Around The World · 83 Days · 42 Moments · April 2018

3 Months, 3 Countries


21 July 2018

Die letzten 3 Tage des augesedehnten Urlaubs habe ich in Jakarta verbracht. Es fühlt sich immer ein bisschen wie nach Hause kommen an und die gesamte Familie von Iwi macht auch alles dafür. Hauptsächlich haben wir gegessen und Leute getroffen. Ein bisschen Sightseeing in Jakarta gemacht, aber zusammenfassend trifft die Collage wohl am Besten worum es ging. Ich bin nach wie vor sehr gerne hier. Auch wenn Indonesien zu bereisen mitunter anstrengend, aufreibend und frustrierend sein kann, in Jakarta wird es plötzlich sehr einfach. Es waren unglaublich tolle 12 Wochen. Die Zeit mit meiner Mum in den USA war wunderschön, alleine in Kolumbien war sehr aufregend und mit Jakob durch Indonesien tauchen einfach nur beeindruckend. Ab Montag beginnt wieder der Alltag 😊

17 July 2018

Der letzte Stop, bevor wir nach Jakarta gehen, ist Bitung bzw. ein Dive Resort direkt vor der Insel Lembeh. Die Ecke ist vor allem für Muck Diving - klitzekleine Lebewesen - bekannt und wir haben festgestellt, wir sind eher fürs Gröbere. So Fischschwärme, Mantas, Schildkröten und Berge an Korallen, statt im Sand nach Schnecken und Würmer buddeln. Deshalb haben wir uns am anderen Tag der Minahasa Kultur gewidmet, die im Norden Sulawesis nach wie vor besteht. Die Minahaser waren die rechte Hand der Holländer und hatten sehr früh eine ausprägte Bildungsinfrastruktr. Es herrscht der christliche Glauben vor und ausgeprägte Kulturen.(ein Friedhof von vor knapp 2000Jahren) Bei den Delikatessen habe ich die Bilder der Hunde!!! weggelassen, auch sonst konnten wir uns hier zurückhalten. Neben eines Buddhatempels und dem Rohbau eines typischen Hauses, haben wir noch eine riesen Christus-Statue in Manado gesehen. Der Trip durch Indonesien hat einen interessanten kulturellen Abschluss gefunden.

14 July 2018

Der Weg von Wangi Wangi (Wakatobi) nach Manado bestand aus “nur”3 Flügen - vom Süden Sulawesis in den Norden - und wir haben es in einem Tag geschafft. In Manado hatten wir ein Stück außerhalb der Stadt ein schönes Dive Resort gebucht - LumbaLumba - von einem holländischen Ehepaar geführt und mit super nettem Personal. Vor Manado liegt Bunaken, eine Insel, die seit vielen Jahren zu den besten Tauchspots der Welt zählt. Vor 8 Jahren war ich bereits dort zum Schnorcheln. Aber das ist nicht mit Tauchen zu vergleichen. Bekannt ist der Spot vor allem für seine Wall Dives, wo man entlang eines in die Tiefe fallenden Riffs taucht. Nach 3 Nächten haben wir uns per local Bus (Angkot) auf dem Weg in die Stadt gemacht und das indonesische Uber - GRAB - genutzt, um nach Lembeh zu kommen.

11 July 2018

Die letzten sechs Tage haben wir auf Wakatobi verbracht. Der Name setzt sich aus den vier größten Inseln zusammen - Wangi Wangi, Kaletupa, Tomia und Binongko. Jeweils die erste und letzte Nacht war auf Wangi Wangi dazwischen haben wir vier Nächte bei Dr. Yudi auf Tomia geschlafen. Unten auf dem ersten Bild das größte Haus am Strand ist sein neu gebautes Homestay. Mit ihm waren wir 2 Tage mit je 3 Tauchgängen tauchen und dank Arzttätigkeit kennt ihn jeder. Das hat, nachdem einer unserer beiden Scooter kaputt gegangen ist, ebenfalls geholfen. Spannende Bootsfahrten und leckeres Essen waren inklusive 😉Heute am letzten Tag auf Wangi Wangi haben wir das Dorf Mola der Bajo People besucht. Wasser Nomaden, die sich irgendwann mal niedergelassen haben. Viele Kids die Fotos wollten und viel Lächeln und Lachen waren an dem Tag angesagt. Morgen gehen die 3 Flüge nach Manado, was einer weniger ist, als von Labuan Bajo hierher 😎

