Sowas von verdient 😂
Leider bricht langsam die Nacht über uns herein, denn auch in Neuseeland sind die Wintertage recht kurz. Und mit der Nacht kommt auch hier der Nebel angekrochen und lauter Hinweise auf Black Ice ... also Eis auf der Straße, dass genauso dunkel und daher noch schlechter bis gar nicht auf dem Asphalt zu sehen ist und unser Ziel ist noch einpaar Kilometer Sepentinstrasse entfernt 😬🙈
In Neuseeland geht es gerade vom Herbst in den Winter über ... Zum Teil leuchten die Bäume, welche noch nicht komplett das Laub verloren haben, in den herrlichsten Herbstfarben, während der erste Schnee die Bergspitzen bedeckt 😍
Traumhaft ☀️
Erster Fotostopp auf unseren Weg ist nochmal der Lake Wakatipu im strahlenden Sonnenschein ☀️ Der Lake ist der zweitgrößte See auf der Südinsel, aber mit 80km Länge der längste des ganzen Landes.
Das Abenteuer kann hoffentlich endlich beginnen 👍☺️ ... Auf geht's von der Vermietstation Richtung Milford Sound
Beide Barterien gewechselt und alles funktioniert wieder hervorragend. Und das sonntags innerhalb einer Stunde! 👏
Zurück zum Ausgangspunkt in der Vermietstation in Queenstown. Zum Glück waren wir am Ankunftstag nicht zu weit gefahren. Unsere Pröblemchen mit Gas, Kälte und Batterie findet zumindest Gehör und man schickt einen Mechaniker zum Wohnmobil 👍
Und während kleine süße Nebelwölkchen an der Bergkette des Lake Wakatipu vorbeiziehen, sind es die Unheil versprechenden "Gewitterwolken" über unser Wohnmobil noch lange nicht 😬 Der Schock wartet bei Abfahrt ... der Karren springt einfach nicht an! Zum Glück gibt es einen eingefleischten Kiwi, der uns mit einer Überbrückung weiterhelfen mag. Doch auch das ist nicht so einfach. Denn die Autobatterie ist erstmal nicht auffindbar 🙈 und als wir dieses Problem gelöst hatten, dauerte es 10 lange Versuche bis der Motor wieder lief! Autopannen am Anfang großer Reisen scheinen wohl dazu zu gehören 🙈🙈🙈 Nun geht's erstmal zur Vermietstation zurück 😡 ...
Die Sonne geht langsam in Neuseeland auf und gibt Hoffnung auf einen schönen sonnigen (und hoffentlich warmen) Tag 😊👍
Wir haben die erste Nacht in Neuseeland überlebt ... und das im wahrsten Sinne des Wortes ... Keine Gasheizung bei minus 2 Grad in der Nacht 😳 ... kein Strom in der Nähe ... keine Hotline verfügbar 🙈 Aber wir haben es überstanden und genießen nun die Aussicht von unserem Stellplatz - direkt am Lake Wakatipu. Allerdings wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts von unserer zweiten Überraschung 🙈😡🙄

4 June 2016

Es geht nun zum nächsten Supermarkt ... New World wird später unser Liebling werden und im Anschluss noch 40km Fahrt, um unsere erste Übernachtungsmöglichkeit am Lake Wakatipu anzusteuern.
Wir haben es noch rechtzeitig geschafft das Womo abzuholen. Allerdings haben die freundlichen Mitarbeiter der Vermietstation keine Lust mehr uns eine ordentliche Einweisung zu geben, da wir zu spät sind. Wir bekommen den Schlüssel in die Hand gedrückt und man wünscht uns einen schönen Urlaub. Wie süffisant dich das im Nachgang betrachtet anhört, wird sich leider bald zeigen. 😬🙈
Angekommen ... nach 33h Anreise ... zwei Zwischenlandungen in Dubai und Sydney ... 18.700 km Flug ... kaum Schlaf und Essen ... 5 Sicherheitschecks, Sprengstoffkontrolle, Leibesvisitation und kompletter Durchsuchung sämtlicher Taschen 🙄🙈 ... Geschafft 🍾
Gelandet bei Traumwetter ☺️ ... im beschaulichen Queenstown - einer Kleinstadt im Süden der Südinsel.
Im Landeanflug 🙃
Erster Blick auf NZ
Der erste Blick auf Neuseeland 😍 ... Was für eine Entschädigung für die stressige Anreise!
Das Wetter bessert sich je mehr wir Richtung Neuseeland kommen 😀
Voraussichtliche Ankunftszeit: 03:28 pm ... Wenn wir uns beeilen sollten wir doch noch unser Wohnmobil bekommen ... Vorausgesetzt wir überleben die heftigen Turbulenzen, denn die kleine Maschine wird ordentlich durchgeschüttelt 😁
Vor 1h wäre eigentlich Boarding Time nach Queenstown gewesen, was aber wegen dem Regen sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist. Jetzt warten wir übermüdet darauf, dass es endlich losgeht. Blöderweiser müssen wir gleich nach Ankunft in Queenstown unser Wohnmobil abholen, da es sonst zu spät wird. Schaut aber eher nach einer ungeplanten Übernachtung in Queenstown aus 👿
Gelandet in Sydney 🛬 und einmal leicht bei 🌧💦 auf dem Rollfeld umhergerutscht 🙈 ... Jetzt erstmal nach 14h eingepfercht im Flieger Bewegung 🏋🏻

3 June 2016

Enge, Kindergeschrei rund um die Uhr und lauter kranke Menschen um uns herum 😬 ... Wir sitzen jetzt seit 11 Stunden im Flieger und haben noch fast drei Stunden vor uns ... Es ist gar nicht mal so einfach ans andere Ende der Welt zukommen 🙈
Herrlich ... Bereits der 2. Flug von Emirates und das 2. Mal, dass es nur 🍗🍖 und 🐟 gibt. Toll so ne unfreiwillige Diät 🙄
Nach dem sich der Stau auf dem Rollfeld aufgelöst hat, sind wir endlich in der Luft 😁 ... Eine Stunde später als geplant ... Und ab jetzt sind es fast 14h non-stop 🙈 ... Mit insgesamt über 12.000 Kilometer ... Nächster Halt: Sydney
Sitzen in der nächsten Maschine und warten auf den Start
Endlich Kaffee 😊
Zwischenlandung in Dubai ... Zerzaust, müde und voller Freude auf den richtig großen Flug bis Sydney 😏🙈

2 June 2016

Und ab geht's in die Luft 🚀 ... 4.850km ... 6h ... 1. Stopp: Dubai
Boardkarte erhalten ... Jetzt wird's ernst ☺️ ... Geplanter Abflug: 22:20
Mit der persönlicher Taxifahrerin zum Flughafen 😍 Danke Bine 😘

28 May 2016

Coming soon ☺️