3 July 2018

Erholt und tiefentspannt sind wir in die zweite Runde Labuan Bajo gestartet. Diesmal mit Tauchen. Videos haben die meisten bereits gesehen. Jakob hatte nach dem Verlust seiner von mir in Kolumbien versenkten Kamera, beschlossen mit einer GoPro ausgestattet anzureisen und so haben wir atemberaubende Aufnahmen von unter dem Meer... Über Wasser hatten wir mit der Tauchbase und den Mittauchern ebenfalls eine Menge Spaß und sind nach 2 Tagen tauchen noch zu den berühmten Komodo Waranen auf die Insel gefahren. Zum Abschluss des Tages haben wir uns an einem bilderbuch Strand entspannt. Leider ist der Ausflug zu dem bekanntesten Aussichtspunkt von Flores wetterbedingt ausgefallen, das war war aber ein adäquater Ersatz. Das Tauchen hier werden wir wohl nie vergessen. Besonders die Mantas und Schildkröten... 😍

29 June 2018

Endlich am ersten Ziel in Indonesien angekommen “Labuan Bajo” auf Flores, hat mich die Erkältung, die sich seit Hongkong angekündigt hatte, endgültig erwischt und an Tauchen war vorerst nicht zu denken. Nach einer Nacht im eigtl. sehr schönen La Boheme Bajo Hostel, aber der ernüchternden Erfahrung bzgl Lärm (2 Moscheen in direkter Nachbarschaft, Autos, Hupen, Schiffshörner etc.) und vor allem Dreck und Gestank in dem Küstenörtchen, das aktuell am Tourismus Boom zu ersticken droht, haben wir beschlossen mich auf einer kleinen Insel auszukurieren. Der Bungalow, Strand und vor allem das Hausriff, das Jakob 4 Tage durchschnorchelt hat, waren die perfekte Erholung vom ersten Schock und der Erkältung und so konnten wir danach Labuan Bajo Teil 2 gestärkt und tiefenentspannt angehen.

27 June 2018

Kurzer Zwischenstop in Jakarta für eine Nacht. Am Ende der 3 Monate wird die Reise mit Jakarta und dem Besuch der Leute abgeschlossen, aber fürs erste gabs mein Lieblingsfrühstück Bubur Ayam (herzhaftes Porridge mit Hühnchen) und Fußball kucken mit Bintang in der Lobby - noch vor der bitteren Niederlage...

25 June 2018

Der Hashtag Female Solo Traveler wird nicht mehr benutzt, denn von jetzt an reisen wir zu zweit. Da wir beide noch nie in Hongkong waren und die Stadt unbedingt sehen wollten, war das unser Treffpunkt zwischen Europa und Amerika. Ich habe mal wieder die Dimensionen des Pazifik unterschätzt und nach nur knapp 15h bin ich von LA (1 Nacht Zwischenstop) in Hongkong gelandet. Die Stadt ist super surreal. So etwas zwischen Tokio und einem verruchten, alten China Splatter Movie, wo nachts Nebel und Neonlichter überall aufziehen. Aber gleichzeitig auch faszinierend. Für den kurzen Aufenthalt haben wir eine Menge gesehen, ungeschlagen sind die Lichter bei Nacht auf die Hongkong Bay. Und aberwitzige Trams, die mich an den verrückten Bus aus Harry Potter erinnerten. Bambus Gerüste an den riesigen Gebäuden und eine Mischung aus Zerfall und Glaspalast. Streetart, alte Tempel, tolles Essen und Nagelstudios haben wir auch noch untergebracht 😬

21 June 2018

Der Abschluss der Kolumbien Reise ist in Bogota für mich. Die Hauptstadt des Landes ist primär eine Großstadt und sekundär eine Spielwiesi für Streetart. Viele politische Botschafteb oder einfach farbenreiche Kunstformen findet man in der ganzen Stadt an den Hauswänden. Wenn der Eigentümer des Hauses und die Stadt eine Genehmigung ausstellt, letzteres wird meist gewährt wenn der Eigentümer zugesimmt hatte, ist das Sprayen auch legal. Hierfür musste vor einigen Jahren erst ein schreckliches Schicksal einem kleinen Jungen zustoßen, gefolgt von Aufständen wg. Des Todes des Jungen, damit die Regelung entstehen konnte. Dem Jungen sind viele Grafities gewidmet. Zum Schluss: Kolumbien ist ein atemberaubendes Land, so Vielseitig und unglaublich tolle Menschen. Ich bin jetzt ein großer Fan!

20 June 2018

Die Zona di Cafetera oder Eje de Cafetero - Kolumbiens Kaffee Anbaugebiet - war meine vorletzte Station in dem wundervollen Land. Die Landschaft ist unglaublich beeindruckend und im Cocora Calley gibt es die höchsten Palmen. Neben super leckeren Kaffee findet man hier auch eine Menge super netter Menschen - einheimische und andere Reisende. Starbucks ist dann erst mal für Kaffee gestrichen- für immer 😉

17 June 2018

Medellín hat sich von der einst gewaltätigsten Stadt der Welt in eine pulsierende Großstadt verwandelt. Die Geschichte besteht aber nicht nur aus der blutigen Drogenzeit, sondern ist so viel vielseitiger und älter, was unser Tourguide (der hat übrigens das Foto gemacht - der Typ mit dem Stock dachte er würde sich gut im Bild machen) mehrfach betont hat. Leider hatte ich nur zwei Nächte eingeplant und so bin ich betrübt vom Fußballspiel (Anpfiff war bei uns 10:00 Uhr) nach Guatapé 2h entfernt von Medellín aufgebrochen. Hab den Stein erklommen und eine wunderbare Aussicht genossen. Und viele neue wundervolle Leute im Hostel und drum herum kennengelernt.

13 June 2018

Providencia ist ein absoluter Karibik Traum, im Gegensatz zu San Andres. Und es gibt Haie, haufenweise Riffhaie. Alle sehr entspannt - ich zu Beginn weniger, aber nachdem sie wirklich kein Interesse an der eigenen Anwesenheit hatten, sind sie einfach nur faszinierend. Die anderen Mitbewohner ebenfalls. Das sind aber wohl die letzten Unterwasserfotos, weil die Schnur der Kamera beim Auftauchen gerissen ist und ich es zu spät bemerkt hatte 😔 mein Tauch Guide hatte dafür sehr kreative Arten ab- und aufzutauchen. Kreativ und vor allem abentuerlich war sowohl die Anreise mit dem Flieger als auch der Rückweg mit dem Katamaran und den riesen Wellen in der Karibik - in mir steckt vielleicht doch eine Piratin, denn ich hab weder Tüte noch Tablette gebraucht, im Gegensatz zu den meisten anderen Touris 🙈 Beim Bild aus dem Flieger aus San Andres kann man die unglaublichen Farben des Wassers und Riffe sehen und ein paar neue Freunde gabs auch, menschliche und tierische 😉

9 June 2018

San Andres - Karibische Insel - Tauchen, am Strand abhängen und chillen. Meine Hauptbeschäftigung der letzten Tage. San Andres und Providencia (wohin ich morgen für die nächsten 4 Tage gehe) wurden von Kolumbien annektiert. Das karibische Flair ist überal spürbar. Englisch exisitiert noch immer neben Kolumbianisch und die Raizal (San Andres Rastafari) bemühen sich stark die Kultur zu erhalten, nachdem viele Kolumbianer wg des Tourismus auf die Insel gekommen sind und sie sich deshalb in der Minderheit befinden. Leider ist eine sehr unnatürliche Form des Tourismus entstanden, also wenig mit der Natur verträglich. So hoffe ich auf etwas mehr Umweltbewusstsein auf Providencia - und besseres Wetter-> auf den beiden Fotos war mal kurz Sonne da. Durch das stürmische Wetter ist dafür der Geysir aktiv. Hab eine riesen Dusche abbekommen und zur Stärkung einen Piña Colada, bei dem ich mir lange unsicher war, ob nicht Drogen reingemischt wurden. Bin mir inzwischen fast sicher, dass nicht 😉

6 June 2018

Nach einem kurzen Zwischenstop in Barranquilla am Wochenende, damit mir Joaquin das richtige Nachtleben dort zeigen konnte, habe ich dann Anfang der Woche meinen Advanced Taucher in Santa Marta mit 5 Tauchgängen Mo-Di absolviert. Der Nachttauchgang war sicher das beeindruckendste. Zwischen den Tauchgängen wurde am ‘Kiosk’ der Tauchschule in einer kleinen Bucht entspannt, inklusive Haustier-Leguane. Dienstag Abend bin ich dann Richtung Dschungel, wo ich in einem der best bewertetsten Hostels Südamerika verbracht habe. Man kann dort in Hängematten schlafen und alles ist sehr naturbelassen - auch die Moskitos 😉 Mittwoch war dann wandern im Tayrona Nationalpark mit seinen traumhaften Stränden angesagt. Kurioses auf der Reise: Fernsehtransport im Bus, überhaupt ist er ein wichtiger Alltagsgegenstand - Telenovelas überall und jeder singt ständig und überall 😊

2 June 2018

Die letzten Tage habe ich in Cartagena und im Parque National de Islas del Rosario verbracht. Gehört zu den meist besuchten Orten Kolumbiens - völlig zu Recht. Die Stadt mit ihren farbenfrohen Kolonialstilhäusern ist super lebendig. Überall Musik, Essen, die Leute sind draußen, trotz Indonesischer Schwüle (weit über 90% Luftfeuchtigkeit - perfekte Einstimmung 😉) Endlich wieder tauchen und wieviel mehr es hier unter Wasser gibt... die Bilder sind allerdings vom Schnorcheln. Eine Nacht hab ich auf einer der Inseln verbracht inklusive Abenteuer Bootsfahrt. Offizielle Shuttle sind nicht mehr gefahren. Die Collage ist beim ‘Tanken’ des Bootes entstanden. Krasser Gegensatz! Nur der Fahrer und ich allein. Parallel zur Fahrt (1h) ist ein riiiesen Unwetter aufgezogen. Haben es gerade so geschafft. Unglaublich wie sich die Stimmung auf dem Meer bei einem Sturm ändert. Die Farbe des Wassers, die Atmosphäre und der Wellengang... aber ging alles gut. Viele neue, tolle Leute gab es noch dazu 🤗

29 May 2018

Am Montag Nacht bin ich - nach einem Stopover in Panama City - gut in Barranquilla (wo Shakira und Sofía Vergara herkommen) in Kolumbien gelandet. Auf dem Flug hab ich einen Professor für Migration von der UCLA kennengelernt, dessen Familie ist damals aus Kolumbien wg Pablo Escobar geflohen. Sein Vater sollte für Pablo Esobar als Pharmazeut Drogen produzieren und die Schwester wurde zur Erpressung entführt - Narcos lässt grüßen. Er wurde von seiner Familie am Flughafen abgeholt und weil sie ganz in der Nähe von meinem Hotel wohnen, haben sie mich mitgenommen. Der Süden Barranquillas ist etwas unsicher und dort ist der Flughafen... Den Dienstag habe ich dann mit Joaquin verbracht. Mit ihm habe ich mir fast ein halbes Jahr in Stuttgart im Praktikum das Büro geteilt. Nach über 10 Jahren gab es viel zu erzählen und wir haben den ganen Tag hauptsächlich geredet und gegessen 😊 Heute gehts weiter nach Cartagena. Ich finde das Land und vor allem die Leute jetzt schon suuuuper!

27 May 2018

Ein toller Abschluss der letzten 4 Wochen in New York City. Dank Verspätung des Fliegers in Tulsa hätten wir beinahe den Anschlussflug in Dallas verpasst und wurden auf einen späteren Flug statt nach La Guardia nach Newark umgebucht. Ankunft 00:30 Uhr im Hotel in der City. Trotz Regen zwischendurch haben wir am Sonntagmorgen dann am Timesquare durch einen „very good move“ (was ich niemals in der Schweiz machen würde - Cutting the line) Tickets für „Kinky Boots“ ergattert und ein wunderbares Musical am Broadway gesehen, sind durch den Highline Park geschlendert, waren im Chelsea Market und haben bei einem Spaziergang am Abend am Flatiron Building vorbei auf der Rooftop Terrasse an der 5th Avenue den Ausblick genossen. Der Rundumblick vom ersten Bild ist von unserer Hotelterrasse - Einfach Tiptop!

25 May 2018

Entspannung mit und bei den Ashbaugh’s in Bixby bei Tulsa/Oklahoma. “Uncle” Phil hat uns sogar zu einem richtigen Southern Breakfast eingeladen. Ich war mit Harry, Leah und den Nachbarn Downtown Tulsa auf der Piste - erst ein Bierchen in einer ‘deutschen’ Kneipe, dann Hipster Bar und statt Döner gabs Tacos und Quesadillas als Kater Konter. Ein RICHTIGES Steak hat uns Harry ebenfalls gegrillt. Ozzy hatte, nachdem er Elfriede und mein Frühstück vom Blech genascht hatte, den Unschulds-Schuldig-Blick aufgesetzt und für dt. Biernachschub ist im Liquor Store immer gesorgt. Sehr schöne und viel zu wenige Tage haben wir mit der Familie verbringen dürfen.

23 May 2018

Gestern haben wir Schwester Rita in ihrem Kloster in Norfolk besucht. Wir waren ziemlich genau 24h unterwegs. Ca 18h davon auf der Straße. 1050 Meilen (1700km) habe ich mir mit Helga geteilt. Im Kloster wurden wir von allen wahnsinnig nett empfangen. Die Priorin, Sr. Rosann, hat uns das gesamte Kloster inkl. Gärten mit dem Pfad des Lichts und ihrem Spirituality Center gezeigt. Seit sie die Krankenhäuser und Altenheime verkauft haben, fokussieren sie sich vermehrt auf Einkehr und spirituelle Kurse (auch Tai-Chi). Mittagessen und Mittagsgebet in der Kapelle inklusive - hier hat mich die Priorin während des Betens zum Balkon hochgenommen, damit ich ein Foto von allen machen kann. Einen ganz tollen Tag mit viel Austausch, interessanten Geschichten von Missionen überall auf der Welt und sehr viel Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit haben wir erlebt.

21 May 2018

Bevor wir nun zu den Ashbaughs nach Tulsa/Oklahoma fliegen, haben wir noch 2 Nächte San Francisco genossen und Chako, eine Freundin aus Japan, getroffen, mit der ich es regelmäßig schaffe, dass wir uns irgendwo auf dieser Welt treffen. Einen offenen Touri-Punkt hatten wir beim ersten Mal SF nicht geschafft: Lombard Street mit der Blumenpracht. Dort ist es so steil, dass die Stadt die einzige Kurvenlösung bei einer Steigung gebaut hatte. Auf dem letzten Bild eine Auswahl von der absolut gegensätzlichen Seite der Stadt und das ist nicht in den Randgebieten. San Francisco hat ein riesen Obdachlosen und Drogen Problem auf den Straßen. Manchmal sieht es aus als lägen dort Müllbeutel, dabei sind es gerade am spätereren Abend oder frühen Morgen überall Menschen in Mülltüten und Decken eingehüllt. Von der akuten Verschlimmerung der Lage hatte ich bereits gehört, das Ausmaß hat mich trotzdem getroffen.
Samstag/Sonntag haben wir zum Abschluss des Roadtrips einen Abstecher in das Weinland Sonoma gemacht. Es soll etwas authentischer und nicht so kommerzialisiert sein wie Napa Valley, obwohl direkt nebenan. Unser erstes Weingut hatte einen Merchandising Shop 😉 man kann bei allen Weingütern dem Wineclub beitreten, unterstützt sie somit und erhält Einladungen und Wein zum Vorzugspreis - so viel zum Thema Kommerzialisierung. Dennoch sehr spannend zu sehen, wie der Wein angebaut wird bei einer Tour durch die Weinberge vom Traktor gezogen. Passend zur royal wedding waren wir in einem Hotel in Windsor (wine country) und in Sonoma hatte das royal wedding Fieber auch zugeschlagen, wie in den ganzen USA. Sonoma Town ist ein sehr schönes, kleines Städtchen. Der Tag wurde nur durch eine “kleine” Parkbeule, die mir wohl jnd im Hotel verpasst hatte getrübt. Glücklicherweise hatte ich darauf geachtet, dass die Versicherung für Diebstahl und Parkschäden ohne Selbstanteil inkludiert war...also alles ok

18 May 2018

Vriginia City - der Spiel- und teilweise Drehort von Bonanza war ganz positiv überraschend einfach toll. Neben Spaß beim Verkleiden und Fotografieren, haben wir wunderschön erhaltene Fassaden, witzige Shops, die haunted Silverqueen - deren Kleid aus 3261 Silbermünzen aus der lokalen Miene besteht - die Cowboy Version von Käthe Wohlfahrt, ein paar echte Cowboys (Gassi gehend mit dem Schwein Pepper...) stillgelegte Gold- und Silbermienen und zum Schluss die noch eingeschneite Sierra Nevada und passend dazu Rinderherden gesehen.

17 May 2018

3 Tage Erholung am Lake Tahoe. Nachdem die Wettervorhersage für Sequioa (1-3 Grad) und Yosemite (Schneefall) so schlecht ausgefallen ist, haben wir beschlossen uns am Lake Tahoe in einem großen Appartment mit wahnsinns Aussicht ein bisschen Erholung zu gönnen. Die war nach bereits 3000 Meilen (ca. 4800km) auch nötig. Dennoch befinden wir uns ganz knapp an der Schneegrenze. Der See selbst liegt schon auf 1900m, aber es ist wunderschön hier.

15 May 2018

Die vermeintliche Einöde der Wüste im Death Valley, die gar nicht so einödig ist. Dank Temperaturabfall im gesamten Südwesten war es tatsächlich erträglich. Beeindruckend waren die Sandsteinformationen auch bei ca. 35Grad. Eine nicht enden wollende Straße (nach Vorne und nach Hinten) und wir haben tatsächlich einen einsamen Coyoten gesehen.

14 May 2018

Valley of Fire - wieder andere, interessante Gesteinsformationen, so langsam wird es wirklich heiß (91 Grad F = ca. 33 Grad C - ich werde zur Umrechnungsexpertin😉mph -> kmh; meilen -> km; Fuß -> Meter und Temperatur) eine Mini-Hikingtour habe ich fix zur Fire Wave unternommen und ein faszinierendes Schauspiel mit Licht und Gesteinsfarben gesehen. Die Tiere werden ebenfalls größer und es gab nur Wüsten Reptilien oder große Vierbeiner.

13 May 2018

Selbstverständlich sieht es auch im Zion Nationalpark, der ebenfalls ein Slot Canyon ist, völlig anders aus als in den bisherigen. Ein Kletterparadies! Für einen Wanderweg stapft man durchs Wasser, um in die engen Schluchten zu gelangen - wir haben es bei einer kleinen Runde belassen und uns für unsere Nüsse von den Eichhörnchen anbetteln lassen. (Gab natürlich nix, 250$ Strafe fürs Füttern...)

12 May 2018

Und wenn Du denkst Du hast bereits alle Gesteinsformationen und Canyon Formen, die ein Land bieten kann, gesehen, kommt der Bryce Canyon mit seinen „Hoodoos“ um die Ecke. Er liegt auf einer Höhe von bis zu 2.700m und ist überraschend grün und baumhaltig 🌲 Eine Übernachtung in einer kleinen, gemütlichen Blockhütte gabs noch dazu.

11 May 2018

Traumhaftes Lichtspiel im Antelope Canyon. Man kann nur mit geführten Touren der Navajos hinein. Mit ein bisschen Fantasie entdeckt man: Den Hai, ein Gesicht, ein Herz und einen kletternden Bären.
Horseshoe Bend ist nur ein kleiner Aussichtspunkt, völlig überlaufen und wirklich nicht ungefährlich an der Kante - diese Woche ist einer beim Fotografieren hinuntergestürzt. Dennoch sehr abgefahren, wie sich der Fluss und die Schlucht gebildet haben.
Das Hotel hieß „The View“ und den Ausblick gabs vom Balkon. Bekannt aus vielen Western und live noch beeindruckender. Sonnenaufgang, tagsüber und Sonnenuntergang - alles war dabei. Der Sonnenuntergang war bisher auch der berindruckenste. Das Hotel wird von den Navajos geführt und entsprechend war das Essen, suuuper lecker. Leider fand mein Magen das nur bedingt und so habe ich einen Tag aussetzen müssen. Wir sind am Mittag noch weitergefahren, aber der Tag fand auf dem Zimmer statt. Heute (11.05.) gehts wieder weiter mit Programm.

9 May 2018

Sedona - hat jährlich 4 Mio Touristen und ist als New Age Mekka bekannt geworden, waren dennoch in einer katholischen Kirche (sehr modern-chapel of the holy cross) mit einem sagenhaften Ausblick. Wäsche wurde langsam auch dringend, ganz typischer Waschsalon.

7 May 2018

GRAND CANYON - WOW. Von Sonnenaufgang bis -untergang, mit Heliflug und das war einfach MEGA. Und auch sonst mega. Nach ca. 1000000 Bildern aussortiert, sind immer noch zu viele übrig 😬
Am Montag gings nach dem Outlet in Las Vegas - SHOPPING 🤪 - am Hoover Damm vorbei Richtung Grand Canyon. Riiieessig und das schon in den 1930ern erbaut. Seit einiger Zeit gibt es akute Wasserprobleme (siehe Bild oben) dabei würde die Stromversorgung für 20 Mio abreissen... auch für Vegas
Vegas Baby - völlig verrückte Stadt unvorstellbaren Ausmaßes. Wahnsinns Aussicht im Bellagio auf die bekannten Wasserspiele, Ausgehen mit Mum, farbenfroher Hotelinnenbereich, beeindruckende Cirque du soleil „Michael Jackson One“ Show und 40$ im Casino gewonnen 💪🏻 Und nicht zu vergessen: 2 Nächte an einem Ort = Erholung 😉

5 May 2018

Joshua Tree Nationalpark - unzählige witzige Yucca Palmen (Joshua Trees) und interessante Gesteinsformationen, sportlich wars auch ein bisschen, tolle Pflanzen und Tierchen und durch die Wüste auf der Route 66 nach Vegas 🚙💨💨💨

4 May 2018

Ein paar Haken auf der Pflichtprogrammliste setzen können. Am Santa Monica Pier gabs selbst mitgebrachtes Mittagessen und am Walk of Fame die Besten der Besten entdeckt. Inzwischen sind wir im Yucca Valley angekommen. Siehe Stau auf Google-Maps. Ca. 120 Meilen in gut 4h 🙈 das war auch Teil des Programms: LA Stau 😉

3 May 2018

Gestern konnten wir uns doch noch von Carmel losreissen und sind Big Sur entlanggefahren. Dank Strassensperre mega abenteuerlich nach Santa Barbara gekommen und auf dem Weg interessante Rebstöcke begutachtet. Santa Barbara sieht aus wie ein sehr sauberes Mexiko, inklusive witziger Joga Klassen 😊
Kommt davon wenn man beim Morgenlauf “Hans-Guck-In-Die-Luft” macht. Immerhin hab ich beim Gehen zurück noch ganz hinreißende Häuschen mit viel Natur entdeckt 🙈🙄 Und bitte die professionelle Wundversorgung beachten ☝🏻

2 May 2018

Going from San Francisco to LA, we only made it to Carmel by the sea. The scenery along the Great Ocean Road was just too beautiful to rush through. So we took the car and saw picturesque landscapes, colorful flowers, a lovely town and I made a new friend, who was admired by the asians, too 😊

1 May 2018

San Francisco is super beautiful. After walking around 15km and a funny hop-on-hop-off tour we deserved our first in 'n out burgers 😊at least for lunch we had proper seafood.

30 April 2018

Motto of the day: Finding the bridge... After 26 hours awake and a much longer Stopover in Copenhagen than planned, we made it just in time to see the sunset in SF with the bridge in the background

30 April 2018

Day 1 of 12 weeks. Early bird Prosecco 🙈 Happy to explore the US with my mum for the next 4 weeks 🤗❤️